Ausgabe 
18.8.1906 Drittes Blatt
 
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stellenden Lokalznschlä'gc keinen Einfluß, indem diese einer späteren Beschlußfassung Vorbehalten sind. Die Versammlung beauftragt die Gchilsenvertreter unter der Zusicherung, daß sie gewillt ist, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln für die Forderung einzutreten, für die Festlegung der gestellten Anträge mit aller Energie ein- zutretcn."

(X) TreiS a. d. Lda., 18. Aug. Hier ist im vorigen Jahre ein Turnverein ins Leben gerufen morden, der jetzt gegen 80 Mitglieder zählt. Er -fyat sich neuerdings auf An­raten seines Leiters, dcS Lehrers Gödtel, deni deutschen Turnerbunde, Gau Hessen, angeschlossen. Wie früher schon berichtet wurde, beabsichtigt man hier, auf Wunsch der großen Mehrheit der Bewohner, die Anlage einer Wasserleitung. Seit Anfang Juli sind die Schürfungsarbcitcn im Gange an zwei scheinbar wasserreichen Stellen unserer Gemarkung, nördlich des Dorfes auf der Seewiese, am Abhang de? Toten­berges und südlich des Dorfes bei beni .Hoarborn" auf dem Streitkopf. Nach den bisherigen Ergebnissen scheint leider wenig Aussicht vorhanden zu sein, das Wasser auf dein be­deutend kürzeren Wegen von der Seewiesc zu bekonunen, dagegen ergaben die Arbeiten ernt Strcitkopf ein gutes Re­sultat, so daß zu hoffen ist, daß unsere Gemeinde bald mit dem nötigen Trinkwasser versorgt sein wird.

Bad-Nauheim, 17. Aug. Bis zum 16. Aug. sind 2 3 3 2 7 Kurgäste angckommcn, wovon an genanntem Tage noch 5502 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 16. Aug. 1906 300 882 abgegeben.

Echzell i. d. W.. 17. Aug. Der hiesige Stations­vorsteher Meier l)at sich, wie wir meldeten, in seiner Wohnung erschossen. Wie man jetzt hört, soll der Grund dafür in Kasscnangelegenhcitcn zu suchen sein. Kurz vor dem Tod des Unglücklichen soll ein Telegramm von einer bis jetzt noch nicht ermittelten Station ohne Namensunterschrift cingelaufen sein mit dem Inhalt:Revisor kommt im nächsten Zug." Daraufhin hat sich Meier sofort in seine Wohnung begeben und sich eine Kugel durch den Kopf gejagt.

P. Schlitz, 16. Aug. Das städtische Wasserwerk wurde heute einer Untersuchung durch das Kreisgesund­heitsamt unterzogen. Die Vorzüglichkeit unserer Anlage sowie die Güte unseres Wassers schließen ja von vornherein jeden Zweifel an dem Werke aus. Es waren zur Revision anwesend: Kreisarzt Dr. Henrici, Kreisamtmann Gebhardt, Techniker Kunze. Die Herren besichtigten die Quellen, Re­servoirs und Feuerhähne und sollen sich über den Zustand sehr befriedigt geäußert haben. Ob die Untersuchung nur rein formell war oder etwa mit den in letzter Zeit ari§ der

Umgegend gemeldeten typhösen Krankheitserscheinungen in Verbindung zu bringen ist, entzieht sich weiterer Kenntnis.

Lauterbach, 17. Aug. Die hiesigen Metzger haben einen Preisaufschlag auf Ochsen-, Stier-, Rind- und Schweinefleisch eintreten lassen. Ochsen-, sowie Schweine­fleisch kostet 80 Pfg. pro Pfd. Der vor nicht langer Zeit eingetretene Preisabschlag hat also nicht lange gedauert, indem die Preise derFlcischteuerung" wieder erreicht worden sind.

Frankfurt a. M., 17. Aug. Im Palmengarten stehen die neuen Pflanzenschauhäuser im Mittelpunkt des Interesses der Besucher, die von fern und nah kommen, diese hervorragende Anlage zu sehen. Die glückliche Dis­position der mittleren Palmenhalle macht schon den gün­stigsten Eindruck, und man sieht mit Vergnügen, wie sich die Pflanzen in den neuen Räumen entwickeln, wie sie bei üppigem Wachstum eine gesunde Farbe zeigen. Dies läßt sich auch von den seitlichen Häusern sagen, deren reicher Inhalt in bestem Kulturzustand ist. Bei den farbenschönen Gartenformen des brasilianischen Caladium bicolor in Haus 1 fällt eine eigenartige Schlingpflanze der Tropen auf, Vasella alba und rubra, deren letztere besonders durch zahlreiche schwärzliche Früchte geziert ist. Reizend in Zeich­nung und Farben sind die Bertolonien und Sonerilen in Haus 2, die noch eines besonderen Glasschutzes bedürfen, da sie sehr empfindlich sind. Haus 3 zeigt wie früher blühende Gewächse, Zonalpelagonien und Fuchsien erfreuen hier durch die mannigfaltigsten Schattierungen. Einen besonderen Anziehungspunkt bildet immer das Wasser­pflanzenhaus, dessen Insassen sich in der angenehmen Tem­peratur sehr wohl fühlen. Majestätisch breitet sich in dem Mittelbassin die Königin der Wasserrosen, die Victoria regia, aus, mit ihren bis zwei Meter im Durchmesser haltenden charakteristischen Blättern, deren sie jetzt 15 hat. Sie blüht auch sehr willig und hat seither 14 gut entwickelte Blüten gezeitigt; diese folgen sich in einem Zwischenraum von zwei Tagen. In den Seitenbassins gedeihen die Lotosblumen mit hochragenden schildförmigen Blättern, auch fsteispflanzen mit reifen Körnern sind vertreten. Verblüffend ist das Wachstum der Schlingpflanzen, insonderheit der Kürbis­gewächse. Memordia Eharantia prangt mit den orangegelben Früchten, die in reifem Zustand aufspringen und das blut­rote Fruchtmark zeigen, Luffa cylindrica und aegyptiaea zeigen reichen Behang, der brasilianische Vitis gongylodes sendet seine meterlangen roten Luftwurzeln herab und bunte Cissus sorgen für Farbentöne in dem Grün der anderen Pflanzen.

Auf dcm Redaktiouszimmer desVorwärts".

A.: Ich bringe Dir beit neuesten Brief.

B.: Ach, famos, gib her! Vom Reichsverband gegen dis Sozialdemokratie, aus dem Kolonialamt oder woher sonst? Wenn er vom Bischof Tucker oder aus dem Hofmarschallamt ist, dann geben wir nicht mehr »als 3 Mk. 75 Pf. für ihn; mit den beiden ist die Sache faul.

A.: Es handelt sich gar nicht um einen geheimen, sondern -um einen offenen Brief, den unser Bernhard, publiziert.

B.: Bernhardt, der rausgeschmissene Genosse mit seiner der-- krachten Wochenschrift? Was schert uns dessen Geschreibsel?

A.: Du meinst Bernhard mit'n dt; ich meine Bernhard mitn d. Bernhard veröffentlicht einen Bries.

B.: An wen? An die Deutschen in Südwestafrika mit Ver­sprechungen für die Zukunft, an unfern Botschafter in Rom mit Komplimenten für Luzzatti, an den Professor Gründlich mit Lob-, sprächen für fein Sanskritwerk oder an den Leutnant Patagati in Tokio mit einer Kondolenz zum Tode seines Stiefgroßcousins?

A.: Wieder fehlgeschossen! Du meinst Bernhard Bülows ich meine Bernhard Shaw.

B.: Schau, schau, der Shaw? Er hat ja seine Schrullen, aber er gehört doch zu unfern besten Geistern. Er hat aus­gezeichnete Kenntnisse, ist geistreich und witzig und besitzt ein gesundes politisches Urteil. Was schreibt uns denn dieser vor­treffliche Mann?

A.: Uns schreibt er überhaupt nicht. Er schreibt an das Tageblatt".

B.: An dasTageblatt"? Sonderbarer Schwärmer! Na ja, ich sage ja, er hat seine Schrullen.

A.: Er schreibt, die sozialdemokratische Partei Deutschlands sei die konservativste, die respektabelste, die moralischste und die bürgerlichste Partei Europas; ihre Reichstagsreden seien Moralpredigten.

B.: Was? Wir seien konservativ? Wir seien bürgerlich? Wir seien moralisch? Wir seien respektabel? Pfui! Wie kann uns dieser aufgeblasene Geldsacklump solche Gemeinheiten nach­sagen? Diese gewissenlose Lakaiennatur, diese stinkende Dreckseele, dieser verblödete Bierbankpolitiker mit dem paralytischen Rhino­zerosgehirn!"

Frido in Nr. 33 derJugend"

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Arbeitsvergebung.

Die Glaserarbciten zum Rcnban des Stadtthcatcrs in Gießen bestehend aus rund 417 qm Eichenholzfenstern mit Beschlag und Verglasung sollen im Ganzen oder geteilt in 4 Loken im Wege dcS öffent­lichen Angebotes vergeben werden.

Zeichnungen und Arbeitsbcschrcibnngcn, Bedingungen und Angebots- bogen liegen im Bureau des Architekten H. Meyer. West-Anlage 6 dahier, zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstkostenpreis er- hoben werden.

Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin am Mittwoch, den 29. August, vormittags 11 Uhr mit entsprechender Aufschrift ver- sehen, portofrei an uns einzureichen.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

________________________Mecum.___________________ Bn/H

Grnmmetgras-Verfteigerung

der Stadt Gießen.

Samötag, den 18., Montag, den 20. und Dienstag, den 21. August 1906 soll das GrummetgraS von den städtischen Wiesen weistbietend versteigert werden und zwar:

Samstag, den 18. August:

a) nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen bei der Mar- garetcnhütte,

b) nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen bei der Aktien- brauerei und in der Stephansmark:

Montag, den 20. August:

a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen im Ncustädter Feld und von den Wieseckböschungen,

b) vormittags 11 Uhr in der Restauration von Melchior Schäfer Ww., Grünberger Straße 6, von den Wiesen im Hregstrauch, im Rußland und von dem unteren Teil des Friedhofs am Nahrungsbwg,

c) nachmittags 2 Uhr im Philosophenwald von den Wiesen am Fürsten­brunnen, im Wiesecktal und von den Hospitalwicsen in der Gemarkung Wieseck,

d) nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Schwarzlach;

Dienstag, den 21. Augustr

a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle von den Ochsenwiesen, einer Hospital, und Pfarrwiese, von den Wiesen im Stolzenmorgen, UterS- brunnen und Altentisch,

b) nachmittags 2 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Ge­markung Rödgen,

c) nachmittags 2'/, Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Ge- markung Alten-Buscck,

d) nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Ge­markung Großen-Buseck.

Die Zusammenkunft ist am 18. August an der Eisenbahnbrücke in der Llinikstraße, am 20. August am Neustädter Tor und am 21. August an den Ochsenwiesen.

Die Gr. Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht. Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekanntmachen zu lassen.

Gießen, den 8. August 1906. Bn/a

Großh. Bürgermeisterei Gießen. __________________Mecum.__________________

Bnttenverkauf.

Die Gemeinbe Allenborf a. b. Lahn will einen ab­gängigen fetten Bullen im Wege bec Submission atrf lebend Gewicht verkaufen. Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum 20. August l. I., nachmittags 21/2 Uhr auf hiesiger Bürger­meisterei abgeben, wo alsbann in Gegenwart ber erschienenen Submittenten bie Eröffnung erfolgt.

Die Bebingungen liegen auf hiesigem Bürgermeisterei- Bureau offen.

Allenborf a. b. Lahn, am 14. August 1906.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allenborf a. b. Lahn

Volk. 4926

Maus non Bauplätzen au der Licher Ltraße.

Die Stadt Gießen läßt

Mittwoch, bett 22. August, nachmittags 3 Uhr

auf dem Großherzoglichen Ortsgericht zwei nebeneinander gelegene Bau­plätze an der Lichcr Straße, Ecke der Landmannstraße von rund 600 und 480 qm öffentlich meistbietend versteigern.

Gießen, den 9. August 1906. BH/8

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Herbst-Pserdemarkt zu Gießen.

Am Dienstag, den 11. September 1906, vormittags, findet auf den städtischen Marktanlagcn nächst der Rodheimer Straße PsMiMkt statt. Stallungen sind in der Nähe deö Marktes aus- rcichcnd vorhanden, wegen derselben wolle man sich an Herrn Hoslohn- kutscher Hubn-Gietzen wenden.

Für die Prmicmli des besten Pferdematerials stehen 1670 Mk. zur Verfügung. Der Prämiierungsplan ist von Herrn Weiuhäudlcr August Schwan zu Gicßeu zu beziehen. Die Preisverteiluug erfolgt im Anschluß an die Prämiierung um 12l/a Uhr. Omnibusverbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz und zurück. Von 10 Uhr ab Konzert und Restauration auf dem Marktplatz.

Am 12. September, nachmittags 2 Uhr, findet in dcr Turn­halle der Stadtknabenschule eine

Verlosung

statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Nähmaschinen, Hausbaltungs- und Gebrauchsgcgenständcn.

Ter Generalvertrieb dcr Lose ä 1 Mk. ist dem Herrn Richard Bttchackcr-Gießen übertragen.

Gießen, den 25. Juli 1906. Bu/8

Die städtische Pferdcm arkt-Kommission.

Jean Kirch.

MinWg von MsstrleitWgslirbeilen.

Die für das Wasserwerk der Stadt Schotten, Obcrhesseu, er- forderlichen Erweiterungsarbciten alS:Erbauung eines zweiten Hoch- druckbehcilterS von 160 cbm Nutzinhalt in Stampfbeton, ferner Qnellfaffnngs-, Rohrlcgungs- und Bcrbcssernngsarbeiten" werden wiederholt ausgeschrieben und sollen durch schriftl. Angebot als ein Ganzes vergeben werden.

Plan und Bedingungen sind bei der unterzeichneten Behörde, sowie bei der Großh. Bürgermeisterei Schotten einzusehen; Sörbingintgen und Angebotsvordruckc gegen ganz freie Einsendung von 2,00 Mk. (nicht in Briefmarken)- nur von uns beziehbar. Angebote sind unter Benutzung der Vordrucke verschlossen und mit entspr. Aufschrift versehen, bis spätestens Montag, den 27. August 1906, borut. 12 Nhr auf unserem Bureau: Frankfurter Straße 29 cinzurcichen. Eröffnung in Gegenwart dcr Bieter. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 14. August 1906.

Großh. Kultnrinspektion Gieße«:

I. V.: Wallek. B15/R

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Höhere Handelsschule Landau (Pfalz.) Beginn des W intei seuiesteis: 15. Ost loder 196U.

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Alb eitsv epgebung.

Die bei Errichtung einer neuen Küchenanlage am Kurhaus uorfonunenben Arbeiten werben hiermit auf Grunb bes Ministerial-Erlaffes vom 16. Juni 1893 öffentlich ausge­schrieben.

Zur Vergebung kommen:

]. Steinhauerarbeit, ca. 6 cbm Werksteine, ea. 8,4cbm Treppenstufen aus Basaltlava re. 2. Zimmerarbeit, ca. 28 rm Tannenholz, 140 qm Dachschalung re. 3. Träger- licfcrnng,, ca. 9000 kg schmiebeeiserne Träger. 4. Grob­schlosserarbeit. 5. Dachdeckerarbeit, ea. 670 qm Schicfer- beckung re. 6. Spenglerarbeit, ea. 160 qm Zinkbeckung, Stanbkanbel, 70 m Abfallrohre re. 7. Blitzableitcranlage. 8. Glaserarbeit, ca. 167 qm Fenster, 225 qm Verglasung bes Küchenbaches, 170 qm Glaswände re. 9. Weißbinder- arbeit, ca. 3200 qm Wanbputz, ca. 880 qm Deckenputz re.

Zeichnungen unb Bebingungen können auf unferm Amts­zimmer (Ufastraße) eingefehen werben; daselbst werden Arbeits- befchreibungen zum Selbstkostenpreis abgegeben; Versanb nach auswärts findet nicht statt. Angebote sind verschlossen unb portofrei bis längstens Samstag, den 1. September, vormittags 10 Nhr bei ber unterzeichneten Behörbe abzu­geben, worauf sofort beten Eröffnung im Beisein etwa er­schienener Bewerber erfolgt. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Bad-Nauheim, 15. August 1906.

Baubehörde für die Neubauten

Jost. B

i. Futterliefernng

für die chirurgische Veteriuärkliuik in Gießen.

Für die Zeit vom 1. November 1906 bis zum 31. Oktober 1907 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- unb Handdrusch), Hafer, Weizeuschalen, Futtermehl und Hunde­kuchen für die chirurgische Veterinärklinik vergeben werden.

.Verkauf von Dünger.

Der in der Zeit vom 1. November 1906 bis zum 31. Oktober 1907 gewonnene Dünger soll nach dem Gewichte, so wie ec sich in der Grube findet, an den Meistbietenden verkauft werden.

Reflektanten werden ersticht, ihre Angebote an die Direktion bis zum 5. September d. Js. einzureichen.

Die Bedingungen sind in der chirurgischen Veterinor- klinik, Frankfurter Straße 94, einzusehen.

Gießen, den 15. August 1906. D18/g

Die Direktion der chirurgischen Beterinärklinik.

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