Verdauung; Störung.
Spielplarc der verLnngten Frankfurter Ztadttheater.
) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
il), acb. 23. Dez. ob. 23. Sept. 1889
Lebensschwäche Keuchhusten Tuberkulose Kindbettfieber Lungenentzündung
Bronchitis
Verbrennung
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1 3(1) KD
KD, 1
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• Hervorragend bewährt bei Brechdurchfall, Darmkatarrh, Diarrhoe etc.
Die Kindergedeihen vorzüglich dabei & leiden nicht
th. Gießen, 12. Mürz.
Dm Samstag nachmittag gegen 3 Uhr ging die Ver- ^handlung vor den Geschworenen zu Ende, in der sich sechs junge Leute aus Großen-Linden wegen einer allerdings überaus rohen Tat zu veranttvorten hatten. Angellagt wegen Sittlichkeitsverbrcchens aus § 176 Ziffer I Ovaren 1. Bergmann Wilh. Menges, geb. 23. Tez. 1887, 2. Bäcker Hch- Dern, geb. 30. Sept. 1888, 3. Schmied Wilh. Luh, geb. 6. Okt. 1888, 4. Landwirt Wilh. Luh, geb. 23. Dez. 1889, 5. Bahnarbeitcr Ludw. Keßler, geb. 23. Sept. 1889 wnd 6. Taglöhner Ludw. Weiß, geb. 23. 2lpril 1889, sämtlich bisher unbestraft und von Großen-Linden gebürtig. Me Anklage vertrat Staatsanwalt Loos. Als Verteidiger fungierten die Rechtsanwälte Leun, Katz, Klarenaar und Eugisch. Ter Tatbestand der Anklage ist kurz: Am Abend pes 1. Weihnachtsfeiertages war die 15 Jahre alte Bahnwärterstochter H. M. mit ihrem Stiefbruder um 11 Uhr nach Beendigung einer Aufführung in der Turnhalle auf bem Leimweg nach der Bude 222, die eine halbe Stunde von Großen-Linden entfernt liegt. Am Ausgang des Ortes ging das Mädchen an den Angeklagten vorüber, ohne sie ^u beachten. Sie ahnte nichts gutes und beeilte deshalb ihre Schritte, verfolgt von den Angeklagten, die sich an Las Mädchen heranmachten und es roh und unsittlich behandelten. Es war der M. nicht möglich, sich der Burschen zu erwehren, aber als sie Hilfe rief, ließen sie von ihr ab. Kaum war aber das Mädchen weiter geeilt, als die Burschen den Angriff wiederholten. Tie beiden Luhs waren teilweise der Tat geständig, wollten aber nur einen .Scherz gemacht haben. Die anderen Angeklagten bestritten, bei der Affäre beteiligt gewesen zu fein, obgleich die beiden Geständigen sie als ihre Genoffen belasteten und sie auch teilweise von dem Mädchen erkannt worden sind. Den Geschworenen waren nicht weniger als 28 Fragen zur Beantwortung vorgelegt. Sie berneinten die Frage wegen Sittlichkeitsverbrechens, bejahten jedoch das Vorliegen der tätlichen Beleidigung. BloS Taglöhner Ludw. Weiß wurde freigesprochen. Ter Gerichtshof verurteilte Menges zu ö Monaten, Tern zu 4 Monaten, den Schmied Luh und K eßler zu je 3 Moiratcu und 2 Wochen und den Land- wrrt Luh zu 3 Monaten Gefängnis.
GLsenvahrl-^rtuttg.
. 2 o n d o it, 10. März. Eine R ö h r e n t u n n e l b a h n, die
den Worben Londons mit dem Süden verbindet, wurde heute eröffnet. Nach einer Probefahrt fand ein Frühstück statt, bei welchem der Vorsitzende der Londoner elektrischen Untergrundbahn Speyer sagte, day er es für eine gute Vorbedeutung ansel)e, das; die erste Röhrentunuelbahu der Uulergrundbahngeselljchail mit vielen Eisenbahn- und Straßenbahnlinien im Zusammenhang stehe. Die neue Bahn laufe 3 5 Fuß unter d e m Wasserspiegel der -r hem s e. Der Tunnel sei 155 Fus; lang.
Das entmündigte Herzogspaar.
Herzog Paul Friedri ch von Mecklenburgs ^hwerrn und seine Gemahlin Marie, geborene Prinzessin Wrndifchgrätz, sind, wie wir schon qemclbct haben, auf Antrag des regterenben (Y-roßherzogs nach § 6 des bürgerlichen Gesetzbuches entmündigt worden. Dieser Paragraph droht mit Kuratel gern, der durch „Verschwendung sich oder seine Familie dem Rotstand ausletzt".
Herzog Paul i|t ein Bruder des verstorbenen Friedrich Franz III. Neben dem mit der mecklenburgischen Herzogin Char- wtte vermahlten Prinzen .Heinrich XVIII. von Neuß j. L. war Beul das Enfant terrible des großherzoglichen Hauses, kostspielige Passionen, die ihm sein väterliches Erbteil bald durchorrn^en halfen, fuhr zu Tigerjagden nach Indien. Auch Lerzogrn Marte liebte es, leidenschaftlich zu spielen. Herzog SSiS de^r Rang eines Generals der Kavallerie —
ynelte ort mit dem erwähnten Prinzen Reuß auf dem unfern Hamburg gelegenen Rittergute des reichen .Hamburger Handels- < mecklenburgische Aristokratie —, vornehmlich das Ofrtzierwrps des in Ludwigslust garnisonierenden Kavallerie- vegrmems -- Uniummen verjeutc. Ter- Erfolg war, daß Herzog $ T1 u uniär tot 0 l r u i n i c t t e n.
^^b^^daar Reuß wurde schließlich endgiltig von den Häusern r/..Eenburg und Reuß fallen gelassen: man wies ihm ein einstöckiges Galats zu Flitzen des großherzoglichen Schlosses zu Ludwrgslust an, wo es noch wohnt. Herzog Paul wurde dagegen rmhrfach unter großen Geldopfern rangiert, um einem öffentlichen Eklat vorzubeugen.
Nach dem 1897 erfolgten Tode des Großherzogs Friedrich F^anz IIL wurde nicht sein nach,taltester Bruder Paul, sondern defsen fungerer Bruder, der kluge und tüchtige Herzog Johann Albreast, als Präsident der deutschen Kolonialgesellschast bekannt zum Vormund desunmündigen Friedr. Franz IV. und zum Regenten d^Großhcrzogtums cnrtnmt. Wiederholt mußte nun auch Johann Albrecht seinen ganzen persönlichen Einfluß geltend machen, um den neuerlichen Streichen seines Bruders Paul gegenüber das Ansehen des Hauses zu wal-reu. Selbst nicht vermögend, bewog er seine sehr, reiche Gemahlin, Herzogin Elisabeth von Sachsen- Weimar-Esieirach, ihrem Schwager mit großen Summen bei- zuspringen, ebenso die Großherzogin-Wittve, Anastasia, geborene iGroßfurstin von Rußland, und die Königin der Niederlande Mren Gatte Prinz Heinrich ein Halbbruder des Herzogs Paul jst. Mit den Höfen von Dänemark, Oldenburg und den Nicder- Imwcn verschwägert, trat das großherzoglick^e Haus durch die Kerrat der Prinzessin'Cäcilie, Schwester des seit 1901 mündigen Gvoßherzogs, mit dem Kronprinzen auch zum Kaiserhaus in enge perwandtichastlia-e Beziehungen.
Noch einmal schien Herzog Paul die Sonne des Ecks LU
Handel und Verkehr, Volkswirtschaft.
T i e Farbwerke vor tn. 9)1 c i ft c r , 53 u c i n 5 n n d B r ü n i ii g zu Höchst a. M. iverdeii, wie oie Verwaltung mitteilt voraussichtlich eine gleiche Dividende wie im Vorjahr, d. h. 20 pCt verteilen können.
r v- 11 VP A.'G. in Essen hat, wie die „Frst.Ztq." meldet,idcn fürstlich S o l m s - B rä u n f e l ss ch e n B c r g w e r k s. besitz im Kreise Wetzlar vorbehaltlich der obervormundschast. lichen Geuehniigung für 4'/, Mill. Mk. erworben.
" Konkurse in Hessen. Heber das Vermögen der
yirma Gebrüder Traupel, Inhaber Heinrich David Traupel m B e n s h e i m wurde am 3. März vorm. 91/, Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Jäger in Bensheim ist zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 22. März 1906 Jiei dein Amtsgericht Bensheim anzumelden. — Heber das Vermögen des Kohlenhändlers Hermann Neumann in K a st e l wurde am 1. Marz nachm. 43,i Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Der Postbeamte i. P. Adam Dörsam in Mainz wurde zuni Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 26. März 1906 bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — Heber das Verniögen des Bauunternehmers N i k o l a ii S H o r n l e h n e r l in Mainz wurde am 1. März vorm. 11 Uhr das Konkursver- fahren eröffnet. Amvaltsgehille Nikolay in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konklirsforderungeu sind bis zum 1. Mai 1906 bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — Heber das Verniögen des Landwirts A d a m Bolbach von Nauheim wurde am 3. Marz vorm. 11 Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Neurath in Groß-Gerau wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 30. März 1906 bei dem Amtsgericht Groß-Gerau anzumelden.
Markte.
, ~ Kinder
Zusammen: Erwachsene: im vom
Fru Hfah r §-Pf e r d e m a r kt zu M a i nz. Die Stadt Mainz wird tn den Markthallen des städtischen Viehhofes in jedem Frühjahr eine Pferde- und Fohlenmarkt abhalten. Der erste Markt oll am 23. März Itattfinden. Mit dem Markte ist eine Ausstellung von Wagen, Geschirren, Stallutenjtlien, landwirtschaitl. Maschinen mrd GerLteu, sowie eine Prämürung des Pferdematerials oerbundeup! BrüM’sche Universitäts -Druckerei, Schulstr. 7
leuchten: die Verbindung des Mecklenburger mit deut ^>ohcnzoklcru-l wozu 2000 Mk. zur Verfügung stehen. Außerdem findet etac Ser» bauzl legte der deutsci cu wie der spanischen Politik den Gedanken I lofung von Pferden und Fohlen etc. statt.
nahe, die spanischen Habsburger und die deutschen Hohenzollcrn etirmtber auf dem Umweg über Mecklenburg nahe zu bringen Man projektierte eine Heirat zwischen König AlfonS und her 22jährigen HerWgin Marie Antoinette, der hübschen und flotten I Operrrhans.
Tochter des Herzogs Paul^ die von ihrem Vater das strahlend Dienstag den 13. März*): „Tannhäuser/ Mittwoch den
rotblonde Haar und das lustige Temperament— und sonst nichts 14-, März*): „Tie Schützenliescl." Donnerstag den 15. März: geerbt hat. Vermutlich ist die spanische Diplomatie hinter bic /Bioletto" („La Traviata“). Freitag den 16. März geschlossen. Kalamitäten des Herzogs gekomtnen, jedenfalls zerschlug sich das I Samstag den 17. März: „Der Evangelimann." Sonntag den Projekt, und damit stürzte das letzte Luslschsi>ß des verscbul-1 Alärz, nachmittags halb 4 Hhr: „Frühlingsluft/ Abends 7 Hhr: beten Herzogspaars zusammen. Tie Gläubiger ließen sich nicht 3 11 m ersten Male: ,.F 1 a u t o s o 1 o.“ Hierauf: Z u m länger besänftigen und drohten mit einem öffentlichen Skandal, ersten Male: „Sylvia." (Ballet.) Montag den 19. März, die Schulden- und Wechselaffären nahmen sich immer bedenk- cibends 7'/, Hhr: „Ter Troubadour/ Ticnstag den 20. März sicher aus, und die empörten Verwandten, denen das Paar (bei aufgehobenem Abonnement): Gastspiel Erika Wedekind: schon Millionen gekostet hatte, verweigerten jede weitere Ein- »-er Varbier von Sevilla.". Mittwoch den 21. März: Gastspiel Mischung. Es ist nicht anzunehmen, daß der Großherzog nu§ ö r i f a c b e f i n b: »Tie lustigen Weiber von Windsor." eigener Initiative die Entmündigung seines Onkels verfügt hat. Schauspielhaus.
Mans geht vielleicht nicht fehl, wenn man dahinter die e n e r g i s ch e Aiontag den 12. März: 3. Gastspiel Kainz: Neu einstudiert: Faust des Kaisers crfeimt. Willtelm II. denkt in solchen »T c r Tartüffe." Vorher: „Fritzchen." Dienstag den Dingen äußerst streng und drängte seit der Verlobung seines 13. März: „Alt-Heidelberg." Mittwoch den 14. März, nachmittags Sohnes mit wachsendem Unmut auf eine Regelung der Affären bald 3 Hhr: „Die Jungfrau von Orleans." Abends 7 Uhr: ^Die des Herzogspaares. Da das nichts fruchtete und ein Skandal Journalisten." Donnerstag den 15. März, abends halb 8 Uhr: votaustziisehen war, mag er dem (^jroßhe^og die Entmündigung «Prinz Friedrick^von Homburg." Freitag den 16.März: Lumvaei- seines Enkels dringend nahegelegt haben. 11 ' vagabundus." Samstag den 17. März: Neickeinstudiert: „Judith"
. ''.(u$er ^er Herzogin Marie Anwinette hat das entmündigte Sonntag den 18. März, nachmittags 3 Hhr: „Der alte Bürger-
fürstliche Paur n!och einen Sohn, den Herzog Heinrich kapitän." Hierauf: „Ter rote Schornsteinfeger." Zum Schluß: Bo rwin, der preußischer Husarenleutnant ist. Dieser hat gegen »Todgeschosse." Abends 7 Uhr: „Lumpaeivagabundus. Montag die Entmündigung seiner Eltern Beschwerde beim Hausmini- den 19. März: „Judith." Itcrium unter Vorbehalt gerichtlicher Beschwerde beim Schweriner Oberlandesgericht eingelegt.
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.
9, Mcwz. (Per transatlantischen Telegraph.) Der ^oppelsairauben-Postdampser „Main", Kapitän E. v. Borell, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, i|t heute 7 Hhr morgens wohl- behalten m Newyork angekommen.
Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die
Summe 9 i.tz) 673) 7 2^ '
<. gesetzten Ziffern geben an, wie viel
,,*?c Todesfälle m der betreffenden Krankheit aut von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
oer c: n trt>o c t ti ch imb beschrrkdiffen die Inne n i e r. r e der Sorglosigkeit, da. man, nachdem das Rcuec die Holzverschalung ergriffen Haitis die Einfahrt hätte ein stellen sollen.
Ein Bergmann, der sich retten konnte, erzählte: Un°> inittelbar nach der Explosion sei die Luft von giftigen Dämpfen erfüllt gewesen. Er habe sich instiisiktiv dem Ausgange des Schachtes zugewandt. 2lls er aber mehrere Kmneraden antraf, die halb bewußtlos waren und seine H>ilfe erbaten, habe er sie trotz seines üblen Zustandes in einen Wagen gepackt und bis zum Schacht 10 geschoben.
Ter Minister des Innern hat sich an Ort und Stelle begeben.
Präsident Fallieres hat der Mbeiterbevölkerung der von dem Grubenunglück betroffenen * Gemeinden in. einem Telegramm sein Beileid ausgesprochen und seinen Ordonnanzoffizier beauftragt, den Minister des Innern nach dem Orte der Katastrophe zu begleiten. Fallieres wohnte zum Zeichen der Trauer dem Ball der Mitglieder der Normalschute nicht bei. Vom Parlament nnrd ein bedeutender Kredit zur Unterstützung der Hinterbliebenen der Opfer gefordert werden. Man spricht auch von einer S ubskription, welche von den Zeitungen eröffnet wird.
Ter Präsident des Pariser Preffesyndikats hat 5000 Francs zur ersten .Hilfeleistung für Familien der Opfer gesandt .
Arlch aus anderen Gruben des Nord-Tevartements werden Katastrophen berichtet, verursacht durch Erdrutsche infolge der st arken Re g en g ü sse der letzten TÄge. In einigen Orten sollen auch dadurch Menschen zu Schaden gekommen sein.
Kurz vor Schluß der Redaktion erhielten wir noch folgendes Telegramm:
Paris, 12. März. Präsident Falliöres überwies dem .Pvafekten des Departements Pas dc Calais 10000 Francs zur ersten Hilfeleistung für die verunglückten Bergleute. Von den Rettungsmannschaften sind mehrere, die allzu tollkühn mnbrangen, ebenfalls verunglückt. Die Bergwcrks- gesellschaft wird jährlich über 400 000 Francs an Pensionen zu zahlen haben. _______________________
Sechs junge Burschen wegen Sittlichkeitsvcrbrecheus
vor dem Schwurgericht»
q, , _ ,, W-HkuMk WkkM iw Mesfiiük!!! da $fnbt Eitße«
4 US ©nrf) |en, 4 Marz. Sergeant Zoß vom 32. Artillerie-- 9. Woche. Vom 25. Februar bis 3 Märn 1906
Ja^r^G^ef änan ^nb^eniobntinn ° ” b Vu 9Cns8U cincm Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 sinkt. 1600 Mann Militär. 3 b Degradation verm-teilt wordcn. Sterblichkeitsziffer: 15,86
xTnAK7 r c 5 ö e 11 - 6- Marz. Wegen ZweikampfeS mit tötlichen ' nach Abzug von 3 Ortsfremden: 10 57 o/Pn Waffen wurde der G e r i ch t s a s f e s s o r und Landwehrleutnant ' /ro*
peerklotz vom hiesigen Kriegsgericht zu drei Monaten Es starben an:
e |t ii ngshaft verurteilt. Er hatte von einem Studenten der ■ Bergakademie in Freiberg, der behauptete, von ihm beleidigt zu sein, eine Ohrfeige erhalten. Die Folge war em Duell, bei" dein beide ein Loch in die Luft schossen. (Frkl silg.)
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
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Kl)
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1 — —
I o r bi=SÄ 6^ Au°M °«S den »„ Stsbt c-iktzk«.
Familie liegen schwer darnieder — Der n I i * e t nrn i'i h p n t >,<>>, 11 ~<cl)iuut m Ul Laa). — lärz. 2. Ferdinand Käsmann, Schau" Berlin hat auf die Ergreifung des R a u b m ö r d e r s Hennig bner Fabier f,C?- ^^elbst. 3. Karl
nunmehr eine Belohnung von 3 0 0 0 M a r k ausgesetzt. — ? SrhnV/r v i ? " Rohrbach, geb. Volz, hiernach einer Meldung ausChristiania ertranken während des letzten Ärh‘ 7*' o"Taubrlngen, mit
emrm§ 53 Fischer. Tie ersten zehn Wochen dieses Jahres farberten 5 Otto
336 Opfer unter den Fischern der westlichen Küste Skandinaviens. Otto Wal^ Schlosser dahier, mit
- Wie aus Ajaccio gemeldet wird, wurde ein Korse namens m ! aui^ Kvck'^ft Pola gerichtlich aufgeiorbert, eine Schuib n» einen «emiffen tai
M bezahlen, ^la !am ins Haus Lencis imb J °tt0 finau^ Oberlehrer
ganze Familie dabei sein sollte, wenn er seine Schuld beglich. Setici ÖaI)ter' mtt I bierje(bft.
r,ef darauf seine Frau, seine Schwester und seine drei Töchter. Als m>är, s <5>r ^phtV t . r.
die ö‘QmiIie beisammen war, zog Pola einen Revolver aus bcr L(ofi(Ä;,L ’anrr & mtt
-wasche und erschoß Lenci, sowie die fünf Frauen Alle I ftieiielblt. 0. Karl ^^nschmidt, Hil,smasch,nen-
starben innerhalb weniger Minuten. Der Mörder wurdet erhall et. I ®rna^iibh§ hwrselbst. 3. Heinrich Wagner.
— .Ter Eingeborenenstaat Baschar in den Simlabergen (Indien) dahier, mit öiiianne Ruppel hierselbst. 6. Edmund
ist von heiligen Erdbeben heimgesucht worden. In der Stadt ^er, Kaufmann bahier, mit Johanna Geller hierselbst.
Rempur wurden zwei Personen getötet und 24 verletzt. In q, r CV°rCUm>r^ r r ,
Karkorla an der Straße von Hindostan nach Tibet wurden sechs <ilnn<? 6"hrmann Wilhelm Techer eine Tochter,
Personen getötet und zivei verwundet. Tas Gerichtsgebäude, das 7,. Katharine. 27. Dem Kaufmann Albert Neubürger Postamt und die Polizeistation sin^zerstört. /Ä?r?nnqr27' Dem Former Friedrich August Schmidt
........ , . enie -Locbter, Lina Marie. 28. Dem Hillsheizer Richard Habicht rieften er mtner 5-"' Albert. 28 Dem Schreiiiermeister Georg Hanbach eine
oicnenci cuaytrtmmci. -rochier. Marz. 1. Dem Kaufmann Adolf Dinges ein Sohn, Fer-
) ( G i e ß e n, 10. März. dinand August Hermanii. 2. Dem Bauschlosser Wilhelm Flett ein
Jtic Strafkammer beschäftigte sich den ganzen Tag mit der Sohn, Georg Karl. 2. Dem Oekonomen Emil Wilhelm Euler eine
Anklage gegen den Gastwirt G. A. hier, der sich schon seit zivei Achter, Johanna Marie. 5. Dem Flaschenbierhändler Friedrich JJionntcn wegen Verdachts der g e w e r v s m ä ß i g e n K u p p e l e i ^>olz eine Tochter, Johanna Frieda. 5. Dem Hilfstelegraphisten
m Hnterpichungshait befindet. Es ist ihm zur Last gelegt, daß er Philipp Müller eine Tochter. 8. Dem Brauer Wilhelm Rentmeister
den unzlichtigen Verkehr zivischen seiner Eheirau und einem I c*ne Tochter. 8. Dem Schausteller Ludwig Haubeil eine Tochter, Agenten aus Duisburg, der vorübergehend bei ihm wohnte, ge= Hedwig Mathilde Elisabeth.
fordert hat, um daraus Vorteile zu ziehen. Nachdem der Agent Gestorbene.
wahrend der Voruntersuchung von dem Recht der Zeugnisver-1 März. L Olga Elsa Johanna Henn, 2 Jahre alt, Tochter des Weigerung Gebrauch gemacht hatte, bestritt er unter Eid jeglichen BackerS Gustav Henn dahier. 4. Friedrich Peter, 2 Jahre alt, Sohn sträflichen Verkehr mit der Ehefi-au des Slngeklagten, worauf das des Schreiners Karl Peter dahier. 4. Emil Junker, 2 Jahre alt, » £ tL • Antrag der Staatsanwaltschaft seine Aussagen proto- Sohn des Bureaugehilsen Christian Junker dahier. 6. dlnton Molrni, kollarisch nieberlegen liefe, da man ihm sehr mißtraute. Dienst- 3 Jahre alt, Sohn des Taglöhners Anton Molini dahier.
madchen, Nachbarn und Schutzleute haben eine Reihe höchst ver- s=r™-
dachtiger Wahrnehmungen gemocht; doch hielt sie das Gericht nicht
für ausreichend, den Angeklagten schuldig zu sprechen. Das Ge- „ „r ”
richt erwähnte bei der Begründung des freisprechenden Urteils daß Vreslau, 10. Marz. In GotteSbcrg beschloß eine Berg
es nicht seine Sache sei, zu prüfen, ob und inwieweit der a!5 Reime , rr \ c 1 V a m 1111 u 11 11ie9en Lohndifferenzen auf den vernommeiie Agent seine Eidespflicht verletzt habe ; seine^Au-''-1 ^chlestscyen Kohlen- und KokSwerken in den A n s st a n d zu treten, sagen seien doch nicht geeignet gewesen, die Freisprechung herbei- r. , ' P o v k, 10. Mürz. Ter Ausschuß der Kohlenbergwerks- zusühren. Es sei trotz schwerwiegenden Verdachts mangels Beweis Besitzer lehnte die Forderung der vereinigten Bergwerks- zum F r e i s p r u ch gelangt. Der Haftbefehl ' wurde 'aufgehoben ? „ c 1 V r Wiederherstellung der früheren Löhne und Besser- und der Älngeklagte auf freien Fuß gesetzt. I llellimg der Lage der Arbeiter in der Anthraeitinduftrie ab.
BrscfLQsten Oer ^eOaftiott»
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt).
qrs r,.m: melJ°5LoIbe,,nOr.Fratifd)e badische Landtags-Vizepräsident Ad. si)eck, Buchdruckerelbesitzer in Offenburg, ist ein Studierter, ein '^'herer Bilrichenschaftler der technischen Hochschule zu Karlsruhe.
Airchliche Nachrichten.
t^vangelische Gemeinde.
Montag, den 12. März, abends 8 Hhr: Bibel stunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jak. 4.
OT... , . Psarrassistent Knott.
Mittwoch den 14. März, abends 6 Hhr: 3. P a s s i o n S . a n d a ch t in der Johanneskirche. Psarrassistent Knott.


