Ausgabe 
26.1.1906 Erstes Blatt
 
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Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zn

um 9' , Uhr: fcocbmnt mit Predigt.

Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre, darauf Andacht.

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'Mark das halbe Kilo-Paket erhältlich.

Höchst a. M., 25. Jannar. Der Hauptmann z. D. und Bcziilsoffizicr v. Guiomeau vom hiesigen BczirkSkommando rotirbe von seiner Dienststellung enthoben und zu ben Offi­zieren ber Lanbwehr 2. Aufgebots übergefuhrt. Herr von Gmomeau hatte sich im Oltober v. IS. hier^ einem Schranken- warter wiberseht unb ist vor kurzem vom Frankfurter Kriegs, gericht wegen Wiberstanbs und Beleidigung zu 70 Mk. Geld­strafe oerurtciü worben.

Sitzung des Provinzial-AnsschusseS der Provinz Oberhessen.

Gießen, 24. Jan. 1906.

ÄlS erster Gegenstand stand das Bau gesuch des H. Bal­ser III. von Albach.hier käufliche Ueberlassung von Gemeindegelände zur Verhandlung. H. Balser III. hatte nm käufliche Ueberlassung von Gemeindegelände zu einem Neu­bau nachgesucht. Ter G?meinb"rit trn Mbarb genehmigte auch die Abtretung: der Bürgermeister jedoch glaubte _dem Beschluss nicht zustimmen zu sollen, da das fragliche Gelände bei einem etwaigen Neubau des Gemeinde-Backhauses, das an dos Balsersche Anwesen angrenzt, gebraucht werden wird. Das Großh. Kreisamt Gießen beanstandete daher den Geländeverkauf und der K'reiS- Msschuß des Kreises Gießen stimmte diesem nur bedingungs­weise zu. Sowohl der Gesuchsteller als auch ein Teil des

Für Bucker krank© ist das hervorragendste FrÜhStÜCkSQöträllk Ferdynamin44akao.

1 Büchse a 2.50 M. in den Apotheken»

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Aus Sadt und Land.

Gießen, den 26. Januar 1906.

** Ordensverleihung. S. K. H. der Großherzog haben dem Gartengehilfcn Obslbanmwärter Adam May auS 'Anlaß semer am 1. Januar d. I. in den Großh. Gärten ge­leisteten 25jährigen Dienstzeit das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.

Ernannt wurde Louise Nenner aus Bechtols­heim zur Gefangenwärterin am Provinzialarresthaus in Darmstadt.

iynfdwif! Tic Luft acht frisch und rein unb es ist eine Wohltat, daß man endlich wieder einen kleinen Spaziergang riskieren kann. Aber vorsehen muß man sich auch: Nicht zu leicht anziehen und eme Schachtel 8^ay's ächte Sodener Mineral-Pastillen in die Tasche l Tie httkht man im 6; eh en unb vermeidet damit Neigungen der Schleimhäute unb der Lustwege; man kommt fröhlich beim unb lacht über bic anberen, bic olme Vorsichtsmaßnahmen spazieren gehen unb Erkältungen mit nach Hause bringen. Fay's achte Sodener Mineral Pastillen sind zivn Preise Ogi von 85 Pfg. per Schachtel in allen Apotheken, Drogen- unb Mmeralwasserhandlungen erhältlich. hvu/

Ecmemdcrats verfolgten durch ihren Anwalt Berufung gegen diese Entscheidung an den " Provinzialausschuß. In der heutigen Sitzung zeigten sich die Parteien zu einem Vergleiche geneigt, weshalb die Sache zunächst vertagt wurde.

Danach wurde über den Beitrag der Zeche Hedwig-

dem Meister aufgehalten hatte, btc Arbeitsstätte, um Aufnahme

Krcukcnhaus dNarburg nachzusuchen. Die 'm Kranken Hause entstandenen Kvsten forderte nun der, Ortsarmen verband Marburg der Gemeindekrankenkasse Nicder^fleiden an,, indem er cm nahm, d- Pfeiffer dort in einem versickwrungspflicl'tlgcn Arbeits-L - Mitnid gestanden Hobe. Diese lehnte die K-ostenerstattung ob. Marburg wurde hierauf bei beut Provimral-Anssck"- klagbar. Nachdem von diesem sestgestellt worden war, daß P, r krank in Nieder-Osleiden angekommen war, iolrn cd ihm .möglich tmr, überhaupt noch eine nennenswerte Arbeit zu I i?en aus imlchem Grunde ihn auch der Meister nicht zur Gemeinde Iran ken- kasse anmeldete, wies er die Klage am 8. Februar 1905 ab. Der Großh. Verwaltungsgerichtshof, der als Reviswnsmstanz an ge­rufen wurde, hielt jedoch die Sachlage für noch nicht genügend geklärt und wies daher die Angelegenheit. zur nochmaligen Ver­handlung an den Provinzialou^chuß zurück Dieser setzte heute die Beschlußfassung aus, da sich die Notwendigkeit der Erhebung weiteren BeweiÄnaterials ergab.

klärt, die Kabel bei fofortiger Bestellung bis zum 15. April zu legen. Tas Werk ist mit seiner Berechnung von 71 763 Mark für Lieferung und Legung des Kabels das billigste. Tie Erdarbeiten sind hierbei nicht mitgerechnet. Als weitere Firmen kämen in Betracht das Allgemeine Elektrizitäts­werk mit 82 500 Mk. und ein Frankfurter Werk mit 81053 _ - , - Ä r, i Mark. Mus die Güte des Materials bei dem Siemens-

Finderbügen zur Straßenunterhaltung nn Kretsc Schuckcrt-Werkc anbelangt, so stehe es trotz der niedrigen Budmgen für ^^^04 und 190^05 verhandelt. Die Jnhaberm ^Tei§bered)nung dem ber anderen Werke nicht nach. In den der genannten Zeche, die oirma 2aemens u. Eie. in Berlin, nahm I Lnror, 31-..?c.ic,.-..tiotu<T"t (Tnhfr'T Kpm tnif

durch den Transport ihrer Förderkohlen aus der Zeche ber= weiteten Ausführungen bemerkt Tr. Katzser, m

schiedene Straßenftrecken des Kreises Büdingen so in Anspruch, daß dem Slcmens-Schuckert-Werre abzuschließenden Vertrag diese einen erhöhten Aufwand an Unterhaltungskosten erforderten fei ausgenommen tvorden, daß bis zum lo. April 01c Kabel Der Kreisausschuh des Kreises Büdingen zog sie demzufolge mit fertig gelegt sein müssen. Für jeden weiteren Tag würden entern besonderen Beitrag zu den Küsten der Strahenuntcrhalv sonst Vs Prozent von den Gesamlunlagekosten in Mzug ung heran. Di- Firma, die bereit- früher einmal in der gebracht. Er gibt sodann Aufschluß über die Lichtverforg- Nleichen Angele^^st recht^astig ve^rteilt wor^n war, ver- ung den Kabeln mi«. Tie Kraft zweige nicht wie beim

ßWe Bahl" M vom Hauptstrang ab, sondern jeder Bezirk tollt) von

ung des Beitrags, wie auch die Richtigkeit der Berechnung Verteilungs^tz aus versorg. Zu diesem Speisepunkte deKelben bestritt Der Provinziab-Ausschuß wies heute die Be- führe em besonderes Kabel. Nach dem Stadtverordneten- schwerde kostenjällig ab. beschluß über die Wasfersraae werde vom Staate alles zur

, Schließlich beschäftigte den Provinzial-Ai'sschuß noch die Beschleunigung getan. Um die Strvrnzusührung zu Anfang ^laae des Ortsarm en-Verbandes Marburg gegen der Saison fertigzustellen, fei verfügt worden, für eine die Gemeindekran k e n k a s s eN i e d e r - O sl ei d e n we^-n Maschine baldigst Fundamente zu bauen. Hierdurch könne Erstattung von/vsten für den^chremergesellen Wtlh. Meister ^ine Maschine noch vor Fertigstellung des Werkes in Betrieb aus Groß-Brafchen, Pfeisser, der mit einem Blasenleiden be® I npnommen werden fnhnft (irnit Fiir Nprinckip tur

haftet ist, trat am 15. Dezember 1904 bei einem Lchrcmermeifter L kommen toerpen, |oöaß Swaft für ebent versuche öur in Nieder-Osleiden mit eineni Mitgesellen in Arbeit, versuchte ^ar^u[ ^?rde, wie bereits gemeldet, der

auch iu arbeiten, mußte aber davon infolge Erkrankung Ab- Beschluß gefönt, btc Kobellieferung und ^Legung den Sre- ^vd fcaiieä» vLchdem « sich »och zwei Tage bei 1 menS- urw Tchuckert-Merkeu zu übertragen.

^cht befitn Sinn «ezklglich der «rterw56nkn

Anaeleacnheit bemerkt Beig. Eurschmann, bah eS sich um eine^B^nval^timqsntahreaelanble, über die dtc Bcrfatnmlt.na nicht zt. befinben habe. Jedoch könne die Sache von bei D^utation nochmals bereiten werben. Bezüglich ber Höhe i)e§ verworfenen Fleisches könne eine Umfrage veranstaltet werben aber viel sei in ber Sache nicht zu tun, so lange sich die'Megger mit ber Entscheidung der ersten Instanz zu- kkb-n nTben Es fei viel bester, wenn b,c Mehner m .ebew seinen entiprechenbrn Fall die Bekchwerbemstanz -nr.esen

Von den 46 etatsmäßigen V 0 lkSschullebrerste l len finh .nr qcit nur 31 durch bcsinitiv angestellte Lehrer befetzt, Während es nach bem Gesetz 35 sein muffen. ES wird bes- kalb beschlosieu, 4 Stellen öffentlich außzwchre.bcn unb menen ber Konfession ber Bewerber keine Wunsche zu äußern. Um Eine öftere Wieberkehr von Ausschreibungen zu vermeiden, sollen, falls sich genug geeignete Lehrer beweiben, noch eme biS zwei Stetten mehr definitiv besetzt werben. Stabtv. Krumm weist darauf hin, baß einige ber btesigen Schul- verivalter über bie seinerzeit hierfür festgesetzte Zeit hinaus a!S Schulverwalter beschäftigt seien und regt an, biete tn erster Linie zu berücksichtigen. Der Vorsitzende sagt, soweit

Die freie Turn erschüft bittet um Ueberlassung bet Turnhalle der Stablknabenschule an einem weiteren /dritten) Wochenabenb, sowie an ein bis zwei Sonntag- 'Dormittagen. Die Versammlung ist damit emverstanben-

Die Verautungen für Heizungen ufro. bleiben biefelben ww besetzenbe 2. Lebrerslelle an der Gemeinbeschule zu tz en- seitber bloß wirb bic zu zablenbe Höchstgebubr für Reinigung tza in, Kreis Offenbach und bte mit einem evang. Lehrer zu 180 Mk. (statt seither 120 Mk.) erhöbt. besetzenbe Lchrerstelle an ber Gemeinbeschule zu Harters-

Die Rechnung beS Realgymnasiums unb der hausen, KreiS Lauterbach. Mit ber Stelle ist Organyten- Realschule für 1904 ist in Orbnung, ber städtische Zuschuß and ßeftorbienft verbunden; dem Grasen von Schlitz genannt ist um 50 Mk niedriger als der Voranschlag vorsatz, während oon Görtz steht das Präsentationsrecht zu ihr zu. et sonst gewöhnlich beträchtlich höher ist. Für bte persön- L. U. Landes-Universität. Ter Pnvatdozent an lichen Ausgaben beträgt er 37 660 Mk. unb für die fach- der Universität München Tr. Albert Jesi onek^hat den an lichen 6815 Mk. ihn erqangenenen Ruf an unsere Landes-Universität als außer-

Für die Beschaffung eines Krankenwagens, ordentlicher Professor für Haut- und Geschlechtskrankheiten die in der letzten Sitzung Stadto. Kirch anregte, wird em angenommen. . ,

Kredit bis zu 3o0 Mk. bewilligt. " Eine Sitzung des Provinztal-AuSschnsfeS

Bezüglich deS in ber letzten Sitzung von Stabtv. Löber der Provinz Oberhessen findet am Mittwoch, 31. d. M., gerügten Umstandes, baß wegen Abwesenheit beS über- vormittags »/,S Uhr mit folgender Tagesoidnung statt: Ent- wachenden Tierarztes eine Anzahl Schweine nicht hätten zum e i g n u n g für das Haupt siel und bic Kläranlagen der V iehmarkt zugelaffen werben können, teilt ber Vorsitzcnbc Stabt Gießen, hier bie Entschäbigung.

nach bem Ergebnis der Untersuchung mit, es handele sich um ** Ob er h e ssi sch er Ge s chichtsverein Gie ßen. 6 und 6 Schweine, die ein SBmier um >/,12 Ubt zum Mneki T-m Mufeum in der letzten Zeit wieder «e fache gebrach, hätte. Der überwachende Veterinärnrzt der von \irin?Ätl?Ätanbu^SM<^ überwies ouSwatts gewesen sei, sei nach 11 Uhr^sortgegangen^. nachdem ^koratiousmalcr L. Petri III. eine kunstvolle Krippe mit in der letzten halben Stunbe ferner Anwclenheit keine Tiere Tonfigurcn, die in feiner Familie um das Ende mehr am'getrieben worben feien. In ber Marktorbnung sei 18 Jahrhunderts angefcrtigl wurde. T<is umfangreiche feine Zett für die Beendigung des Austriebs festgesetzt, viel- W-rk wird demnächst im Museum Ausstellung finden. Tic leicht sei es zweckmäßig, dies zu ändern. verschiedenen Werkllütten wurden gleichfalls mit alten Jn-

Stabto. Schmal! erklärt zu ber von ihm in der letzten strumentcn reich bedacht. Interessante Eisenlanzen aus früb- eitzung bei Beratung der Thcatcrfrage gemachten Acußerung, römischer Koifcrzcit, ous Tislec in Bosnien stammend, Gießen besäße mehr Studierende mit Stipendien als Göttinnen, schenkte Tirektor infolge von Ai betten im ^uncrn

daß ihm von dem mit den S.ipendivtanaei-aenheittn betro.tten dcs G-baudc^i must da- Muienn, vvm auf

Geh. Kirchenrat Pros. Dr. Stade autoritatives Matenal vor- Zelter es gcfchto fin Dl .

gtftflt worden fei dah die tttnverMä, ^tt.n^ bei dSbercr! Zinladung"'Le^TheattE^ins bi^mid,:

Studentenzahl auch wesentlich höhere ^.hpcnbicmo b§ tigfte Rotte in dem netten Sudermannfchen Schauspiel

Er nehme deshalb feine damalige Behauptung zurück. Ter Stein unter Steinen" spielen wird, ist geborener Vorsitzende spricht für diese Erklärung dem Stadto. Schmatt Mannheimer wie sein Verwandter Tr. Bassermonn, der Dank aus. Intendant des Hoftheaters in Karlsruhe und steht jetzt

Um 4i. Uhr bereits beginnt die geheime Sitzung. im 39. Lebensjahre. In seiner Vaterstadt begann er auch ' seine Bühnenlaufbahn, wirkte dann an den Bühnen von

In der nichtösfentli<yen Sitzung wurde mit- Heidelberg, Lüneburg und Bern, und war fünf Jahre lang beteilt, daß für die 1907 in Darmstadt stattfindende Mitglied des Meininger Hoftheaters. 1895 trat er in den Landesausstellung für freie und angewandte Verband des Berliner Theaters in Berlin ein und wurde Kunst, die unter finanzieller Unterstützung des Groß- 1899 von Tirektor Tr. Brohm in den Kreis der Hervor­herzogs, des Staates unb der Stadt Darmstadt abgelfalten ragenden Künstler auf genommen, die dieser seit 1892 am wird, die hessischen Städte um Leistung eines Zuschusses Deutschen Theater um sich verfommelt hatte. Vor zwei angegangen wurden. Tie Versammlung beschloß, wie ja Jahren siedelte Tr. Brohm ins Lessinofiheater über; auch Wohl auch die anderen hessischen Städte außer Darmstadt in diesem ist Bassermonn eine Hauptstiitze des Ensembles, es tun werden, eine finanzielle Unterstützung des Aus- in welchem Nomen wie Emtt Lessing, Hans Morr, Mbert pettungsunternehmens obzn lehnen. Dagegen wurde in Potoy, Emanuel Neick)er, Rudolf Rittner, Oskar Sauer, Kurt Aussicht genommen, daß unbemittelteren Aus- Sticler, Else Lehmann, Hedwig Pauly, Glse Schiff und Irene Kellern aus Gießen, die ntäjt in der Lage sind, Driesch glänzen. Tasfcrmann ist ein herdvrrogender Cha- iie Kvsten ihrer AussdcNung selbst zu tragen, von der roktcrspicler, er spielt ebenfo vortrefflich Mephisto und Stadt ein Zuschuß gewährt werden sott, falls sie Roreiß, wie die modernen Rotten, Helmer in ber Nora, darum nachsuchen. Tie Kosten der ÄusstcNcr werden ubri- Hcrodcs im Johannes, von Wehrhahn im Biberpelz, Cramp- gens nicht sehr erheblich werden, da nach den bisheriaen ton im College Crampton, den Gymnasialdirektor im Trau- -Bestimmungen Platzmiete von den Ausstellern nicht erhoben mulus. Neuerdings hat et seinem Gastspittrepertoir die wird. I Rotte des entlassenen Zuchthäuslers Biegler inStein unter

Steinen" hinzugefügt, eine Rotte, die er als erster ge­spielt hat. Ter Vorstand des Theatervereins hat für das hiesige Gastspiel diese Rotte auf besonderen Wunsch des Künstlers ausgewählt, und diese Wahl fiel um so leichter, als wir dadurch Gelegenheit erhalten, auch das neue Suder­

mann fche Drama kennen zu lernen.

W. Bad-Nauheim, 25. Jan. Eine dringliche Stadtverordnetensitzung wurde gestern abgehalten. Ten Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Mftrags- erteilung zum Kabelnetz für die elektrische An - läge. Wie ber Vorsitzende bemerkte, haben sich die hier in Betracht kommenden Sicmcns-Schuckcrt-Wcrke bereit er-

Kirchliche ?i <t r t di t en« Evangelische Gemeinde.

In der Stadtkirche.

S a m s l a fl bcn 27. Januar 1906.

Vormittags 98/< Uhr: Vereinigter Zivil- und Militärgottesbienst zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaüevs.

Marrer Euler.

Am iGonntag nach Epiphanias, den 2 8. Januar.

Iu der Stadtkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Professor D. Drews.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.

Pfarrer D. Schloff e r.

Abends 61/, Uhr: Geistliche Mnsikaufsührunfl des Evangelischen Kirchengesangvereins.

Tie Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthaus gemeinde fällt Sonntag aus, doch ft der Saal zur Unterhaltung geöffnet. Dagegen werden bte Ver­einigungen der konfirmierten männlichen und weib­lichen Jugend der Matthäus- und Ak a r k u s gemeinde auf M ontag, den 29. Januar, abends 8 Uhr zu einem Lichtbitder« vortrag m den Markuslaal emgeladen.

Donnerstag, den 1. Februar, abends 8 Uhr, im Matthaus- aal, Kirchstraße 9: Bibel ft unde. Offenb. Johs. 3, 113.

Pfarrer D. Schlosser.

In der Iohanuedkirche.

Vormittags 9*/, Uhr: Piarrafsistent Knott.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JohanneS- gemeinde. Pfarrafsiftent Knott.

ÄlbendS 5 Uhr: Professor D. Slam in.

Montag, den 29. Januar, abends 8 Uhr: Bibel stunde im Konfirmandensaal der Johannesgerneinde. Text Jak. 1, 192, 14.

Pfarrafsifient Knott.

Sonntag, den 28. Jannar, abends 7 Uhr: Verfammlung der konfirmierten männlichen Jugend der LukaSgemeinde im Konfir­mandensaal (Liebigstraße). Pfarrer Euler.

Deii Mitgliedern nnserer Gemeinde sei wiederholt herzlich em» Sohlen die Ha.iskollekte, die gegeiiwärnq durch den Hilfskirchen- diener Herrn Karl Schwan erhoben wird. Sie ist bestimmt zur Pflege und Förderung des religiösen und kirchlichen Lebens der vielen im Auslände lebenden Deutschen, um sie dem evangelischen Glauben und dem Teutschtnrn zu erhalten. Neben allen Gemeinden des weiten denifchen Reiches wolle auch Gießen dem bedeutjtUiley Werke reichliche Unterflützunfl bieten.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 27. Januar 1906.

Vormittags um 9', Uhr: Militärgottesdiensl

Nactmiitiags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag,den 28. Januar 1906.

4. Sonntag nach Epiphanie.

Vormittags von 6',. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

, um 7 Uhr: Tie erste heil. Niesle, vor unb in bet­reiben Austeilung der heil. Kommunion,

um 8 Uhr: Die zweite heil. Meße.

Israelitische ReltgtonSgesellschast.

lotter. t>ieuß.

6abbotbfeier am 27. Januar 1906:

Freitag abend 4.40 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr Predigt.

Feier de« Geburtstages Seiner Majestät des Deutsche» Kaisers.

Nachmittags: 3.30 Uhr.

Sabbathansganfl 0.00 Uhr.

Wochengottesdlenst: morgens 7.00, abends 4.30 Uhr.

Israelitische Religionsgemeiude.

^ottrsötrn * tn Der So nqogt (Süvantage).

Samstag, den 27. Januar 19u6.

Vorabeud 5.00 Uhr.

Niorgeus 9.00 Uhr.

Feier des Geburtstages Schier Majestät de- deutschen Kaisers.

Nacknnittags 3.30 Uhr.

Sabbalbausgang 5.55 Uhr.

handel und Verkehr, Volkswirtschaft.

Konkurse iu Hessen, lieber das Vermögen des Leopold Fr en n d, Eiergroßhändler in Mainz, wurde am 20.Januar 1906, vormittags 101, Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Bnreau- oorsteher Peter Wirth in Mainz wird zum konsursoerwalier er­nannt. Konkursforderungen find bis zum 12. März 1906 bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden.

Die billigste Kraftquelle für Kranke, Blutarme, Schw ehe ist Bi 0 s 0 n mit Bouillon Extrakt mit dem man in 5 Almuten eine gutiebmeckende Suppe von höchstem Nähr,vert Herstellen kann, welche dem Blut die wichtigsten Ernährungsbestond- tcile Eiweiß Eisen Lecithin (Phosphor) in geeiquetiter Form -'.»führt. Durch seine bewährten Eigcnschafien, sowie seiiie Billigkeit übertrifft es viele der seiiherigen Eisen- und fogenannte krafligungs- mittel unb ist in den Apotheken und Drogenhandlungen zu drei

RauchtIficinö Sonne 10 stnek 65 ptg.v.

Feinste 7 Pfg. Zizrarre ß fl VaIIt CUe«sen, ig

empfiehlt v» V. w UIä, GriinberirerstT. 4