>din,j„ 0^ttll 2gft.tt‘it<l tonnl, ’ £ 81.
?nSHitI rtb» Pris
■ ***4^
6on ^eige bcitm? fcine
5»*«?
mnrte L111 'hrem ach ei hagte
>en 1U sein ^vremLtz 'fl'ibtt sian'SJL®?*
!*ÄÄÄJ Vamnb a!nXWh „s" Cbinatebjuge teilnahm, i'««t emgtlttltn ^r. 168 an. ?llz
,ob.flik" Kmgsh,rrii ’citatnfa, n>o jh„ ,m kernen Lande leicht terlande opferte, wollen
Handlungen der Arbeit« rechn, Agitations« 'innen, lehrt folgende die Belohnungen, die den Hütte in Lollar zuteil ge« ntags-Ztg. hat Anlaß 'ung zu knüplen, daß den
Lohnherabseuung »erstehe. Biese Angade n. Eine Lohnherabsetzung 1 nur bei einer Krupve ilegidiait der Main-Weser' )Ige Berbeßerung der Bei g des Akkordsatzeß nmqen sind im Laute der n fie feine Dermin- . 3o würben von ettwta ; wir ohne DM heraus- It. 1672 und 1905 Marl [genommene Regulierung noarten, vielmehr roerbat eigerung ericihnn/ n. heute verweilte der und nahm umfangreiche gemeldeten Sittlich« Morgen bis zu später ingen, in deren Verlaus il belastete Hanptange« hier, verhaftet und abgeführt würbe. Tein früh die Vernehmungen
'<1 Kricgerverein '^ahresversamm- ng d,!lch da ÄylW- cdmmq ergrtft. 8™N ,ci W* ereilt? wd des . „o6en KrdMs« d-
i« »?£
-GsZ
18 v nrt Treis und hier roS15 7 Jar nicht nut 7'7"n-ch !-m° 8«* » 9?,„ fieiftung«1 W
----- «7
»nterr'chtelkr ^oe- chsten Tagen ,^gh.
(toll. ;
* •« einb^'k •
T ie
<V>llfnbCX heut'^" | • nen Zw ck, Griebel I
Aus die einzelnen Studien-
England 159 und n--§ Frankreich 81.
facher entfallen: Evcna-n'tzche Tbevlogie
191
beider Nationen und der ganz.'
Lien) ci
Handel'
des
4% Öesterr. Goldreute
. 212.00-
115.30
100.90
89.00
101.00
89 00
100.00
. 2390
. 142.501
. 128LL
Elektriz. Lahm eyer . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk
katholische Theo- ifteil 471, Medi- 807, Mathe-
D itsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenbalm . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard Eisenbahn . Gestern Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn
Harpener Bergwerk Lanrab htte Lombarden E. B Nordd Lloyd - . Tttrkcnlose . . -
. 176.60 . 146.70 . 242.10 . 98.00
päischcn Ländern stellt Rußland d. aus Oefterreick>Ungarn sind 648,
. . 244.50
. . 133.00
215.10
247.00
23.90
127.50
144.70
Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahtitte......
Nordd. Lloyd . . . ■ . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges.
Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . .
41/» 4% 4% 3% 3°L
3^°/c 3%
3 A °/( 3% 3^°/< 3^°/,
3% Mexikaner .
414% Chinesen .
Aktien:
Bochum Guss . .
Buderus E. W. .
. 137.30k . 129.50 . 260.50
223 00 165.20 214 00 247.75
127.50
130.60.
171.20
146.70
241 70 183.00 189.00 164 80
Forstwissenschaft 17.
— Ter zum ordentlichen Honorarpr. sessor in der iuriftismen Fakultät der Berliner llniversitöt cmn. ntc Geh. Jnstizrat Tr. Jakob Rießer beabsichtigt, bandelerechtliche Hebungen ru halten, sowie über Handelsrecht keinschl. Bank nnd Börsen-Wesen) zu lesen. Tr. Riester ist 1853 zu Sachsenhausen lFrcnlfttrt' geboren. Er wurde 1880 zur Rechtsa.nmaltsch-it in J-rautnirt zugelassen, nw er praktizierte. Bom 1. April 1888 ab, bis Ende Te'ember 1904 fungierte er als Tirektor der Bank für Handel und Industrie in Berlin und war gleichzeitig Rechtsanwalt bei dem Kak. ^--'M'">'r^cri^'t in Nerlin.
Cauada E. B.....
Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank . .
Dortmunder Union C. .
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
Frnnkfnrter Börse. 15. Januar, 1.15 Uhr.
100.30
100.90
96.75
105.80
67.60
67.85
92.30
95.45
90 00
144.00
gehaltenen Regimentsappell.
Detmold, 13. Jan. Die erledigten Ehrenstrettig- f eit en zwischen den Biesterfeldern und Schaumburgern wurden in einer Berufungsperhandlung hier in ^Erinnerung gebraust. Vor der Strafkammer hatte sich der vom Schössengericht in Lage wegen Beleidigung des Vizepräsidenten des Landtages, Fabrc^ besitzers Hofmann in Salzuflen, zu zwei Wochen Gefängnis und 200 Mark Geldstrafe verurteilte Redakteur der „Lipp. Landesztg. , Neumann-Hofer, der Berufung eingelegt hatte, zu verantworten. In diesem Prozeß spielt die „Diesseits-Depesche" eine Rolle. Der Angeklagte wurde dieÄnal zu 1300 Mark Geldstrafe und zur Tragung der Kosten beider Instanzen verurteilt.
Di er vorsährigeSittlichkeitskongreß inMagp d e b u r g wandte sich u. a. in sehr heftiger Weise auch 'gegen den „Simplizifsimns". Dieser erwiderte darauf mit der ihm eigenen Satire. Unter anderem liest Tr. Ludwig Thoma (Peter Schlemihll in Versen ein ..Flugblatt" beö „L-imvl!- zissimus" erscheinen mit tunn Titel „Fort mit der Liebe!! Em Notschrei?! Ten Sittliehkeitsaposteln ergeben)! unterbreitet von Ludwig Thoma und Olaf Gulbransson". Gulbransson hatte die Zeichnungen dazu geliefert. Wegen des Textes dieses Flugblattes wurde Anklage wegen Vergehens wider die Sittlichkeit verübt durch die Presse, erhoben. Tie Zeichnungen sind nicht inkriminiert. Am 13. d. M. fand nun die Verhandlung vor dem Schwurgericht zu München gegen Dr. Thoma statt. Als'Verteidiger fungierten Rechtsanwalt Conrad Hanßmann- Stuttgart und Justizrat Tr. Bernstein-München. Auf Antrag des Staatsanwalts wurde die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Von den 12 Sachverständigen wurden u. a. vernommen: die befannten Schriftsteller Tr. M. G. Conrad und Dr. L. Ganghofer-, Gurt Aram, Bros. Forel-Zürich und Prof. Tr. Kopp, der Vorsitzende des hiesigen Vereins zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Lllle ertiärten die Flugschrift für nicht unsittlich. Das Schwurgericht sprach Thoma frei, nachdem die Geschworenen die einzige Schnldfra.ge (Ist Thoma schuldig, eine unzüchtige Druckschrift zum Zwecke d'r Verbreitung geschrieben und verbreitet zu haben?) verneint hatten. Auf Antrag des Staatsanwalts sprach das rechtskundige Richterkollegium die Einziehung und Vernichtung sämtlicher Fl u g s ckr i^ft - Er e m- plare und der Herstellungsplatten aus, da das Flugblatt in 100 000 Exemvlaren gedruckt sei, auch Bindern, Minderiälmgen und Frauen, zugänglich und dadurch das normale Schamgefühl verletzt werden könnte. Es sei objektiv als unsittliche Schrift 'n bei rechten.________ ,
Dresdner Bank .... 165.00 Tendenz: schwächer.
Reichsanleihe do.
Konsols . .
do. . .
Hessen . .
Oberhessen
4 0 „ russ. Staatsan!. 1905 4>2°japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
Gsrichtssaal.
d. Mainz, 13. Irin. S t r a i k a u.i in e r. Ter 52 jährige Arbeiter Jakob Andres ans Wald-Uelversheim, wohnhait in Worms-Neuhausen, ist derM a j e st ä t s b e l e i d i g u n g angeklaat, Ter Angeklagte geriet am 25. September während der Kirchweihe in Wald-llelversheim mit dem Arbeiter Hinkel, der sich mit 'einem Patriotismus brüstete, in Streit, bei welcher Gelegenheit der Andres sieh in beleidigender Weise über den Kaiser geäußert haben soll. Hinkel drohte mit Anzeige, woraus es zwischen den beiben aus der Straße zu einer Schlägerei kam. Das merkwürdigste ist bei der Sache, daß der Angeklagte schon jahrelang dem Soldaten oerein, zuletzt als Vorstandsmitglied, augehört. Es wurde ihm von dem Vorsitzenden des Vereins das Zeugnis eines sehr patriotischen Mannes ausgestellt, der bei allen patriotischen Gelegenheiten 2lu- sprachen hielt und das Hoch auf den Laudesfürsten ausbrackte. Durch andre Zeugen rourbe aber die beleidigende Äußerung gegen den Kaiser gehört. Tas Gericht verurteilte ihn 311 der Minimal- strafe von 2 Monaten Gefängniß.
Halle a. S., 14. Jan. Redakteur Molken buhr vom „Volksblutt" wurde gestern von der hiesigen Strafkammer wegen Beleidigung des' Polizeitommissars Sommer durch Veröffentlichung einer Plauderei in dem genannten Blatt zu 300 Mark Geldstrafe verurteilt. Ter Staatsanwalt hatte 6 Monate Gefängnis beantragt. — Ter 16 jährige Kaufmannslehrling Stock aus Telitzsch, der seinen 15 jährigen Freund, den Zahntechnikerlehrling Olbrecht, an der Muldebrücke bet _$ittcr- feld ermordete und ihm 500 Mark raubte, die Olbreckit- einem Vater gestohlen batte, wurde heute von der Straftammer zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Tie Verhandlung ergab, daß Stock durch die Lektüre von Schauergeschichten zu dem Verbrechen veranlaßt worden war.
Posen, 13. Jan. Nach dreitägiger Verhandlung verurterlte das hiesige Kriegsgericht die wegen Raubmordes an dem Llckerwirt Joseph Glappa aus Mielcarek und dessen Sohu^Autou angeklagten Musketiere R o s i n s k i und 6z e p p e r t vom 155. In- 'auterie-Regiment in Ostkowo z u m Tode und Ausstoßung ans dem Heere. Die beiden Soldaten haben aut 5. Nov. dem Ackerwirt Glappa aus Mielcarek und besten Sohn über'allen und ersterem durch Hiebe und Stiche mit dem Seitengewehr getötet, während der Cohn schwer verwundet wurde. Als Beute fielen^ den beiden Soldaten eine silberne Taschenuhr und 18 Mk. in die Hände. Tie Entdeckung der beiden Täter erfolgte durch an ihren Kleidern Vorgefundene Blutspuren und zwar bei einem noch in der Nacht ab-
(driqlnat-Draljtml'tdiinqen.
Berlin, 15. Jan. In dem Befinden des Staatssekretärs v. Nichthofen ist eine Besserung eingetreten.
Berlin, 15. Jan. Gestern abend gab der Lyceum- Klnb in Berlin ein Diner unter dem Ehrenvorsitze der Frau Ellen v. Siemens, das sich als eine Antwort auf das German Dinner des Londoner Lveeum-Alubs darstellt. Zuerst sprach der englische Botschafter Lascelles. Mit Befriedi^mg begrüße er den Ausspruch von Wolff- Metternich, das; es keine Gründe zu Zwistigkeiten zwischen beiden Nationen gebe. Auch sei viel weniger Mißstimmung vorhanden gewesen, als ein gewisser Teil der Presse auf beiden Seiten sich vorgestcllt hätte. Tie Damen hätten die Macht, auf ihre Landsleute in dem Sinne einzuwirken, daß die Freundschaft mit einem Lande nicht notwendig die Feindschaft mit einem anderen Lande bedeute. Er danke dem Klub für die ihm übertragene Ehre, das Hoch auf den Kaiser auszubringen, dessen hervorragende Eigenschaften er nicht oft genug hervorheben könne. Frau p. Siemens brachte ent Hoch auf den König und die Königin von England aus. Der Bischof of South- w a r k und Prinz Schönatch-Carolath sp-rachen au dem Lyceumsklub. Professor Harnack führte aus, es gebe in Europa nicht zwei Nationen, die mit einander so eng verknüpft seien, wie die deutsche und die englische.
Köln, 14. Jan. Im Gürzenich fand heute unter der Teilnahme von Vertretern von 32 Handelskammern und von Vertretern der Wissenschaft Rheinlands und Westfalens eine öffentliche Kundgebung zur Förderung des guten Einvernehmens Deutschlands und E n g- lands unter dem Vorsitze des Kommerzienrats Michels
statt. ^Anwesend waren u. a. Oberpräsident Freiherr von' Schorlemer, Kardinal Fischer, der Generalsuperintendent Umbccf, Sir Thomas Barcia r, usw. Kardinal a-i s ch er betonte, es gelte den Frieden zu fördern im Interesse Menschheit. Ter eng- ji’ibe Nationen hätten
Universitäts-Nachrichten.
— Die Zahl der Ausländer auf den deutschen Universitäten beträgt im laufenden Winterhalbjahr 3555, gleich 8,4 v. Sd. bei einer Gesamtzahl von 42 390. Im Vorjahre waren es nur 3097 und ihr verhältnismäßiger Anteil 7,8. Die .Gesamtzahl steigt seit Jahren regelmäßig. Es studieren m: Berlin 1246, Leipzig 515, München 392, Halle 222, Heidelberg 181, Jena 130. Göllingen 123, Freiburg 118, Königsberg 8c, Bonn 86. Brcslau 82, Straßburg 80, Würzburg 62, Mav- frnrg 49, Tübingen 17, G ießen 46, Erlangen 29, Greifswald 19, Kiel 17. Münster und Rostock je 12. Aus Europa stammen 3119, ans Afrika 15. aus Amerika 309, aus Asien 101. aus Australien 11. Von den Amerikanern ist der überlmegende ^etl üus Nordamerika, vorr den Asiaten aus Japan. Von den euro-
fibernommen. In sachlicher, ausführlicher Weise schilderte er, iaß eS ein Bedürfnis sei, die offizielle Kur anstatt am 1. Mai schon am 1. April beginnen zu lasten nnd ebenso noch den Monat Oktober zuzufügen. Wie viele Kurgäste warten schon jetzt auf die warme Frühlingssonne, um bei einigerinaßen günstiger Witterung zu unserem Badeorte zu kommen und hier ihre Gesundheit zu stärken. Was wird aber diesen Leuten, die womöglich schon anfangs Avril hier eintreffen, geboten? Womit sollen sie ihre Zeit ausfüllen? Ein dringendes Bedürfnis sei eS deshalb, daß um diese Zeit schon das Kurhaus geöffnet werde, und vor allen Dingen der große Lesesaal den Gästen zugänglich sei. Ebenso notwendig sei es ferner, daß die Konzerte der Kurkapelle täglich stattfänden. Er betonte, der Staat sei auch Geschäftsmann und wenn auch anfangs und Ende der Saison vorläufig kein großer Vorteil für den Staat herausspringe, so sei es doch ein dringendes Bedürfnis, gleichwie in verschiedenen anderen Kurorten, die offizielle Kur früher zu beginnen resp. einen Monat später zu schließen. An der Debatte beteiligten sich hauptsächlich Bürgermeister Dr. Kayser, Kreisausschußmitglied Sprengel, Dr. Hirsch und Dr. Hahn. Zum Schlüsse wurde einstimmig beschloßen, eine Petition an das Ministerium zu richten, die offizielle Kur vom 1. April bis zum 30. Oktober dauern zu lassen.
- Friedberg, 14. Jan. Am nächsten Sonntag den 21. Januar, 4 Uhr nachmittags findet hier im Gasthaus ^Zum Gabrinus" eine Besprechung über Stand, Ausgaben und Methode der Volksbildungsarbeit der Wetterau und den benachbarten Bezirken statt. Dr. Strecker aus Bad-Nauheim und der Verbandssekretär Volk werden die Besprechung durch sachgemäße Ausführungen einleiten. Einzelne Vereinsvertreter haben außerdem Mitteilungen über ihre Erfahrungen im letzten Jabre zugesagt, so daß nicht allein ein anregender Gedankenaustausch in Älussicht^steht, sondern auch förderliche Anregungen für alle die erwartet werden dürfen, die den Volksbildungsbetrieb in ihrem Wohnort aufnehmen wollen.
Laubach, 13. Jan. Landrat Graf zu Solms- Laubach hat zum 1. April d. I. seinen Abschied als Landrat des Kreises Schüchtern erbeten, da er als Vormund seines Neffen, daß minderjährigen Erbgrafen zu SolmS-Lau- bach die VerwaltungderStandesherrschaft Solms-Laubaeh übernehmen will.
•* 21 it § dem südlichen Vogelsberg, 13. Jan. Vom Tanz und Spel in den Tod ist der ledige Lehrer Kreis aus Preußisch-Nadmühl gegangen. Am Montag fand man des Morgens früh den Lehrer mit dem Revolver in der Hand in seinem Bette durch einen Schuß in die rechte Schläfe erschossen vor. Kreis hatte bis nach Mitternacht im benachbarten Wetges und Wüstwillenroth der Tanzmusik beigewohnt und spät nachts hörten an seiner Wohnung vorübergehende Personen ihn noch Klavier spielen. Nach dem aufgeschlagenen Notenheft scheint er noch ein Lied über unglückliche Liebe ge-
4% Gricch. Monopol-Anl.. 52.50
1% äussere Argentinier . 89.50
- — . 67.45
. 97.85
’n Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen ITT
spielt und gesungen zu haben. (L. 2.)
R. B. Darmstadt, 14. Jan. Eine volkstümliche M o- art-Feier aus Anlaß des 150. Geburtstages des unsterblichen Meisters hatte heute nachmittag der Verein für Verbreitung von Volksbildung im großen Turnhallensaal nnt Woogplatz veranstaltet. Ter Sängerchor des Darmstadter Lehrervereins führte, teilweise in Verbindung mit dem .Knabenchor der Stadtkirche, mehrere der prächtigsten Mo- zartschen Chöre auf und die Solisten des Abends,^ Frl. 5 enny Drexel, Frau Käte Enders-Kuhlmann, Konzertsänger Reinhardt, Hofmusiker Delp und Theodor Rieder trugen weitere Perlen aus seinen Werken vvr, die jedermann entzückten. — Avch die Kammermusik-Vereinigung lHofkapettmeister Hofrat de Haan, Hofkonzertmeister Have- mann, Kammermusiker Oelsner und Hofmusiker Ändrae) feierte in ihrer heutigen dritten Matinee Mozart durch eine vorzügliche Wiedergabe des Streichquartetts in F-dur. Außerordentlich beifällig wi:rde auch ein neues Streichquartett in C-moll unseres genialen .Hofkonzertmeisters Havemann ausgenommen, der hiermit auch eine erste Probe seines hervorragenden Kompositionstalents gab.
a. Marburg, 14. Jan. Mit den Erweiterungsbauten auf dem hiesigen H au pt b ah n ho s soll in nächster Zeit begonnen werden, und zwar wird der Bahnhof zunaaift elektrische Beleuchtung erhalten. Die 'Anlage soll 170 Glühlampen, 12 Nernftlampen und 76 Bogenlampen umfassen, von denen 24 Stück für eine Stromstärke von 10 Ampöre und 52 Stück für eine. Stromstärke von 6 Ampöre bestimmt sind. Die Arbeiten werden von der Firma Lanü- wehr und Schultz in Kassel aubqeführt.
* Der Raub mord t n M.-Gl adbach. Die Mörder des Oberstleutnants a. D. Roos, der Aufwärter Blümers und fein Bruder, haben ein umfassendes Geständnis abgelegt. Außer dem Kvps trennten sie den Ringfinger ab und verbrannten ihn mit her gesamten Kleidung, um eine Entdeckung zu verhindern. Frau Blömers stand währenddessen oben an der Kellertreppe Wache. Tie zerstückelte Leiche wurde verscharrt ausgefunden. Die Tat stellt sich als ein von der Familie Blömers längere Zeit vorher in allen Einzelheiten überlegter Raubmord dar. Ms Roos, der von seiner Frau getrennt lebte, am 23. Oktober spurlos verschwand, behaupteten die Eheleute Blömers, Roos habe geäußert, er müsse einige Wochen verreisen. In den letzten Tagen verkaufte die Familie Blömers Bronzen und Silberfachen, die Eigentum des Oberstleutnants waren. Infolgedessen wurden Blömers und sein Bruder verhaftet. Die Obduktion der stark verwesten Leiche ergab die völlige Bestätigung der bisherigen Darstellung des Mordes. Tas Absägen des Kopfes erfolgte anscheinend, als Roos noch nicht gänzlich tot war. Die Familie Blömers trank, wie einer der Mörder aussagte, nach der Tat behaglich Kaffee. 'Als die Mörder nach Düsseldorf transportiert wurden, hatte sich eine taufendköpfige Menge am Bahnhof eingefunden. Ohne das starke Polizeraufgebot wären die Mörder von der aufaebrachten Menoe qelvncht worden.
größte Zahl, nämlich 1326, aus der Schweiz 359, aus
lische Konsul Messen hob hervo
sich nie bekriegt, wohl aber Schul an Schulter gekämpft. Graf Hoensbroech führte aus, Lin englischer ^eekadett glau! . daß die deutsche Flotte die englische bedrohe. Beide Völl, sollten in neun Fahren die Hundertjahrfeier der Schlacht von Waterloo brüderlich miteinander begehen. Chefredakteur Dr. Cardauns Von der ,,Köln. Volkszt^" sprach im Namen der rheinischen Presse im gleichen Sinne. 2/te Presse habe die heilige Pflicht, zum Frieden zu reden. Einstimmig wurde eine Resolution angenommen, in welcher die deutsch-freundlichen Kundgebungen Englands als erfreuliche Zeichen des wachsenden Verständnisses begrüßt werden und die der Ueberzeugung Ausdruck gibt, daß ein auf gegenseitiger Achtung nnd gegenseitigem Vertrauen begründetes Einvernehmen die Jnteress'u beider Völker und die geistige nnd wirtschaftliche Gnti.'icklung der Welt wirksam fördern wird. Die Resolution soll Hem Reichskanzler, dem deutschen Botschafter in London und dem englischen Botschafter in Berlin und verschiedenen englischen .Handelskörperschaften mitgeteilt werden.
London, 15. Jan. Die liberalen Blätter bezeichnen den Wahlsieg am Samstag als die größte politische Umwälzung, die England seit 1832 erlebt habe, und als oas Ende der Schutzzollbewcg ung. Die anfgestellten
logie 39, Rechtswissensi^ und 5tactv
zin 895, stsilologie, Gescl i !e urrd Spr - .
matif und Naturwissensch'ften nebst (S'■. ic und Pharmazie 745, Zahnhei'b'nde 28. Staatswissenschaften und Landwirtschaft 362,
sozialistischen Arbeiterkandidaten erhielten am Samstag 63 692 Stimmen gegen 20 731 bei den Wahlen von 1900 in denselben Wahlkreisen abgegebenen sozialistischen Stimmen,
London, 15. Jan. Die „Daily Mail" meldet aus Port o f Spain, daß die französischen Kriegsschiffe Guadaloupe verlassen hätten und nach La Guaira in See gegangen seien.
Paris, 14. Jan. Die vereinigten Sozialisten be» absichtigen wie es heißt bei der Präsidentenwahl im ersten Wahlgange die Stimmen auf Konstans, sozialistischen Abg. des Departements Allier, abzugebem
Prag, 14. Jan. Ter d e u t s ch-f or t s ck'r i t t l i ch e P a r- teitag Böhmens nahm einstimmig eine Resolution an, m welcher dos Bedürfnis anerkannt wird, das Wahlrecht für dre Landtage und den Reicksrat auf die breiten Massen der Bevölkerung nach den Grundsätzen des allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechtes auszudehneu.
Newyork, 14. Jan. Aus Caracas wird über Port of Spain unterm 12. Jan. gemeldet: Die venezolanische Regierung bleibt dabei, daß die diplomatischen Beziehungen mit Frankreich abgebrochen sind. Aus diesem Grund übergibt morgen der französische Geschäftsträger Taignq dem amerikanischen Gesandten in Caracas Rouf sel eine Note, worin er hiervon Mitteilung macht, ihm das Archiv der französischen Gesandtschaft überliefert nrtb ihn mit der Wahrnehmung der französischen Interessen beauftragt.
Washington, 15. Jan. Verschiedene Blätter hatten &> hauptet, daß die p e r s ö n l i ch e n B c z i e h n n g e n^wischen dem deutschen Kaiser und dem Präsidenten Roos^eveld von großem Einfluß auf die Interessen der Vereinigten tptaatm seien. Roosevelt teilt mit, daß Mischen seinen persönllche^ und seinen amtlichen Beziehungen ein Unterschied bestehe. Zwischen der Politik der amerikanischen Regierung und seinen vcrsönlichen Beriehungrt' u dem deutschen .leiser bestehe keinerlei Zusammenhang.____________________
—Märkte.
fe. Frankfurt a. M., 15. Jan. Mrig.-Telegr. des „Gießen. Anzck) AmtlicheNotierimgeu der heutigen Fruchtmarktoreise. Weizen Mk. 18.25—18.50, Kurhessischer 9)1 F. 18—18.25, La Vlatcr Nk.' 18.50—19.50, Kansas Mk. 18.50—19.26, Roggen (biefiger) Mk. 17.00 —17.25, Gerste (Wetterauerl Mk. 17.75—18.25, kranken- leider Mk. 18,50—18,75, HaierMk. 16.25—17.00, MaisMk. 13.75—14, Weizenmehl 27—28.00, M. 00—00, 2. Dualität Mk. 25.00
bis Mk. 26.00, 3. Qualität Mk. 22.50—23.00, Roagenmehl 0 Mk. 24.75—25.75, 1. Qualität Mk. 22.25—23.25, Weizenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Roggenkleie Alk. 11.00—11.50, Maiskeime Mk. 12.00 bis Mk. 12.50, Franken, Pfälzer, Nied Mk. 17.50—18.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M.. 15. Jan. (Telegr. Orig.-Bericht be§) „Gieß. An;."). Amtliche Notierungen der heutigen Viebmarkt-^ preise. Zum Verkau'e standen: 4.85 Ochsen, 196 aus Ceft-i reich, 43 Bullen, 2 au? Oestreich, 944 «übe, Fersen, Stiere und! Rinder 0 aus Oestreich, 328 Kälber, 390 Schake und Hammel,, 1526 Schweine, 0 Ziegen, o Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt', wurde kür lOOVsundSchlachtgewicht' Ochsen 1. Qualität 76—79 Mk^ 2. Qual 69—71 Mk., 3. Qual. 62—65Mk.; Bullen 1. Qual. 65 bis 67 Mk., 2. Qual. 61—63 Mk.; Kühe 1. Qual. 68—69 Mk^ 2.Qual. 62—64 Mk., 3. Qual. 45—46 Mk, 4. Qual. 41—43 Mk., 5. Qual.' 00—OOMk. Kälber: 1. Qual. 86—90^., Lebendgewicht 52-54 Pf., 2. Qual. 80—85 Psg., Lebendgewicht 47—51 Psg., 3. QuaL 64—66 Pfg., Schlachtgewicht 60—65 Psg., Schafe: l.Qual. 72—74r 2. Qual. 64—66 Psa.,' 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual.> 1 78—00 Psg., Lebdgew. 61.50—00.00 Pfg., 2. Qu.77-00 Psg., Lebend» gern. 60.00 Psg., 3. Qual. 70—72 Psg.. Lebendgewicht cO—00 Psg. Geschäft bei Hornvieh gebuieft, Neberstand bedeutend, bet Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Aus Holland kamen 145 geschlachtete' Schweine. ________
Tendenz: ziemlich fest.
Berliner Börse, 15 Januar, Anfangskurse


