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2.3.1906 Zweites Blatt
 
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Nr. 52

etWetid »-Nch mh Ausnahme des Sonntags.

DieStetzener §a«iNenbIStter" werden dem .«nzetger viermal wöchentlich beigelegt. Der fcaibwtrt** erscheint monatlich einmal.

Zweites Blatt 156. Jahrgang

Geheim Anzeiger

Freitag 3. März 1806

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch« UnwersilLtSdruckerei. R. Lange. ®teN».

Redaktion, Expedition in Druckerei: Schulstr. K.

Tel. Nr. 6L relegr.-Adr.: Anzeiger Gietz«.

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen.

Deurscher Reichstag

'k bte Beschwerde , Einfuhr und Durchfuhr von Rindern,

etäfen6 Sie =n und Schweinen aus den Nied-r-

der

des

n-n Anwesenheit des Kaiserpaares, der Großherzogin von Baden, de§ Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen, deS Prinzen und der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen wurde heute mittag daS Kaiserin Friedrich-Haus für ärztliches Fortbildungswesen, das am Luisenplatz

Die Eröffnung des Kaiserin Ariedrich-Kauscs.

* * " Berlin, I.März.

5U ^Der^Bdnttralitätssekretär Robertson bringt das M a r i n e - budget ein und. erklärt: Die Regierung beabsichtige nicht,

den Plan, R o s y t h zu einer Flotten b a , t s zu machen, fallen zu lassen; denn es sei eine gebieterische Notwendigkeit, an der Osiküste eine solche zu haben. Aber un Hinblick aus die Erfordernisse für die neuen Schiffstyven und m6"''ck^rw-lse noch eintretende Aenderungen des Entwurfs beschloß die chegrer- ung, die Einzelheiten des Planes noch weiterer Erwägung zu unterziehen. Tie Admiralität plane eine Verbesserung der Einrichtungen der S ch i f s s b a u w e r f t e n in Bor t» m o u 11) wegen der Größe der Schisse derDreadnoughi -Klaffe, da lveiter beabsichtigt werde, Schisse von der Grosze und Lange der Dreadnought" zu bauen. Der Admrralitatssekretar bespricht so­dann eingehend die Frage der Flöt 1cn ausg a_b en und sagt,

landen in 'bie oder durch die österreichischen Kronländer nur mit von Fall zu Fall einzuholender besonderer Bewilligung des Ministeriums des Innern und unter den von diesem feft- zristellendcn Bedingungen stattsinden darf.

Konstantinopel, 28. Febr. Bei Ljattova, Vlla,et Monastir, fand ein Kampf zwischen Truppen und^emer griechischen Bande statt. Die Griechen hatten einen xoten

schenken. ...

Staatssekretär Dr. 91 i c b e r b t n g erwidert, wenn es erst einmal so käme, daß die Sozialdemokraten zu der Reg,»- runq Vertrauen hätten, so würde es zweifelhaft sein, ob |ic. mit ihrer Rechtspflege aus dem rechten Wege sei. Ec habe- auch in Rechtssragen sich niemals leiten laßen von emer Vor­eingenommenheit gcaeliüber irgend einer Partei. ^ie Straf- vrozeßresorm zu fördern, daran, habe die Sozialdemokratie eirc ebenso lebhaftes Interesse wie dieses yauv. Deshalb habe er sich nleich so entschieden gegen die Resolution Ablaß ausgesprochen Was das Gesängniswesen anlange, so müsse er bitten, ihm von den einzelnen Beschwerdc'ällen vorher Mitteilung zu machen, da­mit er sich rechtzeitig informieren könne. Er könne nur wwder- bolen, daß sein Bestreben stets dahin gehe, die freie-Arbeit mchp dadurch zu schädigen, daß durch die Gesängnisarbelt die Lohne der freien Arbeiter gedrückt werden.

Abg. Kirf ch lZentr.) tritt cm für dre Resolution des lvra'err Hompesch, bctrejfcnb Vorlegung eines Geseßentwurss, durch de>r den Geschworenen außer der Reisekosten°Eulschad,gung auch cme Vergütung mr Zeitversäumnis aus Landesmitteln der Bundes­staaten gewährt werde. Weiter wendet sich Redner gegen die neu- licheii Aussührimgen de§ Abg. Müller-Meiningen -und des Abg. Stücklen. sslusdrücklich müsse er letzterem erklären, daß das Zentrum, wenn cs auch den Antrag Ablaß ablehne, dennoch derAnsichNei, daß die Groß'Schöffengerichte keinesfalls ein Ersatz für die Schwur­gerichte seien. ... ~,, u. - -

Abg. Dirks en (Rp.) ist überzeugt, da» m Deutschland eine Rechtspflege besteht, die den Vergleich mit allen anderen aushalte. Redner polemisiert dann noch gegen die Sozialdemokraten und gegen die Abgg. v. Gerlach und Müller-Meiningen.

o(bn Kämpf (hl. Vp.) befürwortet die vorn Grafen Hompesch, cingebrachte Resolution, betreffend Vereinfachung und Verbilligung dc-5 Wechselprotestverfahrens.

Staatssekretär R iederdliig stellt die Emsuhrung von Post^ Protesten in Aussicht. , m x , t ,

Abg. von D a m m (wirtsch. Vg.) befurchtet von der geplmtten Erbschaftssteuer eine Schädigung der berechtigten Jntereffen der Erden.

Abg. Heine (Soz.) drückt sein Befremden aus über dis drohende Erklärung des Staatssekretärs, daß er keinesfalls eine Unterstellung der Preßvergehen unter die Schwurgerichte zulaffen werde. Die Sozialdemokraten würden die Strasprozeßreiorm ob- lehnen, wenn sie, wie es scheine, nichts besseres bringe, sondern womöglich noch eine Verschlechterung des jetzigen Ziistandes. Wie es bei uns bei politischen Prozessen zugehe, so brauche es nicht git Jain und so bürie es nicht sein. Redner kommt dann auf das Ur­teil im Falle Löwe-Breslau und andere solche Fälle zu spreche?

und zwei Verwundete; die Bande hatte drei Tote, unter denen sich der Anführer, Kapitän Georghi, befand. Der Nest floh. .

Washington, 28. Febr. Eme Proklamation Roose- veltS besagt, daß auf rohen Weinstein, rohe Wcmhefc, Bramit- wein, stille Weine und Kunstwetne deutscher Her­kunft die ermäßigten Zollsätze der Sektion 3 des Dingleytarifgesctzes, welche Deutschland in dem heute außer Wirksamkeit tretenden deutsch-amerikanischen Handelsabkommen vom 10. Juli 1900 zugestanden worden sind, auch künftig Anwendung finden.

54. Sitzung vom 1. Marz.

Bei sehr schwach besetztem Hause wird die Beratung des Etats Re ichsjustizverwaltung fortgesetzt.

Abg. Po rzig (konf.) äußert sich zunächst über die Mangel Konkursverfahrens und beurteilt namentlich den Zwangs- vcrgleich abfällig. Bei dem Beschluß der StrasprozeßkomnufNorr haiidle cs sich gar nicht um eine Abschaffung der Schwurgerichte^ sondern nur Munn, die Heranziehung'des L°ien-E^ angemessene Form zu bringen. Man solle dem Volke klar machen^ daß es sich bei Umwandlung der Schwurgerichte m Groß-Schoffen gerichte gar nicht um eine Schmälerung dec Volksrechte handle. Daß das Vertrauen in unsere Rechtspflege gesunken sei, müsse er bestreiten, ebenso, daß bei uns Klassenjustiz bestehe. Redner pole­misiert noch zum Schluß gegen die Sozialdemokraten.

Abg. Lucas (nail.) ist gleichfalls der Ansicht, daß die gegen unsere Rechtspflege vorgebrachten Fälle weder grundsatzliche noch, typische Bedeutung hätten. In Bezug aus die Frage desZeugnis zwangcs gegenüber Redakteuren stehe die na wnalliberale Par er nach wie vor auf dem Boden des früheren Antrages Janicke, .luv auf einen der hier vvrgcsührten Fälle gehe ich ein, weil imd« genau Bescheid weiß: ans den vom Abg. v. Gerlach vorgebrachten Fall des Redakteurs Zielowskr von d c r Fr an kf Volks­stimme. Was nun seine Behandlung Zwangshaft

langt, so lasse ich am besten Zlclowski selbst spachem Er nach seiner Haftentlassung, die nach fünf Tagen etrolgte, w l>«c Franks. Volkskammer einen offenen D^cfan seine Genossen^ gerichtet. Dieser Brief ist im Frankfurter Dialekt I?altC1L y^osse^ M^öwe im Zeichen der Plötzlichkeit: net bloß "in der Bolletik, auch in der Justiz. Wenn vier an ntr Böses benft, wird mer plötzlich eingesponne, un ebenw plötz­lich werd mer von der Madame Justizia wieder enausgeschmiste l Heiterkeit.)Warum ich eigentlich so Plötzlich Widder auÄ dem scheene Hotel im Hanauer Bangert enausgeworfe morde bin, des wääß ich 1'elwer net. Am Dienstag ging s den Herrn net schnell genug, bis ich im Kittchen wa^Mei Be^nnelmag im .Hanauer Kittchc warcvmniil st/ . Se hawe mer bte sA^nste Zett im ganze Gefängnis gegewe, der LcrrEttchte Staa^- anivalt is selwer getinnme und hat sich brrvon iwerzeugt^ des mir nix fehle dhet un hat g^agt wann ich en Wunsch, het, sollt ich eit nor äußern. No, hab ich gedacht. Bescheidenhech is enne Zier, doch weiter kimml mer ohne ihr, un hab ert und c paar Sigarrn gebete. Da hat er awer verlege gecmtwort: Die kennt er mer net gerne. Net geschenkt, Derr StaatSanwa^ hab ich gesagt, Sie solle mer nor erlauwe, des ich wde Taq^ e paar Sigarrn raache derf, des Else verdaut sich beper. Das' Tann ich Jlmen nicht gestatten, hat er mer höflich erwidert, das verträgt sich nickst mit der Gefängnisordnung No, hab ich bei mir gedacht, bann net; es werd nach ohne gehe Im Fwrige hawese mich awcr mit ausgc,uaster Höflich­keit und Zuvorkommenheit behannelt, wie mcrs sonst in Ge> sänqnisse gar net gewölbt is." (Stürmische Heiterkeit '

Im Prinzip erkenne er den Antrag Abla» (Preßveraehen vor Schn'ugrerichtcn) als berechtigt an, aber er hege doch Bedenken, dem Anträge zuziistimmen. Auf eine anderweitige Bemerkung des - Redners erklärt . , n . , ,

Staatssekretär Dr. Nieberdtng, die Lex Hagemann habe allerdings noch nicht in dem erwarteten Umfange zur Entlastung des Reichsgerichts mitgewirkt, aber man möge sich das Urteil darüber noch vorbehalten. . ü

Abg. Stücklen (Soz.) bleibt gegenüber Porzig dabei, daß bei uns Klassenjustiz herrsche, daß der Arbeiter von den Gerichten anders beurteilt werde als Angehörige der bürgerlichen Schichtern Weiler fei Tatsache, daß auch in den Gesängniffen die Behandlung von Arbeiteni eine über das Erfordernis hinaus schlechte sei. Redner schließt: er werde fortfahren, der Justiz fern Vertrauen zu

ÄtV, f-ke-lich eröffnet/ Da, K°is<r»E.md bi. ;fürft.

lichen Herrschaften wurden empfangen vom rvurften Butow, eingehend die Frage der Flott cn ausgab en und fagt, Minister Dr. Stubt und dem Vorstände der Kaiserin Friedrich- ^ie neuen Herabsetzungen des Flottenbnbgets dürfe pck die bi_>- Stistung, dem Direktor des Hauses Professor Kutner, herige Regierung zu bfgtc^inG

Arzte der Kaiserin Friedrich, Professor Renoers -c Im Hör- auf ctnxi 9 250 000 »

saale hatten sich versammelt die Spitzen der ärztlichen Wißen- K Archte indessen, daß die Bewilligungen fnr Neu­schaft Deutschlands und die Vertreter der städtischen Behörden, hauten künftig im Durchschnitt mit 9500000 Psd ^ Nachdem die Majestäten auf Ehrensesseln Platz ge- jährlich werden anzusetzeu sein. ^Wcnn E Ehme, bas kommen hatten. Begann die freier mit einem «rb® fe? ÄJlrt

trage. Dann hielt Profeffor v. Bergmann erne Fest- bauten! E Ä«^«tten » in' b1en 3^rcn 1907 und 1908 rede, in der er hervvrhob, baß die Karser rn Fried - das owtt^ ^000 Pfund belaufen und in ben_ Jahren 1910 r i ch den Gedanken einer planmäßigen Vorbildung unb 19n ou= 35 400 000 Pfund anstcigcn werde. >veil.der Haager der Aerztc während ihrer eigenen schweren Krankheit seien die Flottenausaaben der Mächte m Europa.und

angeregt habe. Das Haus, dessen rascher Bau dem Afrika von 68V2 Millionen Pfund auf 101 Millionen Pfund Interesse des Kaiserpiaares -zu danken sei, werde eine hervor-1 angewachsen. . r

raacnde Bedeutung für das Wohl des deutschen Volkes haben. Lee (kons.) erklärt, wenn die Regierung m großem Umrii

bab^ische GesaudteGrafd Z e r ch n f e l d überbrachte die Flottenpolitik der letzten Regierung fortzufuhren gedenk Utn für ein gefegj so K

uetes Wirken des Hauses für die ganze Welt. Arat bänbern filr eine Herabsctznng*ber Flotten-

König Eduards, Sir Felix Semon, brachte die sei, so meine er doch, es sei nicht ^ache Eng-

Wünsche seines Königs für das Hans, das auf Anregung L ü n , dessen ganze Existenz von einer Flottenherrfchast ab-

der verewigten Schwester König Eduards cptstanden jci, I ß5ngC irgend eine Politik der Abrüstung a n z u fangen, dar. Ter Vorsitzende des Deutschen Aerztevercins, Profeifor kurzer weiterer Debatte nimmt das Haus den Posten

Zöbker, dankte der Staatsregierung, den Donatoren und .Mounsl'bmOsr.r.-t^ud" on. -----

insbesondere den Majestäten im Namen der dcutschen'Aerzte. Unruhen in China.

Ter Generalstabsarzt Schjer nin g schloß sich an. Mmrstcr ^ach Tokioer Telegrammen wurden die Unruhen in Studt brachte ein Hoch auf das Kcnscrpaar aus. Rantschwang am 27. v. M. unterdrückt; sie entstanden

Die Ansprache des Kaisers ^ei einem von chinesischen Katholiken dem Magistrat ge­lautete: . . «ebenen Festmahl. Tie Katholiken verlangten dre Bestraf-

Fch möchte in meinem Namen und im Namen der Kaperm unb J Von mer onen des Landadels, die ihrer Religion femd-

in dem der Großherzogin von Baden deii herzlichsten ank aus^ » Hierauf versuchte der oberste Beamte nach

sprechen für die Köne F-eier der wir hier berwohnen konnten ES " Meldung sich selbst zu erstechen, nach der ist am heutigen Tage in.leb-nd.ger Werse unserm Volke und der der emen^ewM» , Anwesenden erstochen. Er

i) en br= U «B.ftVr? * !m°i Ä nüt'ernftii» mtvunbet. 4er Pöbel'setzte darauf unbbf eft7n Bunde mit den Acrztcn des Landes zu er- a lle Kirch e n und M rssr o n en rn Br an d und m as s a- füllen bestrebt ist. Das großcGebotder Liebe; u r Men sch- x x s e r t e katholische und protestantrsche Mr s s r on are. beit, dos uns von oben vorgcschrieben ift, bat erm feuetten auf die Aufruhrer. Ern wohn er verlas sen

heutigen Tage einen besonders erhebenden Ausdruck gefunden. I bie Stadt aus Furcht vor der Ankunft ausländischer Ka- Als Enkel der großen Kaiserin, brern Verdienste für MSI onen6oote. Viele wurden verhaftet- Ter Provrnzrrchter militärische Santtätskorf^ l)ervorgehoben worden sind, und aiö bie Angelegenheit. Es werden Vorbereitungen zu

ÄlÄ idTta "r" ÜmJtaU einem respektvollen Empfang der m-sländischen Konsuln den Herren meine F-reudc aussprcchen, daß wir diesen -i.ag zu- l getroffew_____

sammen feiern können, und besonders bitte ich dem Sohne Kamerun-Untersuchung.

dieser hohen Fran dic,es ^4111^0^ ^ 9eftattcn ^?r heutt^n einer Meldung aus Kamerun sind nunmehr sämt-

Tage vermögen wir wieder einmal die wunderbare »Higung oct j hf rinne frei bis auf Kina Akwa

Vvrsehnng zu erkennen! Tenn niemand unter uns Kindern liche P 6 (,r,.'r Bevölkerung 6e-

auch untre ben Stennben unb lvreundinnrn rneener vmtorb-nen und wer GroMauptlmge. ^ie Kameruner Levoirerung ° Frau Mutter, die heute hier versammelt sind, frnrd fick wohl trachtet bte Fretlas,ung als Beweis des Anbruchs einer damals die sck'merzerfüllte Frage haben beantworten können, neuen Aera in Kamerun. Tie Emgeborenen wünschen einen warum dieses herrliche Gebilde, d i c s e r g e w a l t i g e i gebildeten Gouverneur und sind dann zu-

65 e i ft in so erschütternder Weise und so srnh uns - ieben Sie fordern jedoch auch die Abberufung des entrissen werden mußte Tw Antwort^wird am^ls'uUgcn ^ebeimrats v. Brauchitsch, der kein Vertrauen Tag teilweise gegeben. Durch die fchwere Prüfung, welche bis, f,r genießt. Die R e ck> t f e r t i a UN g s s ch r i f t Putt- Himmels Hanb auf die erlauchte Frau unb ihr ^eleg^.hat, bem-'bigt selbst seine Freunde nicht, weil sie

N.Leti6 Ä fr N d7m bie"7US k°iU «iflSlt. In fr?Budget-om.

Aufdruck verliehen, unb bas Samenkorn, das sic sterbend aus- Mission wird bte Mehrheit den Antrag stellen, Z^gen zu streute, sand Boden und schlug Wurzel. Unter dem Gmbrurf (aben, nm Puttkamers Rechtfertigungsversuch nacyzuprusen. ihres erschütternden Hinganges hat es bie Gefühle ber Menschen-,1,1 '

liebe erweckt, bie ihretteits roieber Taten ausgciö)t haben tn

allen Stänben nnb Kreisen. So erkennen wir benn auch hier London I.März. Am 26. Februar ist ein Ab-

k-° nro®VtfU£ Ä CbcbrC Ä 'rs?» ung . °° l nebi'e Ihre komm-n zwischen Engla nb nnb Fra N k r - i ch über bi- g a n z c K u n st , m c i n c H e r r c n n i ch t s ist! Denn wenn sic R c u e n Hebriden unterzeichnet worden. .

dem Fvrscher nicht gestattet, die Gesetze der Wissenschaft festzu- Das Reulerbureau verbreitet die Nachricht, Komg

l-g-m mrnn.fi- bi-Danb b-s Ar,t-s nicht führt, k« «f* $buotb werd- in einem nahen Zeitpunkt eine Begegnung

b-m'Zb^rnNMu^a?s°LkAnf-mru^°E mit Kaiser Wilhelm haben, wahrfchemlich auf ofsener

Wortes, ans dem Zusammenstreben aller hier Versammelten, See ober m einem Hasen.

um ihre GJcbnnFcn zu heiligen unb zu ehren, Quellen und Der Engländer Glanvillc, Beamter der Euphrat-

£>» ä» r-Ä- s l, .*«*>

bie beute zur Vollenbnug bicses schonen Werkes hier beigetragen ocrtcibigtc. Es sind jetzt britische Kriegsfchifse in Basra.

haben." f Paris, 1. März. Bei ber gestrigen Inventar-

Ter Chor sang nun Beethovensxtc Htmmel rupmen * , c St Alban fand ein Zusammenstoß zwischen

x i « xr - Äs

Teil der Feier folgten Ansprachen der Delegierten, darunter durch einen Rcvolverschuß, ben em Munögeoer g.gen Sir Felir Sem on-London, Tr. Blondel von der Pa- Gendarmen abgefeuert hatte, getötet.

riser Sorbonne Professor v. Groß-Budapest und Pros. Paris, I.März. Der ölterretchilchc Bot,chaftcr Busch b eck, letzterer im Namen der sächsischen Regierung, Khcvenhüller hat sich der Inventaraufnahme in Ten Schluß machte ein Itttndgang sämtlicher Festgäste dunckf bcr $ {(e Des Cordininiers, in welcher sich bte Graber der die Räume des Hauses und Laboratorien, sowie die Aus- uon Lothringen befinden, widersetzt. Die Kapelle stellung für die ärztlich-techntschc B^duftrie rc;ncntuiu des österrcichifchen Hofes seit 1637.

und die Sonderausstellungen sur dre Geschichte der Medrzm, . in Rom residierende Superior

von Lehrmitteln iür den '.lütcrrtcht m^derPflego und.Omgl- b^ M °ristcn «hL -in T-l-gramm aus Schanghai dauungäkrankheiten Ain Abend fand im Kaiserhof ein vom 27.Februar, in dem cs^heißt: Fünf unserer Bruder Festmahl statt, wobei der Kultusminister den Vorsitz sind ermordet worden. L-rci standen un Alter von 20, führte. die anderen im Alter von 27 fahren.

Professor v. Bergmann hat die Bronzebüste Zürich, 1. März. Der 1. Abteilungschef des schwetze- bes Kaisers erhalten, Direktor Professor Kutner Den n 2Qi(itärbcpartcment§, Oberft Gutzwiller, hat plötz- Rotcn Adlerorden 4. Kl., Ministerialdirektor Althofs die e-ncn erzwungcncn Urlaub erhalten. Er soll auf a m V Lrillo'.iten zum Krguenordeii 1. 5U_ Ud)em Wege sich wichtige Angaben verschafft und diese

Tlus dem eiißL Unterhause. ;fic Privatzwecke verwendet haben.

London, 2. März. Wien, 1. März. Das Ministerium des Jmtem ver- Jn Beantwortung einer Anfrage, die sich f dic Beschwerde bezog, daß die iapanischeu Behörden -

die Landung in mandschurisch en H a s e n und die Wei - tersendung von Waren nach dem Fonern verboten, erwiderte der Staatssekretär des Aeutzeren Lir Grey Es find der jap. Regierung Vorstellungen gemacht itwrben. ^ie.e hat erklärt, das Verbot sei dadurch notig, daß die Bahn »Ui. Be­förderung der japanischen Truppen gebraucht ^^de. ^er biitiickc Gesandte in Peking ist ausgefordcrt worden, die Angelegenheit