Für die gesamte Redaktion verantwortlich in Vertr. Ernst Heß.
gestorben wärter.
von' Floren?, aus feinem Mägen zu wringen, als die Pferde durchgingen. Er kam dabei zu Fall und erlitt sehr schwere Verlegungen am Kopfe. — Die Waldbrände in Frank- reich dauern infolge der anhaltenden Trockenheit fort. In V e z i n s brannte gestern 400 Hektar Wald nieder. — Im Moseldorfe Fohren zerstörte Großfen er 4 große Baue^i- anwesen. Durch Zusammenbruch einer Lester wurden 3 Feuer- wekrleute verletzt. — Der Personenpost Ber gisch-Gl ad- b ach - Wipperfürth stieß an einer starken Kurve ein erhebliche'' Unfall zu. Die Pferde des Postwagens scheuten, wobei der Wagen umgeworren und sämtliche Insassen herausgeschleudert wurden.' Der Postillon trug sehr schwere, die Passagiere teils schwere, teils leichtere Verletzungen davon. — In Fürstenried bei Kanfbeuern wurde die L e i ch e der Mutter des Pfarrers Kugel verstümmelt aufgefunden. Die Leiche zeigt Stichwunden an Kopf und Unterleib. Es liegt ein Raub- und Lustmord vor. Ter Mörder ist unbekannt. — In Alsenz «Pfalz) fiel ein 70 Jahre alter Mann von einem Baum in den unter dem Baum befindlichen eisernen Zaun und wurde aufgespießt. Man fand ihn tot auf.
dienst erworben hat.
In g e n h ei m i. Nh., 12. Sept. Trotz aller Einfachheit in der Ausführung, wie es einem derartigen Werke geziemt, ist der Neubau des Nettungs Hauses doch eine Zierde des Ortes und der ganzen Gegend. Fahnen und Guirlanden grüßten heute hinüber zum Selztalbahnhof, sie wollten es gleich den Ankommenden künden, daß der Ehrentag der Einweihung gekommen sei. Doch vor der Freude am Neuen gebührt dem Alten für treugeleistete Dienste schuldiger Dank, darum denn auch die Feier mit einem Abschied am alten Halise ihren Anfang nahm. Der Inspektor, Pfarrer Müller von Wachenheinl, sprach das Abschiedswort, das er an 1. Mos. 12, 2: „Ich will Dich segnen und Dir einen großen Namen machen und Du sollst ein Seaen sein" anknüpfte. „Unfern
Eingesandt.
(Für den Inhalt der unter bicicr Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Eösenbahn-Zeitttng.
— Nach einer für die vreußi'ch-hes'ischen Staatseisenbahnm ergangenen ministe'-icllen 9fnorbnurg sollen direkte Fahrkarten, die zwischen solchen Stationen zur Ausgabe gelangen, die durch mehrere Schienenwege verbunden sind, möglichst über jeden der letzteren getrennt Tauten, falls deren Kilometerlängen nicht nur ganz unwesentlich von einander abweichen. Bisher berechtigten die Fahrkarten größtenteils wahlweise zur Benutzung der einen oder der anderen Route, und der Fahrpreis wurde für den längsten in Betracht kommenden Weg berechnet, sodaß der Reisende, der die kürzere Verbindung wählte, mehr zu bezahlen hatte, als der von ihm tatsächlich abgefahrenen Kilometerzahl entsprach. Durch die genannte Anordnung, die auch bei .Herstellung der neuen, durch die Personentarisreform bedingten Fahrkarten maßgebend sein soll, wird dies tunlichst vermieden werden. Solange die Rückfahrkarten noch bestehen, sind gegebenenfalls sowohl solche aufzulegen, die auf der Hin- und Rückfahrt über einen und denselben Weg lauten, als auch solche, die auf der Rückfahrt nach Belieben für eine andere Strecke verwendet werden können.
Kam^lien-Na^vtehten.
Gestorbene. Herr Valentin Hermann, Tonsbach. — Herr Georg Konrad Müller, Griedel. — Herr Heinrich Engelbert, Dillen- bürg. — Herr Privatier August Müller sen., Marburg. — Herr Wilhelm Tittmar, Ockershansen. — Herr Georg Freiman, Büdingen. — Herr Christian Walter, Niederscheld. — Herr Raphael Reichen- berg, Assenheini. — Fräulein Hilda Dieffenbach, Friedberg. — Fran Margaretha Reuber, geb. Schäfer, Zell. — Frau Elisabethe Spahn -Witwe, geb. Ctieler, Alsfeld. — Frau Emina Scharmann, Kaichen.
Verlobte. Fräulein Lina Schindler, mit Herrn Heinrich Franz, Wetzlar. — Fräulein Minna Schütz, mit Herrn Julius Weck, Wetzlar. — Fräulein Kätchen Wenzel, Alsfeld, mit Herrn Karl Koch, Duisburg-Beeck a. Rh. — Fräulein Elisabeth Hauser, nut Herrn Ludwig Wernigk, Butzbach. ,
Geboren. Herrn Pfarrer Schlößer und Frau Marie, geb. Schlösser, Lauterbach, ein Sohn.
** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Fürfeld und eine mit einer kathol. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gememde- schule zu Viernheim.
•• Bahnhofsrestauration. Wie mir erfahren, hat der derzeitige Inhaber der hiesigen Bahnhofsrestauration den Pachtvertrag gekündigt. Die Restauration wird demnächst zur Neuverpachtung ausgeschrieben werden.
•• Die Sonne hat in den letzten Wochen noch ganz rechtschaffen bis in die Dämmerung hineingebrannt, auch der Mond tat in der Nacht seine Schuldigkeit und glänzte, wie wir es in den Sommerwochen gewöhnt sind, aber — mit den „italienischen" Nächten und sonstiger Mondscheinphantasie und Romantik ist e§ doch vorbei. Es wird schon recht kühl und wer früh auS den Federn und an die Arbeit muß, der erkennt, daß sich von der alten Sommerherrlichkeit am Ende doch nichts anderes sagen läßt als: „Es war einmal!" ES ist nur ein Abglanz, was unS noch beschieden ist, ein Bild, das jeden Tag einem andern, herbstlicheren Platz machen kann. Doch rechten wir nicht mit der Laune des abziehenden Sommers, wenn es so kommt, auch er iit seinem Kismet unterworfen, und die Wetterkundigen haben ja längst herausgefunden, daß alles andere eher die Witterung macht, wie die Jahreszeit.
p. Dutenhofen, 13. Sept. Am gestrigen Einweihungs- tag unserer Kirche beging der älteste Einwohner des Ortes, Landwirt Johannes Mahl, seinen 87. Geburtstag. Das hochbejahrte Geburtstagskind beteiligte sich mit größtem Interesse an der Feier und nahm auch an dem Festessen teil.
x. Gleiberg, 13. Sept. In große Aufregung wurden heute vormittag die Bewohner unseres Dörfchens versetzt, indem bei der am Gleiberger Schacht aufgestellten Dreschmaschine zwei mächtige Strohhaufen vollständig niederbrannten. Man war eben in voller Tätigkeit bei der Maschine, als gegen 11 Uhr in ihrer unmittelbaren Nähe mächtige Rauchwolken aus einem Strohschober emporstiegen. Das Feuer nahm so rasch überhand, daß auch ein zweiter Strohhaufen mit eingeäschert wurde. Dem Eingreifen unserer Spritzenmannschaft ist eS zu verdanken, daß nicht weitere Strohschober, ja selbst der Dreschwagen ein Raub der Flammen wurden. Zwei noch nicht schulpflichtige Knaben hatten das Feuer angezündet. Die Geschädigten, Lantz und Protextor, sind nicht versichert.
m. Friedberg, 13. Sept. Herr Fritz Scheibe!, Kommandant von S. M. S. „Wettin", ein Sohn unserer Stadt, wurde zum Kommandanten der 2. Matrosendivision in Wilhelmshafen ernannt. Bei den letzthin abgehaltenen Marinemanövern wurde ihm aus Anlaß der 9(11- Wesenheit S. M. des Königs August von Sachsen dessen Bild mit eigenhändiger Namensunterschrift verliehen. — Ein auf der am Sonntag abgehaltenen Kirchweih in Fauerbach bei Friedberg schwer verletzter Bäckergeselle wurde m die Klinik nach Gießen verbracht, an seinem Aufkommen wird
fc. Frankfurt a. M., 13. Sept. Kriegsgerichtsrat CellaruS, beifltzender Richter am Oberkriegsgericht des 18. Armeekorps, wurde zum Oberkriegsgerichtsrat ernannt. Herr Eellarius stammt aus Schotten.
Die M. Teefirma M e ß m e r (Frankfurt a 9JL) widmet dies mal den Schülern Stundenpläne hochkunstlcrische ^'Ru^arbett von Professor von Volkmann & H. Cchroedter, Wuq ich geeigntt Liebe und Verständnis zur Kunst zu wecken. Die Planesmd den Verkaufsstellen von 2)1 eßmers Tee gratis erhältlich, iss /.
Arrchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
14. «Sonntag n a ch T r i n i t a t i §, den 16. September: Hottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. S ch l of f er.
Letzte Christenlehre für die Neiikonftrmierten au5 her Matthäusaemeinde.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matthaus- und MarkuS- gemeinde. Anmeldung zilvor bei deni Pfarrer jeder Gemeinde "^Nächsten Sonntag, den 23 September, nimmt die Kinderkirche für die Matthänsgemeiiide wieder ihren Anfang, Aue Vorbereitung dazu findet Samstag, den 22. September, vormittags 11 Uhr, statt.
inußten. . ,. .
Bingen, 13. Sept. Heute morgen wurde hier der Kaufmann Flecken stein aus Kreuznach verhaftet, der in Kreuznach seine Tochter derartig mißhandelt hatte, daß das Mädchen an den Folgen der Mißhandlung in der Nacht ist. Fleckenstein war früher Gefangenen- (Fr. Ztg.)
Seitdem der neue Friedhof in Benutzung ist und die Beerdigungen von der Leichenhalle ab erfolgen, hat sich die Sitte eingebürgert, die Särge auf einem Handkarren nach dem Grabe zu fahren. Wer da als Leidtragender hinterher gehen und das Gekreische der Rader mit anhören muß, der wird unangenehm berührt und fragt sich: ist es denn nötig, unsere Lieben auf solch' pietätlose Weise nach ihrem Grabe zu verbringen? Ist es nicht schöner und würdiger, wenn die «Särge getragen werden? Bei einer Beerdigung würde es den Hinterbliebenen auch auf die Löhnung an vier Leute, welche immer zu diesem Zweck zur Verfügung sieben müßten,, nicht anwmmen, abgesehen davon, daß sich schließlich Angehörig oder Freunde des Verstorbenen bereit finden ließen, diese letzte Ehre zu erweisen.
gezweifelt.
sd. Darmstadt, 13. Sept. Ter Darmstädter Gartenbauverein hat schon zu Beginn dieses Jahres am Böllen- faTftor unweit des Waldes ein zwei Morgen großes Stück Land vom Fiskus gepachtet und dort Kleingärten in verschiedenen Größen geschaffen, im ganzen 25. «Schon nach kurzer Zeit waren 15 davon verpachtet, wahrend 10 noch zur Verfügung sind. Die Anlage der Kleingärten ist ähnlich Der in anderen Städten. In den meisten steht ein kleines Gartenhäuschen. Je nach Belieben des Pächters ist das Land mehr als Zier- oder Nutzgarten angelegt. Gestern veranstaltete der Vereinsvorstand eine Besichtigung der
Vermischtes,
Köln, 12. Sept. Kommerzienrat Eugen van der Zypen stiftete anläßlich seines Ausscheidens aus der Stellung als Generaldirektor der Vereinigten Stahlwerke van der Zypen und Wissener Eisenhütten-Aktiengesellschaft 80000 Mk. Die Zinsen dieses Kapitals sollen zu jährlichen Beihilfen für Meister und Arbeiter verwendet werden, die 2 5 bezw. 20 Jahre in den Werken der Deutzer Abteilung
Ausgang feane Gott" sang der Knabenchor. DaraufMe sich Der' Festzug in Bewegung. Voran zog als Mußt der Pßstlighenner Posaunenchor. Die Ortsvereine folgten, darauf die 9lnftalt§gemeinbe, der Prälat und der Hausvorstand, Gememderat, Kucheii- und Schulvorstand. Ihnen zunächst schritten Baurat Lucius von Mainz, der technische Bauleiter Kreisstraßemneister Schäfer von Ober- Fnaelheim und die Bauleute, Vertreter der Staatsbehörde, Geist- Hebe, Stistspsarrer Weber von Lich als Abgeordneter dec«Arn s- [mrger Rettungshauses, sonstige geladene Ehrengäste und Festteilnehmer. Die Haiiptseier im neuen Hanse wurde eröffnet , durch einen von Herrn Lehrer Niederaiier dirigierten und vom Manner- gesangverein präzis vorgetrageiien Psalm. Die Schlüsselübergabe vollzog sich in der üblichen Weise, moranf Prälat v. Walz die Rednertribüiie zur Weiherede bestieg, der das Schristwort: ./-Batcr und Mutter verlassen mid), aber der Herr nimmt mich auf, zugrunde lag. Mit dem Heilandswort; „Wer em Kmd aufnnmnl m meinem Namen, der nimmt mich auf", öffnete er die ~urc, worauf Besichtigung des Hauses ftattfand, die nur eine Stimme des Lobes zutage förderte. Nach einer Erüischungsvaufe folgte eine gesellige Nachfeier im Anstaltshof. Musik- und GesangSvor- träge wechselten dabei mit Ansprachen. Pfarrer ©offmann sprach im Namen der Gemeinde uiid wünschte friedliches uiid freundliches Zusammenwirken zlim gemeinen Nutzen, Stistsvfarrer Weber von Lich überbrachte die Grüße der ^chwesteranstalt zi> Kloster Arnsburg, Justizrat Dr. Lucius frischte, in humorvoller Weise alte Jugenderinnerungen von Nettungshausfesten auf, xem Jahresbericht des Inspektors war noch zi> entnehmen, daß das neue Gebäude mit einem Aufwand von rund 80 000 Mk. errichtet wurde, wovon 60 000 Mk. hypothekarisch aufgeuommen werden
gearbeitet haben.
* Der Napoleonsfelsen in Ulm, eine denkwürdige Stätte auS der Geschichte des ehemaligen Deistschen Reiches und Napoleons wird noch vor Abtaiif dieses Jahres verschwinden. Am Fuße des die Stadt Ulm beherrschenden MichelsbergeS, der mit einer gewaltigen, als Kaserne dienenden Burg gefrönt ist, steht vorgelagert der KienleSberg, ein Kalksteinmassiv, von dem der Blick über die Stadt hinzuschweifen vermag. Auf einem vorspringenden Felsen nahm Napoleon am 20. Oktober 1805 mit einem glänzenden Gefolge Posto, um die kriegsgefangene Armee des österreichischen Generals v. Mack an sich vorbeiziehen und die Waffen strecken zu lassen. 9(n jenem Tage sprach auf dem erwähnten Felsen der stolze Eroberer jene Worte: „Ich gebe Ihrem Kaiser einen Rat: er eile, Frieden zu machen. Es ist jetzt der Augenblick, sich zu erinnern, daß alle Reiche ein Ende haben." Ein Jahrhundertlang hieß der mit einem einfachen Gedenkstein versehene Felsen der Napoleonsfelsen; jetzt wird die ganze FelS- gruppe weggesprengt, damit für den Güterbahnhof in Alm Raum zu neuen Gleisen gewonnen wird. Eine lokalgetreue Darstellung der Wasienstreckung vom 20. Oktober 1805 befindet sich in der Galerie zu Versailles.
* Die. Erbschaft des Stromers. Zu dem Inhaber eines Konfektionsgeschäftes am Amtsplatz in Camburg an der Saale kam einmal in einem Frühjahr cm gänzlich abgebrannter Ritter von der Landstraße mit einem höchst schäbigen Deckel auf dem Kopf.. Der gutherzige Ladeninhaber riet ihm, den Fitz wegzuwerfen, und verehrte ihm dafür einen noch neuen Strohhut. Im nächsten Frühjahr mit den Nachtigallen stellte der Fechtbruder sich mieber in Camburg ein, zeigte den Strohhut vor, der Sommer- und Minterstürmen getrotzt hatte, und erhielt dafür einen neuen. So tat er Jahr um Jahr. Einmal aber kamen die Nachtigallen, und der alte, treue Kunde blieb aus. Endlich gegen den Herbst hin kam ein anderer „Türklinkenputzer" und stellte sich dem Geschäftsinhaber als Freund des Hutabnehmers und zugleich als Universalerben vor. Tief unten an der Donau hatte er seinem Straßengenossen die Augen zugedrückt, der ihm das Anrecht „vererbt", alljährlich am Camburger AmtS- platz einen Strohhut zu erhalten. Der Freund hatte sich durch Oesterreich und Süddeutschland bis nach Caniburg durchgesochten und stand nun da, um feine Erbschaft zu erheben. Sie wurde ihm gewissenhast auSgehändigt.
* Ein Schtrdbürgerstückchen ereignete sich dieser Tage in Köslin. Im städtischen Krankenhause war eine Stadtarme gestorben. Am Tage der Beerdigung, zu der sich die Angehörigen mit zahlreichen Kränzen eingefunden hatten, hielt Herr Pastor Vanselow die Totenfeier, und der Sarg wurde der Erde übergeben. Doch es war nicht der rechte, in welchem die Tote lag, sondern ein anderer leerer Sarg, ; der in der Leichenhalle stand. Als einige Tage darauf die Leichenhalle revidiert wurde, sand man die Leiche der Stadt- armen noch vor. Der leere Sarg wurde dann wieder ans- gegraben, von dem Kutscher vorschriftsmäßig zurückgebracht und numnehr endlich die wirkliche Leiche bestattet.
* Kleine Tageschronik. In ganz Nordtirol ist ein Wettersturz eingetreten. Auf den Bergen schneit es; die Temperatur ist auf 0 gesunken. — Beim Heben eines für das Denkmal Alexanders III. in Moskau bestimmten 800 Pud schweren Steines rissen die Ketten. Hierbei kamen dr e c Ar b e c - ter um, vier wurden schwer verwundet. — Die Polizei Nimmt an, daß der in O s n a b r ü ck verhaftete Lokomotivführer G c h r te, dem bereits etwa 70 Einbrüche uachgewiefen sind, an den Ueberfällen in Eisenbahnzügen in den letzten Monaten beteiligt gewesen ist. — In dem altmärkischen Dorfe Darenstedt ist die Genickstarre ausgebrochen. Ein Arbeiter ist bereits daran gestorben. Um eine Ansteckung der gegenwärtig in der Altmark manöverierenden Truppen zu verhindern, wurden besondere Vorkehrungen getroffen. — In Sprockhövel bei Essen hat nach vorausgegangenem Streit der Bergmann Liese mann den Verg- maun Wilcker, mit dem er noch kurz voryer gezecht batte, erstochen. Der Mörder wurde verhaftet. — .3« dem Dortmund benachbarten Obertler geriet an abschüssiger Stelle ein Brauerei-Fuhrwerk ins Schießen. Der Fuhrkiiecht der die Gewalt über die Pferde verlor, erlitt einen Schädelbruch. Der frühere ital. Finanzminister Salandra versuchte m der Rahe
schiedenen Großstädten gleichfalls die Anzeig5pflicht bei tubeMösA Manfunacn Dadurch könnten weniger ost tuberkulöse Herde
swÄWffffl ift i-sond-rs r-mcrkcnswnt, d-ch mit »Er M-hr. fett b”?Ein üÄ »on »bligatontoen Einigung und Schilds- getimten nach ncuscclimdilchcm Mustcr nbgclefat mürbe.
Gärten, wozu zahlreiche Einladungen ergangen waren. Man kam zu der Ansicht, daß der Gartenbauverein sich durch Schaffung der Kleingärten wirklich ein hervorragendes Ver-
Jn der JohanueSkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Steiner.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung tm Konfirmandensaal der Johanneskirche. . . ,
Der Kindergottesdienst für die Johannes g einem d e be- ginnt wieder am Sonntag, den 23. September. Die Vorbereitung dazu am Donnerstag, den 20. September, nachmittags 5 /, Uhr.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 15. «September:
Nachmittags lyn 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit jur heil. Beichte. , _ ,
Sonntag, den 16. September.
15. «So n n tag nach Pfingsten.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenbeit zur Herl. Beichte.
um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor und in derselben Austeiliing der heil. Kommimion.
„ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe.
„ um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Sakramentalische Bruderschafts-Andacht.
Israelitische NeligionSgesellschast.
(yoftesbienff.
«Sabbat I) feier am 15. (September 1906:
Freitag abend 6.10 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 Ubr. SabbathauSgang 7.30 Uhr^
Wochengottesdienst -.Samstag und Mitt w o ch sorgens 5.00 Uhr, M ontag und Dienstag 5.1» Uhr, abends 6.00 Uyu
Nach Dr. Dufour ist das Nestle'sche Lindermehl nicht nur em Kindernährmittel, sondern auch i"r Kranke imd Schwache benutz bar. Bei Nragen- uiid Darmgeschivilren bildet es die Uebergang kost von Schleimsuppe ju konsistenterer Kost und ^uht alte Leute welche an Appetitmangel oder an Schwache des Magens u> Darmsunkliolien leiden, vor Entkiaftung. Es wird stets gern g^ nommen und leicht vertragen. _______\____8.
Aus SterSt uns Luus.
Gießen, den 14. Sept.
** Parlamentarisches aus Hessen. Abg. Dr. Heidenreich beantragt bei der 2. Kammer die E - Kauung einer Nebenbahn nach Hammelbach> i^O. Um Befreiung von der Hundesteuer petitioniert Ph. Schneider in. zu Morbach. .
** Gendarmeriepersonalien. S. K. 5). der Großh er zog haben den Kommandeur des Gendarmeriekorps Obersten B e ck auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen mit Eifer und Treue S-letsteter Dienste, in den Ruhestand versetzt und den Charakter als Generalmajor verliehen; den Oberstleutnant rZ^hr. v. Nor mann, Kommandeur des ^enbal:mer^e»^lftr^fiet» hessen, zum Kommandeur des Gendarmeriekorp.., den Oberstleutnant Zahn, Kommandeur des Gendarmeriedistriktes Oberhessen, zum Kommandeur des Distriktes Rheinhessen und den Mafor Schmidt, 5 la Me des genannten Korps, zum Kommandeur des Gendarmerredistriktes Oberhessen er- nanI** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurden dem Lehrer Kempf zu Oppershofen eine Lehrerstelle an der Musterschule zu Friedberg; dem «Schulamtsaspiranten Joy. Burtschell aus Nieder-Roden eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bischofsheim. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Löwenstein-Wertherm-Rvsenberg und dem Fürsten und Grafen zu Erbach^Schönberg auf .die erste Lehrerstelle an der evang. Schule zu Vielbrunn, im Kreise Erbach, präsentierte Schulamtsaspirant Gg. Hofmann aus
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