Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
minal-Jsland wurde durch eine Sturzwelle ver-
Die Ausstände in Frankreich.
Lens
19. April.
der Ton-
auftragt war.
von 10 000 Mark überwiesen.
c wurde der Ackerer
Tage nach Vickw.
Hande
des
. 135.50
. 98.10
Prinee-Henri-Eisenbahu
Berliner Börse, 20. April. Anfangsknrse.
143.00 131.20
262.00 226.00 164 20 218 00 246.00
aufgeworfen, sich erun g
Harpener Bergwerk Laarahütte . . .
Berliner Handelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn
Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .
Harpener Bergwerk Laurahntte - . f ombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkenlose . . .
Canada E B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank Dortmunder Union C Dresdner Bank . .
Tendenz: ruhig.
3%
. 217.50
. 246.70
. 23.30
. 135.30
. 145.50
. 173.40
. 144.50 . 239.80 . 87.10 . 161.40
Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf.
. . 100.10
. 88.40
. 100.10
. . 88 20
. . 99.75
einander getrieben.
Paris, 19. April. Der Ausstand der mit bei-^rud» sachcnbestellung betrauten Briefträger iit beendet.
die das Feuer macht, werden heute abend fast 3 0 0 0 00 Menschen ohne Obdach sein. Die Möglichkeit einer Hungersnot ist bereits nahe gerückt, da die Stadt nie mcf)t als für drei Tage Vorrat an Nahrungsmitteln hat. Gegen- wärtig, wo das Gcschäftsvicrtel und die Warenhäuser vollständig zerstört sind, herrscht Mangel an Nahrungsmitteln,
. 247.30
. 128.40
politische Cagesschcsn.
Mit der Einigung der liberalen Parteien Ostpreußens ist auch die nationalliberalc „Köln. Zig." durchaus einverstanden. Sie spricht den Wunsch aus, es möchten gleichfalls im Westen die Auseinandersetzungen zwischen den liberalen Parteien bis zum Wahljahre 1908 in dem Gedanken geführt werden, „daß das Ziel, das man in Osten jetzt erreicht hat, auch für den Westen eine Notwendigkeit ist."
Das ist ein Gedanke, dem wir in unserem Leitartikel vom
OrrgLeral-Drahtmel-riilgen.
Das Erdbeben in Kalifornien.
San Franzisko, 19. April. Der Badeort Ter-
Das chinesische
Ans Stadt nns Land.
Gießen, den 20. April.
druck aus.
♦
Damit zum Schluß nach all den entsetzlichen Schreckensnachrichten auch die unfreiwillige Komik zu Worte komme, geben wir folgendes Artikelchen wieder, das wir in einem | Nauheimer Blatte finden:
Wenn ich auch nicht zu denjenigen gehöre, welche au Noraus- saqunaen, Deutungen :e. glauben, muß ich doch an eine allen Nauheimern denkwürdige Sleußeruug des verdorbenen Pfarrers Metropolitan Münch dahier erinnern, wonach derselbe m mancher Predigt sagte: „Liebe Gemeinde! Wir stehen am Ende Des 19. Jahrhunderts und sind dem Anfang des 20. Jahrhunderts nahe- gerückt Was wird ans dieser Welt vergeben ? Kriege, Pest, Erdbeben, alles wird kommen, die Menschheit wird suh bc- kämpieu in einer Weise, wie es noch niemals daqewesen ist! Heulen und Zähneklapperu wird auf der Welt herrschen I" -nrnm man dem Verstorbenen über seine vor langen Jahren gemachten Be- rnerkungen Unrecht geben ? ? ?
Aus Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien, kommt die Meldung, daß nm Donnerstag dort ein kurzes, heftiges, wellenförmiges Erd- beben in der Richtung von West nach Ost verspürt wurde.
daß das Kind den Berlehmtgen erlag. _ _
Varis, 20. April. Bei einem Znsammeuston sivndieit loUV Streikenden und Kürassieren in Denain erhielt der sSnr- germeister einen Stockhiebs der die Lähmung des unteren Kinnbackens verursachte.
Graz, 20. April. Ter 18jährige St it de n t Heturich P tck- l e r ist beim Blumeirvflücken l*mt der Lenzer Wand bei Graz 136 Meter tief ab gestürzt. Er war sofort tot.
. 144.40 . 239 60 . 185.80 . 188.10 . 161.00 . 215.00
. 111.10
’ 2340 . 147.10 . 143.00
von wo tu an uns schreibt:
Heute vormittag 11 1/2 Uhr passierten Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog von Hessen und Pkinz Heinrich von Preußen in zwei Automobilen unsere Stadt, woselbst wegen eines kleinen Defektes an dem Wagen Sr. Kgl. Hoh. des Großherzogs ein unfreiwilliger, jedoch kurzer Aufenthalt genommen werden mußte. Die hohen Herrschaften fuhren nach Beseitigung des Defektes über Ranstadt nach Offenbach und Darmstadt weiter.
Am Nachmittag trafen Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen im Automobil von Darmstadt in Frankfurt ein, besuchten den Prinzen Friedrich Karl von Hessen und reisten abends 8.4u Uhr nach Kiel zurück.
♦* Eine Automobilverbindung Großen mit
Beichsanleihe do.
Konsols do. . .
Hessen . .
Oberhessen
nichtet 700 Irrsinnige entflohen aus dem Jrrenhause.
TeSefomscBiÄ Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen.
Frankfurter Börse. 20. April, 1.15 Uhr.
*• Der Kaiser in Oberhessen. Aus Schlitz, 19. April, wird gemeldet: Der Kaiser unternahm heute mittag mit dem Grafen Görtz einen größeren Spaziergang nach dem in der Nähe des Parks gelegenen Walddistrikt „Alte Ziegelei". Die geplante Ausfahrt nach dem Jagdhause wurde des eingetretenen Regenwetters halber abgesagt.
«* Der Großherzog und Prinz Heinrich in Oberhessen. Unser Landesfürst besuchte gestern mit seinem hohen Schwager die fürstlichen Berivandten in Lich und kehrte dann über Schotten und Nidda nach Darmstadt zurück. Kleine Schäden an den Automobilen gaben Anlaß zu kleinen Aufenthalten, wobei es iu Rainrod zu einem heiteren Zwischenfall kam. Man schreibt uns darüber:
S. K. Hoh. der Gr 0 ßherz 0 g und Prinz H etnr t ch kamen heute aus dem Vogelsberg über Schotten kommend hier durch. Lberhalb des Stationsgebäudes hielten die zivei Automobile, wahr- ischeinlich, nm einen kleinen Defekt zu beseitigen: währenddessen W die Nebenbahn vorbei, der joviale Lokomotiv'ührcr rieh als er die haltenden Autos bemerkte, deren Insassen zu : „Na, wenn Ihr mit wollt, dann hängt Euch hinten dran!", was nut herzlichem Lachen seitens des Großherzogs erwidert wurde. Natürlich hatte der Lokomotivführer keine Ahnung, daß er dem
100.50
101.40
96.70
105.80
69.00
70.00
90.30
94.95
92.60
14560
54.50
91.30
Senat beschlossene Geld Unterstützung von sind 500 000 Dollars auf eine Million Dollars erhöht. Ser Senat hat darauf gleichfalls seine Zustimmung gegeben. Oakland, 19. April. Nach den Fortschritten zu urteilen,
und ausgleichende Wirksamkeit allmählich über den ganzen Westen sich ausdehne. Wahrhaft liberale Männer von ^rüstiger Tatkraft und rednerischer Gewandtheit gibt es bei uns in Hessen genug, denen die häßlichen Fehden zwischen den -einzelnen liberalen Gruppen ein Greuel ist. Sie sollten sich in den Dienst der Llllgn.Einheit stellen und überall zur Sammlung blasen. Solmio etwas Wesentliches an mehreren hervorragenderen Orten Hessens und Westdeutschlands über-
Newyork, 19. April. Das Gebäude^ thern-Pazific-Eisenbahn in der Stadt San Franzisko
Berlin, 19. April. Nachdem boj? für die Opfer des Erdbebens in Ealabrien tätig gewesene deutsche Hilfskomitee in gleicher Eigenschaft auch für die durch den Ausbruch des Vesuv Geschädigten neu konstituiert ist, hat der Kaise^ dem Dorschenden des Komitees. Prinzen Salm-.Horstmar, eine Spende im Betrage
bcr Braud für die deutschen VersicherungsgeseNschaften eine ähnlich unheilvolle Bedeutung haben werde, nneber von Baltimore, der ihnen große Opfer auferlegte. Wesentlich ienern Riesenbrand war es zuzuschrewen, daß em Fortzug saft aller deutschen Versicherungsgesellschaften aus dem gefährlichen amerikanischen Geschäftsbetrieb einsetzte.
Ein Telegramm ans Ebicago meldet^ daN die e r s i m e r -1 Ungsrisiken der Versicherungsgesellschaften, welche die m |
ocn5 1g.April. Mimst-- 6.16inenceou kn-li beide Niemand wagt, di- H'-usir ,» betreten an? Angst m neuen
., e er i.nb don ein" Gruben- Stossen. Der Gstamtverlust ist unübersehbar, well Nachrichten
Seratunq ab imb "gab sich dann nach der geplünderten dem Znnern feisten. Schätzungsweise «erlantet °°n 10 00 0 Wahmmg "deS^DirektorS Reinnaux. Als der Minister d,e Taten >.nd 2 0 »0° Verletzten. Die lal.sarnstchen Pe- Menge Steine sah, welche ein Zimmer im Hause durchlöchert troleumiclbcrjinb । -wer (WtyabigL
hatten, versicherte R-umnux daß EgMtz B i e ^e "i st z e "st SrttNach den ersten Stoßen rannten die
,um Sofotinl, um die Leiche des gestern nacht gestarbenen mauth Squa.x, ihre Gang? sch agend und wie wahnsinnig Leut nants Latour zn sehen/ Er besuchte dann die brüllend Hier trafen sie auch Muchtlmge aus den spanischen. Verletzten einen Leutnant, eine» Gendarmen und einen 'taliemschen und mexikanischen Vierten mit denen sie einen Draaoner Der Minister weigerte sich, den sozialistischen erbitterten Kamp, begannen Das bluttgeRmgen rase Abg Basln z»"empfangen. Daraus reiste der Minister Stunden lang b'S Truppen m,t a.ifgepflagztem Baionett nach Henin-Lietard und Valenciennes ab. — Das Synd skat Ordnung schafften.
».e-
Grubenarbeiter brächten, NM sich eine bessere Stellung zu die Liiit sprengen m der vergeblichen HostniiNg die Flammen unioenarDeucr er j ' ' . ’ bcc dadurch zu ersticken. Der Vorrat an Sprengstoffen geht zur
Mahnung an dw Grubenarbeiter, sich ruhig zu verhalten und Neige der Piilvervorrat des.Pegiernn^arsenals in erschöpft, den fremden Agitatoren zu mißtrauen. Der Tag ist hier Alle GeichastSgebaude und säst die Halste der WohnungS.
mepräsentan.«
ständigen eine Patrouille angegriffen, die von ihren W öte^ oom Schußwaffen Gebrauch machte. Drei Gendarmen s leicht verletzt. Außerdem kamen noch einige andere Zusammenstöße vor, doch wurden die Ausständigen überall aus-
tauf etwa 250 Millionen Dollars Mamen durften.
Monarchen.Kundgebungen. I
Der Deutsche Kaiser beauftragte den Botschafter Frhrn. Speck v. Sternberg, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten seine tiefe und aufrichtige Teilnahme an dem' elementaren Unglück auszusprechen, das auch in den weitesten Kreisen des deutschen Volkes Mitgefühl und Trauer erwecke. Gleichzeitig wurde der Botschafter angewiesen, auch die warmen Sympathien der deutschen Regierung auszudrücken.
Der König von Italien und seine Regierung übermittelten ebenfalls telegraphisch nach Washington den Ausdruck ihrer Teilnahme, ebenso Präsident Falliöres.
Die „Weserztg." bezeichnet es als unbedingt notwendig, daß Deutschland sofort eine Hilfsaktion für San Franzisko organisiere, um dem amerikanischen Volke angesichts der mannigfachen Beziehungen, der Bluts- und Gesinnungsgemeinschaft und der wirtschaftlichen Interessen mit Deutsch- land seine tiefe Teilnahme an der Erdbeben-Katastrophe zu bezeugen. Bremen möge bei seinen innigen Beziehungen zu Amerika mit der Eröffnung von Sammlungen vorangehen.
Die deutsche Presie
list einmütig in Kundgebungen herzlichen Mitfühlens. Dre „Nordd. Nttg. Ztg." schreibt: .
In ganz Deutschland ruft das solgenschtocre Naturerergnis, von dem die amerikanische Nation betroffen worden i)t, ernstes Mitgefühl wack. Tie verheerende Wirkung ungeheurer Naturgewalten. den n wir sterbliche Wesen ohnmächtig gegenüberstehen, regt ganz besonders b'bhaft das B c w u ß t s e i n b e r tn c n 1 afr= lich en Gemeinschaft an, das sich in erhöhtem Grade geltend macht, wenn durch solche Schicksalsfchläge tiefe Trauer Un; auf eine Nation herabsenkt, die durchs so unendlich mannigfaltige Beziehungen des Blutes, des Geistes und des Verkehrs mit unserem Volke eng verbunden ist. .
„Das Bewußtsein der menfchlichen Gemerufchait! ^as Wort gefällt uns und wird den Amerikanern gefallen. Von einem menschlicheii Bewußtsein Hut man in den letzten Jahren, in denen blutige Kriege nicht aus innerer Notwendigkeit, sondern um des Goldes oder der Machtfrage mitten geführt wurden, kaum einen .Hauch verspürt. Das Grubenunglück in Eourriöres mußte in Algeciras das Verständnis dafür wecken, daß das nienschliche Leid höher steht und daß seine Bekänipfung unendlich verdienstlicher ist als das Erringen diplomatischer Erfolge. Bis hart an den Rand 'eines Weltkrieges waren wir ge-. kommen wegen Meinungsverschiedenheiten, die im Grund rein wirtschaftlicher Art waren und niemandes Ehre berühren konnten —da leuchtete wie ein grelles Feuerzeichen die Katastrophe von Courriöres auf und lehrte erneut die ewige Wahrheit, die Jean Paul in die geistreichen Worte kleidete: „A lles kann der Mensch entbehren, nur den M e n sch en nicht!" Ohne den Krieg würde die Erde verfaulen, hat ein berühmter Stratege gesagt. Man steht an den gewaltigen Ereignissen unserer Tage — dies ^zahr scheint ein Jahr seltsamer, unerhörter Rresenkatastrophen werden zu sotten —, daß auch ohne den Krieg unter der Menschheit aufgeräumt wird.
Tie sehr zahlreiche amerikanische Kolonie in Berlin befindet sich — wie uns ans Berlin geschrieben wird — seit dem ersten Eintreffen der Schreckensnachrichten tn I größter Erregung. Festlichkeiten und Empfänge werden abgesagt, die amerikanische Botschaft wird um Auskunft bestürmt, Kabeldepeschen suchen das Schicksal teurer Verwandten in Erfahrung zu bringen, und wo immer Amerikaner zusammenkommen, tauschen sie teilnehmenden Händc-
4».; Oesterr. Goldrcnte. . 41/,, % Oesterr. Silberrente 4°h Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . .
3 ".> Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen III 4>4°rnss.Staatsanl. 1905 4%° „ japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
4% Griech. Monopol-Anl.
Nordd. Lloyd .
Ober seist es. Eisen-Industrie 120.80
. 170.60
— Dem Reichskanzler ist im Namen der deutschen ckrist- selbst ist zerstört. _
ließen Bauernvereine von b eren Vororts'präsidcnten, Frei- Newyork, 20. April. Schätzungsweise verlautet hur, Herrn v. Loe, ein Schreiben aus Köln zugegangen, bas den 10000 Tote und 20000 Verletzte seien zu beklagen. ÄTÄ ’üTÄ Ä Di- sind schwer geschädigt.
liche Bevölkerung an dem Befinden des Fürsten -nahm, bic eine allgemeine und um so lebhaftere war, als der Fürst ,.nicht nur bic äußere Politik bes Reick)es mit sicherer Hand ■ geleitet, lonbern auch und insbesondere feine augenfällige Wanblung herbeignuhrt hat in ber inneren Wirtschaftspolitik, unter deren früherer Juckst- ung der Bauernstand schwer gelitten hat."
München, 19. April. Der kommandierende General
des 1. Armeekorps, Generaloberst Prinz Arnulf von Bayern, § g ch r ü n d ,' 20. April. Bei Dieuz. ------ .
hat infolge andauernden Magenlewens heute den Prnnregenten Siegel während eines OlewilterS vvm Blik erschlagen, um Enthebung vvn seiner Stelle gebeten. Dem Gemme ist, Hamburg, 20. April. Der Ausstand der Quai- wie verlautet, willfahren worden. Prinz Arnulf reut nächster 91}r b c r t e r und Segelmacker ist durch gegenseitige Vereinbarungen b e i g e l e g t. In einer Versammlung bej- Parteien voi dem Einignngsamte nnirbe auch die Beilegung des Aus- standes in ber Konfektivnsbrauche erzielt.
Antwerpen, 20. April. Auf einem benachbarten Gute hat eine Henne einem vierjährigen Kinde, bas ihren Kücken nachliei, bic Augen ausgepickt und int Gesicht so zugenckstet,
4% äussere Argentinier .
3°/0 Mexikaner ... 68.60
4J4°/O Chinesen . . ■
Aktien:
Bochum Guss .... Buderus E. W
Tendenz; schwächer.
Großherzog zugerufeu hatte.
18. d. M. bereits Ausdruck gegeben haben. Wir können immer Nach kurzer Rast ging die OTrt nach Nidda weiter, uur den Wunsch wiederholen, daß das Gießener Verhältnis zwischen den Nationalliberalen und Freisinnigen in ollen übrigen Teilen Westdeutschlands und vor allent zrinächit so I bald als möglich in Darmsta d t Nachahmung finden möge.
Die Gießener einigen Liberalen aber könnten sehr! wohl die 2lnregung daztt geben und sollten ihre einende Tätigkeit in Darmstadt beginnen, damit dann die versöhnende
Deutsches Reich.
Berlin, 19. April. Gegenüber verschiedenen Zeitungs- u , . , , . , ..
artikelu über eine angeblich im .Herzogtum Meiningen bestehende t>cl-en Preise jetzt schon auf das dreifache der sonstigen Hohe Verstimmung, die hervorgerusen worben sei, durch bas Aus- gestiegen sind. Die Regierung hat die Beamten von Port- ÄuSo=®“ @ »je n in” innd und Seattle angewiesen N"hrnn«Smtttel aufznkause..
in gen ist die ,,Torfztg." zu der Erklärung ermächtigt, bau der und sie mit größter Elle nach L>an Franzisko zu senden. Kaiser seinen Glückwunsch tote alljährlich auch zum 80. Geburts- Fünf Zollkutter sollen die Vorräte überbringen, tage ausgesprochen hat, und zwar diesmal in einem .Handschreiben, " ~ - - - -
das der deutsche Konsul in Nizza dem .Herzog zu übergeben be-
• h, M-ntPvp 80 ntschen sr-euerver-lHaupt erreicht ist — und es ist etwas zu erreichen, wie die Krofdorf und Steinbach? Nachdem ber 93an ber 93cibn.
«Mensch« ten in MiZiden^chaft gezogen Notiz ber „Köln. Ztg.- lehrt - dann wäre das Nächste die strecke Gießen-Annerod -Steinbach-Laubach bei einigen mit
9 tLV Berl Taqebl." nimmt nicht an, daß Anstellung eines tüchtigen Parteisekretärs der ver- m Anipruch genommenen Gemeinden und bewuders bei der
" -r,‘- " einigten Liberalen Westdeutschlands, dessen Tätig- Stadt Laubach auf Schwierigkeiten gestoßen i|t, soll beabstch.
feit von außerordentlichem Nutzen wäre. tigt sein, zwischen Krofdorf, Gießen, Annerod bis Steinbach
Fürs erste aber können wir mir wünschen und hoffen, eine regelmäßige Verbindung mittelst ^lutomobils einziirichten.
baß die angesehensten Männer unter den Nationalliberalcn Es sind deshalb Unterhandlungen mit einer süddeutschen und Freisinnigen Gießens ihren ganzen Einfluß ausüben Automobil-Gesellschaft im Gange.
möchten zur Milderung ber beklagenswert schroffen Gegen-
-Hnaariltten Der MimerWsgU^'.^, .satze im Darmstädter Wahlkampfe, wo bic Gehässig- _
©an Krancisev eutstaudeuen Verluste zu decken haben werben, sichden Versammlungen unb die dann folgenden höchst VoranSstchtliche Wittcrnng in Hessen üir Samstag, den ........ ............ ” unerquicklichen gegnerischen Zeitungserklärungen, die einander 20. April lOoo^Meukt '-^-rmg-r Rege^ Wieder warmer.
stets widersprechen, zurzeit noch ihren leider mweranbcrlcn , Fortgang nehmen. Geradezu unflätig aber ist naebaerade der Ton der sich wie sonst stets aufblähenden „Wormser Ztg." geworden. ’ Dort ist leider alle Hoffnung auf Befferiing des Verhältnisses zwischen den Heylanhängern und den Rhcin- hartfreunden und Demokraten völlig aiissichtslos.


