Ausgabe 
25.4.1906 Zweites Blatt
 
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Stenographie!

Wir eröffnen in unserem Vereinslokal(£afc Ebel

Zwei ÄHifängei'-SCurse

und zwar

1. für Damen, Beginn: Dienstag, den 1. Mai, 8*/7 Uhr abends 2. für Herren, Beginn: Montag, den30. April, 8V; UhrabendS.

Tas Honorar beträgt 6 Mark.

Anmeldungen werben bei Beginn des Unterrichts entgegen- genommen, auch können solche vorher bei unserem 1. Vorsitzenden, Herrn Ed. Schifsnie, Grünberger Straße 3, vorgebracht werden.

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sprechen wir unseren wärmsten Dank ans.

Die Hinterbliebenen.

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Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres guten Sohnes, Vaters und Schwiegervaters

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^leSSe.° JV den 25- April 1906. Darmstadt

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Gartenstratze Nr. 2, Zimmer Nr. 2.

Es können eingestellt werden:

1 landwirtschaftlicher Knecht, 1 Ziegeleiarbeiter, 1 Bau- und Maschinenschlosser, mehrere Jungen für eine Schlosserei it. Schmiede, 2 Hillsmonteure, 2 Wagner, 2 Drechsler, 6 Schreiner, 1 Schuh­macher, 1 Justallateur, 2 Glaser, Erdarbeiter, 2 jüngere Haus- biirschen, 1 Fahrburfche, 5 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen, 3 Lauf­mädchen.

Lehrlinge:

8 Schmiede, 2 Spengler, 2 Wagner, 1 Mechaniker, 2 Buch­binder, 1 Schreiner, 1 Schneider, 2 Friseure, 1 Glaser, 2 Kauf­leute, 2 Kellner.

ES suchen Arbeit: Bu/t

1 Bauschlosser, 1 Schreiner, 1 Schneider, 2 Wasch- und Putz­frauen, 1 Techniker, 1 Lauffrau, 1 Bureaugehilfe, 1 Bureaudiener, Aufseher oder Lagerist.

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J. Jendrosch & Co., Charlottenburg No. 122.

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Kelianntmachmig.

Die hauptsächlich unter der Schuljugend viel ver­breitete, nicht scharf genug zu verurteilende Unsitte, Ge­bäude und Einfriedigungen 2c., namentlich solche mit frischem Anstrich durch Beschmieren mit Kreide, Schmutz u. s. w. zu verunreinigen, hat in letzter Zeit wieder sehr überhand genommen.

Wir sehen uns daher veranlaßt, vor dem Begehen solcher Beschädigungen eindringlichst zu warnen, sowie an Lehrer, Eltern, Vormünder 2c. das dringende Ersuchen zu richten, die ihrer Obhut unterstellten Kinder mit allen ihnen zu Ge­bote stehenden Mitteln von der Verübung derartigen Un­fugs abzuhalten.

Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, die Schuldigen im Betretnngsfalle unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen, im Falle der Strafunmündigkeit der betr. Kinder aber die Be­strafung ihrer Eltern, Vonnünder 2c. nach Art. 44 des Polizeistrafgesetzes herbeizuführen.

Gießen, den 25. April 1906.

Großh. -mt Gießen.

_________________ Ser 6 er g._____________________

Äiloe-ScSMi-e.

Cs können noch Schülerinnen in allen Klaffen ausgenommen werden. Weißnähen und Sticken auch Nachmittags. Anmeldungen im Schullokale von 10 bis 12 Ulrr. vro/<

KelmnntmaHung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Ludwig st raße, zwischen Alicestraße und Niegelpfad, von heute an bis auf weiteres für den Fährverkehr gesperrt.

Die unterm 19. Dezember 1905 angeordnete Sperre ber> W 0 lfstraße von der Grünbergerstraße bis zum Mittelweg nach dem Philosophenwald wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 24. April 1906.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.