Ausgabe 
12.3.1906 Zweites Blatt
 
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Nr. 60

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Sichen

iteulid) i:

Volkes zu dienen.

hält er an. der Theolog n i s 'z u r n Werber zur hcrangezog.::

«allen Sei. (hüftigcn b Lberfüllt i

Rotationsdruck unb Verlag der Brüdl'sck«

UnwersilätSdruckerei. R. Lange. ®K6ou

Redaktion. Expedition iL$)ruderd: 6d)ufftr.t, Tel. Nr. 61. Telegr^Adr.: An-eig« «Lieb«.

Ten Platz des verstorbenen Abg. Richter schmückt ein Lorbeerkranz mit schrvarzer Schleife.

Präs. v. Kröcher spricht vor Beginn der Sitzung der ' . . . -. . (MX ' . . -V S Alla

Er1<h«tnt «-N- mit Ausnahme des Sonntags.

Die »Siebener Zamlllerdlätter" werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der erscheint monatlich einmal.

preußisches Aögcorduetenßaus.

Berlin, 10. März.

Zweites Blatt 156.Jahrgang Montag IS. Marz Z g

Gießener Anzeiger

machen können. , . m ,

Abg. Lusenskv (nl.) tritt für Gleichstellung der Bahn­assistenten mit den Postassistenten ein.

Abg. Meyenschein lkons.) regt Hingabe von Bau- darlehen an die Eiscnbahnbediensteten durch Vermittelung der ländlichen Genossenschaften an.

Abg. Dr. Heisig (Ztr.) fordert Schaffung besserer Dienstwohnungen. ,. £

Beim Titel Wohlfahrtszwecke bittet

Abg. v. Savigny (Ztr.) den Minister, für Erhöhung der Witwenpensionen und Erziehungsgelder zu wirken.

Abg. Faßbender lZtr.) dankt dem- Minister für seinen Erlaß gegen den Alkoholgenuß und empfiehlt, Pra-, mien für die Beamten einzuführen, die freiwillig sich deS i Alkohols enthalten.

Der Titel tvird bewilligt. Beim Titel Erneuerung und Ergänzung der baulichen Anlagen wird ein Antrag Stronn deck die Kosten von Bauten, welche infolge des Stoatseisen^ bahnbe'riebes im öffentlichen Interesse seitens der zustäii^ digen Polizeitbehöroen für erforderlich« erachtet seien, auf die Staatskasse zu übernehmen, hex Budgetkommisswu | wiesen.

v. Bugh meint, der Gesetzentwurf komme zu einer Zeit uw große Gefahren über der Landwirtschaft schwebten. Er hoffe, daß die Regierung daran festhalte, die Steuer- Vorlage als ein Ganzes äu betrachten. Von seinem Standpunkte aus müsse der Landwirtschaftsminister die größten Bedenken gegen die Vorlage haben. Gegen Preußens Willen werde und dürfe die Erbschaftssteuer nicht aufgezwungen werden. Täe Neichstagsparteien trieben Wahlvolitik; sie würden zu Gunsten der drohenden Ver­mehrung der sozialen Ausgaben die ihnen bequemen Crb- schastSsteuern möglichst hoch hmausschrauben. Em ver- chuldeter Grundbesitzer könne ntd)t eine gesunde Stutze des Staates sein. Er eine

aftion von oben herunter ohne sinanzieNe Aenglltichkeit

Aescn für die L«üMirtschast und die Krone Keußens.

Oberlandesgerichtspräsident a. D. 2r. Ha ui m : Selbst der Minister halte das Gesetz nur für einen Versuch : es sei aber einer mit- ganz untauglichen Mitteln. ~o-> -t0* mischste sei aber der neu zu schaffende Kommi>,ar. Soll er der Ob er Präsident und der L a n d Wirtschafts- Minister, der Vormund jedes überschuldeten Bauern sein? .. ox .

Minister v. P odbielski erwidert: Ter Vorredner stütze sich nur auf seine Erfahrungen im Westen, wo der landwirtschaftliche Grundbesitz leider immer n'.ehr zur Handelsware geworden sei. Viele erfahrene Landwirt« hielten den von der Regierung vorgeschlagenen Weg für

verrtscher Reichstag.

6 2. S i tz u n g v o m 10. M ä r z 1506.

Auf dem Platz des verstorbenen Abg. Richter befindet sich ein großer Lorbeerkranz mit Trauerflor.

Präsident Graf Ballestrem widmet dem Abg. R td) ter einen warmen Nachruf, in welchem er ausführt: Acit feinen anerkannten hervorragenden Geistesgabeu und mit seltener Geiste»- schärfe war der Verstorbene allezeit bemüht, für des Vaterlandes Wohl und Größe zu wirken. Er wird in unserer banfbaren Er­innerung fortleben. Mu unvergleichlicher Selbttlongkeu und Pflicht­treue widmete er sich bis zu seinem letzten Augenblicke den Ar- bette« für des Reiches Wohl und Gedeihen. Sem Andenken rotrb bei uns in hohen Ehren bleiben. Auf der Tagesordnung steht zunächst der Etat der Reichsdruckerei.

Aba Mischer (Soz.) führt Beschwerde darüber, daß nck dte Reichsdruckerei der Buchdruckcr-Tarisgememschast utcht angeschlofsen habe. Auch die Löhne seien viel zu niedrig, zumal die Minimal- löhne. Ait den Staatssekretär richtete er vor allem dte rzrage, aus welchen Gründen der Reichsdruckerei verboten worden sei, dre Tari'aemeinschast a>i zu erkennen. . ... .

Staatssekretär Krätke erwidert, die Reichsdruckerei sei ein ptrtnMUnfHhit. *a3 wüistdenswert ericbeinen lasse, da^ das

«arbeit. . , OYl

Roch ein Schlußwort über moderne Rheologie! Man bezeichmt die heutige Richtung der.jüngeren Th.olcg.m g wo!n- sich alsmodcme", als ganz neue, noch nicht bagcmci'em;. ist doch ein Irrtum. Das Endergebnis, z. B. das Aufgeven ?.r leiblichen Auferstehung Ehristi, die Möglichkeit, daß er geirrt, such daß er nicht sündlos gewesen ufw. ist durchaus nichts Neues. Ich habe von 20 Jahren von dem deutschkatholifchcn Prediger Czerhkh aus Schneidcmühl ganz dasselbe gehört; die Freireligiösen, die Freiprolestantcn sind ohne besonderes Studium schon langst zu diesem Schlüsse gekommen. Wie ich allerdings damit an ic manchen: Krankenbette, bei so manck>em Kreuzträger, an so manchem Grabe hätte Trost spenden und in eigenem Leide Hütte Trost finden können, ist mir iclyr sraglick'. Doch jeder nach seiner Ueberzeugung. TaS steht mir aber sest, daß, wenn auch das Studium der Theologie zurzeit abnehmen mag, auco_ wieder Zeiten kommen werden, ivo man wieder Freude an diesem Studium finden wird. Der Ernst der Zeit, in der wir leben, erfordert Persönlichkeiten, die zur Ewigkeit weisen, und sobald man nach .ihnen ernstlich rufen wird, weftrep sie sich einstellen. z

Von hochgeschätzter anderer Seite erhielten wir sagende

Die der Studenten der cvang. Theologie.

Aus Kreisen der evang. Geistlichkeit Ober- : Hessens wird uns geschrieben: f .

In dem in Ihrem geschätzten Blatte gebrachten Artikel in obiqcm B.tteff sind Gründe der Abnahme des Studium- der ^heowgie enthalten. Diese treffen im allgemeinen das Richtige, fori dürften twü) andere Gründe vorhanden sein, btc ckonopme he« oenannten Studiums hervorrieten. Tie gegenwärtige Zeit-- ricktum ist doch sehr materialistisch, man braucht nur im Inseratenteil der Blätter die Veranügungsanzeigen ou lesen. »Vür eine große Anzahl Sterblicher^ ilt Lebenszweck Genuß, imb ift das Leben durchgekoftet, oder stellen sich oer, Ersullung! der diesbezüglichen Wünsche nnübersteigliche Hinderiiiste in den Weg, so greift man zum Strick oder zur Pistole Ter Theologe aber der Pfarrer insbesondere, wird durch sein Amt hingewresen vorn Diesseits auch auf das Jenseits. Wie will er ^Ü<ch^ukcn- vetten bringen oder an Gräbern, wenn,ihm diews Gebiet v.r- sMosfen sein soll. Das Diesseits aber ist durch Steigerung der Lebensgenüsse insolge von Ersindungen und Enldeclungen man­cherlei Art so lockend gestaltet, daß manrfcr Menfch in ibm Jem ^nzigcs Ziel erblickt und vergißt, daß es eben doch ein Ende haben muß. TaS Jenseits ist vielen nur noch ein Märchen, eine Luftspiegelung, die nie >-ur Wirklichkeit wird, ja es wird, auf mancherlei Weise zum Gespött gemacht. Wird nun unwillkürlich jeder Mensch von dieser Zeitströmung berührt, so werden anderer­seits ernstgesinnte Menschen dadurch zweiselbatt gemacht, ob sie in einen Stand eintreten sollen, der eine fchembar aussichtslos Arbeit betreibt, die ihnen nach der Hand ^noch die mitleidige Verachtung anderer einbringt. Von diesem ^tandprinkt am> ge­sehen, gehört geradezu Mut dazu, Tl-eologe zu werden, und eine nicht bloß durch das Studium, sondern durch Erfahrung kwfe.ugte Ueverzeugung kann ihn trotz der Anfechtungen von letten Anders­denkender an seinem Amt Freude finden lauen Er wird sich dann auch nicht irre machen lassen durch die Unter,tellung, er stabe nur um des Brotes willen Theologie iwdicrt. .

Roch ein Grund der Abnahme des Studium der Theologie ist die Abneigung mancher, auf einem Torf unter1 Landbevvl- Tenntfl sein Leben hinzubringen, zumal an Orten, die etwas seitabwärts vom Verkelw liegen. Kvnn man doch heute v,t be­merken, daß bei der Umschau noch Stellen die Kandidaten die erste (trage sein lassen: Wie weit ist es zur Bahn, -ort dann die Frau noch aus der Stadt oder ans verkehrsreicher Gegend so erst recht. Es gehört allerdings viel Liebe zur Menschheit ba$u, sich auch der weniger Gebildeten, der einfachen Landleute in ihrem mannigfackjen Kreuz und Leid anzunehmen. l>:w wieviel Befriedigung kann doch einem Theologen gerade der Hcrrchr nut einfachen Natuiinensck-cn bringen! Wie manck)er ,o...are Edel­stein ist da oft unter rauher Schale zu entdecken!

Wenn in dem oben berührten Artikel gesagt wird, Frenst«i sei von seinem Kvnsistorium in ein einfaches, abgelegc/.es^caych- dorf gesetzt worden, so ist dock) zuerst zu fragen, ob urennen dahin gesetzt worden ist oder ob er sich dahin gemeldet hat, und vb die Stelle etwa eine schlechte Pfründe gewesen nt. Ich denke, daß ihm dort niehr Zeit zur Entfaltung seines schrist?iel^cri,chen Talents gegeben war, als an einer Stelle mit schwerer Amts-

Bahnwärter ein.

Aba. Oeser (svs. Vp.) erklärt, daß bie <.. >

der Arbeitszeit um eine Viertelstunde ein :

bedeutender Fortschritt sei . Für alle Beamten, die Nacht­dienst haben,' müßten ausgiebige. Ruhepausen geschaffen

Mitteilungen:

Tem theologischen Kandidatencxamen iintcrzogen sich diesmal 13 Studierende, von welchen 12 bestanden. Es ist mit Freuden zu begrüßen, daß wiederein etwas stärkerer Zugang von jungen Männern erfolgt ist. Hoffentl'.m Denn seit Jahren ist der Zugang zum Studium nicht unerheblich hinter dem Vedürf- i g eblieb en, sodaß .alljährlich auswärtige Vc- ^illung der im Pfarramt entstehenden Lücken mit .erden mußten. Daß ein so interessantes, mit allen ses geistigen Lebens sich berührendes Studium in

Strömung"' -------------- -

einer Zeit wenig begehrt ist, in der daS religiöse Interesse m u unseres Volkes deutlich zu wachsen und sick» zu und in der gar manc^r andere Studienzweig ;ibt zu denken. Man wird zugeben müssen, daß die _ .. den Spalten dieses' Blattes ziir Erklärung dieses

seltsamer, u.iftandes geltend gemacksten Gründe hierbei wirksam sind. Es ist aber schwer verständlich, daß sie gerade bei uns in Hessen wirksam sind. Denn es ist doch wohl befen ..t, daß in der evangelischen Kirche Hes­sens jede ehrliche tb colo g ische Ueberzeugiina ge­achtet ist. sofern sie sich in den Dienst des großen Ganzen stellt unb zum Aufbau religiösen Lebens verwanbt wirb. Freilich ist zii wünschen, baß sich nur gut beanlagtc, unerschrockene unb leligiös warm empfindende junge Leute dem Studium der Theo­logie widmen möchten, erfüllt von dem Wunsche, dem Wohle unseres

Ministerialdrrektor Tr. Wörmann cif irt, ba;; bie Dauer der Dienstzeit ständig herabgesetzt wurde fragen sollen die ArbeitevauSschüsfe gehört rj/yum. Gb-njo wird man den Avbeitcraiisschüssen bas Amtsb.att zugangig

Institut nickt ein bezogen wird in bie Meimingsversckiedenhciten, die zwücken Arbeitern unb Unternehmern entstehen können Tie Löhne seien höher, als in ber Tarifgemenischaft. -tcni Arbeitet, welche höhere Feiertagslöhnc forderteii, entlaßen seien, mutze er bestreiten Wenn Arbeiter in ihren Leislungeit nickt gcimgcn, w müsse bie Verwaltung sick stets bas Reckt vorbehalien, 'alls es an Arbeit mangele, nicht nur bie zuletzt Gmgetretcnen -n entlaßen, andern anch solche Arbeiter, deren Leistungen nicht aenugen. Abg. M a r c o u r (Ztrtt erkennt an, daß btc Lohne bei der Reicksbrnckerei gute seien. Anbererleits ober siege wr bieses In- timt dock fern Grnnb vor, der Tarngemelnickast nicht deizntreten. Abg. K o v f ch sireif. Bpt.) stimmt bem Vorredner hierin zu. Ter Staatssekretär habe ja er'reulicherweise iich über btc Larn- gemeinfchast anerkennenb aiiSgefprochen. Nm so weniger ,el tze-1 durckwwz gangbar. .

greisen, weshalb der Staat als Arbettgeber sich von bet % Tschammer unb Osten dankt bem Mi-

gemeinschait ausschließe. A.ich bie Entlastungen machen bocy ben . ö ) versuch einer Eu.schulbung des ländlichen « .....

2ÄÄT1ÄSS ässsä Lää'SäÄ« « bie Frage, 'ob bie betressenben Entlassungen den Charakter als stelle bie Vorlage nur einen bescheidenen Wunfch bar, aber Maßregelungen gehabt haben. Der Staat s f e k re t a r bcftreitet I er h^ffe, daß seine Freunde schlicsiück) für sic werden siim- dies, ivährcnd beide Abgeordneten au ihrer Austassirng festha teil. I können. .

Hierauf wird der Etat der R e t chs b vu ckerei g e n e hmig . Schorlemer : Auch der Westen habe an der

Sodann folgen die Abstimmungen über Resolutionen zum Postetat. Myrlaae Interesse

Von den Resolutionen G r o b e r wird liur brefenige betreffend W T ; iernbow § kh stimmt dem Minister

= im °Ng°m°inZ st°Ech° Mittel str

beiden anderen Resolutionen, wegen N i ch t b e st e l l u n g v o >i einzelne Berufe nicht ausgewrndel. werd-n durften, die P o st a u ro e H u n g c n und Drucksachen a n S o u n t a g e n, afier fielen agrarische unb nationale Interessen zusammen, abgelehnt Die Resolutionen der Bubgetkoinmrstion.werden ^^mit schließt die Besprechung und der Entwurf Wird einer sämtlich angenommen, sie betreffen P o r t o e i h e i t d^r uon 15 Mitgliedern überwiesen.

Soldatenpackete, Erweiterung der Fernsprech- ---

cinnebtungen auf dem Lande (unter Nepatt.erung ber Kosten - zwischen Stadt imb Land) ;Abscha ff u n g des B c ft e U (j e I b c S' und endlich Enquete darüber, inwieweit bie o r t o f r e 11) e 11 fürstlicher Personen eingeschr ä n k t werden könne. So- ; dann steht auf der Tagesordnung der Etat ber elsassif ch lothringischen R er ch s e i f e n b ah n en. .

Slbg. Schlumberger (nl.) befürwortet eine Resokiüio.i, v ( y_

welche an bie verbündeten Reaicrungen das Ersuchen richket, nach I ber freisinnigen^Äbgevrdne'sin'l sein BeilcÜ» auö.

dem nunmehr nahezu völligen Ausbaui der Haupt- undI^^nbahne Eintritt in die Tagesordnung tuibmet btt ®.

in den ReichSlandeu aus den künftigen c.evdebranbt und der Lasa dem früheren

^c-;^^5ci'enf)aI)^<cn einen Beitrag jur Gt^lrfe^una beS Rlt t ?r einem Nachruf. Dtt Präsident set^da

Innwiin in ffpflrrt den ReichShauShaltelat zur -^Ri^^ter^ ein Atzten Zeit nicht ^VEtgÜcb

9 Geheimrat Glöckner wendet gegen die Resolution ein, das; l des Hauses gewesen sei, leider nicht in btt Lage, dem Hause die Voraussetzungen, von denen der Antragsteller ausgehe, doch offiziell davon Mitteilung machen zu konnem Avermi wohl nicht vorlägen. , v r . , Namen seiner Partei, im Sinne des ganzen Hauses woyi

Abg. Erzberger (Ztr.) glaubt, daß dw. Resolution anac-1 Lebhafte Zustimmung) dürfe er sein tiefes Bebauern dar- iiomincn werben könnte, falls sie noch etwas präziser gestellt wu . > ^^forechen, daß dieser bedeutende Mann anS der

Redner verbreitet sich noch über die Arbei svcrhallmsse m den udtt

»kb totetCb«hÄinb. Eilen- fo^en Mannesmut'und die Tüchtigkeit dieftS>chb^««^ bahnen genehmigt nnd d,e Resolntion Schlumberger an- den Mannes anerkannt, der nach seinen genommen. Es folgt der Etat des Reichseifenbahnamts seiner besten Ueberzeugung immer

Abg. Stolle (Soz.) wirft dem Amte vor, nicht genug auf f^nbes unb des Staates gewollt habe. Die Wbgeorbnettv Abhilfe der vielen Mißstände im Eisenbahnwesen der Einzelstaaten G , - Nachruf stehend angehörl .

bedacht ui sein. Tie nevlnnte Versonentarifreiorin verbillige nicht, 1 ^isckbeck (freis. Volksp.) dankt bmt Redner Herz-

sondern verteuere das Reisen. Dazu besteuere die Skeiierkommissiwn empfundenen Nachruf.

gar noch die Fahrkarten. DaS mache uns gexabe jumOcfpott des ) tritt in Ke Tagesordnung ein: 2. Lesung

"^Äbcnt bes Sek6eiWnmnl«S Schul, legt ^nächst des Etats der Eisenb^nv^waltu^Zur &£ ftniiftiicl) dar, das; entgegen der Bchaiivlung des Vorredners bie s^echung stehen die Verhältnisse der Eisenbahnvcamten und, Zahl bcrEise!ibahnn".''älle auf ben vrenßischenBahnen nicht größer Arbeiter. f

sei als auf den sächsischen, unb lmicnschen. Bei ber Personentarif-1 ^lbg. v. B ockelberg erklärt: Seme ^eunde seien rcforni ergebe sick sogar rccknunigsmaßig ein Ausfall von 15Mill., 1.^. ^ec Einff-hrung bes neunstünbigen Arbeitstages tr also überwiegen die Ermäßigungen. K Eisenbahnwei kstätten einverstanden, wenn man daraus

Abg. S t o r j (süddeutsche Volkspartei). Ter Vorwurf über- to'eifcrqcr)cnbc Forderungen für den allgemeinen Maxi^ qered)1^ ME»ü,ltireN°r Kirchhoff legt zohlenmüßig bie

D0" tzöhk'Ä'MfLLge^ für^ohlt! uL

Mi..LlbLrHr^°«°mÄk G. °r7". «cco (nntl.): tagungein. Montag 1 Uhr Fortsetzung unb weitere Soezial- Akkordbedmgungen m den Stcm.tsivttkstatten foiire ctat's. sllußerdem Nachtragsetat und zweite Beratung des Gesetzes jnnncl. 1tur im Zusammerihang imb Fühlung mit oer betr. Eiitlastimg bcs Reichsinvalidensonbs. Privatindustrie erfolgen. Tas System der ©teu^ulagett

__________ ____ -*= für die Beamten halte er für sehr bedenklich.

Die landwirtschaftliche Entschuldung vor dem preutz. Ministerialdirektor Wörmauu halt an dem SEem HerrenhättS. des neunstündigen Maxmrcckarbeitstages sirr die uqenpaijn

Berlin, 10. März. staatswerkstütten fest. awmTtsprfiälnina

Zur Beratung steht die allgemeine Besprechung über 3

den Gesetzentwurf betr .bie Zulassung einer Der- b Ma^rx (Ztr.l ist hocherfteut über den joztole«.

schuldungsgrenze sur laud. oder f«rstw trt- Lr E°sknb<Sim mstertums. Es lei nötig, für di« liodbiel-ki erklärt, die M auäge6iMm Telegraphenpersonals

sof^Ns°7F^7mann ton,-) tritt für Besserstellung der Handelsverträge hätten ja jetzt ber Lanbwirtschaft. bessere Aussichten geschaffen. U.eber bie Verschuldimg habe die Re­gierung eine Statistik ausgenommen, aus ber hervorgehe, haß im Osten : lfach 75 Proz. bes Grundbesitzes mit über 60 Proz. Vers.' ..Idet sei. Je mehr man der Landwirtschaft die Möglichkeit g de, ihr Betriebskavital zu vergrößern, umso­mehr würde^sie dle nationale Pflicht, das Vaterland mit Brotgetreide voll zu versorgen, im ganzen Umfang erfüllen können. Der Staat könne nur die Wege ebnen. Es hatten sich leider viele landwirtschaftliche Kreditinstitute zu wahren Bankhäusern entwickelt, die an der Entschuldung des länd­lichen Grundbesitzes ein unmittelbares Interesse nicht nehmen. Der vorliegende Gesetzentwurf solle die Möglich­keit geben, durch vermehrte Amortisation m 2d bis 30 Jahren die Entschuldung allmählich herbeizuführen. In diesem Sinne, hoffe er, werde er von ihnen gewürdigt