°w«
'"«ufeol”" 8lein. * M/’1' 10000 r,nb fc Ä ®«
>ie 3n)e'ten st;.ri ..schon fUr. Jt,etiag °'^en Ml«, 'nQn ein
M o„S Äb« ,In Herr $ 6nl*i '■ Hie „T" ®t!tt n’ä «.nCTM- i« vehr Q[Qrn.ifl fo^ ein. man ipät rc.n sollte, st war i. E^hr, bet '3«itifon ertern aUejn vll90bQrcn dem fteiS, r'e L-.M UÄii^ebi8 i;-ä*s HL-rr 8ium nein erden.
»!ffmc":ciQuS^u6 Wi oeranftaltet am ,/3um, amOberwald. ll5 in Gestalt eines enrichtung der Darm- :in Donnerberg be. i dem Submission?, -drückerei zu vermeiden, r seht zum erstenmale ädtische Arbeiten gemein» en und gemeinsam die
'x Westerwald-Klub J am 11. und 12. August ae und Lage der Stadt flreichen Besucher in jeder er letzten Zeit hat sich der ')§ wicber weiter au§« e§ hat [id) naher btt ine solche in Wiesbaden Ä einem ^ahreSbeikacz .Ojliei: yvootben. Da auch st, sind nunmehr samt» Heller, Dill und Lahn i Ausnahme von Nassau.
es.
Auslösung verfiel in l'ammlung. DerDresch- flfaffen und Höflinge, leistete: „Die ganze verlumpt und verton Schmarotzern und eben und Ehrenzeichen cutschland find langsam ermüden erwehrt haben, denn in der Woche ar- nderttausende von ten, damit die ganze rd aus der Hand fre ien ete sich sehr turnnsch. *31 trete« Nl® “ babur* M**
ft-SSä 'tfernl.
Herder Graf M 4ab en zieren i .dm a, M teilet hervorg vs** f)t »“"i, "erraten * eben f ,£ k-stu-s iqen !p° 7 S-istk-"! MReE „Aem-l der ^«UPP , weniger f-ägrjs StzsS c Kronen ff’fl Dain" »ffÄ s'°:
Herten , ■ I ßu, ult D
Juni
am
Wie reizend bist Du heute!
A £
V --
ö
a E
co 5.
to 5" ä
S ä»
S
8
DB —
Coffi^öo
tDX2td
<rv
3
-OÄ
- g
o 8
a
S<’® <y<C2
ce A
e» ö
| (V-
iäCO
S-
Gl
CO
CT©
? 02
Ob
16,9° C.
3,8° C.
A ö'
5
3 ^A^
” § r- cd r
or
es
Höchste Temperatur
Niedrigste ,
«Sn «5u • , i r
CO —
62 A ©r
62 or
Ö
*- V
M" to
Sag' wodurch
«b
tO <p C« S
5^
L- er ^2 L
5®
BA er* 'S ä
- er o
-? £> ä
gebeten, da die Ehescheidung dock) bereits im Gange wäre, von ihm fortzuziehen, sie habe sich aber desien geweigert und ihm gedroht, daß sie ihn noch so zurr ch len würde, daß er Zeil seinesLebens an sic denken sollte. Als sie dann noch emen Kaffeetopf nach ihm gew orfen, sei er so aulgeregt worden, daß er mit einem HamrNer, den er bei seiner Aroeu benutzte, nach ihr geroorfen habe. Am 3. Juni habe ihn dann seine Fran m seiner Abwesenheit mit sämtlichen Sachen verlaßen; bei seiner Heimkehr von der Arbeit habe er drei leere Zimmer vorgesunden. Zu Gunsten der Frau traten zwei Zeuginnen aut, die mehrfach gesehen haben, daß sie mit Faustschlägen und Ohrfeigen von dem Angeklagten traktiert worden ist. Ter Gerichtshof hielt 60 Mark Geldstrafe coent. 12 Sage Gefängnis für eine ausreichende Sühne. _____
06 Cö
Ö<t5» 2
c G) = S. A
% a
G) =
Lv-
cb ct <$t
S § Ö>
Meteorologische Beobachtungen
der Station tzZicsicu.
5.-6.
5.-6.
Sport
O Fußball. Trotz bei, nicht gerade besonderen Wetters hatten sämtliche hiesige Vereine für einen regen Betrieb zu Pfingsten gesorgt. — Am 1. Feiertag hatte die G i e ß e u e r Viktoria den Marburger Fußballklub zu Gast und Viktoria mußte sich nach wenig niteressanlem Spiel die hohe Niederlage von 8 : 0 Goals getaHen lassen. Marburg war namentlich körperlich stark überlegen und nutzte dies auch ziemlich gewisieuhafl aus. (Halbzeit 2:0). — Die 1. Mannschast des G i e ß c n e r B a l l s p i e l k 1 u b s war nach Gelnhausen gefahren, um gegen den dortigen Fußballklub an- zurreten. Mit 4:3 Goals geschlagen mußte Gießen den Heunweg antreten. — Am 2. Feiertag locht die 1. Mannschaft deSGießener Fußballklubs von 1900 anläßlich des Stiftungsfestes der Offenbacher Kickers daS Retourfpiel gegen diesen Verein in Offenbach aus. Konnte Gießen nn 1. Spiel das Feld mit 6:1 behaupten, so war diesmal das Gegenteil der Fall. Gießen erlitt eine Niederlage von 5 : 2 Goals. Tie Mannfchalt, namentlich die Verteidigung war durch das Fehlen der Akademiker sehr geschwächt und die dalür eingefteüten Ersatzleute versagten vollständig, auch soll Gießen stark mit dem Winde zu kämpfen gehabt haben, desgl. war die Mannschait dem oft mehr rote scharten Spiel bet Offenbacher nicht gewachsen. (Halbzeit 1:5 Goals). — Die 3. Maiinschalt des Gießener F. C. v. 1900 konnte, obgleich mit nur 8 Mann spielend, gegen die 1. Mannschaft des Gießener F. C. 1905 ein unentschiedenes Resultat mit 2:2 Goals erzwingen. — Am 3. Feiertag weilte der Friedberger Fußballklub in Gießen um das fällige Retourfpiel gegen den Gießener F. (L v. 1900 zu erledigen. Friedberg, war dem Anstiirm Gießens nicht gewachsen; vor der Pause 2 Goals und nach der Pause nochmaw 6 Goals war das Endresultat des Kampfes, mit dem sich Friedberg geschlagen bekennen mußte. Gießen zeigte deS oftern ein ziemlich gutes Zusammenspiel, doch war das Tempo infolge der vorangegangenen Strapazen langfam.
2 S u»Co
der schöne Teint? Durch den MvrrlinlinQPifVi Gebrauch der unvergleichlichen iUJIlDVllUSvllü» be/i
sich größere Tarlehensschulden. — In L i e g n i tz verübte eine hysterisch veranlagte Restaurateurswitwe auf den Musikdirektor Mehring vom Grenadierregiment Nr. 7 aus verschmähter Liebe ein Revolver alten tat. Mehring, der von mehreren Kugeln getroffen wurde, mußte in die Augenklinik gebracht werden, da man von einer noch im Kopf steckenden Kugel eine Schädigung des Augenlichtes befürchtet. — In Göttingen zeigte das Thermometer am 6. d. 9)1. früh 1 Grad Kälte. Der durch den starken Frost an den Kulturen bisher angerichtete Schaden in der Provinz Hannover geht bereits m die Hunderttausende. — Zn B o r n ft e ö t bei Potsdam wurde in der vergangenen Nacht der Zigarrenhändler Vierkant aus Potsdam vom Tischler Hetsch auf offener Straße ermordet. Ter Mörder ist ein vielfach vorbestrafter Mensch. — In Gent erregt der plötzliche Tod eines Priesters, der seit mehreren Zähren eine eigene Villa bewohnte, großes Aufsehen. Er wurde im Park seiner Villa als Leiche ausgefunden. Der Leichnam wies verschiedene Wunden aus. Es steht noch nicht fest, ob Selbstmord oder Raubmord vorliegt. Ter Tote war in verschiedenen Lebensversicherungs-Gesellschasten in Höhe von 1200000 Franks versichert. — Ter (jedem Helgoland» und Syltfabrer bekannte) Salonbampfer „Sobra“ der Hamburg-Amerika-Linie stieß auf der Rückfahrt von Helgoland bei Neumühlen mit einem Boot zusammen. Zwei Personen sind hierbei ertrunten.
Gerichtssaal.
— 911 s ideale Ehefrau schilderte der Zahntechniker Ruthensteiner, der sich wegen Mißhandlung seiner Ehefrau vor Gericht in Berlin zu verantworten hatte, die letztere wirklich nicht. Er hat seine Frau 1890 geheiratet, aber bald eingesehen, daß sie nicht nur höchst anspruchsvoll, sondern auch sehr zänkisch und rechthaberisch war. Nachdem er das Ehejoch einige Jahre unter Seufzen getragen habe, sei er im Einverständnis mit seiner Ehefrau auf einige Zeit nach Amerika gegangen. Die Frau zog zunächst zu deil Eltern des Angeklagten, dann aber zu einer Freundin, mit der sie, wie R. behauptet, vielfach Ball-Lokale besucht haben sott. Als er aus Amerika zurückkehrte habe er die Frau erst durch gerichtlichen Rückkehrbefehl zur Wiederherstellung der Ehegemein- schaft zwingen müffen. Von da an habe er schlimme Zeiten durchleben müffen. Er habe eine Stellung bet einem Zahnarzt angenommen gehabt und sei erst immer abends gegen 8 Uhr heim- gekchrt. Fast täglich sei er dann von seiner Frau mit Vorwürfen ‘ und den gemeinsten Schimpf- redeii empfangen worden und diese habe sich ost in solche Wut hineingeredet, daß sie mit allen möglichen Gegenständen, Töpfen, Messern und waS sie gerade taffen konnte, nach i h m geworfen habe Durch gegenseitiges Ueberemfommen wurde die Ehegemeinschast dann wieder gelöst und Frau R. zog von dem Angeklagten wieder fort. Auf ihr Ersuchen habe er sie dann nach längerer Zeit wieder ausgenommen, aber unter ihrem zank- und streitsüchtigen Wesen noch mehr zii leiden gehabt, als früher. Sie sei oft wie eine Furie auf ihn lo: gefahren und beider Llbwehr habe er sie vielleicht unwillkürlich berühren müffen, was ihm jetzt als Mißhandlung aufgelegt werden solle. Am 8. April 1905 habe sie ihm wieder eine furchtbare Szene gemacht. Er habe sie
Universitäts-Nachrichten.
Eisenach, 6. Juni. Zur 2. ordemlicheii Tagung der deutschen Burschenschaften sind 200 Studenten anwesend, die 60 Verbindungen angehören. In den Beratungen wurde beschloffen, unterhalb des Burschenschaflsdenkmals ndch dem Beschluß des Denk- malsauSschufses ein Bursche nschastshaus zu erbauen. Gestern nachmittag zogen die Burschenschafter mit ihren Damen und den alten Herren zum Denkmal, wo Gymnasialdirektor Winkler- Ersurt eine Ansprache hielt. Am abend fand unter dem Präsidium der Burschenschaft Germania (Tübingen) ein Festkommers statt. Aus der Festrede aus die Burschenschast die der Gymnasialdirettor Winkler, ehemal. Mitglied der Burschenschaft ©ermania, übernommen hatte, ist bemerkenswert, daß er die deutschen Burschen eindringlich warnte, die Politik in die Burschenschaft hineinzutragcn und es der akademischen Jugend aus Herz legte, alle religiösen Zwistigkeiten aus der Burschenschaft a u s z u s ch a 11 e n.
22, sr f §
*$
N) ander mit den reichen maurischen Stickereien, die prächtigen orientalischen Brokate sind noch nicht aus Spanien verschwunden.
* Ein dreistöckiges Wohnhaus ohne Treppen steht zu Kotterheidberg, Nachbargemeinde Hüh- scheid. Es ist so an einen Berg gebaut, daß der Eingang des Erdgeschosses sich im Tale, der des ersten Stockwerkes an der Böschung und ^der des zweiten Stockes sich an der vorbeisührenden Chaussee befindet. Das Haus hat also abgeschlossene Etagen im wahren Sinne des Wortes. Ein ähnliches zweistöckiges Haus ohne Treppen befindet sich an dem Heidberger Bach, nahe bei Solingen.
* Ein Seelenarzt der Frauen. Daß einer mit „Frauenkennertum" sein Brotoerdienen ivill, ist nicht neu, aber bisweilen gefährlich. Jetzt interessiert sich die Wiener Staatsanwaltschaft für solch einen Fall. Die Untersuchung geht unter der Marke „Erpressung". Frau P., die Gattin eines hohen Staatsbeamten, verließ nach einem heftigen häuslichen Streit ihre Wohnung und setzte sich, um die erregten Nerven zu beruhigen, auf eine Bank im Prater. Ein eleganter Herr bat in achtungsvoller Weise um die Erlaubnis, sich der Einsamen nähern zu dürfen. Auf gebildete und wohlerzogene Art fesselte er das Interesse der Dame, die es schließlich auch nicht, ab- lehnte mit dem Fremden im Vergnügungsetablissement „Venedig" ein Abendbrot einzunchmen. Der Mann war „Frauenkenner". Er wußte auch, daß Frau P. einen schweren Kummer habe. Er bat sie, chm volles Vertrauen zu schenken, denn seine Kenntnis der Frauenseele habe ihn zum wahrhaften Seelenarzt der Frauen gemacht. Der Frauen, die in trüben Stunden seinen Trost in Anspruch nähmen, seien Legion. Herr K. erklärte sich bereit, der Dame unzählige Briefe zu zeigen, die seine Glaubwürdigkeit bekräftigen sollten. §rau P. wurde neugierig — im Kummer eine verzeihliche Regung — und tarn am anderen Tage in die Wohnung des neuen Bekannten. Sie brachte auch ihre zehnjährige Nichte mit, um das Rendezvous allen Verdachtes ru entkleiden. Herr K. war lieb, zeigte deni Gast eine Menge Briefe, darunter viele mit aristokratischen Wappen, in denen sich unglückliche Frauen den Kummer von der Seele schrieben. Nach einer freundlichen Plauderstunde ging Frau P. heim. Am anderen Tage erhielt sie aber zu ihrer Bestürzung von Herrn K. einen Brief, in dem stand, daß ihm in „Venedig" beim Souper ein größerer Geldbetrag abhanden gekommen sei. Die Dame möge das Geld zurückerstatten, da sonst der Gatte die unerlaubte Intimität mit Herrn K. erfahren müszte. Frau P. war über die Zumutung entrüstet und zeigte den Fall der Staatsanwaltschaft an. Diese meint nun, einem höchst originellen Erpresser auf die Spur ge- konimen zu sein, und hat eine energische Untersuchung eingeleitet. Achtung vor „Frauenkennern"!
* Kleine Tageschrvnik. In dem Konkurse des Leutnants von T e m p s k y beim Husarenregiment Nr. 17 in Braunschweig wurden in der ersten Gläubigerversammlung 80 U00 Mark Passiven bei 3400 Mark Aktiven fest- gestellt. Leutnant von TempSky hatte für Verbindlichkeiten Zeines vor kurzem verschwundenen Kameraden, Oberstleutuauts von Kayser bis zu dieser Höhe Bürgschaft geleistet. Unter den Passiven befinden
° .*-n ; - 2 ® o «
co "<3
A ö-a
3
(S)
G)
Juni 1906
Barometer auf 0° reduziert
c
CJ a c
dey Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
6.
2»
754,4
18,6
8,0
51
NE
2
Sonnenschein
6.
9”
754,1
13,0
8,6
77
ENE
2
Klarer Himmel
7.
7”
753,9
12,2
8,0
75
N
2
Sonnenschein


