Ausgabe 
19.1.1906 Erstes Blatt
 
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L 56. Jahrgang

Erstes Blatt

Die üeutige Kummer umfaßt tO Keiten-

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.erkunden mit

399, 437, 4$8, 638, 669,

6 zu 2000 Mk: Nr. 81, 85, 100, 190,

vorliegenden unfreundlich Heute nun zurzeit st u-

16. Armeekorps. Vierzelm Jahre lang hat er dieses Korps ge­führt und es vorbildlich für die übrigen gestaltet. Außer­ordentlich streng im Dienst stellte er an die Offiziere und Mannschaften die höchsten Anforderungen. Trotzdem mar er außerordentlich beliebt und nicht nur in seinem Korps, son­dern in den ganzen Reichslanden außerordentlich populär.

zur Okkupations-Armee über. Von 1873 bis 1879 komman­dierte er das 11. Ulanenregiment und wurde Chef der kriegsgeschichtlichen Abteilung des Generalstabs. Zum Gene­ralmajor befördert, war er nach einander Kommandeur der 12. und 81. Kavallerie-Brigade. 1886 wurde er General­leutnant und Kommandeur der 20. und dann der 6. Division. Nachdem er noch ein Jahr hindurch Oberguartiermeister im Generalstabe gewesen war, wurde er 1890 General der Kavallerie und kommandierender General des neugebildeten

Nr. 16

Erscheint t*a"ch anher Sonntags.

Dem (Äteßenn Anzeiger werben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Llehtnrr Familien, blätter otennal in der Wache be,gelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl 'scheu Unwers.-Buch-u. Stein- brucferei. R. Lange. Redaktion, Erveduioa und Druckerei:

LÄUl st ratze 7, Redaktion 112

Verlag u.Exped.e^^öl Abreise für Deoeichen:

Anzeiger Gießen.

diePosl Mk.2. menel«. jährl. auLichl. Beitellg. Annahme von Anzeigen für die Tagestlununer bis vormittags 10 Uhr, Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pig.

Derantlvortlich tut den polit. und allgem. Teil: D. Witt ko- htt ,Slabt und Land'' und .Gerlchlssaal": Ernst Heb: für den An­zeigenteil: Hans Beck.

iriden, Unstrickev weben v. Strümpfen ich mich angelegentlichst. jarne (Mi (uBW be slelS vorrätig. *' Preise billigst. H stiae Hopfner ibergeretrafeLlL-.

den 20. Januar, abeudö S Uhr ! der Turnhalle dat

Graf Gottlieb von Haeseler.

Heute, am 19.Januar, begebt ein Mann seinen 7 0. Ge­burtstag, dessen Name mit unserer jüngsten Militärge- schichte aufs engste verknüpft ist nnb der einst berufen erschien, als im letzten Jahrzehnt der Ausbruch eines Krieges wieder­holt vor der Tür stand, der Generalissimus der deutschen Armee zu werden. Glücklicherweise ist es immer gelungen, das Schreckgespenst des Krieges zu verscheuchen, so daß Graf Haeseler, der lange Jahre als kommandierender General des 16. Armeekorps die^Wacht an unserer Westgrenze gehalten hat, nicht das hohe Amt zu übernehmen brauchte. Wenn er nun auch seit etwa zwei Jahren im Ruhestand lebt, so gehört er doch zu denen, die im Notfälle sofort herbeieilen, um sich von neuem in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. Graf Haeseler wurde 1836 in Potsdam geboren und, kaum 17 Jahre alt, Leutnant im Zieten-Husaren-Neqiment. Sieben Jahre später sehen wir ihn als Adjutanten des 3. Armee­korps und erst 28 Jahre alt, gehörte er dem Generalstabe an. Die Feldzüge von 1864, 1866 und 1870/71 machte er im Stabe des Prinzen Friedrich Karl mit. Nach dem frankfurter Frieden wurde er Oberquarttermeifier und trat

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger w

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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Die Zuschrift lautet:

Die Stimmung in Italien wurde in Nr. 9 Ihres geschätzten Blattes <1 Blatt vom 11. Januar 1906) in eurer Welle gezeichnet, die den Remter Italiens zum Widerspruch reizt, um. )o mrlir, 915 dieselbe Anr 's"nn in f-st noch verschärfter rurm m Nr 13 und 14 wier-rholt wurde. Gestatten Sie einem Deutschen, der die schönste Leit seines Lebens in Jtalieir verbracht hnt, seine Stimme zur Rickstigstell"ng zu erheben Es m uwhl tontyr. daß ein nicht geringer Teil der italienische^Bresse k-me klare Steilung zum Dreibund nimmt oder gar vd) irank'whil <£- bordet Wer die italienischen VreßverbaltNisse und ihre Ab- hön-gigkeit (nicht bei allen SßKittent) bald von diestnn AL- geordneten, bald von iener Eliane kennt, sucht m uyrcn stimmen s^doch nicht einen Ausdruck der öffentlichen Meinung. Und weder die öffentliche Meinung, noch viel weniger die Remeruna geben etwas aus die Musterungen sicher fmmastgeblicher Blatter Das Volk selbst, die wahre öffentliche Meinung, bte aus dem Munde jedes Italieners, des Staatsmannes und Gelehrten, deä Burgers und Offiziers, des Bauern und Abruzz-nhirten warm und sympathisch dem Deutschen entgegen­schallt, klingt ganz anders. Men wandere m die Bergwil^ nis her Abruz-en oder die feierliche Oede der Campagna und gebe sich als Deutschen zu erkennen knickt als Oestreicher, denn gegen diese ist natürlich der Hoß noch nicht erhaschen) und man ivird von dem einfachen, rauhen Hirtenvolk, das weder lesen noch schreiben tarn, mit cin-r Herzlichkeit ohne Gleichen em- tf'ngen werden: oder man lasse sich in den Zentren Oberrtattens in denen beute noch die Erinnerung an den Fweibettsramvs gegen die deutschen Kaiser lebt, mit dem Wirt der Kneipe, tu der man einen (billigen und guten 0 Imbiß genommen, ins Ge- svrach ein. oder VerMjte gesellschaftlich mit dem gebrldeten liener f-T^r-n w'^ ntrm p--Ase'"<' f'"^n. eine titniöc. warme Freundschaftper la Germania, nostra allenta. Und wer spricht in Italien nicht mit einer gewissen Anbangstchkett von . Gugttelmo", als ob er sein Duzbruder wäre? Soweit zur Klärung übm: die Volksstimmnnq in Italien.^

W swei'er im Anschluß an einige Stellen italien s^ er Blatter vom Gieß. Anz. gesagt wird, glaube ich auch nicht unwider- speochen lassen ru dürfen. Es entspricht vollkommen den at'- s^chen. wenn die italienische Dresse die schwierige Lage ihres Le-ndes auf der Konferenz von Mgeeiiws bervorhebt, aber fie fügt auch gleich das Bositive hinzu: sie ist sich bewußt, das Italien ln'er eine große Aufaabe zu erfüllen bat: die Vermitt­lung der etwaigen Gegensätze. Die Annäherung Ita­liens an Frankreich sollten gerade wir Deutsche als einen be­sonderen Seoen betrachten, denn unser ?treimi> und Bundes­genosse ist berufen, uns die volle Versöhnung mit der großen Ku ltnrmacht jenseits desRyeins ru bringen. Mit der Ernennung des hervorragendsten ihrer Diplomaten als Vertret in der vor drei Tagen eröffneten Konferenz bat die italienische Regierung ausgesprochen, daß sie trom Bewußt­sein dieser V^rmittlungsvflicht durchdrungen ist: ich kehre einen S'tz des 0'iest. Anz. um (Nr. 13 vom 16. Jan.) und sage: ..Die Svmpathie für Frankreich macht sich in Rom für uns recht angenehm bemerkbar." F. N.

Was Herr F. N. hier von der italienischen Presse sagt, ist uns längst bekannt, sowohl aus eigenem, gelegentlich an Ort und Stelle gewonnenem Urteil, als neben anderem noch aus größeren Preßprozesien, sowie dem nur zu sehr dem Leben nachgestalteten RomanNieeardo Jaannas Leben und Abenteuer" (Albert Langen in München) der so vortresfliche- als unglücklichen neapolitanischen Schriftstellerin und Joum nalistin Mathilde Serao, deren Gatte, früher einer der be- achtetsten süditalienischen Zeitungsherausgeber, wegen einer Reihe unlauterer Manipulationen in seinem Berufe vor etwa vier oder fünf Jahren zu einer längeren Freiheitsstrafe ver­urteilt wurde. Was aber bleibt der deutschen Presse andere? übrig, als fern von dem Lande, wo die Orangen blühen," aus der ihr zugänglichen italienischen Presse ihre Schlüsse auf die Stimmung der Bevölkerung zu ziehen?

Die Slinininnq in Z^aN-rr haben wir bisher nach fast sämtlichen (!) uns italienischen Preßstimmen als recht Deutschland gegenüber charakterisieren müssen, erhalten wir eine Zuschrift eineS in Gießen bierenben Deutschen, besten junges Leben bisher zum größten Teile Italien gehörte und der auch heute nochmals Sohn eines in Rom lebenden angesehenen deutschen Journalisten (eines geborenen Hessen und gleichfalls einstigen Gießener Studie­renden), engste Beziehungen zum Lande der deutschen Sehn­sucht hat. " Wenn die hier ausgesprochenen Ansichten der Wirklichkeit entsprechen, bann haben wir allen Grund zur vollen Zufriedenheit mit unseren südlichen Bundesgenossen.

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Freitag IS.Januar 190<>

Bezugspreis: monallich75Pf., viertel­jährlich Mk. 2.20; durch 'Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pi.; durch

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* -errtr-LL-tt eitin liegen geblieben, nülntil ^^.8,114 [0364 itmoaualt mu 80 Pig. . einer Monatiirchrlart« G»Linden verlort». rL ömUr ro. gebet, ba*L > d. Lieh. Anz. adjug, |* Lchäferhuub entlausen, geb. Frantsurttr Str. 89. ruf wird gewarnt! ,0374

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> 100 Darm- Beisaneen) pttet. h 0877

Wirken. Krug (Ztr.) erklärt, er sei Gegmr der Matrilula^ beiträge, und weist auf die Ungleichheit der Stcuerivsteme m den Einzelstaaten hin. Redner äußert Bedenken, ob aus dre Dauer die Leistungsfähigkeit des Reichstages in der Lage sei, die K^olonialpolitik und dre yIotteit-* Politik in dem bisherigen Umfang zu betreiben. ..! ül» ler - Fulda erklärt die ganze Ftn a.n 3 r c f 0 r irt für einen Schlag ins Wasser, wenn die Kolonial- Politik in dem bisherigen Rahmen weiterbetmeden unl> nickst mehr Sparsamkeit an den Tag gelegt werde, -sn Vorsitzende glaubt sodann feststellen zu können, daß die Atehrheit der Kommission wohl der Ansicht sei. dan ber .'Jiciyrertrag; aus den Zöllen in den nächsten Jahren den vom den ^Legier­ungen geschätzten Betrag von 250 Millionen nickt übersteigt. Der Vorsitzende will, ohne die Mitalied.'r der Kommmron aus diese Zahlen sestzulegen, den Bedarf seitstellen und durchgeht desyala die einzelnen Voiitioneu der Bedarfsrechnnng. die mit einem Mehrbedarf von V45255 Millionen obsckließt. ,

----- w ... .Die Budgetkommission des Reichstages beriet heute Bekannt ist, daß Graf Haeseler ein strenger Gegner des die Denkschrift zum Etatgesetz und erklärte sich schließlich mir Alkohols ist. An der WUun« b« neu«. Fe>ddi-nst°-b. dem » U®M

nung unb deS Kavallene-Crerzter-Regunents ilt er beroor- bie Leutnants und die Assistenzärzte vom

ragend tätig gewesen, wie er micg an dem Generalstabswert 1ggß Berlin 570 Mark, in der Servisklasse em^

über den Krieg von 1870/71 in bedeutender Weise mitge- 330. zwei 240, drei 225 und vier 216 Mark Wohnungsaeldzmchuß arbeitet Hot. Gras Haeseler. der Ritte- des Ordens °°m

Schwarzen ?ldler ut, wurde, als er vor zwei Jahren in bcn 6etv^gt Die im Laufe der Verhandlung eingebrackte

Ruhestand trat, zum Generalobersten befördert. Resolution Ktschert (Ztr. . d^ß bei der Neuregelung der Familien-

-------------- "-!= stand der Beamten berücksichtigt werde, wird einstweilen zuruck-

Saaesidmu, gezogen. Es folgt bie Beratung des Gesetzentwurf bettetfend

Servistaris und die Klasseneinteilung der Orte.

Tie Einführung einer Nerchs-Wehrsteuer Die Budgetkommission des Abgeordneten^

Ivird über kurz oder lang zur Tatsache werden, denn die Hauses verhand-tt- Mcrn nacknuittas. w°'t°r^ibes Reatevung hat in der Steuerkommifston deS ReichStagS dem I wirtschaftliche Ilnterrichtswese . - :,-.r $.prr

Ä=n& des 'Z°ntrnmsfi7anz^nnes

MWer.Fnlda nickst ein ,,Unannehmbarin der Fleisch, und ein großer Teil der Konservatipen, des Zentrums und I b c a u in (^crtcrung gezogen, deren Prä fit ng der Mmtstev der Nationalliberalen, sowie kleinere Frakttonsgruppen sind e Weitere Erörterungen betrafen die Stellung der Land- dafür, daß durch solche SteVler für die Auffüllung des ^'»n-1 Wirtschaftskammern, die ^-örher ng des Obst , Wein- und (varten valideufonds und für neue Beteraneubeihilseu die Mittel baues durch geeignete Maßnahmen.

beschafft werben. Die Ansichten über die Zweckmäßigkeit München, 18. Jan. In der Kamm.er der^^bgeord- ber Wehrfteuer sind im allgemeinen geteilt. Hinsichtlich neten rtef d'.e Neutorderung der Fe ldzengnterste des ^man nurSaB er n^t sonderlich/hoch rei eine längere ^b-tte ^E.^.Kl em en t^(So^ U

sein wird. Tie im Jahre 1881 vom Reichstag abgelehnte ^ 6 in r g^ F^ldzengmeisterei und wünscht statt Wehrsteuervorlage veranschlagte ihn aus etroa 2o ^01^ t i 11 er i e. ^ n 1e 11 i d

Mark. Müller-Fulda rechnet 35 Milliönen heraus. Optimisten ^ir Selbständigkeit der bavrischen Truvpcn sei cS bedenklich, glauben gar an ein Ergebnis von 50 Millionen. Was die ß^ß jetzt immer eine preußische ArtNlerie-Insvek- Durchführung der Weh.steuei: betrifft, so lieg-n die Ber- Iti 0 n noch Bauern komme und daß sich die Qualifikation der hältnisse heute anders als vor 25 Jahren. Damals war b-verischen Offiziere auf dem Urteil dieier ^eußll^..^ ^^ eine Kopfsteuer von 4 Mark und ein bis zu 3 v. H. steigen- tnivektion °^ue E ässe lmann(l^ Das Aeficktigungs^ der Zuschlag zur Einkommensteuer in ^ÄA^?ommen. rech^ ^^.fiTnfjmt bCT z-^vvensührer durch preußische.Generäle Bei ber tn der Jetztzeit unaufhörlichen Verschiebung der dieser Inspektion des Schteßwesens nicht. Krtegs-

Bevölkerung würde eine Kopfsteuer sehr lästig emüiunocn minh-(ci. v <öorn begründet nachdrücklich die Forderung! werden, was der preußische Fiuanzminister in der Reichs- cje ^^t^e'ugnieisterei. Ti? Inspektionen durch preuüi'che Ost" tagskommission aeltend machte. Daß er sich mit der! ,^e erfolgen alle zwei Jahre und beziehen fick lediglich auf che R e i ch s e r b s ch a'f t s ft e u e r nur schwer befreunden konnte, Gleichnmstigkeit der Schießausbildung: von Qualinkationen iet läßt überdies auf eine starke Unlust bei ihm schließen, keine Rede. Die Berichte der vreuß. Inspektion können uns mW auch die E i n k 0 m m e n st e 11 e r von Reichs wegen heran- hoher Befriedigung pullen.. Nach einer weiteren Dolemk wnd s°z°geu Su sehen. Doch ba'wt würde das Projekt de«- «

fteuer nicht scheitern, denn es hat den Ansthetn, at» wurden fi'ar?^rnbe? 18 Jan. In der heutigen Sitzung der

durch Zustimmung der Regierung zum Wehrsteuergedanke.i ftnmmcr erklärte Minister Schenkel in Beantwort--

die Aussichten der F-'nan-.r-'s'm, aeb-s'ert werden. I einer sozialdemokratischen Interpellation bctreffcn^ bie <2Ir*

' bellterkammern folgendes: Die Reichsregierung be-

absichtiae die Ausarbeitung eines Gewtzes betretend die Arbeiter- . vertretstna. sobald die Reichsnesehaebung über die Bericksvereme

Darmstadt, 18. Jan. Der zweiten Kam m e r ist eme Abschluß gelangt ist. Tie badische Regierung ist bereit, Vorstellung der an St a a tSanstalt en angestellten |ed . Dund-Srat an der Schaffung eines solchen Gesetzes Mitzu- m i n 2 r i st i s ch g e b i l d e t e n L e h r e r zugegangen, m der die Gewißheit bestehe, daß doS Reich die Frage

diese unt^r Hwioe'S auf die.Beralstung der städtischen -eOTer . erachte es die Regierung mckt für geboten, durch

bitten, ihr Anscmgsgebalt auf 2000 Mark und bas nach a"s G-bii»te nnrrnaefien.

Dienftjahren zu err-eichende Höchstgehalt auf 4000 Mark fest- -------------------------

zusetzen. Der Verein der Großh. Hess. Geometer 2. Klaise j^ttbnnor hpt fiMlftPKrtThtlptPtt bittet in einer Vorstellung um Bewilligung emeS W 0 h n u n g s - ULL gilll! Wtlvl VllrliriL

geldzuschusses und bis zum Erlaß eines Geietzes hierüber Gießen, 18. Januar,

imt die Gewährung einer Teuerungsrnlage an die im -Ltaats-I Anwesend - Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten

und @«.,«1 di- St°dt°°rordnet-n- Br--,

Staatsanwaltschaften und Amts an w ölte u bitten Dr. Ebel, Eichenauer, Euler, Faber, Gabriel, Haubach, um eine Erhöhmig ihrer Verautunaen nach folgender Skala: bis Heichelheim, Helfrich, -Helm, Huhn, Jann. Keller, Kirch, mm 18. Lebensjahre whrlick 750 Mk., bis zum 21. ^ebensiaore £ci() 2öber, Orbiq, Petri, Schäfer, Schaffstaedt,

ÄVM SB«n.nW. und Dr. WimEN-u-r.

UM weiter" 150 Mk steigend bis zum Höchstgehalte von 2200 Mk. Auslosung von Schuldverschreibungen.

Zur Zeit beziehen die Sckreibgehilfen im 25. Lebensjahr 950 Mk., <pon dem Anleben von 1895 wurden auSgetosl: 6 Stück im 30 1200 Mk. und der Höchstsatz beträgt im 50. Lebenswahr 100 31 84> 118, 206, 223, 261; 7 Stück zu

UNmann, natl.). Hebet eine Reihe der testen Abgeordne- ^70, ö74f 622, 626, 651, 686; 15 zu 1000 Mk.: Nr. 36,

ten-Wahlen, die unbeanstandet blieben und z. emstimm'g 117 150 183 335, 371, 399, 437, 4H8, 638, 669,

Ä&Ä b^emn&S 69^/ «ssi 702; 6 zu 2000 Mk - Nr. 81, 85, 100, 190.

Revifion der landstäntz-ichen Geschäftsordnung beseitigt wird. 219, 222.

Vorstellungen der Stadtverwaltungen zu mngen Vom Anleben von 1897 wurden auSgeloit: 4 einet

und Heppenheim wenden sich gegen die,ihnen von den Re- Nr. 14, 60, 121, 148; 3 zu 200 Mk.: Nr. 109,

gierungen awgesonnene Erhöhung der Zuschüpe zu ihren ca 1 I ^29, 138; 8 zu 500 Mk.: Nr. 126, 163, 188, 237, 253, ^"Berlin 18 Jan. S t e u e r kom m i ssi on des Reicks- 297,'349, 379; 9 zu 1000 Mk.: Nr. 94, 112, 125, 164,243, tag es. Im' Laufe der beute fortgesetzten Beratung erffartc 380, 400, 412, 414; 3 zu 2000 Mk.: Nr. 24, 92, 140. Herold (3trJ: Zuerst, die jjöirettai Die Auslosung des Anleheus von 1899 ergab: 2 Stück

SW? ÄSÄ«' ÄÄÜ. 2000 Mk.: Nr. »9. 4 zu 1000M.: Nr. 1S2,

welche der Reichstag wolle. Er könne heute schon sagen, daß 185, 200, 274; 5 zu 500 Mk.: Nr. 402, 403, 4-6, 460, seine politischen Freunde eine Reihe neuer Steuervor- ^gg. 6 200 Mk.: Nr. 557, 571, 617, 619, 639, 684;

schlage bringen werden tor. d. Stenge l erttart, es sei . ?Qr 730, 733, 796. Die Rückzahlung wird

nickst die Absicht der verbündeten Regierungen, die Emzelstaaten ' 0

öon den Mat rikn larbeiträgen überl;aupt zu befreien, am 1. Mai erfolgen.

Unterstaatssekretar Twele erklärt es ftir schwer, einen finan-I Mlttellnngeu.

zielten Ausblick auch nur auf einige Jahre hinauszuwersen, ^)ec Vorsitzende teilt mit, daß Abschriften der in der daher müsse man die ungedeckten Matriknlarbestrage als Reserve Sitzung beschlossenen Erklärung gegen dieTabak- f ic

berft werden können, wenn nicht in den letzten Jahren Anhängsel neten Heyligenstadt und die stieichstagsabgeoidneten der bi* durch Ostasien, die Kolonien usw. den Etat korrum- preußischen Wahlkreise gegangen seien. Unser

basl)°b° hierauf erwidert, daß °r md