Ausgabe 
11.8.1906 Erstes Blatt
 
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einen Fall von Staate Tennessee

er wahrscheinlich verlautet, hat er Das Verfahren

Eine englische Kirche ist ebenfalls zerstört worden. SiebenPersonen sind durch die Piraten getötet worden. Regierungstruppen sind nach dort abgegangen.

»eich.

er ist um 7% Uhr hier

! haftet, aber spater wieder freigelassen, da an krankhaften Anfällen leidet. Wie sich in eine Kaltwasier-Heilanstalt begeben, gegen ihn nimmt seinen Fortgang.

* Reicher Kindersegen, lieber

Franzisko aus dem Jahre 1881 berichtet.

* Kleine Tageschronik. In der bayerischen Ortschaft Seideltal sind bei einem Schadenfeuer zwei Knaben im Alter von zwei und sieben Jahren verbrannt. In Berlin ver­anstalteten 20 Arbeiter der Loweschen Gewehrfadrik in einem Restaurant ein Fischessen. Jetzt sind sämtliche Teilnehmer er- Nr a n k t. Allem Anschein nach liegt F i s ch v e r g r i tu n g vor. DenN. N." zufolge hat das Landgericht München I. dem Ge­such des Verteidigers der vormaligen Stiftsdame von Häusler i im Wiederaufnahme des Verfahrens Folge gegeben und die Erneuerung der Hauptoerhandlung vor dem ' Schwurgericht in München zum Herbst d. Js. verfügt. Auf der Chaussee bei M a ch n i k (Oberschlef.) wurde ein grauenhaster Mord verübt. $oii dem Getöteten, dessen Identität noch nicht feststeht» wurde zu­nächst nur der Kopf, der zahlreiche Verletzungen ausweist, aisi- giestinden. Man ist dem Täter auf der Spur. Der Tourist Lehrer Kirsch aus Hannover-Minden hat sich, nachdem er sich zu­erst zwei Schußwunden beigebracht batte, in K i s e r s f e l d e n in Tirol vergiftet. Vier deutsche Touristen, die zum Pordoi- £] o d) (Tirol) wanderten, wurden unterwegs von einem italieni- sochen Wirt von der Höhe herab mit faustgroßen Steinen beworfen umd mit einem Gewehr bedroht. Die Touristen erstatteten Anzeige, r Nächst dem Uderns im Zillertal ist ein Tonrist gestürzt umd tot geblieben. In Wattenscheid kam es,zwischen zwei Tkolizeibeamten und vier polnischen Bergleuten zu einen: schweren Zusammenstoß. Ein Bergmann wurde durch den Revolverschuß eiines Beamten tätlich, ein anderer durch einen Säbelhieb schwer

Aus Ktadt und Lund.

Gießen, den 11. Aug. 1906.

"Zum Seligen st ädter Mädchen mord. Der Staatsanwalt zu Darmstadt erläßt in Sachen des am Dienstag nachmittag an der 12 Jahre alten Frida Weih aus Zellhausen im Walde zwischen Seligenstadt und Zell­hausen begangenen Mordes einen Steckbrief gegen einen Ler Tat verdächtigen, besser gekleideten Handwerksburschen, der, wie schon erwähnt, etwa 15 Minuten vom Tatort auf der Straße von Seligenstadt a. M. in der Richtung nach Stockstadt gehend, gesehen wurde. Die Zeugen haben den­selben für einen Monteur, Schlößer usw. gehalten. Er wird folgendermaßen beschrieben: Größe: 1,70 Meter, anfangs der 40cr Jahre, bessere? Aussehen, schmale Figur, spitzes Gesicht, insbesondere Rase, roten Schnurrbart, möglicherweise auch kurz gehaltenen roten Vollbart, rotes Haar, ohne Stock und sonstiges Gepäck. Bekleidet war er mit leinener, ziemlich neuer blauer Hose, dunklem, gut erhaltenen Jackett und großem Schlapphut von angeblich bräunlicher Farbe.

Romrod, 10. Aug. Vorgestern abend tra.f Se. Kgl. Hoheit der Groß Herzog von Schloß Wolfsgarten in 21/2stündiger Fahrt im hiesigen Schlosse per Automobil ein, nm einige Tage in den hiesigen und umliegenden Wal­dungen zu jagen. Dem Vernehmen nach wurden von dem hohen Herrn heute vier Böcke zur Strecke gebracht. Heute oder morgen verläßt der Großherzog sein hiesiges Schloß wieder.

bf. Friedberg, 10. Aug. Heute nachmittag, als der Fuhrknecht der hiesigen Brauerei'Ernst Windecker von Reichels­heim hierher fahren wollte, überholte ihn in der Nähe von Weckesheim ein Güterzug. Als der Maschinist deS Zuges ein Warnungssignal gab, wurden die Pferde scheu und sprangen vor den fahrenden Zu^. Ein Pferd wurde sofort in Stücke zerrissen und das andere wird wahrscheinlich verenden. Der Knecht kam mit geringen Ver­letzungen davon, obschon er unter dem umgestürzten Wagen hervorgezogen werden mußte. Ein anderer Berichterstatter meldet uns, daß der Fuhrknecht mit einer Verletzung der rechten Hand davonkam und das Sattelpferd nur eine Wunde am linken Hinterbein davontrug, deren Heilung nicht allzu lange dauern wird. Das verendete Pferd wurde noch vierzig Meter weit von der Lokomotive geschleift, erst bann kam der Zug zum Stehen. Da dieser Fall nun bereits der neunte ist, der sich an derselben Stelle zutrug, so muß man sich die Frage vorlegen, ob doch nicht hier das Anbringen eines Schlagbaumes angebracht wäre, der von dem unweit entfernt gelegenen Stationsgebäude aus bedient werden könnte, zumal sehr viele ortsfremde Fuhrwerke diese Straße passieren. Wäre eine Schranke oder ein Schlagbaum dagewesen, dann wäre der Wagenführer in Erkenntnis der Sachlage von dem Wagen gestiegen, hätte die Pferde geführt und das Unglück wäre vermieden gewesen. Die in Frage kommenden Orts- behörden werden gewiß die erforderlichen Schritte tun, um bald Abhilfe geschaffen zu sehen.

.reichem Kindersegen wird aus Nashville im

rin den Vereinigten Staaten berichtet. Dort gebar eine ,Negerin Sechslinge, die alle gesund und kräftig sind. Aus 'diesem Anlaß wird auf einige frühere Fälle hingewiesen, in denen Sechslinge und Fünflinge geboren wurden. 1889 sschenkte eine Frau Sn eil in Malad, Idaho, Sechslingen Las Leben. In demselben Jahre wurden auch Sechslinge in Minnesota geboren. Ein anderer Fall wird aus San

Vermischtes.

* Liebestragödien. In Kassel erschien ein junger Mann auf dem Bureau des 4. Polizeireviers und teilte mit, daß er seineBraut auf deren ausdrücklichen Wunsch durch einen Revolverschuß getötet habe, und bezeichnete die Stelle, an der man die Leiche finden werde. Die Polizei fand dort die 18 jährige Verkäuferin Simmersbach in ihrem Blute, aber noch am Leben. Der junge Mann, ein 19 jähriger Kaufmann namens Löngemann, wurde in Haft genommen. L. behauptet, er habe sich das Leben nehmen wollen, aber im letzten Augenblick, beim Zusammensinken des Mädchens, den Mut verloren.In Hof i. B. versuchte der 26 jährige Braubursche Rupprecht seine Geliebte, Strahle, zu erschießen. Er verletzte sie sowie ein anderes Mädchen durch mehrere Schüsse schwer, aber nicht lebensgefährlich. Rupprecht tötete sich darauf durch einen Schuß in den Mund.

* Ein Professor als reisender Sittlichkeits­attentater. Im Eisenbahnzuge Danzig-Zoppot j wurde auf die 16jährige Tochter eines in Zoppot ansässigen ! Sanitätsrates von einem Professor aus Danzig ein Sittlich- jleits-Attentat verübt. Der Täter wurde in Langfuhr ver-

ten bei der am 29. dS.

des Kronprinzen« iser Franz Josef von England und Kaiser Die Monarchen werden 'bft anmftnb jein, fon« xeten [affen.

wird seinen Urlaub in m Vortrag nach Wil- chÄcmzür wird )rdoch ließ mit König Eduard er König von keinem . hingegen dürfte der Ehren des Geburtstages

Abgeordnetenkammer nahm Petition des bayerischen gäbe auf bayerisches norddeutsche Brau« Mk. pro Hektoliter auf CtaatSregierung zur be« berweisen. Finanzmmifter ,n des Hauses, daß ir ißigung energisch emtreten

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verletzt. Nack Genuß giftiger Pilze erkrankte in Neisse die Familie des Schneidermeisters Olianitsckek. Fran C. ist gestorben. Infolge abnormer £> i 5 e der letzten Woche starben im Krankenhaus zu L e 0 p 0 l d s h a l l (Sachsen) drei Feldarbeiter und eine Feldarbeiterin. Am 10. Aug. ereignete sich beim Scharfschießen der dritten Matrosenartillerieabtcilung auf dem Wesersort Brinkhammerhof bei Lebe ein schwerer Unfall. Beim Laden entzündete sich hinter einem der schweren 21 Zenti- metergeschütze die Kartusche. Von der Geschützbediennngsinann» sckait wurden zwei Mann getötet, einer schwer und acht leichtverwundet. Die Toten sind: der EinjaHrig-freiwilliae Ma­trosenartillerist Liebaum und der Matrosenartillerist Seisscrt. In B e r l i n brach 6) r 0 ß s e n e r am Freitag abend in dem Hause Kronstraße 30/31 aus. Das ganze ßjebäube war in kurzer Zeit in Flammen gehüllt. Zehn Löschzüge der Feuerwehr mußten aus- rücken, um den Ricsenbrand zu beFämnfen. Drei 2lrbeiter konnten nur mit Mühe gerettet werden. Der Schaden belauft sich auf an­nähernd eine Million Mark. Verbrannt ist u. a. auch eine wert­volle Zimmereinrichtung, die heute nach dem Großh. Schlosse in Schwerin geschickt werden sollte. Ein Obcrfeuerwebrinann und ein Kaufmann wurden während des Löschens so s ch w e r v e r l e tz t, daß sie nach dem Krankenhaus gebracht werden mußten. In Wien wurde Generalleutnant I. Fuchs beim Passieren der Singerstrabe von einem Balkon, der von einem im Abbruch befindlichen Hause herabstürzte, getroffen und sofort getötet.

Universitäts-Nachrichten.

Tas Kuratorium und der Vorstand der I u b i l ä ' m s- st i f t u n g der deutschen I n d n st r i e haben über ihre Tätig­keit im Jahre 1905 einen umfangreichen Bericht erstattet. Es ist daraus zu ersehen, daß insgesamt 76 100 Mk. aus den Stiftimgs- Mitteln bewilligt wurden. Abgesehen von einem Beitrag in Höhe von 2000 Mk. für das Museum von Meisterwerkeir der Natur­wissenschaft und Technik wurde die ganze Summe für wissenschaft­lich-technische Zwecke zur Verfügung gestellt. Wir heben nur die folgenden unter den 17 Bewilligungen hervor: 3000 Mk. dem Professor G u t e r m u t h in Darmstadt zur Ausführung von Dampfreibungsverfuchen in Dampfturbinen; 3000 Mk. dem Geh. Banrat Professor Felix Li ncke in Darmstadt zu Untersuch­ungen an Schrauben.

Spiclplan

des Großherzoglichen Kurtheaters Bad-Nauheim.

Direktion Hermann Stein goetter.

Dienstag den 14. August: Operetten-Vorstellung unter Mit­wirkung der Kurkapelle:Das süße Mädel." Ooerette in drei Akten von H. Reinhardt. Mittwoch den 15. August: Schluß der Lperetten-Svielzeit. Unter Mitwirkung der Kurkapelle:Die Fledermaus". Operette in drei Akten von Joh. Strauß. Freitag den 17. August:Die Großstadtluft." Schwank in vier Akten von O. Blumenthal und G. Kadelburg. Samstag den 18. August, nach­mittags halb 4 Uhr: Kinder-Vorstellung:Das tapfere Schneider- lein." Kindermärchen mit Gesang und Tanz von PH. v. Wegern.

Gerichtssaal.

Wegen eines Pistolenduells wurde von der Strafkammer in Halle a. d. S. der Referendar Welsch mit 8 und der Agronom Hauff mit 6 Monaten Festungs­haft bestraft. Hauff hatte einen Schuß durch die Lunge erhalten.

Meteorologische Beobachtungen

der Statiou Gießen.

9(uguft 1906

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84 WNW

96 W

Höchste Temperatur am 10. August

Niedrigste 10. August

Welter

Bem. Himmel Sonnenschein

+ 18,5 ° C.

+ 13,8 " C.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag den 12. August 1906: Veränderliche Bewölkung, zeitweise geringer Neaen, nachts sehr kühl, am Tage Temperatur wenig verändert. Frische nördliche Winde.

Näheres durch die 6fie6eiter Wetterkarte.

Handel und Verkehr, Volkswirtschaft.

Vori der Berliner Börse. Nnssenwerte sind auch an der heutigen Börse weiter gestiegen und wird dafür immer noch das Fehlschlägen des Generalstreiks geltend gemacht. Dann machte die Kreditanstalts-Bilanz einen sehr guten Eindruck. Tie Minen­kurse in London stiegen kurz, das Geschäft war überall etwas lebhafter. Amerikanische Bahnen waren auf Newyork schwächer, nur Pensylvania hielten sich fest. Reichsanleihe waren erholt in­folge spekulativer Aufnahmen. Bergwerke später sehr fest auf den günstigenIran Monger"-Bericht. Privatdiskont wie seither 3 8/q Prozent.

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31. Woche. Vom 29. Juli bis 4. August 1906.

Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 sinkt. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 21,14 %0- nach Abzug von 6 Ortsfremden: 10,57 *7.

Kinder

Es starben an:

Zusammen:

Erwachsene: l.L

im vom

ebensjahr: 2.15. Jahr

Tuberkulose

KD

1(1)

Keuchhusten

1

1

Empyen

1

1

Lebenssckwäche

2

2

Herzentzündung

1

1

*

Krebs

3(2)

3 (2)

Verunglückung

3 (3)

3 (3)

Summa: 12(6) 8 (6) 3 1

A n m.: Tie in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Briefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt).

E. Das Weilburger Jubiläumsfest findet am 18. und 19. d. M. statt.

Laniilien-Nacvrtchten.

Gestorben: Herr Bürgermeister Ufinger, Mittelgründau.

Original-Drahtmeldungen.

Duisburg, 11. Aug. In Hamborn gab der Berg­arbeiter Spries auf seine Frau mehrere Revolverschüffe ab. Die Frau sprang in der Angst auS dem Fenster und verletzte sich schwer. Spries durchschnitt sich dann mit dem Rasier­messer öic Kehle.

Essen, 10. Aug. Der Kaiser verlieh einer Anzahl' Kruppscher Beamter Orden. Er beauftragte in einem Schreiben das Direktorium, der Arbeiterschaft der Kruppschen Werke und Anlagen besonderen Dank für deren mannigfach be­kundete treue Gesinnung auszusprechen.

Barcelona, 11. Aug. Die italienische Dampfer- Gesellschaft, welcher der untergegangene©irio* gehörte, ersucht die geretteten Paffagiere, sich in Cartagena zu sammeln, damit sie von dort nach Barcelona gebracht würden. Die amtliche Ziffer der auf demSirio" befindlichen Personen hat 603 betragen. 210 Personen werden nach den letzten Feststellungen verin ißt. Die Arbeiten auf dem »Sirio* werden fortgesetzt.

Rom, 11. Aug. DieTribüne" veröffentlicht ein Jnterwiew mit dem General Tnrr über die Ereignisse von 1870 und den Plan einer französisch-italienischen Allianz. Der General erklärte, daß preußische und englische Jntrign en ein französisch-österreichisch- italienisches Bündnis vereitelt hätten. Es sei be­dauerlich, fügt das Blatt hinzu, daß Italien int Jahre 1870 Frankreich nicht gegen Preußen unterstützt habe, denn das würde Italien verschont haben, in den Dreibund einzutreten, welcher ihm bisher nur Kosten aber feinen Nutzen eingebracht habe. Italien wäre anstatt dessen in eine starke lateinische Liga eingetreten, welche den Pangermanismus in Schach ge­halten haben würde. Die demnächst erfolgende Veröffent­lichung der Memoiren des Grafen Nigra würde in dieser Angelegenheit noch interessante Ausilärungen bringen.

Bukarest, 11. Aug. In Vertschora in Rumänien wurden bei einem Zusammenstöße einer Maschine mit einer Draisine vier Personen getötet, eine wurde schwer verletzt.

Petersburg, 11. Aug. Der Zar lehnte das Agrar- Programm, die Amnestie und die Aufhebung der To­desstrafe ab. Ebenso scheiterte Stolhpins Plan, die neue Duma früher einzuberufen, an dem Widerstande der Hospartei. In Moskau fand die Polizei ein Depot mit Sprengstoffen für Bom­ben auf.

Newyork, 10. Aug. Unterschlagungen bei der Milwaukee Avenue State Bank in Chicago führten zur Ver­haftung des Kassierers Heering. Der Präsident der Bank Niensland ist in Begleitung einer Frau ge­flüchtet. Der Kassierer beschuldigt ihn, den ganzen Schwindel allein verübt zu haben.

Newyork, 10. Aug. Banditen in Manila töteten bei einem heißen Kampfe fünf Amerikaner. Das aus zehn Mann bestehende amerikanische Detachement wurde von den Banditen in großer Ueberzahl angegriffen, welche die Waffen und die Munition der Amerikaner erbeuteten.

Jamestown (Staat Newyork), 10. Aug. Das Oberste Bundesgericht erkannte die Klage gegen die Standard- Oil-Comvany und die Pennsylvania-Railway-Company wegen Verletzung des zwischenstaatlichen Handelsgesetzes als wohlbegrün­det an.

Dallas (Texasst 10. Aug. Auf der Eisenbahnlinie Fort Worth-Denver-City stürzten an einer langgestreckten Kurve bei Fruitland (Texas) zwei Wagen des Zuges, darunter ein^Schlaf­wagen, eine 20 Fuß hohe Böschung hinunter,.55 Per­sonen wurden verletzt.

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