Ausgabe 
4.1.1906 Zweites Blatt
 
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das

wurst

derS sorgfältig geprüft und hierbei auch der zu- CborIständigen Handelskammer Gelegenheit gegeben werde,

erlaßen.

** Teppich- u sw. Handel im Umherziehen. Es ist in letzter Zeit Klage darüber geführt worden, daß der reelle Teppich-, Linoleum- und Möbelstoff-- Handel dadurch geschädigt werde, daß fliegende Händler, meist Ausländer, im Wandergewerbe orientalische Teppiche zu unerhört hohen Preisen und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen vertreiben. Um dein zu begegnen, ist regierungsseitig angeordnet werben, daß bei Gesuchen um Ausstellung von Wandergewerbescheinen für Teppichhändler, welche Ausländer sind, d,e Bedürfnisfrage beson-

_ _r - Strecken der Eisenbahn

^kkv^ka n - Eh a r ko w start. 2^ . mußten von hc finden sich in den.Hunden ^NepotockE°^un^ j beiden Vrn Truppen znruckerobert weroen.

Seiten 800 Personen getötet. . . Saratow

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LL- wsa-S-Si nierlieat feinen Bcs^r^kunaen mehr.

2 5. Jan. d. I. ihre Gesuche unter Anschluß des <Se* burtsscheins bei dem Ministeriiim deS Innern in Darmstadts einzureichen. Die Gesuche sind stempelfrei.

Gebühren für Staatsprüfungen werden seit dem 1. Januar d. I. in Hesien Gehoben. Sw betragen für das Justiz- und Vcrwaltuugssach, für den Staatsdienst im Medizinal- und im Veterinärfach, für das höhere Forstfach rind für das höhere Baufach 40 Mark; für Kreisamtsbureau- Vorsteher und-gehülfen, für Gerichtsschreiber, für die mittleren Steven im Finanzfach und für Geometer I. Klasse 20 Mk.; für Polizeikommlsiariatsaspiranten, für Gerichtsvollzieher, für die Anwärter für den Registraturdienst und den Dienst eines HülfSgcrichtSschreibers bei den Untersiichungsrichtern, für Bau-- anfseher und gleichartige Beamte der Bauverwaltung und für Geometer II. Klasse 10 Mk.; für Werkmeister und Oekonomen an den Strafanstalten, für Steueraufseher, füv Forstwarte, für Tamiuwärtcr und für Brückenwärter 5 Mk. a Militäranwärter haben in allen Fällen nur die halbe Gebühr- zu entrichten. Die Prüfungsgebühr ist zur Hälfte zurückzu­erstatten, wenn der Prüfling von der Prüfung vor deren Abschluß zurücktritt. Die Ministerien sind ermächtigt, auS- nahmsiveise eine weitergehende Rückerstattung eintreten zu ! lassen, wenn besondere Gründe dies rechtfertigen, sowie in besonderen Fällen die Prüfungsgebühr ganz oder teilweise zu

Deutsches ReiH.

Berlin, 3. Jan. Der Wortlaut de? vom Kaiser an den Erzbischok von Gneien und Posen Dr. Florian von Stablewski gerichteten allcrhöchlt-n HandschreibenS ist

&s;üss:sää

Leiikn'ru'beaeaüeu/aeru .ms-riu^u' ^Imiomehr erwane

LV Ew. Hochw. bei ben näheren Anordnungen über die Vei- vollkoininnunq des Vorbereitungsunterrichts dafür Sorge tragen werden "daß Ihre Geistlichen die Urnen 5" gebenden We.fun- aen in d e m s e l b e n st a a t s t r e n e n S l n n e handhaben werden, m dem sie nach Ihrer Versicherung von Ihnen erteilt werden. Ich verbleibe Euer Hochwürden wohlgeneigter^

__ Al,f Befehl des Kaisers wird das Infan terie- Ererzier -Regle ment dnrch eine Kommission unter dem Vorsitz des Generals von Bock und Polach einer Neu­bearbeitung unterzogen.

_ Gegenüber der gestrigen Meldung, wonach die Ab- sicht der deutschen Negierung, ein Weißbuch in der Marokko-Angelegenheit zu veröffentllchen, wieder fallen gelaßen sei, stellt dieTägl. Rundschau- fest, daß Idieses Vorhaben nach wie vor besteht.

Stuttgart, 3. Ian. Die Handelskammer hat an Las Ministerium des Innern eine Eingabe gerichtet, die sich unter ausführlicher Begründung gegen die dem Reichs­tage vorgelegten Verkehrssteuern ausspricht. Der ^Schluß der Eingabe lautet:

So müssen wir gegenüber der Quittung-, Frachtbrief- und Fahrkartensteuer sowie der gesetzgeberischen Richtung, in der sie sich bewegen, erklären: sie sind em politisch verfehlter Gedanke, ^as Reich verliert an innerer Kraft, was es an einigen Millionen verdient; der Reichstag erweist der Regierung den besten Dienst, wenn er diese drei Steuern mit anderen entschieden zurnckwegt .

inDarmstadt wurde gestern, Mittwoch, vom Presidenten ^Butzbach, 3. Jan. Verfloßene Woche fand h er des Hess. Landwirtschaftsrats, Geh. RegierungSrat Haas,, eine Sitzung des Festkomitees statt, an dem Vertreter in Anwesenheit von Vertretern der Großh. Regierung und aus allen Orten der Umgegend für das Trachtenfest teil-* zahlreicher Kursteilnehmer eröffnet. Als erster Referent nahmen. Es fanden Beratungen über Programm und An­sprach Geh. Hofrat Prof. Tr. Wagner-Darmstadt übet: orbnnng des Festes statt. Zeit- und Streitfragen aus dem Gebiete der Tüngungs lehre, sodann der Generalsekretär t "

wir in der .Hungener Landpost-:

Am 30. Dezember 1905 haben wir Folgendes in ortsüblicher Weise durch die Schelle bekannt machen lassen:

Es wird nachdrücklich darauf aufmerksam gemnuif, daß das Schießen und das Werfen von Feuer,verlskörvei-n in der Neu­jahrsnacht strafrechtlich verfolgt wird. Um solche ungezogenen Buben, die solches praktizieren, auSsindig zu machen, haben wir einige Männer unserer Gemeinde als Geheimpolizisten mit der Aufsicht in der Reujahrsi,acht beauftragt. Die ordnungs­liebenden Blirschen und Mädchen unserer Gemeinde werden er­sucht, in der Ncujahrsnacht f'ch in möglichster Ruhe und Stille 5 Mumien vor 12 Uhr vor dem Rathaus zu oeriamnieln. Nach­dem während des 12-llhrschlagens die Versammlung still sich ver­halten hat, wird mit dem letzten Glockenschlag von geübten Sängen, der Ton zu dem Ehoral .Nun danket alle Gott" an­gegeben und sodann von allen gelungen. Hierauf wird im C'.._ , .

dreimal Pros't NeujahrI gerufen und sodann als Schlußlied sich zur Bedurfnisfrage zu äußern. ^Deutschland, Deulichland über alles" angestimmt und durch- Großen-Linden, 3. Jan. In der Unter* gesungen. Hiernach haben alle die Straßen zu verlassen und m . qcnen die sechs Burschen, welche am

bie -Mulcr iuriWMren. D-- Bn>1ck-» und Mädchen w-rd-n > T 2 er ein hiesiges. noch im fiinbfSoliet stehendes aufqeiordert, d,e zu singenden Lieder gehörig auswendig zu lernen '7* *7 J. 4 -u cu«.

und dieselben in den Spumstuben unter Settung von Musik- l Riadchen in unsittlicher Weise überfielen, weilte heute verständigen einzusiben." I die Großh. Ctaatsanwallschbst Gießen hier. Es konnte nur

Nachdem nunmehr die gesamte Einwohnerschaft, insbesondere ciner ber Beschuldigten, die sämtlich auf freiem Fuße betasten &Ä» wurdcu. »emommen werden. Es dürste die Fr°g- auf.

emsprockwn bat, so sprechen wir denselben hiermit öffentlich unseren geworfen werden, ob man mcht dahin wirken konnte, Den Dank aus, verbunden mit dem Wunsche, daß in den kommenden Knaben und Mädchen bis zum vollendeten 16. LebeuSsabre Jahren die Neujahrsfeier mcht allein ebenso, sondern noch viel feit- öen ggerllä) DOn Tanzböden und Spinnstuben ohne elterliche sicher, unterstützt durch Instrumentalmusik und Ansprachen, sich Aussicht zu verbieten. In verschiedenen Gegenden hat man gestalten moge-inell dieser-germeisterlichen dies getan. - Verhaftet wurde heilte em Schirm.

Kundgebung .st, so vernünftig ist daran das Tatsächliche. Nicker, der in unmittelbarer Nähe des Waldes Feuer an*

** Ter landwirtschaftliche VortraaSkurs llelegt hatte. inDarmstadt wurde gestern, Mittwoch, vom Präsidenten , A 'öu

Zur Aufftandsbewegung in Kamerun

meldet ein Berliner Matt, daß sie sich auf ein v i e l u m f a s s e n- deres Gebiet erfrredt, als man im allgemeinen in Deutsch­land anzunehmen scheine. Die Größe dieses ^eb^-tes übersteigt hie des Königreickss Sachsen und weist ungefähr 10 000 wafsen- -sahige Neger auf. Diesen stehen nur zwei Kompagnien der deutschen Sclmtztrnppe '"'d einige kleinere Posten gegenüber.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 4. Januar 1906.

" Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Gerichtsakzessisten Karl von Zangen zum Hosjunker er- nannt. S. K. H. der Großherzog haben dem Pfarr- ' Verwalter Wilh. Möller zu Rendel, Dekanat Rodheim, die ' evangelische Pfarrstelle daselbst übertragen.

Ordensangelegenheit. S. M. der König von ; Preußen hat dem Prinzen Friedrich zu Solms- Br a unfelS zu Braunfels die Erlaubnis zur Anlegung des >Großkreuzes des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen gegeben.

An der Neujahrstafel im Großh. Nesidenzschloß zu Darmstadt hat auch der Rektor der Landes Uni­versität teilgenommen.

In Audienz empfangen wurden am Mittwoch, (3. Jan. von S. K. H. dem Großherzog u. a. Leutnant Riedesel Frhr. zu Eisenbach vom 2. Großh. Dragoner- Regiment (Leib- Dragoner-Regiment) Nr 24, kommandiert zum Militär-Neitinstitut in Hannover, und Leutnant Ried- esel Frhr. zu Eisenach vom Husaren-Regiment Landgraf Friedrich IL von Hessen-Homburg (2. Kurhest.) Nr. 14.

** Der Wahlprüfungsausschuß der 2. Kummer wird morgen, Freitag, zusammentreten. Aus 3 Wahlkreisen sind Wahlproteste eingelaufen. Gegen die Wahl im Wahl­bezirk Vilbel (Abg. Ullmann, natlib.) hat Hch. Bus old in Friedberg (her sozialdemokratische Kandidat) protestiert, und zwar bittet er um Ungiltigkeitserklärun-g der Mahlmännerwahlen in Klein-Karben, Nieder-Erlen- bach, Petterweil, Heldenbergen und Büdesheim, sowie der Wahl des Abg. Littonann. Ebenso wird Ungiltigkeitserklärung beantragt hinsichtlich der Mahl des Abg. Christ (freis.) im WahlbezirkWörrstadt. Es wird für die Orte Nieder- Saulheim, Ober-Saulheim, Schimsheim und Gau-Alges- heim Kassierung der Wahlmännerwahlen und Anordnung von Neuwahlen verlangt. Im Wahlbezirk Mainz,- Land (Abg. Tr. Schmitt, Zentr.) verlangen die Sozial­demokraten Ungiltigkeitserklärung der Wahlmännerwahl in Kostheim, der Wahl eines Mablmannes in Bretzenheim, sowie der Abgeordnetenwahl. Ein Gegenprotest der Zen­trumspartei erstrebt die Ungiltigkeitserklärung der Wahl- männerwahl in Kastel.

8* Schweinefleisch - und Wurst preise. Tie in Nummer 1 unseres Blattes vom vorigen Dienstag ent­haltene Notiz über die Herabsetzung der Fleisch- und Wurst­preise läßt noch Zweifel übrig über den Umfang der er­folgten Preisherabsetzung. Eine von der hiesigen Bürger­meisterei bereits in voriger Woche an eine in Metzger- Ir eisen maßgebende Persönlichkeit gerichtete Anfrage wurde

Vor allem galt e8 auch, bie zu Gebiete der Tüngungs- l Festzuge^ zu dem VolkS-Festspiel in den einzelnen , _ ' ®n,PPen erforderlichen Personen und Trachten zur Verfügung

jchastsweftnS ~ ©rünbera, S. Jan. Das Ehrenzeichen f-r

®aS rbo$ct Ei senbahnunqlück lchem^ Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde on> emen grdb-ren Schadenersatzprozeb gegen den Enenbahnhskus S Ei,ch,ießng S. K. H. des Graßherzag, dem ^folge haben zu Men. M>tgliedc der freiwilligen Feuerwehr zu Gnmberg Georg

Mainzer Herren, die bet dem Unglucksfall verletzt wurden, « , J

mit den übrigen Verletzten in Verbmdung ü-tr-ten und es V "Schwaben rod, 3. Jan. Am 30. Dezember waren w.rd b-abucht.gt, gemeinsam Entschädigungsansprüche, eomf.K Schweinehirt Konrad Henning

auf dem Klagewege geltend zu machen. _ Mn Dienste der Genwinde stand. Es wurde ihm aus diesem

" So->l.°8>>ch-s. Jn emem ®or,L9C^ 5lnla6 von der Gemeinde ein Sessel gestistei. (Oberh. Zig),

neulich em Bauerlem, welches erst am vergangenen Abend Münchholzhausen, 2. Jan. Unser s-ith-nger G-. wat nach Hause gekommen war, morgenS w.eder über Land^ -» -» Schneider hatte nut Schluß des oer.

seine Gattin entlaßt ihn mit den Morten: N ' Du Läästr Jahres sein Amt, welches er 20 Jahre lang mit

(Bezeicqnung lunger Schweines, gehst Du schon wieder fort?' ' ' ...... fniroilti« nie de r g elegt.

Als abends der Mann etwas verspätet und angetrunken nach -Pt ) f V 9 ilni)

^U,\tOIL"»VmPfä?* mi bm to°tUn' Darmstadt, 3. Jan. J>n Hofmarscha ll'a m t "hat

,No^o bilt Du ,a schon, Du Eaul , sich mit dem Jahresanfang eine bemerkenswerte Aenderung

" D,e neuen Unfalloerhütungsv°rschr, en Wie wir aus bester Quell- erfahren, ist der bis-

. k t fiLb m be»ts m» i,^e Major nn Leibgarde-Regiment Nr. 115. v. Ungern-

genossenschaft für Hessensind' "» «« b«""' St?rnbe-g, aus Erichen des Großherzogs einstweilen vom teilten, am 1. Januar d. I. m Straft getreten. Hierzu stellten ' 1 f. . .

die Adgg. Leun, Mhr, Brauer, »rk, Karell, Lang und »wn dienst entbunden und zum p-r'SnUch n Diensti b« Senstfelder am 19. Dezember vor. Js. in der zweiten ^1. Hoh^t kommandiert «^en Herr o. Ungern- Kammer den Antrag di- Regierung zu ersuchen, ver. S'°r>'b°rg g.tt schon seit Jahren als kersa^ b-i Ho . anlasten zu wollen, datz die in der Genosten,chastsversammlung w'rd zunächst ,m Hosmarschallamt ta.ig s- n uud dur te oom 19. Dezember 1904 beschlostenen Vorschristen erst am 'N '"chi serner^Zei das Am.des,0 b - rst h o f >n° r! ch a l l^ 1. Januar 1907 in Straft treten. In der .Daruist. Ztg.' "^nehmen Vorlaichg ble.R aber der bisherige Ob ist- ivird nuninehr folgendes halbamtlich mitgeteilt: W-sterweller, der bereits das 80. Lebens,

Um Befürchtungen entgegenzutreien, die aus Iembn)trifd)aft= la^c 2L^c^ri*lcJ1 ^uf Po ten. _

ljchen Kreisen laut geworden sind, sei darauf hingewiesen, wie e41 Mainz, 3. Jan. &er verschwundene Direktor Georg nicht in der Absicht der maßgebenden Stellen liegt, daß Schreiner aus Biebrich wurde am Samstag früh um nunmehr jede Verfehlung gegen dieVors chriften 4 Uhr in der Bedürfnisanstalt am Münster platz von einem b e ft r o f t werde. Vielmehr soll auch weiter noch aufklärend und Schutzmann getroffen, wobei er den Kopf gegen die Wandi belehrend auf die Unternehmer eingewirkt und>e4 sollen diese zu- rannte. Zu gleicher Zeit befand sich in der Anstalt der nächst auf gütlichem Wege zur Anbringung ber echu^oxnd^xwxx 9eri^^t5b^fannte Taglöhner Oberhahn. Der Beamte er-. angehalten werden. Dies kouuni auch dem Deschluv der Ge- ? . , ."r' r_iMP «r-n/fKAn rpnihiprpn ob ibm

nossenschasisoersammlung vom Ende vorigen Monats zum Aus- "^e ^reiner, ermögeferne Öfchen revroreren,oorym druck, wonach mit der Kontrolle zunächst die Vertrauensmänner u)chts abhanden gekommen ser. Tas.^at auch Schreiner m beauftragt werden sollen. Bei beharrlicher, unveraulaßter Weigerung Gegenwart des O., wobei er konftatrerte, daß ihm nia)tK würde selbstoecktändlich Strafe zu erwähn fein. Die Strafe tsi, fehle. Er erklärte daraus, er habe den letzten Zug nach moniber auch zum Teil irrige Ansichten bestehen, keine gerichtliche, Biebrich versäumt, er weroe jetzt zu F^ nach Hause gehen. >oird vielmehr vorn Genossenschaftsvors.c n!> verhängt, wodurch den l Hierauf verschwand O., während Schreiner weiter ging. Beteiligten eine besondere Gewähr für sa^versländige Prüfung ge- Nach desseii Verschwinden wurde bei dem Brückenwärter der geben ist. Ebensowenig wie die Gerichte sind Polizei und> Gen- Kaiserbrücke nachaeforscht, ob in der Zeit des Samstag darmerie mit derSache befaßt. L.ieKontrolle liegt al lein borgen zwischen 4 und 5 Uhr jemand die Brücke passiert merkt^ zunächst der Vertrauensmänner. Von den Unfallverhütungs- haLe. Ter Wärter konnte sich bestimmt erinnern, daß dies! Vorschriften zu unterscheiden sind Polizeiverordnungeii, wie sie in nicht der Fall war. inzwischen wurde konstatiert, daß O. nelen Greifen, beispielsweise über den Betrieb von Dreschmaschinen, m einer Wirtschaft der Lotharstraße Mel Geld zeigte und Güoelwerken usw , bestehen. Die Ueberwachung dieser Polizeiver- die Bemerkung machte, wenn er auch nichts arbeite, so , orduuugen ist selbstoerständlich nach wie vor Sache der Polizei- habe er doch viel Geld. O. wurde verhaftet, weil er

behörden. dringend im Verdacht steht, Schreiner beraubt und

- Die allgemeinen Kirchensteuern betragen für ermordet zu haben. O. gab zu, daß er Schreiner nach das Rechnungsjahr 1906 für die Evangelischen 11 und für der Photographie als den wicdererkenne, den er in bet die Katholiken 6 Proz. der direkten Staatssteuern. PMt in der Bedürfnisanstalt getroffen habe, er bestreitet

* Aus der Freiyerrlich von W ey h eri sch en aber, nochmalE> mit.Schreiner zusammen getroffen iitjein.

ö ( , ono re nft i f tun g ist d-mnüchst -in- P-ns.°n

geben. Es werden daher alle die, welche auf Grund der touurbuP Oüterbahnhos ein Soldat der hiesigen Verordnung vom 19. Jan. 1848 um eine solche Pension Garnison über fahren und sofort getötet. Der B-r« nachjuchen wollen und nicht bereits früher um eine solche lebte scheint über den AbMich des L^chntörpers geMgey' emqekommen sind, hiermit anfgefordert, spätestens dis zum jzu sein.

dahiu beantwortet, daß die Preise für Schweinefleisch Pfund um 4 P f g. und für Leber- und B l u t- st daS Pfund um 10 Pfg. herabgesetzt wor- den seien, während die übrigen Fleisch- und Wurstpreise noch beibehalten würden. Hoffentläh folgen alsbald noch weitere Preisermäßigungen für das Schweinefleisch, sowie vlle übrigen Fleisch- und Wurstwaren. (Wir verweisen auch auf unsere heutigePolitische Tagesschau".)

- Kunsiverein. Die Gemäldeausstellung bleibt wegen d-s vorzun-hnl-nden W-chl-ts d-r ®5lbe aef «Stoffen. Don Sonntag «in ist st- wn d-r geöffnet.

8 " D-r nüchft- öffentlich- Vortrag des Ge-

w-rd-- und d-s Ka»smänni!ch-n V-r->nS findet am 12 dS MtS. im Neuen Saalbau statt. Rudolf Cronau aus Rewyork, der als vorzüglicher Rcdner bekannt ist, wird über Marokko sprechen und seinen Vortrag mit zahlreichen Lichtbildern begleiten. Ein Besuch des Vortrages ist sehr zu empfcjilem r)-fiorj|(^e Verein für daS Groß­herzogtum Hessen hält seine Hauptversammlung am 15. Januar, abends 6 Uhr, im Hause der Bereinigte" Gesellschaft zu Darmstadt ab. Die Tagesordnung umfaßt: Vortrag deS Präsidenten, Bericht deS Vorsitzenden der Ab­teilung für hessische Kirchengeschichte, Bericht des Veieins- sekretärS, Neuwahl deS VereinsauSschusies für 1906-1908, Vortrag des Bibliothekars Dr. Karl BaSler über Burgen- kunoe in Hessen, zur Vorgeschichte der Denkmalpflege. Der Verein zählt zurzeit 510 Mitglieder in allen Teilen Hcsiens, dem Ausschuß gehören auS Gießen Profesior Dr. Röschen und Geh. Schulrat Direktor Dr. Schädel an.

Folgenden Erlaß des Herrn Bürgermeisters und 2. Landtagspräsidenten Philipp Köhler in Langsdorf lesen