Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Netzen
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Iie yeutige Kummer umfaßt 8 Seiten.
Kußlands erster Keichstag.
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Lesung, la. bis
Zeilenpreiö: lokal 12 Pl«, auswärts 20 Pig.
Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Wittko: für .Stadt und Laird^ unb .Gerichtssaal" Ernst Heß; für bcn An- zeigenteil: HansBe^.
"treten des Gesetzes arbeitslos werden, eine Entschädigung D°r^lbg. v. Mielzinski (Pole) beantragt, diesen Paragraphen aus die bisherigen Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen aus- zudehnew m (f e b u r ^Soz.) begründet den Antrag der Sozialdemokraten. Man müsse den arbeitslos werdenden Leuten die Möglichkeit gewähren, sich eine andere Existenz zu begründen.
Staatssekretär Frhr. v. Stengel bekämp't den Antrag, dessen Annahme zu den bedenklichsten Folgen fuhren wurde.
Abq. v. Mielzinski (Pole) begründet semen Antrag.
Abg. Jäger (Ztr.) spricht sich gegen den sozialdemokratischen
Das reichgeschmuckte Boot, das den Namen .Frieda" erhielt, wurde dann dem nassen Element übergeben und machte sofott die erste Fahrt. Die Teilnehmer an der tfeter venmigte bis spät am Abend ein geselliges Zusammensein am BootSp atz
.. 5)CC I. Gießener Stemm- und Ringrtu» hält fern Sommetfeft, verbunden mit '|8tei5|temraen, 3t ein ft o feen und Schi-feen, am 2V. Mm auf der Schönen Aussicht ab. Außerdem findet nachmittags 5 Ufec arofeet griechisch-römischer Preis.Ringlamps statt. Jeder, mann ist somit die Gelegenheit geboten, W <'«’ nd>h9e" RmgkamPf anzusehen, der genau nach den Satzungen de» Hessischen Athleten-VerbandeS ausgefochten wird.
-> Lich, 7. Mai. Bei der l>cut,gen Beigeord- steten wähl erhielt Jakob Stirer 127, Backer ShrruK 88 und Glaser Scherfs 78 Ltunmen.
Stichwahl zwischen Heller und ^hrin g statt.
(;) Fellingshausen, 6. Mm. Hier sond Burger- me.sterwahl uati. Unser bisheriger Bürgermeister Wagner wurde einstimmig für die Dauer von acht fahren zum Orts- aberhaupt .oiedergewahlt. - Dank dem Zusammenwirken unserer Gemeindebehörde kannte unser altes baufälliges flirchlem durch ein würdiges Gotteshaus ersetz- werden. Eme stattliche neue Schule ifi auch gebaut worden, die demnächst ihrer sluumung übergeben wird. .
s N au bach, 6. Mai. Von Erotzh. Ministerium t|i nun- mehr der „Süddeutschen Gasgesellschaft- in Frankfurt a. W.
ausseher an dieser Anstalt.
- Erledigt sind: Zwei Lehrerstellen an der evang. Schule zu Lampertheim und btc Stelle je eines Steueraufsehers zu Wtmpfen und A sfeld
^*EineSitzunq des Provrnzi alau s ] chu \ 1 es fandet Samstag, 12. b. M., vorm. 9 Uhr nnt folgender Tagesordnung Mt: 1. läge des Lr-tsarmenverbandes q ff enb ach a. M. gegen den £ r t s ar nrenver bau d Butzbad) wegen Urrterstützung des Karl Lippert von Ofsen- badi 2. Klage der Landesvers^cherungsanstalt Hessen-Nassau zu Kassel gegen die rtskranken- kassc für Butzoack) und llmgegend zu Butzbach aus Zahlung von Krankengeld für Nit. Lcuig von ,^rbersL»ors. 3. Die Faselhaltung in der Gemeinde Lrch. hier du. Wcck>1 der Zuchtrichtung. 4. Die Fase l hal tu n g in der Gemeinde Rüd dings Hausen; hier die Wahl der Zucht-.
Die Abgeordneten SipinStt (So».) undKaempsf (ft.W fiparüKcn »war die von bei Kommission vorgenommcnen erreich- ungen, bedauern aber die vorgeschlagenen neuen Abstimmungen । für den Binnenverkehr. Handel und Verkehr bedankten na) schönstens dafür, als Lbjektc für gewagte angesehen
ru werden. Unter Umstanden könne der Fn)tcm^l 4 tZro^rM des Frachtbetrages ausmachen, b. i. eine überaus empfindliche Belastung von Handel und Verkehr. .
Staatssekretär Frhr. v. Stengel kommt auf den vom Abg. Kämvi gegen das ReichSsckatzamt erhobenen Vorwurf eines leichtiinniaen Hmiveggeh.'ns über btc Wohlfahrt desVolke^ surüu.. Das Reichsschatzamt sei sehr sorgfältig bei der Ausarbeitung der Vorlagen vorgegangen unb von der Ansicht auSgegangen, datz HandA und Bekehr sehr wohl in der Lage )eien, derartige atmv
Ü Abg. Held (Natl.) führt aus, cs handle sich überhaupt nur um 10 000 Personen, hauptsächlich Mädchen, btc m anbcren Fabriken und im Haushalt Beschäftigung finden würden.
Abq. v. E l m (Soz.) erklärt, die Gegner der Sozialdemokraten sollten diesen doch nicht immer Uebertreibung vormcrien, ohne rechnerische Beweise für die Unrichtigkeit der Berechnungen der Sozialdemokraten beizubringen.
Staatssekretär Frhr. v. Stengel erklärt gegenüber einer Anregung des Vorredners, daß die Verbündeten Regierungen bet der Einbringung des Tabakmonopolgesetzes selbst den Weg der Schadloshaltung gewiesen hätten, zwischen Monopolgeietz und der jetzigen Vorlage bestehe cm wesentlicher Unterschied, nämlich der, daß es sich jetzt nicht um ein Monopolgesetz handelt.
Nach weiterer unerhebli^er Debatte wird der Antrag der Sozialdemokraten mit dem AmendementMielczhtiskt abgclehnt. Dagegen wird cm jbompromistantrag auf Einfügung eme^ anderen 832a angenommen, wonach unter Aufhebung der stimmungen des Tabaksleuergesetzes von 1879 die Vergütung rwn Abgaben bei der Ausfuhr von ZigaretteMabak durch den Bundes- rQt Mch^^kurzer^ DEbatie wird bann § 33 betteffend U c^b e r - a a n a s b e st i m m u n g e n nebst cimm 5wmpromtkantraa^. dazu angenommen, wonach die angemeldeten V-rrato nach 3 Monate ahne Gntriditung der Steuer verkauft werden kaunem - St-raus wird auch § 34 angenommen, ebenjo der zuruckgestellt-. § 1, o
GingangSsoll für feingefmnittenen Tabak und Z ga- rttteti auf 800 Mark sür ben Doppelzentner unb für 3tgarctten au&S noch einen Stückzoll von ö Mark für tausend Stück festsetzt Tamü ist die Z ig arettenstc ue rvorlagi m Zweiter Lesung angenommen. Die Resolution der Kommission auf Erlast von Bestipimungen über die Heimarbeit tn der Zigarettenindustrie wird gleichfalls angenommen.
ES folgt die zweite Beratung der .Wie »nm Scifflj : DieÄmmisfi^
Der 10. Mai wird als Tag der Eröffnung des ersten russischen Reichstags, der Duma, Denkwürdigkeit erlangen für die Geschichte des Zarenreickfss. Nikol aus II. ge- dachte persönlid) und in feierlicher Form diesen Art zu vollziehen, er hat aber, wohl unter dem Eindruck de_> Moskauer Attentats, in letzter stunde Verzicht e t. um die konstitutionelle Zukltnst Rußlands ist es zweifelhaft bestellt. Graf Witte, ein scharfblickender, der russischen Volksseele kundiger Staatsmann, hätte schwerlich unmttte^ dar vor dem Zusammentritt der Duma das RegierungSschaff verlassen, wenn er mit einiger Zuversicht über diese Zukunft urteilen zu können glaubte. Der neue K.abinett^chef Goremhkin wird sd)wer zu tragen haben an der von übernommenen Erbschaft. Denn die Mehrheit der Vuma ist zweifellos oppositionell. Der drohende erste Konflikt wegen der Reichsgrundgesctze erscheint freilich^ durchs dw geplante Vertagung der Bctanntgabc dieser Gesetze hinaus geschoben. Die Mgicrung will sich offenbar erst informieren, welche Parteigruppen Neigung zeigen, sic zu unterswtzew Erst bann wird man versuchen, btc staatsbürgerlichen Rechte des Volkes zugunsten der ^lb,therr,d>aft und dep Bureau-- kratie so cinzuschränken, wie es angeblich das den Reichs- grundgesetzen zugritndc liegende Prinzip bezweckt. Ob die Voraussage zutrisft, die Regierung werde sich tn der Duma auf niemand stützen tonnen, bleibt ab zuwart em Een Be mühungen und Einflüsterungen der Behörden zum ^otz ist die vollständige '-Niederlage der ultra- konservativen Partei Tatsache. Die konstitutionelle Demokratie, oder, wie sie sich neuerdings nennt, ine Partei der Volksfreiheit, hat große Wahlerfolgeselbst auf dem platten Lande errungen, obwohl deu Bauern ^n besonderes, im Regierungsinteressc gedachtes Wahlrecht eiw- aeräumt war. Die Bauerndeputierten sollen nach, den Platten der Ratgeber des Zaren die parlamentarische Sturmtolonne nbqebcn für den unbeschränkten Selbstherrscher und die „rechtgläubige" Kirche. Zutreffend schreibtaber em ^nne des russischen Landvolkes m der „Äccu^tg. , bie Mmern feien roic unmündige Kinder und em ^prelball m den Länden uon Aufreizern. Sie können konservativ sein, m Tonnen aber ebensogut radikal fern, iu jre konnenheut« Mi eine und morgen das andere fern. ^ie sind jebertJallj <eilr cnipsanglich für finanzielle Zuwendungen, und r^Pra' entie^das Nefiions-denpauschale von 2400 Nubel schon ein Kapital für den Bauerndeptip.erten, so rorrd er sich! nick l wnter den Kopf zerbrechen über politische (Grundsätze, wenn^hm von der einen Seite dte „Argumente" m Gestatt ron blanken Rubeln reichlicher zugesteckt weiden, aL> von npr nnberen hierin liegt das für die Leurteiluitg der Tuma imroagiarc Moment, doö zugleich auf
hna r-AebLct der Staatsfinanzen. Mtt Geld rann 'm Rustland beinahe alles durchgesetzt werden, es ist nicht un- WMMMW
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!^LMit^und"die^tottsti'ti'.tiottellen Demokraten werden,
Fortschritts^^te ReEUNS Ausgaben für Heer
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gewisser als je. möaen den schlauen und vor-
Alle ^rwagunge ^^9 öie Verantwortung stchttgen ^^sen Wittt befnrr ^^--^chen Erklärungen anderen zu überlasse . A der erste russische
wrrd es am 10. Jliat 11 ; i ^ .-^irtung und in tiefer Reichstag qt eme mobtgwtjfg Institutionellen" Zarew Dämmerung liegt die .dulllloL uv-’ "
reiches. ______-7—
m Aufertigcn, rängen, Rcpa- ,elu. 02806 ier, Stei»str.72 en jung. Kaujm. ib, gründlich die nb ju welchem Angebote unter ieß.Änz. erdetem d in gute W mftr.lO.y^ Mk. 600 gegen linsen von acht- Sbalb Pt.le.HM 14u,b«rf* hole unter Oödur Anzeiger erbeten. Mlhypöd
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*• Die Hauptversammlung des Hessischen. Richtervereins findet Samstag, 26. Mai, vorm. 11 Ul)rr> zu Frankfurt a. M. im Restaurant Wolf. (Börsenplatz) tatt. Die Tagesordnung lautet: 1. Geschäftsbericht des Vorsitzenden. 2. Vorlage und Prüfung der Rechnung, Ent- lastuna des Rechners. 3. Bericht des Schriftleiters der Hessischen Rechtsprechung". 4. Verhandlung über das Verhältnis des Hessischen Richteroeretn zu der Vereinigung Hessischer Beamtenoereine. 5. Besprechung ver- schiedener StandeSinteressen (Besoldimgsvordienstzett, Dtenst- wohnting, Mietentschädigung, Dienstverhältmsie der Staats- beamten 2C.). 6. Antrag auf Aenderung der Satzung des
Vereins (Mitgliedschaft der Gerichtsassessoren). 7. Verlosung von Buchern unter die Mitglieder. 8. Verhandlung über künftige Gestaltung und Herausgabe des Terminkalenders. 9 Verhandlung über einen Vertragsantrag der Gothaer Lebensoersicherungsbank. 10. Ort und ZeU. der nächsten Haupwersammlung. 1L Sonstige Veremsangelegenhetten.
l Nach Erledigung der Tagesordnung findet tm Versammlungslokal ein gemeinsames Mittagessen statt.
** Parlamentarisches aus Hessen .llrg. Dr. F r e n a n hat einen Antrag eingebracht, die 2. KEmer den Zuschuß zur Offiziers- und Unteroffi- r i er-W i twe n kas s e um den Betrag erh 0he n, tvel- cher zur gänzlichen Beseitigung der SBttincntanebctiTagc erforderlich ist und demgemäß beschlteßen, nächsten
tzatiptv0ransd)lag in Ausgabe der hterptr weiter erfordcr^ (idic Betrag eingcstcttt werde. — Der Bericht des 4. Au, schusses über den Antrag Dr. Freitav und (Rmofsen, die , Regierung zu ersuchen, im Bundesrat schritte zu tim, jdi?Dienstboten in die obligatorische Kranken* Versicherung einzubeziehen, bezw. tm ?'aNe der Er folglosigkett dieser Bemülsuttgeli eine landei,gesetzliche Regel-» ung der Dienstbotenversicherungspflicht zu tteffem geht da bin ben "Antrag für erledigt zu erklären, da nach enter I Mitteilung der Regierung eine reichsgesetzliche Regelung? der Angelegenheit in Vorbereitung ist- . .
" Bootstaufe. Am Sonntag hatte die G t eße nett Ruder-Gesellschaft wieder einen großen Tag. Dte. Mitglieder der Vereinigung waren mit ihren -tarnen aut Nachmittag überaus zahlreich zum Bootsplatz gekommen, unr Leugen zu sein bei der Taufe des ersten Schulzwe.er der den I Ruderern uou einem Freunde des Sports zun. Geschenk ge- 1 „ - L ist. Rach einer kernigen Ansprache des 2. Zor-
.sitzenden der Gesellschaft, Richard Wallenfels, Wann er besonders daraus tjinroieS, dafe durch das neue Boot den neu eintretenden jüngeren Alitgliedern Gelegenheit geboten, würde, sich dein Rudern mit Elfer zu widmen, vollzog hie >Gemahlin des 1, Bo-sitzenden Adol, klinztpor den Tau,.
malÄ9toi* i * * * ssln8™(IOnf.> beantragt, auch den B-rkebr m.t] ben ausländischen Flusthäsen der Besteilerung zu unterziehen,
qrfm Gvtbein (fr. Vg.) erklärt, cs sei ein ocyur ocr Kvmi^stion gewe-sen, baß sie biesen ausländisch^ Binnenverkehr, toTufeerorbentiid) bedeutsam ist, nicht bernch.ck> ig.a Charas i-iüislü für bie Art, wie die itommmion arbeitete, sei aua> oer SÄ.«
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”SrteL v^S^e n"g e Tie^urückverioeisimg I macht worden ist
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UÄ'chifsaLLrkbr wrrd die Nein-B-lasMng tragen »nn«u »a WFSS« Ä
sSBTSSÄS» FV4SR.SÄS ä ÄStTO«-« bn%ä^SÄme?Än^ taU LiPinSli (S»i.) und «äm-f stBvf ^7d der Antrag auf Zurückver wetsung
?n "die'Lmsision ab gelehnt ""d o.e tr°mm„f,°ns°
»»ÄilS °-uf morgen.
Dr bstayp), ^GTs S l032n ^eeo.
Eisige -i irin '!' Äriitl. &S^ig.
tn iU ^berAhe ^ah- durch rffe 30.
^ädcheg mittags
Stelle in fonjie eine ^Stellung >2ub. durch
Nr. 107
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außer Sonntags.
De i Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesflschcn Landwirt die (Siebener Zamilien. blätter viermal in der
Woche beigelegt, liotationsdruck u. Der- iag der Bruhl'schen V nw ers.-Buch-u. Stein- uderet. R. Lange, edaktion, Erpedtttoa und Druekerei:
Schulstraße 7.
Redaktion 112
Verlag u.Exped.^-O51 Adresse für Depeschen:
Anzeiger Gießen.
Deutscher Aeichstag.
86. Sitzung vom 7. Mai 1606.
Dac- Haus^etzt die Beratung der ^‘^Ver vorid)’efbt, daß § 8 wird ohne Debatte angenommen. ^ 8 ^jqaretten-Hülsen Tabat verardeuende^Betriebe- d« H-r!«»« im Kleinverkaus c.b- unb -Blättchen btc Absicht, dtese ^rzeuan i,^ jugeben, der Steuerbehörde anzuzetg ) ' Bestimmung schädige
Adg. Geyer (---oz.) B"ch ^abnfanteiL § 9 wird
ben Atutelstand Mroev, limiea tee Debatte bie §§ lu
hierauf angenommen, ebcnfo ) i)lc Betriebsinhaber ben fal5 13. Bet s 14 der Stet.eraussicht die dazu
Sieuerbeamlen bei be ; 5 { n sil Staatssekretär o. -Qtengel
nöligen Hilssdienste zu leckten U«>>. ob die Steuer-
der Andeutung J g. • - _ B^?^^-aph wird hieraus an- ^enöüuü-7lbens7einlRl,h.ck,ckck- Paragraphen bis cmidjüefe- 1,4
^^iga^nLKe gearbecke- haben und bre l.ach dem Jntrast-
Erstes Blatt 156. Jahrgang Dienstag 8. Mm
_____ monatlich 75Bi., viertel-
A WT M jährlich Alk. 2.20: durch
Glchener Anzeiger ■
General-Anzeiger
Zesung des Budgets nod> die Tage vom 28. bis 30. Mat frei bleiben. _____ ■—*
AusUdt nnd Land.
Gießen, 8. Mat 1906.
•• Ernannt wurde der Gesangenwärter am Provinzial- arrcsthauL in Darmstadt Friedr. Schneider zum Gefangen-
iiauu. sthr.-sreiw. i m Vergrößeren,
Fabrik, im N,Raltu- tnbtt^abri- iMbti, sucht, ^hingen per cltHung.
:,untn 03297 vbrtrn.
ÄüT olonialwattn» ung. SGsll.
^Lchnbundrt, Sovtoristprr iche Angebote Anzeiger erbet.
Räbchen sucht u. 108380 lsterwrg 1, ll. eles Fräulein lauhälterm in ri einzel. Hemi inerlei strau
Stellung Kontor 'chnstl. Angeb, euer Anzeiger.
Norlin 7 Mai. Im Seniorenkonvcnt des sTjMrffVtaaee machte Präsident Graf Ballestrem Mitteil^ NUN kavou daß "er Stellvertreter des Reichskanzlers Gra,! Nn?adowäkv für den 30. d. M. eine Vertagung bis zum f o em e üt Aussicht gestellt habe falls vor> uor'die dringlichsten Arbeiten erledigt roo* ben seien Der Reidistag würde alsdann vom 13. November bis MMe Dezember' die Gesetzesvorlagen bearbeiten könne», iPht noch rückständig bleiben. Dte c-entoren nahmen in Aussicht? wahretid der Loche vvm 6. bis 12. Mai Stempelsteuer, Erbschaftssteuer und Mantelgesetz in Sroettcr ’ . , 14 die ^lätenvorlage in ziveiter Lesung, vom ?c öic steuSuortagen in dritter Lesung, sodcutn Diäten* und Ko?LttLe M dritter Lesung, vom 2L b^23. öic Penstotisgesetze, von denen nur noch einzelne Para- araDhen nach Verständigung unter den ^ratttonen zu - - tuMon toutmen sollen, während das übrige en blo< - - ebiat werden soll, in zweiter Le,tmg Bergung. - -
brttte Lesung der ^nstonsgefetze, sodaß für die bim-


