Ausgabe 
16.3.1906 Zweites Blatt
 
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Rühmlichst bekannte

T &. Ps. W.-Tauce gibt Braten, Fischen, Tunken rc. Pikantest. Geschmacl. ^'rtrast-me Madonna neu Nemouladen-Sance in Gläsernd.Tuberi^

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Erle,

5

Der Vorstand.

,16'

Anfang 81/, Uhr.

Bauer sch er Gesangverem

Samstag, den 17. März, im Neuen Saalbau:

Feier Zes 42 jäljiigen AistNgsseKes

verbunden mit Konzert, Theater und BaÜ.

Holzv erkauf.

Im akademischen Forstgarten liegen folgende Nutz- und Brennhölzer zum Verkaufe:

Bekanntmachung.

<^n das Genossenschaftsregistcr wurde eingetragen, bezüglich des landwirtschaftlichen Consumvereins Anne­rod, cingetr. Genossenschaft m. unbeschr. Haftpfl. z« Annerod ; An Stelle des Philipp Bachmann und Wühelm Hamel IV. sind der Landwirt Wilhelm Hahn und der Pflasterer Wilhelm Dörr erster, beide von Annerod in den Vorstand gewählt worden. 15 -3

Gießen, den 7. März 1906.

Grokherzogliches Amtsgericht.

Besitze der bürgerlichen Rechte, weiVcr. unter den b>Datett Ausrufe verbrcilete,, in bcncii sie zum verrat gegen ihrs militärische Pflicht ausgerelZt wurden .

ju '^^'rsburg, 15. März. Die zur Prüfung des von einem amerikanischen Svndikate vorgeschlagenen Proiektes einer Bahnverbindung '-on Kansk Alaska mit Untertunne l un g der Behring strafe begann heute ihre Beratungen. Das Syndikat will den Bau auf seine, Kostenaus- sühren, wenn ihm aus emem 24 Kilometer breiten Gelände längs der Bahnstrecke das ganze Gebiet zur industriellen Aus- nutznng überlassen werde. ~, ...

Petersburg, 16. März. Der Petersburger Schrift­stellern erband beschloss einen energischen Protest gegen die durch das Kriegsgericht erfolgte Verurteilung von dret Re­dakteuren der Lokalpresse m Tschita zum Tode d-mrch d e n S tr a n g. Ter Protest wird morgen m den meisten RcDcnz- bMtt». verö^lich^ (¥eter§B $eL,qJg.) ^Militär, gericht verurteilte den Sohn des Generals Michai­low zu drei Jahren Zuchthaus unter Belastung un

Bekairarmuchung.

Bei der hiesigen Schutzmannschaft ist die Stelle eines Schutzmanns vakant und soll demnächst neu beseht werden. Bewerber, welche den in der Bckanntmachilng vom 25. April 1903, die Ausführung des Gesetzes über die Besoldungen der Gendarmen und die Polizeikosten betr., enthaltenen Bc- stiniinungen entsprechen, werden ersucht, sich bis zum 15. April 1906 unter Vorlage der erforderlichen Nachweise bei uns zu

Hslz-Bersteigerung.

Donnerstag, den 22. März 1906 von vormittags 9 Uhr an kommen bei Wirt Feht-Wißmar aus, dem Gcmcindemald Wißmar, Distr. Io Kennelsheck, 20 Wmter- berg, 34 Beckert unb Totalität, zum Verkauf. Eichen: 1 Stamm 0,33 Fstm., 4 Stangen 2. Kl., 19 Nm. Nusi- rollen 2 Mtr. lang, 23 Nm. Knüppel; Buchen: 45 Derb- stanqen, 460 Rm. Scheit und Knüppel, 3 <00 Nm. Neiser. Nadelholz: 13 Stämme 2,24 Fstm., 41 Stangen 1. 4. Kl^ 7 Nm. Nuhroüen, 2 Mtr. lang, 35 Nm. Neiser.

Krofdorf, den 14. März 1906 ,

ßiß. Das Bürgermeisteramt.

Arbeitsvergebung.

Die Maurer-, Pflaster- und Chaussierarbeiten für den Ausbail der Goethestratze zwischen Stephan- und Henselftraße sollen Montag, dcn 26. ds. Monats, vormittags 10 tthr öffentlich vergeben werden. . ^16/3

Arbeitsbeschreibuiigen unb Bedingungen hegen wahrend icr Dienststuiiden bei uiis ziw Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bt5 zmn vorgenanuten Zeit­punkt an uiis cinzurcichen.

Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Gießen, den 15. März 1906.

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

hat die 11 von ihm geretteten Personen der,B^savung desl untet- gegangeiicn englischen Dampfers ..Britifl) King l^.erl-ergebrachtt Der dritte Cfrisier derBritih K'urg sagte au^l, neun Mann der Besatzung seien vor der Abfahrt von Ncwyork desertiert. Er glaube, daß die Zahl der bei dem Untergang deS Dampfers Er- trunkenen 18 nicht übersteige.

Amsterdam, 16. Mär;. Bei dem letzten! Un weiterund in Südholland über 180 Pachthöfe überschwemmt und vernichtet worden. Tie Eisenbahngleise sind an vielen stellen ortgerissen. Auf den Bahndämmen liegen Ackergeräte, -tierlcidKn und Baumstämme umher. In den geschädigten Gemeinden ft.nd Hunderte von Men chen obdachlos. Der Schaden wird in Südliolland allein ans 80 Millionen geschätzt

Paris 16 März. In Courneres bedrohen bic Ausdunst­ungen der Seidjcn die Umgegend mit ansteckend en Krank­heiten. Besonders wird Typhus benirchtct. Die Leichen werden deshalb nicht mehr ausgestellt. Wenn die ^eidicn nad) fünf Minuten uidrt erkannt sind, werden die Sarge gcschloivcn. Es wurde beschlossen, täglich zwei Bestattungen abzuhaltcn xxt Pariser Feuerwehr und die deuticken Nettungsmanmchaften setzen ihre Tätigkeit ununterbrochen fort. Je zwei Mann holen eine Leich«, deren Ausdünstung ledoch so schlimm ist, daß der Hintere Träger alle zehn Minuten abaelost werden mutz. So braucht man zwei Stunden, um erne Leiche an das Tageslicht

Eilen 16 Marz. Um dcn ^-ruhvcrssnen^ug^.^ur E 77 f s e i^s u n g zu bringen, hatten am 15. d. M. bisher! Täfer auf der Strecke Oberhausen-Atyrum em

»ÄÄ StU « wurde °u,

Ter Kapitän dcK hier ein. aetr^fenen SchleppdampfersNeptun" meldet: Er traf,am Mittwoch vor Borkum die von der Mannschaft verlassene norwegische BarkRigi" in leckem Zustande an. ^e Borouna war bei dem schweren sturme vergeblich, oon dem^ Verbleib der Mannschaft hat man Feme Ohier des Sturmes wurde auch der SeeleichterKobold . Die Mannschaft wurde beim Nachlassen des Sturmes^ rettet nachdem sie 30 Stunden lang iNi Mannfchaftsraum zusamtncn gedrängt zugebracht hatte und nach erfolgter Strandung stündlich den Tod erwartete. . ~

Hamburg, 16. März. Nach einem Streit tötete der Tischler geselle Kelch den Töpfer gesellen Hellmann durch Messerstiche Ter Täter wurde verhaftet.

Straßburg, 16. Marz. Sm Ucbermu! versetzte ein jum Militär ansgehobener junger bursch-, der nach der Musterung angetrunken war, dem Zugeleibesttzer patter S eTem Pstiem einen Stich in las Perz, icr Wort

Evangelischer Arbeiterverein

Sonntag, den 18. März, abends 3 Uhr im Saale der Herberge

des Herrn Dr. Richter über:Die WsiigÄi"

Nutz- Md BrtMhoh-VersteigttMg.

Mittwoch, den 21. März 1906 von vorm. 9 Uhr an kommen bei Gastwirtin Witwe Weißbrod zu Salzböden aus dem Gcmcindewald Salzböden, Dsttr. Heuserberg 10 Hardt Austück 5c und 3a, Schottenholz 14, Jtscheid und Totalität, zum Berkaus. Eiche: 82 Stämme 4UH. = 16 90 Mm., 163 Stämme 3. Kl. 89,8o Fstm., lOetamnie 2 Kl. == 15,37 Fstm., 5 Rm. Schichtnrchholz (2 Mtr lang), 37 Rm. Scheit, 52 Rm. Knüppel, 589 Rm. Reiser, 1 Jini. Stockholz. Buche: 200 Rm. Scheit, 192 Rm Knüppel, 1655 Rm. Reiser. Fichte: 12 Stamme 4. Kl. = M« Fstm., 6 Stämme 3. Kl. = 3,i0 Fstm., 32 Stangen 1 9 3 Kl = 1,47 Fstm. Kieker: 1 Rm. Schicht­nützholz (2 Mtr. lang), 5 Rm. Knüppel, 20 Rm. Reiser.

Krofdorf, den 15. Marz 1906

Bi6/3 Das Bürgermeisteramt.

Sudmission.

Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1906 aus dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden:

1. Die Lieferung von: Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren, Milch, 'Butter und Eier, Bier, Eis, Mineralwasser, H

Bürstenwaren und Toilettengegenstande, Porzellan« imd Glaswaren, Emaillewaren, Schreibmaterialien, Kleider für Kranke und Personal, Schuhe » " . . .

2. Das Reinigen des Küchenherdes und der Oeseu.

3. Das Leerfahren der Senkgruben und Fortschaffev des Kehrichts.

4. Die Abgabe von Knochen und Gespm.

Die für die Lieferung gütigen Bestimmungen liegen auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. ,

Offerten sind verschlossen und mit entsprechender Auf« schrist versehen bis zum Eröffnungstermin

Mittwoch, den 21. März 1906, vormittags 12 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben.

Der Zuschlag erfolgt bis zum 28. März 1906. Gießen, den 6. März 1906.

Großherzogliche Direktion der Klinik für Psychische und nervöse Krankheiten.

Sommer.

Bekanntmachung.

Anmeldungen zum Bezüge der Philipp Wilhelm Heinrich Schott- und der Geschwister Höpsner- Stiftung haben vom 25. März bis 8. April 1906 beim sladlgchen Armenamt, 9lcueu Säue 25, Zimmer Nr. 2, zu erfolgen.

Gießen, den 15. März 1906.

Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.

Eurfchmann. B A

Mein Lebensretter!

Ter 'nachstehende amtlich beglaubigte Bericht gibt ein Bild rote eine Krankenpflegerin sich am Leben erhielt. Berlin JLr Oychnevüraße 19, dcn 80. Avril 1905. Erlaube mir mftznteilen, daß das Biofon mir große. Dienste gcleisleihatuudfaqeIhnen hierdurch nochmals meinen besten Dank. Ick habe Diofonallen Bekannten und Verwandten empwhlen, roelche es M « Avotbckcn holten. Ich war durch Blutarmut und ich^chte Der dauung und totale Ncrvcnfduvache foivelt, daß mein -lrzt fagtc es ist mit ihrer Kraft zu Ende, cs kann ihr nur noch künstliche Er­nährung au'helfcn. Darauf verordnete er Bwfon und ®ott nebst dem Eichnder fei cs gedankt, dieses Prävarat brachte mich wieder so ziemlich auf die Beine, daß ich wenigstens nach vierroochentlichem Gebrauch wieder meinen Beruf fo einigermaßen nachgehen kann. Ich werde dasselbe in meinem Berufe als Krankcnvfle^rm immer weiter empfehlen. Nochmals meinen besten Dank. Mit Achtung Wwe Louise Lange. Unterschrift beglaubigt.

Bioion ist erhältlich in Apolheken, Drogerien -e. da? halbe Kilo°Paket zu drei Mark, mit Bouillonextraet ober mit Gocao, ersteres zur Luvveubereitimg, letzteres als Morgengetraift. .Man verlange vom Biosonwerk Bensheim die Broschüre mit den Berichten über die von den Profefforen, Aerzten und m Krankcnhauiern ic# erzielten Erfolge. __ ___

Vas ilt aber wirlifidi z«m venweiflen!

(Seit vier Wochen dieselbe Leier: Herr Meier ist krank. Herr Müller kann nickst kommen! Fraulein Schmidt liegt M 2U Bett! Und ich sitze da und weiß nur vor Arbeit nicht BBH zu helfen. Ich will Ihnen was sagen, ÖerrRapp: buchen BIH Sic 20 Mk. auf Geschäftsunkosten I Und Sie, Kar .besorgen für die 20 Emmchen Fay's ächte Sodener Mmeral-Paltillen, H H ü aber sofort bitte. Die werden bann an das Penonal vev- j|3 s wl teilt, damit die ewigen Erkältungen einmal auU)oren 11 Emm Für 85 Pfg. die Schachtel in sämtlichen Apotheken, Drogen» und Mincralwasferhanblungen zu haben. hv /**

melden. r

Dje fragliche Stelle ist Mtlitaranwartern vorbehalten und beträgt der Gehalt:

1. für die halbjährliche Probedienstzeit 3 Mk. pro Tag und 100 Mk. Kleiderqeld pro Jahr und

2. nach definitiver Anstellung 1300 Mk. Anfangsgehalt nut alljährlichen Steigungen von 30 Mk. bis der Endgehalt

mit 1800 Mk. erreicht ist, sowie 100 Mk. Kleidergeld pro Jahr.

Bensheim, am 26. Februar 1906. D/,

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Bensheim.

Dr. Fr enap. ' _________

2. Brennhölzer.

6,5 rm Eichen- und Eschen-Scheit- und -Prügelholz, 140' Wellen Eichen- und Eschen-Retsig,

97 Wellen Nadelholzreisig.

Die Nutzhölzer eignen sich besonders für Wagner., Kaufliebhaber wollen sich an den Forstgartenaussehcr

H. Dörmer im Forstgarten wenden.

Gießen, den 14. März 1906.

Die Direktion des akademischen ForsttnsttwtS.

Dr. Hetz.__Dlj/;;

^London, 15. März. Ter Küpitän bc( heule in Bonnes ehtneVoffenen TampfersMabcl" erzählt, er habe untenvegs das deutsche SegelschiffTrcng^ gesickstet, daS Noftignale führte cr an das Schiff heraugewmmen sei, habe er nur einen ^^sen an Bord gesunden, der Kapitän unÄzwer andere M-ftro)en seien über Bord gespült worden und ertrunfen. xaöething5- K? der Mabel" habe den Matrosen aurgenommen, als das aber wieder an Bord derMabel" gezogen werden sollte, t^L'tofoti^vrttgeidftagen. Dabei fei b« M Saat tomman- bierenbe Bootsmannsmaat ertrunken. DieTrenge W et aU +77>7fHnhp^ mrrack in der Nordsee verlas en. 'Jtaa) einem -rite Z aui &n ist dieTrenge" dort vorn F-ischdampfer

Datsche TaEisf

Bekanntmachung ~\

In das Firmenregister Abt. A wurde eingetragen: I. die Firma Emil H. Müller in Gtetzen. II. Die Löschung der Firmen Earl Wenzel und Wilhelm Hause zu Giestcn. III. Bezüglich der Firmen ») Lener» wm» Wagner zu Gießen: Die Prokura des aufmanni? Heinrich Völzcl in Gießen ist erloschen, b) Zimmermann und Schäfer in Lollar: die Earl Zimmermann Ehefrau ist am 9. Januar 1906 aus der offenen H^dclsgesclllchaft ausgetreten und diese damit beendigt Tas Geschäft ist mit Aktiva und Passiva auf den Teilhaber Karl ^chaser in Lollar übergegangeti und wird uiücr der tfirma muh Schäfer weitcrgeführt. c) Tnrnzeitnng für den Gau Hcffcn, Druck und Vertag von Max Albin Klei» zu Gießen: Firma ist geändert in 5)effischc Turnzettung, Turnzeitnng im Gau Hoffen, Mitteldeutfchö Turn­zeitung, Druck und Verlag von Max Albrn ^lein zu Gießen. b Vs

Gießen, den 14. März 1906.

Großherzogliches Amtsgericht.

Bekanntmachuilg.

WiW-Kmtrü-VechMW.

Es haben ans der Stadt Gießen auf dem Hofe der alten Kaserne am Landgraf Philipp-Platz zu erscheinen:

1 Offiziere, Sanitätsoffiziere unb Beamte der Reserve unb der Landwehr 1. Aufgebots (kleiner Dienstanzug).

2. Tie Mannschaften der Reserve und Landwehr 1. Ausgebol-- nHcv Waffen, einschließlich Halbinvaliden unb nur Garnison- dienstfähigen. , . . .,

8. Tie zur Tisvosition der Trupvcnteile ober Ersahbehoiden ' entlassenen Mannschaften aller Waffen.

4. Die Ersatzreservisten, geübte und ungeübte, und zwar: Jahrgänge aller Waffen: 26. April, nachmittags 2 Uhr: 1893, 1894, 1895, außer Ersatzreservisten. Die oben unter Nr. 1 «»Mehrten aller Jahrgänge (Offiziere ?c.). 27. April, vormittags 9 Uhr. 1896 und 1897, außer Erfatzreservisten. 27. April, nachmittags 2 Uhr: 1898 und 1899, außer Ersatzreservisten. 28. Avril, vormittags 9 Uhr: 1900 unb 1901, außer Ersatzreservisten. 28 Avril, nachmittags 2 Uhr: 1902 unb 1903, außer Ersatzrescrv,steil. 30. April, vormittags 9 Uhr. 1904 und 1905, außer Ersatzreservisten, sowie nur Ersatzrefervisten scr Jahrgänge 1893, 1894, 1895, 1896, 1897 unb 1898. uO. April, nachmittags 2 Uhr: Nur Ersatzrefervisten 1899, 1900, 1901, 190l, 1903, 1904 und 1905.

Es wird folgendes erinnert: _T

1. Befreiiiugsgesucke sind bis spatesteiis 8 Tage vor dem Appell durch den Bezirksfeldwebel des Hauptmeldeamts emzilreichen und muffen durch die Bürgermeisterei beyr. bet Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein.

Berücksichtigung kann nur tn den dringendsten Fallen stattfitzden. _ , . . - , rr 4.

2. Jeder Koutrollpflichlige ersieht die Jahresklaffe, zu der er gehört, auf dem Teckel seines Militarvasies

3. Die Milnärvässe mit eingeklebter roter Kriegsbeorderung bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis sind mitzitbriiigcn.

4. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen, Stocke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind vorher wegzulegen.

5. Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Kontroll­tages bis einschließlich Mitternacht nnterbem M'litargesetz.

Demgemäß werden auch Unpirnktlichkett unb Versäum­nis der Kontrollversammlung bestraft.

Gießen, ben 14. März 1906.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gurfd) m ann._________________

1. Nutzhölzer.

Eichen-Stamme und -Derbstangen, 5 bis 10 m lang, zusammen 3,63 fm,

24 Eschen-Stämme und -Derbstangen, 4 bis 10 m lang zusammen 2,21 fm, .

Stämme anderer Holzarten (Ahorn, Akazte, Weißtanne), zusammen 0,43 fm.

Bekanntmachung.

VetEt: Die Polizeiverordnuug betreffend Einführung der Trichinenschau vom 30. Juni 1905.

Auf Antrag unb nach Anhörung ber Stabtverorbncten-Ver- fammhuia unb mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern vom 28. Februar 1906 wirb dem § 1 ber vorgenannten Polizei- Verordnung als Absatz 2 fotflmbe Bestimmung binsuae ugt:

Diese Vorschrift findet am eingesuhrtes rzlcisch keine An­wendung, wenn es bereits auderwärtS^ einer Trichinen- und Finncuichau durch amtlich verpflichtete ^achverstaudige unter- legen hat und dies durch amtliche Abstempelung erkennbar ist.

Gießen, den 15. März 1906. .

Großherzogüc'e '8iirgcrmerstcrei Gretzerr.

I. V.: Curschmann.__B ,,