/rtTten beantragt wird. Dis vorgeschlagenen Denderu»ym erstreben im wesentlichen tne gleichen g
für die technischen Angestellten, wie sie im HmrdelsgesetzbucyL Breits für dV7a.lfm^nnischen Angestellten enthal en smd Insbesondere wird verlangt, daß dre Gchalts^hlung an die technischen Angestellten ebenfalls ami Ende; deS 'Monats -1s prfoTnctt babe sofern nicht etwas anderes vereinbart ist und daß der technische Angestellte sich.keinen ^lsaltsabzug zu gefallen lassen braucht für die Betrage, die ihm wahrend tzincr dienstlichen Veränderung cnt§ emerKranren-oder Unfallversicherung zufließen. Ferner M°gt der derband seine Einschränkung der Konkurrenzklausel,. insbesondere ihre Zeitliche Beschränkung auf höchstens drei Jahre und das Recht des technischen Ängestellteii auf Erteilung eines schriftlichen Zeugnisses vom Zeitpunkt der 1 -
Austritts vor. — Tie Kammer erkannte diese Forderungen als berechtigt an und beschloß deshalb, sie zu unterstützen.
kScklntz folgt.)
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 10. Januar.
** Personalien S .K fr d^r Grofcherroa haben Len technischen Eisenbahnsekretär Gustav von Hößlin in Mainz, sowie den Stationsverwalter Hugo Rich. Traut- mann zu Nackenheim auf ihr Nachsuchen in den Ruhestand Versetzt. — Am 30. August v. Is. wurde der Lokomotw- jführer Ludw. Wolf zu Frankfurt a. M. auf sein Nach» isuchen, wegen geschwächter Gesundheit, in den Ruhestand versetzt.
^Ordensverleihungen. S. K. H. der Groicherzog Haben aus Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand dem technischen Eisenbahnsekretär Gustav von Lößlin in Mainz das Ritterkreuz zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps ldes Großmütigen, dem Stationsverwalter Hugo Richard Trautmann zu Nackenheim das silberne Kreuz des Ver- dienstordenS Philipps des Großmütigen, dem Lokomotivführer Ludw. Wolf zu Frankfurt a. M. das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für treue Dienste* verliehen.
** Evangelischer Arbeiterverein. Am letzten Vortragsabend (Sonntag) sprach Landgerichtsrat Schmeckenbecher über die Strafen des Reichsstrafgesetzbuchs, ihren Zweck, ihre Arten und ihre Vollstreckung im Großherzogtum Hessen. Ter Vortragende wußte in fesselnder Weise, erläutert durch Beispiele aus der Praxis, die Zuhörer auf einem oft genannten Gebiete zu orientieren. Dem Vortrag folgte eine lebhafte Besprechung der modernen Haftstrafen, der Probleme, welche von Fachleuten und Laien zurzeit viel erörtert werden. Auf die von den Zuhörern gegebenen Anregungen gab der Vortragende sachgemäße Auskünfte, die in dankenswerter Weise ergänzt wurden von Oberstaatsanwalt Theobaald durch Darlegungen aus der Praxis des Gcfängniswesens. Es sprachen sich Stimmen von Anwesenden dahin aus, daß die gänzliche Abschaffung körperlicher Züchtigung in gewissen Fällen bedauert tocrbcn müßte, nämlich bei sehr rohen Verbrechern, welche Haftstrafen nicht scheuen, solche manchmal sogar frühen. Demgegenüber ist folgendes in Befracht zu ziehen: Körperliche Züchtigung als Strafe der Rechtspflege ist in ganz Deutschland abgeschafft. Sie besteht nur noch in Preußeä, aber lediglich für Disziplinarvergehen der Sträflinge innerhalb der Anstalten. In Hessen gestehen die Disziplinarstrafen in Verkürzung der Beweg- fungsfreiheit, Verabreichung geringerer Kost usw. Man kommt damit aus. Der Prügelstrafe stehen gewichtige Bedenken entgegen. Bei den Sträflingen sind zahlreiche geistig minderwertige Personen. Tie Ursachen liegen oft in mißlichen sozialen Verhältnissen, an schlechter Erziehung usw. Andere Individuen sind stark nervös erregt oder mit ererbten geistigen Defekten behaftet. Die Persönlichkeit und ihre Eigenart sind zu beurteilen nach ihrem Vorleben, das ja in der Regel aus den Akten ersehen werden kann. Man tritt mehr und mehr für individuelle Behandlung und möglichste Besserung der Sträftinge ein, dazu werden jetzt auch die Gefängnisbeamtcn ausgebilder. Prügelstrafen würden leicht noch vorhandenes Ehrgefühl abstnmpfen, nervöse Personen noch stärker verbittern usw. Auch kämen für die Praxis noch Fragen in Betracht, wie die, wer die Strafen vollstrecken sollte usw. Eine Anfrage ans dem Zuhörerkreise ging dahin, ob für Deutschland der Versuch mit Deportation von Verbrechern nicht möglich sein werde. Es war das bis jetzt nicht der Fall. Einerseits haben die Kolonialbeamten Bedenken, das Ansehen der weißen Bevölkerung werde stark herabgesetzt in der Kolonie, wohin Deportierte gebracht würden/ Andererseits handelt es sich um eine sehr kostspielige Sache. Es müßten die Verurteilten mit ihren Familien nach einer entlegenen Kolonie (etwa in Australien) übergeführt werden, daselbst müßten vorher ^roße Einrichtungen getroffen werd"n, welche Zwangsansied- iern die Existenz ermöglichten. Auf eine Anfrage bezüglich) Einzelhaft von Sträflingen ließ sich folgendes klarstellen: Einzelhaft findet Anwendung auch bei Zuchthausstrafen, und zwar bei Personen, die nach einwandfreiem Vorleben durch Vergehen inte Meineid usw. zu Zuchthausstrafe verurteilt werden mußten, und bei jugendlichen Personen, die von Gewohnln:itSverbrechern nach Möglichkeit fern gehalten werden. Einzelhasr kann gegen eigenen Willen nicht über drei Jahre beibehalten werden, da manche nervös veranlagte Personen dieselbe nicht vertragen und seelisch erkranken. Man ist in neuerer Zeit übergegangen zum gemischten System, nach welchem die Sträflinge in Einzel- zelzellen untergebracht sind, aber in großen Räumen unter Aufsicht zusammen arbeiten. Wenn bis jetzt in der Anstalt Butzbach ein Flügel für Einzelhaft von Zuchthaussträflingen benutzt wird, so ist das nur vorübergehend, bis in Marienschloß ein Neubau für Einzelhaft oder gemischtes System errichtet sein wird. An den modernen Strafanstalten wird verschiedenartige Kritik geübt. Man wolle dabei berücksichtigen, daß, wie die Menschen unvollkommen sind, so auch die menschlichen Einrichtungen, daß es kaum möglich fein wird, Vollkommenes, für alle Einzelfälle Richtiges zu gestalten, so viel auch auf dem besprochenen Gebiet von Fachleuten erstrebt und erarbeitet würde.
— Schotten, 9.Jan. Der Bau des projektierten Vismarckturmes auf dem Taufstein benötigt nach einem Entwürfe des Architekten Hofmann in Herborn ein Kapital von 14 000 Mk., wovon bis zur letzten Hauptversammlung in Gießen (Himmelfahrtstag 1905) erst etwa die Hälfte aufgebracht worden war. Der damalige Antrag des Zweigvereins Tausstein-Gießen .Abführung eines jährlichen Beitrags von 1 Mk. für das Mitalied von dem Zweig- verein an die Baukasse zur Beschleunigung des geplanten „BiSmarckturmes" wurde mit 465 gegen 456 Stimmen, also mit 9 Stimmen Majorität, abgelehnt, dagegen der Vorschlag, unverzinsliche 'Anteilscheine auszugeben, angenommen. Nach
einem Bericht de? Zentralvorstandes des Gesamtvereins vom 29. August v. I. belief sich die Höhe .des Bausands auf 85^3 59 Mk. und jetzt soll derselbe durch die Ausgabe von Anteilscheinen zu 10, 20, 50 und 100 Mk., rückzahlbar innerhalb von 30 Jahren derart angewachsen sein, daß nur noch ungefähr 2000 Mk. an der erforderlichen Bausumme fehlen, weshalb der Gesamtvorstand den Plan hegt, gelegentlich der diesjährigen 25jährigen Stiftungsfeier des Vereins, die auf dem Hoherodskopf stattfindet, die Grundsteinlegung des Bismarckturmes vorzunehmen. Zum Besten des Bausands wird demnächst ein Konzert in Alsfeld zur Ausführung kommen. Mit dem Bau eines Aussichtsturmes auf der He rch en ha in er Höhe beabsichtigt der dortige Zweigverein im Frühjahr zu beginnen. Nach der bereits erfolgten Genehmigung S. K. H. des Großherzogs wird her Turm den Namen .Ernst Ludwigs-Turm" führen. Die erforderlichen Mittel sollen durch Veranstaltung einer Lotterie beschafft werden. Wer in dem Rechenschaftsbericht des Gesamtvereins lV. H. C.) vernimmt, daß nach den Eintragungen im Fremdenbuch das Klubhaus auf dem Hoherodskopf van 2971 Fremden im vergangenen Jahre besucht worden ist und dort 200 Uebernachtungen stattgesunden haben, der muß um so mehr bedauern, daß die höchsten Punkte unseres Oberwaldes bis jetzt eines Aussichtsturmes entbehren; er ipirb gewiß den Bestrebungen des Vereins seine Unterstützung verleihen.
d. Friedb er g, 10. Jan. (Eig. Trahtber.) Honte morgen ereignete sich im städtischen Gaswerk ein schrecklicher Nn- gluckst all. Infolge Ansströmens von Gas erstickten der Ga?WerkSverwalter Wilhelm Liese und der Gaswerksarbeiter Weitzel ans Bruchenbrücken. Ein anderer Arbeiter, der eben, falls bewußtlos geworden war, konnte w eder ins Leben zurück- gerufen werden und ist wieder wohlauf, liebet die Veranlassung des Unglücks ist noch uichls ermittelt.
n Marburg, 9. Jan. Zu den in der Nähe des Bahnhofs am Ufer der Lahn geplanten .Oberbürgermeister Schüler-Anlagen" schenkte der Stadtverord. Gutsbesitzer Hoffmann ein größeres Terrain. — Um die im Nathause befindliche Marburger A ltertü mer-Sam m- lung weiter auszugestalten, hat sich hier ein Komitee gebildet. — Weil man ihm keine Täterschaft Nachweisen konnte, wurde der wegen Raubverdachts hier verhaftet« Fleischer E. Hönisch aus Bartsch wieder nu5 der Haft entlassen. Der Mann ist übrigens auf seiner Reise aus demselben Grunde schon einmal festgenommen worden.
§ Biedenkopf, 8, Jan. Die Eingabe an die Regierung wegen Umwandlung des Realgymnasiums in eine Vollanstalt ist in ablehnendem Sinne be- schieden worden.
Dermücbtee«
* Diebstähle von Munition und Waffen bei der deutschen Militär-Verwaltung haben nach den Ermittelungen der Untersuchung durch den zu diesem Zweck besonders ernannten Untersuchungsrichter, Landrichter Lehl in Posen Material zu Tage gefördert, das von großen Dimensionen ist. In die Untersuchung sind Offiziere einer sehr großen Anzahl von Regimentern, vornehmlich der Infanterie-Regimenter 140, 134, 46, 47 und 6 verwickelt, von denen die Mehrzahl in Untersuchungshaft genommen ist. Den in Haft Befindlichen werden Diebstähle
zweiten Male in den Ek> estand treten, nachdem seine erste Gatttw vor zwanzig Jahren neftorben ist. Wie aus dem Aushange beim' dortigen Standesamt ersichtlich ist, ist die Brant 40 Jahre jünger als ber Bräutigam. — In Paris vertagte bei der Drahtseil-' bahn, als sie die Shie Belleville passierte, die Bremse, so daß der Wagen in voller Schnelligkeit bcibitihthr. Die erschrockenen Reisenden sprangen ans dem Wagen ; f ü »heb n wurden verletzt; der Zustand dreier ist hossimngSlos. Als später die Bremse wieder snnktionierte, konnte der Wagen zum Stehen gebracht werden. — In Hawe r straw (Staat Newport) ereignete sich kurz vor Mitternacht ein Erdrutsch, bei dem acht Häuser aus einer Höhe von 100 Fuß in eine Tongrube lnnabstürzten, die zu einer Ziegelei gehörten. 16 Personen kamen u in. Es wird angenommen, daß der Erdrutsch dadurch veranlaßt worden ist, daß man mit dem Ansaraden des Tones nt nahe an die Straße beranaina.
Lkrsieikersit'-v sinnst.
Mannheim, 8. Jan. Der A nsstanb der Spediteur- Arbeiter derRhein-Schinahrtsgesellschast hat nach dem hiesigen „Gen.-Anz." zu Ausschreitungen geführt. Die Bänder, die den Elevator mit dem Lagerhaus verbinden, wurden durch»! schnitten, sodaß der Elevator außer Betrieb gesetzt werden mußte. Ferner wurde in einen Raum, in dem mehrere Arbeitswillige schliestn, geschossen und verschiedene Fenster jer^ l r ü m m ert.
Prag, 8. Jan. Bier große Bergarheiterversamm- l u n g e n des nordwestböhmischen Draunkohlenreviers beschlossen, den Leitern ihre Forderungen zu überreichen, insbesondere aber eine 25 vrozentiae Lolmerhöknmg zu verlangen.
J&dtibf' vr b Dttfr?' r. VoUrswirisckaft.
— Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Großh. Bürgermeisters und Landwirts Wilhelm Gor r IV. in Münzenberg wurde, am 5. Januar 1906, nachmitta 4 ’/, Uhr, das Konkursversghren eröffnet. Der Prozeß-Agent W. Poppelsdorf in Butzbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordernngen sind bis zum 27. Januar 1906 bei dem Amts^ gerichte zu Butzbach anznmelden.
^anbwtrffdSafL
— Nach dem amtlichen Wochenbericht über den Saaten^ stand in Indien vom 23. Dezember war kein oder nur ungenügender Regenfall eingetreten in den vereinigten Provinzen, ferner in Ratschpittana, Zentralindien, Bombay und Heiderabad. In den anderen Provinzen sind die A n s s i ch t e n schon oder g u t. Die Gesamtzahl der bei den Notstandsarbeiten beschäftigten Personen belief sich auf 98 032.
T2tntt)erßfät5-1Ha(firt(fiten.
— Der ordentliche Professor an der Universität Königsberg, D r. Lex er, ist zugleich zum Medizinalrat und Mitglied de4 Medizinalkollegiums der Provinz Ostpreußen ernannt worden. —- Dem außerordentlichen Professor in der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin, Dr. Siegmund Gabriel, ist der Charakter als Geh. Regieruna^rat verliehen worden.
grinst und Kisten schalt.
— Ohorns „Unlösbar". Ans Stuttgart schreibt matt einem Berliner Blatte: Von Ohorn, dem Verfasser des Schauspiels „Die Brüder von St. Bernhard" ging hier ein neues Drama, „Unlösbar", im Residenztheater in Szene. Leider brachte es eine Enttäuschung. Das Stück spielt im Mittelalter und behandelt in zu lehrhaftem Tone und ohne rechtes dramatisches Leben beit Zölibatstreit. Der Grundgedanke „Was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht scheiden" wird darin übermäßig betont unb| wiederholt. Der Dichter hat seine gute Absicht nicht künstlerisch zu, gestalten vermocht. Einen geradezu peinlichen Eindruck machte die Gestalt des fanatischen, von Bosheit und Wut überschäumenden BauermveibeS Barbe, der „Wildkatze", die wie toll auf der Szen^ hem in ro ft, schreit und wütet. Das mittelmäßige Stück wurde; mittelmäßig darqestellt; die Schauspieler übertrieben zum Teil noch die Uebertreibungen der Dichtung.
— Auf die von den städtischen Behörden der roeftpr. Stadt ® raubens an den Kultusminister gerichtete Eingabe um Bewilligung eines Staatszuschusses für den Neubau eines Stadttheaters hat das Ministerium sich bereit erklärt, ein!
an scharfen Patronen für das Jnfanteriegewehr Modell 93 D r i t te l d er G e s a m t ko st e n s u m m e aus staatlichen Mitteln zur Last gelegt. Die gestohlenen Gewehre und di e ;u bewilligen. ^yaufhin haben ine ftäbtiiehen Worben ben 9In^ CTD,, -i; ‘s -ri kauf eines Grundstücks für den Theaterneubau zum Preise öoi>
Munition sind meist noch dem Auslande, speziell nach 260000 Mk. beschlossen.
Rußland vertrieben worden. Auch ist festgestellt, daß ein ' — Der' Gesamtvorstand des Allgemeinen Deutschen
händlern in Spandau und Berlin statt. Ztlnickgeführt
Loll au8 Grünberg in Schlesien, der
u. A. auch des
• Durch
am 9. Januar --- 4- 5,4* C.
= + 1,8* a
9.
Landesverrats beschuldigt wird, und eines dllthändlers Behrendt aus Posen. Viele Gewehre wurden befchlag-
Januar
1906.
Höchste Temperatur
Niedrigste w
und stand gerade vor der Tur, als sich eine Frau plötzlich umdrehte und ihr mit der weit hervorstehenden Hutnadel ins Auge stieß. Ehe man der unglücklichen Frau Hilfe brachte, war das Auge ausgelaufen.
*Ueber einen österreichisch-russischen Grenz- zwischenfall wird gemeldet: Bei der Verfolgung einer Hasenspur gelangten der Sohn des österr. Notars Celewiez aus Uhnow in Galzien mit zwei Waldhütern an die russische Grenze, wo sie den Kosakenposten nach der verschwundenen
Auf der Terraste des Theaters, die. einen der herrlichsten AuS^ sichtspunkte des Harzes bildet, soll jeden Nachmittag das eigene Orchester konzertieren.
nahmt und in vielen Fällen wurde eine Verbindung mit Loll g^/f ä l?t" festgestellt. modernen
alten Militärgewehren und Briefschaften fanden in diesem Jahre nicht stattfinden. Neugewählt wurden in den Vorstand, den letzten Tagen'noch bei Büchsenmachern und Waffen- Di^ktor^Dr. Maydorn in Thorn und Oberschulrat Prof. Dr. Waag,
zum Beitritt ein. Bei günstiger Witterung finden in der Zeit vorn 15. Juli bis 20. August täglich um 7 Uhr Aufführungen unter freiem Himmel statt. Der Spielplan umfaßt u. a. Shake-
Spur fragten. Der Kosak begann ein Gespräch mit Eelewicz, von dem er schließlich Zi garetten verlangte und ihm daS Gewehr abnahm. Darauf legte er, mit der Drohung zu schießen, den Karabiner auf Celewiez an. Als dieser flüchtete, schoß ihm der Kosak ins Bein, sodaß er 38 Schritt von der russischen Grenze zusammenstürzte Dann wurde der Verwundete von mehreren Kosaken über die russ. Grenze geschleppt und in das Spital des russischen Ortes Teornaszow gebracht, von wo er erst am folgenden Tage durch seine Mutter befreit wurde. Amtliche Anzeige ist erstattet worden.
. m , ,, . _ .. , „ . , — Anläßlich des Jahresweckisels ladet der Verein zur!
werden sie auf die Verhaftung des Waffenhand lers Förderung des Harzer Bergtheaters bei Thale
Meteoroloflisltie Beobachtungen
der Station Gießen.
Jnfanteriegewehr Modell 98 dem Spionage-Bureau in Sprachvereins hielt in Berlin unter dem Vorsitz des Geh^ Paris eingeliefert ist. Ferner ist ein Kriminalkommissar auf Oberbaurats Dr. Sarrazin seine Jahresversammlung alDer irr ~ stetem Wachsen begriffene Verein zahlt gegenwärtig über 26 000 Mit- Verdachtsgrunde hin nach ®orhh gefahren, um em dortlgeS q(ieber in 284 Zweigvereiuen. Die Beratungen betrafen durchweg Hehlernest auszunehmen. — Diele Ha u s suchungen nach innere Vereinsanaelegenbeiteii. Eine Hanptversaninilung wirb in
" * Durch eine Hutnadel das Auge verloren. Schmied" und Wachlers (des Chefredaktenrs der „Slaatsb. Die Hutnadel die schon oft viele Verlebnnoen nm itz,Zlg.") „W i b u k i n d". Bei ungünstiger Witterung treten im
öiitnaoei, die schon oft viele VeAetztmgen aus ihrem ^heaterfaal künstlerische Unterhaltungsabenbe ein, und zwar sind
Konto hat, ist wieder einmal einem Menschen gefährlich ge- bic einzelnen Abende, mit Spiel, Mnsik- und Rezitationsvorträgen, worden. Eine Frau Becker aus Rirdorf bei Berlin verließ der Edda, den Nibelungen, dem Mittelalter, der snderizia- am Sonnabend die Nachmittagsvorstellung im Zirkus Busch nischeu Zeit, sowie dem deutschen Humor gewidmet. Hierfür sind - - - u. a. die Einakter und Fragmente von B j ö r n s o n, „Zwischen
den Schlachten", Grabbe, ^Tod Heinrichs des Löwen", Heinrich« v. Stein. „Hannibal in der Verbannung" in Altssicht genommeii.
„S o m m e r n a ch t s t r a u m", „Wie es euch und Goethes „6rft e Walpurgisnacht", von Werken n. a. Lienhards „Wieland den
Barometer au» 0° reduziert
Temperatur der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
9.
2"
741,5
5,1
5,6
86
WSW
2
Bed. Himmel
9.
9”
736 9
4.4
5.8
93
SW
2
Bed. Himmel
10.
7i‘
738,0
4,6
5,6
89
w
2
Bew. Himmel
blühen auf und erhalten frische, gesunde Farben, wenn man ihnen als tägliches Morgengetrflnk den so nahrhaften und blutbildenden Perdy- namm-Kakao gibt
ä 2.50 Mk. in den Apotheken.
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Klei n e Tagescb vo n i k In M ü n ch e n - G l a d ° bach unternahm der Bürstenmacher «teuer aus Carchenbroich ri1C’L Selbstmordversuch. Er burchfchnitt
Heb beibe Pnlsabern, ferner brachte er sich einen langen Schnitt ?\nxs?a !™bet uni? eine Schußwunde in die Brust; trotz alledem lebt der Mann noch. - In M a p e n (Rbeinl.) sind bret Jlinbcr o er br annt.wahrend ihre Eltern einer Karnevalsfestlichkeit bei- wolinten. — Bei Elbing sind in der Nogat beim Schlittschuh lameu zwei Knechte ertrnnken. — Die „Ostd. Presse" meldet aus rem essen in Posen: Der Grundbesitzer Peltzer wurde aus seinem Jagdrevier erschossen ausgesimden. Er war am -Lage vorher ans den Anstand gegangen; sein Gewehr hing am Baume, es liegt also offensichtlich Mord vor. — Im Alter von 81 Jahren wird demnächst der pensionierte Lehrer Keßler in dem bayerischen Orte Eckartsausen bei Schweinsurt zum


