Nr. 157
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt dre Gießener Kamillen, blätter viermal in der Woche beigelegt
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch-u.Stem- druckeret. 0t Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei:
Schulstraße 7.
Redaktion 112
Verlag u.Exped.s-^51 Adresse für Depeschen:
Anzeiger Gießen.
Erstes Blatt
156. Jahrgang
Samstag 7. IM 1906
vietzener Anzeiger
General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
«ezngspretsr monatlich7bPs.,vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatüd) 65 Pf.; durch diePostMk.2.—Vierteljahr!. auSschl. Bellellq. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Ps^.
auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den oolit. und allgem. Teil: P. Witt ko- für „Stobt und Land^ und „Gerichtsiaaf-. Ernst Heß; für den Anzeigenteil: L>anS Beck.
Are heutige Yummer umfaßt 16 Seiten.
politifdye Tagessehan.
Amerikaner unter sich.
Der Telegraph bringt die harmlos klingende Nachricht Mts Newyork, daß Staats ftrretär Root eine Reise nach Mittel-und Südamerika angetreten habe. Es handelt sich natürlich um nichts anderes, als um d-ie Fahrt zum panamerikanischen Kongreß nach Rio de Janeiro, ttro Root dem Sternenbanner moralische Eroberungen schaffen will. L-eicht wird es ihm nicht werden, denn einige mittel- und südamerikanische Freistaaten stehen den Wünschen Roots kühl gegenüber, besonders dem die Drago-Tvkrrin" betreffenden. Diese Will den Grundsatz im internationalen Völkerrecht aufstellen, daß eine Nation nicht Gewalt anwenden darf, um Geldforderungen ihrer Bürger an eine andere Nation einzutreiben. Ein vom Standpunkt der zuweilen sehr säumigen freistaatlichen Schuldner höchst bequemer Grundsatz, denn wenn das letzte Mittel zur Eintreibung von Nationalschulden, die Anwendung von Gewalt, völkerrechtlich unzulässig sein soll, dann gäbe es eben in Zukunft nur noch lachende Schuldner. Das geht denn doch sogar der Washingtoner Regierung zu weit. Sie muß sich allerdings sagen, daß auch sie eines Tages in die Lage kommen könnte, Geldes halber einen der südlichen Freistaaten gegenüber mit gepanzerter Faust dreinzufahren. Der kluge Staatssekretär 0toot ist deshalb auf den Ausweg verfallen, die Zuweisung der Drago-Doktrin-Frage an die zweite Haager Friedenskonferenz in Vorschlag zu bringen Davon wollen nun aber Argentinien und andere Republiken durchaus nichts hören, es sind sogar despektierliche Aenßer- ungen über den Wert dieser Konferenz gefallen. Wahrscheinlich wird der Verlauf des Kongresses in Rio de Janeiro erkennen lassen, daß mehrere amerikanische Staaten die Konferenz überhaupt nicht beschicken werden. Um bie Harmonie dürfte es also auf dem panamerikanischen Kongreß nicht zum besten bestellt fein, aber Herr Root wird wohl dafür sorgen, daß fatale Auseinandersetzungen hinter verschlossenen Türen stattfinden. Man läßt sich driiben nicht gern von Vertretern der alten Welt in die Karten sehen.
Deutsches Reich.
Berlin, 6. Juli. Man meldet aus Bergen: Heute vormittag meldete sich beim Kaiser der Präsident des norwegischen Staatsministeriums Michelsen. Zum Frühstück folgte der Kaiser einer Einladung des Konsuls Mohr.
— Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute abermals mit dem Bo lks schulunterh a ltun gs-Gesetz, das aus dem Herrenhause zurückgekommen ist. Es wurden verschiedene Beschlüsse des Herrenhauses umgestoßen und dann das ganze Gesetz in der Schlußabstimmung gegen die Stimmen der Freisinnigen, Polen und einiger Zentrumsabgeordneten angenommen.
— Wie die „Rh.-W. Ztg." von angeblich gut unterrichteter Seite hört, ist aus Mlaß der Geburt des jüngsten Thronfolgers ein königlicher Gnadenerlaß für m i l i t ä r i s ch e! und po l i t is ch e V e r g e h e n in Aussicht genommen. Der Erlaß, der sich auch auf kleine Haft- und Geldstrafen erstreckt, wird voraussichtlich am Tage der Taufe des jungen Prinzen veröffentlicht werden.
Krefeld, 6. Juli. Heute wurde der neue Krefelder Rheinhafen in Anwesenheit des Ministers Breitenbach feierlich ein gemeint. Der Einweihungsatt vollzog sich unter strömendem Regen.
Leipzig, 6. Jüli. Die neue Stadtverordnete n- Wahlrechtsvorlage des Stadtrats ist den Stadtverordneten zugegangen. Danach sollen sechs Wählerabteilungen geschaffen werden, von denen jede 12 Abgeordnete wählt. Die erste umfaßt alle der Alters-, und Jnvalidi- tätsversicherung Unterliegenden (also in der Hauptsache die «Arbeiterschaft), die zweite die Aerzte, Beamten, Geistlichen, Lehrer und Rechtsanwälte mit einem Einkommen über 300 Mk., die dritte die nicht in das Handelsregister eingetragenen Handels- und Gewerbetreibenden mit einem Einkommen bis 3000 Mark, die vierte die in das Handelsregister eingetragenen Handels- und Gewerbetreibenden mit einem Einkommen über 10 000 Mk., die fünfte alle sonstigen Bürger, einschließlich der freien Berufe mit einem Einkommen über 3000 Mk., die sechste solche mit einem Einkommen bis zu 3000 Mk.
Stuttgart, 6. Juli. Die Kammer der Abgeordneten hat heute nochmals die V e r f a s s u n g s r e v i s i o n beraten und mit 38 gegen 30 Stimmen bei einer Stimmenthaltung dem Beschlüsse des anderen Hauses betr. die Wahl von süns Berufsvertretern statt acht der ersten Kämmer zil- gestimmt. Ferner wurde zugestimmt dem Ersätze ausscheidender Standesherren durch lebenslängliche Mitglieder, wenn das Ausscheiden ein freiwilliges ist, der Einteilung des Landes in zwei Kreise hinsichtlich der Proporzwahl von 17 Abgeordneten der zweiten Kammer und schließlich auch noch mit 64 gegen 34 Stimmen dem Verlangen der ersten Kammer bezüglich des Budgetrechtes. Dagegen wurde das unbeschränkte Mitwirkungsrecht der ersten Kammer bei der Erhöhung der Einkommensteuer mit 78 gegen 11 Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelehnt. In der Schlußabstimmung wurde das Gesetz mit 65 gegen 23 Stimmen des Zentrums und dreier Ritter bei einer Stimmenthaltung, also mit der nötigen Zweidrittelmehrheit, angenommen. (Lebhaftes Bravo.) Das Zustandekommen der Verfassungsrevision gilt damit für g e s ich e r t.
Kolonialpofte
— Die Freis. Ztg. schreibt: In dem Strafverfahren gegen die beiden Beamten der Kolonialabteilung Götz und Schneider ist jetzt auch der verantwortliche
Redakteur der Freis. Ztg. als Zeuge vor dem Unter- üchungsrichter vernommen worden. ' Der Redakteur weigerte sich selbstverständlich den Namen seines Gewährsmannes zu nennen. Er erklärte sich aber bereit, beeidigen zu wollen, daß er sein Material nicht von einem Beamten des auswärtigen Amtes erhalten habe. Wie wir erfahren, nimmt die Untersuchung einen stetig wachsenden Umfang an. Unter anderem ist bei einem in Oberschlesien wohnenden Privatmann, der mit den Missionen in Verbindung steht eine Haussuchung abgehalten worden, auf Grund eines Brieses, den man bei einem Kolonialbeamten vorfand.
Aus dem parlamentarischen Rußland.
In der Re ich s dum a erstattete am Freitag Professor Schtscheykin Bericht über die Vorgänge in Bjelostok. Die Polizei und die Truppen, sagt er, blieben untätig, Polizei nahm sogar am Pogrom teil und rief erst dann Truppen zu Hilfe, als die von den Juden organisierte Verteidigung wirksam wurde. Der Redner behauptete, daß die amtlichen Berichte, die von der Polizei und den Befehlshabern des Militärs zusammengellellt worden, unwahr sind. Die Hauptursache des Pogroms sei, daß die Regierungskreise die Juden mit den Anarchisten und jeden Abwehrversuch mit einer Revolte des Heeres identifizierten. Redner bezeichnet es als Pflicht der Duma, eine DUliz zu organisieren, um künftig Pogroms zu verhüten, und ein Gesetz zu beschließen, das den Soldaten gestattet, offenbar ungesetzlichen Befehlen der Befehlshaber den Gehorsam zu verweigern. Wenn die Duma ohnmächtig bleibt, fährt Schtschepkin fort, bann werde Rußland eine Intervention der europäischen Mächte zu dulden haben und zwar nicht nur aus Gründen der Menschlichkeit, sondern auch aus finanziellen Rückss.chten. Die russische Regierung führt Unsinniges in der inneren Politik aus, sodaß sie unter Vormundschaft gestellt werden muß. Rußland wird dadurch nicht geeinigt, denn das russische Volk hat nichts mit einer Regierung gemein, die das Vertrauen der Duma nicht besitzt. (Beifall.)
Jakubson erzählt, daß man in Bjelostok bat, der Duma zu sagen, welche Schrecken die Juden durchgemacht hätten. Die Politik der Regierung, bemerkt Jakubson, ist klar, sie will die Freiheitsbewegung im Blute der schwächsten Rationalität ersticken. Das russische Volk ist unschuldig, aber seine Regierung bedeckt es mit Schande«
*
Priester Afangsiew gibt dem Schmerze und der Entrüstung über die Ereignisse in Bjelostok Ausdruck. In den Herzen der russischen Gouverneure sei Gott erstorben. Sie hätten das Christentum vergessen und badeten sich wie Herodes im Blute der Juden. Der Becher der Geduld sei aber voll. Das russische Volk werde die UebeHäter strafen. Diese mögen empfinden, daß die Stunde des Gerichts nahe fei.
Im weiteren Verlauf der Sitzung geht die Duma zur Beratung des Antrags des Finanzministers, einen Kredit von 50 Millionen für die von der Hungersnot bedrohten Provinzen zu bewilligen, über.
Fürst Lwow schildert die in den betroffenen Distrikten herrschenden Zustände als schrecklich und erklärt, daß dort eine völlige Verwirrung herrsche.
Professor Herz en stein teilt mit, daß der Finanzminister selbst zugegeben habe, daß der Zustand der russischen Finanzen bedenklich fei, und daß der Minister oorgeschlagen habe, für das laufende Jahr eine Anleihe zu genehmigen, bann aber vom Jahre 1907 ab mit einer sorgfältigeren Behandlung des Budgets zu beginnen. Der Redner verwirft den Antrag des Ministers und schlägt im Atomen der Bubgetkommission vor, 15 Millionen zu bewilligen, und ben Rest der Summe durch Abstriche am Budget zu decken. Er sei überzeugt, daß der Minister die Ausgaben für das laufende Jahr herabsetzen kann, und bezeichnet diesen Weg als den einzigen, der von der Duma beschritten werden könne. (Beifall.)
Der Finanöminister verteidigt sein Anlecheprojekt und verspricht, in vollem Einvernehmen mit der Duma vor- zugehen. Es sei aber unmöglich, bie Budgetausgaben in diesem Jahre herabzusetzen.
Roditschew erklärt: Da§ beste Mittel zur Hebung des russischen Kredits sei bie Demission des Ministeriums. Jedes Rücktrittsgerücht verursache an den europäischen Börsen eine Hausse.
Nach einer kurzen Erwiderung verläßt der Minister den Sitzungssaal, wobei einige Mitglieder der extremen Linken rufen: Nieder mit der Regierung!
Die Duma nahm nach weiterer Verhandlung die Vor- schläge der Minister der Finanzen und des Innern mit einem Abänderungsantrage der Budgetkommifsion an, nach welchem an Stelle der geforderten 50 Millionen 15 Millionen zur Linderung der Hungersnot bewilligt werden und der Rest durch Abstriche atl den Ausgaben des Budgets aufgebracht werden soll. Der Antrag der Sozialisten, 50 Millionen durch Abschaffung der Polizei und aus ben Einkünften der kaffer--, lichen Domänen zu beschaffen, wirb abgelehnt.
Heber eine Kais er - Zusammenkunft des deutschen und russischen Monarchen wird auch in Peterhofer Kreisen
m dielen Tagen vielfach gesprochen. Als Treffpunkt ist Danzig genannt.
In Samara meuterte bie gesamte Garnison. Die Unruhen begannen im Busuluk'schen Regiment unb unter den Artilleristen. Ihnen schloß sich das Regiment Borissoglebsk an. Die revoltierenden Mannschaften beabsichtigten nach dem Gefängnis zu marschieren und die politischen Verhafteten zu befreien. Ihre Forderungen sind teils politische, teils wirtschaftliche. — In Miechow im Gouvernement Kielce umzingelten nachts 25 Kosaken einen außer Betrieb befindlichen Kalkofen, in dem sich eine Vomben-Werkstatt befand. Sechs Mann drangen in den Ofen ein. Ein Kosak stieß in den durch eine Steinplatte verschlossenen Keller. Plötzlich erfolgte eine gewaltige Explosion. Das Gebäude flog in die Luft und acht Kosaken mürben getötet, fünf verwundet. — In Zaborze kam es bei einem Zusammenstoß zwischen Polizei und Grubenarbeitern am Donnerstag zu einem blutigen Zwischenfall. Der Polizist Freitag wurde durch einen Wurf mit einer Türklinke im Gesicht schwer verwundet. Dieser zog blank und spaltete dem Arbeiter Oschinski den Schädel. An dem Aufkommen Ofchinskis, der im Krankenhause liegt, wird gezweifelt.
Aus Tokio wird berichtet, daß zahlreiche Flüchtlinge aus Wladiwostok in Japan eintreffen. Die Stadt soll wieder unter der Schreckensherrschaft ber Revolutionäre stehen. Der Pöbel versucht, die Gefängniffe zu erstürmen unb die Gefangenen zu befreien. Wiederholt kam es zu blutigen Straßenkämpfen zwischen Kosaken und Revolutionären. Die Aufständigen fanden Unterstützung durch meuterndeTr uppen. Die Meuterer und die Aufständigen setzten sich in den Besitz mehrerer Geschütze unb beschoffen die Kosaken, welche große Verluste erlitten. Die Verluste an Menschenleben waren auf beiden Seiten enorm. Nach einem Telegramm aus Wladiwostok über Tokio sind 600 Personen wegen Teilnahme an revolutionären Umtrieben in Chardin hingerichtet worden.
Der deutsche „Neichsanz." meldet:
Nach einer amtlichen Mitteilung des russischen Botschasters hat die russische Regierung bie zollamtlicheUeberwachung der Grenze in der Ostsee und ihren Meerbusen v e r f ch ä r s i, um die Einfuhr von Waisen unb Munition nach Rußland auf dem Seewege, entsprechend dem für bestimmte Teile Rußland erlassenen Einfuhrverbote wirksamer als bisher zu verhindere Zu diesem Zweck haben die rllssischen Kriegsschiffe ben Befehl erhalten, den Zollkreuzern der russischen Grenzwache bei bet Verfolgung und Beschlagnahme von Konterbande Hilfe zu leisten. Die Kommandanten der Kriegsschiffe sind nach Maßgabe der russischen Zollgesetzgebung unb des internationalen Seerechts mit der Weisung versehen. Die Zollzone an der russischen Seegrenze erstreckt sich auf drei Seemeilen von der Küste.
Die Gruppe der geeinigten französischen Sozialisten hat eine Tagesordnung angenommen, worin sie Einspruch gegen die Juden-Metzeleien in Rußland erhebt, der Negierung und dem Kapital die Schuld an ben Unruhen zuschiebt, ihre vollste Jdeen-Gemeinschaft mit den russischen Revolutionären ausspricht unb dem russischen Volke ihre Bewunderung aus- d rückt.
Ausland.
Stockholm, 6. Juli. Der Ministerpräsident Lindrnan hat in einem Interview seine 'Absicht angedeuket, _ die Stimmrechtsfrage durch einen Wahlmodus zu lösen, der das Einbringen oppositioneller Elemente in die erste Kammer erleichtern würde.
Haag, 6. Juli. Königin Wilhelmine sieht, wie von zuverlässiger Seite mitgeteilt wirb, ihrer Niederkunft im September entgegen.
Paris, 6. Juli. Finanzminister Poineare äußerte! sich heute nachmittag über ben Budgetvoranschlag im Finanzausschuß des Senats. Jnbezug auf den Wunsch des Ms- schusses, in dem Etat für 1906 außerordentliche Kriegs kredit e einzustellen, bemerkte der Minister, di« Finanzlage sei viel weniger günstig, als man im Juni zunächst geglaubt habe. Das Budget für 1906 werde mit einem Defizit ab schließen, das durch die Eni- steNung der gewünschten Msgaben nur noch vermehrt würde.
— Marine m in i ster Th omson erklärte in der Marinekommission, daß vor Ende dieses Jahres 6 Panzerschiffe auf Stapel gelegt werden fotten. Der Bau sei verzögert worden infolge Erwägung der Frage, ob, wie in England, Turbinen- oder große Schlachtschiffe Verwendung finden sollen. Der Minister betonte, daß Fran k- reich sich anstren gen müsse, nm nicht vom Ms- lande überflügelt zu werden und um den inbezug auf den Bau von Unterseebooten erreichten Vorsprung nicht wieder einzubüßen.
Budapest, 6. Juni. Die ungarische Regierung hat im Einvernehmen mit der österreichischen gegen Serbien die Grenzsperre verfügt, und die Anordnung getroffen, daß der autonome Zolltarif gegen Serbien heute in Kraft tritt, mit der Verschärfung, daß die Vieheinfuhr aus Serbien aus veterinärpolizeilichen Gründen untersagt ist.
Konstantinopel, 6. Juli. "Am 2. d. M. machten 300 türkische Soldaten, unterstützt von 700 arabischen Irregulären, einen Angriff auf einen Transport in der persischen ProvinzPuschtikuh. Mf beiden Seiten wurden mehrere Kämpfer verwundet bezw. getötet. Da infolge der Truppenkönzenttationen weitere derartige Zusammmr- stöße zu erwarten sind, erhielt die türkische Grenzkommisfion Befehl, sofort an die Grenze sich zu begeben.


