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überreichte Dchlvuermcister Martin Dörr als 2. Vorsitzender der Prüfungskommission unter besten Segenswünschen den Prüflingen die Meisterbriefe. Den Dank der P-üsungs- kominission stattete Jungschreinermeister Karl Beil ab. Den Handschlag nahmen Schreinermeister Georg Hanbach unb Glasermeister W. Ro 1 ärmel ab. Ein Festessen vereinigte die Gäste, Alt- und Jungmeister bis zum Nachmittag in froher Stimmung.
"Die Keuchhustenepidemie in Gießen ist zurzeit glücklicherweise im Abflauen begriffen, nachdem sie seit Beginn dieses Jahre? hier überaus stark gehaust hat. Jetzt tritt sie recht heftig in Orten der Umgegend auf. In Wieseck ist nahezu die Hälfte der Schüler davon befallen.
" Viehseuchen. Die Schweinepest herrscht zurzeit in Brauerschwend, Vadenrod, Heidelbach, Allmenrod, Gießen; Rotlaufseuche in Kirtorf, Alten-Buseck, Garbenteich, Klein-Linden, Ettingshausen, Langsdorf, Lang-Göns, Rieder- Gemünden, Ranstadt, Münster, Fauerbach, Friedberg, Staden, Sickendorf, Hemmen, Reichlos, Laubach und Schotten; Milzbrand in Echzell und Wiffelsheini; Rausch brand in Lich, Holzmühl, Großen-Buseck und Hcibertshausen; Schafräude in Brauerschwend.
*• „Bad-Nauheim und Friedberg i. H. nebst Umgebung mit Stadtplänen von N. und Fr. und 10 Kunstbeilagen' nennt sich ein von Oberlehrer Helmke bearbeiteter, soeben bei Walter Seifert in Stuttgart, für diese Saison freilich reichlich spät erschienener handlicher „Führer' (Preis 75 Pfg.). Die Karten fanden wir im allgemeinen recht präzis, wenn auch die Neubauten auf dem Goldstein beim Nauheimer Bahnhofe noch nicht verzeichnet sind. Dagegen siud die neuen Badehäuser und das neue Verwaltungsgebäude bereits richtig vermerkt. Auch sonst scheint das Büchelchen alles Wissenswerte kurz und richtig zu enthalten. Recht lehrreich ist der vortreffliche historische Anhang, und besonders hübsch die beigegebenen Friedberger Abbildungen (Hirschgraben, Burgtor, die windschiefen malerischen alten Häuser an der Kaiserstraße).
*• „Sommertage in der Provence". Der unter diesem Titel im Feuilleton unserer Nr. 190 erschienene Aufsatz war, wie wir auf Wunsch des Herrn Verfassers gern nachträglich mitteilen, eine für den „Gieß. Anz." geschriebene Originalarbeit des Herrn Lehramtsreferendar Ludwig Quente ll, zurzeit in Oppenheim.
La ngsdorf, 20. Aug. Wie hoch in unserem Dorfe gegenwärtig die Wogen der Wahlagitation zu der nahe bevorstehenden Bürger meist er wähl gehen, kann man aus einem Wahlaufruf ersehen, der von den Gegnern des Bürgermeisters Köhler verfaßt ist und die Wahl des Beigeordneten Schiel empfiehlt. Der Aufruf betont, daß Köhler durch seine politische Tätigkeit, die er noch zu erweitern gedenke, als Kandidat zur Landwirtschaftskammer und Reichstagswahl, außer stände sei, sich der Gemeindeverwaltung in wünschenswerter Weise anzunehmen. Auch habe er durch die bisherige Verwaltung, die im Gegensatz zu seinen früheren Versprechungen stehe, das Vertrauen vieler verloren. Ferner habe er der Gemeinde eine große Schuldenlast aufgebürdet und für die Durchsetzung seiner persönlichen Wünsche und Ideen gearbeitet. Zuni Schluß beschuldigt man ihn direkt de§ Wortbruches. Er sei zuerst Gegner der Feldbereinigung gewesen und habe ihre Verhinderung versprochen, sie aber dann selbst herbeigeführt. Da tatsächlich eine starke Strömung gegen Köhler im Gange ist und seine Gegenpartei eifrig agitiert, so ist die Wiederwahl Köhlers gefährdet.
b Friedberg, 19. Aug. Schon längere Zeit bemühen sich gewiße Leute, unsere Stadtverwaltung in gehässiger Weise, aber anonym, anzugreifen. Unserem Bürgermeister werden Nachlässigkeit, Unverträglichkeit, Außerachtlaffung der Vorschriften der Bauordnung usw. vorgeworfen. Wir meinen dagegen, unsere Stadt kann sich glücklich schätzen, einen solchen Bürgermeister zu haben. Wie waren unsere baulichen Verhältnisse früher, und wie sind sie jetzt, seit dem kurzen Regime des Bürgermeisters! Gewiße Herren glauben wohl bei der nächsten Stadtratswahl auf diese Weise in den Stadtrat zu kommen, indem sie die Bürgerschaft aufhetzen. Doch sie irren sich. Der Haupthetzer ist übrigens heute nationalliberal, morgen Freund des Bundes der Landwirte, übermorgen Sozialdemokrat usw.
-i- Friedberg, 19. Aug. Die vor einigen Wochen eingerichtete erste deutsche Kraftwagen-Postverbindung von Friedberg nach Ranstadt weist fortgesetzt einen starken Personenverkehr auf. Es stehen zwei Wagen zur Verfügung, von denen jeder ein Gewicht von 1900 Kg. hat, 14 500 Mk. kostet, 10 Sitze enthält und elegant ausgestattet ist. Die Fahrzeit von Friedberg bis Ranstadt beträgt V/a Stunde. Die Fahrpost zwischen beiden Orten bestand schon seit 1642. Dem Postillon hat nun das Automobil sein Ende bereitet.
Mücke, 20. Aug. Daß das Jugendfest hier nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat, bewies das gestrige Fest. Trotz ungünstigen Wetters war der Besuch recht stark. Ein Festzug leitete das Fest ein; Karussell, Seiltänzer und Tanzmusik sorgten für Jugendvergnügen.
k- Lauterbach, 20. Aug. Am Samstag erhängte sich hier in seiner Wohnung der dem Trünke ergebene Taglöhner Heinrich Schleuning. Die Leiche des Selbstmörders wird, wie man hört, nach der Anatomie in Gießen gebracht. — Das für gestern anberaumte „Hainigsfest' mußte infolge der zweifelhaften Witterung ausfallen und wird am kommenden Sonntag abgehalten.
R. B. Darmstadt, 19. Aug. Das Jubiläum des Dragoner-Regiments Nr. 23 als Garderegiment ivuröc am Samstag nachmittag durch ein Festessen im Offizierkorps und am Abend durch eine allgemeine Negiments- sestlichkeit im städtischen Saalbau in schönster Weise begangen. Der Feier im Saalbau, die mit einem allgemeinen Festmahl Legann, wohnten auch nahezu hundert alte Regimentskameraden bei. Während des Essens hielt Wachtmeister Manna rd eine herzliche Ansprache an die Festversammlung, in dec er besonders den Kombattanten Worte des Dankes rvidmete. Er schloß mit einem dreimaligen kräftigen Hoch auf <5e. königl. Hoheit den Großherzog. Im Auftrag des Hassia- Berbandcs brachte darauf ein Vorstandsmitglied desselben dem Regiment die herzlichsten Glückwünsche des Verbandes dar; dasselbe könne mit Stolz und Freude auf seine Geschichte
zurückblicken. Er erinnerte dann daran, daß auch von hessischen Truppen zur Zeit viele als Vorkämpfer der deutsch-nationalen Sache in den deutschen Kolonien weilten und brachte ein dreifaches Hoch auf die deutschen Truppen in Afrika aus. Im Laufe des Festes erschien auch das Offizierkorps des Regiments mit dem Regiments-Kommandeur, Herrn Oberstleutnant von B e r in u t h, an der Spitze. Er nahm auch alsbald das Wort und sprach seine große Freude darüber aus, die alten und jungen Kameraden des Regiments in so harmonischer Weise hier vereint zu finden. Er forderte alle Anwesenden auf, auch in Zukunft immerdar dem Regiment ihre wärmsten Sympathien zu bewahren und allezeit für die Ehre und das Wohlergehen des Regiments ihre volle Kraft einzusetzen. Zum Ausdruck dafür brachte die Festversammlung noch ein dreimaliges begeistertes Hoch auf Großherzog Ernst Ludwig als dem allverchrten Chef des Regiments aus. Später kamen noch lebende Bilder mit interessanten patriotischen Szenen zur Darstellung, während abwechselnd die Kapellen der beiden hiesigen Dragoner-Regimenter konzertierten. Zum Schluß folgte noch ein allgemeiner Festball.
Aus dem Odenwalde, 19. Aug. Unfreiwillige Komik offenbart eine Friedhofs ordnung, die gegenwärtig am Friedhoftore zu Groß-Bieberau zur Nachachtung der Bewohnerschaft prangt. Darin findet sich wörtlich der merkwürdige PassuS: „Kinder dürfen den Friedhof nur in der Bekleidung Erwachsener betreten." Man vergegenwärtige sich mm die Bübchen in Großvaters Kirchenrock, Männerhosen, abgeschabtem Zylinder oder vormaligem „Dreimaster" und dem obligaten Familienregenschirm von riesigen Dimensionen und anderseits die kleinen Mädels in den Urgroßmutterhauben k. bei einem Begräbnisse! Die Ortsbehörde hatte wohl keineswegs die Absicht, durch diese Anordnung zur Erheiterung der „tieftrauernden Hinterbliebenen" beizutragen; eS dürfte vielmehr die ausführende Künstlerhand mit der deutschen Rechtschreibung etwas auf dem Kriegfuße leben.
fc. Mainz, 20. Aug. Josef David Heidelberger bestimmte außer den gestern gemeldeten Vermächtnissen 5000 Mk. für die Gemeinde Weisenau, wo sein Schwager 27 Jahre Bürgermeister gewesen. Der Verein Mainzer Ferienkolonien erhält 25 000 fOtf., die Angestellten der Schuhfabrik I. Schumacher Sohn m Mainz erhalten 100 000 Mk., die in Moskau 50000Mk. Weitläufige Verwandte in Mainz und Paris erhalten ansehnliche Legate. Die Schwester des Verstorbenen, Frau Werner in Darmstadt wurde Uni- versalerbin. Unter den Arbeitern der hiesigen Fabrik werden einige genannt, die Beträge von 5000 bis 15 000 Mk. erhalten.
Homburg v. d. H., 20. Aug. Der Kaiser hat bestimmt, daß das Denkmal für die Landgräfin Elisabeth, welches von den deutsch-englischen Fürstenhäusern errichtet wird, auf den FerdinandSplatz als Büste zur Aufstellung gelangt. Mit der Anfertigung ist wiederum Professor Gerth beauftragt worden. Beim Abschied von Homburg äußerte Se. Majestät dem Kurdirektor gegenüber: „Nun sorgen Sie nur dafür, daß viele Fremde hicrherkommen. Sie müssen mehr Reklame machen!"
** Kleine Mitteilungen ans' Hessen und den N a ch b a r ft a a t c n. Rentner Schick in Nackenheim, der vor wenigen Wochen durch notariellen Akt der Stadt Mainz gegen eine jährliche Rente fein Gut und Vermögen vermacht Hat, ist jetzt gestorben. Damit fällt der Stadt Mainz ein Vermögen von 200 000 bis 300 000 Mk. zu.
Vermischtes.
* Saarbrücken, 19. Ang. Ein heiteres Vorkommnis hat sich hier ereignet. Eines Morgens entdeckte die Polizei, oder es wurde ihr angezeigt, daß die König in-Lniseii- Büste aus der Luisenanlage verschwunden sei. Sie arbeitete tagelang fieberhaft, die Räuber der Verschwundenen ausfindig zu machen, alles war umsonst. Da eines Morgens stand die Büste wieder auf ihrem Postament, und zwar schöner, als sie vorher gewesen war. Ein Anstreicher hatte ihr nämlich im Auftrage der Stadt einen neuen schneeigen Anstrich verliehen und hatte sie zu diesem Zwecke so lange in seiner Werkstatt gehabt. Die mit der Untersuchung des „Raubes" betrauten Kriminalschutzleute sollen bitterböse Gesichter gemacht haben, als sie das hörten. (Reichsbote.)
* Blitzschläge. Die goldene Hochzeitsfeier der Eheleute Elkan in Raesfeld (Kr. Borkent ist dadurch jäh unterbrochen worden, daß der Blitz in das Haus einschlug, in dem eine Gesellschaft von 60 Personen versammelt war. 25 Personen wurden betäubt, konuteu aber, ohne erheblichen Schaden zu erleiden, ins Freie geschafft werden. Das Haus, brannte bis auf den Grund nieder. — 15 Kinder, die einem Heiligenhäuschen in Bausendorf in der Moselgegend vor einem Unwetter Schutz suchten, wurden durch einen Blitzschlag verletzt. (Reichsbote.)
* Eine alteingesessene Bauernfamilie. Die Familie Hegenbart in Niederebersdorf bei Bensen in Böhmen beging am 12. ds. den Jahrestag ihrer 233 jährigen Seßhaftigkeit auf dem dortigen Baucrngute. Der Urahn der Familie erwarb die Wirtschaft am 12. August 1673 von einem gewißen Christoph Lorenz um dreihundertundsechzig meißnische Schock Groschen.
*SchweigsameSchwiegermütter gibt es in Nubien. Tort herrscht die Sitte, daß, sobald sich ein Mädchen verheiratet, dessen Mutter niemals mehr ein Wort an den Schwiegersohn richten darf, sei es im Bösen ober Guten. — Es gibt bei uns boshafte und gemütsarme Männer, die die Einrichtung der „nu- bischen Schwiegermütter" auch gern in unsere Kultur verpflanzen möchten.
* Viel Wissen macht Kopfschmerzen. Bei einer Schulprüsung in Preston sind, nach dem „Morning Leader", von den Schülern folgende Antworten gegeben worden: „Eine junge Kuh wird manchmal Ochse genannt. — Der Vater einer Kuh heißt Ochs. — Der Fleischer tötet die Kuh, um ihr Herz und ihre Leber zu bekommen. — Alles, was auf einem Bauernhof lebt, heißt Rindvieh. — Wenn die Kuh noch lebt, macht man Milch aus ihr; wenn sie tot ist, macht man Hammelfleisch aus ifrr. — Der Bauer melkt die Ziegen, um kondensierte Milch zu machen. — Ein junges Pferd heißt — Esel!"
* Kleine Tageschronik. Am 19. d. M. fuhr eine Drucklokomotive bei Call so heftig auf den Schnellzug Köln-Trier, daß der letzte Personenwagen in den Postwagen hineingedrückt wurde. Mehrere Reisende wurden v c r letzt — In Elberfeld verhaftete man einen Hausierer, der verdächtig ist, am 2'2c - .lachtsabend 1891 in Köhlerhaide bei Altenhagen an der 19 jährigen Näherin Amalia Mander einen Lustmord verübt zu haben. — Laut Meldung der „Pfalz Pr" sind in Bliesransbach bei Saargemünd eine Anzahl Wohnhäuser niedergebrann 1; 52 Personen sind obdachlos geworden. — Der „Voigtl. Anz." meldet aus Z c u l e nr0 d a, daß dort innerhalb dreier Tage drei Mitglieder der Familie eines Hutmachers an B e r g i f t u n g gestorben sind. ,Tie tfarmhc hatte Gurkensalat gegeßen, ucr in einem kupfernen Steffel
zubereitet war. — Fürst Otto Windischgrätz, der (Satte* einer Enkelin des Kaisers Franz Josef, erlitt einen Automobil- Unfall. Auf der Fahrt nach Melnik stieß fein Automobil! mit einem Wagen zusammen, Posier pedientin saß.
Diese wurde ans dem Wagen geschl^^M und erlitt Arm- unb; Beinbrüche und innere Verletzungen st Windischgrätz blieb' unverletzt. Tie Frau erstattete gegen den Fürsten Strafanzeige.
NnrveL'ftLcsts-Naehrrehten.
— Das Programm der Technisehen Hoch» schule zu Darmstadt für das Studienjahr 1906/1907 i)t uns vorgelegt worden. Danach beginnen die Vorlesungen am 16. Oktober für das Winter-, am 23. April für das nächstjährige Sommersemcstcr. Aufnahme und Immatrikulation erfolgen bis zum 9. Oktober bez. 16. April. TaK> Programm enthält außer dem Jahresbericht Mitteilungen über die Einrichtungen der Hochschule, Aufnahme, Zeugnisse, Prüfungen, Gebühren usw., Persoualbestand, Verwaltung, Institute, Dienerschaft, Kommissionen, Prüfungen,' Bibliothek, Großh. Techn. Prüsungsamt. Ferner in 316 Fächern ein Verzeichnis der ordentlichen und außerordentlichen Vorlesungen unter den Hauptrubriken: Mathematische Wissenschaften, Naturwissenschaften, Baukunst- und Bau- wissenschaften, Jngenieurwisfcnschaften, Maschinenwissen- schaften, Elektrotechnik und allgemein bildende Facher. Weiter enthält das Programm d" Studienpläne, Mitteilungen über Lehrmittelsammlungen, Preisaufgaben, Stiftungen, Gebührenordnung usw. usw.
— Wie uns mitgeteilt wird, steht die Ernennung des! a. 0. Professors für Strafrecht und Prozeßrecht an bet; Universität Königsberg i. Pr. Tr. Eduard Ko h lvausch^ (geb. 1874 in Darmstadt) zum ordentlichen Professor daselbst; als Nachfolger des vom Lehramte zurückgetrctenen Geh.' Jnstizrats Prof. Dr. K. Güterbock bevor. Seine Abhandlungen betreffen Fragen aus dem Strafrecht und der Kriminalpolitik.
Gerrehts?crcrL.
— Vergehen gegen bie Gewerbeordnung. Eine' ganze Reihe Offenbacher Firmen, die Sonntags morgens die, P 0 st e i n g ä n ge aus ihren Postschließfächern durch ge werb-' liches Personal ab holen ließen, wurden vom dortigen > Schöffengericht in eine Geldstrafe von 10 M k. genommen.
— Majestätsbeleidigung. Tie 32jährige Schneiderin! S u s a n n e B e n z in Darmstadt hat sich eines Tages über, den Großherzog und die Groß Herzog in in höchst un-1 flätiger und beleidigender Weise geäußert. Sie wurde, von der Strafkammer zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.
— Der Prozeß gegen den Leutnant Mühe in; Landau war der Vorläufer zu einem weit größeren Wucher-, prozeß, der demnächst gegen den in München praktizierenden Naturheilarzt H 0 f k r u ck e und 19 6) en offen wegen Wuchers rer«. handelt werden wird. Die Anklageschrift umfaßt 600 Druckseiten. In den Prozeß ist eine Reihe aktiver und verabschiedeter bayerischer Kavatlerieofsiziere als Zeugen verwickelt, die alle in schamlosester Weise ost mit einem Auffchlag von 100 Prozent bewuchert wurden.^
Sport.
** Goldenes Rad Gießen. Wie wir bereits gemeldet haben, startet derNegerVendredi im internationalen Stim- bernennen um das goldene Rad von Gießen. Der Afrikameifter^ der bereits im verflossenen Jahre den großen Preis von Gießen gewann, hat dieses Jahr mehrere Rennen gewonnen, so die Preise von Mailand, Bologna, Mexandria, Genf, den Preisj von Lothringen in Metz, sowie am Sonntag das goldene Rad, von Mainz. Ms zweiter Teilnehmer startet Europameister Georg Drescher aus Mainz. Drescher blieb im verflossenen Jahre im Goldenen Rad von Gießen Sieger, ist also Verteidiger des klassischen Stundenrennens Der dritte Konkmwent ist der in Gießen ständig trainierende Ludwig Fröhlich aus Frankfurt.
handel und Verkehr», VolkswZvtfehaft. ,
Braunkohlen werte. Braunkohlenkuxe und auch die Aktien einiger Braunkohlengesellschaften sind in letzter Zeit gestiegen- Es ivird nämlich angenommen, daß infolge der anhaltenden Stein- kohlentnappheit der Braunkohlenfeuerung mehr Aufmerksamkeit, zugewendet ivird. Tie Industrie hat auch bereits sich teilweise wenigstens, der Braunkohlenfeuer'ung zugewendet. Man sollte sich daraus jedoch keine übertriebenen Hoffnungen machen, denn erstens ist die Braunkohlenfeuerung und auch nur in Form von BrikettÄ vorzugsweise nur iiir den Hausbrand geeignet und zweitens müßten die Industriellen Unternehmungen, die Vraunkohlenseuerung em- f(ihren wollten, ihre Oefen und sonstigen Einrichtungen umbauen' lassen, ganz abgesehen davon, daß Braunkohle für verschiedenes Jndnslrieen nicht genug Holzkraft besitzt.
D i e Berliner Börse war am Montag fest, im Anschluß; an gute Newyorler und Londoner Kurse. Weiter regte die Preise erhöhnng der niederrheinischen Eisengruppe an. Bevorzugt waren, amerikanische Werte. Großes Arbitrage-Geschäft fand in Penn-, sylvania statt. In Kanada wurden zu erhöhten Kursen Realisationen vorgenommen. Baltimore stiegen um gut 1 Prozent.. Russen waren abgeschwächt. Von Montanwerten waren Deutsch- Luxemburger und Dortmunder gut gefragt. Die gute Meinung für Banken konnte sich nicht recht halten und es fand im Laufe des Verkehrs einige Abschwächung statt. Privatdiskont steigend 3% Prozent.
FasnMen-NachrZchten.
Gestorbene. Herr Konrad Schmalbach, Maar. — Hern Hofbuchhändler Carl Echoeller, Offenbach am Main. — Herr Gastwirt Carl Bernhardt, Nieder-Wöllstadt. — Frau Elisabeth Kersting, geb. Reich, Bad-Nauheim. — Frau Georg Stöpler Wwe., geb. Wolf, Hopfmannsseld. — Fräulein Elise Blum, Schlitz. — Fräulein Erna Eichenauer in Offenbach.
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadtkheater.
Opernhaus.
Dienstag den 21. August, abends halb 7 Uhr: „Lohengrin." Mittivach den 22. August*): „Tie Fledermaus." Donnerstag den 23. August: „Ter Evangelimann." Freitag den 24. August: „Figaros Hochzeit." Samstag den 25. August: „Undine." Sonntag den 26. August: Reu einstudiert: „Manon." Montag den 27. Aug.: „Mignon."
Schauspielhaus.
Dienstag den 21. August*): „Alt-Frankfurt." Mittwoch den 22. August.: „Oedipus und die Sphinx." Donnerstag den 23. Aug., abends halb 8 Uhr: „Heimat." Freitag den 24. August: „Mamsell Nitouche." Samstag den 25. August: Zum ersten Male: „Der Weg zur Hölle." Schwank in drei Aufzügen von Gust. K a b c l b 11 r g. Sonntag den 26. August, nachmittags halb 4 Uhr: „Mamsell Nitouche." Abends 7 Ubr: „Der Weg zur Hölle." Montag den 27. August: „Oedipus und die Sphinx."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Gute Kost bei gutem Wetter.
Ein Mondamin-Milchflammeri mit gedämpften frischen Früchten ist eines der beliebtesten Sommer-Gerichte.
Das Mondamin erhöht den Nährwert solcher Kost.


