Ausland.
Toulon, 2. April. In einem Zimmer der Unter* präfektur wurde heute mittag eine Bombe gefunden.
Laibach, 2. April. Dem hier zu kurzer Tagung zu-» fammengetretenen Krainer Landtage unterbreitete heute der Präsident eine Regierungsvorlage betreffend die Aen- derung der Landesordnung und der Landtagswahlordnung, wo noch eine Kurie mit allgemeinem Wahlrecht und 10 Abgeordneten an die bis jetzt bestehenden Kurien angegliedert werden soll. Die Vorlage enthält außerdem Bestimmungen, die darauf abzielen, eine ungestörte Tätigkeit des Landtages sicherzustellen.
Belgrad, 2.April. Die in Wien verbreitete Nachricht, daß der König dem Throne zu entsagen plane, entbehrt, wie von zuständiger Seite gemeldet wird, jeder Grundlage und ist eine tendenziöse Erfindung.
Washington, 2. April. Tie republikanischen Vertreter des Staates Maffaschusetts im Repräsentantenhaus beschloffen, eine republikanische Parteikonferenz einzuberufen, um die Frage zu erörtern, ob das Repräsentantenhaus- Komitee für Mittel und Wege nicht veranlaßt werden soll, noch in der gegenwärtigen Kongreßsession die Tarif - revisionSfrage zu erörtern. Der Beschluß ist die Folge, wie gemeldet wird, von der vom Vorsitzenden dos Komitees,
Deutsch-Ostafrika.
Berlin, 2. April. Gouverneur Gral Götzen telegraphiert aus Dar-es-Salaam: Die Verbindung mit M a h e n g e ist von Norden durch Hauptmann Nigmann, vom Süden durch Major Johannes hergestellt. Ter Auf st and ist auch dort im Abflauen, ebenso herrscht auch dort ein großer Nahrungsmangel. Ernstlichen Widerstand fand die Truppe nur noch in den Spangwa- $ er gen am Njassa-See, wo das Detachement v. Kleist am 28. Februar von 2000 Nebelten erfolglos angegriffen wurde. In den anderen Bezirken finden andauernd Unterwerfungserklärungen und Auslieferungen der Rädelsführer statt.
Oberbürgermeister übergab die Kaserne an das Regiment mit einer Ansprache.
Oberstleutnant v. Storch dankte. Der Kaiser richtete hierauf gleichfalls noch einige Worte an das Regiment, worauf der Kommandeur ein Hoch auf den Kaiser ausbrachte. Auf dem Wege vom Kasernement in das Offizierkasino hatte wiederum eine ungeheure Menschenmenge Aufstellung genommen und brachte dem Kaiser jubelnde Huldigungen dar. Auch die Bergleute wurden mit Hochrufen begrüßt. Im Kasino empfing der Kaiser die niederländische Gesandtschaft, bestechend aus dem Staatsminister Generalleutnant Borgansius, Generalmajor Smeding und dem Kommandeur des Husarenregiments in Bentoo v. Westenberg. Generalleutnant Borgansius richtete eine Ansprache an den Kaiser, auf die dieser erwiderte. Während der Tafel saß der Kaiser zwischen dem General Borgansius und dem Oberst- leutrrant v. Storch. Letzterer toastete auf den Kaiser, der antwortete und darauf in einer zweiten Tischrede ein Hurra auf die Königin Wilchelmina der Niederlande ausbrachte.
Bei andauernd herrlichem Wetter begab sich der Kaiser um 6 Uhr vom Ofsizierkasino zum Stadttheater, von der Bevölkerung abermals aufs herzlichste begrüßt. In der Großen Loge nahm der Kaiser Platz, mit ihm die Herren deS Gefolges, der Oberpräsident, der kommand. General v. Bissing und die Herren der niederländischen außerordent- lichen Gesandtschaft. Im Range hatten u. a. auch die bei der Begrüßung zugegen gewesenen Ehrenjungfrauen Platz genommen. Der Karl-Wilhelm-Bund, die Vereinigung der Gesangvereine von Krefeld, trug zwei Lieder von Karl Wilhelm vor. Sodann wurde MoserS Lustspiel „Das Stiftungs- fcfP aufgeführt. In der Pause hielt der Kaiser in dem Foyer Cercle ab.
Um 7 Uhr 30 Minuten erfolgte die Abfahrt deS Kaisers nach dem Bahnhose, die sich zu einer begeisterten Kundgebung gestaltete. Nochmals waren alle die tausende der Bewohner Krefelds und Umgebung auf den Feststraßen zu einem dichten Spalier zusammengetreten und jubelten dem Kaiser zu. Die Kirchen, die öffentlichen Gebäude und Pcivat- häuser wgren illuminiert. Der Kaiser verabschiedete sich von den Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden auf dem Bahnhof.
Aas tznde des WaroLkostreites.
Tie „Norddeutsche Mg. Ztg." veröffentlicht einen Artikel betitelt „Zum Abschluß der Marokkokonferenz". Der Artikel bespricht eingehend die Vorgeschichte der Marokkokonferenz, anfangend nrtt den nach dem Krimkciege aufgetretenen, durch Palmerston vereitelten Bestrebungen Frankreichs, in Marokko festen Fuß zu fassen. Er erinnert daran, daß es unter Ignorierung der deutschen Interessen diesen Plan zu verwirklichen strebte und dadurch den Einspruch Deutschlands hervorrief, der sich • nicht gegen die englisch-französische Verständigung, sondern gegen die Art richtete, wie Frankreich an die Verwirklichung dieses Planes ging. Im Frühjahr 1905, so fährt der Artikel fort, hatte sich eine Konstellation herausgebildet, die ernster war, als in der Oeffen tlichkeit bekannt war. Der RücktrittDelcasses eröffnete dann die Möglichkeit eines Ausgleiches. Der Artikel schließt:
Jedes sachliche Urteil über die Ergebnisse der Konferenz für Deutschland muß den Vergleich zwischen dem Ausgangspunkt und dem vorläufigen Abschluß zu Grunde legen. Dieser Vergleich bietet, sofern man unterer Politik nicht geflissentlich Absichten unterstellt, die von Anfang an konsequent zurückgewiesen wurden, kein Mißverhältnis zwischen dem Gewallten und dem Erreichten. Gjetreu ihren von Anfang an dargelegten Zielen hat die deutsche Diplomatie feine Einzelheiten um ihrer selbst willen verfangt, sondern bei jeder Forderung lediglich Wahrung des Prinzips und ausreichende imernationale Garantien für die Sicherung der Bewegungsfreiheit aller beteiligten Nationen in Marokko zu schaffen, im Auge behalten. Im Vertrauen, daß dieses Bestreben die Anerkennung der Mächte finden werde, ging Deutschland auf die Konferenz, obwohl bekannt war, das; .Frankreich Verabredungen mit drei Mächten nach Algeciras mitbrachte. Gesiegt hat in Algeciras weder Deutschland noch Frankreich, sondern das internationale Prinzip, das mit Bezug auf Marokko durch die Konferenz erneute und feierliche Bestätigung erhalten hat. Die Verfechtung dieses Prinzips hatte die deutsche Politik auf ihre Fahne geschrieben, nicht aus theoretischer Rechthaberei, sondern weil die Aufrechterhaltung eines internationalen Regimes in Marokko sich für die Entwicklung der eigenen Interessen Deutsck- lauds auf kommerziellem und ökonomischem Gebiet als günstig bewährt. Die Konferenz einigte sich auf klare feste Bürgschaften für eine ungehinderte Betätigung deutschen Unternehmungsgeistes im scherifischen Reiche, wie sie durch eine Sonderabmachung mit Frankreich nicht zu erzielen gewesen wäre. Marokko bleibt ein freies Feld für den wirtschaftlichen Wettbewerb aller Nationen. Ferner erkennen wir an, day Frankreich hierbei loval mit» wirkte und es damit Deutschland wie allen neutralen Signatarmächten erleichterte, den besonderen Interessen Frankreichs und Spaniens in der inneren Ordnung des scherifffchen Reiches gerecht zu werden. Wir hoffen aufrichtig, daß die Beunruhigung, die ohne Verschulden Deutschlands entstanden war und längere Zeit auf die internationale Lage störend einwirkte, nunmehr allgemeinem Vertrauen und Zuversicht in gesegneter Friedensarbeit weichen wird.
Angesichts der eigentümlichen Haltung Italiens auf der Konferenz berührte folgende Besprechung des Ergebnisses im „Giornale d'Jtalia" besonders angenehm: Der Reichskanzler Fürst v. B ü l o w hat mit dem anfänglich von ihm ausgestellten Grundsätze, „in Algeciras sollen tv-eder Sieger noch Besiegte sein". Recht behalten. Deutschland, welches, indem es eine offensive Haltung einnahm, in Wirklichkeit nur seine Interessen und seine kommerzielle Ausdehnung in der Welt verteidigte, zu welcher es seine wirtschaftlichen Verhältnisse und seine 60 Mlllionen Em-
3)ie -euttge Kummer umfaßt 10 Seiten.
Der Kaiser und dir Krefelder Ianzhusaren.
(Original-Bericht des „Gieß. Anz.")
P. R. Krefeld, 1. April.
Die Schmückung der Stadt ist fast beendet, doch muß noch eine große Anzahl der Arbeiter die Nacht arbeiten, um die letzte Hand anzulegen. ES ist alles so schön, wie cs selten, vielleicht auch nie von unserem Kaiser gesehen wurde. Glicht nur die 5 Kilometer lange Feststraße, auch jede andere, selbst die kleinste Straße und Gaffe hat ein Festgewand angelegt. Viele hunderttausend Meter Guirlanden wurden benutzt und wieder mit MrÜ-onen künstlicher Rosen besteckt. Kein Wunder, daß beute schon tausend und abertausend Fremde auS der Umgebu.'rg, die morgen verhindert sind, die Feststraße entlang ziehen, um die Pracht zu schauen. Dazwischen reiht sich Wogen an Wagen desjenigen, die sich rühzeitM ein Gefährt bestellt hatten, denn Wagen ist ein gesuchter Artikel und sind kaum noch welche für die nächsten zwei Tage zu haben.
Der Himmel ist bewölkt, doch steigt daS Barometer bei N.-O.-Wind. Es Ist also weiter trockenes Wetter zu erwarten. Wenn eS schön bleibt, so werden den Kaiser an der Spitze seiner grünen Husaren morgen eine halbe Million Menschen umgeben, denn der ganze Niederrhein von Westfalen bis zur holländischen Grenze.wird hierher strömen, und in dem sonst so steißigen Ländchen regt sich morgen keine Hand zur Arbeit. Alle Fabriken bis Gladbach, Rheydt, Lobberich, Cleve, Graffchaft Mörs, Neuß und eines Teils der rechten Rhemseste schließen morgen, um ihren Arbeitern Gelegenheit zu geben, den Kaiser zu sehen. Heute sind schon 3» dis 4000 ehemalige Her Husaren eingetroffen, um das Verbandsfest hier zu feiern. Ueberall herrscht festliche Stimmung und mit dem heutigen großen Fackelzuge beginnt der offizielle Teil deS Festes.
Krefeld, 2. April.
Lange vor Ankunft dcs .Kaisers umsäumten dichtgedrängte Menschenmengen die Feststraßen der Stadt, Kanonenschüsse kündigten Punkt 12V2 Uhr die Ankunft des kaiserlichen Sonderzuges auf dem prov. Bahnhof an, wo der komm. General v. Bissing zum Empfange anwesend war. Nachdem der Kaiser das Pferd bestiegen hatte, sprengte er zu dem auf einer Wiese aufgestellten Husaren- icghncnt Nr. 11 und setzte sich an die Spitze des Regiments, nm es über die Mödinger- und die Rheinstraße in die Stadt Krefeld hineinzuführen. An der Ecke des Ostwalls und der Rheinstraße inaren zwei Tribünen errichtet, wo der Kaiser hielt. Der Oberpräsident der Rheinprovinz, Frhr. u. Schorle mer-Lieser, begrüßte den Kaiser. Hierauf trat die Tochter des Oberbürgermeisters Oehler vor und begrüßte den Kaiser, toorauf sie ihm einen Rosenstrauß überreichte. Der Kaiser drückte der jungen Dame die Hand, dankte ihr lächelnd und sagte: „Tanzen Sie im nächsten Winter recht schön mit meinen Husaren." Dann trat Oberbürgermeister Dr. Oehler vor und hieß den Kaiser willkommen. indem er an den Einzug des Kaisers int Jahre 1.902 erinnerte und an die damalige Zusage, daß Krefeld eine Garnison erhalten solle. Für die heutige persönliche Einführung des Husarenregiments bringe die Bürgerschaft ihren ehrfurchtsvollsten Dank dar. Dem Regiment rufe er ein herzliches Willkommen zu. Es sei der Wunsch der Krefelder, alles zu tun, damit das Regiment sich hier wohl tmd heimisch fühle. Die Ansprache klang in ein Hoch auf den Kaiser aus.
Der Kaiser reichte dem Oberbürgermeister die Hand, bedankte sich und sagte:
„Das Regiment hat einen so glänzenden Empfang erhalten, al9 wenn es siegreich ans einem Kriege heimgekehrt wäre; er habe der Stadt Krefeld eine Garnison versprochen, und er halte sein Wort." Der Kaiser schloß mit den Worte:!: , .Krefeld hat eine Garnison erhalten und die jungen Krefelder Damen ihre Tänzer." Hieraus ritt der Kaiser unter Hochrufen dcs Publi- f".m5 die Feststrap-c entlang zum Friedensplafi weiter, wo ihn 1 ’.OO Schulkinder unter der Leitung des Kgl. Musikdirektors Müller-Reuter mit den zwei Liedern „Freude, schöner Götterfunken" und „Wohl auf, Kameraden, aitf-3 Pferd" begrüßten.
Von dem Friedrichsstlatzc aus ging der Zug des Regiments zu den neuen Kasernements, vor welchen der Kaiser den Parademarsch des Regiments abnahm. Auf dem großen Kasernenhofe batten sich die in Courriöres bei den Rettungsarbeiten tätig g elveseneu Bergleute ausgestellt. Der Kaiser ließ "sich den 9iamen eines jeden einzelnen nennen und hielt dann an sie folgende Ansprache:
„Ich habe Euch hierherkornrnen lassen, um Euch im Namen d?s gesamten Vaterlandes meinen herzlichen Dank und meine Bewunderung und meine Anerkennung luiszusprechen für die Tat, die Ihr ausgeführt habt. Ihr habt bewiesen, daß es über die Grenzpfähle hinaus etwas gibt, was die Völker verbindet, welcherlei Rass: sie auch feien, das ist die Nächstenliebe! Ihr, seid diesem Gebote der Lehren unseres Heilandes gefolgt. Daß sich das bei den deutschen Bergleuten von selbst versteht, brauche ich kricht zu sagen. Trotzdem hat es uns alle herzlich gefreut. Darum danken wir Euch für Eure Aufopferung und vor allem für die Todesverachtung, mit der Ihr für fremde Brüder unter die Erde gestiegen seid. Daß es Euch nickt beschieden war, noch Lebende zu retten, mag Euch nickt betrüben. Die Apparate, die Ihr zurückgelassen habt, haben dazu beigetragen, daß noch Lebende an die Oberfläche gebrockt werden konnten. Als Anerkenn- nng für Eure wackere Tat habe ich beschlossen. Euch am heutigen Tage Auszeichnungen zu verleihen, die ich Euch hiermit übcr-
^Bergmeister Engel brachte ein dreifaches Glückauf auf den Kaiser auS. Hierauf ließ sich der Kaiser vom Bergmeister Engel Bericht Über die Vorgänge in Eourriöres erstatten. Inzwischen hatte das Regiment Aufstellung genommen. Der
wohner zwingen, hält seine Stellung in Marokko aufrecht. Frankreich und Spanien genießen weiter ihr altes Privileg von Grenzmächten Marokkos, und die anderen Mächte haben mrch die neue Sachlage keinen Nachteil. Der Besonnenheit und dem Takte des Fürsten Bülow und des früheren Mi- nisterpräsidenten Rouvier ist es zu danken, wenn die ziviliierte Welt jetzt von einem Alb befreit ist.
Von der' Konferenz selbst liegen nachstehende Mel- mngen vor:
Algeciras, 2. April. Während des gestrigen ^aaes vom Morgen bis in die späte Nachtstunde arbeitete Die von der Konferenz eingesetzte Sonderkommission, be- tehend aus den technischen Delegierten Deutschlands und Frankreichs, Klehmet und Regnault und den zwei spanischen Delegierten Perez y Caballero an der literarisch ew Revision aller von der Konferenz begonnenen'Texte, die das Protokoll bar ft ollen werden. Tie ersten Delegierten sind heute zusammengetreten, um die allgemeinen Bestimmtungen zu treffen, nach denen die Tagung der Konferenz gesoffen werden soll. In einer heute nachmittag abzuhal- enden Sitzung soll die endgiltige Einigungserklärung erfolgen.
Heute nachmittag um 6 Uhr wurde eine Sitzung abgehalten, um Gelegenheit zur Formulierung besonderev Wünsche zu geben. " Unter anderem beantragt White eine Resolution zugunsten der Juden, Nicolscn die Einschränkung der Branntwein einfuhr, sowie die Verbesserung des Gefängniswesens, Radowitz eine bessere Beleuchtung der marokkanischen Küsten int Interesse der Schiffahrt. Sämtliche Resolutionen wurden gut*« geheißen, nur die Marokkaner machten einige Ausstellungen, was jedoch praktisch belanglos ist, da die Resolutionen keinen integrierenden Bcstandteil der Akte bilden werden. Da die Texte sämtliche Beschlüsse und Reglements, sowie der Text des Protokolls schon zur Drucklegung nach Madrid unterwegs sind, ist die Aussicht vorhanden, daß die Schluß, sitzung am Sonntag stattfinden kann.
Rev 0 il erklärte einem französischen JourMllisten, daß das Mißverständnis zwischen Deutschland und Frankreich vollständig behoben sei, und fügte hinzu, es sei zu hoffen, daß die Konferenz dazu beitragen werde, eine Epoche des Friedens, der Arbeit und des Wohlstandes herbeizuführen, welche der Menschlichkeit gestattet, den Weg des Fortschrittes, den die Gelehrten herbeisehnen, einzuschlagen.
Deutsches Reich.
Berlin , 2. April. Das Abgeordnetenhaus lehnte in namentlicher Abstimmung mit 268 gegen 81 Stimmen den freisinnigen Antrag auf Einführung dcs allgemeinen gleichen und direkten Wahlrechtes ab. Dafür stimmten die Freisinnigen, das Zentrum und die Polen. Das HauS nahm in einfacher Abstimmung die Regierungsvorlagen betr. die Vermehrung der Mitglieder des Hauses und Aenderungen der Wahlbezirke sowie betr. die Veränderung der Vorschriften über das Wahlverfahren an.
Köln, 2. April. Die chinesische Studienkom- mission zum Studium fremder Regierungs- und Verwaltungseinrichtungen, die auch mehrere rheinisch-westfälische Städte besucht, traf am Samstag Abend auf dem Haupt- bahnhos ein. Die Kommission, die im Domhotel abstieg, wurde von den Vertretern der Behörden, darunter dem Regierungspräsidenten Steinmeister empfangen. Sonntag vormittag besichtigten die Chinesen die Urftalsperre, heute früh fuhren sie nach Loverkusen, um die dortigen Farbwerke zu besichtigen.
Nv. 7« Erstes Blatt 15«. Jahrgang Dienstag 3. APr»190«
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