Ausgabe 
18.10.1906 Erstes Blatt
 
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Nr. ^5

Es worden,

KolStische Tages?chL»rr.

Kaiser Wilhelm im Hause Krupp.

ist auch in der auswärtigen Presse viel bemerkt daß Kaiser Wilhelm der Hochzeit im Hause Krupp

Die Woynungsfürjorge in Kessen.

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Der soeben erschienene Jahresbericht des Großh. Landesivohnungsinspektors für 1905 gibt abermals eim umfassende Uebcrsicht über die mannigfachen Maßnahmen des hessischen Staates auf dem Gebiet der Wohnungsfürsorge, auf dem bis jetzt Hessen allein in so planmäßiger Weise vor­gegangen ist. Von besonderem Interesse sind die mitgeteilten Untersuchungen über die Wohnungsverhältnisse der ininderbeinittelten Volksklassen und das Schlaf­ft ellenwescn, sowie die Bodenbesitzverhältnisse der Ge­meinden und die Grundstückspreise.

Was das Wohnungsangebot in den Gemeinden mit über 2000 Einwohnern betrifft, so ist die Produktion größerer Wohnungen in den größeren Städten mindestens ausreichend, während in kleineren Gemeinden vielfach größere Wohnungen fehlen. So wird z. B. von Wieseck berichtet, daß es an größeren Wohnungen für Lehrer, Aerzte usw. mangele. Von namentlich genannten 66 Gemeinden de§ Landes über 2000 Einwohnern haben 44 einen Zugang an aufsichtspflichtigen Kleinwohnungen zu verzeichnen, 21 einen Abgang, in einer Gemeinde bleibt das Verhältnis unver­ändert, von Büdingen waren keine Angaben zu erlangen.

Von den aufgeführten oberhessischen Gemeinden haben einen Zugang zu verzeichnen Alsfeld 6 und Friedberg 4, während die Zahl der Kleinwohnungen (3 Räume einschl. Küche) abgenommen hat in Gießen um 17, in Heuchelheim um 5, Lauterbach 12 und Schlitz 15.

Unter Berücksichtigung des Zu- und Abgangs von Fa­milien stellt sich das Angebot von Kleinwohnungen im Ver­hältnis zu dem vorhandenen Bedarf folgendermaßen: Von den 65 aufgeführten Gemeinden haben 32 ein Minderan­gebot von Wohnungen, in 7 ist Angebot und Nachfrage gleich iinb in 26 Gemeinden sind mehr Kleinwohnungen ent­standen als vorhanden waren. Zu wenig neue Kleinwoh­nungen entstanden u. a. in Alsfeld (4), Büdingen (1), Fried­berg (12), Gießen (69), Heuchelheim (12), Lauterbach (14) und Schlitz (24). In Alsfeld hatte das Minderangebot an­scheinend seinen Grund in einem Mehrangebot im Vorjahre. In Gießen, wo sich abermals ein Minderangebot ergab, will der LandeLwohnungsinspektor die Feststellung zum Anlaß weiterer Verhandlungen benutzen, was zur Beseitigung dieser Erscheinung und der sich etwa daraus ergebenden Mißstände geschehen kann.

Wenn man die für Kleinwohnungen zu zahlenden Miet­preise betrachtet, so findet man, daß sie bei Gemeinden von 1400 bis 3000 Einwohnern für einen Raum durchschnittlich 68,15 Mk., für zwei Räume (einschl. Küche) 110,15 Mk. und für drei Räume 145 Mk. betragen. In Gemeinden von 3000 bis 5000 Einwohnern betrugen die betr. Zahlen 84,14, 125,14 und 180 Mk., in Gemeinden von 5000 und 7500 Einwohnern 73,6, 117,7 und 186 Mk., von 7500 bis 10000 Einwohnern 93,6, 143,6 und 200 Mk., in Gemeinden von 10 000 bis 30000 Einwohnern (Gießen) für zwei Räume 162 und für drei Räume 240 Mk., in Gemeinden von 30000 bis 60 000 Einwohnern 120, 185 und 330 Mk., über 60 000 Einwohnern 123, 195 und 280 Mk. Diese Zahlen bilden einen Belag für den Satz, daß im allgememcn die Wohnungs­mieten mit der Größe der Gemeinden steigen, und daß das

beigewohnt hat. So viel Liebenswürdigkeit einer Fabrikanten­familie gegenüber berührt manchen merkwürdig. U. E. aber geht es niemanden etwas an, was der Kaiser als Privat­mann unternimmt. Er kann zum Freunde haben, wen er will. Kaiser Wilhelm hat eine gewisse Vorliebe für die hohe Plutokcatic, soweit sie industriell tätig ist. Seine Achtung vor Ball in ist bekannt. Der verstorbene Cecil Rhodes besaß seine Simpathie, der Bankier Beit ist wiederholt empfangen worden, und darum darf cs nicht wunder nehmen, wenn auch das Niesenhaus Krupp dem Kaiser besonders interessant ist. Kommt doch da zur Achtung vor dem Niesen­unternehmen noch der Gedanke an die Dienste, die dieses Haus freilich für schweres Geld dem deutschen Reiche und seiner Armierung geleistet hat. Daß außerdem das Haus Knipp auf dem Gebiete der Arbeiterfürsorge Großartiges geleistet hat, ' darf auch nicht verkannt werden, und gewiß hat auch das dem Kaiser imponiert. Es ist über­haupt zu begrüßen, daß der Kaiser der aufstrebenden Industrie sein ganz besonderes Augenmerk zu- w end et. Freilich wäre nebenbei zu wünschen, daß die Vor­liebe des Kaisers nicht zu einer Monopolstellung der bevorzugten Firma führte, wie es bei Krupp leider der Fall ist. Den hohen Sinn des Hauses Krupp in allen Ehren, aber das muß doch gesagt werden: die Freundschaft für das Haus Krupp kommt dem deutschen Reich etwas zu teuer zu stehen. Denn wir sehen nicht, wie der Kaiser, in dec Kanonen- lieferung ein Verdienst, aber wir sehen für uns einen Nach­teil, wenn wir die Kanonen teuerer bezahlen müssen, wie das Ausland.

Ableben eingebrachte Vorlage zur Vorberatung überwiesen lv-urde, hat nun in der vorigen Woche damit begonnen und will sogar den Versuch machen, die Gesetzentwürfe bis zum Beginn der Etatsberatung int Ausschuß fertig­zustellen. Das ist aber zum mindesten eine sehr opti- rmsnsche Hoffnung, wenn man bedcntt, daß das Riesenwerk der Verwaltungsgesetzrtzform eine Drucksache von über 500 großen Aktensetten umfaßt. Zudem hat auch schon die erste Woche der Vorberatung eine große Menge von Schwierig­keiten und Meinuugsdifserenzeu gezeitigt, die, wenn sie nicht noch bei der gemeinsamen Beratung mit den Regier­ungsvertretern im Ausschuß eine befriedigende Lchung finden, dem Kammerpleuum sehr viel Zeit tosten iverden. Einstweilen beschäftigt sich'der Sonderausschuß mit dem Gesetzentwurf, betr. die L a n d g e m e i u d c o r d u u n g, die allein schon 225 Gesetzesartikel umfaßt. Ihre Durchberatung ist besonders deshalb von Wichtigkeit, weil viele der grund­legenden Bestimmungen auch in den übrigen 5 Gesetzent­würfen immer wiederkehren. Gelingt es dem Ausschuß wirk­lich, die Landgemeindeordnung bis zum Adonat Dezember zur Erledigung zu bringen, was sich erst nach den Besprech­ungen mit der Regierung ergeben wird, so wäre damit schon viel erreicht. Dann erst könnte man auch die Hoffnung hegen, die ganze Verwaltungsgesetzreform, vielleicht mit Hinzunahme der heißen Monate, 1907 zu verabschieden. Zu wünschen wäre das dringend, denn wenn die Kammer diese Reform noch mit in den nächstjährigen Winter hin­übernehmen müßte, würde es so gut wie ausgeschlossen sein, daß sie auch noch vor Ablauf des 33. Landtags ihre beiden anderen wichtigen Aufgaben, die Reform der Gemeindeumlagen und die Einführung des direk­ten Land tags Wahlrechts, die ja beide noch der gegenwärtigen Kammer vorgelegt werden sollen, zum- schluß bringen könnte.

auBci '-ü,usa Dem Gießener werden im ffietr dem hessischen £7J bie Gießener blätter viermal h

Woche beigeh ocr Rotationsdruck u,- lag der Brühl Untvers.-Buch-u. L druckeret. R.

Redaktion, Erped-, und Druckerei:

Schul st raße

Redaktion 1

Verlag u.Exped. Adresse für Depesch!

Anzeiger Gießen

Are bevorste^de Höfische Kammertagung.

r R.B. Darmstadt, 17. Oft

etäiWdamme^S^l1 Ausschüsse unserer zweiten t/tanoetammer yave in j>er porigen Woche ihre Arbeiten wieder ausgenommc und damit das Präludium zu der W^^^brfttzun^geben, die uns für die kommenden Wurtermonate bevor^, ,3to<ir fließen die Regierungs- uno die -träge aus dem Hause einstweilen noch jparlca), aber nc.a(lem, ^as jn ein geweihten Kreisen bi^Ijer verlautbqrt, rm>u wir uns bestimmt auf eine sehr umfang- und beitsreiche Parlaments­kamp ag ne gefaßt nr^n. Wenig erfreulich bleibt dabei, La| uuch diesmal w^r die für die parlamentarische Arbeit ]0 günstige Zert^x Herbstmouate nur sehr Sen u 9 en.i) ausH utzt wird. Es fehlt nach unserem Dafürhalten eigentlich ch viel au der rechten praktischen Zusammenarbeit zwifcycNegierung und Volksvertretung, m°n fann ftch namenckuin manchen Ressorts noch immer Mu entließen, e fiir bie parlamentarische Be- latang bestimmten möglichst frühzeitig fertig, zustellen, «solange dre -i.a)lcr nur ,ait dreijährigen Staats­budgets 6U tun hatte N cine andere Lache. Da konnte man sich wahre oec Wintermonate des einen $ k gründlich rnden einzelnen Etatspositionen

^n Ebtra tommeuden allgemeinen Ge- stchtspunktLnbeschäfhi-gen u hatte dann die beiden nächsten für die jpeziell legi tive und positive Arbeit frei. Seft Anfang de^> neuen Hah-.nderts aber kommt alljährlich kurz vor Weihnachten aus b Disch des Hauses der immer dickleibiger werdende Vortag des Staatshaushalts, dessen Erledigung bann ge^lich die Zeit bis Ostern Anspruch nimmt w man dabei mit den Reden weiß. So sehr man einer» jettj das Praktische und ^mäßige der einjährigen Budgets rn un,erem Staats,shalt anerkennen muß, so wird man doch mcht umhin nncn, die jetzt alljährliche große Zeitvergeudung dabei Magen, die unsere Gesetz­gebungsmaschine kaum noch zu deren großen und ernsten Arbeiten kommen läßt

Und welch eine Fülle wichtr Aufgaben steht unserer Kammer für die nächste Zeit Beb1 Schon der neue Etat, der bestem Vernehmen nach wied-m e r f r e u l i ch e F o r t- £ur f?sttgunmormaler Finanz- Wirtschaft aufweist und En November zur Vorlage kommen wird, dürfte insofern ingrößeren Schwierig­keiten verknüpft sein, als in Bindung damit aüti^ der neue, von der Kammer einmütiverlangte Gesetzentwurf über die Wohnungsgeldzihüsse für alle Be­amtenkategorien zur Beratung kmen wird. Man hatte im, ^rflossenen Frühjahr bie da erforderliche Summe auf jährlich 600 000800 Oo3 Mk.'.schätzt und glaubte in ber Gewährung von Wohnungsdzuschüssen die beste 7-chuug für die Beseitigung der schrsten Härten besonders in der unteren und mittleren Bntenwelt gefunden zu haben. Inzwischen sind aber imn neue Anforderungen auf Gehaltsverbesserung usw. an ; Regieruiig herange- treten, sodaß dieselbe, wenn sie all diesen Wünschen auch nur einigermaßen Rechnung tragewollte, mindestens die doppelte Summe dafür in Ansatz b.gen müßte. Und dazu reich e n auch die wieder zu erwariden fetten U e E> e r= }yffe ans der preußisch essischen Eisen- x Hst gern ein schäft, die im ichnungsjahr 1905 er­freulicherweise um mehrere Hunde ausend höher waren, als angenommen tourBe, nicht m)r aus, ganz abge- fehen davon, daß sie doch sehr schwikender Natur sind und der größte Teil derselben der setzlichen Bestimmung gemäß den vor zwei 'Jahren gebieten Ausgleichs- fonb§ zugeführt werden muß. Mawar sich bei der An- nahme des Antrags auf Gewährur von Wohnnngsgeld- zuschüssen in der Kammer übrigen auch darüber einig, bajj zu diesen Gehaltsverbesserungene inesfalls neue Steuerg uel len im Lande erschien, sondern lediglich die Ueberschüfse des Staatshanshal verwendet werden dürften. Es kann schon jetzt mit zielicher Sicherheit an­genommen werden, daß die Mehrhisparteien der Kam­mer in der Bewilligung der Wohnwsgeldzuschüsse unter leinen Umständen über den Betrag vo800000 Mk. hinaus­gehen werden, ja daß es überhaupt Ühe kosten wird, die Kammermehrheit für die Bewilligur dieser Summe zu gewinnen.

Weit in e hr geneigt scheint vn sich in der Kam­mer dem Verlangen der hessischn Lehrerschaft gegenüberzustellen, den Anfangsghalt von 1000 auf 1200 und den Endgehal von 2800 auf 30 0 0 Mk. z n erhöhen. Daß eineolche Erhöhung bei den nayezu 3000 Lehrern unseres Gßherzogtiims eben­falls starke Anforderungen an denStaatssäckel stellen würde, liegt auf der Hand. Aber soohl die Regierung, wie die Volksvertretung stehen, wie auf Grund guter Informationen versichern können, der frage der GelMts- ausbesserung unserer Volks sch ullehr' sympathisch gegenüber. 2

Das Hauptgewicht der kommenden kunmertagung wird neben der Etatsberatung und den vechiedenen kleineren Ee,etzentwürfen darauf gelegt werden, je schon lange vor­bereitete Revision der hessischer?Verwaltungs- g e i e tz g e b u n g zur Durchführung zubringen. Die Re- gierungsentwürfe für die sechs diesbezOichen Gesetzesvor­lagen haben schon in der vorigen Leislaturperiode der zweiten Karniner Vorgelegen, es war auo schon ein Sonder­ausschuß dafür genx-fjlt worden, der ah.f überhaupt keine Zeit fand, sich mit der Sache zu beschstigen. Der gleich beim Zusammentritt der neuen Kammerlm Dezember v. I. neugewäylte Ausschuß, dem die erneut int 20. Jan. b. I. noeü vorn Staatsminister iliothe wenige Dage vor seinem

terie-Regiments Nr. 169 unter Ernennung zum Kommandeur der 49. Infanterie-Brigade.

/< Riedel, Oberst beim Staoe des Ins.-Regts. Graf Kirchbach (1. Nrederschles.) Nr. 46, zum Kommandeur des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168 ernennt. Zuul Bals.-Kommaudeur er« WQnrit:«?Ütaior Beißel v. Gymnich, aggregiert dem Füs.- Regt. Königin «.Schleswig-Holstein- Nr. 86, unter Verscvnng in das 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgardc->Regt. Nr. 115. Zum Oberck. befördert Lt. Bölke im Jnf.-Leibregt. Großherzogin (.3. Großh. Hess.) Nr. 117. Versetzt: Dimter, Lt. im Juf.-Regt. von der Marwitz (8. Pomm.) Nr. 61, in das 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168. v. P i r s ch e r, Hauptm. und Batt.-Chcf im 2. Großh. yes>. Feldart.-Regt. Nr. 61, als Lehrer zur Fetdart. Schießschute. Aus der vishcrigen Osiasiat. Besatzungs-Nrig. ausgeschieden und im Heere angestetlt: Petzcl, Gcn.-Major und Brig.-5lom- mandcur, bei den Offizieren der Armee unter Anweisung seines Wohnsitzes in Berlin. Aus der Schutztruppe für Südwestafrika scheidet aus und wird mit 1. Nov. 1906 im Heere angestellt: Faeschke, Lt. in der 1. Kolonnen-Abteilung, int Grotzh. Hess Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps). Befördert: zum Lt. der Fälmrich F r h r. v. H e y l z u H e r r n s h c i m im Großh. Hess. Drag.-Regt. tGardc-Drag.-Regt.) Nr. 23. Abschieds- bcwilligungen: Abschied mit der gesetzt. Pension bewilligt: dem Major F r hr. v. Nauendorf, Bats.-Komniaildeur im 1. Großh. Hess. Juf.-Regt. (Leibgarde-) Regt. Nr. 115, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Pomm. Füs.-Regts. Nr. 34. Naumann, Oberstlt. z. D., Kommandeur des Land­wehr-Bezirks Mainz, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116.

Wie dieKöln. Ztg." meldet, sind außer den bereits ge­meldeten nod) folgende Beförderungen in der Generalität ver­fügt: Generalleutnants v. Fallois, Kommandeur der 29. Di- viston unter vorläufiger Belassung in dieser Stellung; v. Hee­ring e u, beauftragt mit der Führung des 2. Armeekorps; K l u cf, beauftragt mit der Führung des 5. Armeekorps, unter Ernennung zu Kommandeuren dieser Armeekorps; v. Arnim, Gouverneuer von Metz, zu Generalen der Infanterie; zum General der Ka­vallerie Generalleutnant Johann Albrecht, Herzog zu Meck­lenburg; den Charakter als General der Kavallerie hat erhalten: Generalleutnant v. Hennigs, Chef der Land- geudarmerie, den Charakter als General der Infanterie haben erhalten: Generalleutnants Brunsich Edler v. Brun, Gouver­neur von Thorn, v. Voigt, Gouverneur von Mainz, v. Werneburg, Inspekteur der Verkehrstruppen, Freiherr von G a l l, Gouverneur von Köln.

Heer und Flotte.

DasMilitärwochenblcttt" schreibt: Zu Generalleutnants wurden befördert: die Generalmajore W an. ke r v o n Dan kes ch- weil, Kommandeur der 11. Infanterie-Brigade, Gallwitz, beauftragt mit der Füllung der 15. Division unter Ernennung zum Kommandeur derselben, Freiherr v. Manteuffel, Kom­mandeur der 14. Infanterie-Brigade, Freiherr v. Medern, Jnspekceur der Kriegsschulen, v. Treskow, beauftragt mit der Führung der 39. Division unter Ernennung zum Kommandeur derselben, D e Hc e s, Oberquartiermeister, v. Briesen, beauf­tragt mit der Führung der 85. Division unter Ernennung zum Kommandeur derselben, Z a ch a r i a e, Kommandeur der Eisen­bahn-Brigade, Krebs, Präsident des Ingenieur-Komitees, v. Wachter, General-Adiutani des Großherzogs von Hessen, v. Ammon, Inspekteur der 1. Ingenieur-In­spektion, Scotti, beauftragt mit der Führung der 3/. Division, unter Enrennung zum Lkommandeur derselben, G c i s e l e r, In­spekteur der 1. Pionier-Inspektion, v. Strantz, beauftragt mit der Führung der grobherzoglich hessischen (25.) D i - fielt unter Ernennung zum Kommandeur dersel­ben. v. S ch a ck, General-Major, Kommandeur der 68. Infante­rie-Brigade und Freiherr v. F a l k e n st e i n, Generalmajor, Kom­mandant von Graudenz, mürbe der Charakter als Generalleutnant verliehen, v. Rauch, Generalmajor, beauftragt mit der Wahr­nehmung der Geschäfte des Inspekteurs der 1. Kavallerie-Division, wurde zum Inspekteur derselben ernannt Graf v. Bünau, General-Major, Kommandeur der 49. Jrlfanterie-Brigade wurde zum In spektenrderJägerund Schützen ernannt. Zu Gen er a lmajo re^n wurden besordert: Oldenburg, Kom­mandeur des Infanterie-Regiments 9ir. 151 unter Ernennung zum Kommandeur der 71. Infanterie-Brigade, Tünmger, beauf­tragt mit der Führung der 19. Infanterie Brigade, unter Er­nennung zum Kommandeur derselben, v. Bohn, bisher Flügel­adjutant seiner Majestät des Kaisers, unter Ernennung zum Kom­mandeur der 1. Gardekavalleric-Trigade, Freiherr v. Berg, bis­her Flügeladjutant deo Kaisers und Kommandeur des 1. Garde- Regiments z. F., unter Ernennung zum Kommandeur beit 2. Garde- Jnianterie-Brigade, v. Hartmann, Kommandeur des Jnfan-

Blatt 158. Jahrgang Donnerstag 18. Oktober 1906

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monatlich75Ps., viertel-

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