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28.4.1906 Erstes Blatt
 
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nach Abzug von

Handel

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§

206

Sonntag 49 TThr

Nur Engei-&!3ot!heke offen

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Tendenz: träge.

Wie ?.% 3147c 3% W. W'r

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Hessen . . . Oberhessen

8 Ortsfremden: 12,33 "Vr-a.

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Obei schles. Eisen-Industrie

4J-4°'n rnss.Staatsanl. 1907» 4J4° japnn. Staatsanleihe 1 °6 Conv. Türken von 1903

100.35

88.20

100.35

88 35

99.75

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101.00

9665

105 75

68.75

6950

91.80

94 70

92.90

146 20

54.20

9220

143.00 132.90

267 00 230 60

164 20 220 80 249.75 136.60 133.00

172.30 144 25 239 50

185.50 187.90

für Kinder1, Kranke,Genesende. Verhütet

u.beseit;?^D^ ' \ Brechdurc-iFoH, Darmkatarrh.

Vermischte».

* Der Handel mit M ilitärwaffen I)<rt in Span- j bau w einer neuen Verhaftung geführt. Ein wohlhabender, ; im besten Rus stehender Kaufmann, ist in Untersuchungshaft ab- ( o,-rührt worden. Er hat den Vertrieb von Jnsanteriegewehren , jahrelang in voller OessenNickleit betrieben und diese sogar in , feinem 'Sck.u'feuster ausgestellt. Ein in dieselbe Angelegenheit , verwicrelicr Oberleutnant der Svandauer G)arnison ist seht ; wegen Geisteskrankheit in das Garnisonslazarett auf- . genommen worden.

* Tas neueste Eisenbahnunglück. Arn 26. April abends entgleisten bei der Ausiabrt des Güterzuges Nr. 7770 aui Station Triberg -'Vaden sccl 5' Wagen. Von dem Personal de? G'üterzugcs crliit ein Bremser schwere Verletzungen, an denen < er inzwischen verstorben ist.

* In einem Anfall von religiösem Wahnsinn hat in der Ortschaft Grvßelwand bei Ireilassiug (Oberbayern) die Söldnerstochter I-raneiska Rutz sich gräulich zugerichtet. Die V.'dauernstverte hat sich 'mit einem Brotmesser die Augen buchstäblich b e r a u s>g c st o chc n und sich das Ge­fiel': furchtbar zerfleischt bis >'s Messer abbrach und stecken blieb. Die Unglückliche war von dem Mahne befaNen, als M ä r 1 y r e r i n sterben zu nwllen.

* Ein neues entsetzliches Unglück in Amerika. Wie am Freitag abend ein Kabeltelegramm aus Bellevue im Staate Texas (Nordamerika berichtete, wütete dort ein Tornado (Sturm), der eine grosse Anzahl Däuser niederriß, die dann durch einen infolge des Einstiirzens entstandenen Brand vollständig zer­stört wurden. Elf Versonen sollen hierbei ums Leben gekommen uno zahlreiche andere verletzt sein. Heute aber wird folgen­des gedrahtet: Bellevue und Stoneburg sind von der Bildfläche verschwunden. An beiden Orten sind große Verluste an Menschenleben zu beklagen. Sofort, als die Nachricht in Bowie, 125 Meilen von Bellevue, eintraf, ^wurde in Spezialzng mit einem Hiliskorps abgeschickt. Dem Sturm t»Iqte ein Jener auf dem Just nach, wodurch auch noch andere Ortschaften in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bellevue hatte 1500 Einwohner. Es wurden darin 260 Gebäude zerstört, 47 Versonen getötet und 100 schwer verletzt. Auch die Ort ichaft Hamilton wurde schwer geschädigt.

* Der älteste Handwerksgeselle ist nach den bisherigen Ermittelungen ein Fleischergeselle Meyer in EZechta in Westfalen. Er feierte kürzlich seinen 9 8. Ge - bnrtstag, zusammen mit seinem 80jährigen Gesellen- jubiläum. Seit 80 Jahren ist er bei einem Schlächtermeister .Heinemann in Vechta tätig, wo er heute noch den Kunden Fleisch ins Haus bringt.

* Daß ein ganzes steinernes Wohnhaus gestohlen wird, mag in Amerika schon wiederholt vor- gekommen sein, in Deutschland aber ist wohl die Stadt Halle die erste, wo sich jetzt ein solcher Fall ereignet hat. Ein zweistöckiges massives Gebäude an der Wörmlitzer Straße, das zuletzt unvermietet geblieben war, kam jetzt durch Erbschaft an einen Herrn aus Berlin. In den letzten Tagen langte dieser dort an, um Haus und Garten zu besichtigen; aber nur der Garten war noch da; das Haus blieb trotz allen Spähens verschwunden. Nachforschungen ergaben, daß ein sogenannter Mbruchunternehmer das Haus weggerissen hatte, nachdem er der Polizei ordnungsgemäß Nachricht gegeben und die Aufstellung eines Bauzaunes bewirkt hatte. Freunde waren ihm, der schon einmal mit dem Zuchthaus Bekanntschaft gemacht hat, behilflich gewesen, mich beim Versilbern der Türen, Fenster, 'Ocfen, Balken und Steine. Jetzt sitzt der originelle Spitzbube hinter Schloß und Riegel.

* Tie tcuersteBierstadtunterden deutsch en Universitäten. Aus B onn wird berichtet: Ein Bier- krieg scheint sich hier vorzubereiten. Unmittelbar vor Ostern haben die Mitglieder des hiesigen Wirtevereins die Bier­preise erhöht und dies in einer langen öffentlichen Er­klärung zu begründen versucht. Bekanntlich hat der Steuer­ausschuß des Reichstags bis jetzt nur für eine geringe Erhöhung der Biersteuer sich ausgesprochen, die noch nicht ganz einen Pfennig für das Liter beträgt. Aber dies ist noch nicht Gesetz und eine Steuererhöhung bis jetzt noch nicht in Kraft getreten. Trotzdem erhöht der Wirteverein den Preis aller Biere um ?5 Proz. gegen den bisherigen Preis, was ein Mitglied dieses Vereins auf eigene Faust schon vor einiger Zeit getan hatte. Wie die Studentenschaft sich zu diesen erhöhten Bierpreisen stellen wird, da jetzt gerade das Sommersemcster beginnt, bleibt abzuwarten. Tatsächlich hat jetzt Bonn den zweifelhaften Ruhm, die teuerste Bierstadt aller deutschen Universitäten zu sein. In akademischen Kreisen beurteilt man diese Verhältnisse nicht ohne Bedenken, da es nicht ausgeschlossen ist, daß dies vom nächsten Semester ab von Einfluß auf den Besuch der Universität sein kann. Tas sogen.Volk der Philister" M sich vorläufig in folgender Weise zu helfen gesucht: Glücklicherweise gibt es noch einige wenige Wirte, die dem Verein nicht angehören, also auch die Bierpreise nicht er­höht haben. Diese Wirtshäuser sind seit Ostern mit jedem ?lbend besetzter geworden, während in den anderen mit den teuern Bierstreisen die ältesten Stammgäste untreu werden und ausrücken. Ein altes Sprichwort sagt: Man soll seine Rechnung nicht ohne den Wirt machen, hier aber könnte der umgekehrte Fall eintreten, daß die Wirte ihre Rechnung ohne ihre Gäste gemacht haben.

Summe 15 8) 11 (7) 2 2(1)

9{nm.: Tie in Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie viel der TodeElle in der betreffenden Krankheit aw von auswärts nach ßtieimn ophrnebtc Vh-emfc femuren.

Geschützes verunglückten 3 Artilleristen und er­litten schwere Verletzungen, einer von ihnen eine töt- liche.

Bochum, 28. April. Der Duellkonfl ikt zwuchen dem Knappschaftsdirektor Bäumer und dem infolge dieses Konfliktes von der Leitung des Allgemeinen Knapp'chasts. Vereins zurückgetretenen Bergrat Ludwig beschäftigte den Sotznngsansschuß des Knappschaftsvereins. Dieser konnte wie der Vorstand, den Standpunkt Bäumers nicht teilen. Bäumer hat darauf seinen Posten v erla sssen.

Hamburg, 28. April. Der Verband der Eisenindu­striellen Hamburgs beschloß, alle am 1. Mai feiernden Ar­beiter weitere 10 Tage auszusperren.

Tendenz : abgeschwächt.

Berliner Börse, 28. April. Anfangskurse

Götttingen, 28. April. In der Studentenschaft brachen abennalS Zwistigkeitei: aus. Die Finkenschaft lehnte eine Beteiligung an der Vertreter-Wahl für den Studenten-Ansschuß wegen be5 sie benachteiligenden Wahl- verfahrens ab.

Dresden, 28. Avril. Die Verhandlungen am Hofe, die Prinzessin Moniea noch länger bei ihrer Mutter zu lassen, als im Vertrag festgesetzt war, sind in versöhnlichem Geiste geführt worden und zeitigten den Erfolg, daß die Gräfin Montignoso ihr Kind einstweilen noch behält.

Zittau, 28. April. Mit Hinterlassung von fast einer halben Million Mk. Schiilden ist der Ziegeleibesitzer Polster ans der Ortschaft Ober-Oderwitz flüchtig ge­worden. Auch sein Buchhalter ist verschwunden.

Paris, 27. ?lpril. Die Lithographen, Schneider und» Näharbeiter beschlossen, vom 1. Mai ab in den Ausstand zu treten. In Getto beschlossen alle Gewerkschaften, am 1. Mai zu feiern. In Toulon sind die Arbeiter vom unabhängigen Snndckat der Hafenarbeiter aufgesordert worden, am 1. Mai nicht zu feiern. Hingegen tritt der Bund der Staatsbediensteten für die Einstellung der Arbeit ein.

Lens, 28. April. Der Nntersuchnngsrichter hat bei der Prüfung der hier während der Streik,inruhen beschlag­nahmten Schriftstücke die Gewißheit erlangt, daß die meisten verhafteten Leute in direkten Beziehungen zu mehreren Anarchisten standen, waS zu beweisen scheine, daß die Unruhen in Lens von langer Hand vorbereitet worden waren.

Mailand, 2«. April. Das Blattßorrierc della Sern" teilt mit, daß der Generalvikar der Jesuiten die Ex­kaiserin Eugenie veranlaßt habe, ihr ganzes Vermögen im Gesamtbetraae von 2 5 0 Millionen Francs bem heiligen Stuhl zu vermachen. Das Testament soll sich bereits in den Händen der Jesuiten besinden.

Petersbura, 28. April. In Rostow am Don wurde in der Filiale der Nordischen Bank ein Fehlbetrag von 6 0 000 Rubel entdeckt. Direktor Friedmannski ist flüchtig. Die fehlende Summe soll revolutionären Zwecken gedient haben. Eine andere Vernon besagt, Friedmannski habe an den Börsen und beim Kartenspiel Unsummen verloren.

Lublin, 27. April. In Cbolm wurde der Chef der Gendarmerie-Verwaltung, Oberstleutnant Pujol, er­mordet. Der Täter entkam.

LeS Angelos, 27. April. In der letzten Nacht wurden in Salinas, Kalifornien, drei schwere Erdstöße wahr­genommen, von denen jeder etwa vier Sekunden dauerte. So weit bis jetzt bekannt, ist kein Schaden angerichtet worden.

Tunis, 28. April. Mazabut, der in der Kaidschaft Thola den heiligen Krieg gepredigt hat, wurde ver­haftet. Der Verlust der Eingeborenen bei dem zurückge­schlagenen Angriff auf Thala betrug zwölf Tote und etwa zehn Verwundete.

Tanger, 28. April. Zwei junge Studierende wurden vom Maghzen auSgewählt, um ihre Studien in Europa vormieaend in Deutschland zu machen.

gestorben.

Berlin, 27. April. Steuerkvrnmission des Reichs­tages Schluß.) Ter Antrag Kanitz wird mit großer Mehrheit abgelehnt. Ein Antrag Fäger (Ztr.> auf Einführung einer M 'nhlenumsatzsteuer für größere Mühlen nn"bhmgig von der einzelstaatlichen Steuer wurde mit 13 gegen 9 Stimmen an­genommen. Frhr. v. Stengel versprach sorgiältige Pnifung der Angelegenheit. Tie Kmnmission erörterte dann eine Reso­lution Damm, nach der 1. das gesetzliche Erbrecht der Grben dritter Ordnung und der weiteren Ordnungen auf bie, Groß­eltern und die entfernteren Voreltern des Erblassers beschränkt wird: 2. in Fällen, wo der Fiskus Erbe ist, die Erbsck^aft stets dem Reichsiiskus znfällt und wonach ferner festgesetzt werden soll, daß von den unter 2 bezeichneten Erbschaften den einzelnen Dundesstacten ein gleich großer Teil verbleibt, wie von der Reichserbschaftssteuer. Böckelmaun beantragte, )tatt der Erben dritter Ordnung Erben vierter Ordnung zu setzen. Die Resolu­tion und der Antrag, gegen den Finanzmmpter w Rbembaben ernste Bedenken äußerte, wurden abgelebnt. Die Anfangs- Meldung über die Dteuerkommission des Reichstages ist, tmc folgt, richtig zu lesen: Staatssekretär F-rhr. v. Ltengel gab folgende llebersicht: Ter lleberschuß tm eigenen Haushalt des Reiches aus dem Jahre 1905 betrage 62 Millionen für die Er­gänzung der Reichsschuld. . . . (Also nicht: Der Ueberschutz . . betrage minu5 . . .)

Wiesbaden, 28. April. Durch Umsckuaqen eine

Teefomsch. Kursberichte dos Giessener Anzeigers« miteeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen.

"Firnnkfnrtcr?örse. 28. April, 1.15 Uhr.

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Gerichtssaal.

Mainz, 26. Avril. Ter 24 jährige Unteroffizier Wilhelm Dörner aus Hahnstätten (Nassau^ von der 7. Komp, des 87. Fnf.-Regts hatte am 9. Januar als Wachhabender der Gonsen- beintcr Torwache die Soldaten gezwungen, mit ihnen die ganze Nackt Karten zu spielen. Um sein Vergnügen nickt zu stören, ließ er auch die Patrouillen nickt ausziehen. 2.n5 Kriegsgericht verurteilte ihn zu 4 Monaten Gefän an t s und Degradation. Gegen dieses Urteil legte er Berufung ein, die heute vor dem Oberkriegsgericht verhandelt rourbe. .mc Berufung wurde als unbegründet abgewiesenzwei Monate der erlittenen Untersuckungsliaft wurden auf die strafe cmgerecknet.

o ch u nt 27. April. Tie Kammer für Handelssachen des hiesigen Landgerichtes verhandelte heule über den Antrag des

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vreußischen FisknS auf Erlaß einer einstweiligen Beringung, daß l die B e r g w e r k s g e s e l l s cb a k t H i b e r n i a veranlaßt werden sollte, die aus 6^', Alillionen Mark junger ?lkiien entfallenden Divi­dende nicht zur Auszahlung zu brinaen, so lange über die Reckt?- qiltigkeit diejer jungen Aktien ein Prozeß anhängig ist. Tas Urteil lautet: Im Wege der einstweiligen Deriügnng wird der Berg­werks-Gesellschaft ,£)ibemm' unterlagt, an die Diktionäre aut die ausqeqebenen 67, Millionen Mark junger Aktien eine Divi­dende zurAus zabluug zu bringest, solange der Anfechtung'?'^ prozeß schwebt. Tw Kosten lallen den Antrag-Gegnerir zur Last.

O s n a b r ü ck, 27. 9lpri(. Wegen L an d f r i e d e n s b r u ch s, begangen am 29. Januar während der S t r e i f u n r u h e n vor­der hiesigen Eisengießerei, verurteilte das Landgericht 12 Former und einen Weber ui je vier M o n a ' c n n n n ' .

Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft.

Elektrizitäts-Akt.- Ges. vorm. W. L a h m e i)er u n b Eo. Frankfurt a. M. Es wird uns mitgeteilt, daß ein Kon- ortium bestehend aus der Tresdener B?nk in Frankfurt a. M., der Filiale der B.mk für Handel und Industrie und den Herren Grunelius u. Eo. eine 41,'o hro*. zu 103 rückzahlbare Obligationen- Auleihe von nominell 4 Mill. Mk. übernommen hat, die dem­nächst zur Zeichnung aufgelegt wird. Gleichzeitig kündigt die Gesellschaft sämtliche nock ausstehende 4' - Proz. Lbligationen der früheren Teutzschen Gesellschaft für elekttiscl»e Unternehmungen zur baren Rückzahlung zu ^roz. per 1. Nov. 1906.

Märkte.

Gießen, 28. Avril. Marktbericht. Aul heutigem Wockenmarkte kosteten: Butter vr. Bid. 1.101.20 Mk.. Hühnereier 1 5t. 6-7 Tin . 2 Stek. 0000 Mg., Gänieeier 0000 Via., Enteneier 7 Big.. .Bäse nr. Stck. 68, Käsematte 2Stck. 56 Big. Erbten v.Mnnd 22Mg.. Linien v. Viund 32 Big., Tauben vr.Vaar0,80-1,00Mk., Hühner pr.St. 1,001,60 Alk., Hähne vr. Stück 0,801.80 Mk., Enten vr. Stück 1,602,20 Mk., Gänse nr. Md. 0000 Bia., Ockiensteisch nr. Md. 7482 Mg., Kuh- und Rindfleisch vr. Mund 7072 Mg., Schweine- fleisch vr. Mund 8690 Ma., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Mund 94 Mg., Kalbfleisch pr. Md. 7080 Mg., Hammelfleisch pr. Mund 6080 Mg. Welsche per MundKartoffeln pr. 100 Kg 6,000,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,008,00 Mk., Milch per Lite» 20 Mg., Aepiel ner Mund 35 bis 50 Mg., 'n Körben 00 Ma.. Nüsse 100 Stück 50-00 Mg., Birnen per P'd. Mk. 0.000.00, Weißkraut per Stück 2030 Psg., per Zentner Mk. 0.000.00. MarkNeN 71 11 hr

UJöö rntliC r 'Ifbrrfftt brr iToiifsfäl'r in Irr icfru

16. Woche. Dom 15. bis 21. April 1906.

Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 tinkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 26,44

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voranssichtkicke Witterung in Hessen für Sonntag den 29. April 1906: Vorwiegend trüb, sehr kühl, Regelfälle. Später wieder langsame 2lufheiterung bei windiger Witterling.

Näheres Nn fV.icürncr ^-'cttcrfnrtc.

Origrtral-DrahtiiieLdnngen.

Berlin, 28. April. Der Staatrminisler und Minister der öffentlichen Arbeiten von Budde ist heute früh 6V3 Uhr

Es starben an: Zllsammen:

Erwachsene:

im

vom

1. Lebensiahr:

2.15. Jahr

Lungentuberkulose

2

2

Herzleiden

1

1

Lungenentzündung Rückenmark-Ent-

1

KD

1

zündnng Gallenblasen-Ent°

KD

1 (1)

zündnng

1 (1)

Krebs

4(3)

4 (3)

Selbstmord

1 (1)

1 (1)

Verunglückung

2(2)

Kl)

1 (1)

Lebensschwäcke

1

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»mbekannter Ursache

1

1