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(x) Mücke, 8. Nov. Heute kam hier auf dem Bahn- Hofe ein ganzer Leiterwagen voll Schlehen zum Versandt. Sie waren fein säuberlich in kleine Versandtkörbchen gepackt und gingen direkt nach Hamburg und von dort nach Amerika. Daß sich die Vogelsberger Jugend die Gelegenheit nicht entgehen läßt, ein Paar Pfennige Extra-Taschengeld zu verdienen, beweist die Maße der gelieferten Schlehen. Ta für das Pfund Schlehen im Ankäufe 4 Pfennig bezahlt werden, so laßt sich leicht kalkulieren, was das Pfund an seinem Bestimmungsort wert sein muß. Da tritt denn unwillkürlich die ___________
Frag? auf, warum nicht im Heimatlande eine VerwendungI und verstarb in den Armen seines Kollegen.
fe. Frankfurt a. M., 9. Nov. Qrig.-Telegr. des „Gieß. Anz/0 V i e h m a r k t. Zum Verkaufe standen 00 Kälber 00 Schake und Hammel, 480 Schweine: 1. Qual. 75—00 Pfg. Lebendgewicht 58.50—V0.00 Pf., 2. Qual. 73—74 V?., Lebendgewicht 57.50-58 Pfg., 3. Qual. 63—65 Pkg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00—00 Pkg., 2. Qual. 00—00 Pkg., Lebendgewicht 00-00 Pkg., Schlachtgewicht 00-00 Pka. Schake 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Pkg., 2. Qualität 00-00 Pfg. Geschält: gedrückt, lleberstand unbedeutend.
um das Änkqabeformular zu eruieren. Darüber scheint ein Zweifel kaum zu bestehen, daß 'ber Mörder in irgendwelcher Verbindung mit der Familie Molitor stand und daß durch das Ereignis eme Familiengeschichte einen tieftranrigen Ans'aang gefunden hat. Die einen Gerüchte sprechen von einer möglichen erfolglos verlaufenen Erpressung, der ein niederträchtiger Racheakt gefolgt sei. Andererseits erzählt man sich von einer Liebesgeschichte einer Tochter, die aber Jahre zurückliegt und die damit endete, daß die betreffende Tochter mtt einem Studenten das väterliche Haus verließ, um nicht mehr mrückznkehren. Rechtsanwalt Hau befand sich in Begleitung seiner Frau Lina geb. Molitor und seines dreijährigen Töchterchens.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesien nm Samstag, den 10. November : Veränderliche Bewölkung. Meist trocken. Kühler. Mäßige nördliche Winde.
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Berlin, 9. Nov. Im Lessin gtheater ist der Erfolg
Geriehtssaal.
Straßburg, 8. Nov. Das Schwurgericht verurteilte den Tagelöhner Aichlcr, der beim lenten Kaiserbesuch den Wagen- Wärter des kaiserlichen .Hofzuges, Rudler aus Potsdam, mit Kumpanen ü b e r f a l l e n und beraubt hatte, zu 3 Jahren 6 Monaten Gefängnis.
Frau Hau ist 31 Jahre alt . .
* Würzburg, 9. Nov. Während einer1 gerichtlichen Sektion, die Prof. Dr. Stumpf und der Bezirksarzt Dr. Fuchs an der Leiche eines aus dem Main gelandeten Mannes vornahm, stürzte plötzlich Dr. Fuchs, ber, feit langem leidend war, infolge Lungenlähmung am Leziertych zusammen
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* Budapest, 8. Nov. Die hiesige Polizei hat eine Spiels bank ausgehoben, in der sich unerhörte Dinge abgespielt haben.. Bekannte Persönlichkeiten wurden beim Hasardspiel abgefaßt und die Untersuchung, welche die Polizei eingeleitet hatte, ergab- daß ganze Gesellschaftskreise in die ?lffäre verwickelt sind. Unter anderen ist auch ein junger Kaufmann in bie Affäre verwickelt,. der der Sohn eines mehrfachen Millionärs ist und der im Spiel nicht weniger als eine Viertelmillion verspielt hat. Der junge Kaufmann ist nach Amerika ausgewandert. Wie verlautet, wird ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, der außerordentlich verschärfte Strafbestimmungen gegen das Hazardspiel enthält.
* Eine fürchterliche Feuersbrunst. Ein Telegramm aus der chinesischen Stadt C anton berichtet, daß bort einei verheerende Feuersbrunst gegenüber ber Vorstabt Johannen wütet, burch bie bereits über 200 Häuser zerstört worben seien. Es wehe ein starker Wind. Die Niederlassung^ der Europäer sei bedroht gewesen, aber jetzt außer Gefahr. Verluste an Menschenleben werden nicht gemeldet. Alle Restaurants und Spielhäuscr^ sind vernichtet. Die von den ausländischen Schissen gelandeten Mannschaften beteiligten sich heldenmütig an der Bekämpfung des Brandes.
* Kleine Tageschronik. In Essen wurde von einem überaus traurigen Mißgeschick eine Familie betroffen, die J)o,r mehreren Jahren durch Brandunglück vier Kinder verlor. Seit dieser Zeit litt die Frau an geistigen Störungen, die einen derartigen Grad annahmen, daß sie unlängst bei einer Familienfeier mit einem Messer auf ihren Manu eindrang und diesem die B e i n s ch l a g a d e r verletzte. Er ist den Verletzungen erlegen. Die Frau wurde festgenommen, iedoch bald wieder sreigelasscn. — Aus St. Avold wird vom Schießplätze gemeldet: Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich, als die 6. Kdmpagnie sich bereit machte, n'ach der Küserne zurückzukehren, zielte ein Mann noch nach der Scheibe und drückte los, trotzdem noch eine, scharfe Patrone im Gewehr enthalten war. Dieselbe traf einen Mann, der gerade aus der Deckung hervortrat, tötete ihn sofort irnd verletzte einen zweiten schwer am Halse. — In Rio de Janeiro wurde ein P estf all konstatiert. Der untersuchende Arzt, welcher sich selber Antipestserum einspritzte, ist nach 24 Stunden gestorben.
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Berlin, 9. Nov. Der König und die Königin von Dänemark werden am 19. ds. Mts. zu einem offiziellen Besuche am bissigen Hofe in Berlin eintreffen. _
Rottweil, 9. Nov. In einem Magazin der Köln- Rottweiler Pulverfabriken,, in dem eine Menge Pulver lagerte, entstand heute vormittag 5 Uhr eine Explosion, durch die 3 Arbeiter verletzt wurden und die Nachbargebäude stark beschädigt wurden. Die Häuser wurden erschüttert.
K a t t o w i tz, 9. Nov. Die fiskalische Berg-Inspektion Zaborze erhöhte die Berqarbeiterlöhne um 10°/0.
London, 9. Nov. Der wegen der Baden-Badener Mordakkairc verhaftete Rechtsanwalt Hau erklärte, daß seiner Verhaftung ein Mißverständnis zu Grunde liege. Er mußte aber zugeben, daß er in Baden-Baden war. Mau fand 6300 Frcs. bei ihm, von denen auf seine Bitte seiner Frau 100 Frcs. überlassen wurden. Der Polizeirichter gestattete ihm ferner, Frau und Kinder zu sehen.
Warschau, 9. Nov. Der Gerichtshof verurteilte den Deutschen K o r a l s k i zu lebenslänglichem Aufenthalt in Sibirien, weil er an einem bewaffneten Ueberfall beteiligt war. Es kommen hier fortwährend U e b e r f ä (( c itnb Morde vor. Ein Arbeiter wurde getötet, drei andere verwundet. Das Gleiche wird aus Kalisch und Sosnowice gemeldet, ivo zwei Arbeiter hing e m o r b e t worden sind.
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des Märchenstückes „Ritter Blaubart" von Herbert Eulenberg von einer kleinen Minderheit sehr lärmend bekämpft worden. Es kam zu einem Tbeaterskandal. Daß nach dem zweiten Akt. der viel Beifall fanb4 ein Mann im Parkett eine Pfeife aus der Tasche zog itnb schrill in ben Beifall hinein- pfiff, war noch das wenigste. Im vierten Akt warteten die Skandalmacher nicht einmal das Fallen des Vorhanges ab, um mit dem Lärm zu beginnen. Unter dem Lärm der Skandalmacher und der sich Luft machenden Entrüstnng des Publikums konnte der schnell gekürzte vierte Akt nur mit Mühe zu Ende gespielt
werden.
Handel rind Verkehr, Volkswirtschaft.
Die soeben eingetr ctene Erhöhung der Kohl 2u- preise durch das Kohlensyndikat wird überall mit dem größten Mißbehagen ausgenommen werden, da die neuen Preise, die vom 1. Äpril 1907 ab in Mast treten, das Maß des Erwarteten und Befürchteten weit übersteigen. Für die meisten Sorten beträgt die Steigerung 1 Mark, für viele aber auch bedeutend ineljrj b für Nußkohlen meistens 1.50 Mark, für Kokskohlen gar 1.75 Mark und für Koks tritt der ganz außergewöhnlich erhöhte Satz von über 2 Mark mehr gegen früher ein. Einzelne Sorten wie Brechkoks und nnqesiebter Kleinkoks werden in Zukunft um 2.50 Mark höher berechnet. Das Köhlenshndikat begründet diese, zum Teil exorbitante Preiserhöhung mit der erheblichen Steigerung der Selbstkosten, für die in den heutigen Preisen ein Ausgleich nidjt mehr zu finden sei. Die F. Z. meint mit Recht, daß man zu dieser Begründung ein starkes Fragezeichen machen m'.'sse. Allerdings ist es richtig, daß die Selbstkosten,, speziell die Löhne, im allgemeinen gestiegen sind, aber diese Steigerung hat erstens nicht bei allen Werken gleich stark stattgefnnden und dann haben die Werke trotz der llnkostenerhöhung einen sehr reichen Anteil von der Konjunktur erhalten. Alle großen Kohlengesellschaften, die Quartalsausweise veröffentlichen, haben, in den ersten neun Monaten 1906 bedeutenden Mehrgewinn erzielt itnb zwar zeigten auch bie einzelnen Quartale selbst noch ein stetiges Steigen: bei vielen übertrifft bas Eraebnis ber ersten neun Monate bereits das des ganzen Jahres 1905. 'Das Vorgehen des K'ohlensyndikat«, mag man es betrachten wie man will, läßt sich nur schwer rechtfertigen und zumal kann man nichts von dem mäßigenden Einfluß sehen, den die Svnbikate in den Zeilen der Hochkoniunktiir auf die Preisgestaltung auszuüben vorgeben. 'Die Konfumcnten werden allerdings gegen die neue Preiserhöhung nur wenig vermögen, was sie aber vermögen, sollten sie tun. Und daß angesichts der Preiserhöhung, wie sic fetzt den Kphlenbergarbeiteni vor Angen liegt, ihre Lust nach Lohnerhöhung nicht schwinden wird, ist wohl
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Bulletin. ] ber Schlehen gefunden werden kann, da sie doch dein Aus-
Neues Palais, 8. Nov., 12.30 Uhr mittags. [anbe trotz ber gewiß nicht geringen Frachtspesen will- * DaS Befinden Ihrer Königlichen Hoheit der G r o ß h e r - fommcn rin$) -
3O9in und des Erbgroßherzo^s m-m § Ober.Ohmen. 8. Nov. Gestern weilte der Groh. !
Auch heute morgen wurde uns das gleiche gedrahtet. Herzog!. Untersuchungsrichter hier, um Erhebitngcn anzu- . Ferner wird gemeldet: stellen über eine Straftat, deren Strafe der Betreffende j
S. K. H. der Großherzog haben aus Veranlassung der in diesem Monate bereits abgebüßt hat. Da sich ber Fall - heute erfolgten glücklichen Geburt des Erbgroßherzogs beröei- ltni Notzuchtversuch und Bedrohung handelte, so war dein , denreich von Siebolds ch en Stiftung für arme <5(fiu(biqen eine längere Freiheitsstrafe zuerkannt worden, j «rinnen, ben S . t r a g.n »n 6 000 »«t „ f U vertret. bestrettet der Vater des Besten des Leeren ,
berichtet uns heute unser Darmstädter RÄak.ians- ,
“"'sie gestrige Schwer- und Volksvorstellung, in zur erneuten Verhanbliing gelangt. ’
der der erste Teil der Äallenstein-Trilogie zu einer vollendeten — lsselb, 8. Nov. Die Stadt hat die Vcrgroße- ]
blifum einebeaeisterte Ovation dar. Generaldirektor Werner -'N 0°E°teS Er suchen se.nAm wo,«i I» behal en
Ereignis mm Ausdruck gekommen sei. Er teilte noch n,-d-rl°gung aufrecht erhalt Geheimrat Schuler der ’M L Ä ".“iÄ «»iS
Klängen des hohen Liedes treuer Gattenliebe gelauscht habe. 1884 an. _____ _ -- -----
Er schloß mit dem Wunsche, daß die^Jubclklänge, in die die Die Lokal-Gartenbau-Ausstettung
Oper ausklinge, ein gutes Omen für das Leben des Erb- ^er hiesigen Kunst- und Handelsgärtner, die heute vor- großherzogS bedeuten möchten. In das auf das Großherzogs- mittag 11 Uhr im Neuen Saalbau eröffnet wurde, macht paar und den Erbprinzen ausgebrachte Hoch stimmte das einen sehr gefälligen Eindruck und stellt der heimischen Publikum begeistert ein, worauf stehend die Heffenhpmne ge- Gärtnerei ein sehr schönes Zeugnis aus.
iunaen wurde. Betreten wir den Ausstellungsraum, so bestnden tmr
y ®r ■* oi-son q mnn APnfP mittag 12 Ubr uns einem farbenreichen Bilde gegenüber, dessen ^taupt» £ .enVfi"p b/An Mtanbteil das indische Chrysanthemum, bie Flor- traf auch ff'er die Freudenbotschaft von ber ©eburt Bhnne des blumenarmen November ist. Wir wenden uns
ersehnten Erbprinzen em, worauf die Lehrer beschlossenre(^t§ unb bemerken am Eckbeet des Mittelplcches eine gemeinsame Feier sämtlicher fünf Schul- h^he Ornppe weißblühender Vertreter dieser Blume klassen abzuhalten. Um 1 Uhr wurden die Klassen am der englllchen großblumigen Sorte Westerir King, von neuen Schulhaus ausgestellt und bald bewegte sich der Zug Louis Becker. An dem gegenüber liegenden Seitenbeet der rund 370 Schulkinder, frohe Lieder singend, nach dem hat Rudolph Weber ganz niedrig gezogene, vollblühende nahen Walde Dort hielt der dienstälteste Lehrer Boßler Heliotrop, die reizende Begonie Dornröschen und Coup 'eine Ansprache. Er gedachte des herben Mißgeschickes, das de feu ausgestellt. Hier anschließend erblicken wir vor
osron ctnrftpnfiAHa ninnpfe des Todes einem Hintergrund dunller Palmen eme Glanzlei tung der eme zettlang i.ber bem eblen tete' be^Karl Becker in Chrysanthemen, mit Blumen von
der Prinzessin Elisabeth, die der Liebling des Hessenvolkes ©röße. Auch schöne Erica ober Heidekräuter hat
besonders der Kinder war, und der Sorge des pursten und b^selbe zur Schau gebracht.
Volkes um die Thronfolge. Heute sei Heffens fürsten unb Gegenüber zeigt Handelsgärtner Gerhardt ein Beet Volk Heil wiederfahren durch bie langersehnte Geburt des Topfnelken in tabellosen Blumen. Das zweite Eckbeet zur Erbprinzen. Möge ihn uns der Himmel gnädig erhalten! Linken nimmt eine hohe runde G-rirppe von gelben Chry- Begeistert stimmte die Kinderschar in das Hoch auf das ge- santhemen in der Sorte Soleit d^October mit Erika-Ein- liebte Fürstenhaus ein. Fast schien eS, als' hätte selbst der fassung ein. Aussteller ist Val. Moser Wwe.
Simmel seine Freude an einem solchen Kinderfest, denn hell Den gan^ erntbei 8et^it
U bic Sonne au, bie frähNche Kinderfchar nieder, die
durch Gesang patriotischer Lieder ihrer Freude Ausdruck gab. leuchtenden und zarten Färbungen sehen wir
Wahrlich eme schone Geburtstagsfeier! I die auserlesenen Sorten in der Riegerschen, Moser-
Schließlich sei noch mitgeteilt, daß uns eine Reihe Zut-1 Sammlung und in der von Louis Becker. Nament- gemeinter Gedichte auS Anlaß der Geburt des Thronfolgers fällt die Sorte Marie Rieger durch ihr schönes Lilazugingen, die abzudnicken schon die Rücksicht auf den Raum «rosa und sehr große Blumen auf.
verbietet. Das leuchtende Scharlachrot des lleinen Beetes links
* ist die brasilianische Salvia splendens. Diese Pflanze wirb
r , .. , „ , . „ .. gewöhnlich 50—60 Ztm. hoch. Durch geeignete Kultur sind
• Ein Eifenbahn-Unglück tn Hessen. Wie uns t?on Moser Wwe. viel niedriger gezogen,
aus Kostheim bei Mainz telegraphisch gemeldet wird, Wittmann, Berger Nachfolger, bringt ein stießen dort heute früh 6 Uhr zwei Güterzüge auf- Beet großblumige Alpenveilchen, Karl Becker daneben einander Eine ganze Anzahl Wagen entgleiste und mehrere ein lleines Beet der als Winterblüher überaus dankbaren wurden zertrümmert. Die beiden Hauptgleise sind gesperrt, Begonie Ruhm von Lothringen Moire de Lorainef. die rechtsrheinischen Schnellzüge werden über Mainz ge- Den Beschluß der rechten ©eüe -etne: wWW
leitet und der sonstige Verkehr wirb dnrch Umsteigen auf- Mamm^stellnng der Firma Loms Becker, bestehend aus recht erhalten. Der Lokomotivführer Heß und Heizer Herl Chrysanthemen, blühenden Fiichstenbaumchen, Palmen usw. des Zuges 6.508, beide aus Bischofsheim, wurden getötet, Im Vordergrund ist dre seltene mexikanische Agave oder einem Heiner wurde der Brustkasten eingedrückt, er liegt Bonapartea juncea, umgeben von^rernwertzen Alpenveilchen, schwer verletzt im Mainzer Krankenhaus. Der Material- Gegenüber dem Dioramc/ hat G^ardt ein Beet Blattschaben ist sehr beträchtlich. Man hofft, bis mittags 1 Uhr begonren aufgestellt Tas vierte Eck beet gehört Eduard ein Gleis ftei zu bekommen. Die Ursache des Unglücks ist Rieger und besteht ebenfalls aus Chrysanthemum mit erneut im Ueberfahren des Haltesignals zu suchen, das Zugpersonal Kranz weißer Levkoyen, weißer chinesischer Primel und des Auges^ 6508 ftagt^ dieSchu ^'^dem ^Ungllick.^ ^^ h^rnkautmt.^ Saales Nimmt ein Beet von Chrysan- L-hr-r WNtt Roth Eim-h-im A imb Wb.
G-momdeschuk° M Bann-rod dem SchulgmtSgsp rgnten H 6c[1[t,tfäd,ti^ pMe nI? giftig verschrieene Mer im allgemeinen Hübner aus Wald-Mtchelbach eine ^ehrerstelle an de Ihg^nnlose und sehr schöne PrimNla obconica. Neben den Gemeindeschule zu Ober-Laudenbach; dem Lehrer H. B etin g P^^^n, dte den Einblick in den Nebenrairm verdecken, zu Altenschlirf eine Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu I sich eine große Cycas circinalis, von den Mölukken Eimsheim; dem Lehrer Herm. Bott zu Metzlos-Gehaag eine stammend. Aussteller dieser Gruppe ist Berger Nachfolger, Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dreieichenhain. G. Wittman, der auch das Heine Beet gefülltblühender
*♦ Die Vereidigung der Rekruten unseres Jnfan- weißer Primel gebracht hat, welcher dem Eingang gegenüber terie-Regimeiites sand, nachdem ein Gottesdienst vorausgegangen I Platz gefunden hat.
war, heute vormittag in der herkömmlichen Weise statt. Ueber die Bindereien im Nebenraüm' werden wir
X Daubringen, 8. Nov. Am 5. d M. nachmittags ^^rgen berichten.
zwischen 5 und 6 IHyr sichren auf ber Straße Gteßen-Daubrmaen , , , ' ■ ■—- ■■
zwei Fuhrwerke gegeneinander. .Das ^ne P f e r b kam DßrtttifdlteÄ»
zu Fall imd verletzte sich bereut, daß es getötet werden mußte.
Wetzlar, 8 Nov. Bei den heutigen Stadtvervrdnc- * Der neuestc Eisenbahnunfall. Am Abend des t en wähl en der 3 Abteilung sind zwei Nationalliberale und 7. d. M. überfuhr der Güterzug Kassel-Halle das Haltesignal ein Nationalsozialer gewählt worben. Außerbem findet Stich- bei Station 10 auf Bahnhof Halle. Der Zug fuhr in bas wähl '.wischen einem Sozialbemokraten unb einem Nationallibe- tote Gleis auf den Prellbock: die Maschine, der Packwagen und raten statt zwei Güterwagen entgleisten. Schaffner Sanber und Zug-
w Wetzlar, 7. Nov. Die hiesige Landwirtschaft- führer Filter wurden getötet. Bei den Aufräumungsarbeiten liche Winterschule hat mit dem'gestrigen Tage wieder erlitt em iunaer Schlosser durch einen herabfallenden Puffer ihren Unterricht ausgenommen. Wie im vorigen Winter, ^^Baden^Baden^ 8. Nov. Bei ber hiesigen Polizeihaben wieder 20 junge Leute sich zum Unterricht emgefunden; behörde traf die Nachricht ein, daß ber Mörber ber Frau die Teilnehmer gehören vorzugsweise dem hiesigen Kreise an; Meb. Rat Molitor in ber Person ilwes Schwiegersohnes, mifcorhom rwh mbr 9 «„ß fassen lSeuchelheim'), 1 aus bes Rechtsanwalts Karl Hau aus Bernkastcl, in Soii-
außerbem sind barunter 2 ai.8 -p \ W 7 , j Das don verhaftet würbe. Es> zirkulieren über bie Beweggrund:
Bayern unb 1 auS dem Gebiete der Stadt Hamburg. -L)as Morde« bic verschiedensten Gerückte. Als Tatsache bort man Schulgeld betragt nur 20 Mk. für das Winterhalbjahr. ^hl fcststellen, daß der Mörder Kenntnis von dem Pariser
y Friedberg 8 Nov. Die Stadt ist fortgesetzt Telegramm an Frau Molitor hatte, ferner davon, daß ?yrftu
bestrebt. «r5 tz--° län d °k°m pl°x° ,u erwerben die | Molttor *»-
in nächster Nahe der Stadt liegen und tn den nächsten Jahren zur Bebauunq geöffnet werden dürften. So kaufte sie dieser Tage von Schmidts Erben ein größeres Grundstück


