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Ortsgericht die vor dem Namen der Joh. Richard Urmersbach Ehefrau geb. Babenheun stehende Parzelle der Gemarkung Gießen 1/1379 — 139 qm Hosrcite auf dem Asterweg
öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 25. Januar 1906.
Großh. Ortsgerimt Gießen. Gros.
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Douuersrag, den 29. März 1906, nachmutags 3 Uhr, wird auf hiesigem OrlSgericht die vor dein Nanien des Ludwig Wagner und Ehefrau geb. Heim stehende Parzelle der Gemarkung Gießen 1/1012,8 — 1221 qm, Hofratte in der Mühlgasse öffentlich meistbietend versteigert.
Gießen, 21. Februar 1906. Großh. Ortsgericht Gießen.
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Donnerstag, den 1. März 1906, nachm. 3 Uhr wird auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen der Joh. Richard Urmersbach Ehefrau geb. Babenheim stehende der Gemarkung Gießen
Durch große Einkäufe und direkte Abschlüsse mit Groh- zabrikanten bin ich in -er Lage, höchst Seltenes zu bieten Verlobte
Verdingung.
Für die Provinzial-Siechenaustalt Oberhessen zu Gießen sollen für die Zeit vom 1. April 1906 bis 31. März 1907 im Submrssionswege vergeben werden:
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Die Lieferung von
' Fleisch- und Wurstwaren in 2 Losen, Spezerei- waren, ft'affec, Süßrahmbutter, Eier, Milch und Backwaren — letztere in 2 Losen —, ca. 8000 Ztr. Hüttenkoks^ in der Korngröße „ 4000 „ Gaskoks J 40/60 mm „ 600 „ Steinkohlen (Nußkohlen II) und
30 Raummeter Tannenscheitholz Kernseife, Schmierseife (weiße u. gelbe) und Soda, Putzlumpen und sonstiges Rerntgungsmaterral, Bürftenwaren und Kämme, Porzellan und Glaswaren und
.. Verschiedene Materialien für Neider pp.
Versiegelte Offerten und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum Eröffnungstermin Samstag, den 10. März 1906 vormittags 10 Uhr auf dem Verwal- tungsbüreau einzureichen, woselbst auch die für die Lieferung geltenden Bestimmungen an den Wochentagen von 3—5 Uhr nachmittags eingesehen tverden können.
Der Zuschlag erfolgt innerhalb 3 Wochen. Gießen, den 15. Februar 1906.
Verwaltung der Provinzial-Siechenanstalt Oberhessen.
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Gießen, den 25. Januar 1906. Großh. Lrtsgericyt Gießen.
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Donnerstag den lo.März 1906, nachm. 3 Uhr, wird auf hiesigem OrlSgericht bte vor dein Namen der Urmersbad) Joh. Richard Ehefrau, geb. Babenheim, stehende Parzelle 1/1379 — 139 qm Hoi-- ratte auf dem Asterweg öffentlich meistbietend versteigert. B8/.
Gießen, den 8. Februar 1906. Großh. Ortsgericht Gießen.
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Donnerstag den 15.Märzl906, nachni. 3 Uhr, wrrd auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Ludwig Wagner u. Ehewau, geb. Heini, stehende Parzelle 1/1012,8 — 1221 qm Hofrarte in der Mühlgasse, öffentlich meist- dielend versteigert. B%
Gießen, den 8. Februar 1906. Großh. Ortsgericht Gießen.
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Heute von 4 Uhr ab: [B2’/2 Ochsevsteisch 60 Pfg.
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und andere Interessenten, welche Möbel kaufen wollen, begehen den größten Fehler, wenn sie nicht vorher meinen reichhaltigen Ausstellungsräumen einen Besuch abstatten, bte sparen viel Geld
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Lobende Anerkennungsschreiben liegen bei mir zur Einsicht offen
Lieferung franko jeder Bahnstation oder durch eigenes Fuhrwerk ins Haus
Die Bertilgnng der überwittterndeuSchuuien vermittelst AnSbreuueu der Keller durch städtische Arbeiter ist beendet. Naturgemäß können bet einmaligem Ausbrennen nicht sämtliche Schnaken vertilgt werden. Daher empfehlen mir den Inhabern und Mietern von Kellern int eignen sowie im allgemeinen Interesse, selbst ein Nachbrennen vorzunehmen. Am besten eignen sich hierzu Gaslampenanzünder, Lötlampen, auf Stöcke gebundene mit Spiritus getränkte Wattebäusche und dergleichen.
Jin Hinblick aus die bald zu erwartende luärmeve Jahreszeit und das damit beginnende Brutgeschäft der Schnaken empfehlen wir, die damt zur Vernichtung der Larven vorgenommenen Arbeiten zu uitterstützen. Dies geschieht am besten durch die Vernichtung der Larven aus dent eignen Grundstück. Diese Arbeiten tverden am wirksamsten wie folgt auSgesührt.
Zuerst sind sämtliche slehendeit Gewässer mie Tümpel, Gräben, Bütten, Regenlässer und dergleichen aus Vorhandmtsein von Larven zu untersuchen. Die Larvert |mb etwa 1 cm lang, 1—ll/8 mm dick, blaßgelber Farbe und hängen, mit dem Kops nach unten, senkrecht mit ihren Atemröhren an dem Wasserspiegel. Am besten konstatiert man das Vorhandensein von Larven, wenn man mit der Hand über den Wasserspiegel scihrt, woraus die Larven sofort untertauchen. Ist das Vorhandensein von Larven sestgestellt, so braucht man nur soviel Saprol oder Petroleum ans das Waffer zu gießen, bis die angewandte Flüssigkett den ganzen Wasserspiegel mit einer luft- abschließenden Haut überzieht. Nack einigen Minuten kann man sich bann von der erfolgten vollständigen Vernichtung der Larven überzeugen.
Wir hoffen, daß auch in dieser Richtung hin von der Bürgerschaft eine verständige Mitarbeit gewährt wird, da nur durch geureirrfchaftliches Borgeheu eine erfolgreiche Abwehr der Schuatcnplage ermöglicht wird.
Gießen, den 16. Februar 1906. B*7>
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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