jwar I
W 1 lud) mädch.
1 Vo fl Wo *1 unir
1 brlietx
, 1 SLchr IWi erbeut
1 Urb
Umti Jfld> me $01 J, $04 t!: Sjfi: $03 ly. 5* 4 Jungen 4i(t'
Ais feie
Reklame durch Veranstaltung ^ WeihnachtsauEeNunstem Eromenabcnronscitc ft. B. mitJJSroaramm: ,«*■» , Kuvertüre von Wagner, eine Portion Karotten 1^) W0- ui^-b Herausgabe von Jugendzeitungen. Weiter krttlslertc der Vortragende die wirtschaftliche Lage der Angestellten. Er ist der Ansicht, daß durch die vielfache Verwendung von weiblichen Angestellten mit; durch Zahlung von gcrmgen Vnlmen (15—20 Mk. pro Monats dem Diebstahl durch die Angestellten selbst Vorschub geleistet würde besonders aber auch der Unsittlichkeit und der Prostitution. , Herr Lenningsen empfahl schließlich die Einführung einer höh»« Marenhaussteuer und den Beitritt zum deutschen Verein. — Nach den mit Beifall aufgenommenen Ausführungen begann eine lebhafte Diskussion, in der u. a. Redakteur Meters ausführte, die ganze am Dienstag und heute inszenierte Mittelstandsbewegung solle nur d e r a n t i semitischen Sache für die kommende Reichstags- Wahl Vorschub leisten. Einem Redner wurde wegen seiner konfusen Ausführungen das Wort entzogen, im übrigen nahm die Versammlung einen ruhigen Verlauf.
sd. Zum Darmstädter Hochschulkonflikt. Vor einiger Zeit ist es hier, wie gemeldet, zu einem llcinen Hocb- schulkonflikt gekommen, weil der Senat den § 3 der Satzungen des früheren Ausschusses der Studierenden nicht genehmigt batte. Der Ausschuß löüe sich auf und der provis. Ausschuß hat sich in der Zwischenzeit bemüht, für den § 3 eine andere Fassung zu finden. In einer gestern abend ab- gchaltenen Studentenversammlung wurde nun beschlossen, in dem § 3 zum Ausdruck zu bringen, daß von dem Verbände der vereinigten Korporationen und Fachabteilungen nur die Korporationen und Fachvereine vertreten werden, in deren Satzungen keine Bestimmung vorhanden ist, welche auf'konfessionelle oder politische Bestrebungen hindeutet. Diese Aenoerung wird jetzt dem Rektorat eingereicht, das darüber zu beschließen bat.
— Lang-Göns, 26. Jan. Die neue zu besetzende Forstwartstelle erhielt Karl Bergk hier, die Straßcnwartstelle JohS. Bopf.
v. Vom Tünsberg, 25. Jan. Der Winter ist auch hier mit Macht ein gezogen, nicht allein der Tünsberg hat seine weiße Haube aufgesetzt, sondern auch die Saatfelder des Landmannes haben die lang ersehnte Schnee- dccke erhalten. Ueberall in den Waldungen erschallt die Axt des Holzhauers. Hol'^versteiaerungen wurden bisher in hiesiger Gegend noch nicht abgeholten.
)( Laubach, 27. Jan. Der in weiten Kreisen bekannte langjährige Bürgermeister Jochem ist seit einigen Tagen nicht unbedenklich erkrankt Dem Vernehmen nach wird er sich in nächster Woche einer Operation in Gießen unterziehen müssen.
W. Bad-Nauheim, 2o. Jan. Tie Oberklasse des Großh. Schullchrersemin ars zu Friedberg stattete heute unter der Führung des Tircktors Schäfer der hiesigen Volksschule einen Besuch ab. Schon vor 8 Uhr hatten sich die 40 Herren hier eingefunden, um zunächst das neu erbaute Schulhaus mit all seinen den Forderungen der Neuzeit entsprechenden Einrichtrrngen einer Besichtigung zu unterziehen. Darauf teilte sich die Klasse in zwei Gruppen und wohnte den einzelnen Unterrichtsdisziplinen der verschiedenen Jahrgänge bei. Ten Schluß der Uuterrichtsprobcn bildeten einige "turnerische Vorführungen.
Friedberg, 26. Ji Tie Hauptversammlung des Landesverbandes der Deutschen Rcformparte, für Südwestdeutschland tagte am letzten eonntag hier. Auch die Landtags'bgg. Bähr. Hirschcl und Whler waren erschienen. Zunächst wurde der Kassenbericht erstattet, der einen kleinen K'a sse nb'eft a u d aufwies. Ter Bericht über die Tätigkeit in den lebten Jahren brachte von allen Seiten Beschwerden über dieVernachlässigung Hessens durch die Deutsche Reform Partei. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung war der Antrag Metzer-Frankfurt: ..Der Landesverband der Deutschen Reforrnp^rtei für Südwestdeutschland möge seinen Austritt aus der Reform Partei vollziehen und sich der Deutsch sozialen Partei an sch ließen." Nach ausführlicher Begründung äußern sich zu dem Anträge eine ganze Anzahl Herren, sämtlich in zustimmendem Sinne. Der Antrag wurde dann einstimmig angenommen. Damit scheidet der Landesverband für Südwestdentschland aus V.t Deutschen Rcformpartci aus und schließt sich ber T-utschsozialen Partei an.
A. Mainz, 25. Jan. Im letzten Quartal wurden im Mainzer Krematorium 51 Leichen ein geäschert. Von diesen waren 24 aus Wiesbaden, 6 aus Mainz, 2 aus Biebrich, 2 aus Eltville und je eine aus Augsburg, Bretzenheim, Cre- feld, T’ >rg, Düsseldorf, Elberfeld, Georgenborn, s'Graven- hage stand, Heelsum i. Holl., Hagen i. W, Idar, Kostheuu, Langenschwalbach, Langenlonsheim, Nackenheim, Oestrich und Nüdesheim. Unter den eingeäscherten Personen waren 35 Männer, 15 Frauen und 1 Kind. Der Religion nach waren 30 evangelisch, 14 katholisch, 1 altkatholisch, 1 freichristlich, 4 israelitisch, 1 Tiisident. Tie Gesamtzahl der Eiliäscherungen im Jahre 1905 betrug 194 gegen 156 im Vorjahre.
Offenbach, 26. Jan. Ter katholische Pfarrer inJuegesheimist seit einigen Tagen verschwunden. Tie Staatsanwaltschaft beschäftigt sich bereits mit dieser Angelegenheit und hat in Juegesheim dieser Tage Er- wittlunaen anstellen lassen. — Nach einer anderen Meldung ist in Juegesheim bas Gerücht verbreitet, der Pfarrer habe sich in Hamburg erschossen.
Hanau, 26. Jan: Der 55 Jahre alte Gastwirt Fritz Telle, Besitzer des „Nassauer Hofes«, machte in voriger Nacht in der Küche seinem Leben dureh Einatmen von Leuchtgas, angeblich wegen schlechten Geschäftsganges, ein Ende. Als heute Morgen seine Tochter mit einem Licht in die Küche trat, erfolgte eine Exploston, die die Fensterscheiben zertrümmerte. Das Mädchen erlitt keinen Schaden.
Wiesbaden, 26. Jan. Bei dem ersten Bataillon des hier garnisonierendeg Infanterie-Regiments ist den Unteroffizieren und Mannschaften verboten worden, das liberale „Wiesbadener Tageblatt« zu lesen; auch außerhalb der Kaserne sei das Blatt nach Möglichkeit zu meiden. Ter Anlaß wird in der Berichterstattung des „Tagbl.« über die sozialdemokratischen Wahlrechts- kundgebungen vom vorigen Sonntag gesucht, die vorurteilsfrei war und u. a. auch von einem „beinahe komischen Eindruck« sprach, den die 9(rt deS Aufgebots der Berliner Garnison mache. Auch hier in Wiesbaden waren ähnliche Anordnungen getroffen und zur Freude des Kantinenwirts die Soldaten in den Kasernen zusammen gehalten worden. (Dieses Verbot ist nicht leicht verständlich. Das „Wiesb. Tagbl." gehört zu den tüchtigen alten, in der ge'amten Bürgerschaft Wiesbadens mit Recht angesehenen Blättern, die einem gemäßigten Liberalismus huldigen. Unsere heutige' Berliner Zuschrift, dte des Kaisers Urteil über die Straßen-
demonstrationen behandelt, stellt ja selber fest, daß zum Teil ganz andere als rein politische, tatsächlich heiter wirkende Gründe zu so außergewöhnlich großen Militäraufgeboten geführt haben. Nun, das ,WieSb. Tagbl." wird sich zu trösten ivissen. D. Red.)
Frankfurt a. M., 27. Jan. Der VerwaltuugsauS- schuß der M oza rtstiftung hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, onS Anlaß der 150. Wiederkehr von Mozarts Geburtstag b-i der hiestgen Bürgerschaft die Errichtung eines einfaehen, ideal aufzufassenden Denkmals für den Komponisten — vielleicht am Mozartplatz oder in den Anlagen — anzuregen. Tie Stiftung, die der Verehrung für Mozart Entstehung und Namen verdankt und sich durch ihr fast 70jähriges Bestehen und Wirken hieran berufen fühlt, hat bereits mit maßgebenden Persönlichkeiten Fühlung genommen und überast sympathischen Anklang gesunden. (F. Z.)
p. Von der Till, 24. Jan. Einer solch teuren Holzversteigerung wie der heutigen hat Einsender noch nicht beigewohnt. Ter Preis für ein Klafter (4 Meter) Scheitholz, allerdings gute Qualität und leichte Abfahrt, war 46 Mk., ziemlich entsprechend war der Preis für's übrige Hartholz. Selbst die A'twellen waren hochpreisig. Unter 6 Mk. wurden selten 50 Stück verkauft.
s Gladenbach, 26. Januar. Für den Neubau eines A m tsgeri ch ts ge bä u d es hier ist eine 1. Nate von 70 000 Mark im Justizetat des Staatshaushaltsetats für 1906 eingestellt. Ein geeigneter fiskalischer Bauplatz von 29 9lr Größe ist vorhanden. Die Kosten sind für das Gebäude auf 80000 Mark veranschlagt, für die Nebenanlagen auf 12 800 Mark, zusammen 92 800 Mark. Hierzu kommen die sachlichen Bauleitungskosten von 10 000 Mark. Zu dem Gesamlbelrage von 102 800 Mark treten noch die Kosten der Eiurichtungs- gegenstände.__________________________________
E>ermi1d)M.
• Ueber den Tod des Obersten v. KoSpoth, deS Kommandeurs deS Schützenregiments in Dresd en, der vor acht Tagen plötzlich verstarb, wird von dort aus die Meldung verbreitet, wonaeh Herr von KoSpoth in einem Duell von einem Offizier erschossen worden wäre. Nach anderen Meldungen könne jedoch von einem Tuest nicht die Rede fein; der Oberst sei eines natürlichen Todes gestorben. Er erkrankte am Morgen unmittelbar nach einer militärischen Hebung an einem UnterleibSleiben und mußte sich sofort in ein Krankenhaus aufnehmen lassen. Schon während des vorjährigen Manövers waren Gerüchte über ein Duell des Herrn von KoSpoth verbreitet, die dadurch entstanden waren, daß er sich zufälligerweise an demselben Tage wie ein anderer höherer Offizier krank gemeldet hatte
* Kleine Tageschrvnik. Seit einigen Tagen ist der Inhaber einer chemischen Anbrit in Nixdorf, Dr. Robert Moscheles, unter Hinterlassung einer großen Schuldenlast verschwunden. — Der „Daily Ehronicle" meldet aus Melbourne, d.'.ß seit einem Watdbrand ganze Familien vermißt werden, sodaß man befürchten muß, daß sie den Flammen zum Opfer sielen. Der Dorstehrer in Vale benahm sich Wie ein Held, indem er bei größter Lebensgefahr 28 Schulkinder aus dem brennenden Schulgebäude rettete. — Aus Victoria wird berichtet, bch weitere zwölf Ueberlebende d"s gesunkenen Dampfers ..Valencia" auf der Höhe des Kap Boule auf einem kleinen Floß entdeckt worden seien. Mithin sind von den 179 Mann, die sich an Bord des Dampfers befanden, 25 gerettet worden. Mehrere Schleppdampfer befinden sich noch immer am Orte der Katastrophe. um noch Nachforschungen nach weiteren Uebcrlcbcnbcn an- zustellen.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 26. Jan.
Durch dos Schöffengericht Bad-Nauheim ivul'be neben nnbarn ber Schüler ber Friedberger Gewerbeakabemie A K. aus Düsseldorf wegen Ruhestörung zu 3 Mk., wegen Beleidigung, Widerstands und Körperverletzung zu 50 Mark, wegen Sach- beschäbig"ug zu 10 Mark Geldstrafe und wegen Versuchs ber Gc- fangenenbefrei'.ing zu 2 Tagen Gefängnis üerurteitt. Nachdem er mit einem Kollegen schon früh morgens in Friedberg mehrere Wirtschaften besucht hatte, begaben sie sich nach Bud-Nauheim, wo sie zwölf weitere Wirtschaften aufsuchten. Sie wurden abends, als sie singend und schreiend die Straßen durchzogen, von Schutzleuten nach ihren Personalien gefragt, die K. auch gutwillig angab. Sein Kollege dagegen verweigerte icbe Auskunft, weshalb ihn die Schutzleute zur Wache brachten. Unterwegs versuchte er seinen Kvllegen aus den Händen der Schutzleute zu befreien. Er stieß und trat nach den Schutzleuten und verkratzte dem einen b's Gesicht. Nunmehr wurde cr selbst festgenommen und nach der Wache gebracht. Dort angekommen beleidigte er die Beamten; er erfaßte einen Schutzmann an ber Achselklappe unb riß ihm bie Vorderseite bes Mantels herunter. In die Arrestzelle verbracht, zertrümmerte cr sämtliche Fensterscheiben. K. focht dos Urteil des Schöffengerichts an, und verlangte unter dem Verschätzen sinnloser Trunkenheit seine Freisprechung, während sich die Staatsanwaltschaft der ^Berufung anschloß um höhere Bestrafung zu erzielen. Die Verusungsverhanblung ergab, baß K. zwar schwer, aber doch nicht ganz sinnlos betrunken war. Die Strafkammer ging in ber Annahme mildernder Umstände nicht soweit wie das Schöffengericht, weshalb sie die Strafe iregen Ruhestörung auf 10 Mark, unb die wegen Beleidigung, Körperverletzung unb Wiberstanbs auf 75 Mark erhöhte. Bei ben übrigen Strafen, sowie bei der Publikatzonsbefugnis behielt es sein Bewenden. Straferschwerend berücksichtigte bas Gericht, baß ber Vorfall sich in einer Vadestadt, die von vielen Schwerkranken besucht ist, sich zugetragen hat, während es sehr bedauerte, daß ein Mensch vom Bildungsgrad des Angeklagten nichts besseres zu tun weiß, als von früh bis spät dem Alkohol zu huldigen. — Die Arbeiterin M. M. von (Gelnhaar Hot zu Friedberg ihrer Hauswirtin sowohl, als auch einer Frau, der sie Lausdienste leistete, verschiedene Hai'shaltungsgegenstänbe gestohlen. Trotz ihrer Jugend hat sie schon mehrere und zwar recht erhebliche Zuchthausstrafen erlitten. In einer früheren Verh'ndlnng erhärte sie, mit dem besten Willen d"s Stehlen nicht lassen zu können, trotz ber besten Vorsätze, könne sie ber Versuchung nicht wibersehen. Das Gericht beschloß bamals, sie auf ihren Geistes- zustanb untersuchen zu lassen. Der Sachverstänbige scbilbrte sie ?ls eine geistig minberwertige Person, bie der Befriedigung strafbarer Triebe weniger Widcrstanb entgegen setzen kann, doch sei sie für ihre Taten verantwortlich zu machen. Das Gericht sah hiernach von ber sonst üblichen Zuchthausstrafe ab unb crfinute auf 2 Fahre Gefängnis. — Der Reifende H. G. aus Koblenz hatte für einen hiesigen Buchhändler Bestellungen auf Zeitschriften ent-wgenzunehrnen. Er legte seinem .brmzipal eines Tages eine Anzahl Bestellzettel vor, deren ! nterwwlst er selbst vollzogen hatte unb ließ sich bie vereinbarte Provuion bafür auszahlen. Da ber Buchhändler sah, daß bie Unterschriften alle von einer Hand herrühren, sprach cr ihm gegenüber sofort ben Verbacht aus, baß bie Bestellungen finaiert hnen. Die Vermutung bestätigte sich halb, weshalb Anklage wegen Urkunbeufalfchung unb Betrugs erhoben wurde. Da ber Buchhand er sc bst die Unterschriften nicht für echt hielt, konnte von emer Täuschung feine Rede sein, womit ber Tatbestanb ber Urkunbeusalschung entfallt. Wegen Betrugs erkannte bas Gernot aus -a Mark Gelbstraw, indem es die Notlage bes Anae- k.-gten und beu genügen Schaben, sowie ben guten Nus straf- rii becnb benwnchtigte. Weiter war ihm eine Unterschlagung von c- Mark zur Last gelegt, er gab aber glaubhaft an, vergessen
a
Fräulein Marie Roth,
Brauerschwend, mit Herrn Heinrich Reibclina, Ella
des
U&DdeJ
Oestorr. Goldrente.
. 127.59
4*/5Oesterr. Silberrente
Obmchlcs. Eisen-Industrie 333.6)
3no Portugiesen Serie I .
3°<< Por tu diesen
III
Börse, 27. Januar, Anfan<*skurse
IC17/1
meiner
L’ir’ar. Goldrente Italien. "Rente .
. . 249.50
. . 135.75
Garpcner Bergwerk r anrahittte . . . Xordd. Lloyd .
Harpener Bergwerk Lanrahntte . .
Lombarden E. B Nordd Lloyd . .
Türkenlose . . .
•’/ti H^°/<
Berliner Handelsg-es.
Parinstädter Bank . . Pent'che Bank .
Dcntsch-Asiat. Bank . Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Kreditakticn . . . . Ea’t more- und Ohio-
Eisenbahn . . . .
Gotthard bahn . .
Lombard Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn
3^°/< 3%
. 101.10
. S9.C0 . 101.15 . PW
. 99.91
. . 217.50
. . 250.20
. 24.50
. . 126.80
4", 4 °<
. 175.30
. 148.20
. 240.60
. 94.80
100-' 5 101/0
96.70
106.UO 6Q.O0 68/ 5
91.7.' 94 .PO
CO 00
144 60 53 70
91.80
67.10
98 70
Flektriz. Trhmeyer . . . Elektriz. Schachert . • . F.schweiler Bergwerk . . Geherkirchen Bergwerk . Hambnnr- Amerik. Paketf.
Reichsanleihe do.
Konsols . , do. . .
Hessen . . . Oberbessen
. 173.40 . 148.60 . 24 0 50 . 183.60 . 180.30 . 165 70 . 212.00
138.50
128.00
265 03 226 93
166 40
217 50
249.nl
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Vo'anösitbtlichc Witterung in Hessen für Sonntag, ben 28. Januar 1906: Anbauer der milden, regnerischen Wuterung, nur geringe Niederschläge, zeitweise anfheiternd.
Näher«"'' ^-nrch die (Eichener Wellerkarte.
3°/n Mexikaner . . 1XA % Chinesen . .
Aktien:
Bochum Gnss . . .
Buderus E. W. . .
Tendenz: fest.
Berliner
Canada E. B. . . . Parmstädter Bank . Deutsche Bank .
Dortmunder Union C. Dresdner Bank . .
Te”denz: rnbi?.
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers. mit«rete:.lt von der Bank für und Industrie, Gicsson.
Fran klarier Btörse. 27. Januar, 1.15 Ehr.
. 116.90
. 198-
. 24 40
. 142.90
. 132.00
ÄBitltaf teilt ......
noch Stücke von Mk. 65.— bis Mk. 340.— in Grösse 2x3 m in selten schönerWirkung vorhanden. Z.B. einige Bochara’s- Saruch und Mesched etc. Günstigste Kaufgelegenheit.
Th. Brück, Möbelfabrik und Innendekoration
rt aut U i c it a di r i cb tc n.
Verlobte. Fräulein Lii'a Fritzges, mit Herrn Heinrich Fritzges, Götzen. — Fraulein Johanna Rothschild, Hörstein, mit
Herrn Salomon Stern, Büdingen.
— Mau berichtet aus Düsseldorf: Der Dramaturg, bes neuen Schauspielhauses, Dr. Paul Ernst, bat durch gütliches Uchereinkornmcn feinen Vertr-g mit der Direktion gelöst. Er scheidet -*'•§ s' ner Stellung als Dramaturg wie als Heraus- gaber d"r . ans.
(^ri<!iiinl-Draüniicloinifleii.
sd. Darm stadi, 27. Jan. Ter GerichtSasiesior Würth, der die Untersuchung in der HergerShäuscncr Kindesiuordafsaire führte, die bem Abg. Bähr Anlaß zu bet seinerzeit niitgeteilten Jitterpellation in der Zweiten Kammer bot, tumbe von seiner Stelle als Hilfsarbeiter bei der Staatsanwaltschaft enthoben und durch Gerichtsasscssor Lückert, seither Amtsanwalt in Alzey, ersetzt.
Berlin, 27. Jan. Der Steuerkommission bc3 Reichstages ist ein nationalliberaler Antrag zugegangen, welcher im § 1 der Novelle zum Tabaksteuer-Gesetz die Steuer für Zigarren, welche in der Regiertingsvorlagt mit 600 Mk. Zoll ausgestattet ist, mit einem Zoll von 300 Mk. und 20 Prozent Wertzuschlag belegen lvill. Das Zentrum hat einen Wertzoll von 40 Prozent beantragt,
Spo t.
— Am Smut-g, dem 28., nachmittags 2 Uhr, findet auf dem Trieb ein Wettspiel d.s Gießener Fußballklubs Realgvmnasium gegen den Frankfurter Fußball- Klub 1902 statt. Die hiesige Mannschaft spielt in folgender Ausstellung: Schomb'r. Bllff. Ditzel; Leppes, Herdt, Dietz: ead, Schwo. R>'kn'"m Huches. Bnm
iy20 0 rnss.Stnatsanl. 190> 4y° „ japan. Staatsanleihe i % Conv. Türken von 19u3 Türkenlose ... . .
4 % Gricch. Monopol-Anl. . \% äussere Argentinier .
zu Wen, das Geld abzuliefern, weshalb auch b'"rfür Frei, sprach erfolgte. — Der Rentner Th. B. von A/sfeld ließ durch den Bauunternehmer Wilhelm Quirin an seiner Hosraite eine Mauer aussühren, ohne im Besitze einer banpolizeiluben Genehmig 'na zu sein. Es giigen ihnen Str'sb'fKste in Höl)e von je 150 Mark ?u, die das Schöffengericht auf ihren Einspruch auf 15 Mark ermäßigte. Auf Betreten d's Kreisamts. das der Ansi's't w"r, die Ueb'rtretung sei ihm zum Trotz erfolgt, erhob bie ?' ats.'Nwallschast zmee^s Erzielung ciirr höheren Strafe, Bern ", i Dieser irntrH ieboch nur teilweise stattgeaeben und bie Slr je des B. < 30 Mark erhebt, während das Urteil int übr'gen seine Be ung f*rb. — Auf Privatklage d's Ehr.
F. zu H i* n g e n wurde der Flnrschütz W. G dort wegen Bcleidig- nng zu 15 unb 6 Merk Geldstrafe verurteilt, während bezüglich einiger wnterer unter Aftkl^^e gestellter Aenßernngen Freispruch eintrat. Auf Berufung b^s Verurteilten erfolgte durch bie Strafkammer gänzliche Freisprechung, ba sie annahm, daß sämt- ssche A>""'erungen in Wahrnehmung berechtigter Interessen ge- f-ts-'n H"b _ __ __ _____
13 s s kn* ai U ä «U a c b r i d > t c n.
* Der Dirckwr ber Vresl'uer K'nberkliuik, Dr. Albert Ezerny, a. o. Prefessor an der hiesigen Universität, erhielt einen Ruf en b> Universität München als Nachfolger des
(Scrktyt^aaL
Veuthen (Obexschl.), 26. Jan. Der erste Staatsanwalt beantragte gegen den Landgcrichtsrat Blumenberg wegen ÄrreObrnches vrh Betruges 4 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust.
Die Kwstcn des Berliner Vommernbank-Pro- zesses dürften nach n''oefahrer Schätzung auf etwa 150 000 M"rk »h v>'rans''ht-''aen fpfn.
itiiö Pcrfcbr, Volkswirtschaft.
Gewerkschaft Fernie. Ter Grnbcnvorstand h"t beschlossen, eine öffentliche Erörterrn'a über die Verhältnisse, der Gewerkschaft und über die Art und Weise, wie die Verwaltung ihre Pflichten erfüllt, abenlebnen, (Warum? D. R.) vielmehr alsbald die G e w c r ke n v c r s a m m l u n g z u berufen unb bersechen volle Rechenschaft zu geben. Den Gewerken werben auch die Gründe dargelegt werden, ans welchen die Versendung der Llu"rw^sh-vi''^t'' nmVir'frl'ti Tr^rh^n isst


