Nr. 245
Zweites Blatt
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scher, Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.7.
Tel. Nr. 51. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen.
ErscheinttSgssch mit Ausnahme des Sonntags.
Die ,,Eigener ZamiNenblätter" werden dem »Anzeige viermal wöchentlich beigelegt. Der „hesflsche^andwirt" erscheint monatlich einmal.
156. Jahrgang Donnerstag 18. Oktober 1906
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger, Amiz- und Anzeigeblatt für -en Kreis Gießen.
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Äetanntmachmg.
Bett.: Feldb^inigung in der Gemarkung Borsdorf.
Samsta. den 27. Oktober 1906 findet die Versteigerung derMassegrundsiücke obiger Feldbereinigung an Ort und Stelllfiatt.
Zusammerxnft im Rathaus zu Bors dorf, vormittags 9 Uhr, woselb auch die Versteigerungsbedingungen bekannt gegeben werden
Büdinge, den 9. Oktober 1906.
Der roßh. Feldbereinigungskommissär: S nittspahn, Kreisamtmann.
GeKauntmachimg.
Betr.: Feldberei^ung in der Gemarkung Gießen, links der Lahn; hi: die Arbeiten des III. Abschnitts (l. Teil einschl. di zur Grenzregulierung zugczogenen Teile aus den Gemarkungen Launsbach, Wißmar und Wieseck.
In der Zeit »om 16. Oktober l. I. bis einschließlich^ 29. Oktober l. Js. Len auf dem Bureau der Großh. Bürger- mreisterei Gießen I Arbeiten des III. Abschnitts (I. Teil) und der infolge Grzregulierung aus den Gemarkungen Launsbach, Wißmar md Wieseck zugezogenen Grundstücke, nämlich:
A. V e züglichGemarku n g Gießen (links der Lahn).
1. die Zuteilungarten,
2. die Gütergesckse,
3. das ZuteilungerzeichniS,
4. das Obstbaumrzeichnis,
5. das Obstbaumghoß,
6. das Protokollbr.
L. Bezüglich d; Gemarkungsteiles von Wißmar:
1. die ZuteilungSkar
2. das Gütergeschoß,
3. daS ZuteilungSveiichniS,
4. das ObstbaumverchniS,
5. das Obstbaumgesch.
C. Bezüglich de Gemarkungsteiles von Launsbach:
1. die Zuteilungskarte
2. daS Gütergeschoß,
3. das Zuteilungsverz')niS.
v. Bezüglich der folge Grcnzregulierung mit Wieseck zugezo gen> Grundstücke:
1. die Zuteilungskarten,
2. das Gütergeschoß,
3. das ZuteilungsverzeiüS,
4. das Besitzstandsverzeilis.
L. Ein Geld ausgleiungsverzeichniS über dieZuteilungindenvorbeichnetenGemarkungs- teilen.
Tagfahrt zur Entgegennah von Einwendungen hiergegen findet statt:
Dienstag, den 30^ktober l. Js., vormittags von l/2 — 11V2 Nhr, auf dem Bureau der Goßh. Bürgermeisterei Gießen, wozu ich die Beteilen unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinend mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Einwendungei sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier: Aktengröße (mindestens V» Bogen) einzureichen.
Friedberg, den 10. Oktoc 1906.
Ter Großherzogliche Fckbbekn igüngskoni in kssär? Spam er, Knamtmann.
politifebe Taesschau.
Weltfremdheit der ireaukratie.
Es ist gleich von Anfang arveim Erscheinen der Auszüge aus den Denkwürdigkeite des Fürsten Hohenlohe, soweit diese Auszüge mit t Vorgeschichte des Rücktritts Bismarcks sich beschäftigten, n mehreren Seiten darauf hingewiesen worden, daß doch wei Kreise bis zu einem gewissen Grade auf diese Veröffentliäng vorbereitet waren und daß es verwunderlich erscheint daß der Kaiser durch seine Umgebung nicht davon in Mtnis gesetzt worden sei. Auch die konservative „Kreuzztg." nft die Frage auf, warum die verantwortlichen Berater der Kne den Monarchen nicht rechtzeitig auf das Erscheinen der Dkwürdigkeiten aufmerksam gemacht und vor der unliebsam« Ueberraschung bewahrt hätten, die sich in dem Kaisertelramm ausspricht. Man steht hier in der Tat vor einem ätsel. Der Kaiser, der selbstverständlich nicht alle Neuerstinungen der politischen Literatur persönlich verfolgen kann, ird sonst informiert nicht nur über Artikel der inländischen ld ausländischen Presse, sondern auch über bemerkenswerte litische und sozialpolit. Broschüren, Abhandlungen, kritischeNudien aller Art usw. Ebenso werden dem Kaiser politischMayS aus Zeitschriften vorgelegt. Da ist es allerdings einchwer begreifliche Unterlassung, daß die Hohenlohe-Denkwüigkeiten unbeachtet geblieben sind und daß anscheinend niwnd in dec Umgebung des Kaisers mit einem Wort die iemoicen erwähnt hat, obschon bereits vor Monaten Einze'iten daraus in Zeitschriften übergegangen sind und obivl Aufzeichnungen von einer Persönlichkeit, wie der des drill Kanzlers, gewiß nicht zu dem Alltäglichen zählen. Man yt wohl kaum fehl in der Annahme, daß diese Unterttsung vom Kaiser gerügt worden ist. Selbst die ^flujjjtg.", die häufig die ^üureaukratie in Schutz nimmt gege Angriffe aus dem lib.
oder sozialdemokratischen Lager, sieht sich genötigt, auf .eine gewisse Weltfremdheit, auf das Ueberwiegen des einseitig bureaukratischen Elements in der Behandlung auch höherer Staatsinteressen" zu schließen. Diese „Weltsremdheitt der Berliner Bureaukratie ist vielfach zu bemerken gewesen, sie hat unseres Erachtens auch in dec auswärtigen Politik durch unzulängliche Vertretung der deutschen Interessen in Zeitungsorganen, während andere Staaten brillant das Instrument Presse zu spielen wissen, empfindlich geschadet und sie wird noch mehr Nachteile herbeiführen, wenn nicht bald der Bedeutung eines zeitgemäßen Preßwesens Rechnung getragen wird. Die „Kreuzztg." bemerkt mit Recht, daß Fürst Bismarck schwerlich einer solchen Ueberraschung wie der in Betracht kommenden ausgesetzt gewesen fein würde.
Die „Times" schreibt, soweit bisher ersichtich, sei keine Spur ungebührender persönlicher oder Parteigehässigkeit in öen Memoiren. Hohenlohe müsse überzeugt gewesen sein, daß die Enthüllungen, zu denen er sich entschloß, seinen Landsleuten die Augen öffnen würden für Gefahren, zwischen denen sie lange unbewußt wandelten und noch wandeln.
*
Zur Bergarbeiterbewegung.
Aus Berlin, 17. d§. erhalten wir folgende Nachricht:
Die heute hier versammelten Vertreter sämtlicher deutscher Bergbaubezirke waren einmütig darüber, daß mit den Arbeiterorganisationen, welche den bekannten Lohnerhöhungsantrag eingereicht haben, hierüber nicht zu verhandeln ist, da sie als zuständige Vertreter der Grubenbelegschaften nicht anzusehen seien. Ferner wurde allseitig festgestellt, daß schon jetzt die Bergarbeiterlöhne namentlich infolge der im letzten Jahre seitens der WerkS- oerwaltungen überall vorgenommenen erheblichen Lohnerhöhungen s o h o ch seien, daß sie gegenüber den gesteigerten Lebensmittelpreisen durchaus ausreichend seien. Dem -Berl. Börsenkur." zufolge äußerte Bergrat Kleine auS Dortmund sich dahin, die allgemeine Stimmung sei, keine Konzessionen zu machen. UebrigenS bleibe nach den Verhandlungen es den Zechenverwaltungen unbenommen, eventuell mit den Vertretern ihrer Belegschaft über die Lohnfrage zu diskutieren. Zum Ausstande werde es nicht kommen (?) schon deshalb, weil frie Weihnachtsfeiertage beoorstehen. Die ganze Bewegung ei seiner Ansicht nach vom alten sozialdemokratischen Bergarbeiteroerbande inszeniert worden, dessen Mitgliederzahl ganz enorm zurückgegangen sei, und der durch diese Aktion seine stark gelichteten Reihen wieder zu ergänzen hoffe.
Die Belegschaft der „Neuhofgrube" in Radzionkau (Oberschl.) ist indes bereits in den Ausstand getreten. Sie verlangt Lohnerhöhung.
Deutsches Retch.
Bonn, 17. Okt. Der Kaiser beabsichtigt seinen Aufenthalt hier um einige Tage zu verlängern. Die Immatrikulation des Prinzen August Wilhelm an der Universität wird aber erst nach der Abreise des Kaisers stattfinden. An der heutigen Automobilfahrt des Kaisers nahmen die hier weilenden Fürstlichkeiten und das Gefolge teil. Die Fahrt ging durch die Eifel nach der Burg Elz, die besichtigt wurde. Alsdann ging es zunächst nach Münstermaifeld. Hier wurde im Gasthofe zur „Sonne" ein Mahl eingenommen. Von da ging es nach Maria Laach, wo die Abtei besichtigt und der Tee beim Abt v. Stotzinger eingenommen wurde. Um 6s/4 Uhr kehrte der Kaiser zurück. Um 8 Uhr abends begab sich der Kaiser in der Couleur der Borussen in offenem Automobil zur Kneipe des Korps Borussia, wo cm Essen stattfand.
Berlin, 17. Okt. Reichskanzler Fürst Bülow ist heute nebst Gattin und Schwiegermutter nach Berlin zurückgekehrt. Der Reichskanzler hatte ein außerordentlich risches Aussehen.
Cuxhaven, 17. Okt. Der König von Sachsen hat hier heute aus Südwestasrira zurückgekehrte Mann- chaften begrüßt.
M ü n ch e ii, 17. Okt. Ter Magistrat beschloß einstimmig, an die Staatsregierung eine Vorstellung im Sinne einer weiteren Oeffnung der Grenzen für die Einuhr von Schlachtvieh zu richten.
— Das Wiedersehen der Gräfin Mo u t i gn o f o mit ihren älteren Kindern steht nahe bevor. Der hiesige sächs. Gesandte, Frhr. v. Friesen, führt die Verhandlungen mit der Gräfin.
— Der russische Minister des Aeußern, Iswolski, hat gestern dem bayerischen Ministerpräsidenten Frhrn. von Podewils einen Besuch abgeplattet. Er wird sich zunächst nach Paris und dann nach Berlin begeben.
Braunschweig, 17. Ott. Nach einstimmigem Be- chluß des Regentschaftsrates beantragt das Staatsministerium in einer soeben den Mitgliedern der Landesversammlung zugegangenen Vorlage nunmehr die Wahl eines Regenten in die Wege zu leiten. In der Begründung dieses Antrages heißt es u. a.: „Zu uu- erem Bedauern müssen wir konstatieren, daß der Ausgleich, der in der Resolution der ersten Landesbersamm- lung erwähnten Gegensätze zwischen der Krone Preußens und der jüngeren Linie des braunschweigischen Herzogtums nicht zu erwarten ist, daß mithin der durch die Resolution der Landesversammlung angestellte Versuch, eine endgültige Regelung der Verhältnisse herbeizuführen, als ergebnislos zu bezeichnen ist. Damit sind Regierung und Landesvertretung vor die Frage gestellt, was weiter zur Regelung der Regierungsverhältnisse inr Herzogtum geschehen soll. Die Antwort gibt *2 Verfassung, insbesondere das Regentschastsgesetz vom 16. Februar 1879. Die maßgebenden Bestimmungen bieten zwar nicht die Möglichkeit, so bald eine endgültige Regelung der Regierungsverhält- nisse herbeizuführen. Das hierzu gebotene verfassungsmäßige Mittel gibt die Neuwahl eines Regenten auf Grund
des Regentschaftsgesetzes vom 16. Februar 1879, insbesondere der Paragraph 6 desselben."
Ausland.
Paris, 18. Okt. Ministerpräsident Sarrien hat, da er seit langer Zeit leidend ist, dem Präsidenten Fak- liöres erklärt, er glaube nicht mehr die zur Fortführung seines Amtes genügende physische Kraft zu haben. Falliöres' ünd Sarriens Freunde haben diesen dringend ersucht, im Amte zu bleiben, und infolgedessen ist der Rücktrittsentschluß noch nicht als endgültig zu betrachten. Wenn er aber bei seinem Entschluß beharrt, wird dieser in dem am Freitag stattfindenden Ministerrate offiziell bekanntgegeben werden. In politischen Kreisen meint man, die Ministerkrise sei tatsächlich bereits ausgebrochen, und man beschäftigt sich bereits mit der Frage der Zusammensetzung des neuen Kabinetts. Es gilt schon jetzt als sicher, daß Falliöres (Heinen cegu b-ic Kabine ttsbildung antragen werde.
Toulon, 17. Okt. In Erwiderung einer Anfrage des Oberbefehlshabers des französischen Mittelmeergeschwaders erklärte Minister Clemeneeau folgendes: „Wir sind gute Franzosen und wollen Frankreich stark und mächtig sehen. Wir wollen kein angreifendes Volk sein, sondern imstande sein, unszuverteidigen, zu welcher Stunde wir auch an gegriffen werden, und diese Stunde wäre neulich beinahe gekommen. Trotzdem bewilligt unser Land den Führern der Marine beträchtliche Summen, um die Verteidigung des Landes vorzubereiten. Die Führer mögen nun dafür sorgen, daß diese Opfer nicht vergeblich gebracht seien."
Hy ör es, 17. Ott. Minister Clemenceau hielt heute hier eine Rede, in der er u. a. sagte: ,>Ohne Macht ist kein Friede möglich. Ms ich den Ministerposten übernahm, glaubte ich, daß alle Völker Europas darin einig wären, den Frieden zu wollen, und fast sofort darauf entlud sich, ohne irgendwelche Heraussorüerung unsererseits, ein wahrer Sturm von Beleidigungen gegen uns. Wir mußten uns die Frage vorlegen: ©int) mir bereit?'
Rom, 17. Okt. Der deutsche Botschafter Graf Monts fuhr gestern, trotzdem ihm eine Augengeschwulst große Schmerzen bereitet, Ms auswärtige Amt und hatte dort eine halbstündige Unterredung mtt Dittoni, von der allgemein angenommen wird, daß sie der Romreise des Staats- settetärs v. Tschirschky galt. Das radikale Blatt „Vita" behauptet, Tschirschky habe die Misiion, eine Entrevue der Monarchen des Dreibundes vorzubereiten. Auf der Consulta erklärt man dies für e?in Märchen, bestreitet aber nicht Len politischen Charakter der Reise Tschttschkys. Der Botschafter gm Hof in BerM Graf Lanza, ist hier eingetroffen.
Tanger, 17. Okt Dem europäerfeindfichen Zauberer Mael Ainfn £rt Mogador wurden 40 Grasgewehre aus dem Regierungsmagazin verabfolgt.
Ziusstsches.
In Petersburg trafen am 16. d. M der russische Kaiser und die Kaiserin auf dem Wasserwege ein.
Der Marineminister verlangte einen außeretatsmäßigen Kredit von 18 Millionen für Schifssbauten. Der Finanzminister Kokowzew verweigerte den Kiedtt. Infolgedessen wandte sich der Marineminister direkt an den Zaren und erhielt den gewünschten Kredit. Die BesteNung soll ausschließlich russischen Werften und^Fabriken übertragen werden. Ein Korrespondent meldet, die 18 Millionen sollen für den Bau eines Riesenpanzerschiffes bestimmt sein, das in seinen Abmessungen noch den englischen Panzer „Dreaghnought" übertreffe.
Infolge der ungünstigen Finanzlage entschloß sich ine Regierung, das bisher von ihr erhaltene Warschauer Theater für 30 Jahre der Stadt in Pacht zu geben. Den Schauspielern und Opernsängern wurde sett öret Monaten keine (Äige mehr bezahtt. Auf der Nalewki- sttaße in Warschau fielen mehrere Räuber Passanten an, verwundeten einen Schutzmann und flohen bann in einen Laden. Eine Militärpatrouille feuerte wiederholt. Bier Personen, unter ihnen zwei Räuber, sind durch Revolverschüsse getötet und neun Personen verwundet worden. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen.
xittO Schule.
— Der Prozentsatz der Lehrerinnen an den deutschen Volksschulen dürfte nur wenig bekannt sein. Die Wochenschrift „Deutscher Kampf" gibt ihn auf Grund des neuesten vollständig vorliegenden Llaterials aus 53 Städten mit über 20 000 Einwohnern. Auf 100 Lehrer kamen Lehrerinnen in Aietz 49,5; Straßburg 49,4; München 49,3; Aachen 49,2; Mülheim i. E. 48,6; Köln a. Rh. 48,2; Lübeck 47,7; Bochmn 47,1; Altona 45,8; Düsseldorf 45,1; Mainz 42,3; Erfurt 42; Danzig 41,9; Königsberg 41,3; Hamburg 39; Breslau 36,3; Potsdam 36,6; Frankfurt a. O. 36; Berlin 35,8; Halle 35; Dortmund 34,7; Kiel 34 • Hannover 33,7; Darmstadt 33; Krefeld 31,5; Frankfurt a. M. 31,2; Schöneberg 31; Freiburg i. B. 30,7; Plagdebttrg 30,5; Würzburg 30,6 • Stuttgart 29,5; Stettin 29,3; Karlsruhe 28,8; Görlitz 28; Eharlotlenburg und Posen 26; Bremen 25,4; Elberfeld 25,2; Wiesbaden 24,9; Augsburg und Barmen 24,6; Spandau 23,6; Kassel 22; Dresden 20,9; Nürnberg 16,6; Rixdorf 14,4; Mannheim 18,7; Leipzig 12,4; 2)wi5- burg 10,3; Ehcinmtz 7,2; Planen 5,1; Zwickau 3,9.
Aus Scasr uuc» stano.
Sprechstunden der Redaltton 11—1 Ufc-r Dornt., i/27—i/28 Uhr abds. Gießen, den 18. Oktober 1906.
** Eine Sitzung des Provinzial-Ausschusses inbet am Mittwoch, den 24. ds. Mts., vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Erich John zu Butzbach um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft. 2. Reklamation des Georg Schmidberger zu Friedberg gegen die Berechnung der Straßenbaukosten der T'.effenbachitraße. 3. Den Ausbau der verlängerten Bis- marckslraßc zu Friedberg; hier Reklamation des Elias Hofmann gegen Heranziehung zu den Straßenbaukosten. 4. Beschiverde der Ph. Rtarbach Erben zu Leidhecken gegen einen Polizeibefehl Großh. Kreisamts Büdingen.


