Ausgabe 
19.9.1906 Zweites Blatt
 
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General-Anzeiger, Amts- imd Anzeigeblatt für Len Kreis Gießen

Die Vergarbeiterlöhne

gesucht von

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poliHfcbe Tagesschau.

Generalstabschef von Moltke im Kaisermanöver.

Eure konigl. Hoheit die große Güte haben wollen, den Auftrag S. M. des Königs auszuführen, so bitte ich auch der Ueber- mittler meines Tankes an Seine Majestät zu sein für die hohe

Auszeichnung und für die g r o ü e E hr c, die er mir erwies, und deren eingedenk zu sein, daß er fortan einen Bestandteil meiner

Frau Steuerrat Huchen, ___________SiephanstrV is.

Hemndle-, gefeßteä k Dierlstmädcheu ro J sctvstäild g bürgerlich Icha kann uni schon in vtssttttl Häusmi gebient hak, »um 1. JDftobir für ftüAt unb idaUMtbtit in hiesige Mfa gegen ljOl)tn Lohn gcsuchi. Sdjnjti. Reibung, unt. oM t b. Geßener Anzeiger (rieten.

Rotationsdruck und Verlag der Brüh!'sch« UntversttätSdruckeret. 9t Sange, (ßit^e*, Redaktion, ExpedUion n.Druckerei: Schulstr.U. Tel. Nr. 6L Telegr.-Adr.: Anzeiger Dietz«,

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getroffen: als Vertreter des Großherzogs von He ff en der Generaladjiltant Generalmajor v. Wachter-

rx5iiiijcl)eii, daß der Chef des Generalftabes der Armee sich auch in Zukunft, nach oben wie nach unten hin, die Selbst- standrgkert bewahren möge, die er im Kaisermanöver 1906 bewiesen hat.

edankt werden. Man kann nur

Die bezeichnen, daß es nicht uns zu Ehren ertönt, sondern 'Gott zur, Ehre, und ich hoffe und bitte, es möchten sich viele, viele Herzen mit dem meinigen verbinden, um ihm zu danken, der mir in 50jähriger, unaussprechlich reich geseg­neter Ehe den Grobherzog erhielt und uns dieses weihevolle, uns tiefbewegende Fest gewährt. So möge denn dieses Dank- gebet von nah und fern zu Gott emporsteigen, der uns bis hierher geleitet und geführt hat. __

od. h (?l1lt>iuain,at 06856

DieKarlsr. Ztg." vcröfscntticht ein Handschreiben «t*- -- ~-n an den Staatsminister Frhrn. von Tusch, das folgendermaßen Lautet:

Es bewegt mich mit dankbarer Freude, daß am 20 Sep- »er, m her Ssi.nh?, da wir in der Schloßkirche die Feier unseres goldenen Ehejubiläums begehen dürfen und Gott für OrtnhtAA»?lGnade danken, in allen Kirchen unserer ge* mpnienmn9 inll!.ebten< V.ab*n Heimat die Glocken ihr feierliches Geläut er- - Es erfüllt sich für mich damit ein wirkt.

würdig ft e, 1/ v y v n .. v y v u/ |. > j v » iy u u im , utv 14 kV VI 1)1

rische Bedeutung dieses Orbens schließt das alles in sich, waA zum f straße. Danke für Seine Majestät, aber ich sage hier zugleich: zum Danke gegen den, der über uns ist, gejagt werden kann. Wenn

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Gebete bilden wird. In dieser Gesinnung ersuche ich Eure Eönigi. Hoheit zu dem zu schreiten, womit Sie beauftragt find.

Zu den Jubiläumsseierlichkeiten finö weiter hier ein-

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r^äiBiein

schliil.

Eine herbe Kritik

erfährt die Relchsregierimg in einem Berliner Blatte-

Untere Regierung verwaltet, aber sie f ü h r t n i ch t Sie acht honfhfte 8u vermelden, aber sie scheint keine Ziele zuhaben sie wbt vom Tage zum Tage; sie gestaltet ihr Tun nach dem scheinbaren Bedurnnsse der nächsten Gegenwar und versteht mch b-e drucken zu schlagen zur Zukunft. Ter aufdringliche b l en de n d e o nnen glanz, der über den modernen F e st e u über das b der gülden gleißendeir Herbstsonne, die doch

naheude LerhangillS nicht hinwegtüuscht, sondern das Cntfaibcn nur fordert und das Welken beschleuiiigt.

Und wo fleht das geschrieben? In derDeutschen -rage^ztg. , die agrarisch und konsecoativ ist.

Der natioualliberale Vertretertag des Rheinlandes trat am Sonntag in Bonn zusammen, um zu dem national* ,e?/en P^Ueitag in Goslar Stellung zu nehmen. Der -Vorsitzende Hamm, früher Oberlandesgerichtspräsident in Köln, orberte mit Nachdruck von den Fraktionen, die Prinzipien -!>er Partei mehr hcrvorzuheben, damit keine Mißverständnisse entständen. Der Ai^sschuß des Vettretetta^es schlage deshalb iiolgenhe Resolution vor.

Die Delegiertenversammlung der nationalliberalen Partei der Rhemprovniz verkennt nicht die Schwierigkeiten, die den national- iioeroleit Fraktionen des Abgeordnetenhauses und des Reickisma^ > . . . . /* ------v. u ui m.

bet der Erledigung des Schulimterhaltimgsgesetzes und der Reichs- vertretet des GroßHerzogs von Luxemburg Wirk!. Geh. sMnzreform entgegengestandcn haben. Sie warnt ernstlich vor ^berkammerherr I-rhr. v. Nyberg zu Symmern, als emer PolMk, welche die Regierimg in ihrer reaktionären Vertreter der Königin der Niederlande Baron Envers usw i u%r.4'taJf.cll'm^c, nationalliberalen Partei Heute abend gingen im Großh. Hoftheater als F-cst^ b l-c i?Sfa^Lc.r enttremben muß, und die Vorstellung die Meistersinger von Mruberg in Szene.

auch schon un wesentlicheti die Dt i ß e rf o l g e d e r P a rt e i bei! DieKarlsr. Ztg."*WJUi -

?0seAatzwahle»i in Iserlohn, Hagen und Rinteln ver- d er Gro ß her z o g i n

I»2 ()(ts* 5)l,e. Delegiertenversammlung verlangt chic Tusch, das folaenLermc entschiedene l r b e r a l e P o l i t i k der Partei in allen fuf. iL L * ivwuiyctiiu ju"llen, loziaien und wirtschaftlichen Fragen; sie bittet ihre 23er- tembe? m der Swnd^' treter, auf dem Parteitage m Goslar mit aller Kraft hierfür ein- L - xn - er -unb'"'

ermöglichtu.!d "dLäj°o.^' MMx «Ä 'n ^»7'* liberaleNi Sinne beeinflußt wird. I L.«*.*....... «vu.u.

«bg. Prof. Dr. Friedberg bebeutete ben >ßli6ctaren, fuc llnsichere Kantonisten sei in der Partei fein Platz. Die>bezeichnen, hak nicht uns m ffhr»« vorgelegte Resolution übertreibe. Der Ausdruck »Stärkung der reaktionären Haltung der Regierung" sei eine Phrase.

-Die Regierung ist schlapp, sehr schlapp, aber reaktionär ist sie nicht, weil sie nicht stark genug dazu ist." Die Resolution wurde schließlich mit 59 gegen 51 Stimmen ab gelehnt.

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Tüchtiges

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Krieger und Militär.

Höchst interessant sind die französischen Urteile über das Kaisermanöver in Schlesien, die sich in einem Pariser Brief derBoss. Ztg." zusammengestellt smden. Man trifft auf wenig Lob in Militär ischer Hinsicht. 9hir die körperliche Tüchtigkeit der Soldaten hat den französischen Manövergästen imponiert, aber die militärische Leistungsfähigkeit, soweit Selbständigkeit, Ini­tiative und Entschlußkraft des einzelnen Mannes in Frage kommen, steht angeblich ebensosehr hinter derjenigen französischer Trupven zurück, wie die taktische und strategische Kunst der deutschen Führer hinter 5er französischer Offiziere.Ter Franzose ist ein Krieger, der Deutsche ein Mili- tr" /n diese Worte faßt ein kritisierender Major, nicht ohne Geist, sein Urteil zusammen, und man wird ihm in Frankreich umsomehr glauben, als der englische Ge­nera/ Fr en ch sich nicht genug tun kann in Lob- preisungen der Tüchtigkeit des zweiten fr an» -osis chen Armeekorps, dessen Manöverübungen er im Auftrage der englischen Regierung beiwohnte. Es wird obendrem behauptet, daß dieser aus dem Burenkrieg nicht gerade rühmlich bekannte General mit den Herren vom französischen Kriegsministerium an der Hand emes eigens mitgebrachten Aktenstückes vertraulich sich unter­hielt über Mobilisierung, Seetransporte von Truppen usw. Ja,, das einflußreichste militärische Fachblatt Frankreichs verjichert sogar, nach dem, was General Freuch an Leist- ungsfahigkeit bet den Truppen des zweiten Korps sah, bestehe die ernste Möglichkeit eines Zusammenwirkens auch der Landstreitkräfte Englands und Fvsl!tkreichs, während bisher nur eine gemeinsame Mwn der Flotten in Frage gestanden habe. Sind die Franzosen so bescheiden, daß sie gar nicht für notwendig erachten, sich nun auch ihrerseits über die Leistungsfähig- keit der englifchen Landtriippen.ein Urteil zu bilden? Biel- leicht wurden sie die letzteren nicht eimitat alsMilitärs" aualisizieren geschweige denn ai*Krieger" nach Art der Franzofeu. ^.ieBoss. Ztg." meint, alles, was man diesen Hadlern der deut,chen Armee wünschen könnte, sei, daß sich keme Gelegenheit ergebe, die Probe auf die Richtig­keit chres Urteils zu machen. Vielleicht teilen sie im Innersten chres Herzens diesen Wuilsckn die Hero de der fineger". v

Von einem geschützten militärischen Mit­arbeiter wird uns geschrieben:

Unter den Teilnehmern des Kaisermanövers in Schlesien ift nur eine einzige Stimme über ihre ausgezeichnete Zeitung durch den Chef des Generalstabes der Armee, General v. Moltke. Noch nie hat sich über einen Inhaber biefe§ Postens die Kritik so abfällig, um nicht zu sagen mißtrauisch geäußert, wie anfangs über den General von Moltle, als er gegen feinen Willen auf das Amt berufen wurde, das er jetzt bekleidet. General von Moltke aber hat diese ihm wohlbekannte Stimmung gegen ihn tlicht beachtet. Er hat nur eins getan: gearbeitet. Mit eiser­nem Fleiße hat cw^sich der neuen Aufgabe hingegeben, öie ihm selbst vorher für seine Schultern zu schwer schien. Und der Erfolg ist nicht ausgeblieben. Tas Kaisermanöver hat gezeigt, daß der General v. Moltke über seine frühere Bedeutung weit hinausgewachsen ist. Tas Kaisermanöver war eine Probe, der die ganze Armee mit Spannung zw foh, General v. Moltke hat sie glänzend bestanden. In der Führung zeigte er eine unerschütterliche Ruhe, auf die ferne Nervosität, an welcher Stelle sie sich auch bemerkbar machte, den geringsten Eindruck übte. Nachdem er eine nare Kriegslage ausgegeöen hatte, überließ er es den Füh- re ber Parteien, wie sie die ihnen zugefallenen Aufgaben erfüllten. G>ab es hier And da einen Wirrwarr, der in einem kriegsmäßig angelegten Manöver ebenso leicht Vorkommen kann wie im Kriege selbst, so enthielt er sich in wohl­bedachter Absicht des entwirrenden Eingreifens; Führer unb Unterführer, denen im Kriege durch keinen markierten Feind oder Freund aus der Verlegenheit geholfen wird, hatten sich selbst zurechtzufinden. So wenig der Feldherr im Kriege, nachdem er über seine Truppen verfügt hat, den ein­zelnen Unterführern beispringen kann, so lvenig tat es chesmal die Manöverleitung. Dadurch bewirkte sie eine rm Vergleiche zu früher ganz bedeutend erhöhte Kriegsmäßigkeit, sowie eine dem Ernstfälle fast gleichkommende Leistung der Truppe. Das sind zwei Fortschritte von hohem Werte, die dem General von Moltke in der Armee a ' wünschen, daß der Chef d

haben im 2. Vierteljahr 1906 in den Hauptbergbaubezirken

Preußens eine Aufbesserung erfahren. Im oberschlcsischen I s ch e r Z u n g c" ist soeben gegründet worden.'' ErH besonders Revier hat eine Zunahme um 2774, im Saarrevier um 2120 111nb den höheren Schulen den Kampf gegen den AUoholis- im Aachener um 1447 Arbeite- stattgesunden, unb nur im L ^fÄT L fc%h?ÄaS*B'äÄi®<,S!S: mederschlesischen ist ein Rückgang um 1203 Arbeiter zn ver- vertretende Vorsitzende: Pros. Dr. Leo Burgerflein, 'ißam Prof zeichnen. Die Zahl der verfahrenen LlrbeitSschichten ist 'm Dr. Paul Goldscheider, Direktor des Kgl. Wilhelmsgyrnnasiunn niederschlesischen und im Saarrevier die gleiche aeblieben, im 1. £bn,ig Wagner, Oberlehrer und approbiettep

abrrschl-stsch-n ha. sie sich MN 1 Psg im Dartmundcr

Aachener Revier um 2 Pfg. erhöht. Der durchschnittliche Dr. Ponickau, Oberlel-rer in Leipzig. Die Anmeldungen zum Schichtlohn war, wenn man alle Arbeitskosten sowie die Ax.cin abstineiiter Philologen deutsä>er Zunge" sind an den ersten Knappschasts- und JnvaliditätsversicherungSbeiträge abzieht, »u räbten^ *iof* Hartmann, Leipzig, Fechnersrr. 2

am größten im Bezirk Aachen mit 4.95 Mk., dann fisge» .

der Bezwk Dortmund mit 4.26, das Saarrevier mit 8.84, Au- Stcrdt UliO Land.

baS oberschlcsische mit 3.16 und das niederschlesische mit Sprechstunden der Redaktion 111 Uhr vorm., Vr7V28 Uhr abdS 3.00 Mk. Im Vergleich zum 2. Quartal 1905 hat sich der Gießen 19 Seot' 1 qoß

L-chichtlohn erhöht im Aachener Revier um 30, im Dort- - Vom Manöver der Hessischen^ Division munder um 25, ,rn oberschlesischen um 11, im niederschlesischen Nachdem das am 10. September begonnene Brigade"' e.üfanene re^e "V Ä den Arbeiter manöoer sich bei Groß-Umstadt, Dieburg, Ober-Ramstadt

Schick lobnes 'S?6 Stelgerung des und Umgegend abgespielt und am 14. September sein Ende

Schlchtlohnes Überall wesentsich erhöht. Er betrug im Bezirk erreicht hatte, begann am Samstag das DivisionS. Dortmund 331 (un 2. Quartal 1905 304) Mk., un Aachener Manöver. Bemerkt sei, daß die 49. Jnfanterie-Bnaade scklesiscken 219 imh im fiRorfAforiiAn« 01 n /nne\ irr. 0 * ' , Gigern Gelände übte, während die

fchlesischen 219 (212), und un oberichlesiichen 217 (206). 50. Infanterie-Brigade (117 u. 118) im nördlichen Teile des Die Stelgerung war also am bedeutendsten :m Aachener, am Kreises Erbach bet Reichelsheim/ König und Umqeaend G9 bin U hiP UMn rC ®eCo 9^ani4e ^'ne manövriert hatte. Am 15. September rückte die rote Patteh

,b n blef Stetnkohlenbergarbelter im 2. Quartal ver- die 49. Brigade, nach Süden, um die blaue Partei, bO.Bri.

1 iq n q?rrr' 6e ^1.4 Millionen Mk., gegen gade, bei Reichelsheim aufzusuchen, wo diese eine befestigte

19,n0 m';°reJ 1QQ?' ^^chahr 1905 und 113.2 Mill. Stellung eingenommen hatte. Der Hauptstützpunkt mar

un 2 Viertchahr 1904 Gegenüber dem Vorfahr hat also Schloß Reichenberg, 500 Meter hoch gelegen, etwas südlich

üTthnfunTen116 ^/V2'4 obec 10.4 d. üon Reichelsheim. Das Schloß war von den 117ern besetz?

J " ?. % Braunkohlenbergbau ist d-e Beleg- die von einer Abteilung 61er Artillerie und 2 Kompagnien

im 7A.rk Halle etwas zuruckgegangen, im lmksrhem. Pioniere unterstützt waren. Nach hartnäckigem Angriff der @Aör*trnhnCh IM^Um H-) oeitiegen. Der Regimenter 115,116 unb 168, derFeld-ArtillerieNr. 25 und der

^chichtlohii hat sich m ersterem Bezirk um 12, m letzterem 23. Dragoner wurde das Schloß nach dreimaligem Angriff ein- a^Pi^nPrhip6^9^ t m?0 )' 'OE'l der Gesamt- genommen. LerFeind wurde bis südlich von der NeunkircherHöhe arbeitisverdiensi um 14 und 20 Psg. geinegen isi. zurückgedrängt und verfolgt. Das Regiment 168 kam zur blauen

, . Karlsruhe, 18. Sept. trafen. Die 115 er und 116 er kamen nach Groß-Bieberau,

Hertte mtttag eiwpsmg der Gcotzherzog und die Groß- Hassenrod, Hering, Ober- und Niedernhausen, Lichtenberg n r Äronürmäen von Schweden eirie Ab - und Umgegend. Anwesend beim Gefecht waren Erzellenz

aus dem General9/ D^ Frhr^ Böckliii ^oou Bäcklinsam^em beC ^^ßherzog, der sich Über die

Hofmarschakt Frhr. v. Gemmingen-Guttenberg, dem Kammer- ?o^uglichen Marschlelstungen, namentlich der 168 er, sehr Herrn Frhr. Röder v. Diersburg, und sodann den Alt- lobend aussprach. Gellern (Montag) wurde das Gefecht fort- grafen Fürsten zu Salnr-Neifferschcibt, Krautheim und Dyck, 6^etzt, wiederum wurde um Reichelsheim gekämpft. Die den Fürsten von der Leyen, Prinz und Pirjnzessin Alfred zu Kämpfe zogen sich von Waldmichelbach nordwärts bis Löwenstem-Wertheim-Freudenberg, den Grafen und die Fränkifch-Krumbach, wo der Divisionsstab liegt. Teile der Gräfin v. Neipperg mit Tochter. Regimenter 115 und 116 bezogen gestern abend bei Reichels-

-ver Grvß7)erzog stattete am Vormittag dem Herzog heim Vorpostenbiwack der roten Pattei, die 168 er hatten ^annaught emen Besuch ab und überreichte ihm den Vorpostenbiwack der blauen Partei bei Fränkisch-Krumbach. h°rz°N-n Ä b?Snf°'0C Zurückdrängens her

des Königs von Großbrttamnen den Hosenbandorden l9 ^cei^e ^^burg m die

überreichte und die feierliche Jnvestttur vornahm. Gegend Lengfeld. Von Mittwoch ab werden die meisten

Bei der Investitur hielt der Herzog an den Groß- Truppenteile nur noch Biwack beziehen. Die 168 er liegen Herzog eine Ansprache in englischer Sprache, am 18. und 19. September in Groß-Umstadt in Quartier, welche etwa folgenden Inhalt hatte: Die Divisionsmanöver schließen am Freitag. Samstag ist

Eure königliche Hoheit! Im Auftrage des Königs, meines noch ein Gefecht gegen den markierten Feind. Nachmittags lieben Bruders, habe ich bas grone Vergnügen, Jhnei,.die In- werden die Truppen verladen 116 unb 168 m Dieburg, u überreichen. Seine Majestät hoffen, daß Eure fönigl I Hb m RemheiNi, die 115 er marschieren nach Darm- Hoh. diesen hohen Orden als ein Zeichen seiner Achtung und stadt. Das Wetter war seither für das Manöver äußerst Freundschaft anläßlich Ihrer goldenen Hochzeit amletznren werden, günstig.

Ich fühle es, baß es eine hohe Auszeichnung für mich war, von Eine Sitzung der Stadtverordneten-Ver- dem Könige mit einer so wichtigen Mission betraut toorben h a m m l u n g (die erste nach den Ferien) findet Donnerstag, 8U fein. 20. Sept, iiachm. 4 Uhr statt mit folgender Tagesordnimg für den

^ber Groß Herzog erwiderte: I östen klichen Teil der Sitzung: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen.

Eure tönigl. Hoheit wol:cn gütigst den Ausdruck meines innig- 2. Mitteilungen. 3. Bangesuch von T. Geüsus für die Hammstraße. ften aber ebenso ehrfurchtsvollen Dankes entgegen- 4. Baugesuch von A. Schevpelmann für die Roonslraße. ö. Bau­nehmen für die hohe Auszeichmmg, die S. M. Ihr König, der gesuch von F. Georg für ben Weg nach dem Friedhof am Rodberg. König von Großbritaimien und Irland in wohlwollendster unb 6. Baugefuch von Gebrüder Jmheuser für die Wagengasse. 7. Bau­gnädigster Absicht mir zu verleihen die Gnade hatte, gesuch von W. Valentin für die Hardt. 8. Baugefuch von E. Gans Diesen Orden erhalten zu dürfen, ist ganz ciltsprechend dem, was für den Asterweg. 9. Baugefuch von H. Henkel für die Walllor- Eure tönigl. Hoheit soeben über den Orden gesagt haben. Die e hr- straße. 10. Baligesuch von W.Kltz für die Alardnrgerstraße. 11. Ein- i. ho he und höchste Auszeichnung, die histo- friedigung des Grundstücks von Prof. Tr.Poppert an derWilhelm- rx-v:. s.-a =* *±r--, 12. Lieferung von Zementröhren für die Kanalisation.

13. Gesilch der Duisburger Zcmenlwarenfabttk um Ersatz des Frachinrkundenstempels. 14. Beschafiung von Papierkäslen für die Aiilageii. 15. Benennung der Qiierslraße zwischen Liedigstraße und Riegelpiad. 16. Benennung der Straße bet den Wohnhäusern für Eifenbahnbeamte neben der Frantiurterstraße. 17. Beschaffung eines Badeoiens für die Stadlntädchenschnle. 18. Uebernahme von Aktien der Eisenbahn von Lich nach Grünberg. 19. Beschaffting tünsiltchen Düngers für die siädttscheti Wiesen und einer Slreumaschme. 20. Erlaß von Grasgeld ivegen Verlttstes der Erttle. 21. Genehmigung von Holzabgaben ans der Hand für die Rechnungsjahre 1905 unb

^Ä'.°°ial-Liechellansta!t.

Wärterinnen

}uin l.Cflob. d.J, gesucht, hf fein Re itiij, 5645] Marktstrabe 4,

tagsüber gesucht in kl.HaM 96857| Nvousir. 28, pan

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in llrintii Haushall (jtoti fjwi)

Nv. ÄÄO Zweites Mart 16«. Jahrgang Mittwoch 19. September 1906

Erscheint ikgüch mit Ausnahme des Sonntags. 2^5® d

Die Eichener SarnfHenblatter4* werden dem ß K

.Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der MW W M » M VI E fy B J fe L i Ü

^rsflsch« ermdwirt" erscheint monallich einmal. 8 B V V

Ttirche und Schule.

i , , EinVerein abstinenter Philologen beut»

Im oberschlcsischen scher Zunge" i^ -