Ausgabe 
24.10.1906 Erstes Blatt
 
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Handel

des

4% Öesterr. Goldrente.

Oberschles. Eisen-Indnstrie 126.00

3?4 Portugiesen Serie I .

3%

Handel rrir- vevkehr, Volkrwlv-schaft

120.30

Prince-Hcnri-Eisenbahn .

Fest

UtcriiiDcr Börse, 24. Oktober. Anfangskurse.

Kreuzstern

. 176.10

. 137.70

. 237.50

. 8160

. 154.70

36.50

144.90

146,40

Harpener Bergwerk Lanrahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd » . Türkenlose .

. 236.50

. 125.20

Berliner Handelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . .

Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: ruhig.

'n Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . . .

. 209.50 . 245.50 . 36.40 . 123.70 . 144.20

98.80

99.65

94.50

102.80

69.00

70.15

87.75

92.00

93.80

314% ?>%

314%

354

314% 314%

. 169.00

, 137.90

. 237.50 . 170.76 . 181.40 . 154.80 . 210.70

Reichsanleihe do.

Konsols

Hessen . . . Oberhessen

97.60

86.00

97.75

86 00

97.50

138.75 124.00

240.50 219.70 158.30 209 40 245.00 124.00

und das Programm ist abwechslungsreich und interessant gestaltet.

h. Offenbach a. M., 23. Okt. Der neu gewählte sozial­demokratische Beigeordnete Eißncr t wurde am Montag in den verschiedenen städtischen Abteilungen durch Ober­bürgermeister Brink den Beamten vorgestellt. Als amtliche Verrichtungen wurden ihm die Abbaltung der S ü Hu­te r m i n e' und die Vertretung der Bürgermeisterei beim Nekrutierungsge schäft der Stadt Offenbach zuge­wiesen.

Tiirkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier 3% Mexikaner .

4>4% Chinesen . . .

Aktien:

Bochum Gnss ....

Buderus E. W ... Tendenz: fest.

4%

4% 4%

Die Rcichstagswahl in Stade.

Stade. 23. Okt. Bei der heutigen ReichstagScrsatzwahl für den 18. hannoverschen Wahlkreis Stade-Blumenthal war Lis 11% Uhr abends da? Resultat von reichlich drei Vierteln des Wahlkreises wie folgt festgestetlt: Reese (nationa llib.) 3 114, Klävemann (Bd. d. Landw.) 2476, Otto (frcis. Vpt.) 2567, von Meding (Welfe) 1150, Ebert (Sozialdem.) 5115 Stimmen. Stichwahl zwischen Ebert und Reese gilt als wahrscheinlich.

Gießener Wetterdienst.

Doranssichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag, den 25. Oktober: Vielfach Nebel, trocken, Temperatur nicht ver- n ndert. W iudstill.

. 144.60 52.50 . 87.40 . 67.25 . 95.50

Aus S.aSt uno Laus.

Gießen, den 24. Oktober 1906.

Kirchengebet. Wie dasMainzer Journ.^ meldet, hat ba! bischöfliche Ordinariat in Mainz angeordnet, daß wegen der 311 erwartenden Niederkunft I. K. £>. der Großherzogin in allen Teilen des Landes das übliche Kirchengebet stattfinden soll.

* Parlamentarisches aus Hessen. Der vierte Ausschuß der zweiten Kammer hat sich heute vor­mittag noch einmal eingehend mit dem Antrag Berthold, betr. Aufstellung einer Dampfpumpe an der Schwarzbach in der Gemarkung Osthcim beschäftigt und in Verbindung damit das frühere große Projekt der Großh. Negierung bezüglich der Melioration des Ried zur Beratung gezogen. Der Ausschuß ist einmütig der Ansicht, daß die allmähliche Durch­führung dieses allerdings kostspieligen Projektes ein Segen für die ganze Provinz sein und unserem Land eine ungeheure fruchtbare Kornkammer erschließen könnte. Er gibt deshalb an der Hand eines sehr instruktiven, vom Abg. Müller -erstatteten Ausschußberichts der Großh. Negierung zur Er­wägung, ob nicht noch jetzt die Anlage einer Pumpstation, wie sie bei Asthcim gefordert wird, in Verödung mit dem Meliorationsprojekt einheitlich erwogen und ^..mhlich etwa mit Hilfe der Gründung einer Genossenschaft zur Ausführung gebracht werden kann. Da von Mittwoch ab wieder der Sonderausschuß für die Verwaltunasgesetzrevision seine Beratungen aufnimmt und mehrere Mitglieder des vierten Ausschusses auch bei diesem tätig sind, mußte sich der letztere

urngcsetzt. Privatdiskont 5% Proz.

Märkte.

fc. Frankfurt n. M., 24. Okt. Drig.-Telegr. de? Fließ. Anz.") 93iebmartt. Zum Verkaufe standen 00 Kälber 00 Schafe und Hammel, 1245 Schweine-; 1. Qual. 7677 Psg. Lebendaewicbt 60.0000.00 Pf., 2. Qual. 75-00 Pf., Lebendgewicht 59 00-00 Psg., 3. Qual. 6870 Pfg. Kälber 1. Qual. 00-00 Pf., Lebendgewicht 0000 Psg., 2. Qual. 0000 Psg., Lebendgewicht 00- 00 Psg., Schlachtgewicht 00-00 Psg. Schake 1. Qualität Schlachtgewicht 0000 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg. Geschäft: nuf, llebcrftnnb unbedeutend.

Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Eschweiler Ber-rwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Pakctf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahütte Nordd. Lloyd

Vermischtes.

Sensation erregen die gegen den in Paris domizi­lierenden Besitzer desRewyork Herold", G 0rd 0 n Bennett sowie gegen dessen Anzeigenchef Gillam erlassenen Haft­befehle wegen Verbreitung unsittlicher Druck­schriften. DerHerold" gewährte an der Spitze des Blattes unter der NubrikPersönliches" allen möglichen ganz eindeutigen kupplerischen und auch perversen Inseraten Raum, was ihm angeblich 300 000 Dollars jährlich einbrachte. Die Heardpresse denunzierte denHerold* deshalb, worauf die Grand Jury acht Anklagen cinleitete. Tas Strafmaß ist in jedem Falle hohe Geldstrafe mit ober ohne zusätzliche Zucht­hausstrafe bis zu 5 Jahren.

* Paris, 24. Okt. Der Luftschiffer Santo? Dumont hatte gestern bei seinem Flugversuch mit seinem Aeroplan Raubvogel den ersten Erfolg. Die Maschine er­hob sich 4 Meter vom Boden, durchmaß eine Distanz von etwa 60 Metern, worauf allerdings das leichte Bambus- gerippe der Flügel brach, wodurch der Flug beendet wurde. Dumont gewann gleichwohl den Prix Archdeacon, weil er mehr als 25 Meter zurücklegte.

* Kleine Tageschronik. Bei Speldorf a. d. Ruhr wurde der von der Nachtschicht kommende 70 jährige Bergmann Seyen überfallen, seiner Barschast beraubt und dann in die Ruhr geworfen. Die Raubmörder sind noch nicht ermittelt. Der Mörder Arthur Schilling, der die 13 jährige Frieda Tiermann ermordete und die Botenfrau Rechter beraubte und schwer verletzte, wurde in Kamenz verhaftet und ist geständig. Die verwundete Frau Richter ist bereits außer Lebensgefahr. In der Nähe von Schwarz Waldau (Schlesien) wurde einer Frau, die Verwandte nach dem Bahnhof Rothenbach begleitet hatte, auf dem Rückwege der Schädel ein geschlagen und der Hals durchschnitten. Von den Tätern fehlt jede Svur. In Leipzig verhaftete die Polizei einen angeblichen Kan­didaten der Medizin Wolf, der gefälschte Wechsel bei einer Bank in Zahlung gab. Der Verhaftete entpupvte sich als der von verschiedenen Behörden gesuchte Schwindler Martin Lange. InDüsseld 0 rf verübte die wegen Verbrechens gegen § 218 des Strafgesetzbuches verhaftete Hebamme Witwe Kupferschmidt nach ihrer Vernehmung durch den Untersuch­ungsrichter einen Selb st Mordversuch durch Trinken von Salzsäure und zog sich lebensgefährliche Verbrennungen zu. In Uckerath (Rheinl.l zündeten mehrere Kinder auf fremdem Felde Feuer an, wobei ein Kind den Flammentod fand. Die herbeigceilte Mutter erhielt schwere Brandwunden. In Nürnberg wurde eine Spielhölle in einem Cafe auf­gehoben, nachdem man schon lange Verdacht gehegt hatte, daß

0 f f r" w-'wclt merhe.

Gerichtssacrl.

Leipzig, 23. Okt. Das Reichsgericht verwarf die Klage des Grafen Alexander Welsburg gegen den Großherzog von Oldenburg, das großherzogl. Haus und die Verwaltung des großh. oldenburgischen Familienvermö­gens auf Anerkennung als gleichberechtigtes Mitglied des olden­burgischen Hauses und eine dementsprechende Apanagrerung Die gegen das Urteil des Oberlandesgerichts eingelegten Neviswns- ansprüche des Grafen Welsburg sind damit tit allen Instan­zen abgewiesen. lGrnf Welsburg ist der Sohn des verstorbenen Herzogs Elimar v. Oldenburg, der ein Stiefbruder des Groß­herzogs Peter war, des Vaters des jetzigen Großherzogs. Herzog Elimar, der fern von seiner Heimat auf seinen ungar. Gütern in glücklicher Ebe mit einer früheren Bühnenkünstlerin lebte, war wegen dieserMesalliance" in Zwist mit seinem Bruder geraten, der den Tod beider überdauerte D. Rcd.^

414% russ.Staatsanl. 1905 414% japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903

weiter zu berücksichtigen. In London wurden Amerikaner weiter realisiert und die Kurse gingen daher wiederum etwas zurück. Davon wurde allmählich die gesamte Börse beeinflußt. Fest blieben nur Russenwerte, da gehofft wird, die Lage der russi­schen Juden werde bald eine Besserung erfahren. Am Montan­markt "herrschte ziemliche Schwache, besonders Bochumer, Gelsen­kirchener und Harpener waren gedrückt, hingegen wurden Dort­munder Union und Rheinische Stahlwerke zu gebesserten Kursen

Telefonische Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.

"Frankfurter Störsc. 24. Oktober, 1.15 "Uhr.

Genossenschaft den hier inhaftierten Lackierer Walter aus Haingrund bei'Erba m in Hessen wegen anar- chistischer Propaganda aus.

Wien, 23. Dfi; Der Petersburger Botschafter Baron Aehrenthal wurde vom Kaiser in zweistündiger Audienz empfangen. Wie es heisst, hat er den ihm' abgetragenen Posten des Ministe r s,d e s A ettste r ; angenommen.

Von der Berliner Börse. Zu Börkenbcginn war das Geschäft ziemlich zuversichtlich, da aber die Londoner Geldlagc nach neuesten Fallissements ungeklärt ist. und bei der Newyorker Erholung das Sprunghafte dieser nicht gefallen will, so trat bald wieder Lustlosigkeit und Zurückhaltung ein. Auch verstimmte es sehr, daß Shaw die Erklärung abgab, Goldimporte nicht In London wurden Amerikaner weiter

bietet auch der bescheidensten Börse Gelegenheit, einen Versuch mit

MAGGI8 altbewährter Würze zu machen. Man verlange ausdrück­lich nur MAGGI8 Würze.

OriarnaS-Drahtmeldttttgen.

Gr 0 ß - Sa"chsen bei Weinheim, 24. Okt. Heute vor- mittag 6 Uhr stieß hier ein von Frankfurt kommender Per­son e n z u g mit einem über daS Einfahrtsgleis hinaus vor- ziehenden Güterz u g zusammen. 5 Wagen deS Güter- zngeS wurden inS Feld geschleudert, die Lokomotive des Personenzuges wurde beschädigt. Ein Zugbeamter wurde erheblich verletzt; der Materialschaden ist beträchtlich.

Bamberg, 24. Okt. Wegen fortgesetzter Wechscl- fälschuug in einer Gesamthöhe von 12 000 Mk. und Unter-

Tem Kastenrinrbcr von Köpenick

glaubt man in Dresden auf der Spur zu sein. Einem früheren Bureauvorsteher des Rechtsanwalts Meisel in Dresden, welchem die in einigen Tagesblättern in Faksimile veröffentlichte Quittung des HauptmannS von Köpenick zu Gesicht kam, erinnerte sich, daß em Schreiber, der früher bei demselben Anwalt tätig war, dieselbe Schrift gehabt hatte. Hm sicher zu gehen, sah der Bureauvorsteher bei dem ge­nannten Anwalt einige Aktenstücke durch und fand seine Ver­mutung bestätigt. Der in Frage kommende Schrei ber heißt Johann Georg Schni tzel und ist 1852 in Schweidnitz geboren. Bald nach dem Weggänge Schmitzels aus Dresden bemerkte man in der Kanzlei des Anwalts, daß mehrere Aktenstücke fehlten, auch einige Kasseneingänge waren verschwunden. 1897 war Schnitzel wegen un­erlaubten Tragens der Uniform bestraft worden und Ende 1900 stand er unter der Anklage, durch schwindelhafte An­gaben und Benutzung einer Zahlmeisteruniform sich in Dresden Kredit verschafft zu haben. Die Personalbeschreibung des Hauptmanns von Köpenick soll auf Schnitzel passen, der seit langem schon steckbrieflich verfolgt wird.

fchlagungen in Höhe von 2700 Mk. zum Nachteil einer Bankfirma wurde der frühere Kam eralpraktikant Wolf­gang Gebhard von der Strafkammer zu 2% Jahren Zuchthaus, 900 Mk. Geldstrafe und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt.

Köpenick, 24. Okt. Bürgermeister Dr. La ngcr- ßanS hat gestern dem Magistrat schriftlich angezeigt, daß er seine Amtstätigkeit wieder aufnehmen werde.

Königsberg i. Pr., 24. Okt. Bei einer Schnitzel- jo ab bes Labiauer Reitervereins ist ber Ritterguts­besitzer Boltz auf Algrunben lebensgefährlich gc- st ü r z t. Seine Frau und ein anderer Herr sind ebenfalls gestürzt, jedoch nur leichter verletzt.

Rom, 24. Okt. Der Mi n ist er des Aeußern ver­öffentlicht folgendes Communique: Augenblicklich bilden keinerlei Spezialfragen Grund zu irgendwelcher Be­unruhigung zwischen den Kabinetten vonWien , Ber - [in und Rom. Die Beziehungen zwischen Italien und Deutschland einerseits und Oesterreich und Italien anderer­seits kennzeichnen sich in aufrichtiger Freun d - schäft und vollster Herzlichkeit. Es ist völlig un­richtig, daß Oesterreich irgend einen Vorwurf gegen Italien geltend gemacht hat. Der Dreibund kann überdies weder gekündigt noch abgeändert werben und es ist nicht zu glauben, daß bereits jetzt Verhandlungen zu einer späteren Abänderung gepflogen werden. Kei­nerlei Meinungsverschiedenheiten bestehen augenblicklich zwischen den Drcibundmächten und nichts gestattet zu glauben, daß die Leituna der internationalen Politik irgend eine Aendernng erfahren werde. Herr v. Tschirsch ky wird wahrscheinlich am Freitag vom Pap st in Audienz empfangen werden. Der Papst hat sich amKnie eine leichte Verletzung zugezogen.

Wladiwostok, 23. Okt. Vom Untergang des Passa gierdampfers Warjack wird gemeldet, daß der Kapitän mit aller Vorsicht vier Meilen nördlich von der Tor­pedolinie fuhr, als Explosion durch eine Mine erfolgte. Eine halbe Stunde später war der Dampfer gesunken. Von den 200 Passagieren wurden 47, von den 23 Mann der Besatzung 13 gerettet.

Portugiesen III

heute auf unbestimmte Zeit vertagen.

Ordensverleihungen. I. M. die Kaiserin hat der Fürstin Karl zu S 0 lms - Ho h ensolm s-Li ch in Lich das goldene Frauen-Verdienstkreuz verliehen. S. M. der König von Preußen hat dem Gcneraloberarzt und Gar­nisonarzt Dr. Otto Kunow in Mainz, dem praktischen Arzt und Leibarzt Sr. K. H. des Großherzogs, Dr. Friede. Happel in Darmstadt, und dein RegierungSrat Dr. Herm. Kratz in Darmstadt die Rote Kreuz-Medaille dritter Klasse ver­liehen.

** Der Fall Eißnert. Wir lesen in derWormser Zeitung":

Der geschäftsführende Ausschuß der national» liberalen Partei Hessens trat am Montag m Frankfurt zur Beratung des Falles Eißnert zusammen. Die Mitglieder des -nahezu vollzählig erschienenen Ausschusses berichteten einstimmig über die energische Ablehnung, welche die bedauer­liche Wendung in der Politik des neuen Ministe­riums in allen drei Provinzen des Großherzoytums gefunden hat Die Bestätigung des Vertreters der revolutionären Sozial­demokratie für ein obrigkeitliches Amt, in dem er Namens der Regierung sogar die Polizeigewalt auszuübcn hat, wurde als em Mißgriff von unberechenbaren F 0 lgen fur das Lessenland und als ein schwerer Eingriff in die Reichspolitik bezeichnet. Einmütig hat der Ausichuß be­schlossen, auf Sonntag, 3. November, eine Landes­versammlung nach Darmstad 1 zu berufen, um gegen diese Politik der Zugeständnisse an die Partei des Umsturzes zu protestieren. ,

Von der Darmstadter Künstlerkolonie. Der Bildhauer Heinrich I 0 bst in München wird, n. d.Darmst. Ztg.% zugleich als Lehrer an den Großh. Lehrateliers für angewandte Kunst in die Darmstädter Künstlerkolonie ein­treten.

Das Konzert Eharl. Gieß, deS seitherigen be­liebten Mitgliedes unserer Reqimentskapelle, daS morgen, Donnerstag, abend im Reuen Saalbau stattfindet, verspricht um so genußreicher zu werden, als außer dem Konzertgeber selbst noch namhafte andere Künstler mitwirken. Herr Gies; wird namentlich seine Meisterschaft als Violinsolist zeigen

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