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15.1.1906 Erstes Blatt
 
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gemeldet, daß deutsche Firmen dabei seien, dort g r o ß c

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Durch telegraphische Uebermittelung erhielt Herr Schwarz dis

zwei Jahre an dein Feldzuge in Deutsch-Südwestafrika teil ge->

führten vorgestern zur Entdeckung von acht Bomben in

hielcn fand heute mittag in Gegenwart des Kron

** Personalien. S

Strack von Usenborn.

T'es-r Antrag rourbe ohne Debatte angenommen und sofort' ftWÄÄWÄS 3uc Wahl der b Richter und 20 Schöffen geschritten, die sich Gewählt wurde zum L Vorsitzenden Wilh. äuser III. dfle aus akademischen Berufen rekrutierten. Die Ncchnungs- zum 2. Vorsitzenden Der langjährige Bekleiden ^dieses Amtes' ablage gab Oberlehrer Kissinger aus Darmstadt. Die Zimmermeister Weller. Tie übrigen Vorstandsmitglieder Kaffeuvcrhältniffe sind gut und die Entlastung wurde ein- wurden sämtlich wiedergewählt. Rach Erledigung der Tages-

eine längere Debatte

Von einem herben Schicksalsschlage wurde die Familie deS Gendarmerie - Obcrwachtmeisters Schwarz hier betroffen.

zessin Hermine Stuttgart, d er Deutschen folgende Resolution dem Reichskanzler

folgend ging er nach Deutsch-Südwestafrika, wo ihn daS Schicksal ereilte. Möge ihm die Erde im fernen Lande leicht: sein. Ihm, der sein Leben dem Vaterlande opferte, wollerp wir ein warmes Andenken wahren.

Infolge des entsprechend dem Trennüngsgesetz den Finanzbeamten erteilten Auftrages, behufs Jnventurauf-

Konstantinopel, 13. Ian. Hilmi-Pascha hatte eine vertrauliche Mitteilung über eine B o m b e n s e n d u n g nach

Grafen A. v. Bothmer auS Wiesbaden und LandtagSabg. Dr. Giltfleisch. Der Vorsitzende Gras Ada lbert zu Erbach- Fürstenau wies auf die Wichtigkeit der Tagesordnung hin. Der zweite Vorsitzende der hessischen Ortsgrtippe, Dr. Kolb aus Darmstadt, erstattete den Jahresbericht über die Orts-

gruppe Hessen. Sie hat 20 neue Mitglieder bekommen und zählt jetzt 130. Er wie? darauf hin, daß in Freiburg die Finkenschaft der Studentenschaft ein Ehrengericht geschaffen habe, das verpflichtet sei, alle Streitigkeiten auf friedlichem Wege beizulegen. Die Instanz, an die appelliert werden lönne, sei die Ortsgruppe Freiburg der Antiduellliga. Redner berichtete weiter über die Kölner Tagung der Ligrn Der Vor­sitzende verlas einen Antrag des Vorstandes auf Bildung eines Ehrengerichtshofes für das Großherzogtum Hessen.

Die Ortsgruppen Hessen und Hessen- Nassau der deutschen Antiduell-Liga hielten gestern nachmittag in Frankfurt a. M. eine gut besuchte Versamm­lung ab. Unter den Anwesenden bemerkten wir u. a. den

dräng t."

Kriegsminister Etienne hielt heute in Jardies bei der Jahresfeier zu Ehren Gambettas eine Gedächtnisrede und wies darauf hin, daß Gembetta in trüben Stunden die Nation gelehrt habe, ein Land gerate in Verfall und gebe sich selbst auf, wenn es mit gesenktem Haupte resig­niert sein Schicksal hinnehme. Ter An t i mi li t ar i s- mus werde in Frankreich niemals etwas anderes sein, als das Treiben einer verschwindenden, wenn auch geräusch­vollen Minorität, ohne im Volke Wurzel zu schlagen, und habe immer nur für eine betrübende s ch i m p f l i ch e Utopie gegolten.

Aus Tuol wird berichtet: Der Gouverneur von Tuol hat eine Untersuchung eiugeleitet über die Aussagen verschiedener Wachtposten vom Fort Saint Michel, welche behaupten, Freitag oberhalb des verschanzten Lagers einen Ballon bemerlt zu haben. Dieser Ballon habe wie ein lenkbares Luftschiff ausgesehen und seinen Kurs nach Metz

Ausland.

General L a n g l o i s schließt

Aus SiaSt uno LanS.

Gießen, den 15. Januar.

8 Leihgestern, 10. Jan. Der Kri ege r vereint! hielt heute bei Gastwirt Arnold seine I ahre s v e r s a m m-, lung ab. Nach erfolgter Begrüßung durch den Vorsitzen-- den und Bekanntgabe der Tagesordnung ergriff zunächst! Lehrer Buß das Wort; in markiger Ansprache feierte er! das Blühen und Gedeihen des Vereins und des Hassia-« verbandes. Sodann gedachte er der großen Verdienste des! 1. Vorsitzenden Schäfer, der sein Amt, nachdem er eine, längere Reihe von Jahren dasselbe bekleidet hatte, nieder- geleot habe. Redner schloß mit einem Hoch auf unserem Landesfürsten, als den Protektor des .Hassiaverbandes, und den Kaiser. Die Versammlung ehrte hierauf ihren bisheri­gen Vorsitzenden durch Ernennung zum Ehrenpräsidenten.

Vorn Ta Kreis a man des .panb in erschossen barten ® imb spät Personen Meichef spielt un

R.B 'art-Z sterbliche Krbreih iim Woog. IMjreroert Mabencho Wischen denny Tr Bernhardt weitere P zückten. choskapel wann, H feierte i eine vorz Neroit Quartett havemm seines he a. 9 bauten nächster M M! soll 170 umfasset Ämvöre Mumm wehr u

ordnung verblieben die Mitglieder noch bis zur späten Stunde in echt kameradschaftlicher Stimmung beisammen.

---Allendorf a. d. Lumda, 13. Jan. In dem schön geschmückten Saale des Gastwirts Bauer fand heute abend unter Leitung unseres Lehrers Isenberg von jungen Herren und Damen sowie den Schülern von Treis und hiev eine Theatervorstellung statt. Das trotz des schlechten Wetters herbeigeeilte Publikum von ca. 150 Personen war nicht nur; im vollsten Maße befriedigt, sondern gab noch seine großes Ueberraschung kund über die vortrefflichen Leistungen der großen und kleinen Schauspieler. Nach den Aufführungen fand ein Ball statt.

Theater-Verein. Nach längeren Verhandlungen! mit Herrn Albert Wassermann in Berlin ist soeben eine Einigung wegen eines einmaligen Gastspiels dahin erzielt worden, daß der Künstler am Montag, dem 2 9. d. M., dem einzigen Tag für den er sich freimachen konnte, hier die: Rolle des Biegler in Sudermann's neuem Schauspiel©t e in unter Steinen" spielen wird. Diese Vorstellung, welche uns die Bekanntschaft mit einem cm der hervorragendsten unten den modernen Schauspielern, dem Partner der Triesch int Berliner Lessingtheater, vermitteln soll, wird die 6. und! letzte der Theatervereinsvorstellungen im Hauptabonncmenh sein.

Ein Verein der Köche und Kellner von Gießen hat sich dieser Tage hier gebildet, der durch feine Tätigkeit zur Hebung dieser Berufszweige beitragen und namentlich der jüngeren Kollegen helfend und fördernd zuy Seite sieben will.

** Vereitelter Di e b st a h ls v e r su ch. In einem! Hause am Asterweg wurde dieser Tage morgens gegen 6 Uhr! von einer in der Mansarde wohnenden Frau in ihrem!' Zimmer eine vollständig vermummte Frauens«, Person, welche die bestürzre Frau nach einer unbekanntem Person, angeblich ihrer Schwester, fragte. Ms die Frau­lich von ihrem Schrecken erholt hatte, war die Fremder

Marokkofrage ebenso sehr von den Grundsätzen der inter­nationalen Billigkeit und Gerechtigkeit, wie von der Fürsorge für die Interessen und die Ehre Deutschlands sich hat leiten lassen, ihren Dank und vollste Anerkennung aus. Die Versammlung nahm ferner eine Resolution an, in der sie aus nationalen, volkswirtschaftlichen und finanziellen Gründen einen engeren Zusammenschluß der deutschen Eisenbahnen in der Form einer Interessengemein­schaft für ein dringendes Bedürfnis der deutschen Nation erklärt. Sie begrüßt die seitens Württembergs vorgeschlaqene Betriebsmittelgemeinschaft als einen erfreulichen Fort­schritt und spricht die Envartung aus, daß die würtlem- bergische Regierung ihre Bemühungen um baldige Durch­führung dieses Planes trotz der m der letzten Zeit auf­getretenen Schwierigkeiten fortsetze.

München, 13. Jan. Kammer der Abqeord- 41 et en. Bei der fortgesetzten Beratung des Militäretats spricht sich Kriegsminister Frhr. v. Horn energisch gegen die Soldaten Mißhandlungen aus. Die Unteroffiziere würden immer wieder auf die Unzulässigkeit von Tätlichkeiten hingewiesen, aber da sie mit den Mannschaften gleichalterig seien, und da sich unter den Mannschaften auch schlechte Ele­mente fänden, welche man nicht wie im Zivilleben wegschicken könne, sondern zu militärisch brauchbaren Leuten erziehen müffe, so würden Verfehlungen wohl nie ganz auf­hören. Auch beiden Offizieren kämen solche Dinge vor, aber nur bei den jüngsten. Im Jahre 1904 feien 71 Vorgesetzte wegen Mißhandlungen angezeigt worden 'darunter 12 Offiziere. In acht Fällen sei das Verfahren em-' /gestellt worden. Es blieben somit 63 Vorgesetzte, auf 1450 Batterien, Kompanien und Eskadrons, also ein Vor- Igesetzter auf 7 Kompanien. Der Kriegsminister bemerkt be- 'züglich der vom Abg. Geiger geäußerten Befürchtungen, aus ^gemeinsamen Hebungen bayerischer Truppenteile smit preußischen könnten Konflikte entstehen, er teile solche Befürchtungen wegen Verfehlung gegen die Disziplin Nicht. Nach § 4 des Reichsinilitarstrafges'etzbnches haben wir ein deutsches Heer, also würden etwaige Verfehlungen gegen jbte Disziplin immer bestraft.

Kassenverhältnisse sind gut und die Entlastung wurde ein stimmig erteilt. Es entspann sich nun u... ........

über die Frage, ob eS gestattet werden könne, daß sich die frankfurter Herren, da sie noch kein eigenes Ehrengericht haben, sich in vorkommenden Fällen an den hessischen Ehren­gerichtshof in Darmstadt wenden. Dr.

einen gestern imTemps" i-, - , - .

stärtung der leichten Feldartitterw mit den Worten:Wir brauchen leichte Geschütze, um die den deut­schen Kanonen beizugebenden Panzer sicher zu durchbohren, und z w a r rasch, die $ eit

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prinzen, der Minister v. Budde, v. Rheinbabcn und Dr. Stadt, deS Staatssekretärs Krätke usw. statt. In dem Konferenzsaale des Anhalter Bahnhofes wurde eine Trauer» feier abgehalten, bei der Oberhofprediger D. Dryander die Gedenkrede hielt.

In Danzig und Elberfeld wurden sozial­demokratische Flugblätter gegen das preuß. Wahl­recht beschlagnahmt.

Braunschweig, 13. Jan. DieBr. N. N.* schreiben: Vor wenigen Tagen gab derHann. (£/ eine Erklärung wieder, wonach die Zusammenkunft zwischen dem Kaiser und dem Herzog von Cumberland in Kopen­hagen an dem durch den Kaiser zurückgewicsenen Verlangen des Herzogs, als regierender Fürst empfangen zu werden, gescheite rt sei. Diese Erzählung bezeichnete dieNordd. Allg. Ztg." als in Einzelheiten erfunden. In der Halb­monatsschrift /-örumonia" stellt nun der Herausgeber Oberst­leutnant a. D. Dr. jur. Wirk folgendes fest:

Dem Kaiser war vor seiner Neise nach Kopenhagen offiziell bekannt, daß der Herzog zn jedem Entgegenkommen bereit war unter der Voraus­setzung der Regelung der brannschw Frage. Der Kaiser lehnte jede Verhandlung daraufhin ab, er wünschte keine politische, sondern nur eine gesellschaftliche Unterhaltung. Daraufhin reiste der Herzog früh­zeitig ab.

Dieser aufsehenerregenden neuen Lesart wird mit ganz besonderer Schärfe noch nachstehendes hinzugefügt:

Wer noch über diese Angelegenheit sprechen oder schreiben will, muß fich über sie unterrichten. Wir werden nicht umhin können, jeden, der eine der obigen abweichende Darstellung gibt, für einen absichrl ich en Fälscher zu halten.

Weimar, 14. Jan. Großherzog Wilhelm Ernst beabsichtigt, wie bestimmt verlautet, nach Beendigung seiner Weltreise und dem Ablauf des Trauerjahres sieh mit der jüngeren Schwester feiner verstorbenen Gattin, Prin -

Laß * i * eil«

$«ii i«" g#1 W" l'S u, gtoöi !l glooi *l,r.a Mz''b ?[n bet 2t, H«1» ®r.** Petition M 1.

"Fr 21. Janna Quin Gal 5 Meth unb §ad-Naul' Besprech»'' Einzelne ihre Ersa allein en sondern werden d ort anfn'

La Lanka Landrat seines 91 bad) die übemehir

... Gutfleisch, Dr. Kolb und Dr. Heyder aus Frankfurt sprachen sich für die Sache au§. Da alle hessischen Herren zustimmten, so stand der ein­stimmigen Annahme dieses Antrags nichts im Wege.

** Aus dem Bureau des S t a d 11 h e a t e r s Es sei auch an dieser Stelle auf die Dienstag stattfindende Volksvorstellungvon .Des Meeres unb b er Siebe Wellen* oberHero unb Leander* hingewiesen, die wohl die letzte Auffübrung dieses Werkes von Grillparzer sein dürfte

pr. Stadttheater. Das alte StückLnmpaci- a^UJlbu-5// loscht immer noch große Anziehungs- kraft. zeigte gestern abend das bis auf d-n letzten Platz gefüllte Haus, vor dem sich die Abenteuer des lüder- Uchen Meeblatzts abspielten. Die Tarstellung der drei fidelen Lumt>eu durch die Herren Goll, Reimer und Lippert war eine ganz vorzügliche, auch alle anderen Mitwirkenden waren mit guter Laune bei der Sache. Das Orchester leitete ^Crr** Lc 1 V 111 ann urit anerkennenswerter Sicherheit.

ent), bcc gestrigen Vorstellung im murh? üms6 Qrt e r<> br(LcI) cinc Tarne, die plötzlich unwohl wurde und ihre Loge verlassen ivollte, in dieser bewußtlos jammen, '..achdein man sie hinausgebracht und für < gesorgt hatte, tarn sie bald wieder zu sich, mußte das Theater aber doch nach einiger Zeit verlassen.

r*i auf Marokko unterschiebe, -Sie haben vor einigen Tagen über die Belohnungen, die den Berechtigung zu glauben. Deutsch- Arbeitern unb Meistern der Main-Weser°Hütte in Lollar zuteil ge­eilten Teil Marokkos erwerben. ,DOrbcn fmb, berichtet. Die Mitteld. Sonntags-Ztg. hat Anlaß ge-l Zum Schluß wird die Ueberzeuqung ausgesprochen, die 120,m,!?cn/ nn Are Mitteilung die Bemerkung zu fnüpicn, daß den, Konferenz werde für Deutschland nicht das betreffenden Weihnachtsgeschenken eine L o hn h e r a b se tz n n g erwünschte Resultat baben von lv bis 2o Prozent gegenüber st ehe. Diese Angabe!

erwünschte Resultat haben. entspricht nicht den Tatsachen. Eine Lohnherabsevung

ist nicht vorgenommen, vielmehr hat sich nur bei einer Grupvq von 15 91 r beitem die ganze Belegschaft der Main-Wesers Hütte beträgt über 1000 Mann infolge Verbesserung der Be^ triebSeinrichtungen eine Regulierung des Akkordsatzes der Gros'Herzog haben erforderlich gemacht. Aehnliche Regulierungen sind im Lause der dem evangelischen Pfarrer Wilh. Weber zu Londorf den ätzten Jahre häufiger erfolgt, doch haben sie keine Vermin-- Eharakter als Kirchenrat erteilt. Uebertragen wurde dem ol) nes zur Folge gehabt. So wurden von einem!

Schulamtsasviranten T-erd (5i bernt h nu* a qn der hier m Betracht kommenden Leute, den wir ohne Wahl herauf

^chulamivasplianken ö^. Pt tzer o t h an- Frankfurt a. M. greüen, tm Jahre 1903 Mk. 1314, 1904 Mk. 1672 und 1905 Mark bie Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Maibach, tm Kreise 1730 verdient. Auch durch die jetzt vorgenommene Regulienm^ Friedberg. des Gedinges steht keine Lohneinbuße zu erwarten, vielmehr werden/

** In Audienz empfangen wurden am Samstag die Löhne wahrscheinlich eine weitere Steigerung erfahren/ von S. K. H. dem Groß Herzog u. a. Vfarrer Bernbeck , U G roßen-Linden, 13. Jan. Heute verweilte dev von Okarben, Amtsrichter Röm Held von Nidda und Vfarrer Untcrsiichungsruyter aus Gießen hier und nahm umfangreiche, 1 - - - Vernehmungen in der kürzlich gemeldeten Sittlich­

keit s a f f ä r e vor. Vom frühen Morgen bis zu später Abendstunde dauerten die Vernehmungen, in deren Verlauf der durch drückendes Beweismaterial belastete Hauptange- schuldigte, Wilhelm Menges, von hier, verhaftet und nach Gießen in Untersuchungshaft abgeführt wurde. Dem Vernehmen nach werden Montag früh die Vernehmungey ihren Fortgang nehmen.

land den Franzosen Gelüste gebe das Weißbuch die Bere land wolle -----

Reuß ä. 2., zu verloben.

14. Jan. Die Landesversammlun'g Partei, die heute hier tagte, nahm einstimmig an: Die Versammlung spricht Fürsten Bülow dafür, daß er in der

* D des C6 Äöniers

Qbqe] °l' unb Cl!!e Entt Messe, fei öfö ein !n Een ( er Don j I^versch :Se 9CÖ1!

Jfl. ?ersach! Kedesjen «bul

Sh d ttder" S, hie e We ijz' febtt.

Enthaltenen Versprechungen beschrankte, ^raus der Kaiser das Manifest nie znruckz-iehen Aufgabe

der Reichsduma werde es sein, die neuen Grundlag.rl zu schassen, welche der K-aiser und die Vertreter des Volles für nötig hielten. Er, Witte, müsse streng auf dem Bodin des Manifestes bleiben, es buchstäblich befolgen irnb alle .Weitungen daraus als willkürlich und der praktischen Be­deutung entbehrend ablehnen. «snr-

Der Verweser des Mmisteriiims des Innern, Dür­rn o wo/ wurde unter Belassung im Reichsrate zum Mi­nister des Innern ernannt undin Anerkennung seiner ausgezeichneten, eifrigen Dienste" zum Wirtt. Geh. Rat befördert.

Dom finnischen Wahlrecht.

Helsin gf ors, 13. Jan. Ter Ausschuß für_ bic Re- form der Volksvertretung beschloß mit 9 gegen 5 Stimmen, das Wahlrecht s ü r j e d e n Mann und jede r a u u b e r 21 Jahre vorzuschlagen. Tie Frage bezüglich des Alters der zu wählenden Vertreter isi noch nicht entschieden.

Deutsches NeLch.

Berlin, 14. Jan. Der Kaiser beauftragte den Fürsten Radolin in Paris, der Witwe deS jüngst Derftorbencn Professors Amedee Pigeon, der in Bonn der französische Sprachschullehrer des Kaisers gewesen ist, Beileid auszu- sprechen und am Grabe einen Kranz niederzulegen. Er drückte ferner auch der Witwe des verstorbenen Chicagoer UnioersitätsprofefforS Harper sein Beileid aus.

Der Reichskanzler empfing den auf der Durch­reise von Paris nach Petersburg eingetroffenen russischen Staatssekretär Kokowzow (der bekanntlich in Anleihe-An­gelegenheiten reist).

Bei dem Reichskanzler unb der Fürstin Bülow fand gestern abend ein Diner statt, zu dem u. a. Ein­ladungen erhalten hatten: der österreichisch-ungarische Bot­schafter am ruff. Hofe, Frhr. v. Aehrenthal, der frühere österr.-ungar. Botschafter in Pari?, Graf Wolkenstein-Trost­burg und Gemahlin, Unterstaatssekretär v. Mühlberg.

DaS Le ichenbegängn is des Staatsministers

§ Trais a. d. Ld., 14. Jan. Die vor einiger Zeit von unserem Ortsvorstand aufgeworfene Frage des Baues einer neuen Brücke über die Lumda, dürfte ihrer Er­ledigung entgegen sehen. Von gut unterrichteter Seite haben wir erfahren, daß schon in den nächsten Tagen die Ange­legenheit in einer Gemeinderatssitzung, in Gegenwart des'Großh. Baurats Diehm aus Gießen, verhandelt wird und es ist zu hoffen, daß mit den Arbeiten baldigst begonnen wird.

Bad - Nauhei m, 14. Jan. Gestern abend fand eine allgemeine öffentliche Vers am mlung statt, welche der Verein zur Hebung des Stadtverkehrs" einberufen hatte Das Hauvttema des Abends bildeteDie Verlängerung der offiziellen Kur". Der Vorsitzende deS Vereins Tr. Hahn wies in kurzen Worten auf den Zweck der heutigen Zujammenkunft hm. DaS Referat hatte Hoflieferant Griebei

Journal" wird aus Tanger daS Gerücht verschwunden, ohne an gehalten worden zu sein Die Frau, bu'v.; iV^u, y v sie behauptet übrigens, daß es eine verkleidete^Mannsperson; Terrainankäufe zu machen, damit so Deutschland mit 9e^eien fet' bie es offenbar auf einen Diebstahl abgesehen/ größeren Interessen auf der Konferenz erscheine. hatte. . ,

Infolge des entsprechend dem Trennüngsgesetz den $in Gießener Afrikakampfer gestorben.

nähme der Kirchengefäße und Monstranzen erforderlichen Falles die Kirchentabernakel zn öffnen, erließen Erzbischöfe v ..................u v...__y____o

und Bischöfe Rundschreiben, in welchen gegen diese Maß- Nachricht, "daß'sein Sohn Fr iedr ich/welcher schon nahezu nahmen, die jebeS i'atholischc Gefühl auf das tiefste ver- - ~ - -

ir, profitiert w.rd. nommen hat, am 4. Jan. im Feldlazarett Hasiind am Typhus g e-<

ft o r b e n sei. Mit ihm ist ein treuer, guter Soldat dahin gegan- Saloniii erhalten; infolgedessen angestellte Ermittlungen ^n, der bereits imJahre 1899 an dem Chmafeldzuge testnahn^ führten vorgestern zur Entdeckung von acht Bomben in war vor 6 Jahren beim hiesigen Regiment eingetreten einem jer Ottomaubank gegenüberliegenden bulgarischen ^tzd gehörte dann dem 5. heff. Jnf.-Rgt. Nr. 168 an. Als .Hause. Tie Person, an die die Sendung gerichtet war, ist ver- SanitätSunteroffizier dem Rufe des obersten Kriegsherrn!' haftet worden. Die Untersuchung ist eingeleitet. " ' ' ' ------ - --

Petersburg, 13. Jan. Tas Weißbuch über Marokko wird von der ,.Nowoje Wremja" unfreund­lich aufgenommen. Sie schreibt: Tas Weißbuch beleuchtet nicht die künftigen Pläne Deutschlands. Es stellt tveniger ein Programm deS künftigen Handels als eine Antwort , .. . m

auf daS französische Gelbbuch dar und hat darum lediglich ^er, die den Arbeitern zum Vorteil gereichen, Sl g itati ons^

ein zurückschauendes Interesse. Tie französischen Aus- 110ff fVerhetzungen zu gewinnen, lehrt folgendy

f ü h r u n g e n seien n i ch t e r s ch ü t t er t. Während Deutsch- Zuschrift an uns: r" ..... auf Marokko unterschiebe