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28.7.1906 Zweites Blatt
 
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Samstag 28. Juli 1906

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen.

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Rotationsdruck tmb Verlag der vrübl*schM UniversitätSdruckeret. R. Sang«, Vietze«.

Redaktion, Expedition «.Druckerei: GchEr.D Tel. Nr. 61. T«legr.-Adr. r Ärydget ffiitftau

Politische Tagesschau.

Polltische Andeutungen in der Zentrumspresie werden in der Regel besonders aufmcr^run beachtet. Den Zentrumsmännern teilen die Herren von der Berliner Re­gierung unter vier Augen wie ja mich der MN Erz- Le r g e r erweist mancherlei mit, was sie sonst nicht einmal den konservativen Abgeordneten, trotz deren vielfachen per­sönlichen und verwandtschaftlichen Beziehungen zu Regier- ungskreisen, anvertrauen. Dre Zentrumsleute kann man eben Mann für Mann brauchen bei wichtigen Entscheidungen; da ist es gut, sich mit ihnen in liebenstv-ürdigem Verkehr zu halten und wohl auch eine diskrete Information gegen die andere (über Zentrums"-Sttmmungen") einzutauschen. Die Konservativen braucht man zwar auch, aber es wird daraus gerechnet, daß sie ohnedies mit der Regierung gehen.

Frankfurt, 26. Juli. Heute starb hier im Alter von 75 Jahren der Historienmaler Professor Leopold Bode an den Folgen einer Lungenentzündung. Bode war in Offenbach geboren. Seine Studien begann er am Städel- schen Institut unter Ed. Steinle, der großen Einfluß auf ihn ausübte. Die ersten Arbeiten waren Zeichnungen zu Schillers p(5locfc*, die von der Wiener Akademie preisgekrönt wurden, und Illustrationen zu ScheffelsEkkehard". Die bekanntesten Gemälde Bodes, bie .Alpenbraut", der .Graf von Habs- bürg", und eine Szene aus der .Braut von Messina" befinden such in der Schackgalerie in München. Auch das Städelsche

Sitzung der Stadtverordneten.

Gießen, 27. Juli.

Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordnete Curschmann und Georgi, die Stadtverordneten: Bruck, Eichenauer, Euler, Faber, Dr. Gutfleisch, Haubach, Heichel­heim, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, LooS, Orbig, Schaffstaedt, Schwall, Wallenfels und Wimmenauer.

Baugesuche.

Ein Baugesuch des Jakob Horn für feine in der Stein­straße gelegene Besitzung wird abgelehnt. Das Grundstück ist jetzt schon mehr bebaut, als nach der Bauordnung zulässig ist, insbesondere ist der Hof noch nicht zwei Meter breit. Die früher nachgesuchte Genehmigung eines Umbaues des Hinter­gebäudes war erteilt worden, dagegen wird die jetzt gewünschte Klosetanlage, die in den Hof vorspringen würde, und die Er­setzung der genehmigten festen Treppe durch eine im Hof an­zubringende transportable Treppe abgelehnt.

Am SelterSweg beabsichtigt Herr Weidig, sein altes Haus abzubrechen und an dessen Stelle einen Neubau zu errichten. Ein Fünftel des Grundstücks bleibt unbebaut, jedoch hat der verbleibende Hofraum nicht die vorgeschriebene Größe, auch ist keine Durchfahrt vorgesehen, da das Grundstück von dem Nachbaramvesen leicht erreicht werden kann. Der erfor­derliche DispenS wird in beiden Fällen befürwortet. Außer­dem wird der Neubau ein Stückchen vorgebaut, um in die richtige Fluchtlinie zu kommen. Das erforderliche Gelände wird für 100 Mark abgetreten.

Brauereibesitzer Denninghoff beabsichtigt, bei seiner Brauerei in der Nordanlage eine Preßhefefabrik zu er- richten. Die Anlage soll über einem vorhandenen Erdgeschoß, bau errichtet werden, jedoch anstelle der vorgeschriebenen massiven Bauart aus betriebstechnischen Gründen in ausge­mauertem Eisenfachwerk. Hierfür wird Dispens erteilt.

Herr Leichtweis baut in der Sonnenstraße einen Neubau, bei welcher Gelegenheit die Dreihäusergasse eine Ver­breiterung erfahren wird. Die Versammlung hatte früher genehmigt, daß das an drei Straßen zu liegen kommende Gebäude den vorhandenen Flächenraum völlig ausnutzen dürfe» hat jedoch das Ministerium nicht zugeslimmt. Das neu vorliegende Gesuch bedarf der Genehmigung, da der Hof zwar ein Fünftel des Grundstücks umfassen, aber nicht die vorgeschriebene Form haben wird. Die Versammlung befür­wortet den erbetenen DispenS.

Frau Rothenberger hat ein Baugesuch für den Neuenweg eingereicht, das insofern der Genehmigung be­darf, als die Grundstückfront nur 7.70 Meter beträgt und deshalb der Hof in der vorgeschriebenen Länge von 8 Meter nicht anzulegen ist. Die Baudcputation befürwortet daS Baugesuch. Stadto. Kirch spricht sich gegen die Befürwort­ung aus, wozu daS bestehende Ortsbauslatut daß Recht gebe. Oberbürgermeister Mecum gibt Kenntnis von einem Schreiben eines L. Rothenberger, in dem dieser unter Bezug auf eine in der letzten Stadtverordneten-Sitzung gemachte Mitteilung bestreitet, daß Frau Rothenberger der Stadt 80000 Mk. für ihr Grundstück gefordert habe. Sie habe mitgeteilt, daß die Stadt ihr ein Angebot machen möge. Der Vorsitzen de bemerkt dazu, daß Frau Rothenberger im Prozeß Carlö unter Eid ausgesagt habe, sie habe 80000 Mk. für das Grundstück von der Stadt verlangt. Stadto. Kirch ist für Zurück­weisung des Gesuchs, um nochmals in Verhandlungen einzu- treten, ob das Grundstück nicht zum ortsüblichen Preis er­worben werden könne. Beig. Georgi bemerkt, mit dem beabsichtigten Neubau werde ein bestehender Mißstand ge­wissermaßen verewigt; er meine, man solle den DiSpens so lange verweigern, als der Mißstand vorhanden sei. Stadto. Wallenfels spricht sich im Sinne des Stadtv. Kirch aus. Stadto. Haubach teilt noch mit, daß auch die Baudeputation grundsätzlich Gegnerin der Befürwortung gewesen sei. DaS Gesuch wird abgelehnt und es soll versucht werden, durch nochmalige Verhandlung daS Gelände zu einem seinem Wert entsprechenden Preis zu erwerben.

Weißbindermeister NicolauS hat von seinem in bet Steiustraße gelegenen Doppelwohnhaus das eine HauS ver­kauft. Das ihm verbleibende Haus ist ohne Einfahrt, jedoch ist in dem Kaufvertrag vorgesehen, daß die Durchfahrt deS anderen Hauses mitbenutzt werden kann. Die Versammlung! ist hiermit einverstanden.

Die Firma Heyligenstaedt beabsichtigt, ihre Fabrik nach dem Gailschen Tonwerk zu vergrößern. DispenS ist erforderlich, weil das Etablissement außerhalb des Bebauungs­plans liegt und teilweise ausgemanertes Eisenfachwerk gebaut werden soll. Die Versammlung gibt ihre Zustimmung.

Gärtner Kaufmann beabsichtigt, auf seinem außerhalb des Bebauungsplans liegenden Besitztilm an der Marburger Straße ein Wohnhaus zu errichten. Der erforderliche DiSpenS wird erteilt unter der Bedingung, daß das Haus 7 Meter hinter der Straßenfluchtlinie zurückbleibt, und der Zwischen­raum als Vorgarten angelegt wird, sowie ferner, daß der Besitzer keinen Anspruch auf Licht- und Kraftversorgung macht.

Frau Leineweber will ihr HauS am Lindenplatz ab- brechen und neu bauen. Sie erhielt früher die Genehmigung, das Grundstück ganz zu verbauen, wa§ aber daS Ministerium nicht genehmigte. Der neu vorgelegte Plan sieht die Be­bauung im seitherigen Umfang vor, der verbleibende Hof wird

Ausländer an deutschen Kochschulen.

Man schreibt uns:

In England ist der Gedanke aufgetaucht, zur Frage der Massenauswanderung von Russen inS Ausland auf internationaler Grundlage Stellung zu nehmen. Bis diese Sache spruchreif ist, haben jedenfalls die einzelnen Staaten, deren Gastfreundschaft von Russen in Anspruch genommen wird, alle Veranlassung, der Frage ihre Aufmerksamkeit zu­zuwenden. Nicht zuletzt Deutschland, und ganz speziell Hessen, dessen beide Hochschulen von den russischen Stu­dierenden neuerdings mit Vorliebe aufgesucht werden. In den Listen der deutschen Universitäten sind etwa 500 russische Namen mehr als im Vorjahre eingetragen. Unsere Landes- Universität zählt in diesem Sommersemester 48 russ. Studenten gegen 27 im vorhergehenden Semester. DieKreuzztg." teilt von der Berliner Universität mit, baß der Andrang der Aus­länder zu den Arbeitsplätzen der chemischen Laboratorien manchen Deutschen zwinge, seine chemischen Studien an der Landwirtschaftlichen Hochschule zu machen.

Beachtung verdienen in diesem Betracht auch die Han­delshochschulen, die im Herbst um eine neue, in Berlin, vermehrt werden sollen. Es kann nicht Aufgabe, dieser Akademien sein, den Ausländern die Kenntnisse zu vermitteln, die sie in Stand setzen, in der Handelspraxis den deutschen Wettbewerb zu verdrängen. Das betreffende nationale Prinzip wird geradezu auf den Kopf gestellt in dem Bilde, welches die Leipziger Handelshochschule bietet. Sie wurde im vergangenen Jahre laut Geschäftsbericht besucht von 338 Deutschen und 382 Ausländern, darunter nicht weniger als 217 Russen. Wie muffen sich die Dozenten vorkommen, die natürlich gezwungen sind, ihre Vorträge dem geistigen Niveau der nichtdeutschen Mehrheit ihrer Zuhörer anzupassen, von denen zweifellos viele der deutschen Sprache nicht ganz mächtig sind!

Um den Ausländern den ihnen an deutschen Hochschulen gebührenden Platz zuzuweisen, empfiehlt sich grundsätzliche Anwendung des an der Kölner Handelshochschule geübten Verfahrens: Der ausländische Student muß eine Vorbildung nachweisen, die der von Inländern geforderten im wesent­lichen gleichwertig ist; er muß ferner ein höheres Kol- legiengeli) zahlen. Auf Grund dieser unanfechtbaren Vor­schriften beträgt der Anteil der Ausländer an der Hörerschaft der Kölner Akadmie nie mehr als 14 vom Hundert. Einen erheblich höheren Verhältnissatz sollte auch der Vorstand der neuen Berliner Handelshochschule nicht zulasten, denn gerade in Berlin ist die Zahl der zu längerem Aufenthalt ein ge­troffenen Rusten sehr groß, ein starker Andrang russischer Kommerzstudenten" auch besonders wegen der lebhaften Handelsbeziehungen zwischen Ostdeutschland und Rußland ist zu erwarten.

Die Hochschulen, selbstverständlich auch die technischen, sind in erster Linie nationale Einrichtungen, erst In zweiter Linie wissenschaftliche Institute. So ist e8 in aller Welt Brauch, warum soll Deutschland eine Ausnahme machen?

Kapital.

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für reisende

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Wünsch elr uten verfahr en nicht nur das Vorkommen von Wasser überhaupt, sondern insbesondere von gutem, frischem Wasser im Gegensatz zu schlechtem, abgestan­denem Wasser aufgespürt werdenkann, erklärt sich folgendermaßen: Bekanntlich ist Wasser im aUg. um so reiner und besser, aus je größerer Liefe es lommt, und je reger die Strömung ist. Wasser, das aus Gegenden stammt, die in größerer Liefe unter der Erdoberfläche liegen, bringt aber höher gespannte Elektrizität mit, und zwar um so größere Mengen, je reger die Strömung.ist. Solches Wasser wird also an die darüber liegende Erd­schicht immer neue Elektrizitätsmengen von höherer Spann­ung abgeben und so den Verlust durch Ausstrahlung oder Ausgleich mit der positiven Luftelektrizität fortwährend wieder ersetzen, sodaß über solchem Wasser eine viel merk­barere elektrische Spannung vorhanden sein muß als über stillstehendem Wasser. Da erfahrungsgemäß elektrische Spannungen nicht ohne Einfluß auf den tierischen und menschlichen Organismus und besonders auf das Verhalten der Nerven und Dttrskeln sind, so liegt es nahe, baß Wechsel in der Größe der elektrischen Spannung von hierzu ver­anlagten Naturen empfunden werden. Und es ist nicht ein- zusehen, warum dies reicht durch die mit Wünschelrute be­zeichnete Vorrichtung zum Ausdruck gelangen soll.

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ßä. J0e^le unter 05399 Anzeiger erbeten,

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wenn nicht ganz schwerwiegende Bedenken obwalten. Das haben die Konservativen vor den Zentrumsmännern im allgemeinen voraus: sie wissen besser zu schweigen. Seit­dem die Zentrumspresse den Ehrgeiz hat, als vorzüglich unterrichtet zu gelten, sickert manches durch, was früher im Busen des ins Vertrauen Gezogenen fromm bewahrt worden wäre.

Augenblicklich alarmiert das Berliner Zentrumsorgan, dieGermania", die Oefsentlichkeit durch Ankündigung einer neuen Flottenvorlage. Es scheine zweifelhaft, ob das Reichsmarineamt auch heute noch, wie vor 14 Tagen, die ganz bestimmte Erklärung abgeben könne, daß im Herbst eine neue Flottenvorlage nicht erscheinen werde.

Wir glauben, daß das Reichsmarineamt, wenn es über­haupt diesen Mitteilungen näher treten will, die Erklärung mit aller Sicherheit abgeben kann. Eine neue Flottenvor­lage befindet sich nicht in Vorbereitung und sie müßte in Vorbereitung sein, wenn sie geplant wäre. Daßgewisse Kreise", wie dieGermania"' sagt, mit Hochdruck für eine raschere Verstärkung der Flotte wirkt, als die Beschlüsse des Reichstages vorsehen, ist nichts neues. Aber ebenso bekannt ist, daß den Drängenden, bei aller Anerkennung ihrer patrio­tischen Absichten immer wieder die technische Unmöglichkeit vorgehalten wird, im Flottenbau ein Eiltempo ein- zuschlagen. Und dann: woher sollen die Mittel kommen für eine Flottenpolittrin großem Stile" ? Die Germania" meint, die Kosten könnten nur durch Aus- de hnung der Erbschaftssteuer auf Kinder und Ehegatten aufgebracht werden. Das soll wohl den­jenigen. Bundesregierungen, die einstweilen nachdrücklich gegen die Ausdehnung Stellung genommen haben, einen heilsamen Schrecken" einjagen? Das wäre das Wenigste, über diese Schwierigkeit Hinwegzukommen! Der Widerstand der Regierung gilt keineswegs für alle Zeiten. DerAus­bau" der Erbschaftssteuer übrigens nicht diese allein, sondern auch anderer zur Reichssinanzrejorm gehöriger Steuern wird zu einer Notwendigkeit, der die Regierung sich fügt, sobald das Geld nicht langt. Und es hat leider den Anschein, daß es n i ch t l a n g e n w i r d für die tatoinen- artig anwachfenden Bedürfnisse des Reiches.

Nicht eine neue Flottenvorlage, wohl aber ein Nach­trag zur Reichsfinanzreform dürfte in der einen, oder anderen Form die Ueberraschung der nächsten Reichs­tagssession weröen.

Bon der Wünschelrute.

Unlängst ist der preuß. Landrat v. Uslar nach Süd­westafrika gegangen, um mit Hilfe der Wünschelrute den darbenden Erregern dort beizustehen, und er hat, wie wir in unserer Nr. 171, 2. Bl., berichteten, tatsächlich bereits mehrere ergiebige Quellen dort entdeckt, die dem bestehenden Wasser- nrnngel dort wesentlich abhalfen.

Zur Ehrenrettung der Diel verspotteten Wünschelrute ergreifen nun auch in einer Fachzeitschrift für Architekten Geh- Admiralitätsrat G Franzius als Praktiker und Baurat Beherhaus in Koblenz als Theoretiker das Wort. Der Erstgenannte berichtet über die Auffindung einer unterirdlschen Rohnvafserleitung im Chamo nix-Tal, die seine ftischgeschnttlene Weidenrute ihm verriet. Es stellte sich heraus, daß das Wasser in den Fluß sich ergoß. Wenn man das am Rohrende angeschraubte Mundstück mit dem Finger verstopfte, sodaß der Lauf des Wassers zum Stillstand kam, versagte dre Wrrkung der Wünschelrute sofort, um sich gleich wieder einzustellen, wenn man den Abfluß freigab. Fran­zius schreibt: Jetzt besitze ich in dieser und einigen längeren Leitungen ein ausgezeichnetes Laboratorium." Baurat Beyer­haus fuhrt die auffällige Erscheinung auf den beträchtlichen elektrischen Spannungsunterfchied zurück, der zwischen Der stets Positiv geladenen Luft und der negativ geladenen Erde besteht. Der Leitungswiderstand der hohen Luftschicht einer­seits und der mächtigen Erdschicht anoererseits ist es, der iias, längere Bestehen einer hochgespannten, positiven Elek­trizität in großer Höhe der Luft und einer entsprechend Hochgespannten negativen Elektrizität in der Tiefe ä>er Erde ermöglicht. Da nun erwiesenermaßen trockene Erde ein weit schlechterer Leiter ist als Wasser, Io ist klar, daß Wasser, an begrenzter Stelle vor­handen, vermöge seiner überlegenen elektrischen Leitungs- lähigkeit höher gespannte negative Elektrizität aus der Tiefe M die Nähe der Erdoberfläche bringen uni> in der «darüber liegenden Luft durch. Ins. renz eine Steigerung in der pösi- Mien Spannung erzeugen muß. Daß nun nqch tze.m IP &

tiger Kaufmann der lonialw.-Branche - Lenzen, 24 Jahn alt, m Hamburg längere Jahre ächästifthrer tätig, sucht in !n Mfanbt Stellung. 6otL agcr und ILouchioir oder Ü Ätiieubet. [05409 nra erbeten unter C. B, 1 nrg 21 postlagernd.

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Kunstinstitut besitzt mehrere Bilder deS Künstlers, zwei davon, Die Alpenkönigin", ein dreiteiliges Aquarell", und daS Bildnis seiner Mutter sind dem Institut erst in der letzten Zeit zum Geschenk gemacht morden.

Der Frankfurter Kunstverein (Junghos- straße 8) eröffnet am 1. August vorm. eine Ausstellung vow Werken Hans Thomas.

London, 26. Juli. Auf der Jahresversammlung des Cancer Research Fund wurde Dr. Bashsords Bericht verlesen, wonach in vier Jahren 100 000 Mäuse untersucht worden sind, von denen 3500 den Brustkrebs hatten. Die Experimente, ob bei Mäusen örtlrche oder individuelle Veranlagung für den Krebs vorltege, waren nicht sehr entscheidend, doch zeigten die Experimente, daß Krebs aus gesunde Mäuse übertragbar war. Auch wurde es für möglich gesunden, Maus« durch Impfung vor Krebs zu schützen. Mguse, die sich von dein experimentellen Krebs erholt hatten, ent­wickelten keine neuen Geschwülste nach weiteren Impfungen. Doch gelang es noch nicht, die experimentell erzeugten Geschwülste mit Sicherheit auszuhalten.

Ein zwölftägiger wirtschaftlicher Vor­trags ktirsuS soll vom 1.13. Oktober in Dresden von der Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung mit Unterstützung der Gehe-Stiitung veranstaltet werden. Der Kursus ist in erster Linie für Ingen teure, Chemiker, Kaufleute unb sonstige Leiter und Beamte industrieller und kommerzieller Unternehmungen ferner für Verwalt ungsbeamte, Lehrer und Studie­rende bestimmt und wird eilte Uebersicht über die wichtigsten' Gebiete der Handelstechnik, der Privat- und der Volkswirtschafts­lehre bieten. Das Programm umfaßt folgende Vorträge: Dozent Leitner:Einführung in die Buchhallungstechnik und das Bilanz­wesen". Prof. Dr. Pohle:Grundzüae des Bankwesens". Dr. Stein:Fabrikoraanisation". Assessor Dr. Schneider: «Die sächsi­sche Industrie". Dozent Seltner: ,Selbstkostenwesen". Prof. Dr. Wuttke: .Deutsche Verkehrspolitik und nettere deutsche Handels­politik". Pros. Dr. Wäntig: .Jndustriepolitik". Pros. Dr. Schanze: .Gewerbliches Urheberrecht". Privatdozent Dr. Passow: »Aktien- gesellschaftsivesen". Alle Vorträge sinden in der Technischen Hoch­schule in Dresden statt. Das ausführliche Programm wird über­sandt vom Sekretariat der Techn. Hochschule in Dresden und vom Sekretariat der Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung in Frank­furt a. M«.

Nr. 175 Zweites Blatt 15«. Jahrgang <

Erscheint «glich Ausnahme des Sonntags.

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.Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der » iwK H jSL 8 U U' H O

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