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05/01/1906 Erstes Blatt
 
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Rheinisches

Programme frei.

Technikum Bingen

ernannt.

qc j-r-ibcT keinerlei

traßenpslaster. Er

davon.

wurden im hiesigen

10 Stück 65 Pfg.!!

Wenn int mich wirklich lieb hist, Schatz,

Prozeß Lhelirrs.

9l V. Darmstadt, 4. Jan.

Verantwortung />

Lützellinden. Es ist Sylvesterabend und die Mitternachts' stunde ist beranyeruckt. Eben hat die Turmuhr ausgeholt, um mit ehernem Munde die Jahreswende anzuzeigen. Man zählt bis zwöli.

Torfe herum.

(:) Lich, 3. Jan. Unferent verehrten Bürgermeister geller, der leider schon seit längerer Zeit erkrankt ist, wurde von S. K' H. dem Groß Herzog zu Weihnachten Lessen Bild überreicht. In der W o h n u n g des Ober- «rörsters Sch wär er wurden Samstag Nacht mehrere kFensterscheiben eingeworfen. Beim Anzünden Ler städtischen Laternen stürzte der Arbeiter Karl Lotz durch Aus gleiten der Leiter auf das Straßenpflaster. Er trug schwere Verletzungen un Gesicht uni) an den Händen

dann tu endlich mal was gegeit den unleidlichen Bronchialkatarrh! Solche Sachen io(l man nicht alt werden lasten und man braucht sich doch auch wirklich nicht in Gefahr zu bringen, feit Fay'S ächte Sodener Mineral-Pastillen existieren. Die sind so oft und viel erprobt, die tun dem Organismus so gut, sie sind so bequem und angenehm im Gebrauch, daß ein Katarrh heutzutage wirklich nicht älter als ein paar Stunden zu werden braucht. Also faufc dirSodener". In allen Slpotbefen, Droaen- und Mineralwasserhandlungen 85 Psg. per Schachtel zu haben. hv2a/u

4- Nidda, 3. Jan. In 1905

Kirchspiel getauft 72 Kinder, nämlich 30 Knaben und ,42 Mädchen, davon aus Nidda 45 Kinder. Beerdigt [würben öffentlich 43 Personen (22 männl. 21 weibl. Geschl.). davon aus Nidda 25. Getraut wurden 20 Paare, davon

MdL Äündesfy M°intals.-in st auf ben 30. Ium, 1. und 2.

Alls Stadt Md Land.

toießen, ben 5. Januar 1906.

. -*- e^ge(4farrfieCe zu Gonterskirchen, Dekanat Schatten, vra- sentierten Pfarrer Otto sob6raefe ,u Sach enberg E rsten- ilW^urÄudwi^Neumann aus Darmstadt,um Schreib- gehilfen bei dem Grossherzogl. Steuerkommchanat Darmstadt

uns Nidda 14 Paare. Konfirmiert wurden 47 Kinder, Lavon aus Nidda 25. Die Zahl der Kommunikanten betrug 1020 Personen. Gestern und heute ward das erste Eis eingetan; die Stadt erhält von dem auf den städtischen Wiesen Entnommenen Eis pro Zentner 2 Pfg. An den letzten beiden ^Feiertagen war die Eisfläche von Hunderten besucht, die Schlittschuhe lief.

)( Ortenberg, 4. Jan. Im Laufe dieses Monats loll das neue Basalt werk eröffnet werden. Die großen -Brüche befinden sich auf dem Gaulskopf und sind mit dem Bahnhof durch eine Drahtseilbahn verbunden worden. Mehrere große Klopfmaschinen sind aufgestellt. Dieses Basaltwerk wird das größte in Oberhessen werden. Seine Anlage hat die Summe von zirka 200 000 Mark er­fordert.

§§ Ruppertenrod, 4. Jan. Ein nicht übles Christ- Kindchen wurde einem hiesigen geschickten Pelzjäger zuteil in Gestalt eines Iltisses und eines prächtigen Haus-- lmarders, welche beide in die auf gestellte Falle gegangen [waren. Da das Pelzwild eben sehr teuer und gesucht ist, So ist der Betrag für die gefangenen Tiere recht ansehnlich.

-s Vorn Vogelsberg, 4. Jan. Eine ausfallende Tätigkeit in Scheuern und Schuppen konnte man in den letzten Tagen des verwichenen Jahres bemerken. UeberaU -vurde gehämmert, gesägt, gemeißelt und gehobelt. Diese Heinzelmannsarbeit galt der Erfüllung der Unfall­verhütungsvorschriften der land- und forst­wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, welche mit dem 1. Januar in Kraft getreten sind. Besonders sind les die Futterschneidmasch-.net'. und Fegemühlen, tvelche mit [Schutzvorrichtungen versehen rverden mußten. Ob diese Ar- jbeiten immer mit Freuden verrichtet worden sind, muß dahingestellt bleiben, memt doch ein alter bäuerlicher [Pfifsikus:Wann etz aut pafhert, gehts gar naut; denn do chaißt's, die Versicherung w 7 naut notz ernt bo krihste Deshalb naut !"

Bad-Nauheim, 4. ^an. Das Kur orchester tft toem Kapellmeister Hans Winderstein aus Leipzig vom vom 1. Mai d. I. ab übertragen worden. Mit ihm wird die Kurkapelle einem energievollen und mit höchstem Eifer seinem künstlerischen Verns ergebenen Orchesterleiter in die Hände gelegt. Winderstein erfreut sich in Sachsen und Shüringen eines ausgezeichneten Rufes. Tie Leipziger Understein-Konzerte gehören mit zu den beliebtesten und »gediegensten der Musikstadt Leipzig. Er hat am 30. Okt. vorigen Jahres sein 25jähri es Künstlerjubiläum begangen. Hans Winderstein ist zu Lüneburg geboren, ist 49 Jahre alt, hat das Kgl. Konservatorium der Musik zu Leipzig besucht und war Konzertmeister in Nizza, Wien, Zürich und Lehrer [an der Musikschule zu Winterthur. 1888 übernahm Winder- ftein die Leitung seines eigenen Orchesters in Nürnberg und später die der großen von ihm ins Leben gerufenen Phil- harmonifchen Konzerte; 18931896 war er Kapellmeister Kaim-Orchesters in München, und seit 1896 leitet er ein eigenes Orchester in Leipzig. Von Leipzig aus unternahm tzx viele und weite Konzertreisen. So konzertierte die Kapelle

Landwirtschaftlicher VortragSkurS zu

f, s i. qrm s-tsten Taqe, Samstag, 6. Januar, rotrb D°rmst°dt. Am @ci)ciniemt6 Professur

Dr ° B-bring-Mmburg befien 1. Assistent und AbtrfllmqS. morsteber am "hygienischen Institut Dr. Römrr über Kuh- mUchgeminnnnq und Ku hm i Ich °e-tr.eb m,t b- sondmr Berücksichtigung der Bedeutung der Kuhmilch sur bie Entstehung und Verhütung menschlicher Krankheiten, referieren Daran anschließend wird Bergrat Dr. Steuer-Darmsiadt über das Thema sprechen: .Welche Borte,le kann dem Land wirt die Kenntnis der geologischen Karten s-mer Gegend

^.. g) j e «agc der Deutschen in den russischen Ostseeprovinzen bildet nach wie vor eine Herzens, angelegenhcit aller Deutschfühlenden in Stadt »nd Land^ 5(u8 diesem Grunde empfehlen wir den IN den heutigen Familienblättern enthaltenen Aufsatz, der den kürzlich von Professor Dr. Haller über dieses Thema gehaltenen Dortrag ausführlich wiedergiebt, der eifrigsten D-achtung.

** 2er 1902 geg r. Gerhardtsche Zither - und Mandolinen-Chor legte in seiner letzten Generalver- fammlunq diesen Namen nieder und nennt sich nunmehr Verein Gießener Zi th er freund^ .

** In Amerikaverstorbene He ^sen. Drauerei besitzer Peter Kirchhof ans Alzey, 92 Jahre alt zu New- York. Kaufmann Heinrich Th ole mw Bm^n, 77 Jahre alt zu Newport. Frau Barbara R i s s e r aus ^ber-F-lors- Ä 85 Jahre alt, zu Clevelcnd, O. Schriftsetzer Heinrich Koch aus Grebenau, 78 Jahre alt, zu Cleve land, O.

K l e i n - Li n d e n, 4. Jan. Am Svlvesterabend wurde der 18jährige Sohn des I Faber II. von hier durch einen Schuß am Bein schwer verletzt. Der Ver- letzte befindet sich in ärztlicher Behandlung; vom Wer fehlt iebe Spur. , ,

(!) Lindenstruth, 4. Tie Neufahrsnacht ver­lief ziemlich ruhig. Roheite- fmb keine vorgekommeu, fedoch haben sich etliche Burschen und Mädchen folgenden Scherz erlaubt. Bei dem Glockenjchlag 12 sprangen sie in den Hof des Wirts Zinukann, holten dessen Wagen nut dem Pfuhl- saß hervor und fuhren so,Prosit Neujahr!" rufend, tm

Gingesandt

(Für ben Inhalt der unler Di -er ii-bd! siebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

vnXc-1 ehernem Munde Die tvanresiDcnoe an,ureigen. jjinn zanii vis siduu,

Vor t^r hiesigen Straftammer twrrdeheute, wugesternte - letzte Schlag ist verhallt. Aber vergeblich wartet man auf bas graphisch berichtet wurde, unter Vmsid b^ ^^ench^rektors feicr(idie Läuten. Warum wird nickst geläutet? fragt Domscrff bie Anklage gegen ben Cberf£Orat grof n sich. Des Unfugs halber heißt es. Gut gemeint, schlecht gc-

Gbel tu§ verhandelt, der emer Reihe sittticher VerfeAun^ Gj« Uebel will man unterbrücken mit Preisgabe einer

auf Grund der Art 17o und 176 3 des Ctrafaefetbud^ qn(cn Sitte. Gewiß, ein Heidenlärm ist es, der sich manch-,

schuldigt tft. In Rücksicht auf bie 5Jrt ber: Jnnafle, beum B Iroä()rcnb Läutens abspielt. Werden ober die Unnigtreibev Gerichtshof, b:e Oesientl'chkcck auszuschlußen und nur fünf Ber I onfu?t it)rcn Lärm lassen? Sollte es nicht möglich sein, ihn, treter der Presse zuzulaßen. « n .. wie es auch jetzt geschehen ist, durch bie Wächter bet Crbnung

Der Angeklagte gibt auf Besiagen ,dcs Dochtzenden nnt ww^es mich rdriicken? Still soll ja der Christ die Jahres-. tränenerstickter Stimme und tiefer Bewegung wende begehen. Gerade aber das mitternächtige Läuten erhobt bie

Vorleben. Er ist am 9. April 18ö7 in ^.angensck-walbach geboren. ^Zierlichkeit des Augenblicks. Jeder verhallte Glockenton erinnert Im Elternhause bat er eine ltrenge Erziehung genosien und' das blc Vergänglichkeit alles Irdischen und weckt Ewigkeits-

Gvmnasium absolviert-Seme Jugendzeit warnicht von ^hgken in unserer Brust. Mögen deshalb diese Zeilen dazu

erfüllt vielmehr von ^mgster ^rbei^^unb_9ro&ter Lenen, in Zukunft den Unfug energisch zu unterdrücken, als, durch

kennen gelernt. Er habe in Gießen und Marburg studiert, be- rt ffi t t ff) t kN.

sonders Natunvissenschasten, und seine Promovierung summa cum V AVn««»tithc

laude bestanden. Dann habe er sich mit einer Kusine verlobt. Vvanaelische Getnerndc.

Seine Berufung an die Technische Hochschule zu DarmstadtI A,n l. Sonntag nach Epiphanias, den 7. Januar, erfolgte im Jahre 1882 und hier hatte er sckiwer um seine Existenz Landes missionsfest.

zu kämpfen gehabt, denn die gcsellsck)astlichen Ansprüche waren 6<ifte*bkniL

groß und das Einkommen nur klein. Im Jahre 1884 heiratete In der Stadtkirche.

er seine jetzige Frau, die ihn bei seinen vielen Arbeiten aufs Vormittags 9'/, Uhr: Vfarrer S ch w a b e. ,

eisiigste unterstützte. Nack kurzer Zeit aber erkrankte sie imb Vormittags 11 Uhr: Kinderkwche für bie Markusgemembe. das Leiden wurde noch schlimmer nach der Geburt des zweiten Pfarrer Schwabe.

Kindes, so baß auch jeder intimere Verkehr zwischen beiden Ehe- Abends 5 Uhr: Repetent Waas.

gatten ausgeschlossen war. Durch seine praktischen Arbeiten war Donnerstag, den 11. Januar, abends 8 Uhr, im Markus-

Finanzminister' Küchler auf ihn aufmerksam geworden, der ihn ^irchstraße 9: B i b e l st u n b e. (2. Korinther-Bnef, ft'ap. 3.)

trotz seines Widerstrebens mit den Arbeiten in Bad-Nauheim Pfarrer Schwabe.

betraute, wo er von Ende 1899 bis 1902 tätig war. Er habe bic Tie Vereinigung der k o n f i r m i c r t e n weiblichen härtesten Kämpfe um seine wisseiischastliche Stellung bestehen fugend d e r M a 11 h ä u s ge m e i n b e wirb auf Montag ben müssen und auch von Neidern viel zu erdulden gehabt. Gegen 15, Januar verlegt.

die unglücklichen Quellenbohrungen habe er sich gesträubt, sich Astttwoch ben 10. bs. Mts., abenbs 6 Uhr: Vereinigung bec dann aber mit größtem Eifer bestrebt, bie Fehler und Versehen I konfirmierten weiblichen Jugend ber Markusgemeinbe.

anderer nach Möglichkeit nrieber zu beseitigen. Trotzdem habe 31t der Johanncskirche.

man ihn selber für die Mißerfolge verantwortlich gemacht. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer E u l e r. Nach seiner Zurückberufung nach Darnisiadt wurde ihm die obere Ter Kinbergottesbienst der Lukasgemeinbe muß aus besonderen Leitung ber Bergbehörde übertragen und er damit vor eine ganz I Gründen ausfallen. Pfarrer Euler,

neue schwierige Aufgabe gestellt, die ihm viele Erregung und Abends 5 Uhr: Professor v. D r e w s.

schlaflose Nächte bereitete. Auch durch bie verschiedenen Chikanen, I Nach allen 6)ottesbiensten Kollekte für die H e i d e n mi s f i 0 n.

die ihm in seinem Lehramt an der Dockstchule von Kollegen Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im 5iou»

bereitet wurden, hätte sein Nervenstistern stark gelitten. Man Habei firmandensaal der Johanneskirche.

ihn um seine nach außen hin scheinbar recht glänzende Stellung Montag, ben 8. Januar, abenbs 8 Uhr: Bibelstunbe

beneidet, aber er hatte trotz ber ihm in seiner Familie be- Konsirmanbensaal ber Lukasgemeinbe. Text: 1. Petr.-Br^

wiesenen Liebe auch sehr viel Unglück darin erleben müssen, I ^ap. 1, 6 ff. Pfarrer Euler,

besonders infolge der schweren Leiden seiner Frau und seines gelähmten Sohnes. So habe er als tatkräftige Figur emfam Israelitische Rellgionsgemernde.

in der Welt dagestanden und seine Aufmerksamkeit daraus ge- Hottesdien" in der Kynogoge (5udankage).

richtet, den Kindern, mit denen er bekannt wurde, Freude zu be-I Samstag den 6. Januar 1906.

reiten. Der Angeklagte wurde bann über die einzelnen ihm Vorabend 4.30 Uhr.

zur Last gelegten Fälle näher befragt. Er behauptet, daß er Morgens 9.00 Uhr

sich nur aus menschlichem Jntereffe mit den Kindern beschäftigt, I Nachmittags 3 30 Uhr.

sie gestreichelt und geküßt habe, muß aber zugeben, in mehreren \ Sabbathausgang 5.25 Uhr.

Fällen, so bei den Kindern des Pförtners der Hochschule un^ . -. 1

eines Dozenten derselben, unerlaubte Handlungen begangen zu Mpinft Snnnft66

haben. Ein Vorkommnis mit drei jungen Mädchen m SöabJKaucnt *9iTI 11115

Nauheim sei mir tändelnder, aber nicht unsittlicher Art gewes'n. Feinste 7 Pfg. Zigarre <1 XT(\U? Damit war die vorläufige Vernehmung des Angeklagten be-I empfiehlt u« V. ® "la,

endet.

Bei der nun folgenden Zeugenvernehmung werden zunächst durch einen 17 jährigen Küaben, bann durch mehrere jüngere Knaben die dem -Angeklagten zur Last gelegten Verfehl­ungen im allgemeinen bestätigt. Die jungen Leute sind vielfach bei wissenschaftlichen Exkursionen mitgenommen und angeblich | zum Vorzeigen und Sortieren von Mineralien verwendet worden^ bei größeren Ansflüaen und nach Vorträgen auswärts hat der Angeklagte auch häufiger mit den Knaben in Hotels übernachtet. Der schön erwähnte Dozent der Technisck-en Hockffchule, der auär die betr. Vorgänge zur Kenntnis der Behörde brachte, bekundet, daß er zu dem Angeklagten zuerst in guten Beziehungen ge­standen habe und seine Kinder gern in dessen Familie verkehrten. Zeuge habe sich anfänglich über bie seinen Kindern erwiesenen Freundlichkeiten gefreut, bis er hinter den wahren Sachverhalt kam. Die Vernehmung der drei Nauheimer Mädchen bot keine wesentlichen Tlbweicknmgen von der Anklage.

Oberarzt Dr. Ostwald von ber Irrenanstalt .Hofheim hat den Augellagten auf seinen Geisteszustand untersucht und stellt fest, daß Eh. sowohl in direkter, wie indirekter Weise erblich

Giessen, Grünbenrerstr. 4

,, . 1Qni 4- r,0rrtn<f Tri Sein Vater litt an nervösen Störungen, seine Muttev

1 C s o a f p ft Maintalsangerbundes Sinne als krankhafte Störung der Geistestatigkeft

"WMV*

auch die Frankftrtcr verrlurgt-n S^angvereine am h m -mmmai nicht derart dass er die Var-

teilncfrmen «nb ÄÄÄXb s W der § 51 des ,Nuz>chl..mg bet

Seewiese

^Tainj, 4. Jan. Die Pvlizeiverwaltuns veröffentlicht em Schuldigten b^ Zein^

in Scheit des verschwundenen Direktors Schretner.eine htanTennuwn bei seinen wissenschaftlichen Irbeften l en keine

MZMZMMB ei. O. wurde wegen Verbußuug emer nctLiaten auch wegen seines unglücklick?en Familienlebens rnil-

genommen und nur deshalb vernommen, Werl er zufällig 9 . Umstände zubillige, so sei doch eine hohe ®efängmSftrafe an dem fraglichen Tage mit Sck)reiner zusammen gekommen n{ff.t untffCjen. Er beantrage eine Qkfamtftrafe von 3 Ja^en war Offenbar lag ein Verbrechen gar nicht vor, sondern, ? Monaten Gefängnis. Der Verteidiger Justizrat Dr. Hall­es ist ehr wahrscheinlich, baß Schreiner an dem sehr ^es auf das tadellose Vorleben des dlngeklagten ferne

nebligen Morgen aus Unvorsichtigkettrn denRhern bitteren Kämpfe und seine mK schwerwiegenden Vergehungen Snintiertn einen nJ

und mehr das Handwerk $u legen, hat b'e ^^werwal- "di^sirrchterliKn^Seelenq^alcn tief imb au^

tung an die Stadtverordneten eme neue PoIrzetder- - 0 . . Verfehlungen gesühnt. Der Gerichtshof sprach ordnung betr. ben Betrieb von Wir schäften mit werb- Eig^stim V^em « nach U 175 und 176 3

sicher Bedienung gelangen lassen, worin für derartige Lokale r dagegen von 3 weiter en An k l a g e v u n k ten

u. a die Feierabendstunde auf 11 Uhr festgesetztIjL Das Urteil lautete auf 2 Jahre 3 Monate Gcfangniß wird und mit der Anmeldepflicht einzusteNender Kettne- abrüglich 5 Monate Untersuchungshaft, beließ ihm auch dre rinnen eingehende Personalienangaben terbunben werden, bürgerlichen Ehrenrechte.

Kur, vor Schluss der Rebak.lou erhallen wir folgende Drah, r. Aus dem Kreis e Wetz iar, 5 Jan. An manchen Meldung: «eh. Oberbergrat Profeffor

alten Bauernhäusern und Sck)eunen findet Ch^liu/hat sich heute nacht im Uutersuchungsgcfäug-

Sprüche meist religiösen Inhalts. In den meisten Fallen pw. tDcuuM«

dürfte der 57ausspruch ein Spiegel der Denkungsart des ci ftacrifeber Ausgang, den mit dieser Selbstentlech^

Erbauers fein. Fast aus ad en redet bie Sprache: der All- bie über .Hessen hinaus großes Aufsehen erregent« mächtige im Himmel möge schützend über dem Hailse walten. 9pffafre Chelius genommen hat. Die oben mitgetcute Strafe, Inhaltsvoller sind noch bie Glockensprüche und es die der Unglückliche in solcher Höhe nicht erwartet haben mochte, wäre eine gewiß dankenswerte Arbeit eines Berufenen, hat ihn den freiwilligen Tod einem reiievollen und kummer- bie bezeichnete,. Vorworte durch Smnmllmg und Druck- ^ck^Leben^fern^ von kn rfchk

f^gung für immer festzuhalten. cyAx;rf>-rt I lichon Folgen feiner schweren, überaus beklagenswerten sittlichen

fc. Hanau, 4. Jan. Der in den 60er Jahren stehende ^^.^hliEn die nach dem Sachverständigen-Urteil zum großen Metzger Buhl aus Kleiu-Stemheim wollte gcsteim abend 9 $e(flf-tun(T nnb angeborenen anormalen Ge-

am Main nach seinem Sohn sehen, der die Nacht über Eis zurückznfiibren sind, sich zu untergeben. Der Heß siche

machte. Dabei ist er in ben Main gefallen und zwi- Staat und die geologische Wissenschaft, die beide ihm viel zu schen Eisschosien festgeklemmt worden. Heute morgen fand verdanken hatten, haben alle Ursache, ba§. verhängnisvolle Ge- man ihn tot vor. schick des Mannes zu besagen, der auch in Zukunft noch viel

** Kleine Mitteiluna en ans essen und den, zu Beider Gimsien hätte leisten können ---,

Nachbarstaaten. Der Pfarrer Aiigust Schröder in

Dauborn (Hessen-Nassau) ist anläßlich seines 50 jährigen Tienft- jubiläums von der theologischen Fakultät der Universität Heidelberg zum Dr. tbeol. hon. causa ernannt roorOen.