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Erstes Blatt
188. Jahrgang
SamSt^glV. Februar 1906
SieMer AWiger
w General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen
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Nr. 41
Erscheint tSattch aus;er SonnlagS.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Kamillen« blätter Diennal tn der Woche beigelegt
Rotationsdruck u. 93er» Inq der Brüh t'lchen Univers.-Buch'N.Slein- bruderet. R. öange. Redatnon, Ervedilwa und Trurferet:
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Anzeiger Gießen.
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z>ie heutige Dummer umfaßi 16 Seiten.
2 PfUteüer für AnsichtstartettV"
Die ©teu erfommiffion des Reichstages beriet am Freitag den Antrag Nacken, die im Jnlande ausgegebenen Ansichtspostkarten mit je 2 Pfennig zu besteuern. Nacken führte aus, der Handel mit Ansichtsvoükarten werfe einen enormen Gewinn ab. Staatssekretär Kraetke äußert Bedenken gegen den Antrag, der auch die in Form von Ansichtspostkarten hergestellten Reklamekarten treffen wurde. Der Begriff der Ansichtspostkarten sei sehr schwer festzustellen. Ganz unmöglich wäre eine posttechnisch genaue Kontrolle. Nach weiterer Debatte, in der u. a. Staatssekretär Freiherr v. Stengel äußerte, nach seiner Meinung stehe jedenfalls dem nichts im Wege, daß in der Kommission Ersatzsteuern vorgeschlagen werden, wurde der Antrag Nacken mit 14 gegen 12 Stimmen angenommen. Dafür waren Konservative, Reichspartei, Zentrum und Nationalliberale, dagegen Freisinnige, Sozialdemokraten, Polen und wirtschastl. Bereinigung. Eingegangen sind die Anträge der Abgg. Dr. Wiemer und Merten (frs. Vp.) auf Reform der Branntweinsteuer und des Abg. Singer und Gen. auf Einführung der Reich Seinko m m en» st eu r und Reichsvermögens st euer, sowie des Abg. Müller-Fulda auf Einführung der Biersteuer. Nach einer längeren Besprechung zur Geschäftsordnung wurde beschloffen, diese Steuerpläne, wie überhaupt die gesamten ErgänzungS- steuern zunächst zur Verhandlung zu stellen und erst dann an die Erbschaftssteuer heranzutreten, so daß diese Beratung kaum vor Ostern beendet werden wird.
Soweit die heutigen Berliner Berichte. Wir müssen sagen: nachgerade wird das Eifern gegen den Luxus, d. h. auch gegen die bescheidenste Behaglichkeit des Lebens, bis zur Lächerlichkeit getrieben. Längst ist nicht mehr von einer Belastung der Besitzenden bei solchen Bestrebungen zu sprechen. Dem Wohlhabenden macht es finanziell allerdings nichts aus, die Ansichtspostkarte mit einer 2 Pfgs.-Stempelmarke zu bekleben — als ob nicht schon genug geklebt würde im deutschen Vaterland! — oder eine Fahrkarte teurer zu bezahlen. Der Arbeiter, der Handwerker, kurz jeder, der mit den Groschen zu rechnen hat, empfindet aber solche Aufschläge als chikanös. Daß die Industrie geschädigt wird durch den Feldzug gegen den „Luxus" — und dadurch auch wieder die Arbeiterschaft und der Mittelstand — das kommt kaum mehr m Betracht.
Dio Wahlrechtsreform im Großherzogtum Sachsen- Weimar abgelehnt.
Weimar, 16. Febr.
Der Landtag nahm heute einen Nachtragsent-- wurf zum Landtagswahlgesetz an, durch welchen ein einfacherer Wahlmodus bei den Wahlen der Höchstbesteuerten eingesiihrt werden soll. Ein Antrag des Ab- geordn. Appelms, die direkten Wahlen für die 23 aus den allgemeinen Wahlen hervorgehenden Abgeordneten einzuführen, wurde abgelehnt, ebenso ein sozialdemokratischer Antrag auf die Einführung des allgemeinen gleichen und direkten Wahlrechts für den ganzen Landtag.
Durch die Ablehnung der direkten Wahl ist das Groß- Herzogtum in eine politische Erregung versetzt worden, wie man sie bisher nicht gekannt hat. Sie spricht auch aus den Auslassungen der nationalliberalen weimarischen Landeszeitung „Deutschland", die u. a. schreibt:
Die Mehrheit möge sich ihrer Verantwortung bewußt werden I Eine tiefe Erbitterung wird sich allenthalben im Volke breit machen, nichtnurdieArbeiter fordern eine Verbesserung des Wahlrechts, sondern auch alle liberalen Kreise. Die geradezu skandalöse Ablehnung selbst der gemäßigsten Anträge wird der Sozialdemokratie nur immer neue Anhänger zuführen. Die Neuwahlen werden unter der Parole derWahlrechts- ö e r b e i m? r u n q stehen.
politische Tagesschau.
Wie die Großherzogin von Baden Frau Geck „besuchte".
Ueber den angeblichen Besuch der Großherzogin von Baden bei der Frau des Sozialistenführers Ad. Geck wird der „Dtsch. Ztg." geschrieben:
„Der babifrfje LandtagSabg. Geck aus Offenburg hat in der iRanuner von einem Besuch der Großherzogin bei seiner Frau in idem Sinne gesprochen, als habe die Fürstin die Frau Geck auf3 ^gesucht, um einmal „ein sozialdemokratisches Weib kennen zu
lernen". Die Sache verhält sich so, daß Frau Geck wegen eines Frauenleidens einige Zeit im Karlsruher Ludwig»Wilhelms- Krankenheim lag, das von der Großherzogin mit sreiwilligen Beisteuern aus dem ganzen Lande zum Andenken an ihren früh verstorbenen Sohn Ludwig Wilhelm gestiftet wurde, und das die Großherzogin oft besucht. Bei einer solchen Gelegenheit erfuhr die Großherzogin, daß Frau Geck aus Offenburg da sei, und wie sie andere kranke an ihren Betten besucht, um sie zu trösten und zu zerstreuen, so tat sie auch bei Fran Geck, die darüber sehr erfreut war. D i e Fürstin macht in ihrem Samarilerdienst keinen Unterschied der Partei; sie bat noch nie eine Kranke gefragt, ob ihr Mann ein Sozialdemok,at oder etwas anderes ist. Jedermann wird zugeben müssen, daß der Vorfall die badische Landesmutter nur ehrt, daß es aber weder ..taktvoll" noch sonst rühmlich war, die Sache in der Form zu erzählen, die von dem Aba. Geck beliebt wurde."
Tie Beisetzung König Christians.
Kopenhagen, 16. Febr. Heute vormittag wurde die Leiche König Christians IX. in feierlichem Zuge von der Schlvßkirche durch die Stadt nach dem Hauptbahuhofe überführt. Gegen IP/2 Uhr trafen in der Schlvßkirche ein: König Haakon von Norwegen und der Großhcrzog und die Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin, kurz darauf der König von Dänemark, der König von Griechenland, Prinz Karl von Schweden, die Kaiserin-Witwe von Rußland, der Herzog und die Herzogin von Cumberland usw. Darauf fand ein Trauergottesdienst statt. Hofprediger Paulli hielt eine kurze Predigt. Sodann wurde der Sarg von vier Kapitänen zur See und vier Obersten aus der Kirche getragen. Unter dem Geläute der Glocken aller Kirchen und einem Trauersalut fetzte sich der Zug in Bewegung. Vorauf schritten ein Bataillon Infanterie, eine Abteilung von der Marine, eine Eskadron des Garde-Husaren-Regiments und eine Batterie der Feldartillerie; darauf folgte der Hofmarschall zu Wagen; nunmehr kam der königl. Leichenwagen, mit sechs Pferden bespannt, die von Hofbediensteten mit Trauerlivre geführt wurden . Hinter dem Leichenwagen wurde das Leibpferd des verstorbenen Königs in General- schmuck geführt. In den Trauerequipagen fuhren hinter der Bahre König Friedrich u nd die übrigen königlichen und fürstlichen Herrschaften. Die Königin und die übrigen Mitglieder der königl. Familie sahen von dem Gebäude zwischen der Schlvßkirche und dem Christiansborgschloß dem Abmarsche des Trauerzuges zu und fuhren dann nach dem Bahnhofe. In den Straßen bildeten Kriegervereine, Stu- benten und Beamte Spalier und schlossen sich dem Trauerzuge an. Nachdem die Militäreskorte auf dem Bahnhofsplatze Aufstellung genommen hatte, trugen vier Kapitäne zur See und vier Obersten den Sarg nach dem Trauerwaggon. Prinz Waldemar von Dänemark und Hofmarschall von Oxholm begaben sich in den Wagen. Die Kommunalverwaltung von Kopenhagen legte hier eine Palmendekoration auf der Bahre nieder. Um 1.40 Uhr ging der Trauerzug, welcher die königlichen und fürstlichen Herrschaften, sowie die Geladenen mit sich führte, nach Roskilde ab.
Roskilde, 16. Febr. Um 3 Uhr traf der Zug hier ein. Der Trauerzug ging langsam nach der Tomkirche, ehrerbietig von der Menge begrüßt. Die Vereine bildeten Spalier. Um 3*/s Uhr kam der Leichenzug in der Tomkirche an. Ter Sarg wurde von Offizieren in die Kirche getragen und auf dem Katafalk vor dem Altar aufgestellt. Choralgesang leitete die Trauerfeier ein. Nach einer kurzen Gedächtnispredigt und nach einem Choralgesang trat das Königspaar zum Katafalk und küßte den Sarg. Tie übrigen Mitglieder der Königsfamilie und die fürstlichen .Herrschaften knieten darauf am Sarge nieder und küßten ihn gleichfalls . Sodann begaben sich die Herrschaften in die Kapelle Friedrichs V. und verweilten kurze Zeit am Sarge der Königin Luise.__________________________________________
Deutsches Reich.
Berlin, 16. Februar. Zur silbernen Hochzeit hat der Kaiser die ehemaligen in Amerika lebenden Grena- d iere von der zweiten Kompagnie deS ersten Garde-Regiments, Hesse und Duning, eingeladen. Beide haben schon der grünen Hochzeit ihres früheren Kompagniechefs Prinzen Wilhelm beigewohnt. Von seinen „langen Kerls" will der Kaiser bei der bevorstehenden Feier möglichst viele wieder um sich sehen. Alle nach lebenden Angehörigen der Kompagnie aus jener Zeit sind, wie gemeldet, geladen worden. Sogar nach Leuten im Auslande wurde gesucht. Heffe und Duning vor der Abfahrt der „Amerika" auf dem Pier zu finden, war nicht schwer. Sie überragten alles Volk um Haupteslänge. Hesse ist seit 1883 in Amerika und bat es als Farmer in Kansas zu be- tröchtlicbem Wohlstand gebracht, so daß er sich gestatten kann,
seine Frau sowie seine beiden Söhne mitzunehmen. Duning, der im Jahre 1882 sich nach Amerika wandte, besitzt iy Richmond, Indiana, ein gutgehendes Eisenwarengeschäft.
— In der gestrigen geheimen Sitzung der sozialdemokratischen Vertrauensmänner wurde beschloffen, daß die Berliner Sozialdemokraten die Landtags-Wahlrechts* reform am 18. Mä^z mit viel größerem Nachdruck fordern sollen als am 21. Januar.
— Zur Behandlung der Heimarbeitfrage, die bekanntlich auch Gegenstand der Beratung des Krotg-ateS gewesen ist, hört die „Tägl. Nimdsch.", daß bisher lediglich für die Krankenversicherung eine gesetzliche Negeluno ' bevorsteht. ES ist aber unzutreffend, wenn angenommen wird, daß bereits ein Gesetzentwurf im Reichsamt deS Innern fertiggestellt ist und dem BundeSrat vorliegt. Es schweben zunächst noch Verhandlungen. Eine der schwierigsten Fragen dabei, die noch nicht gelöst ist, ist die Registrierung der versicherungs- pflichtigen Heimarbeiter.
— DaS im Reichstage heftig angegriffene Urteil in der Bcschwerd/sache der Duala-Häuptlmge gegen das Gouvernement Kamerun ist der «Köln. Ztg.* zufolge aufgehoben und in die erste Instanz zur erneuten Beratung zurückgewiesen worden. Der Grund für die Aufhebung des Urteils ist deffen juristische Unhaltbarkeit gewesen.
Rudolstadt, 16. Februar. Nachdem am 2. Dez. 1905 der Landtag des Fürstentums wegen Nichtbewilligung der Kameralrente des Fürsten aufgelöst wurde, fanden heute die Neuwahlen statt. Gewählt wurden acht Vertreter der bürgerlichen Parteien und sieben Sozialdemokraten. Eine Stichwahl ist zwischen dem Vertreter des Bundes der Landwirte und dem der Sozialdemokraten erforderlich.
AusLand.
London, 16. Februar. Ter „Standard* meldet au3 Shanghai, daß ein neuer Angriff auf die englische Mission in der Nähe von Nanking stattfand. Die Zahl der Vizekönige, welche sich der fremdenfeindlichen Bewegung anschließt, vermehrt sich allmählig, sodaß die Lage immer gefährlicher wird. Die unteren Klaffen der chinesischen Bevölkerung glauben, daß die Japaner die Bewegung gegen die Europäer begünstigen und unterstützen werden, und durch diese Aussicht gewinnt die Agitation an Ausdehnung. Em Chinese in Shanghai versuchte den Sekretär der europäischen städtischen Verwaltung ;u ermorden, wurde jedoch daran verhindert.
Paris, 16. Februar. Nach der Wahl DubostS zum Präsidenten nahm der Senat heute den französ.-rus- fischen Handelsvertrag an.
Paris, 16. Februar. Der neue Präsident FalliereS wird aus Rücksicht auf die Schwierigkeiten, in denen sich die Regierung angesichts der langsamen und zweifelhaften Entwicklung der marokkanischen Frage besindet, das Ministerium Rouvier neu bestätigen, und Rouvier wird jede Personenveränderung vermeiden, die einzelne Parteigruppen verletzen könnte. FalliereS wird am nächsten Montag dem Parlament eine Botschaft zugehen lassen. Diese wird der Hoffnung Ausdruck geben, daß Frankreich eine Periode inneren Friedens und sozialer Fortschritte beschieden fein möge; sie wird zum Schluß betonen, daß Frankreich aber auch in der Welt seine Stellung behaupten will durch die Fortsetzung einer friedlichen auswärtigen Politik. Dieser Schluß ist (wie der Korrespondent der „Franks. Ztg." versichern darf) nicht ohne Einvernehmen mit Loubct und Rouvier revidiert worden.
Belgrad, 16. Februar. Die Skuptschina nahm den Handelsvertrag mit dem Deutschen Reiche endgültig an.
Konstantin opel, 16. Februar. Die russische Botschaft verlangt energisch bei der Pforte Zahlung der rückständigen Kriegsentschädigungen 24000 Pfund vom 1. Januar v. Js., 16 000 Pfund vom 1. Januar d. IS. Die jährlich zu zahlende Rate beträgt 360000 Pfund.
Tokio, 16. Februar. Gestern wurde eine Anzahl Offiziere bestimmt, welche demnächst in der englischen Arme, in Indien Dienst nehmen werden.
Gietzener Stadttheater.
Die Rosa Dominos.
Schwank von Delacour und .Hennequin.
Am Freitag gelangte eine ältere französische Faschings- Posse, „Tie Rosa Dominos", zur Darstellung. Flotte Szenerie, ausgezeichnete Verwechslungstechnik, zu der der Pariser Opernball die Gelegenheit gibt, eine nicht ganz Keine Dosis Frivolität, dabei ein hier und da mit hübschen Pointen ausgestatteter Dialog üben ihre Wirkung auf die Hörer aus. Zwei junge Ehepaare, ein älteres Paar, ein Messe, ein Zimmermädchen und drei rosa Dominos, das find die Requisiten. Eine junge Frau glaubt an die Tugend toer Ehemänner, die andere teilt die Männer in solche, tote sich erwischen lassen, und in solche, die klüger sind. Man beschließt ein Komplott und läßt die Männer, die vermutlich dem Vorstand eines Vereins zur Abwehr der Sitt- lüchkeit angehören, zum Rendezvous auf dem Maskenball biitten. Sie kommen, die Frauen auch, desgleichen das Zimmermädchen, das doch auch ein Vergnügen haben will Mp dem Neffen ein Billet zugesteckt hat, ferner der alte
Pantoffelheld, der schon feit 30 Jahren eine ungestillte Sehnsucht nach einem lauschigen Kabinett mit einem frei- geistigen und freiherzigen Dämchen hat. Nun ereignen sich die tollsten Verwechslungen, denn die drei rosa Dominos sind nicht von einander zu unterscheiden. Im dritten 2lkt klärt sich die Situation und die Männer gehen siegreich aus dem Kampfe hervor. Sie haben Lunte gerochen, tun so, als hätten sie alles gewußt, und zurückprallend treffen die Pfeile die schöne Absenderinnen. — Geschieht ihnen ganz recht.
Tie große Wirkung der Posse liegt namentlich im 3. Akt, der neue Momente bringt, den Knoten nicht auf die gewöhnliche Weise löst, wo der Situationswitz sich in hohem Grade steigert. Weniger schön sind die von den Verfassern in den Dialog bömbchengleich gestreuten ivelt- fiv.gen Gegensätze und weisen Verhaltungsmaßregeln für Ehefrauen, und die Tendenz des Stückes mit ihren Scherzen über die eheliche Treue.
Die tolle Posse wurde vom Publikum sehr freundlich und mit großer Heiterkeit ausgenommen. Die Rollen lagen m guten Händen. Herr Reimer als alter Rentner Beau-
buisson war in Spiel und Maske vorzüglich. Herr Goll als Georges Tumenil und Herr Steinmann als Paul Aubier verstanden ihre Rollen in liebenswürdigster Weise durchzuführen, sodaß man ihnen ob ihrer Mätzchen und Schwindeleien nicht gram fein konnte. Auch ihre Frauen, die nachsichtige, skeptische Marguerite (Frau Bayr Hammer) und die noch so vertrauensvolle Angele (Frl. Tonecker), sowie Herr Lüttjohann als Henri und Frl. Schellenberg als Kammermädchen verdienen alles Lob. Kurz, alle Mitspielenden waren mit Karnevalslaune bei der Sache und die Vorstellung nahm einen animierten Verlaus. Besonderer Tank gebührt noch Herrn Reimer für die gute Regie. pr.
— Der briefliche Nachlaß RudolfBenningfeus wird jetzt von Vrof. Hermann O n ck e n dem Nachfolger W. Onckens auf dem (Siebener ttebrsinhl für neuere Geschichte, geordnet und soll demnächst im Buchhandel erscheinen. Es befinden sich darunter u. a. verschledene Briefe des Fürsten Bismarck, die einen historisches Wert haben.


