bei denen der höheren Schulen. Man dürfe die Schüler der
des
Frankfurter Bör” *.
120.80
Vermischtes
Prinee-Henri-Eiseubahu . 147.50
Börse, 8. November. Anfangsknrse.
211.10
3520
144.80
Leben und Tod unter dem Flußbett, des Hudson fand in dem Tunnel der Pennsylvaniabahn statt, der von Newyork nach
Harpener Bergwerk Lanrahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Tiirkenlose . . •
169.50 137 85
237.80
170.30
181.50
154.25
212.10
. 233.50
. 123.50
52.40
88.50
67.40
95.60
Berliner "Handelsges Darmstädter Bank .
Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit.
Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn .
Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .
177.70
137.70
238.00
81 00
155.00
8. November, 1.15 Uhr. Elektriz. Labmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bere-werk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahtttte......
35.30
125.30
3^7< 3% Wk 3% Wk B^7,
98.05
86.10
98.00 8615
97.00
Beichsanleihe do.
Konsols . . do. . .
Hessen . . . Oberhessen
Betracht. - ~
Nack einigen Demcrk'.lngen der e>hn. Schulrat Schaub- Offenbach und Keil-Spachbrücken erklärt
Syn. Rektor Backes, der Lehrer könne bei solchen Prümngen nicht im geringsten zeigen, was er int Unterricht für die Kinder geleistet habe. Die ganze Prüfung sei oft nur ein Schrecken für
letzteren nickt bevorzugen.
Oberkonsistorialrat D. Petersen erwidert, cs fanden auch Prüfungen der höheren Schulen statt: im übrigen kämen bei den Prüfungen natürlich auch die örtlichen Verhältnisse mit in
Fällen vorgekommen sind. Sie sind aber vorgekommen und er habe gefunden, daß die Meisten die Bestimmungen darüber gar nicht kennen. Man wisse nicht, daß die Beteiligung der Lehrer bei der Prüfung und Kirckenvisitation nicht etwa auf einer Anordnung der geistlichen Behörden beruht, sondern auf einer Verfügung des Ministeriums des Innern vom Jahre 1834, die bis jetzt noch nicht wieder ausgehoben worden ist. Der Lehrer ist also nach Verfügung des weltlichen Regiments verpflichtet, an der Prüfung und an der Sitzung am Schluß der Visitatwn
maschine verunglückte.
() E i ch e l sd o r f, 6. Rov. Kvmmt da dieser Tage der Molkereifuhrmann, der die Milch von hiev nach Ulfa befördert, auf hiesige Bürgermeisterei pnd liefert einen Rock, einen 333 am9, eine M ütze, eine Pfeife und einen Rock ab; dabc gibt er —, die Gegenstände sämtlich aus einem Häuslein am Straßen-
140.00
124.50
239 30
222.20
155.50
211.25
New-Jersey führt. Zwei an dem Tunnelbau beschäftigte Arbeiter, ein Pole und ein Italiener, waren Nebenbuhler um
NssiverTiLäts-Nachrichten.
— D. Stöcker als 5T o r v § ft u b e n 1. Wie schlicht man vor 50 Iabren noch als Korpsstudent leben konnte, erzählt D. Stocker in seinen Lebenserinnerungen. Er begann sein Studentenleben in H alle a. d. S., wo er Gründer des Korps „Borussia" wurde, mit einem „Betriebskapital" von 90 Talern, die er sich durch Stunden- geben erspart batte. Seine Wohnung, ein Dachstübchen mit einer Dachkammer, kostete sür das ganze Jahr 28 Taler. Pros. Tholuck verschaffte ihm"einen halben Freitisch, und an den Tagen, an denen Stöcker feinen Freitisch hatte, ließ er sich durch seinen Hauswirt ein Maß Milch Hinsehen und sauer werden; mit einem Stück trockenen Brotes gab das ein herrliches Mittagsmahl, das ihm völlig genügte. Auch in Berlin galt es, sich einzurichten. Tas Frühstück iand am Brunnen statt. Bei. Ferieubeginn ging es zu Fuß in die Heimat nach Halberstadt: „von Halle hatte ich die elf Meilen ost bequem in einem Tage zurückgeleqt; von Berlin nach Halberstadt waren 27 Meilen, auch diese Reise habe ich dreimal zu Fuß gemacht uud nur ab und zu eine Strecke die Eisenbahn benutzt." _____________________________
Aktien
Bochum Guss . . . Buderus E. W . .
Tendenz: fester.
Berliner
Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: fester.
die Gunst eines Mädchens. Die Schöne sagte ihren 23er.
Nordd. Lloyd . . . . . 125.60
Oberschles. Eisen-Industrie 125.00
Märkte.
Limburg a. d. 8., 7. Rov. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen (Nassauischer) 15.03 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 12.30 Mk., Gerste 0.00 Mk., Haier 8.20 Mk. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.
4% Oesterr. Gold reute. . 4VS % Oesterr. Silberreute 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente .. . . 3?6 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III 4^°/0 russ.Staatsanl. 1905 4^°'n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
4% Griech. Monopol-Anl.
4 % äussere Argentinier . 3% Mexikaner . . .
4>j°/o Chinesen . . . .
99.50
100.00
95.15
103.30
69.05
69.50
89.70
92.25
93.75
Telefonische KursfoeirscMe
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.
Grossartiger Erfolg
der Kinderernährung. Eltern lest diesen Brief!
Hamburg, Mittelweg 119 a. den 31. August 1908. Ich bezog ein V, Kilo-Paket „Bioson mit Kakao". Das Präparat verabreichte ich meinen beiden Kindern, Knaben im Alter von 2'/2 und 4 Zähren. —- Ter altere Knabe ist kerngesund, der zweite durch späte Zahnperiode und Ansatz zur englischen Krankheit wesentlich zuruck. Tas .Bioson" wurde den Kindern täglich drei Mal mit Kakao gemischt als ausschließliches Getränke verabreicht und mit großem Begehr genommen. Der ältere Knabe, der nicht gesünder werden konnte wie er war, steht aus wie ein Kind vom Lande, destcn Wangen jeden Augenblick zu springen drohen, das zweite Kind hat sich in überraschender Weise erholt und droht, seinem Bruder in nichts uachstehen zu wollen. Mr brechen mit heutigem Tage das dritte 7S Kilopaket an. Eine Wirkung nahmen wir bei den beiden Kindern erst nach ca. 14 Tagen wahr; dann war dieselbe aber eine so günstige, daß sie sich von Tag zu Tag verzeichnen ließ. — Im Lause des nächsten Monates will ich selbst eine „Bioson"-Kur versuchen und werde dann gerne bereit sein, Ihnen auch hierüber mit Auskunst zu dienen. Anbei eine Photographie vom 28. August 06. Ter Jüngere nahm während der Kur bis heute 3'/. Kilo zu und wiegt ieyt 13V* Kilo. Das Gewicht des Aeltercu könnten wir nicht konstatieren, da die Hausstandswage nur bis 15 Kilo reicht. Zugenommen hat er aber gut, denn sämtliche Hosen platzen. Hochachtungsvoll! gez. Hermatm Knacke^ Ingenieur.
Bioson ist in Apotheken, Drogerien usw. das halbe Kilopaket zu drei Mark erhältlich. Jeder Arzt kann auf Wunsch über die Vorzüglichkeit des Bioson Auskunft erteilen. [b’/M
reite des Landwirts Hartmann wirre dieser Tage fast ein Raub d er Flammen geworden. Die Familie hatte nämlich Holz am Ofen getrocknet. Dieses fing plötzlich Feuer, und dies ergriff schon die Zimmerdecke. Zum Glück kam jemand ins ZimMer und merkte die drohende Gefahr. Mit Anstrengung gelang es, die Flammen zu ersticken.
t Wohnfeld, 7. Nov. Ein entsetzlicher Unfall trug sich hier bei der Dreschmaschine zu. Ein 18jähr. Bursche war oben auf der im Gang befindlichen Maschine beschäftigt. Hierbei glitt er aus und fiel mit beiden Beinen in die Trommel des Dreschwagens. Die beiden Beine wurden dem Unglücklichen abgerissen und er verstarb alsbald. Der Unglücksfall erregt umsomehr Aufsehen, als auch im vorigen Jahr hier ein Mann durch die Dresch-
lüinß und Wissenschaft.
— Man schreib tuns aus Stuttgart: Die ausgezeich- nete Gemälde-Sammlung des ehemaligen Tangers an der Pariser großen Oper, Faure, kommt jetzt im Museum der bildenden Künste zur Ausstellung. ^re besteht aus 24 Gemälden von der Hand der beiden Begründer des Jmprcnio- nismus, Eduard Manet und Glaube Monet. Das meiste davon wurde von dem Besitzer zu einer Zeit erworben, als beide Künstler noch nicht zur Anerkennung durckgedrnngen waren Es war die Zeit, als allein Zola ihre künftige Bedeutung erkannt hatte. Fan re besitzt von Manet 35 Bilder, darunter sein eigenes Porträt als Hamlet.
_Ein neues T.heater, verbunden mst einem Stadthallenbau, ist von der Berliner Baufirma Boswau^ und Mauer für H a n n ober geplant. Die Beteiligung der Stadtverwaltung würde sich dabei auf die Uebernahme einer Zins- garantie beschränken, deren Höhe noch erst tut Laufe der Verhandlungen zu bestimmen sein wird. In dem Proiekte ist eine Konzert halle vorgesehen, in welcher alle großen Konzerte der Saison zur Ausführung kommen sollen.
** Post-Versvnalnackrichten. Etatsm äßi g an gestellt ist als Postassistent Postanwärter Rönic. ... —, bach. Bestanden haben die Postaisistenienprüfung Postanwärter die -tete. Rönick in Lauterbach und Postgehilfe Wilh-'lm Schneider I. in Bad-Nauheim. Angenommen sind als Telegraphengehül- finnen Karoline Hill und Katharina Schaaf in Msield: als Postagenten Beigeordneter Johannes Bellinger in Rockenberg und Gast- und Landwirt Georg Gerhard in Steinbach. Freiwillig a n s g e s ch i e d e n ist die Postagentin Elisabeth Land- Vogt in Rockenberg. Gestorben ist Postkassierer, Rechnungsrat a. D. Schreiber in Gießen.
** Die Kreisftraßenmeister des Großherzogtums hatten sich am Samstag hier im Hotel Schütz zusammengefunden, um auch ihrerseits Stellung zu nehmen zu dem Antrag Häusel und Gen. auf Abänderung des, - • . r , ■
Kunststraßengesetzes. Die Versammlung, die fast aus ehrern, sie sollten unter sich ausmachen, wer der bessere sei. allen Kreisen des Landes besucht war, beschloß, bei der Als sich die Beiden bei der Arbeit plötzlich un Eaisson gegen- Kammer der Landstände um Verstaatlichung ihrer Stellen übersahen, faßten sie den Entschluß, die Frage durck; einen vorstellig zu werden. Eine Kommission soll die Sache als- Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Die Kameraden bald in die Wege leiten. „ . machten Platz, und wahrend der Italiener seinen Spaten
** D er erst e d er a kadeMisch'en V ortr ä g e wird t gebrauchte sein Gegner einen großen Maschinenschlüssel aw abend in ter großen Aula des foWen-1 ^e Luft in den Caissons steht unter einem der-
dkm * W M schon Me
sprechen schwer fallt und dle Leute nur eine kurze Zeit hintereinander
** Humor in der Schule. In der Mittelklasse unter Tage beschäftigt werden können. Als nun die beiden
einer oberhessischen Schule wurden die Arbeiten des Land- aufeinander losgingen, spritzte ihnen bald das Blut aus
Wirts besprochen. Auch die Tätigkeit des Pflügens wollte «Nase, Mund und Ohren, und nur mit Ausbietung aller Kraft der Lehrer von einem Schüler genannt haben, was jedoch vermochte der Italiener den schweren Spaten zu schwingen,
dem Kleinen nicht gelingen wollte. Der Lehrer suchte ihm |$et. Pole war mit seiner leichten Waffe besser daran, und es
zu helfen, nannte den Pflug oder im Volksmund -„Muck". ( ihm, seinem Nebenbuhler mit einem Schlage den äeÄVot SMbrf 3« tpalten, als einige Wirten °uf der Bildfla^
fluchen." erschienen.
j- Stangenrod bei Grünberg, 6. Nov. Die Hof-l ■ _
die Lehrerschaft.
Syn. Pfarrer B e r n b e ck - Okarben erklärt, es sei im Sommer vor. Jahres im Gymnasium zu Büdingen überhaupt kein Religionsunterricht erteilt worden, t™«
Leinach welchem die «Wer ?ufg-f«d-We» «ach. nichts bekannt geworden. Er glaube, daß regulärer Unterricht Weisungen über den Verdienst ihrer Arbeiter einzureichen, stattgefunden habe, werde aber darüber Näheres weiter nach- Die Versammlung spricht sich dahin aus, daß zwar gegen forschen. . . . . dieses Verfahren kaum vorgegangen werden könnte, halt
In dem Bericht des Oberkonsistoriums wird der Befriedigtes aber für wünschenslvert, daß im Interesse der arbeiten» ung über den Ausbau unserer kirchlichen Gesetzgebung bezüglich tecn Klasse die Steuergrenze von 900 auf 1200 Mk. herauf- der allgemeinen geistlichen Witwenkasse, der Gebalter ter Geist- - werde. Landtagsabg. Maeeo will die Meinung ter litten, der Beamten Ob^konsiswm^s I Versammlung über diesen Punkt der nationalliberalen
Abänderung o der Dienstpragmatik für die Geistlichen Ausdruck Fraktion unterbreiten Ueber die demnächfti^n Reichstags- gegeben. Dieser Befriedigung stimmt auck der Ausschuß bei, doch Wahlen wurde tes näheren noch Nicht verhandel, da m n wünscht derselbe, daß die Art, wie der Grundsatz, daß im Falle sich über den aufzusteltenden Kandidaten noch Nicht schlüssig der Bedürftigkeit der Gemeinden der Zentralkirchenfonds für die geworden ist Eine demnächst einzuberufende neue Ver- Aufbrmgung des Mehrgehalts der. Organisten in Anspruch ge- sammlung soll diesen Punkt zur Erledigung bringen und nornmen werden soll, seither in vielen Fällen 2lnWendung ar- cine bessere Organisation der Partei im sunden habe, eine Aenderung erfahre. Es sollten für teese beraten, damit in aller Kürze sckwn eine wirk-
willigungen nicht bloß eine Maximal- sondern auch eine Minimal- f Q Agitation für die nächste Reichstag K- grenze festgesetzt werden. Bisher hatten diese Zuwendungen h-ausi- U , mpvhpn fnnn
in » 7. IN eta« fc«-
ein Lehrer in einer Gemeinde für seinen erkrankten Kollegen Versammlung, die Vom hiesigen deutschen Res-orm- drei Monate lang den Organist en di en st versah, und von der betr. v e r e i n einberufen war, sprach Reichstagsabg. Liever-- Gerneinde nickt dafür entschädigt wurde. Die Vertretung des mann von Sonnenberg" über „nationale und so- erkrankten Lehrers sei dpch aus Kollegialität geschehen. I ziale Aufgaben dos deutschen Volkes". Er gab auch seiner Oberkonsistorialrat v. Peterse n entgegnet, daß d'e Micken-teg d i g un g über den Protest der Nationalvorstände über diese Frage genau infwuiert worden seien. Derte^' T die Bestätigung des Offenbacher 53ei^
Kirckenvorstand hätte um Ersatz der .Kosten^einkommen niusien. > g i 3 u
Nach einigen weiteren Bemerkungen ter ^yn. Pfarrer Hoff- gcordneten uusviucr. m a n n - Jugenheim, Schulrat Schaub-Offenbach und Pfarrer Köhler-Trebur wird die Sitzung um ^2 Uhr abgebrochen.
Nächste Sitzung: Donnerstag früh 9 Uhr.
teilzunehmen. . .. r
Syn. Rektor Ba ck e s-Dannstadt betont, es habe in inner Frage eine gewisse Unklarheit und Verwirrung platzgegriffen. Dieselbe rühre wohl hauptsächlich daher, daß diese, Verpflichtung ter Lehrer zur Beiwolmung der Sitzungen nicht in das/schnl- qesetz mit aufgenommen wurde. Die Verordnung sei ia vorhanden, aber dem größten Teil der Interessenten unbekannt. Wenn an ihn (Redner) eine diesbezügliche Anfrage herantrat, habe er stets empfohlen, es nicht bis zum äußersten kommen zu fassen. Jedenfalls sei eine Abänderung dieser Prüfungsordnung dringend erforderlich. Es fei vorgekommen, daß die Klasse eine.? Lehrerd in einem Jahre dreinwl zur Vrilfung prangeEN ^ bic Gegenstände sämtlich aus einem »nuiiem nm ön;aBen<= [tourte. Das gehe denn doch mast an. -.'Ci loKDen onennicn gefunden zu haben Man ergeht sich nun in allen mog-
Prüfnngen werte auch ein gewandter Seteer immer: b^f^er m t nraben ^ctunoen in ö^en. ^raßenraub und Selbst
seiner Klasse wegkommen als-em noch wslcchigeiuud gewrsiem unb ba fcin Eigentümer meldet, so werden die Sachen Hafter Lehrer. Es ei lbnrakteristisch teß her 2cb«r jur « {m Niddaer Anzeiger ausgeschrieben. Da endlich ersckfeint denn Wohnung ter Prufu g gezwungen sei. wahrend die Kinder ferner i nachdem er sich Eonrage angesauielt,
eine derartige Verpflichtung nicht belaßen. . . pnhtnt aß rnnt nichts aber man erzählt sich's doch:
Syn, Schulrat Pfaff-Alzen weist darauf hm daß ter Lehrer ftm Gigentum ab. .^n'Ag? einen t ä cht ig en As f cn käuflich die Kinder in der Kirche 5« teauift^ligen habe, ^adagogi- b und da ihm spät abends ter Heimweg etwas zu lang schen Standpunkt aus seien teese Prüfungen ziemlich wertlos, ie ^orven,^ter an der teimatlicken Scklaf- könnten iedenfalls keinen Maßstab für das abgeben, was im flnflc(an9gt JU fcin entledigte sich in gewohnter Weise seiner Unterricht ^leistet toerbe. Oberkleider, verwahrte sorgfältig sein Genres Pfeifchen und legte
.^Swi. Wahl-Langer' memt,man rönne die g.^e Zamei sanften Ruhe in den Straßengraben. Doch her
niete einstig nach den Wünschen der ^teer regeln.die Pritt herrlichen Herbstwetters nachts schon recht rahe Vogelsungen sollten mehr zu einer schonen gottesdienstlichen oOtti^L weckte den säst Schlummernden bald auf die un-
keit gestaltet werden. . . .. sanfteste Weise, und nun eilte der jäh Erwachte vom nächtlichen
Oberkonsistorialrat, Superintendent Petersen üE auf diel aeschstttelt seinem schützenden Heime zu. In der Eile
Frage der Schulprüfungen im <•^^gemelnel1' naher: em u^b vergas-, er jedoch Hut und Stock, Wams und Rock, den Tabak man mnsie erwarten, daß stch die ^>ckule ebenso an die gegebenen Pseillein deren Verlust er erst gewahr
Instruktionen halte, wie biey die kirchlichen Behörden tun.. Herrn daheim seine Gattin nickt auf die liebevollste
Rektor Backes sei er sehr dankbar^dasär, daß dieser die betragen- M emLin^ ,,Lchb^^Fraa^^ sckstvei' joa stell! Sei früh, doaß
r , , n-• " f ' Ca« C«*«« hl C1 Cistmeinten de dein Mann wirrer huost. Zwaa Kerle wei die Beern sei m'r
fordert habe. Em wlcher ^usilngÄagseisurviele Gemeinden norf)j )twng fein i(I> ^laafe icn woas sein ich so früh, doatz ich
eigentlich einFcsttag, aiif denauch d^^teerstolz mei Gääld nock hun." Smackfs und war bald un warmen
eljTT. Dekcm Schmidt-Schlitz betont, daß in• Kinet_ Ue i entschlummert Doch alsl der Ernüchterte am andern
rnemde sich b'.e MMieter gern und Mit-grostem^-A^^se cm ^^^,i nicht gerade sehr früh seine Habseligkeiten holen wollte den Kirchenvisitationen beteiligen. Dm .Mehrer hamn ia aucp . Milchfuhrmann schon mitgenommen und
jetzt schon Prüfungen unter dem Schulmspektor abzuhalten. Die oa yaiie ne oer doie jjcuujiu^rmum ’ . ,
&r leiert nach den von ihm gemachten Beobachtungen nur Ueberall
Ln'ien''was°ste'Ln?Len^ bericht man von Äumen und Fruchtendes Spätherbstes.
Spn Scknlrat Pfaff- Mzey 'meint dem Vorredner gegen- An Johan nisbeerfträu ch e r n, am Peters str au ch über die Prüfung erfolge nur bei den VolkÄchülcrn, nickst auch u. a, fangen sogar die neugebildeten Knospen sriscy zu w c" ^-'treiben an. Das ist ein während eines Menschenalters nicht
beobachtetes Vorkommnis. Dazu treiben die Rosen neue Blüten und Knospen. Daß bei solchem spätherbstlichen Frühlingswalten die Wintersaat zur Lust des Landmanns wächst, versteht sich von selbst.
Laasphe, 7. Nov. Die nationalliberale Partei für den Wahlkreis Siegen-Wittgenstein-Biedenkopf hielt hie^ eine Versammlung ab. Buchhändler Liebscher aus Siegen hielt einen Vortrag, in dem er in ausführlicher Weise dieFleischnot behandelte. Die Versammlung nahm eine Resolution an, die sich für die Oeffnung der OArenze ... .und fürbie Einführung von auswärtigem Vieh
*u öank ansspricht. Berger aus Cimdtebrück brachte das jetzt von
' wefl der Religionslehrer krank Behörden beliebte Verfahren zur Besprechung,
nach welchem die Arbeitgeber aufgefordert würden, Nach-
H a m b n rg, 7. Nov. Der Kavitau Steffen des in ver» .gangener Nacht von La Plata eingetroffenen Hamburger Post- Uttd ft-cittO» !dampsers „Granada" überbringt die Meldung, daß am Eingänge
_____ t k 1 ... vn , g nL. ^-> des englischen Kanals ein Damvier unter gegangen sei. Sprechstunden der 9iebait ’ 11 —1 II : be Upr abds. 3. November nachmittags bekam die „Granada" aus 52 Grad
Gießen, den 8. November 1906. nordl. Breite und 3 Grad westlicher Lange einen Damvfer mit näßia an- starker Schlagseite in Sicht. Steffen ließ daraus zutzalten, aber ck in Liwter- noch ehe die „Granada' ihn erreichte, sank der fremde Dampser in 'T'..'e. An der Unsallstelle trieb eine Menge Wrackstücke umher, aiis denen aber der Name des untergegangenen Dampfers nicht zu ersehen war. Da man auch trotz des schärssten Ausgucks keinen Menschen auf dem Wasser treiben sah, setzte die „Granada" ihre Fahrt fort. Tas unterqegangene Schiff war anscheinend schon vorher von der Mannschaft verlassen ivorden.
• Ein Duell unter der Erde. Ein Kampf auf
Der Schufterhauptmann.
Zehn volle Tage lang hat er gespukt Durch sämtliche Zeitungsspalten, Hat illustriert, bedichtet, gedriickt, In Spannung uns alle gehalten.
Von seinem R»lhm war alles verblaßt, Der glänzendste Name schien duster. Nun ist das Genie, das gewalt'ge, gefaßt. Was ivar nun dahinter? — Ein Schuster!
Sein herrliches Aeuß're, mit Zaubergewalt Bestrickend, er sah nicht nach Flucht aus, Sein hoher Gang, seine edle Gestalt — Wer konnte da denken an's Zuchthaus?
Und feierst du nächstens dort Wiederseh'n — Sie werden dich, Edler, nicht schonen — So nimm dies zum Tröste: es wird nicht vergehn Die Spur deiner Tat in Aeonen.
Du wirst wie der vielgewavdte Ulnß Noch künst'gen Geschlechtern bekannt sein, Und wo man Humor hat, des sei mir gewiß, Wird dankbar dein Name genannt sein.
Gießen. 5(. R.
Per beute in im fttciä untcrzogei liebenswü ch e n" er ein gefor reicht M unb erfüll Sau fidj ton 11
sich an Zwecken I Gefängnis Eidgenossk
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bet A" Kewasitat Incrim'A ihm in® in Berlm läge« nw ycrfarntni ticität solel tauchte tut ten Reden sortqesetzte hoi bescklo diefeS Urtl
Wte Riehl, berüchttgt' sprachen, und Bett falscher Z' Kerkerj jedem » wegen M durch zwei ebenfalls verschärft Zemenaus 4 Wachen sich die r und öerrer an$ dem l und die u werden, ur Abführung plizen von


