Ausgabe 
17.1.1906 Zweites Blatt
 
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Tafelbrot

(4 V'd.»

1

bei:

1 Äüogvamm (2 Pfund» Weißbrot bei:

Teora Tern H Gr.-Liuden 25^ ü. totcmnuiller, Gr.-Linden 26

: -.27

gu sjßpiüel "ana»GöilS . . 26 , stau pou,jjiqea

He'mr. Bmz, Allei idorf/Lahn 26 , Jakob 'Appel, Kroidorf . . -7

. 52

Weißbrot Weißbrot

27

64

Gern. Brot (Sem. Brot Kornbrot Kornbrot

50 H

75 ,

23 ,

46 ,

(2 Pfd.) Gern. Brot 25

Der auswärtige» Bäcker.

2'/, Kilogramm (5 Pfund) Gern. Brot bei: LouiS Süßmuth, Sternberg 56 »

3 Kilogramm (6 Pfund) Gern. Brot bei:

W. Fabel, Wiefeck . . . 69 Gust. Jacoby, Alten-Buseck 69 ,

Karl Post, Wiefeck . . . 69 Karl Traulmann, Wiefeck 66 , 1 Kilogramm (2 Pfund) Korrrbrol bei:

F. Weib, Grüiiiugen . . 23 j Jakob Appel, Krofdorf . . 23«) Seine. Binz, Allendorf/Lahn 22

2 Kilograrnni (4 Pfund) Kornbrot bet:

W. Schimmel, Kulzenb. Al. 46 <& F. Weiß, Grümngen . . 46^ czatob Appel, Kroidorf . . 46 , Karl Sparner, Reiskirchen 44 , Heinr. Brnz, AUendochLahn 44 , W. Lern, Klem-Linden . . 46 21/, Kilograrnnt (5 Pfund) Kornbrot bei:

Hch. Weber, Heuchelheim 58

Der Brotverkäufer:

Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 13. Januar 1906.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

W.Steinini'iller Wrv., Lang-

L. SteimnüUer, Gr.-Linden 46 Start Spanier, Reiskirchen 46 Jalob Appel, Kroidorf . . 50

W. Mein, stleiihlfinben . . 50 Heinr. Binz, Allendorf/Lahn 48

Krotpreist

vom 14. bis 28. Januar 1906. Der hiesigen Backer.

2 Kg. (4 Pkd.)

3 . (6 Pfd.) 1 , (2 , ) 2 , (4 Pfd.)

1 Kg. (2 M.)

2 , (4 , )

1 , (2 , )

23. gabel, Wieleck 26 fflei6brot bci.

föeora Dern II., Gr.-Lmden 50 W. Weißel, Lang-Gons .

Louis Süßmuth, Steinberg 50 Heinr. Weber, Heuchelheim 5^

£. Steinmüller, Gr.-Lmden 52 Jakob Appel, S\ro|boU . .

Heinr. Binz, AllendorßLahn 50 , W. lern, Klein-^mden . .

W. Fabel, Wiefeck . . . 52 v Karl Post, Wie,eck . . . 54

1 Kilogramm (2 Pfund) (Sem. Brot bei:

Georg Dern I ., Gr -Linden 23 Hctsi Weber, Heuchelheim 23 W Weißel, Laua-lÄöns. . 23 r L. eteuimuUer, Gr.-^mden -3 Ä'^uirnüller W>v Lang- W. Lein, Silem-Linden . . 25

Göns . - 24 , Heinr. Binz, 'Allendorf/Lahn 24

2 Kilogramm (4 Pfund) Gern. Brot bei:

Georg Dern II., Gr.-Linden 46 H Göns . . . . . . .46 Louis Süßmuth, Steinberg 46 , W. Weißel, Lang-Göns. . 46 , Heinr. Weber, Heuchelheim 46 , Gust. Jacoby, Alten-Buseck 46 , Karl Post, Wiefeck . . . 46 , Karl Trautmann, Wiefeck 44

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister wurde eingetragen: I. in Abt. A, bezüglich der Firma S. Joseph in Gienen: der Kaufmann Salomon gen. Sally Joseph zu Gießen ist als Teilhaber in das Geschäft eingetreten, das von Letzterem und dem seitherigen Inhaber unter der alten Firma als offene Handelsgesellschaft mit Beginn 1. Januar 1906 weüergesührt nurd. II. in Abt. B, bezüglich der Firma Bank für Handel und Industrie, Depositentasse Gießen: Die Prokura des 1. Friedrich Hoff, 2. Emil Erkel, 3. Paul Seiler, 4. Hermann Lüders sämtlich zu Berlin; 5. Ludwig Neuz, 6. Louis Sohl, beide von Darmstadt, 7. Ferdinand Drescher und 8. I. A. Lemmä, beide zu Frankfurt a. M. ist auf die Niederlassungen Darmstadt, Berlin und Frank­furt a. M. beschränkt. B7,

Gießen, den 15. Januar 1906.

Großherzogliches Amtsgericht.

MiWllg voll M vvd Wussicrilngs- arbtitev, WrlchuM unö LiesttNgek.

Nachverzcichnete für die Feldbercinigung Bellersheim zur Ausführung gelangenden Arbeiten und Lieferungen sollen Montag, de» 22. Januar, vormittags 107, Uhr aus dem Wege schriftlichen An­gebots in einzelnen Losen getrennt vergeben werden.

I. Herstellung deS WegeS 9fr. 128 mit Graben pp.

n. Erd- und ChaufsicrungSarbeiten zur Herstellung deZ Weges Nr. 142.

HL Lieferung deS Stein- und UebcrgründungSmaterialeS zur Chaussierung des Weges Nr. 142

IV. Anfahren deS Sieinniaterials zur Chaussierung deS WegeS Nr. 129 aus dem Münchwald.

V. Lieferung deS UebergrünbnngSmatrrialeS zur Chaussierung deS Weges Nr. 129.

VI. Rodung einer alten Wegstrecke am Muschenheimerwcg.

VII. Brechen der Steine zu den Krcisstraßcnabfahrten

VIII. Anfahren der Steine zu vorgenannten Abfahrten.

Die Verdingungsunterlagen liegen aus Großh. Bürgermeisterei Bellersheim zur Einsicht offen, woselbst auch die Angebote in Prozenten deS Voranschlages auf aktengroßcm Papier, verschlossen und mit ent- sprechender Aufschrift versehen, bis zu obigem Termin cinzurcichcn sind. Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bieter.

ZuschlagSsrist 3 Wochen. B/i

Gießen, den 12. Januar 1906.

Großhcrzogliche Kulturinspektion Gießen.

W i ß m a n n.

Holzversteigerung

in der fürstlichen Oberförsterei Lich.

Montag, bett 22. Januar, von norm. 97, Uhr im Distrikt Höler: Scheiter 240 rm Buchen, 5 rm Eichen (Werkscheiter); Knüppel: 410 rm Buchen, 30 rm Eichen, 2 rm Birken, 2 rm Weichholz^ 2 rm Nadelholz: Stöcke: 154 rm Buchen, 36 rm Eichen, ca. 3 rm -Lcheu- brocken; Reisholz-Wellen: 6080 Buchen, 420 Eichen, 250 Hartlaub- Holz, 200 Weichlaubholz, 1800 Nadelholz (Fichten).

3 Stück Eichenfchnittholz 8,13 km (Schwarzwald); 1 Fichten- fchnittholz 2,85 fm (knorrig) 56 cm, 12 m); 18 Stück Fichtenbauholz = 3,13 fm; 63 Fichtenderbstangen 3,80 fm; 185 Fichtenreisstangen 0,47 fm.

Tie Zusammenkunft ist auf der Hauptschneffe, dort, wo der chauffierte Weg von kolnhausen her über den Höler Weg nach Albacher Hof (alte Gießener Straße) hin den Rücken paffiert.

Dienstag, bett 23. Januar, von vorrn. 97, Uhr an im Distrikt Meckbach: Scheuer: 644 rm Buchen (2 rm Hambuchen, rund), 4 rm Eichen; Knüppel: 194 rm Buchen, 43 rm Eichen, 6 rm Harl- laubholz, 3 rm Nadelholz; Stöcke: 223 rm Buchen, 30 rm Eichen, Reisholz-Wellen: 8900 Buchen (ca. 3ü00 Forflivellen), 500 Eichen.

4 Stück EicheufchnUtholz 3,02 fm: 8 Stück Buchenfchnüt- cholz 8,01 fm; 1000 Fichtenderbstangen 25,00 lm; 1400 Fichten- i eisstangen 12,00 fm.

Tie Zufanunenkunfl ist auf der Kreidstraße LichHattenrod, Jbort, wo biejelbe vomBicinalweg BurkhardsfeldenSiieder-Befsinaen gekreuzt wird. B^/i

Bekanntmachung.

13. Sanuar 1906. B"/,

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. B.: Curichmann.

Gießen, ten 16. Tezcmter 1905. Betreffend' Maßnahinen zur Unterdrückung der chronischen Schweiuewucte, insvrsvndere zur Erzielung seu­chenfreier Zuchtbc,oa»u)e.

Das Grasihcriagliche Krcrsami Gießen

an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.

Turck die große Ausbreitung der unter der Bezeichnung .chronische Sckwe i n e se u che" bekannten Krankheit der ^äIveine im Norden und Osten Teutsck/laups und ourch den Umschnd, daß diese Seuche bereits in versaftetene Orte des Großherzogluins cuigcjcmcppt worden ist, sind die einheimischen Schwemebestänte, insbesondere auch die Zuchtbestände einer stän­digen Gcjahc ausgejeßl. An der ftwgltcten im Einzelfall oft schwer seffzustellenden ^-eudye, die sich gewöhnlich durch häufiges Husten in einem Bestände bemerklich macht, gehen ältere SckMeinc nur selten ent, dagegen führt sie häufiger zum Siechtum ein­zelner Tiere und befällt oft die Nack-zucht in der Art,, daß nur ein Teil derselben aufkommt, der sich alsdann meist fdjttedit entwickelt. Da weder ihre tetevinärpolizellicte Bekämpfung mit den Polizeimaßregeln noch die bis jetzt zur Anwendung ge­kommenen Schulchmpfungsverfahren einen merkbaren Erfolg ge­habt haben, dürfte zur Zeit das einzige Mittel, die Seuche nach und nach zu unterdrücken, in der Erzielung vollständig seuchenfreier Zucht­bestände zu suchen sein.

Zu diesem Zwecke werden Ijiennit nachfolgende Maßnahmen getroffen:

L Alle Landwirte, die sich mit Schweinezucht befassen und bereit sind, sich den unter II und III aufgesührten Maßnahmen zu unterwerfen, sind aufzuforderu, dies zur Kenntnis der Orts­polizeibehörde zu bringen. Diese hat die angemeldeten Besitzer dem zuständigen K'reisveterinäramt mitzutcilen, welches feststellt, ob die gemeldeten Zuchten als vollständig un­verdächtig anzusehen sittd.

IL Tie Besitzer der als unverdächtig erkannten Zuchten sind anzuhalteu, ihre Zuchtschweine mit anderen Schweinen nickst in Berührung zu bringen und ihre Mutterschweine nur solchen Zuchtebern zuführen zu lassen, die vom Kreisveterinäramt für unverdächtig erklärt sind und nur zu unverdächtig erklärten Sauen zugelassen werden.

III. In den für unverdächtig erklärten Beständen ist der Zukauf von Sckstoeinen zu Zucht- oder Mastzwecken, soweit er nicht unmittelbar aus anderen für unverdächtig erklärten Zuchten erfolgt, möglichst einzusa;ranken, jedenfalls aber nur unter den strengsten Vorsichtsmaßregeln, wie unter Beobachtung längerer Quarantäne von mindestens dreimonatiger Tauer in gänzlich abgesonderten Räumen zulässig.

IV. Eine besondere Aufmerlsamteil ist den ausschließlich für unverdäckstige Zucksten zu haltenden Zuchtebern zuzuwenden. Tiefe sind von Zeit zu Zeit auf ihre Unvcrdächtigkeit zu untersuchen. Zugekaufte Eber, die nicht unmittelbar dem Großherzogtum an­gehörenden ftir unverdächtig erhärten Zuchten entstammen, sind, bevor sie zu Sauen der für unverdächtig erklärten Zuchten zu- gelassen werden, in vollständig abgesonderten Räumen solange in Onarantäne zu halten, bis ihre Unverdächtigkeit mit Sicherheit erklärt werden kann.

V. Ten Besitzern von unverdächtigen Zucbtcn, die sich den unter II und III erwähnten Maßnahmen nachzukommen ver­pflichten, wird auf Antrag von uns eine Bescheinigung hier­über ausgestellt. Tieselbe wird sofort wieder zurückgezogen, wenn die frngiiajen Maßnahmen nicht aus das Gewissen Hafteste be­folgt iverDcn oder wenn die Unverdächtigkeit ihres Schweiiic- bestaudes nicht mehr als feststehend angesehen werden kann.

VI. Auf inländischen Ferkel- und anderen Viehmärkten ist dafür Sorge zu tragen, daß für diejenigen Zuchtprodukte un­verdächtiger Schweinezuchten, die ohne Zwischenhandel zu Markt kommen, besondere Abteilungen eingerichtet werten, in denen Tiere aus anderen Zuchten oder solche von Ländlern nicht seilgeh^lten w-erden dürfen. Unsere Anordnung vom 26. Mai 1904, nach wcl'ter auf den Schweinemärkten die Schweine der Händler von denen ter Züchter getrennt zu halten sind, bleibt hierdurch unberührt.

VII. Tic Zuckstprodutte aus den Zuchten derjenigen Züchter, die sich int Besitz Der unter V erwärmten Bescheinigung befinden, können unter behördlicher Kontrolle mit dem Zeichen S und einem den Besitzer kenn zeichnenden Merkmal in violetter Farbe unter der Bedingung versehen werten, daß beite Zeichen zu entfernen oder durch drei mit derselben Farbe auszusührente Querstriche ungiltig zu macken sind, bevor die Tiere in anderen Besitz übergehen.

Lbige Kennzeichnung erfolgt aus Antrag und auf Kosten der betreffenden Züchter.

Turch vorstehende Maßnahmen werten die Bestimmungen unserer Bekanntmachung vom 18. Marz 1905, welche im veterinär­polizeilichen Interesse erlaffen sind, nicht berührt.

Tiie Großherzoglichen Bürgermeistereien werten beauftragt, die Interessenten hiernach in geeigneter Weise unter Bekanntgabe unserer Aaw-rd-nungen zu verständigen und und den Befolg bis spätestens 15. Januar 1906 zu berichten.

I. V.: Dr. Merck.

Holzversieigerung

im Gießener StadLwald.

Montag den 22. Januar 1900, vormittags 97, Uhr be­ginnend, werden in den Distrikten Zottstockswäldchen und

HaingeSboden versteigert:

245

215

am

BVi

1

13

7

68

5

80

400

2280

1

Gießen, den 16. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei.

I. V.: Eurschmann.

Die Znsamineickunft ist auf dem alten Anneröder Weg Waldeingang.

Etchen-Derbstangen mit

17,19 Fm.

Fichten-Derbstangen mit

19,33 Fm.

Rm. Buchen-Scheitholz

Eichen-

Nadel-

, Buchen-Knüppelholz

15,5 Eichen­öl , Nadel-

Rm. Eicken-Knüppelholz , Naoel-

Wellen Buchen-Reisig

, Eichen- r

w Nadel» ,

Rm. Bnchen-Stockholz

6

A

80

v

Holzversteigerung

im Sicher Gemcindewald.

Freitag, den 19. Januar 1906, sollen im Sicher Gemeindemald Distrikt Mönchköpfe 600 rm Buchenscheit­holz, 306 rm Buchenkliüppel, 23 rui Cichenschcitholz, 68 rm Eichenknüvpel, 4919 Buchen- und 1220 Eichenwellen, 162 rm Buchen- und 73 rm Eichenstockholz öffentlich ver­steigert werden.

Anfang vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft am Graudornhäuschen. B/*

Lich, den 14. Januar 1906.

Großherzogliche Bürgermeisterei.

Dörmer, Beigeordneter._______________

Gesellenprüfung.

Die diesjährigen gesetzlichen Gesellenprüfungen finden in den Monaten März und April statt.

An derselben können alle jungen Handwerker aus Gießen, Heuchelheim, Wiefeck, Altenbuseck, Beuern, Großenbuseck, Burkhardsfelden, Hausen, Watzenborn-Steinberg, Leihgestern, Langgöns, Großenlinden, Kleinlinden, Rödgen, Annerod, Trohe, Garbenteich teilnehmen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist.

Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhält­lich) bis zum 18. Februar an den unterzeichneten Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr betragt 3 LAark und ist mit Der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusenden.

Wir machen insbesondere darauf aufmerkiam, daß die Ab­legung der Gesellenprüfung u. A. als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Veriäumnis daher später empfindliche Nach­teile im Gefolge hat.

Gießen, den 13. Januar 1906.

Der Prüfungsausschuß deS OrtsgewerbevereinS zu Gießen. Traber, Vorsitzender.

A. L-h-iMmserbuS-sseß 1006 zu Gietzeu.

Die erst für den 19. Januar angesetzte Versammlung zwecks Konstituierung der einzelnen Ausschüße findet

Donnerstag, den 18. Januar, abends 9 Mr

im unteren Saale des

Cafe Ebel

statt.

Alle hierzu besonders geladenen Herren werden nochmals gebeten, recht pünktlich zu erscheinen.

vier Aunüesvereine:

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