Ausgabe 
31.10.1906 Zweites Blatt
 
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Summe 9 i4)

Vermischtes

Konununion.

rische Predigt.

int; darauf kurze Andacht für die

Handel

121.00

Prince-Heuii-Eisenbahn . 148.00

235.00

81.60

2

[Dio einzigiygienibch vollkommene, in Anlage und Betrieb billigste HeiMfMasEinHIienhausL

ist die verpsevtc Zentral-Luftheizung. In jedes, auch alte Haus leicht e-5 pzubaucn. Prospekte gratis und franko durch

Schwaryupt Spiecker &, Co. Naobf., G.m.b.H., Frankfurt a.M.g|

(3)

36.50

145.70

125.30

147.20

. 177.70

. 138.70

138 80 238.20 171.00 182.10 156.80 211.70

98.90

99.90

94.65

141.75

124.50

238 50

219.50

155.75

208 75

245.50

125.40

126.50

Harpener Bergwerk Lanrahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . .

. 209.25

. 245.20

Berliner Handelsges Darmstädter Bank .

Deutsche Bank .

Dentsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit.

Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn . .

Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .

kiliaenfest.

(Mcnenhcit zur heil. Beichte.

Canada E. B. . .

Darmstädter Bankl Deutsche Bank ./ Dortmunder-Uniour- Dresdner Bank f.

Tendenz: träA-

Reichsanleihe do.

Konsols do.

Hessen . . .

Gerichtssaal.

Leipzig, 30. Okt. Das Reichsgericht vermars heute die Revision der Schutzmänner Petschak und Wolf, die am 30. Mai 1906 vom Landgericht I Berlin wegen fahrlässigen Ent-

68.90

69.60

88.95 92-40 93.00

Tendenz : zieir :h fest.

Hcrliiir 16öree, 31. Oktober. Anfang-sknrse.

Iraker Oats ^Ergiebigkeit ist eine Haupt. " Eigenschaft von Quaker Oats; Iber auch überlegene Qualität, Feinheit und Wohlgeschmack unterscheiden die Waare von allen anderen

k Haferpräparaten. A (v. Nur inPacketen.

S^*/n Oberhessen . 4-o Oesterr. Goldrent«!

97.75

86.20

97.85 8615

97.10

Politische Brandstiftung. DaS SchulhauS in Wagowo bei Koschtschin ift niedergebrannt. Der Lehrer samt Familie und Schulkinder konnten sich retten. Es i besteht der Verdacht, daß auch dieser Brand von polnischen ' Fanatikern gelegt wurde.

Vom Wolfe angesressen. Em schrecklicher Un­fall ereignete sich in der Landwirtschaftlichen Ver­suchsstation zu Halle a. d. S. Dort befindet sich unter den Tieren, die in Käfigen gehalten werden, auch ein Wolf. Als da? unbeaufsichtigte zweijährige Kind des Eeschirr- führers Wuttig vor dem Käfige des MolfeS spielte, zog das gefräßige Raubtier den ahnungslosen kleinen Knaben mit den Tatzen zu sich an daS Gitter heran. DaS Kind konnte sich nicht aus der fürchterlichen Umklammerung befreien. Tas Tier biß in die Aermchen dcS hilflosen Geschöpfes, und da niemand die entsetzliche Szene bemerkte, fraß das Ungetüm dem Kleinen beide Arme fast vollständig ab. Zu spät erst retteten Erwachsene das wimmernde Kind. Mit dem städtischen Krankenwagen wurde eS in die chirurgische Klinik gefahren.

Erdbebenerschüttern» gen sind auf Sizilien während der letzten Wochen wiederholt wahrgenommen worden, nahmen aber während der letzten Tage an Stärke zu. Mehrere Stöße wurden aus Trabia, Termini und Alta- villa gemeldet. Ein stärkeres Erdbeben wird auch aus Bag- heria und Palermo gemeldet. ES richtete einigen Schaden an. In Trabia und in Termini verließ die Bevölkerung er­schreckt ihre Wohnungen.

Kleine Tageschronik. Eine aus 27 Herren be­stehende Expedition nntet Führung von Bergführern, entdeckte im Madertal (Mlgänl eine au Großartigkeit unerreichbar dastehende Höhle, welche imposante Grotten, Gallerten nut Wasserfällen und Seen ausweist. Der 17 lähnge Sohn des Münchener General-Konsicks von Venezuela, Palaews, der unter Mitnahme eines großen Barbetrages nach Italien, Süd-^rraukreich und Norddeutschlaud geflüchtet war, wurde in Hamburg ver­haftet, als er sich nach Konstantinopel einschiffen wollte. Auf seine Ergreifung hatten die Eltern 300 Mark Belohnung aus­gesetzt. In Konstanz ist Graf Eberhard Z epp e l r n, der Bruder des Lnfl'chiffers, aestorben. Er war Ehrenpräsident des Vereins für Geschichte des Bodensees und Ehrendoktor der Natur- wisscttschasten. Der Berliner Kriminalpolizei ist es m der veraangencn Nacht gelungen, im Westen Berlms eme L a st c r - hohle raffiniertester Art aufzuheben. Eine Anzahl von männ­lichen und weiblichen Personen wurde von den eindringenden Be­amten überrascht und teilweise sofort in Haft genommen. A.te Haussuchung förderte eine Neiln von Gegenständen zutage, deren Konstruktion jeden Zweifel über die Vorgänae in dem Quartier ausschließen Ferner wurde eine ganze Menge von porno­graphischen Bildern beschlagnahmt. Eine folgenschwere Kata­strophe, bei der eine Person den Tod fand, während eme Zwecke schwer krank darniederliegt und bei der auch die übrigen Haus­bewohner in großer Gefahr schwebten, hat sich in Berlin er­eignet Infolge Ausströmens von Gas erstickte das 30 Mriae Hausmädchen Fathge. wahrend das 28 jährige Hausmädchen Lipke an Gasvergiftung bedenklich darniederliegt. Auch die übrigen Bewohner des Hauses befanden sich in Gefahr das gleiche Schick­sal zu teilen. Der der Bremer Dampfschiffayrtsge,ellschast Argo" gehörige DampferHcrmiann", der am 28. Oktober von Antwerpen abgeganaen war, wurde am Abend dieses Tages in der Nabe von East Göwin von einem unbekannten Viermaster in den Grund gebohrt. 23 Mann der Besatzung sind ertrunken. Ein Heizer, der sich an den Wrackteilen festgehalten hatte, wurde vön einem Ostender Fischerboot gerettet. ^^r eng­lische Dampfer Baron Huntley ging auf hoher See in der Nähe der portugiesischen Mste unter. .14 Matrosen der Mannschaft ertranken.

Wo 3% 3^e/0 3% WA,

9(nnt.: Die in Klammern geletzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aul von auswärts nach (Hießen gebrachte Kranke kommen.

Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahütte

Telefcniche Kursberichte des Giessener Anzeige^, mitgeteilt von der Bank für ur Industrie, Giessen. .

Franltfurir Jlörse. 31. Oktober, 1.15 Uhr.

Arbeiterbewegung.

Kaiserlautern, 30. Okt. Die Arbeiter der P s ä l z i s ch e n Nähmaschinen- und F a h r r a d l a b r i k vorm. Gebrüder Kanser sind in den Streik getreten. Sie verlangen eme Sohn-1 erhöbung von 10 Proz. Die Direktion bat die Forderung abschlägig beschieden. Die Arbeiter des Eisenwerks Kaiserslautern sind noch im Ausstande. tL ..

Amsterdam, 29. Okt. Hier st reifen dm Au s tr ag c r des SozialistenblattesHet Volk", vm eme Lohn­aufbesserung zu erlangen. Die Dlrektwn lehnte ft>re For­derung ab und benutzt jetzt die kömgl. Poft als treckbrecherin, um das Blatt den Monnenten zu-ustellen. Die streckenden haben vor den Zeitungsbureaus Posten ausgestellt. Die Direktion verteidigt sich gegen die empörten Streikenden mit der Vehaimt- ung, daß die finanziellen Ergebnisse des Unternehmens die Er­füllung der Forderungen unmöglich machen

Verviers, 30. Okt. Die von den Arbeitgebern der hiesigen Webeindustrie über ihre Arbeiter verhängte Sperre ist beute mittag aufgehoben worden, nachdem die Delegierten der Arbeitervereinigung und der Vereinigung der Arbeitgeber cm Ab­kommen unterzeichnet Haben, das die Grundsätze für die Beziehungen der Arbeitgeber zu den Arbeitern festsetzt. Die Arbeit wird am 5. Nov. wieder ausgenommen.

ung nicht ausgeschlossen gewesen. Er wurde wegen Körperverletz- Aktie

ung und Widerstandes in einheitlichem Zusammentreffen mit Bochum Guss . . i Beleidigung zu einer Gesamtgesängnisftrafe von 9 Monatens Buderus E. W . und 14 Tagen verurteilt. Das Gericht zog zwar die Ange-

die im Zuchthaus stehende evangelische Kirche gehen. Da mit dem 1. Oktober 1907 daS Militür-Wachkommando ein» gezogen wird, so findet auch hier noch eine bedeutende Vermehrung der Gefangenaufseher statt. Am 1. Oktober 1907 geht nämlich die militärische Bewachung aller hessischer Strafanstalten ein, in Preußen ist dies schon früher geschehen. Die Bewachung wird Gesangenaufsehern übertragen werden, jedenfalls aber werden besondere Aufseher für den Nachtdienst angenommen, ähnlich wie in den Städten die Nachtschutzleute.

** Kleine Mitteilungen aus H essc n u n ob e n Nachbarstaaten. In Lamvertheim hat der 15iahr,ge Johann Oskar S ch u hmacher beim Spielen mit emem Revolver aus Unvorsichtigkeit seinen 13jährigen Bruder tn den DalS ge­schossen. Nach 16stünd'gem schwerem Leiden ift der Knabe gc stvrben. Bürgermeister Aßmann aus Unterlieder* buch wurde wegen Beleidigung zu drei Mo n a t e n ( c = sünguis verurteilt. Aßmann hatte in einem Prozeße über eine Frau ungünstig ausgesagt.

Nordd. Lloyd

Obeischles. Eisen-Industrie

. 170.25

Jurist und Wissenschaft.

Bon einem Arzte wird uns geschrieben: Der Sßezialarzt Dr. M. Saenger in Magdeburg hat der leidenden Menschheit durch Erfindung einer neuen, auf streng wissen­schaftlichen Prinzipien beruhenden A r z n e i v e r d a m v f u n a s - Apparates einen wesentlichen Dienst erwiesen. Die bisher üblichen MasserzerftäubunasMethoden CZuhalations-Av parate) sind für dm erfolgreichen (gebrauch unwirksam, weil die mechanisch dem Wasserdamvf beiaemengten Medikamente niemals weiter

in den Mund und die Hinteren Nachen Parti en gelangen können, wie zuerst von Dr. Saengc vor mehreren Fahren experimentell gefunden und jüngst von Wiener Forschern durch Nachprüfungen bestätigt wurde. Dort ballt sich die Flüssigkeit zusammen und läuft dem Gesetz der Schwere folgend entweder in die Speiseröhre oder durch den K^Nkopf in die Luftröhre und kann unter Um­ständen daselbst giftige Erscheinungen und unangenehme Zufälle herorrufen. Durch die Saengcrsckie Erfindung ist diesen Miß­erfolgen in der bisherigen Fnhalatwns-Dherapie erfolgreich enb geqengetreten. Zn seinem Apparat wsid das Medikament (Peru- talkum, Menthol. TerpentsVl ober Salschenkieferöll u. a. m. in vollkommen gasförmigem Zustande in die kleinsten Luft­röhrenäste getrieben und kann daselbst an deren Wänden seine heilende und schmerzstillende Eigenschaft enthalten. Nützlich wirken diese Einatmungen bei allen katarrhalischen Erkrank­ungen der tmunasorgane . Schnupfen, akuten Kehlkopfs u ud Luftröhren katarrh, Mandel ent­zünd ung, Di vhthcrie,Stickhusten: trocknen K e h l- ?oPfs- und Luftröhren katarrh sowie Bronchi a l- Aftbma. Auch bei den chronischen Afsekt'.onen dieser Organe ist die Wirkung eine vortreffliche: sekretionsoeschränkend, schmerz­lindernd. somit die Heilung beschleunigend und begünstigend. Daß der Apparat in der Tat die ihm zngeschriebene Arbeit prompt erfüllt, hat Schreiber dieser Zeilen nicht nur am eigenen Körver erfahren, sondern auch bei einer größeren Anzahl anderer Kranken mit Genugtuung konstatiert. Die Aerfte in erster Reihe würden füfi ein großes Verdienst um ihre Klienten erwerben, wemr sie bei Behandlung genannter Krankheiten in erster Reihe sich des Saengerschen Apparates bedienen möchten. Zweifellos bildet der­selbe ein neues vorzügliche? Hilfsmittel zur erfolgreichen Be­seitigung der akuten und chronischen Erkrankungen der Respi- rationSorgane.

trunkenheit und den Umstand, daß er gereizt gewesen fein mag, zu seinen Gunsten in Betracht, doch mußte angesichts' der Ge­fährlichkeit der Handhabung des Messers, auf eine erhebliche I Strafe erkannt werden. Dasl zur Ausführung der Tat benutzte Messer wurde eingezogen.

Der Taglöhner H. Sch. aus M ü nzenberg, hat einen älteren Mann von Butzbach, her sich in einer Wirtschaft ungebühr­lich betragen hatte, auf dem Heimweg augefallen und mißhandelt.

TT.? dieser sich mit seinem Taschenmesser zur Wehr setzte, nahm Sch. ihm dieses ab und schlug damit auf ihn ein, sodaß er zu Boden stürzte. Dem wehrlos Daliegenden versetzte er noch einige Stiche, so daß dieser drei Wochen im Krankenhaus zu­bringen mußte. Der Angeklagte Ivar geständig, er will jedoch an­getrunken gewesen sein, was ihm nicht w'derlegt werden konnte. Das Gericht dikt'erte ilpu wegen schwerer Körperverletzung neun Monate Gefängnis' zu, indem es die seitherige Unbestrast- heit des Angeklagten und den Ilmstand, daß ex Wohl nicht zum Messer gegriffen hätte, wenn d eses nicht vom Verletzten zuerst gebraucht worden wäre, strafmindernd in Betracht zog. Da das Messer dem Verletzten gehörte, mußte von dessen Einziehung ab­gesehen werden.

Ein Hoffnungsvoller.

Wegen eines an einem 13 langen Mädchen begangenen Sittlichkeitsverbrechens, wurde der 16 jähriae Bergmann H. D. von Altenschlirf zu 10 Tagen Gefängnis Verurteilt. Das Gericht zog den Nmstaud, daß ihm die Sache von dem mißbrauchten K'ind leicht gemacht worden ift, strafmildernd in Betracht. Nach dem Eindruck, den er machte, nahm es an, daß er die zur Erkenntnis der Strafbarkeit seiner Handlung ersorder- liche Einsicht besessen hat.

Sandel nni> verkehr, volkswirtsel-aU. Uirchliche Nachrichte«.

Aus der Leder-Industrie. Es w^d von der Leder- KbnitacIMe «emeiiibe

b-w-gun"naÄ oben V?rstiia°r- TönncrStno, den 1 November, eben»» 8 «hr im Marins-

ÖM Sitc6,,tei,e 9'a,tf n ( ÄÄl) folgten auch die Mlbfelle der -chgeichwächten Prei^ichtung. «atb-lik-ste GScmcinbc

Teure ©eifenpreife. Zu der bereits kürzlich mttge- örmcinoc.

teilten Steigeriing der Sellenpreise wird uns von maßgebender TQ 111 ro o ch, b e n Bl. D rto b e r 190 6:

Seite mitgeteilt:' Der Aufschlag der Seiten ift nicht wie vielfach Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit irrtümlich angenommen wird, durch einenSellenrinq" entstanden zur heil. Beichte.

b. h. durch eine Vereinigung ber Seifenfabriken, bie den Zweck 1 Donnerstag, bett 1. Jtoüember iuoö:

hohen sollte, bie Prelle künstlich resv. willkürlich zu erhöhen, und Nllerh

deren Mitglieder verpflichtet mären, die festgesetzten Preise bet hohen Vormittags von 6V. Uhr an:

Konventionalstrafen einzuholten. Eine derartige Konvention besteht um 7 Uhr: Die er te^heil. Messe, vor itnb tn derselben nicht, vielmehr mußten die Preise erhöht werden, weil sich die Austeilung der heil

Seiseninbustrie seit Monaten in einer sehr schlimmen Lage befindet. r um 8 Uhr: Die zr eite heilige Messe. Milüargottes-

Die bereits von den Fabrikanten erhöhten Preise entsprechen aber I dienst nit P^dtgt.

diirchaus noch nicht ber jetzigen Marktlage, denn trotzdem die , nm 9V, Ubr: Hochunt mft Predigt.

Seifeninbnftrie stark beschäftigt ttnb obwohl eine Zunahme des Nachmittags um 3 Uhr: Po usche Predigt. , Seiienverbrauchs zu konstatieren ist, koimten die Sellenpreise bis 5^/^ Uhr: Nomkranzandacht, mit Segen. _

setzt der Steigerung der Rohprodukte nicht annähernd Folge leisten. 58/4 Uhr: Prtsi , 1 ' * ' .

Seit 2lnsaiig dieses Jahres sind Kokosnußöl, Palmkernöl und andere Abgestorbenen.

9?ctte co. 40 Proz. im Preise gestiegen. Kokosnußöl und Palm- Mittwoch nachmittag unt/5 Uhr und abends um 8 Uhr und fern öl, tvelche hauptsächlich zl,r Herstellung von Kernsellen in Be- Doiinerstag vormittag von 6t bis 9 Uhr ist Gelegenheit polnisch trncht kommen, sind so knavv, daß die Oelfabriken bereits jetzt bis zu beichten. |

Juni n. Zs. ausverkaust sind. Es fällt den Oellabriken schwer, - - --- ---------

sich nur einigermaßen mit Kernen zu decken, da bie Zufuhr aus i flllvt*

I den Inhalt der infer dieser Rubrik stehenden Artikel ÄÄÄÄ SPft « dir -einerlei

ob?n Senmmt6,. »."©ummi), nn bic «üfi? b>'ing"n"° A,ch°rd?m . Beim Wfieten unietto V>wtstrast- fjnn mgn In letzter Seit fonunt bei der Teuerung ber Oele im wesentlichen in Betracht, vielfach die Wahrnehmung irtchen, daß stabtische Arbeiter bemüht daß in neuerer Zeit große Posten, besonders der feineren Sorten sind, durch Schwenken null Spritzen den S ch m utz von den ber Seisenindustrie durch bie Fabrikation der Kunstbutter und Bürgersteigen zu enller-nen. An und iur sich ist dies Verfahren Sneisekette lMargarine, Palmin, Kokosbutter :c.) entzogen werden, ganz vorteilhaft, wdoch sollteman mehr bemüht sein, dem Grund- und wird dies bei den heutigen teuren Fleischpreisen und bent übet dieses so lästigen Schnitzes mehr zu fteitern. fnerher gehört badurch bediuaten Mehrverbrauch genannter Sveiselette in Zukunft vor allem, die Straßen undBurgersteige der nächsten Umgebung in noch höherem Maße geschehen. Neben dieser enormen Preis- der inneren Stadt m emen/mehr menschlichen Zustand zu sehen steigen,ng der Rohniaterialien ist in Berücksichtigung zu ziehen, und so das Einschlepven /er dort lagernden Schmutzmassen zu daß andererseits bas bei der Serienproduktion gewonnene Neben- verhüten, Zu einem solchsi Schinutz- und Schlammlager gehört vrodukt das llllyeerin, welches größtenteils zur Herstellung von u. a. auch der untere Teilder Wilhelm st raße: wahrend der ^nnamit (Netroglncerin) venvandt wird, ganz bedeutend im Preise nördlich gelegene Bürgerstig wegen mehrerer auszusuhrenden Neu- zunickgegangen ist, und dieser Rückgang ' ist selbstverständlich mit bauten ganz gesperrt, ist er südliche bei dem geringsten Regen- einem nicht geringen Ausfall für bie Seifenfabriken verbunden, weiter unpassierbar; anch lt es wer noch Brauch, daß der Schlamm P-enn nun aus den angeführten Gründen bie Sellenprei'e seit mit der Kratze von ben Argersteigen gezogen wirb Daß so be- einigen Wochen etwas gestiegen sinb, so stehen trotzbem bie Werte handelte Trottoirs nur mh schlechter werden, ist selbstverständlich, immer noch hinter den Herstellungskosten zurück und bie Fabriken Hoffentlich genügen biesiZcilen, um unsere Sta^verwaltung zu iverben, wenn auch nicht auf einmal, so doch allmählig bie Preise veranlassen, bie B >"« r g r steige einer gründlichen, n i ch t z n au? diesenige Höhe bringen müssen, die der heutigen Marktlage sparsamen DekieSng zu unterziehen, damit b,e dort entspricht, imb bie ihnen einen nur einigermaßen entsprechenden wohnenden Steuerzahlerbockenen Fußes und ohne Smlammvaoer Rntzen erübriat in die Stadt gelangen kknen; auf elektrisches Licht wollen diese

Märkte. I Anwohner gern Verzicht/. E i n e r f u r D i e l e.

Berlin, 30. Okt. Die Sperre auf dem städtischen Zen­tra l - V i e h h o f ist heute aufgehoben und bas Vieh bars nunmehr nicht nur eingesührt, sondern glich vom Viehhos mlsge- führt iverben.

Gießener Strafkammer.

)( © i e (3 e n, 26. Oktober.

Mefferaffalren.

Zwischen zwei jungen Leuten von H'attenrod kam esl auf dem Heimweg von einer Wirtschaft, in her sie in Wort- treitigkeiten geraten waren, zu einer Balgerei., Der Polizei­diener trennte die Streitenden und blieb in unmittelbarer Nähe, . leben. Ebe er sichs! versah, war er von dem Tüncher K'. A. p Oesterr. Silberiito Boden gestoßeii und kurz darauf hörte er den Nnf:Ich biit 4% Unsrar. Goldrente. .

gestochen!" Bei seinem Nachsehen fand er den Tüncher L. uu§|4% Italien. Rente .. .

einer schwereii Wunde am Oberarm blutend vor. Der Verletzte 13?^ Portugiesen Senl .

wurde alsbald zum Arzt gebracht, der mehrere Stiche und auch 135s Portugiesen 111

Quetschwunden feftftellte. Infolge des Vlutverliiftes war der Ver-1 4I4°/g russ.StaatsanL-yia letzte mehrmals ohnmächtig geworden und er scksivebte in Lebens-1 414°/« jagan. 8taatsgeibe gefahr. A. über die Tat zur Rede gestellt, berief sich auf sinnlose 4°^ Conv.Türken vol.>03 Trunkenheit. Auch in der Hauptversammlung erklärte er kurz, Tilrkenlose . . . 147.40

er wisse von der ganzen Geschichte nichts. Auf Grund der Be- 4 §6 Griech. Monopoun. o-.au weisanfnahme hatte das Gericht keinen Zweifel, daß A. die Tat! 496 Süssere Argenticr . 88 40

ausgeführt hat. Aus den begleitenden Umständen schloß es, daß 3°/0 Mexikaner . . . 67.2b

er zwar stark angetrunken war, doch sei seine freie Willensbestimm-! 4)4°/, Chinesen . . . 95.70

weicheulasseus des R a ii b- m ö r d e r S Hennig zu 300 bezw. 100 Mark Geldstrafen veriirlseilt worden waren. WiiMMt UkberM der Tedesfäüe in der Skudt Kießeii 41. Woche. Vom 7. Oktober bis 13. Oktober 1906.

Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 linkt. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 15,86 °/06, nach Abzug von 4 Ortsfremden: 8,81 n/o#).

Kinder

Es starben an: Zusammen: (

Lrwachsene:

im

vom

| Lungenschwindsucht

1

1. Lebensiahr:

1

2.15. Jahr

I Eingeklemmter Bruch

1(1)

1 (1)

Krebs

3(2)

3(2)

Bronchitis

1

»

1

Lebensscbwäche

1

1

Verbrennung

1 (1)

1 (1)

1 unbekannter Ursache

1

1