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KpielpLax ter Vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Das Unglück von Cou >Hres und die französischen Ausstände.
Anläßlich der Haltung der Ausständigen, welche neue Attentate gegen die Arbeitsfreiheit befurchten läßt, sind umfassende Maßregeln getroffen worden, um Zwischenfälle zu verhindern, umsomehr als eine große Anzahl Arbeiter die Arbeit wieder aufzunehmen gedenkt.
Die Ausständigen errichteten,", Barrikaden, Kavallerie ging gegen die Ausständigen vor, wobei einer der letzteren verletzt wurde.
Märkte.
Gießen, 3. April. Marktbericht. Auf heutigen:Wockenmarkte
Vermachtes.
* Wie gewonnen, so zerronnen. Vor einigen Jahren fiel die Prämie der Sächsischen Landeslotterie nach Hohenstein-Ernsttal und beglückte u. a. auch den 60 Jahre alten Holzhändler Robert Wächter mit einem Teil. Jetzt fand man Wächter in seinem Holzschuppen erhängt vor. Infolge Mittellosigkeit hat der Mann den Tod gesucht. Denn durch den leidigen Alkohol war das ganze gewonnene Geld verbraucht.
* In dem Konkurse über das Vermögen des Herrn v. Cramm-Burgsdorff haben die Gläubiger eine unangenehme Ueberraschung erfahren. Der Konkursverwalter । bat einen großen Teil der Forderungen bestritten mit der Begründung, daß Herr v. Cramm bei deren Kontrahierung geisteskrank gewesen sei und diesen Einwand durch ein Gutachten des Medizinalrats Dr. Leppmann bekräftigt, wonach der Gesandte schon seit drei Jahren an Dementia senilis (Greisen-Blödsinn) gelitten habe. (Herr v. Cramm hat während dieser Zeit das Herzogtum Braunschweig in Berlin diplomatisch vertreten und im Bundesrat als Bevollmächtigter seines Heimatsstaates an dessen Sitzungen teilgenommen, ohne daß sein Greisenblödsinn aufgefallen zu sein scheint.!!! D. Red.)
* Jerusalem erhält elektrische Beleuchtung. Außerdem ist eine elektrische Straßenbahn nach Bethlehem, Bethanien usiv. geplant. (Die heilige Stadt am toten Meere ist der hessischen Landesunioersitätsstadt weit voran. D. Red.)
Landwirtschaft.
B i e h v e r s i che r u n g. Am 30. März fand die- General- verfammlung der Vaterländischen Vieh-VcrsicherungK-Gesellschaft 'Lresoen statt, m welcher der Rechenschaftsbericht prv 1905 gc-
Die Versicl^rimgchllmine stieg von 8 673 303 Mk.
2k! < noo -lc Prämieneinnahme non 367 779 Mk. auf •
394 988 Mk die Prarnienreserven von 153 259 Mk. auf 169 481 „carf, der Reservesim ds nach Uebe.rwcisung des Ucberschuffes im -
öün 7486 Mk. von 119 788 Mk. auf 150883 Mk., die Mrsichwankungsreserverl von 3700 Mk. auf 3906 Mk., außerdem wurde eine Äusfattreserve gebildet und ihr 12 000 Mk. überwiegen. Die Sicherheitsmittel betragen nunmehr 86 Prozent gesamten Prämieneinnahmen gegen 75 Prozent im Vorjahre. Aus Vieherlos wurde:! 111 992 Mk vereinnahmt. Die bisherige GeiamtverncherungAsumme beläuft sich auf 108 297 640 Mark, die bisher bezablte Nettoeistschädianna ans 2 841898 Mark.
Schauspielhaus.
. Mittwoch den 4. April"): „Kabale und Liebe.". Donnerstag den 5. April: „Faust , 1. Teil. Freitag den 6. Apnl: Gastspiel v?uJrene Driesch: „Rosmersholm." Samstag den 7. Apnl: -,-hru'z ^rredrich von Homburg." Sonntag den 8. April, nach- "bend- 7 Uhr: Moa.ag den
?lnkana. trenn nicht ander? bemerkt, abends um 7 Ubr.
Frankfurter Handelskammer, Franz Gastell namens des Aufsichtsrates der Lederwerke, Mai- Frankfurt namens der Lederei-Berufsgenosienschast; ferner legten Kränze mit Wid- mungSworten nieder: Die Vereinigung der Hessisch-nassauischen Lederwerke, der AufsichtSrat der Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein, Abg. Molthan namens de§ Vereins Mainzer Kaufleute, Justizrat Görz namens der nationalliberalen Partei, Direktor Röm Held namens der Lehrerschaft der höheren Mädchenschule, die Beamten, Werkmeister und Arbeiter der Lederwerke. — Der Großherzog hatte an die Familie deS Verstorbenen ein Beileidstelegramm gesandt.
[] Marburg, 1. April. In der gestrigen Sitzung des Kreistages für den Kreis Marburg wurde der Kreis- hauShaltsctat für 1906 auf 1914 075 Mk. festgesetzt. Die Höhe der Summe erklärt sich dadurch, daß die für den Bau der Kreisbahn Marburg-Dreihausen vorgesehenen Kosten im Betrage von 1700000 Mk. darin enthalten sind. Nach dem Voranschlag für die Kreisbahn bleiben für 1906 für den Kreis 26 002 Mk. durch Steuern zu decken. Neber die Vorarbeiten für eine Fortführung der Marburger Kreisbahn ins hessische Gebiet berichtet RegierungSbau- meister Sardemann u. a. folgendes: Wenn man die Linie Dreihausen-Roßberg-Wermertshausen und von da über die Darmstädter Grenze nach Rüddingshauscn - Weitershain- Bernsfeld-Atzcnhain-Merlau mit Einmündung in die Bahn Gießen-Fulda bei Mücke in Betracht zieht, so bieten sich große Vorteile dadurch, daß eine direkte Klcinbahnver- bindung mit dem gesamten oberhessischen Bahnnetz gefunden wird. Die Linie läuft etwa 6 Kilometer in preußischem und 19.6 Kilometer in hessischem Gebiet; sie bietet keine Bauschwierigkeiten wie in Mücke, weil dort beim Bahnhofsbau die zukünftige Bahn Mücke-Ulrichstein berücksichtigt werden muß. Die Gesamtkosten der Strecke betragen 2 916 000 Mk. Stfuf den Kreis Marburg macht die 6 Kilometer lange Strecke einen Zinsenaufwand von 12 000 Mk. erforderlich, der aber jedenfalls durch erhöhte Betriebseinnahmen gedeckt werden kann. Bemerkt wurde ferner, daß man in Hessen schon sicher auf diese Bahn rechnet; in der Gemeinde Weitershain hat man z. B. bei der Zusammenlegung schon die Bahnlinie berücksichtigt. Es kommt ferner noch das andere Projekt, nämlich die Zweigbahn von Dreihauscn nach Roßberg- Nordeck und Einmündung in die Bahn Londorf- Grünberg in Betracht. Diese Strecke ist 13 Kilometer
und lauft nur eine ganz kurze Strecke zwischen Nordeck und Londorf auf hessischem Gebiet. Die Gesamtkosten betragen 1520 000 Mk., der Kreis -hat aber 15 500 Mk. für ' Ansen aufzubringen. Welche Linie nun ausgebaut wird, bleibt späteren Erwägungen überlassen.
Gerichtssaal.
(st.) LQ,n?lurt a. M., 2. April. OberkriegAg-eriHt. Als der Lchre,Unteroffizier Schneider von der 1. Komp. 87. Jicgtd. dre zu einer Besichtigung gegen Gewehrriemen zweiter Garnitur umgetauschten Gewehrriemen dritter Garnitur zurückgab, meldete sich auch der Musketier Ludwig Panne zum Empfang eines wichen.. Schneider aber jagte ihn fort mit den Worten: scheren eie uÄ weg! Er mußte den „Befehl" dreimal wiedtt- ijolCTi, ehe -Panne ging. Im Weggehen murmelte dieser, er
tt Ü dem Feldwebel meWen. Der zienttich unwichtige Vorfall trug rhm eine Anklage wegen Beharrens im Ungehorsam vor versammelter Mmmschaft und Achtungs-Verletzung unter Bedrohung euu .DaS Kriegsgericht hat ihn aber nur lvegen ein-
Schöpfer des Denkmals, die Profefforen Habich und Pützner beiwohnten. Die Kapelle des Leib-Grenadier-RegimentS konzertierte und brachte als erstes Konzertstück die preisgekrönte BiSmarckhymne von Karl Reintaler zum Vortrag. Namens deS Oberbürgermeisters hieß Beigeordneter Jäger die Erschienenen herzlich willkommen, legte kurz die Bedeutung deS Tages dar und schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser und den Großherzog. Die Festrede hielt Prof. Trümpert, der das Leben und Wirken des Altreichskanzlers in vortrefflicher Weise schilderte. Der Redner schloß mit einem begeistert aufgenommenen Lebehoch auf daS deutsche Vaterland, worauf die Musik „Deutschland, Deutschland über Alles" intonierte. Später gab Herr Buß eine Beschreibung jener traurigen Zeit vor 1870, in welcher der Deutsche im AuSlande mißachtet war, wie Redner selbst in seiner früheren Heimat Mexiko erfahren mußte. Sein Hoch galt deutscher Kunst und Wissenschaft, Handel und Gewerbe, sowie Heer und Marine. Geh. Justizrat Dr. Osann beleuchtete dann in teilweis humoristischer Form die Vorgeschichte des Denkmals und toastete auf die beiden Künstler Prof. Habich und Prof. Pütz er, welch letzterer wieder den Festredner vom Vormittag, Geh. Rat Osann feierte. Unter weiteren Reden und Konzertvorträgen nahm auch der gesellige Teil der Bismarckfeier einen voll befriedigenden Verlauf.
ä. Mainz, 1. April. Die heutige Beerdigung des Geh. Kommerzienrat St. C. Michel gestaltete sich zu einer mächtigen Trauerkundgebung. Außer der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten, der Provinzialverwaltung und des KreiSamtes, waren Vertreter sämtlicher hessischer Handelskammern, der Frankfurter Handelskammer, des deutschen HandelStages, der Bank für Handel und Industrie, deS Vereins Mainzer Kaufleute und vieler anderer Körperschaften erschienen und legten Kränze an der Bahre mit Widmungsworten nieder. Oberbürgermeister Dr. Göttelma nn legte namens der Stadt an der Bahre ihres verdienstvollen Mitarbeiters und Ehrenbürgers einen Kranz nieder. Geheimrat v. Gagern widmete dem Toten namens des Provinzialtages der Provinz Rhein- heffen und des Provinzialausschuffes einen tiefempfundenen Nachruf, Dr. Otto Gastell namens der Mainzer Handelskammer, Neichstagsabg. Kämpf-Berlin namens des deutschen Handelstages, dessen Vizepräsident der Verstorbene war, Landgerichtspräsident Dr. Hangen namens des Landgerichts, ein Mitglied des Aufsichtsrates namens der Bank für Handel und Industrie, Kommerzienrat Stroh-Offenbach namens deS heff. Handelskammertages, Kommerzienrat Koch-Gießen namens der dortigen Handelskammer, Andrae namens der
Eingesandt.
Mals ,' UI I I Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei . __ Verantwortung.)
$’ni$e Theatersi-eunde haben bisher mit Interesse die Benefiz- vorstellungen der Künstler »erfolgt und in Anbetracht der noch CU ?QflrC J?le Möglichkeit ins Auge gefaßt, es konnte Herrn Vergünstigung versagt bleiben, lieber diese Möglichkeit ist schon vielseitig gesprochen worden. Da wir aber rtSh L Gerechtigkeitssinn des Direktors Steingoetter überzeugt srnd, so zweifeln wir nicht, daß das eine irrige Annahme ist.
Mehrere Theaterfreiinbe.
Airche r-n- Schule.
— Ein alter oberhessischer Lehrer schreibt uns- In Ihrer geschützten Zeitung (3. Blatt Nr. 76 vorn 30 März l I.) brachten «ie men Berückt über die am 26. März in ftwifc fort (rbgefeticite Versammlung der „kirchlich positiven Bereinigun g für Hessen". Darin werden die Anhänger oer monistischen Weltanschauung als Vertreter einer bloßen Nülz- Irchketts- und Genußmvral gekennzeichnet und hinzugefügt • Auch manche radikalen Theologen folgen ihnen". Ich will mit dem Vortragenden nicht über die Nichtigkeit dieser Behauptungen im allgemeinen rechten. Nur das fühle ich mich gedrungen zu bemerken: Die Vertreter der modernen Theologie in Hessen haben zn dieser Behauptung imb zu dieser Abwehr, soweit meine Kenntnis reicht, keinen Anlaß gegeben.
Ich 'bin 50 Jahre Lehrer auf dem Lande und in der Stadt gewesen, habe viele Geistliche kennen gelernt und predigen gehört. Wer nie in meinem langen Leben, weder früher noch in neuer Zeit, ist mir von feiten moderner Theologen etwas zu Ohren gekommen, das nur im entferntesten wie Dronismus aus- gesehen hätte. Und was die Moral betrifft, so darf ich aufs bestimmteste versichern, daß ich niemals ein Wort gehört
Depeschen, die Nsmy zu- ^itung 1905 und setzte die Dividende, wie vom Aufsichtsrat ~ ~ ' ■ - - 1 und der Direktion vorgefchlagen, auf 8 Prozent fest. Des
wertei-en beschloß die Generalversammlung die fernere Einlösung der Noten der früheren Bank für Süddeutfchland. Anstelle des verstorbenen Geh. Kommerzienrats Stephan Carl Michel in Mainz des eitherigen ersten Vorsitzenden, wurde Konsul Georg W a e t i e n in Bremen neu in den Aufsichtsrat gewählt.
Wir machen auf die in unserem heutigen Blatte bekannt ge- gebene Bilanz rc. aufmerksam und weisen noch darauf hin, daß ra r* au^n(?-,r? hiesigen Platze unter der Leitung der Herren Gustav Muller und Conrad Dietz eine Z w e i g n i e d e r l a s s u n a betreibt.
fafic, baS mm mit dem Namen "AützlichkeitS- oder Ge--Ifachen Ungehorsams zu 5 Tagen Mittelarrest verurteil daß ^abe ich veruomuien, Die Berusimg des Gerichtsherrn gegen dies Urteil wurde ve^-
vatz man, wenn auch nur ganz leise, dem Eigennutz, der klugen Be-1 worfen
rerfmung ober gar noch SMimmerem zum eigenen Vorteil und zur Berlin, 30. März. Eine Privatklage des ^beater- ^Mdigung anderer Vorschub geleistet hätte. Auch vvn meinen d i r e k t o r s F e r d i n a n dB o n n gegen1 ben* St r i Ti f e r * her Uegm slnd mir bezügliche Mmerkungen nre gemacht worden. „Welt am Montag" Erich Sck la i ki e r wurde vor dem hiesigen tHessen Schöffengerickt verhandelt. Der Angeklagte hat in der ,,Welt unacn JeVtHtt nrL^rf f U Montag" eine sthr abfällige Kritik über das künstlerische
gehen; denn Niveau des Berliner Ä-eaters veröffentlicht Dabei waren einiae 0011 r?eJ DereiNigimg wuisen doch Tatsachen sehr herbe Ausdrücke gefallen, die Bonn als starke Beleidia-
arundlo^^R^sck'„s^^^ malt V l^rc Angaben als nngen seiner Person und seiner Frau empfand. Er hatte ^^dlosk^Beschuldigungen b^ickmen bc>ü) den Stjafmtrag gestellt Deshalb war ton
cfr -bootest der Hochschu llehrer gegen die! fetten des Bellagten ein umfangreicher Wahrbeits-
^unberteOtonQ ofll}n?rcn' beweis durch Ladung mehrerer Zeugen angebvten wordem Es kam
^doch zu keiner Beweiserl>ebung. Bonn erflorte, daß er sick „ kiefmden sich darunter Bartholo-! lediglich durch die int Artikel enthaltenen persönlichen Ausfälle
S^.Srmnme. bereTbist fiiW, JeineStoenö bnr* Me abfäffi?" Stiti? üb« Se
‘Bit ^'U^?er, Naumann, künstlerischen Leistungen des Berliner Theaters. Eine solche sei
^ner, Walther und Weber. daS gute Reckt des Angeklagten, und er habe in seiner langen und Fritzs^ hnr UltteT bcn Unterzeichnern Haupt künstlerischen Wirksamkeit noch niemand verwehrt, ihn nach Be-
I lieben zu kritisieren. Als Theaterdirektor habe er aber alle Veranlassung, sich gegen persönl. Beleidigungen zu verwahren. Der An- gellagte gab die Erllärimg ab, daß er mit seinem Artikel nur den künstlerischen Typus treffen wollte, aber durchaus nicht die Person des Prwatklagers. Bonn erklärtt Tch durch diese Erllärung für befriedigt, er verzichtete auf dUÄi Protokollierung und nahm
Aus Lens wirb gemeldet:
Eine Dankdepesche an die d e u t s ch e n l die^Aage'zurück" Rettungsmannschaften in He^ne zu senden, war ' ' 1 ~ .
ys erste Handlung. Als er sich im Bette auf- QaitM Und Derfcbr, Dolfswirticbaft ri<^t.en konnte, wurde vertraulich bei ihm angefragt, ob = Bank für Handel und Industrie n r m itAtor er das Kreitz der Ehrenlegion annehmen würde. Er er- Bank). Aus Darmstadt, 2. Avril, wird uns berichtet^ie runötgte sich zuvor, ob die Regierung den deutschen und beiite unter dem Vorsitze des Geheimrat Stein abaehaltene Ge- Parrser Rettungsmannschaften Anerkennungen erteilt hätte, neralvcrsammlung erteilte einstimmig Decharge für die Geschäfts- Ties wurde bejaht. Unter den ~ 1 r—s.:. : t .
gingen, war eine mit deutschem Text: „Vor diesem Äo- beiterführer zieht auch ein Konservativer den Hut." Allen Geretteten wurden erhebliche Geldsummen, der Erlös aus Sondersammlungen der Pariser Journale, eingehändigt.
Nach den Ermittelungen ist der Hauptherd ungefähr 800 Meter vom Aufftieg des Josefinenschachtes entfernt. Tre Brandausdehnung beträgt 30 Meter. Inspektor Dela- sond beantwortete die Frage, was er vorzunchmen gedenke, um hinter dieser Brandstätte etwa Lebende zu suchen, daß die Ingenieure der Gesellschaft vorläufig keine Mittel wissen. Gearbeitet wird, aber ohne eigentliche Methode. I fofte’ten"'gtiVter' mts"‘i‘nXLYin
_.h®n Übendes Pferd wurde in der Grube 2 2 Stcf. OO-OO <Bfg.,Ränfetier 00-00 {iffl.6@niene'er Räfe
etitbedft. Außerdem srnd weitere Leichen von Berg- vr. Stck. 6—8 PI./KLIematte SStck. S—SPIq. Erbsen vrLiter 2IP>0 leuten aufgefunben worden. Ta sie noch nicht ganz Lmsenpr.Liter32Pfg.,Tmibenpr.Paar0,80-l,00Mk.,Hühnerpr.St! verwest smd, so nimmt man au, daß der Tod erst in tOO—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Eiiten pr. Stuck den letzten 48 Stunden ein getreten ist. 2,20 Mk. Gänse vr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsensteisch pr. Psd.
Wahrend der Abführung des Arbeiters Caron in IHeJnT/2 N'ndfleifch pr. Pfund 70—72 Pfg., Schweine-
tard, welcher einen Ausständigen tätlich durch einen 9j ‘~~9°<rHjnfe^e' gesalzen, pr. Pfund Schuß verletzt batte, sind Gendarmen von Ausständigen
angegntfcn worden. Streikende bewarfen die Gen d a r m en 0.00- 0,00Mk., ZwiebLn 6OT-8MMk ^ Milch'per SH« mit Steinen W0&ur<S einer nm Kopf schwer verletzt so Mg., Aeokel oer Psimd SS bi» 00 Psa, in'Körbm 00 P!o wurde. 8000 Älusstandige verhöhnten die aus den Gruben Nutze 100 Stück 50-00 Pfg., Birnen per Pfd Mk 0 00—0 & zuruckkchrenden Arbeiter. Gendarmen und Militärpatruillen Weißkraut per Stück 20-30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00-0 00' - mußten die Arbeitswilligen beschützen. Truppen und Gen- Mnrkttei: 8-2 iw.
kwrmen wurden mit Steinen beworfen, ein Gendarm wurde an der rechten Hand verletzt. Ein Arbeiter drohte einem rc • t o a, Polizisten mit dem Messer, er wurde verhaftet. — In sick auf dem 4 " Sonntag standen
Aniche wurden durch die ausständigen Grubenarbeiter eben- lu bs 190ß .»h ®ieifner Fußball-
falls Unruhen platzt ^Läeitsnnllig"-/'!«™n ‘Sm «
ben Streikenden angegriffen. Er verterdrgte sich und schlug 2: 0 Toren siegte. Der Fußballklub 1905 spiele in den erf?en einen der Arbettea mrt dem Stock nieder. Tie Zahl der Aus- yin_u(eu 8 Mann, in dieser Zeit fielen die 2 Tore. Wegen ständrgen betragt 30 720. Insgesamt arbeiten noch 14 5001 Platzens des Balles mußte das Spiel 20 Minuten früher abgebrochen Bergleute. I I^rden. Ballspielklub spielte mit folgender Mannschaft: Hanim-
Ltlle, 2. April. Ein Dynamit-Attentat ist KJ1L* feV$euI' ^uhl, Hengst, Tichy, Schmach gestern in der Näh- des Bahnhofes Vast la haute versuch, Ri!^ Ä'vb^«Ser worden. Glücklicherweise wurde der Anschlag rechtzeitig ent-1 Müller, .butmann, Huhn. ™ ~ ? '
deckt. 5 Dynamitpatronen wurden zwischen die Schienen gelegt. .
£cn§, 2. April. In der letzten Nacht wurde in Harnes Mittwoch den 4. April," abends halb 8 Uhr: Die Schützen« gegen cm Hans em Dyn am lt an schlag verübt, wobei liefet" Donnerstag den 5. Avril'): „Aida." Freitag den 6 April- lediglich Sachschaden angerichtet wurde. In FonquiercS und »I"- Freiscknitz/ Samstag den 7. April: „Flaute solo/ Hierauf: Harnes kamen Unruhen vor. Die Ausständigen errichteten "®Äa- Sonntag den 8. Apnl. nachmittags halb 4 Uhr: „Zar S-b e?imÄmet<Sann- Abends 7 Uhr: „Die lustigen Weiber von Wmdson Montag den 9. April, abends halb 8 Uhr: ,TaL fuße Madel/ *
Hausens Kasim
Hafer-Kakao I
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Wegen wohlhiender leidih/erdaufidiket arzHith verordnEtbö äMagen-u.Darmleiden linniiiB
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