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14.5.1906 Zweites Blatt
 
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Nr. 112 Zweites Blatt 156. Jahrgang

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Montag 14. Mar 1906

Rotationsdruck und Verlag der BtflbPfdN» UniversttätSdruckeret. R. Lange, Vielen.

Redaktion, Expedition n.Druckeret: 6d)ulftr.t, Tel. Nr. 5L Telegr^-Adr. i Anzelger Dteße».

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen.

Der Kaiser im Reichsland.

Straßburg i. Els., 12. Mai. Der Kaiser kehrte nm UVi Uhr von der Ausfahrt nach dem Kaiserpalast zurück und begab sich um 1 Uhr zum Gouverneur General v. Moßner zum Frühstück. Dazu waren geladen Statthalter Fürst Hohenlohe- Langenburg, Staatssekretär v. Köller, UntcrstaatSsekretär von Zorn und Bulach, der kommand. General Ritter Hentschel von Gilgenheimb, die Generalleutnant? von Hoiningen gen. Hüne und von Pawlowski, sowie Generalleutnant Breitenbach und die Umgebung bc6 Kaisers.

Der Kaiser ist um 31/, Uhr nachmittags abgereist. Am Bahnhof waren erschienen der Statthalter Fürst zu Hohen­lohe-Langenburg, Staatssekretär von Köller, der kommand. General Ritter Hentschel von Gilgenheimb, der Gouverneur von Straßburg, Generalleutnant von Moßner und Polizei­präsident Dall.

Metz, 12. Mai. Der Kaiser traf heute abend um 6 Uhr 10 Min. auf dem Bahnhof Kürzel ein. Zum Em­pfange waren erschienen Generalfeldmarschall Graf Häseler, welcher die Zeit des Aufenthalts des Kaisers in Urville und Metz als Gast geladen ist, ferner der kommand. General deS 16. Armeekorps von Prittwitz und Gaffron, der Bezirksprä­sident Graf von Zeppelin und Kreisdirektor Graf von VillierS. Kriegervereine und Schulkinder bildeten Spalier. Das Pu­blikum bereitete dem Kaiser herzliche Huldigungen. Zwei kleine Mädchen überreichten Blumensträuße. Der Kaiser begab sich mit dem Grafen Häseler im Wagen nach Schloß Ur- oille, wo Abendtafel stattfand.

Urville, 13. Mai. Der Kaiser hatte gestern abend eine Besprechung mit dem Vertreter des Auswärtigen Aintcs, Gesandten Dr. Freiherrn Rücker-Jenisch. Heute vor­mittag begab sich der Kaiser mit Generalfeldmarschall Grasen Häseler im Wagen nach Kürzel. Vor der Kirche in Kürzel hatte vorher eine Abordnung des Hüttenvereins ,Treuer Deutscher* auS Malstatt-Burbach Aufstellung genommen. Um 10 Uhr begann der Gottesdienst, dem der Kaiser, Graf Häseler, das Gefolge, sowie die Gemeinde von Kürzel bei­wohnten. Rach dem Gottesdienst fuhr der Kaiser zuerst nach dem Wilhelm-Viktoria-Stift (Altersheim), wo er sich ungefähr zehn Minuten aufhielt, sodann nach dem Augusta-Viktoria- Stift, wo die Zöglinge den Kaiser mit dem Gesang von drei Volksliedern begrüßten. Hierauf unterhielt sich der Kaiser in freundlicher Weise mit den Zöglingen. Rach dem Gesang deS LiedesScheiden tut weh" verließ der Kaiser das Stift und begab sich um ll1/, Uhr nach dem Schloß Urville zurück. Die Bevölkerung begrüßte den Kaiser allenthalben begeistert.

Prinzessin Friedrich Karl von Preußen t.

Berlin, 12. Mai. Prinzessin Friedrich Karl v 0 n P r e u ß e n ist gestern abend in Friedrichsroda am Herzschlag verschieden.

(Prinzessin Maria Anna war eine geborene Prinzessin von Anhalt (geb. am 14. September 1837) und seit dem 29. Nov. 1854 mit dem Prinzen Friedrich Karl von Preußen verheiratet, der am 15. Juni 1885 starb.)

Anläßlich des Ablebens der Prinzessin ist von Montag, den 14. d. M., ab Hoftrauer auf 14 Tage angeordnct worden. An dem geplanten Aufenthalt des Kaisers in Urville und an den vorgesehenen militärischen Uebungen [in Metz und Diedenhofen wird jedoch voraussichtlich, nichts geändert werden, während aber der Aufenthalt in Wiesbaden wegfällt. T-er Kaiser gedenkt am 19. Mai wieder im Neuen Palais in Potsdam einzutreffen.

Der englisch-türkische Konflikt.

Konstantinopel, 12. Mai. Die Pforte richtete gestern an den englischen Botschafter e in c Note und erklärte, daß sic nicht die Absicht habe, den Status quo auf der Sinaihalbinscl zu ändern, sondern nur ihre Rechte zu wahren. Nachdem versichert worden sei, daß auch Egypten die strittigen Punkte zu besetzen nicht be­absichtige, habe die Pforte beschlossen, ihre Truppen zurückzuziehen. Sic habe davon dein Khedive Mit^ teilung gemacht, damit die cgyptischcn Behörden mit den türkischen Behörden und mit den türkischen Generalstabsoffi­zieren über die Feststellung und Sicherung des Status quo in Verbindung treten.

Die Pforte antwortete heute der englischen Botschaft mit einer Note, welche die Zurückziehung der türkischen Truppen anzeigt und in die Grcnzregu- lierung durch eine gemischte Kommission cinwilligt. Die Nuite macht jedoch Einwendungen betr. die Souveränität und Vorbehalte bezügl. der englischen Grenzposten. Dies sowie der Ton der Note befriedigten die Botschaft nicht. Auf türkischer Seite hofft man jedoch, daß die Re­gierung in London die Antwort annehmen werde und die Angelegenheit hiermit geordnet sei.

' Die Besatzung von Tab ah ist auf Befehl des Sul­tans zurückgezogen worden,

Die Ausstände und Unrnhen in Italien.

Rom, 12. Mai. In der heutigen Kammersitzung verlas der Präsident ein Schreiben der 15 sozialistischen Abgeordneten, in welchem diese auf ihrer Mandats- niederlegungbestcheil. Die Kammer genehmigte sodann die Mandatsniederlegungcn und crklärte^die be­treffenden Sitze für erledigt.

Alle Arbeiter in Rom und Neapel haben die Ar­beit wieder ausgenommen. Die Straßenbahnen sind wieder in vollem Betrieb. Das Straßenbild ist das gewöhnliche. Die Gemeindeverwaltung von Rom sprach der Armee und den Sicherheitsbcamten, die sich an der Auf­rechterhaltung der öffentlichen Ordnung beteiligten, ihre An- erkennung aus. ________

Deutsches Reich.

Berlin, 13. Mai. Der neuernannte Eisenbahnminister Breitenbach wird sich bereits am Montag dem Abgeord» neteuhause vorstellen.

Wie der .Vorwärts* meldet, sindet der dies­jährige Parteitag der Sozialdemokratie in Mann­heim vom 16.2 2. September statt.

Duisburg, 13. Mai. Der hiesige Wirteverein er­klärte im Hinblick auf den bekannten Beschluß der Brauereien, die Bierpreise zu erhöhen, daß sic dir Mehrbelastung nicht auf das Publikum abwälzen, auch nicht selbst tragen könnten. Sollten die Brauereien bei ihrem Kölner Beschlüsse beharren, so würde die Gründung einer Genosirn- schaftsbrauerei ins Auge gefaßt werden.

Babenhausen (Bayern), 13. Mai. Fürst Fugger- Babenhausen ist in der vergangenen Nacht gestorben.

Rudolstadt, 12. Mai. In der heutigen Sitzung des Landtages wurde der sozialdemokratische Wahlantrag, wo­nach die Landtagswahl an einem Sonntag abgehalten werden und wonach die Regierung gleichmäßige Stimmzettel Her­stellen lasten solle, mit 9 gegen 7 Stimmen abgelehnt. Hierauf verließen die sozialdemokratischen Abgeordneten bis auf einen den Saal, so daß der Landtag bei der nun folgenden Abstimmung über den Antrag der Rechten, nach welchem der Wahlzensus für die Höchstbesleuerten auf 200 Mk. erhöht werden soll, beschlußunfähig war. Der Präsident be­raumte die nächste Sitzung auf 12^ Uhr an, aber auch diese Sitzung war beschlußunfähig, da die sozialdemokratischen Abgeordneten wieder den Saal verließen.

Dresden, 12. Mai. Heute mittag 12 Uhr wurde die 3. deutsche Kun st gewerbe-Ausstellung durch König Friedrich August feierlich eröffnet.

Ausland.

Stockholm, 12. Mai. Der Reichstag bewilligte 21744 000 Kronen für Kasernen bauten für das Heer für vier Jahre. Davon entfallen auf 1907 4 400000 Kronen.

Paris, 12. Mai. In Regiecungskreisen sagt man, das Kabinet Sarrien werde zunächst noch unverändert am Ruder bleiben, obwohl ElSmenceau zweifellos den Wunsch hege, aus dem Ministerium des Innern in das Kriegsministerium überzusiedeln. Kammerpräsident dürfte an Stelle DoumerS Brisson werden.

Senator d'Estournelles, der Vorsitzende der parlamentarischen Schiedsgerichtsgruppe, hat angekündigt, daß er beim Wiederzusammentritt des Senates den Marineminister über die Notwendigkeit einer internationalen Verstän­digung zur Einschränkung der FlottcnauSgaben interpellieren werde.

Lyon, 12. Mai. In Vienne (Dep. Jsöre) wurde der Anarchist Laffond verhaftet, der im Verdacht steht, in Lyon Bomben hergestellt zu'haben. Laffond wurde nach Lyon inS Untersuchungsgefängnis gebracht.

Wien, 13. Mai. DieNeue Freie Presse* schreibt: Die ungarische Thronrede wird einen Passus über die auswärtige Lage enthalten, der darauf angelegt ist, den wiederholten Quertreibereien gegen das Bündnis mit Deutschland ein Ende zu bereiten und in feierlicher Weise klarzustellen, daß dieses Bündnis nach wie vor die un­veränderte Grundlage der auswärtigen Politik der Monarchie bildet.

Tunis, 13. Mai. Heute vormittag hat die feierliche Beisetzung des verstorbenen Beys von Tunis statt­gefunden.

Washington, 12. Mai. Das Staatsdepartement hat in Erfahrung gebracht, daß in San Domingo eine neue Revolution mit Puerterico als Operationsbasis vorbe­reitet werde. Der Gruverneur von Puerterico ist ange­wiesen worden, die Gebote der Neutralität zu beachten, die die Vorbereitung und die Ausreise einer feindlichen Expedition nicht gestatten. Die bsi San Domingo stationierten Kriegs­schiffe der Vereinigten Staaten werden den Auftrag erhalten, die Landung feindlicher Streitkräfte zu verhindern.__________

Rolonialpost.

Wie das Reutevschc Bureau meldet, wird von maß- gebender Seite behauptet, daß das am 4. Mai zwischen Der deutschen Schutz truppe und Morenga statt­gehabte Gefecht sich auf britischem Gebiet an der Grenze der Kapkolonie abgespielt habe. Die Kapkolonie habe heftigen Widerspruch erhoben. Der deutsche Be­fehlshaber achtete jedoch nicht darauf. Das Wolffsche Bureau erfährt, es sei richtig, daß das letzte Gefecht mit Mo­renga auf britischem Gebiet stattgefunden hat. Von der deutschen 2lbteilung Bech verfolgt, hatte Morenga die Grenze mit bewaffneten Dr Io gleit tert überschritten, und da die Kappolizei ihn nicht entwaffnete und Morengas Rück­kehr auf deutsches Gebiet an einem anderen Punkt der Grenze zu erwarten war, so dehnte die Abteilung Bech ihre Verfolgung auf britisches Gebiet aus. Die deutsche Regierung wies den Botschafter in London an, zu er- Hären, daß sie jedes Uebcrtreten deutscher Truppen auf britisches Gebiet mißbillige und die in diesem Sinne bereits bei Beginn des Feldzuges den Truppenkommandos erteilten Weisungen wiederholt habe.

Am 5. Mai im Gefecht bei Löwenfluß südlich von Gawachab schwer verwundet: Oberleutnant Eduard Gruß, geb. zu Hasenberg, Sckmß in die rechte Bauchseite. Am 4. Mai: Bei Pooisoley östlich von Gapnetz gefallen: Reiter Eugen Maile, geb. zu Musberg; im Feldlazarett Lüderitzbucht an Typhus gestorben: Reiter Christian Koch, geb. zu Wrexen, am 7. Mai Gefreiter Richard Kahle, geb. zu Priebus; am 8. Mai im Lazarett Warmbad an Skorbut gestorben: Renatus Bismarck, geb. zu Hanrey.

Aus kolonialen Kreisen erfährt dieVoss. Ztg": Die von einigen Blättern gebrachte Nachricht, daß Oberst v. Deimling demnächst das Oberkommando der Schutztruppe übernehmen werde, ist nicht richtig. Ter ehemalige Führer in Südwestafrika wird mit dem nächsten Dampfer nach der Lüderitzbucht ausreisen, um im Süden des deutschen Schutzgebietes das Kommando der gegen Morenga zusammengezogenen Truppen zu über­

nehmen.

Dar-es-Salaam , 13. Mai. Im 0 st afrikani­sch e n Schutzgebiet haben die deutschen Truppen in mehreren siegreichen Gefechten den Rebellen em- psindliche Verluste beigebracht.

5>tc Aogetsberger Keflügetausstessung in^Lanöach.

(Original-Bericht des Gießener Anzeigers.!

X Laub ach, 12. Mai.

Heute mittag 4 Uhr wurde im festlich geschmückten Saale deS Hotels Solmser-Hof (besonders war die Bühnenseite durch ein Arrangement oon auSgestopften Tieren von Hrn. Tuch- fabrikantcn Waitz auS Schotten geschmackvoll dekoriert) die Ausstellung deS Vogelsberger Geflügel- und Vogelzuchtvcreins eröffnet. Der AuSstellungskommistär, Hofapotheker Roßbach, begrüßte den erschienenen Protektor Grafen Wilhelm zu SolmS-Laubach sowie die übrigen Festgäste. Er wies darauf hin, daß Deutschland vom AuS- lande noch für Millionen von Mark für Eier und Mast- gcflügel beziehe und daß mit allen Kräften durch Errichtung von Zuchtstationen und durch Gewährung von Ehrenpreisen auf eine Verringerung dieses Bezugs hingeivirkt werden wüste. Der ausstellende Gcslügelzuchtoerein habe diesmal beschlosten, nur Paare von Tieren zur Verlosung zu bringen, um so dem Vorteile als auch der Liebhaberei des einzelnen Mannes, den Intentionen der landwirtschaftlichen Vereine und der Regierung am Besten zu entsprechen. Graf Wilhelm zu Solms-Laubach dankte für die Begrüßung und betonte die national-wirtschaftliche Seite der Gcflügelzuchtoereine, denen er persönlich ein warmeS Interesse entgegen bringe. Er erklärte damit die Ausstellung für geöffnet und die Fest­gäste begaben sich zur Besichtigung der Ausstellung in die im Garten aufgeschlagene Festhalle. Wie reichlich die Ausstellung beschickt ist, zeigt der auSgegebene Katalog, der 128 Nummern von Hühnern, 54 von Tauben, 21 von Enten, außerdem Gänse, Traten, Fasanen und sonstige Vögel enthält. Die damit verbundene Kaninchen-AuSstellung enthält 15 Käfige mit reichhaltigen Gruppen von schönen Tieren.

Recht zahlreich war die Beteiligung an der Stiftung von Ehrenpreisen; cS wurden ihrer 33 gezählt, darunter die vier ersten Preise: 1. ein Gartentisch mit drei Stühlen, ge­stiftet von Graf Wilhelm für die besten Leistungen eines Laubacher Züchters in einem Einzelstamm, fiel Gastwirt Böhm in Laubach zu; 2. eine silberne Weinbowle, gestiftet von Geh. RegierungSrat Schönfeld in Schotten, erhielt PH. Södler in Nieder-Gemünden als 1. Ehrenpeis für die meisten Punkte; 3. gestiftet von Frl. Sophie Klipstein für beste Leistung eines Laubacher Züchters drei Geschenke, da­runter ein Areoidbarometer, ein vernickeltes und ein silbernes Kaffeeservice, erhielten die Aussteller K. Pitz, D. Möll und A. DehuS; 4. gestiftet von Rentner Albers, 3 Tafeltücher, die zweithöchste Punktzahl hatte Förster Simon in Ehrings­hausen, die dritthöchste I. Zimmer, Bingmühle.

Im übrigen seien unter den Stiftern hervorgehoben die Stadt und Bezirkssparkaste Laubach, die Nachbarvereinc Hungen, Lich, Alsfeld, Lauterbach sowie etwa 20 Einwohner oon Laubach und FriedrichShütte, die durch eine Reihe von wertvollen Geschenken ihr Interesse an den Bestrebungen des Vereins bekundeten. Als erster Preisrichter fungierte Rentner Hut aus Frankfurt a. M. Die Preise verteilen sich wie folgt:

I. Hühner.

A. Langshan.

1. Preis F. Simon, Ehringshausen.

J3. Plymouth-Rocks.

1. Preis Markus Stein, Ruppertsburg.

C. Wyandottes.

Ehrenpreise an a) Gold: Jean Bohm, Saubad), E. Kemps, Elpenrod; b) Silber: H. Thießen, Niedergemünd; c) Weiße: F. Simon, Ehringshausen, P. Hühnergarth, Köddingen; d) Gelbe: PH. Södler, Niedergemünden, I. Naumann, Laubach.

D. Rebhuhnfarbige Italiener.

1. Preis PH. Södler, Niedergemünden, 2 Ehrenpreise an I. Zimmer, Bingmühle, und H. Mcrschrod, Zeilbach.

E. Schwarze Italiener.

A. Dehus, Laubach.

F. Weiße Italiener.

Ehrenpreis an H. Seim, Ermenrod. (Derkausspreis 150 Ntt.) G. Gelbe Italiener.

Ehrenpreis an F. D. Möll, Laubach.

H, Hamburger.

Ehrenvr. an K. Pitz, Laubach, K. Burg H., Ruppertenrod, Lehrer Kemmer, Zeilbach, H. Torr, Lehnheim, W. Högg, Klein-Eichen; 1. Pr. an H. Maus II., Ruppertenrod, und Ph. Södler, Niedergemünden.

L Zwerghühne r.

2 Ehrenpr. an Fr. Jöckel, Grünberg, und R. Ritter, Laubach K. S a m m e l k l a s s e.

1 Pr. F. Simon, Ehringshausen; Ehrenpreise an K. Zulauf, Ober-Ohmen, A. Mehmcl, Groß-Eichen, G. Schneidt, Laubach, Lehrer Seip, Nidda.

II. Gänse.

1. Preise an W. Pitz HL, Laubach, I. Böchcr, Zellmühle bei Villingen.

HL Ente n.

1 Ehrenpr. an I. Merte-Strebendorf; 1. Preise an F. R. Stotz II., Laubach, und PH. Södler, Niedergemünden.

IV. Tauben.

Ehrenpreise an K. Rahn II., Altenhain, Leibjäger Becker, Lau­bach, F. N. Stotz, Laubach, L. Zehsuß, Niedergemünden; 1. Preise an L. Zehsuß-Niedergemünden, W. Högg, Klein-Eichen, K. Pitz, Laubach.

V. Vögel.

1. Preise an K. Reitz, Stockhausen, und I. Naumann, Laubach. VI. Bruteie

1 Dutzend schwarze Minorka: W. Göbel, Ulrichstein.

Ferner wurden noch Ehrendiplome erteilt für ausgestelltes G c f l ü g e lf u t tc r an Drogist Karl Stotz, Laubach, und I. Justus Laubach.

An die Preisverteilung schloß sich ein Fest essen an, bei dem die Marburger Jägermusik konzertierte. Für den gestrigen Sonntag war von 3 bis 8 Uhr mittags ein Konzert derselben vorgesehen. Die Ausstellung wird am Montag, den 14. Mai, mit einer Verlosung geschloffen.