Ausgabe 
25.10.1906 Erstes Blatt
 
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kurg aus, worauf die Posten präsentierten. Die Haupt-1 wache trat ins (Gewehr, das Spiel wurde gerührt. Der die Wache kommandierende Vizefeldtvebel bot der angeblichen Prinzessin auf deren Wunsch einen Stuhl an. Es entstand eine große Menschenansammlung, auf welche die Polizei aufmerksam wurde. Die Dame wurde darauf sistiert und

später als eine geisteskranke Witwe aus Königsberg

festgestellt. Sie wurde nach dem städtischen Krankenhause gebracht. Der Prinz war im Schlosse nicht anwesend.

* Ein schwerer Eisenb ahlnunfall ereignete sich auf dem Bahnhof zu Hannover. Als ein Güterzug nach Braunschweig die Halle verlassen wollte, rangierte eine Maschine einen Postwagen hinter den Bremer Per­sonenzug. Der Güterzug hatte kaum die Halle verlassen, als er von der Maschine in einer .Kreuzung angefahren wurde. Der Anprall war so heftig, daß die Maschine zur Seite flog. Etwa 10 Wagen sind beschädigt. Der im Post­wagen Dienst tuende Schaffner Hitzemann wurde schwer verletzt. Anscheinend erlitt er einen Bruch des Rück­grates. Ein Bremser des Güterzuges wurde gleichfalls ver­letzt. Die Geleise blieben noch eine Stunde gesperrt. Auf der Station Mattierzoll bei Jarzheim (Prov. Sachsen)

fuhr ein Eilgüterzua auf einen Rangierzug. Der Material­schaden ist beträchtlich, vom Personal wurde niemand verletzt.

* Kleine Tageschronik. In.Köln wurde ein M ä d - ch e n h ä n d l e r in der Person eines Friseurs von der Kriminal- polizei verhaftet. Er hatte unerfahrene Mädchen öffentlichen Käufern überliefert und mit ihnen einen schwunghaften Handel nach dem Auslande aetrieben. Der Oberförster Schönber­ger geriet in P o t s d a m , bei dem Versuch, aus einem bereits in Bewegung befindlichen Zuge seinen im Coupee stehen ge­lassenen Regenschirm zu holen, unter die Räder. Schönberg wurden beide Beine abgefahren, sangst er in hoffnungslosem Zu­stande nach dem Krankenhause gebracht werden mußte. Vom Fürstenwalder Svar- und Vorschußverein wird be­richtet, daß von einem Berliner Revisor die Bilanz aufgestellt worden ist, die mit einem Fehlbetrag von 332000 Mark abschließt, wofür 250 Mitglieder haftbar find. Als Mörder des Landwirts Strathmann in Petersdorf (Oldenburg) wurde der Landmann Emken, ein Verwandter des Ermordeten, ver­haftet. Emken hat ein Geständnis abgelegt. Der ,.Standard" meldet, daß große Negerunruhen in Philadelphia statt­sanden. In dem Walnut-Street-Theater wurde ein Drama aufgeführt, das zahlreiche für die Neger beleidigende Stellen enthält. Während der Vorstellung drangen mehr als 2000 Neger ins Theater ein, um die weitere Aufführung des Stücks gewaltsam zu verhindern. Die Neger bewarfen die Scbau- fvieler mit faulen Feuchten, Eiern und Steinen. Schließlich stürmten sie auf die Bühne und verjagten die Schausvieler. Die Polizei war machtlos. Schließlich gelang es Negerpastoren, die Neger zu beruhigen.

Gerichtssaal.

Erfurt, 25. Okt. Das Kriegsgericht verurteilte den Unter- osfizier Krüger vom 95. Infanterie-Regiment wegen fortge­setzter schwerer Soldatin-Mißhandlung zu 4 Mo­naten Gefängnis und Degradation.

Erfurt, 24. Okt. Die Strafkammer verurteilte den Re­dakteur v. L o j e w s k i von der sozialdemokratischen Tribüne wegen öffentlicher Beleidigung des Pastors Kirchner zu 3 Mo­naten Gefängnis.

Anon pme Briefe! Die Strafkammer zu Neuwied verurteilte nach achttägiger Verhandlung die frühere Semi­

naristin Dannauer, die durch' anonvme Briefe ge­meinsten Inhalts angelehene Personen schwer beleidigt hat, wegen Urkundenfälschung im Zusammenbanae mit Beleidigung und Be­drohung zu einem Jahre Gefängnis. Im Laufe der Verbandlnna r:n«> vnonA-n WiJrtPiM verhaftet.

Arbeiterbewegung.

Herborn, 22. Okt. Nachdem die Bergarbeiter-Be­wegung auch auf das Lahn- und Dilltal überaegrifsen hat, wurden gestern aegen 20 Verfammliinaen abgehalten, in denen die Bergarbeiterlöhne des Lahn- und Dilltals zur Svrache kamen. Einstimmig wurde in allen Versammlungen eine Reso­lution angenommen, in der die Gewerkschaften ausgesordert wurden, unter anderem die Normalschichtlöhne auf 3.20 Mk. zu erhöhen, regelmäßige Arbeitcrausschilüsihungen zu gewähren und bei festem Gedinge 15 proz. Lohnerhöhung zu genehmigen. 9(nch soll eine Verschmelzung sämtlicher rechtsrheinischer Knapv- schaftskassen des Oberbergamts Bonn zu einer einheitlichen Kasse angestrebt werden. (Frkf. Ztg.)

Hamburg, 24. Okt. In der Angelegenheit des Binnen- schiffer-Ausstandes beschlossen die Arbeitgeber, sich kei- nesfallsmit derAnsstandsleitungbezw. derSek- tion des Binnenschifser- und Hafenarbeiterve r- b and es in irgendwelche Verhandlungen emznlassen, son­dern nur von ihren Arbeitern Forderungen und Wünsche ent­gegen zu nehmen unter der Bedingung, daß die Arbeit von ihnen sofort bedingungslos wieder ausoenommen wird'.

Dresden, 24. Okt. Die hier versammelten Direktoren der Elbschisfahrt-Gesellschaftcri lehnten die Verhandlungen mit der Oraanisations-Leitnng der Binnenschif­fer ab, wollen aber mit ihren Arbeitern über die Lohnforder­ungen verhandeln, wenn diese vorher die Arbeit wieder auf­nehmen.

Brüssel, 24. Okt. Die nun nahezu vier Wochen dauernde Aussperrung der Webereiarbeiter von Verviers hat bereits einen Lohnverlust von mehr als IV2 Mill, verursacht. Die Glasarbeiter von Charleroi haben den Ausständigen 50 000 Francs Unterst ützunqsgelder gesandt. Es scheint sich eine Versöhnung anzubahnen. Die Wcbereibesitzer haben eine versöhnliche Erklärung erlassen, in

der sie die Gewerkschaften anerkennen. Weitere Streitpunkte sollen du.rch einen gemischten Anslckn'ß entschieden werden.

Tttrehe und Schule.

Wie derVoss. Ztg." aus Freiburg gemeldet wird, ist die A m t s e n t s e tz u n g des Meineid-Pfarrer Gaiserts ans ministerielles Eingreifen erfolgt.

Israelitische Netigionsgesettschast.

Hotlesdicnll.

Sabbathfeier am 27. Oktober 1906:

Freitag abend 4.40 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr, nachmittag 3.30 Uhr.

Sabbath-Ausgang 0.00 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr.

Israelitische Neligionsgcmeindc.

(fcoffesbienff in der Snnagege (Südanlage).

Samstag, den 27. Oktober 1906.

Vorabend 5.00 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr.

Schristerklärnng.

Sabbathausgang 6.00 Uhr.

Märkte.

th. (Sieben, 24. Oktober. Der dieswöchige V i e h m a r k t hatte einen Auftrieb von etwa 1250 Stück Großvieh, 150 Kälbern und 600 Schweinen. Ter Vorhandel in Milchvieh war aus­nahmsweise sehr bedeutend und ließ in dieser Viehgattung ein glänzendes Geschäft aus dem eigentlichen Markte erwarten. Trotz­dem es auch an Käufern für tragende und frischmelkende Kühe nicht fehlte sogar von der Mosel und der Nahe waren Käufer erschienen war kein flotter Handel zu erzielen, die Käufer ver- hielteic sich abwartend und deckten den Bedarf erst, als die immer- hin noch hohen Preise des letzten Marktes abschlugen. Ebenso war der kleine Vorrat in jungen Rindern für Zuchtzwecke diesmal knavv unterznbringen. Fette Rinder und fette Kühe, die in schöner Ware am Markt waren, wurden gesucht und schnell zu guten Preisen abgefetzt. Ebenso war der Handel in Kälbern bei dem kleinen Vorrat recht flott. Etwa 12 Paar Gangochsen, die am Markt waren, gingen zu guten Preisen fort. Das Geschäft in Schweinen war wieder nur zu weichenden Preisen zu machen. Bei den hohen Kartoffelpreisen würden die Preise für Magerschweine und Ferkel noch mehr abschlagen, wenn der Gießener Markt für die Handelsleute mit Ware aus dem benachbarten Preußischen Gebietsteilen vom Markt nicht ausgeschlossen sein würde. Man begreift nicht recht warum die Sperre für Schweine aus Preußen andauert, obschon doch die Seuche dort allgemein für erloschen erklärt ist. Man hofft, daß der neue Kreisveterinärbeamte, sobald er sein Amt angetreten haben wird, dafür eintritt, daß die Sverre aufgehoben wird, wodurch wieder auf unfern Märkten eine gesunde Konkurrenz geschaffen würde. Gebandelt wurden das Stück: Frischmelkende und tragende Kühe 1. Qual. 500450 Mk. (einzelne schwere Tiere bis 525 Mk.), 2. Qual. 420360 Pik., 3. Qual. 330 275 Mk., junge Zuchtrinder 57 Monate alt 160110 Mk., 9 12 Monate 200175 Mk. Fettvieh wurde verkauft der Zentner Schlachtgewicht: Fette Rinder 1. Qual. 8087 Mk., 2. Qual. 75 74 Mk., fette Kühe 1. Qual. 7876 Mk., 2. Qual. 7573 Mk. Kälber 1. Qual. 7472 Mk., 2. Qual. 7065 Mk., 3. Qual. 6258 Mk. Gangochsen gingen fort pro Paar schwere Tiere 900825 Mk., leichttere Ware 800750 Mk. Die Preise für Schweine stellten sich das Paar: Ferkel, 46 Wochen alt, 4233 Mk., 812 Wochen alt. 6650 Mk., Läufer, 35 Mo­nate alt, 11080 Mk., Einlegschweine wurden je nach Güte mit 6580 M k. das Stück abgegeben. Die nächsten Markttage finden am 13. und 14. November d. I. statt, am zweiten Tage auch Krämermarkt.

(th.) Gießen, 25. Okt. Der gestrige Zwiebelmarkt auf Oswaldsgarten wies einen Vorrat von etwa 400 Zentner, meist Wetterauer Ernte, nur ein kleiner Teil sächsische Ware, auf. Ter Handel am Vormittag war recht lebhaft, doch versuchten die Verkäufer vergeblich einen höheren Preis herauszuschlagen, wie beim ersten Markt. Die große Anfuhr brachte es sogar fertig, daß billiger verkauft werden mußte. Beste Mare wurde durch­schnittlich zu 441/4 Mk. her Zentner abgesetzt, sächsische Ware konnte man sogar mit 3V23"'.i Mk. haben. Bei kleinerer Ab­nahme stellten sich die Preise durchschnittlich um V? Mk. höher.

0 Büdingen, 22. Okt. Der heutige Gallusmarkt war sehr stark mit jungen Schweinen befahren. Viele Händler waren auch erschienen, welche namhafte Abschlüsse machten, Transporte von 50 bis 60 Stück wurden von ihnen angekaust. Die teils mangelhafte Kartoffelernte drückte die Preise; nur die gute Hälfte kosteten Ferkel im Alter von 78 Wochen gegen vorige Märkte. Das Paar Ferkel wurde leicht zu 2425 Mark erstanden, das früher 5060 Mark kostete. Einleger waren eben­falls billig, 5060 Mark vro Ko Vf. Die Landleute fuhren zum großen Teil, da sie aus den früheren hohen Preisen be­standen, mit ihrer Ware wieder nach Haufe. Für fette Schweine legten die Metzger 7072 Pf. an. Der Krämermarkt ist immer mehr int Schwinden.

Limburg a. d. L., 24. Okt. F r u chtmark t. Durch­schnittspreise pro Malter. Roter Weizen (Nassauischer) 15.00 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 12.30 Mk., Gerste 9.50 Mk., Hafer 7.80 Mk. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.

ke. Frankfurt a. M., 25. Okt. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen her heutigen Viebmarkt- vreise. Zum Verkaufe standen: 33 Ochsen, 3 aus Oesterreich 10 Bullen, 0 aus Oesterreich, 65 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aus Oester., 563 Kälber, 401 Schafe und Hammel, 16 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Schastämmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 8589 Mk., 2. Qualität 7680 Mk., 3. Qualität 6972 Mk.; Bullen 1. Qual. 7780, 2. Qual. 0000; Kühe 1. Qualität 8183 Mk., 2. Qual. 7900 Mk., 3. Qual. 6770 Mk., 4. Qual. 00-00 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber 1. Qual. 100106 Pfg., Lebendgewicht 6063 Pfg., 2. Qualität 96100 Pfg., Lebendgewicht 56-59 Pfg., Schlachtgew. 7578 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 8183 Pfg., 2. Qual.

0000 Pfg. Geschäft: bei Hornvieh Markt flau, Ueberstand be-1 deutend; bei Kleinvieh stau, fein Ueberstand.

Orrginal-DrahtmelStr iigen.

Vosen. 25. Okt. Erzbischof v. StablewSki erhielt, wie derDziennik* hört, zahlreiche Beweise he? Mitgefühls und der Anerkennung, insbesondere von den Bischöfen, die ihm versichern, daß sie die in seinem Hirtenbriefe ausgesprochenen Anschauungen voll und ganz teilen. Ein Pole in Kosten hat, wie dieGazetta Polska" mitteilt, den dortigen Lehrer Kuban arg mißhandelt, weil er sein Kind bestraft hatte.

Breslau, 25. Okt. Wegen der Verhängung der General-Aussperrung über die organisierten Metall­arbeiter hat das Oberlandesgericht entschieden, daß gegen die Direktoren des Verbandes der Industriellen, Glasenapp und Neumann, auf Grund des § 153 der Ge­werbeordnung strafrechtlich einzuschreiten ist.

München, 25. Okt. Der sächsische Kronprinz und Prinz Georg Christian von Sachsen sind hier angekommen und wurden von dem sächsischen Gesandten und dem sächsischen Konsul in Empfang genommen. Es handelt sich bei ihrer Ankunft um ein Zusammentreffen mit ihrer Mutter, der Gräfin Montignoso.

Colmar i. Els., 25. Okt. Der Kaiser hat den Prinzen Alexander zu Hohenlohe in den einst- w eiligen Ruhe st and versetzt.

London, 25. Okt. DasDaily Chronicle" meldet aus Rewyork, daß im Staate Pennsylvanien ein großer politischer Skandal bekannt geworden sei. Der Schatzmeister des Staates macht öffentlich bekannt, daß bei der Rechnungsprüfung seines Departements sich ein Fehl­betrag von 6 Million Dollars ergeben habe. Das Geld fei in die Taschen ihm persönlich bekannter republikanischer Politiker geflossen. Er werde die gesetzlichen Schritte tun, um sie zur Wiederherausgabe des Geldes zu nötigen.

Wien, 25. Okt. Die Wahlreform erscheint nun­mehr völlig gesichert, da soeben nach hartnäckigem Kampf die Sicherung der Wahlkreiseinteilung für beide Parteien zugestanden wurde.

Warschau, 25. Okt. In der Nähe her Station Zwerinkä wurden zwei Damen, welche allein imFrauen-Couvs reiften, von zweiMännern, welche auf einer kleinen Station eingestiegen waren, unter Drohungen ihres S ch m u ckes im Werte von 10 000 Rubel und des Bargeldes im Betrage von 1000 Rubeln beraubt. Die Räuber sprangen dann aus dem Zuge und entkamen.

Pittsburg, 24. Okt. Heute ereignete sich ein Eisen­bahnunfall auf der Pdnnsvlvania-Babn. Ein Personenzug, welcher auf einer Brücke bei Wvan im Staate Indiana hielt, wurde von einem Güterzuge ungefähren. Ein Pullmann-Wagen wurde zerstört. Verschiedene Güterwagen stürzten ins Wasser. 10 Reisende erlitten schwere Verletz­ungen. Mehrere Personen werden vermißt. Man vermutet, daß sie ertrunken sind.

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hessen nm Freitag, den 26. Oktober: Meist trüb. Keine erheblichen Niederschläge. Kalt. Mäßige nördliche Winde.

T elefomsclhe des Giessener Anzeigers, jnitg-t und Indnsti Frankfurter Börs

3 °/0 Beichsanleihe . . 97.70 3% do. . . 85.90 3y2°f0 Konsols .... 97.75 3% do 85 95 3M°/o Hessen 27.00

3 %°/0 Oberliessen . . .. 4% Oesterr. Goldrente. . 98.40 4/6 Oesterr. Silberrente 99.80 4% Umrar. Goldrente . . 94.15 4% Italien. Rente . . . 102.70 3% Portugiesen Serie I . 68.70 3% Portugiesen III 69.75 4%°(0 russ.Staatsanl. 1905 87.30 4y°'n japan. Staatsanleihe 92.00

4 % Conv. Türken von 1903 93 80 Türkenlose ..... 143.70 4% Griech. Monopol-Anl. 52 80 4% äussere Argentinier . 87.80 3°/0 Mexikaner . . . 67.25

4X°/0 Chinesen .... 9515

Aktien:

Bochum Guss 236.50

Buderus E. W . . . . 125.25

Tendenz: schwach.

Berliner Börse, 2

Canada E. B 175.00 Darmstädter Bank . . . 136.90 Deutsche Bank .... 236.75 Dortmunder-Union C. . . 8120 Dresdner Bank .... 154.10

Tendenz: matt.

Kursberichte

eilt von der Bank für Handel

ie, Glessen.

e, 25. Oktober, 1.15 Uhr.

Elcktriz. Lahmeyer . . . 138 50

Elektriz. Schnckert . . .121.50 Eschweiler Bergwerk . . 238 50 Gelsenkirchen Bergwerk . 218.50 Hamburg-Amerik. Paketf. 157.80 Harpen er Bergwerk. . . 208 75 Lanrahütte 244.50 Nordd. Lloyd 124.30 Oberschles. Eisen-Industrie 125.45 Berliner Handelsges . . 168.00 Darmstädter Bank . . . 137 20 Deutsche Bank . . 236.60

Deutsch-Asiat. Bank . . 170.75 Diskonto-Kommandit. . . 180.40 Dresdner Bank . . . 154.50 Kreditaktien 210.60 Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . . 119.00

Gotthardbahn Lombard. Eisenbahn . . 36 20 Oesterr. Staatsbahn . . . 144.40 Prince-Henri-Eisenbabn . 145.30

>. Oktober. Anfangskurse.

Harpener Bergwerk. . . 208.75

Lanrahütte .... 244.50

Lombarden E. B. ... 36.20 Nordd. Lloyd 124.70 Türkenlose . .... 144.20

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die vielen Beweise, herzlicher Teilnahme, uns betroffenen schweren Verluste, sagen Dank

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Um allseitige Beteiligung bei der am Freitag stattfinden- den Beerdigung ersucht

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Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. Lahn für das Rechnungsjahr 1907 liegt vom 27. Oktober bis einschließlich den 3. November 1906 auf unserem Bureau zur Einsicht der Jnte­reffenten offen.

Allendorf a. Lahn am 25. Oktober 1906.

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Montag, den 29. Oktober, abends 81/2 Uhr, findet imCafö GbeP (unterer Saal)

Generalversammlung

statt. Tagesordnung.

1. Bericht. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstandswahl.

4. Auslosung von Anteilscheinen. 5. Verschiedenes.

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