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mnibus.
Oie iHebe von der beab« cktrischen Straßen« eisle die Rentabilität einer die Einführung von Äulo« t gummibereifte Fahrzeuge t, die 30-40 Personen mit -30 Kilometern per Stunde >er moderner Autoonmibus ßt sich eine nicht ungünstige regelten Automobilomnibus« ummibereifung kostet etwa n. auä. Stuf das geschmie bnutzung von zirka 10 -fa. ,ch wird \üx eyzflz Äy^rv. jr. angenommen. Tn K- rbrancht eine Stunde mit ns Kilometer also 15 P>g. >es Dagens wollen wir ganz in vier Jahren amortisier! von jährlich 3000 Stunden sationsberechnung pro M für Schmieröl, Reparaturen er 5 Psg. ein, so stellen suh Ä aus « * 3“ e der Betrag in Rechnung ihren der Berkaus teHollj Kivägt man nun, daß m kurze Stteäen benutzen, 0 5 un reger Wechsel statchndrt, gc Stiele 6« M*» ta Autombil-mibu-s.
Mi Zeilen, toM»» ^w**V™* Mitzen 5 °«den n» Mjg» » werden, u mn-
wurde verhaftet. — In Kreuznach starb im Diakonisse n- hauS ein junger Manu, dem die Pfleger statt Wein Essigsprit eingegeben haben. Tie Untersuchung ist ein» geleitet. — In Kiel erhielt Freih. Manfred v. Killiuger beim P r i v a t f e eft t e n in der Marineschule durch den Fehlstoß eines Kameraden mit einem Dolch lebensgefährliche Verletz- u n g e n. Der Dolch drang ihm in den Unterleg Mlinger mußte in b~§ Militärlazarelt überführt werden. — Infolge eim? Zwischenfalles in der rnmän. Kammer ist der ehemalige Minister Filipc § cu von dem jeHgcn I u st i; m i n i st e r Badara u gefordert Word'n. — Der Vesuv ist fortb^uemb in Tätigkeit, die L"va gefährdet die untere Station der Zahnradbahn Der Verkehr auf der Dahn wird für mehrere Monate unterbrochen sein. — Nach Meldungen aus Lima ftrid ein Erdbeben in Eauad 0 r statt, bei welchem über 500 Personen getötet wurden.
Ein Pistolenduell vor Gericht.
X Gießen, 16. F-ebruar.
In der heutigen Sitzung der Strafkammer kam u. a.. die 'Str-’ffgebe gegen die etubenten fternmim Metz, Robert B eck . Viktor Seibert sowie gegen Wildem Luft und W-lhelm M ü l- ler, sämtlich von Gießen, zur Verhandlung. Metz und Beck vrnren wegen Vollzugs eines im November v. I. im Sdiiffenbergcr Wald nu^getr-gen-m Pistolenduel's. -ttbert )r-c~en Kartelltroorns die andern Angeklagten wegen Beihilfe anaeklagt. Das Straf- verf"bren war, wie aus Antrag des Verteidigers festaestettt wurde, die Fo-ge einer an die Drovchzialbirakt'^n omichtet°n Anzeige.
Die Angeklagten waren in -'ll-'n Pimkten geständig. Der Staat?-1 ti^'it b^traatc, mit Rücksicht auf die GefährEckkckt der gewählten Waffe gegen die beiden Duellanten Festungshaft von sechs Monaten, gegen den K-rteNträaer Festungshaft von vier Wochen und gegen die h-iben Gehilfen Festungshaft von je vier Wochen. Ter Vm-teidiger erbot eine geringere Strafe und hab zur Begründuna diests Antrages hervor baß die Anklage zurückzuführen sei auf eine anonvme Postkarte, ansaea-ngen nicht von einem offener Gegner des Duells der feiner Ueberzeugung nach mit offenem V's'er gcfämtnt haben wurde, ausaeaangen von einem Rechtsver'^ändigen, der sich, anstatt die Strafverfolgunasbehörde anzurufen, an die Verwaltungsbehörde gewandt habe, um so feine Kenntnis der Zuständigkeit der Behörden zu verdecken, ausgeagngen von einem Nicht- beamten, denn sonst wäre ein angesehener Beamter nickst so schwer verdächtigt worden, ohne den Schutz seines tiorgefe^ten Ministeriums gefunden zu h'hen, bas bis heute die Strafverfv'^ ing verbind-'rt h^be, endlich ausaegangen von einem Femd der Familie Metz, denn fonft wäre in der Karte nicht nur frm Angeklagte Metz allein als beteiligt genannt worden. Der Verteidiger sprach schließlich die sichere Erwa-rtung aus. daß das Gericht dem Denunzianten nicht roch eine besandere Genugtuung dadurch bereite, daß es auf eine höhere Strafe erkenne, als bA§ Gesetz zmstiqend erheische. Das Gericht erkannt e^bezug- lich der beiden lönifbtgrgefhgten nach dem Antrag W Staatsanwalts, bezüglich des Kartellträgers auf eine Strafe von zwei Monaten Festuuusl'ast u"d ber^-lich her beiden Gehilfen auf die bnn og Daa-u
ICttnft und Wissenschaft.
— Wie die „B. Z." erfährt, fo'f d"r Tenorist Burrian non der Hofoper in Dresden an die Komische Oper zu Berlin engagiert worden fein. Die Gage soll 52000 Mark betragen.
München, 15. Felm. Die Stadtaemeinbe beschloß, an dem Saufe, in dem Heinrich Heine in München gewohnt hot, eine Gedenktafel onbrinqcn zu lasten. — Herzog Karl Theodor hat heute die 5 00 0. Star-Operation vorgenommen.
— Hebbel-Ausführungen in Worms. AuS Anlaß deS 3. Wormser Rosenfestes wird u. a. auch Hebbels Nibelungen- Trilogie- Der gehörnte Siegfried, Siegftieds Tod und Crim- hildens Rache durch das gesamte Personal des Mannheimer Hof- nnd N'tionalthcaters, unter Hinzuziehung vau etwa 100 Bürgern und R'"'r^rinueu der ~4"ht Wnpms im Stadt. Festsruelhaus an 3ti-e: A end n zur Ausführung kommen, ^i' k'nst^r'sche Leitung liegt in den Händen des Hostheaterregisseurs Schaver, dje teckm. Leituna h^t ^irektm- Auer übernommen. Die Foftspielbühne foll einen Vicr-Me^er-Barb^u erhalten Der Prot"ktor des Rofen- gartewAusschusses, S. K. H. der Groß Herzog hat fein E r - scheinen nebst der Groß her zog in zugesagt. Die Aufführung findet am 9. und 10. Juni statt: eine Wiederholung folgt am 15 und 16. Juni.
Universitäts-Nachrichten.
lfdI Zum Konflikt an d er D a r mst ädt er Teck> n i- kchen Hochschule. Die Vertt'eter der Korporationen und die Nichtinkorporierten hielten am Donnerstag in der Technischen Hochschule eine Versammlung ab, in der über die Beschlüsse der aus 5 Professoren und 7 Studenten besteh ?nden Kamm isst an Mitteili'ng aemacht wurde. Die Kvmmissio?l hat beschlossen, vorn Rektor die Er^ärnng zu verlanaeu, daß er beim Kaiserkommers die Rede, durch die der ganw Konfl'kt heraufbes^waren wurde, nicht für den Senat, sondern für seine eigene Person gehabten habe. _(Sr soll ferner erklären, daß er die Stimmung der Stu- ben^ensch"ft bczüa'ich der kvuf<-sf'anell-m V^rbind'maen nach nickt gen-u kannw. er damals die R^de hielt. Diese B"schlüsse werden am Samstag einer größeren Studeu^enversamml"na vor- geleat. die sie wobl genehmigen wird. — Nach einer Meldung der ,.Nat.-Ztg." ist der Darmstädter Hackickulstreit durch ein befriediaeu^ '- Graebv'^ der V^raleichsverhand^"ngen Rektorat und Sst'de"te»schäft beerbet warben. Wie ruverlässig verlaute, habe b"'- Rektor in ollen Punkten nackgegeben.
--- D i c Marburger Freie Studentenschaft hat folgenden Beschluß aefaßt: „Nackbem der Ausschuß dar Marburger Studentenschaft dea Nst^tinkarporierten eine wirksame Vertretung im Studentenausschuß dab"rch uumöalich aemacht hat. daß er biefi'ir-c von unannehmbaren'Bedingungen abhängig macht und atte EirigungsPer'uche trotz weitesten Eutaegenkommens d'r Nichtinkorporierten z-'ruckweist. l-efck'l'eßt b*c Vmfimmluna. sich an dem zur Zeit bestehenden Ausschüsse nickt mehr zu beteiligen. Die versannnetteu Nicktiukorvorierten richten daher an die akade- misckm Beb"rden das Ersuchen, den Studentenausschuß zu ver- an^asseu, sich einen Namen beizulegen, aus dem klar hervorgeht, daß in ihm nicht die gesamte Studentenschaft, sondern nur ein Teil der hicsiaen Studentenschaft vertreten ist."
— Teu stä"diae" Hilfsarbeitern bei der w-issenschaftlichen Deputation für das Medizinakweßm und außerordentlichen Professoren der Universität zu Berlin Dr. Fritz Straßmanw und Dr. Haus Thierfelder ist der Charakter als Geh. Medizinalrat verliehen worden.
— Von der Akademie zu Frankfurt a. M. wird uns aefckrieben- Im laufenden Wintersemester ist di" Gesamtzahl dar Z"hörer aut 704 gestieaeu fgeaen 663 im Wiuteii'emester 1904/05\ Die Zuhörer gliederten sich in folaevder Weise nach Berufen- Unter den Männern, welche die M"demie besuchten, warrni 135 Kaufleute. Die Zahl der Ingenieure und Techniker betrug 32 die der Juristen und höheren Verw'ltnngsbeamten 90 die der mittleren Verw-lt"ugsbeamten 11109 waren Lehrer 36 mit okad-rni's^er und 73 mit sem'narisck»r Vorbildung. Die Zahl dm Au-'eb-'-i'-'en semstioer aelehrter 8er'fe lAer^te pp.1 betr"g 23 Die Gmmttzahl der Frauen ^welcke Vorlesungen an her ?lkabemie hörten. bettet sieh auf 228: darunter waren 59 Lehrerinnen, 10 Angestellte und 154 ohne Beruf. Von den Besuchern ttmmattikulierten Sttidiermden^ besaßen 45 lglstch 26 Bro-ent'' und von den Hafpitanten sogar 140 Gleich 45 Vrazant'' schon anderm-eitige Hochschulbildung. Die Zahl der Ausländer, welche die Akademie besuchten, ist nur gering <2Ti und im Vergleich zum vorhergea^ngeuen Wintersemester sogar etwas gesunken.
(5c.) Neue Professuren an preußischen Universitäten sind im neuen Etat eine ganze Reihe vorgesehen. Für Königsberg ist die Err'ckpmg eines Ers^tz-Ertraordina- riates in her medizinischen Fakultät und eines Ordinariats in bet philosophischen Fakultät (für deutfche Sprache und Litera tu rl iu Dlssicht genommen, für Berlin ein ErsatzErdmariat m
der theologifcheu Fakultät und drei Ersatz-Ordinariate in her philosophischen« Fakultät. In Greifswald soll ein Ersatz- Ordinariat in der theologischen Fakultät errichtet werden, in Breslau zwei Ersatz-Ordinariate in her philosophischen Fakultät. Für Halle ist ein Ersatz-Ertra-Ordinariat in ber rnebi- zinischen F f-ltät urb ein Gatraorbinariat in ber Philosoph sch en Fakultät, für klassische Philologie) bestimmt, st-el soll ein E-traorbinariat in ber mebizinischen Fastiltät (für gerichtliche Mebizin), ein Ers^tz-Orbinariat und ein Oristnariat in der philosophischen Fakultät (für ftavzc fische Sprache) erhalten. Göttingen erhält ein ©rf-MDrbinarH in d"r mebizin'sck''n Fakultät. Für Marburg sind zwei Ersatz-Orb'nariate in der medizinischen Fakultät vorgesehau. Für B 0 n n ist ein Ertraordinäriat in ber latholisch-theologiscken Fakultät ttür K'irckenreckt', ein Ersatz-Orbinariat in bet mebizinischen und e;n Ersah-Or^ narja^ in ber philrckavhiscken Fa.k'ltät bestimmt. In Münst wirb ein Ersatz^Orbinariat in ber theologischen Fakultät ' ein Ertraorhinariat in bet pH-Gsodbischen Fakultät (für Pt .'nie insbefonbere phvsio^ogrs^e Chemie) erricktet. Im G"N' sollen bemnach 22 neue Trofeff-'ten errichtet werben unb 'war in irr ev"ngett sch-tbeologifcken Fakutt^'t 2, in d"r k'tholisch-thaoloai- schen F'-l"ltät 2, in bet mebizinischen Fakultät 7 unb in ber philosophischen F^lnttät 11. Ferner soll'm brei CrtraarbGariate unb zwar für englische Philolaaic in Königsberg, für Staats- wijsenschaften in Berlin und für Zoologie in Münster in Ordinariate mngewanbelt werden. Da»u kommt eine neue Alttcilunas- vorsteherstelle für das patholaatt'cke Institut in Berlin, sawie die Remuneration für einen aheis''nisck-m Lektor am Seminar für Oiian^lische Sprackeu in Berlin, für emen Lektor für Forstwissenschaft in Känias''-'ela und tyr einen Vertreter des Kolonial- rff h<^r 93"rrt’*<’r
Arbekterbewegnng.
— Der Arbeitgeberoer da i^b Der Lausitzer T u ch i n d »i st r i e ließ in den zum Verbände gehörigen Betrieben sine Bekgnntmgchnng anlchlagen, ngch der ab 1. Juli die Arbeitszeit im Sommer von 6 Uhr früh bis 6 Uhr abends, im Witner von 61', Uhr früh bis ß1', Uhr abends mit l'/,sti'indiaer Mittaas« panfe dauert. An bett Vorabenden vott Sonn- tmb Feiertaaen enbet die Arbeit tun 51/, Uhr. In den einzelnen Abteilnnaen findet für Shtnbenarbeitcr vor- unb nachmittags eine VJtünbtge Panse statt. Der Lohn der St u tt den ar beiter wirb entforechend ber Verkiirztmg ber Arbeitszeit erhöbt. Die Bekanntmachung bemerkt, daß bie Bewilligungen die änßerste ßh-etue dessen dgr- stellen, tua5 die Lmckitzer Tnchinbttstrie mit Rückficht auf ihre 2etnungs' unb Konkurrenz^ähtakeit ertragen könne, unb spricht dgs Vertrauen aus, daß sich bie Arbeiter nicht durch Einflüsse irgend welcher 91 rt zu unbesonnenen, die Industrie und die Arbeiter selbst schädigenden Schritten hinreißen lgssen.
Fiume, 15. Febr. Ter Generalstreik der Heizer und Ai a t r 0 s e n sowie der Hafenarbeiter bereitet dem Handelsverkehr großen Schgden. In den Lggerhäusern und Postämtern häufen sich bie Wgren, bie zum Teil verberben. Gestern iigchinitlgg unternghmen Stretkenbe einen Temonfirgtionszug. Tie Polizei wurde aus den Fenstern einer Fabrik mit Ziegelsteinen beworfen.
Liree^rrsjcvcs.
— Die Reblausbekämvsung. Irrtümliche Aus- sasf"ngen unb 9(nnn5men bei ber Reblausbekämpfung im beutscheu Reiche unb bie sich burauS etgebenben Forberunaeu Nebß Abdruck ber deutschen Nehlausgesetze. Von L. Do sch, Ofroßh. Hess. Schulrat i. P. in Darmstadt. (Verlag von Emil Roth in Gießen). Preis 1 Mk. — Wenn irgend ein Wer Ich en zeitgemäß kommt, so ift cs dieses in Kürze im Druck vorliegende Schriftchen. Für Behörden, Sachverständige, Winzer und für ^tte, die sich für den Weinbau interessieren, ist es unentbehrlich. Die vielen irrtümlichen Ansichten über die Reblauskranihcit, welche noch herrschen, sind ausftthrlich geschildert und deren Unrichtigkeit nachgewiesen. Die eingcheudc Besprechung der beispiellosen Verseuchung in Lotheugen, die betnerleuswerte Rekonstruktion des Weinbaues in Frankreich vermittels amerikanischer Reben ist in auspreckcnd''r Weise hervorgehobeu unb zwar immer im Vergleich mit den Zuständen in Deutschland. Bezüglich des Reblausgesetzes vvm 6. Juli 1904 ift auf die Verbindlichkeiten biugertnefen, welche wir zu erfüllen haben, um eine gleichmäßige Durchführung des Gesetzes in allen Bundesstaaten zu erzielen. Schon der Namr des Verfassers. iDelcher als einer der vorzüglichsten Reblauskenner affgcmciit bekannt ift, wird dem Bucke ettw a"saehehnte V^rbreitttna sickern.
handel und Verkehr, Volkswirtschaft.
Konkurse in Hessen. Ueber d"s Vermögen des Tief- bauutifernehmers Wilhelm Haus I. zu Eschollbrücken wurde am 14. Febr. nachm. 5 Uhr das Konkursverfahren eräffnet. Der Gericktstaxator Gg. Reickard zu Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt, .stvnkursforderungcn sind bis zum 10. März 1906 bei dem Amtsgericht Darmstadt II. anzumeldeu.
Paris, 15. Febr. Das „Echo de Paris" druckt an der Spitze ber ersten Seite die Zuschrift eines anonhmen Fmanz- mannes ab, der angesichts der Haltung der deutschen Negierung die französischen Danken a u f f v r d e r t, keinerlei Geld mehr in Deutschland zu plazieren, allen deutschen Häusern unb Gesellschaften bie Kredite zu kündigen und alles französische Geld aus Deutschland zu
rück z u z i e h e n.
Märkte.
H Marburg, 14. Febr. Dem heutigen bie§fnhrigen ersten Schweinemarkt Iah man wegen ber in die Hobe gegangenen Preise mit Interesse entgegen unb deshalb trug der Markt auch ein reckt lebhafte? Gevräqe. Es kosteten bei flott-'m Geschäft kleine 6—7 wöchige Ferkel 40—45 Mk., 8-10 wöchige 50—60 Mk. nnd 4—6 Monate alte Mastschweine 120—140 Mk. vro Paar, je nach Größe unb Qualität. Tie Zufuhr betrug 590 Stück, die fast
sämtlich abgesetzt wurden.
fc. Frankfurt n. M., 16. Febr. 'Crig.-Se(egr. beS „Gieß. Anz.") Diehmarkt. Zum Verkaufe standen 00 Kälber 00 Schafe unb Hammel. 367 Schweine: 1. Qual. 82—00 Pfa. Lebeudaewicht 64.00—00.00 Pfa, 2. Qual. 81 Pfa., Lebenbaewicht 63.00—00 Pfg., 3. Qual. 73—75 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebenbgewicht 00—00 Pfa., 2. Qual. 00—r>0 Pfg., Lebenbaewicht 00 - 00 Pfa., Schlachtgewicht 00-00 Pfa. Schafe 1. Qualität Schlachtaewickt 00-00 Pfg., 2. Qualität 00— 00 Psg. Geschäft: Markt nut, fein Ueberftanb.
Meteoroloancke ^eobachrungen der Station Kiesten.
Februar
1906
0 — — V- — e c o
?-
Wetter
15.
15.
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2»
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745.5 L 1.9, 3,7 746 7 !— 2,0 1 3,8
747,11— 2,8 । 3,7
ifte Temperatur an brigfte „ 0
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2
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Bew. Himmel Klarer Himmel Bed. Himmel
2,5° 0.
2 0° C.
Giestener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
VorouHstchtliche Miiternng in Hessen für Samstag den 17. Februar 1906: Vorerst noch heiter unb trocken, noch leichter Frost. Tann zunehmende Erwäirnrnng und Trübung, meist Regen. Nähare« burrfl bte («teRCiier 9Betierfarte.
KchiffsttcLciiricbten.
Red Star Linie.
Der Postdampser „Kroonland" der ,Red Star Linie" in 9lntweroen ift laut Telegramm am 12. Februar wohlbehalten in New-Bork angekommen.
^amiHctisnacbrid^ett»
Gestorben. Frau Emma Müller, geb. Knierim, Friedberg.
— Frau 9l(bert Doering Ww., Elise geb. Hossmann, Sinn.
Verlobte. Fräulein Hedwig Weiß. Frankfurt a. M., mit
Herrn Wilhelm Merzbach. Offenbach a. TL
Geborene. Herrn B. Waaner u. Fran, aeb. Rnmvf, Tcarhurg, eine Tochter — Herrn Gerichtsassessor Stumpf u. Frau, geb. Vogt,
Orrginal-Drahtmelvungen.
Berlin, 16. Febr. Der Aussichtsrat des Kalispn- dikats beschloß, ber zum 1. Marz cinzubenifenden Gesell- fchatterversammluna den Abschluß der definitiven Vertrage mit ber Gewerkschaft Roßleben, den Alkaliw-rken Ronnenberg und bem Kaliwerk Sollstedt bezüglich ihrer Aufnahme in dos Kali- ftmbifnt zu empfehlen. Den drei ncum Werken wird feiten? bc§ Kalifvndikats eine oleichmößioe Quote zugewiefen, unb uvar stellt dieselbe das arithmetische Mittel das zwischen den Anteilziffern dec Werke Karlsfund und Salz«Detfurth. — Gestern abend fand man den Glöckner Hennick, unb seine Fron onfcheinenb veroiftet vor. Wegen bes Ramensoleich- flanas mit dem des vielgestichten Mörders .Hennig wurden die abenteuerlichsten Gerüchte verbreitet, welche große Volks- ansammkllngen vor bem Hause veranlaßten.
Charlotten bürg, 16 Febr. Stabtrnt Dr. Benno Faffö hot zur Feier feiner filbernen Hochzeit 1 Oß 000 Mk. ui einer Stiftung zu Gunsten verschämter Armen ber Stadt Cborlottenhura dem Magistrat überwiesen. Weitere 12 000Mk. find bem Magistrat von einem anderen Bürger zur Verfügung gestellt worden.
Spandau, 16. Februar. Der Vizefelbwebel Schirrmeister vom 2. Bataillon bes Gardc-Grenobier-Rcgiments würbe vom Kriegsgericht wegen Unregelmäßigkeiten, bie er sich als Menage-Unteroffizier bei ber Austeilung der Lebensmittel an die Mannschaften hafte zu Schulden kommen lassen, zu einem Ja hr 7 Monaten Gefäng- nis, Degradation und Versetzung in bie zweite Klasse bes Solbatenstonbes verurteilt.
Dortmünb, 16. Febr. Dec Rebakteur ber „Tre- monia", Dr. Hoffmann, wurde wegen der in seinem Blatte ausgestellten Behauptung, bie „Dortm. Arb.-Ztg." habe fich für Streikgelber eine neue Rotation?maschine angeschaist, zu 100 Mk. Gelbstrafe verurteilt. Das Gericht war ber Anficht, baß ber Artikel ber „Tremonia" eine schwere Beleidigung bes Hergusgebers ber ^Arb.-Ztg.*, Gerisch, barstelle. Dggegen sglle mitbernb ins Gewicht, baß es sich um einen politischen Kampf handle.
London, 15. Fehr. In ber Versammlung ber Unionistifchen Partei erklärte heute Chamberlain, baß zwischen ihm unb Balsour vollstänbige Einigung erzielt sei. Die Tarif re form als afabemifche Frage zu bchnnbetu ober sie so lange zurückzustellen, bis bie Unionisten wieber am Ruber wären, würbe eine durchaus verfehlte Politik bedeuten. Wenn erst die Masse des Volkes der Frage genügendes Verständnis entgegenbrächte, so würde sie, behauptet Chamberlain, für eine solche Acnberung bes Zoll- wesenS sein. Wie cs heißt, ist bas Ergebnis ber Versgmm- lang, baß ein beratenber Ausschuß gebilbet werbe, ber aus Chamberlain, Balfour unb Anberen bestehe unb über bie Reorganisation der Partei beraten soll.
Oviebo (Stigmen), 15. Febr. In Genug mürbe gegen bg§ HauS einer Privgtgesellschgst eine Bombe geworfen, woburch beträchtlicher Schoben ongerichtet würbe.
Bern, 16. Febr. Am Großen St. Bernharb stürzte ein Bo st sch litten mit vier Insgssen infolge Scheuwerbens ber Pferbe über einen 50 Meter tiefen Abhang in bie Osfgnfefchlucht. Dem liefen Schnee auf bem Grunbe bet* Schlucht verbanden es bte Insassen, baß sie mit verhältnismäßig leichten Verletzungen bavon kamen. Der Postillorr blieb ganz unversehrt.
Obessg, 16. Febr. Der Justizminister Akinow künbigte bem früheren Stabthciuptmanne von Obessg Reib'- hgrb an, baß er ihn wegen seine? passiven Verhalten? wahrenb ber Iubenverf olgun g en in Odessa im vergangenen Ighre den Gerichten übergeben werde.
Telefonische des Giessener Anzeigers, mitß-e nnd Indnstr Frankfurter Rörs 3>40/o Beichsanleihe . . 101.4 3% do. . . 89.50 3yt°/0 Konsols .... 101.70 3% do 89.30
3K°/0 Hessen 99.B0 Q-iA°ln Oberhesseu . . . — 4% Oesterr. Goldrente. . 100.90 4V6 6/- Oesterr. Sil Herrente 101 50 4 % TJne-ar. Goldrente . . 9S.6H 4»z Italien. Bent-o . . . 106.50 3% Portuffiesen Serie I . 68.65 39vf Portugiesen .. ITT 69.50 1 russ.Stnatsanl. 19H5 9240 V/V> „ Japan. Staatsanleihe 95.10 1 Conv. 'Türken von 1903 93 30 Tnrkenlose ... . . —■ —
4 % Grieeh. Monopol-Anl.. 53.50 1 % äussere Argentinier . 92.50 3°/n Mexikaner .... 67.50 4j^°/0 Chinesen .... 96.95
Aktien:
Bochum Guss 245.75 Buderus E. W 133.—
Tendenz : fest.
Berliner Börse, lf
Canada E. B 173.30 Darmstädter Bank . . . 149.7'- Dentsche Bank .... 242.1p Dortmunder Union C. . . 90 20 Dresdner Bank .... 166.00 Tendenz: mhicr.
Kursberichte
teilt von der Bank für Handele. Giessen.
e. 16. Februar, 1.15 Uhr.
FJektriz. Lahme.yer . . . 145.— Elektriz. Schuckert . . . 134.— Esch weil er Bero-werk - . 260.75 Gelsenkirchen Ber*rwerk . 228 20 Hamhnre-- Amerik. Paketf. 165 60 Harpener Bergwerk. . . 217 25 Laurabntte 246.00 Xordd. Lloyd .... 128 20 OberRchles. Eisen-Industrie 130 8Q Berliner Handelstres. . . 174.78 Darmstädter Bank . . . 149.80 Deutsche Bank . . 242 20 Dentsch-Asiat. Bank . . 182.60 Diskonto-Kommandit. . . 189.30 Dresdner Bank . . . 166.00 Kreditaktien 211.80 Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn 113.70 Gotthardbnhn T.ombard Eisenbahn . . 25.20 Oesterr. Staatsbahn . . . 144.20 Prince-Henri-Eisenbahn . 132.50
. Februar. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk . . . 216.70
Lnurahütte . . , 245.70"
' ombarden E. B. ... 25.20 Nordd. Lloyd —•—
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Eine Kraftnahrung für alle Schwächliche von unübertroffenem Nährwert unb gutem Geschmack stellt man in 5 Tlinuten aus Bi 0 i 0 n mitBouillon-Extrakt her, welches dem Blut die wichtigsten Ei-nährungshestaudtcile Eiweiß — Essen — Lecithin (Phosphor) in geeignetster Form zissührr. Durch feine bewährten Eigenschaften, sowie seine Billigkeit übertrifft es viele der seitherigen Essen- unb iogenannte RräftigmigSnüttel und ist in den Apotheken und Drogenhandlungen zu drei Mgrk dg-> halbe Kilo-Pgket erhältlich.
Technikum Jjnnau
Lehr]abrik_
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