an Zwetschen in diesem Herbst gereift sind, mag die Mitteilung illustrieren, das; gestern am Bahnhof Griedel-Rocken- berg aus der Gemarkung Griedel der vierzehnte Waggon gebrochener Zwetschen von einem Händler verladen wurde. Da auch andere kleine Händler in derselben Ge- rnarkung aufkauften, wenn auch nur kleinere Quantitäten, und wenn man erwägt, welche großen Mengen Zwetschen von Kindern und Erwachsenen frisch vom Baum oder in ^-orm von Zwetschenkuchen und Latwerge verzehrt werden, so kann man sich eine Vorstellung von der enormen Ernte machen. — Der Konsum an Seife soll während des NeifenL der Zwetschen auch sehr zugenommen haben. Denn die sorgsamen Mütter waren gezwungen, ihren Lieblingen täglich ein Dutzendmal die braunumrändtzrten Lippen zu waschen. Im Kupferkessel in der Küche oder im Waschhause brodelt das Zwetschenmus. Die ganze Nacht mufe gerührt werden, damit es nicht anbrennt — wie mancher Liebeshandel wird sich in stiller Nacht am dampfenden Kesiel bei dieser rührenden Beschäftigung entwickeln und hoffentlich zu einem guten Ende kommen.
•* Die Liebe macht blind. Die Wahrheit dieses Satzes mußte ein junger Mann aus Mainz an sich selbst erfahren. Er hatte sich sein Lieb in Darmstadt erkoren und wollte am Sonntag dort seine Hochzeit feiern. Als er morgens gegen 9 Uhr den Zug besteigen wollte, ging er in der Aufregung in den nach Frankfurt gehenden Zug. In Rüsselsheim erst entdeckte er seinen Irrtum, wo er denn auch in hellster Verzweiflung auf das Stationsbureau stürmte, um dort nach einem in der Richtung nach Darmstadt gehenden Zug zu fragen. Er mochte sich jedoch die Route üb-rlegen wie er wollte, nirgends fand er einen passenden Zug, der ihn bi? 11 Uhr, dem Termin der Trauung, an die Seite seiner Erkorenen gebracht - hätte. Da kam einem Stationsbeamten ein rettender Gedanke. Er machte auf die Firma Opel-Rüffelsheim aufmerksam, die vielleicht in solch schwieriger Lage mit einem ihrer Automobile rettend einspringe. Richtig, man hatte dort Erbarmen mit dem liebenden Adonis und ließ ihn ein fauckiendeS Töff-Töff besteigen, das ihn zur rechten Zeit an die Seite seines Herzliebs nach Darmstadt brachte.
•* Neuer spanischer Schwindel. Von einem Geschäftsmann in einer Stadt Oberhessens wird uns folgender Brief zur Verfügung gestellt, der beweist, daß die spanischen Schatzschwindler nach wie vor auf die Dummheit Gutgläubiger spekulieren, wenn auch das System des Schwindels von Zeit zu Zeit sich ändert:
Madrid, den 22. Sept. 06. Sehr geehrter Herr!
Als Gefangener hier wegen Bankerott bitte ich Sie, mir zur Zurückziehung von Frs. 800 000 git verhelfen, welche Summe ich in meinem aus einem franz. Bahnhofe lagernden Koffer besitze! Es ist nötig, daß Sie zu diesem Zwecke hierher kommen, um bnrd) Bezahlung meiner Gerichtskosten meine hier mit Beschlag belegten Reisetaschen einzulösen, in denen in einem Geheimfache der Gepäckschein des obengenannten Koffers verborgen ist, und den Sie absolut benötigen, um den Koffer von dem betreffenden Bahnhofe abholen zu können. Als Belohnung für Ihre Mühe und Dienste trete ich Ihnen den dritten Teil der zu rettenden Sinn nie ab. — Aus Vorsicht, falls mein Brief nicht in Ihren Besitz gelangen sollte, will ich erst Ihre Antwort abwarten, nach deren Empfang ich Ihnen sofort die Sache genau schildern und meinen vollständigen Namen bekannt geben werde. Ihre Antwort kann ich nicht im Gefängnis empfangen und bitte ich Sie, nachfolgendes Telegramm an meinen früheren, vertrariten Diener zu wenden, der mir selbes sofort übermittelt. Das Telegramm bitte genau wie folgt abzufassen: Sennor Espinosa — Cardenal Cisneros 48 — cuarto izda — Madrid Libros en camino!
Ich empfehle Ihnen strengste Verschwiegenheit und Ihrer Antwort dringend entgegensehend, verbleibe bis auf weiteres
Ergebenst A. v. N.
NB. Bitte feinen Brief, nur Telegramm senden!
(.) Kinzenbach, 4. DFL Der hiesige Gesangverein Fortuna besteht nunmehr 30 Jahre und hat nm ersten Julisonntag d. I. unter großer Beteiligung seinen Stiftungstag gefeiert. Aus Anlaß des guten finanziellen Ergebnisses dieses Festes konnte der Verein endlich daran denken, seinen Gründern und Ehrenmitgliedern Ehrendiplome zu überreichen. Unter treffend gewählten Worten händigte der Präsident des Gesangvereins am vorigen Sonntag die geschmackvoll ausgeführten Urkunden an die Gründer aus. Herr Jakob Steinmüller stattete als ältestes Mitglied im Namen der also Ausgezeichneten den Dank ab.
x Fellingshausen, 4. Dft. Nunmehr steht unser neues stattliches Schulhaus an der NodHeimer Straße herrlich vollendet da, sodaß die Kinder nach Schluß der Herbstferien ihren Einzug halten können. Zwar wird seine äußere Form von gar vielen getadelt, namentlich weil dem einen Schulsaale an der Straßenseite die Fenster fehlen. Mit Recht werden aber in der Neuzeit alle Schulraume so gebaut, daß das Licht nur von links einfällt. Die neue Schule ist für zwei Klassen und zwei Lehrerwohmmgen eingerichtet, die vollständig voneinander getrennt sind. lieber dem mittleren Eingang steht die Jahreszahl 1906. Der große Spielplatz liegt hinter der Schule und der Garten für die Lehrer vor ihr. Die inmitten des Dorfes gelegene alte Schule soll zu Prioatzwecken verkauft werden. Die Gemeinde Fellingshausen kann auf ihre neue Kirche und Schule stolz fein und dieser- aber vielen Gemeinden als Vorbild dienen.
? Frankenbach (am Dünsöerg), 4. Dft. Mit Oktober d. I. sind es 25 Jahre, daß Herr Joh. Walbrecht das Amt des Gemeinderechners verwaltet. In großer Treue ist er stets allen seinen Pflichten nachgekommen; sein Ehrentag wurde am Dienstag abend im Hause des Jubilars durch eine kleine Feier festlich begangen.
Vilbel, 3. Okt. Das angestrebte Bahnprojekt Vilbel-Homburg v. d. H. wurde durch eine im hiesigen RathauSsaale abgehaltene Versammlung wesentlich weiter gefordert. Als erster Redner sprach Herr Kreisrat Fey über den derzeitigen Stand der Angelegenheit und legte dabei zugleich die Plane vor. Er machte den Vorschlag, der Vorsitzende, Herr Ullmann, möge unter Vorlage eines Planes sowohl bei dem hessischen Finanzministerium als auch bei der Direktion der Preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft sofort persönlich vorstellig werden und dahin wirken, daß der Bahnbau von Hessen oder Preußen, bezw. von beiden Staaten gemeinschaftlich übernommen werde. Sollte dieses Ansinnen wider alles Erwarten abgelehnt werden, so soll sich das Komitee mit einem anderen Unternehmer, eoent. mit einer Gesellschaft ins Benehmen setzen. Der Vorschlag fand einstimmige Annahme.
? Burkhards, 3. Okt. Gestern starb der hochbetagte Kirchendiener Hainz. Eine lange Reihe von Jahren versah er mit großer Treue und Gewissenhaftigkeit seinen Dienst. Ein Beinbruch, den er sich vor zwei Jahren bei Ausübung seines Amtes in der Kirche zuzog, zwang ihn, sein Amt niederzulegen.
Dillenburg, 3. Okt. Heute morgen bald nach 9 Uhr wurden zwei für den Wilhelmsturm von vier hiesigen Herren gestiftete holländische Kanonen (24-Psünder vom Jahre 1812), mit je vier schweren Hengsten bespannt, vom Bahnbofsweg ans durch die Stadt nach der Höhe des Schloßberges gefahren, wo sie auf der unteren Plattform des Wilhelmsturmes Aufstellung stnden. (Anz. f. d. Dillt.)
[] Marburg, 4. Okt. Die Stadtverordneten beschlossen, den von der Stadt erlangten Beitrag zu den Kosten einer Ueberfü hrung am Südbahn Hof vorläufig nicht zu bewilligen. Dagegen fand der Antrag, dem Südbahnhof das elektrische Licht zugänglich zu machen, Annahme.
♦ Essen, 4. Okt. Als heute früh ein Arbeiter des Baugeschäftes Menzer sich vor dem Geschäfte einfand, fand er am Eingänge die Leiche eines Italieners. Der Tote war der Koch einer Jtalienertruppe von 20 Personen namens Arbezzi, verheiratet und 93ater von vier Kindern. Die Leiche wies am Halse mehrere' schreckliche Schnittwunden auf. Der vermutliche Täter ist verhaftet. — Gestern wurde im Stadtwalde durch den Stadtförster ein etwa 35jähriger Mann verhaftet, der dringend verdächtig ist, die Engländerin Lake ermordet zu haben. Er hatte einen Knaben gefragt, ob der Mörder der Engländerin ergriffen sei. Die Verhaftung erfolgte ganz nahe bei dem Tatort. Die Wäsche des Verhafteten soll Blutspuren aufweifen.
* Ein Pistolenduell. In Pest fand zwischen dem Sparkassendirektor Ferdinand Tobo und dem Honved-Ober- (eutnant Ludwig Kovacs ein Pistolenduell statt, bei dem letzterer durch einen Schuß in die Brust lebensgefährlich verletzt wurde.
* Kleine Tages chronik. In Nancy ist das Theater durch Brand zerstört worden. — In Eberswalde haben sim nach zweimaligem mißlungenen Selbsivordversuch Frau Rentier Nehfeldt und ihre 28 Jahre alte Tochter ertränkt. Die Leichen wurden zusammengebunden im Finow-Kanal gefunden. — Der Kapitän zur See und Kommandant des Kreuzers „Großer Kurfürst Friedrich "Wilhelm", Karl von Levetzow, hat durch Selbstmord geendet. Alle Umstände lassen darauf schließen, daß der erst 43 Jahre alte Offizier die Tat in einem Anfälle geistiger Umnachtung verübt hat. — Bei einem Brande im Kaiser Friedrich Kinder-Kranlenhause zu Berlin gerieten fünf schlafende Krankenschwestern durch den Qualm in Erstickungsgefahr, wurden aber durch 'Feuerwehrmänner gerettet. — Der Auswandererdampfer „Charterhouse" ist jnif der Reise zwischen Hoihow und Hongkong seewärts Hamanhead gesunken. Ter Kapitän und 60 Passagiere sind verloren. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Kohsiechang" nahm ein Floß mit 26 Schiffbrüchigen auf.
NLsrversrtüts-Nachrrchten.
— In Marburg ist an der Universitäts-Poliklinik für Ohren-, Nasen- und Halskranke eine Assistenzarztstelle zum 1. Nov. zu besetzen. 1200 Mark Gehalt. Meldungen an den Direktor Professor Ostmann. — Die Gemeindebehörden Jenas haben dem Geh. Medizinalrat Professor M. Seidel zum 70. Geburtstag das Ehrenbürgerrecht von Jena verliehen.
— Der Professor am "bischofl. Priesterseminar in Mainz, Dr. theol. Philipp Kneib wurde, wie wir bereits meldeten, als Nachfolger des verstorbenen Prof. Tr. Hermann Schell zum ordentlichen Professor der Apologetik und vergleichenden Religionswissenschaft an der Universität Würzburg ernannt. Geboren 1870 zu Zornheim bei Mainz, besuchte Kneib die vhiloso- phisch-theolog. Fakultät des Mainzer Priesterseminars und dann die Würzburger Universität, wo er 1896 auf G-rund der Dissertation: „Die Willensfreiheit und die innere Verantwortlichkeit" promovierte. Die Priesterweihe erhielt er in Mainz. Dann war Dr. Kneib zunächst in Mainz als Kaplan und als erster Lehrer an der Vorbereitungsschule in Seligenstadt tätig und habilitierte sich 1900 als Dozent der Moral am Priesterseminar zu Mainz. Seine Habilitationssch.iU behandelte „Die Unsterblichkeit der Seele, bewiesen aus dem höheren Erkennen und Wollen". 1903 wurde Kneib zum ordentlichen Professor für allgemeine und spezielle Moraltheologie am Mainzer Priesterseminar ernannt. Pros. Kneib veröffentlichte u. a.: „Wissen und Glauben", „Die Beweise für die Unsterblichkeit der Seele, aus allgemeinen philosophischen Tatsachen neu geprüft", „Die Jenseitsmoral im Kampfe um ihre Grundlagen". Er war im Herbst 1904 bereits für die Apologetik- Professur in München vorgeschlagen.
ZCuitff und LMssenschaft.
R. B. Darmstadt, 3. Okt. Jur H o f t h e a t e r kam heute abend als erste Novität der neuen Spielzeit das Lustspiel von Karl Rößler „Das Lebens fest" zur Aufführung. Es ist eins der zahlreichen Stücke ans dem fidelen Künstlerleben, die amüsieren, ohne sich jedoch ein längeres Bühnenleben sichern zu können. Das Werk spielt in einem Malerdorf bei München und zu den üblichen, in finanziellen Schwulitäten sich bewegenden Malern und Malerinnen gesellt sich zur höheren Heiterkeit noch eine emanzipierte Schriftstellerin und lebhaftes Automobilgeflöte, sowie eine höhere Kvnrmerzienratstochter Lulu, die nicht ungeschickt an- und durcheinander geworfen werden, grab’ wie es dem Schöpfer des Opus am effektvollsten erscheint. Dank der unter Herrn Hackers Regie erfolgten winksamen Darstellung, um die sich besonders die Damen Frl. Eichelsheim und Treitz, Frau Rudolph und die Herren Löhr, Wendt, Wagner, Conradi u. a. verdient machten, sand das Lustspiel einen freundlichen Heiterkeitserfolg.
— Unter ihren offiziellen Theaterzettel hat die Direktion des „Berliner Theaters" folgende Belehrung gesetzt: „NB. Es wird sicher keinem Gebildeten einfallen, während einer Vorstellung laut „Schulze" oder „Kotze" zu rufen. Aber ganz denselben Schall durch lärmendes Husten hervorbringen — das scheint immer noch manchem normal. Da ich meine verehrten Gäste in ihrem Genuß nicht stören lassen will, so mache "ich jene Einzelnen, die laut und rücksichtslos husten, ohne das Taschentuch vorzuhalten, wodurch der stärkste Husten unhörbar wird, darauf aufmerksam, daß die Logendiener angewiesen sind, das geehrte Publikum in seinem berechtigten Verlangen nach Ruhe zu unterstützen." Ferdinand Bonn, der Direktor dieses Theaters, hat übrigens soeben nach dem ungewöhnlichen Erfolg seines „Sherlock Holmes" eine zweite Defekt i v k o m ö d i e vollendet, welche ebenfalls ihre Motive aus der Romanserie von Conan Dohle nimmt. Das Stück wird unter dem Titel „Der Hund von BaSkerville" (es ist dies der Titel eines Romans ven Canan Doyle. 2. RetD seiner Znt abwechselnd mit „Sherlock Holmes", dessen zweiten Teil es bildet, am „Berliner Theater" gespielt werden.
— Vom Schor nsteinfeger zum Heldentenvr. Am Stadttheater in Erfurt betrat jetzt Hans Ellenson als Eleazar in der Oper „Die Jüdin" zmn ersten Male die Bühne. Tort wurde fein hervorragendes Stimmaterial entdeckt, und es fanden sich Gönner, die dem jungen Mann Gelegenheit zum Studium boten. Der Erfolg seines Gastspiels war über alle Erwartung groß. Der Künstler wurde auf zwei Jahre für die Erfurter Bühne verpflichtet.
Xpattöcl rrnd Verkehr», VoLkswirtschcrft.
* * Nene Reichsbank st elle. Am 16. Oktober d. I. wird in Eham (Oberpfalz) eine von der Reichsbankstelle in Nürnberg abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.
Vom Berliner Geldmarkt. Obwohl die Bank von England ihre Zinsrate auch 'gestern Donnerstag nicht erhöht hat, rechnet man in Berliner Börsenkreisen damit, daß die Reichsbank ihren Diskontsatz nächste Woche erhöhen wird. Ueberwiegend wird auch angenommen, nach den Anforderungen, die in neuester Zeit wieder an das Institut gestellt wurden, daß die Erhöhung gleich ein volles Prozent, also auf 6 Prozent, betragen wird. Im vorigen Jahre hat man eS fortgesetzt mit der halbprozentigen Erhöhung versucht und die Folgen sind nichts weniger als günstig gewesen, lieber die weitere Zukunft des Geldmarktes ist man auch schon jetzt nicht optimistisch gesinnt. Geld wird jedenfalls zu Schluß des Jahres recht teuer Werden, wenigstens nicht billiger als i. V. Erwähnt möge noch werden, daß die Seehandlung die Börse bis jetzt in außerordentlicher Weise unterstützte, da erfahrungsgemäß sich auch die Bedürfnisse des preußischen Staates zu Jahresende stark steigern.
Preiserhöhungen. Das Siegerländer Noheisensyndikat wird in der demnächst ftattsindenden Ausschußsitzung die Erhöhung der Verkaufspreise um 10 Mark für das 1. Quartal 1907 und die Erhöhung der Verrechnungspreise für das 4. Quartal 1906 um 3—4 Mark beantragen. — Achtzehn mitteldeutsche und sächsische Eisengießereien haben der Kundschaft mitgeteilt, daß die Verkaufspreise für Emailguß um 5 Prozent erhöht sind. ———» '
NachrSehtnr.
Evangelische Gemeinde.
17. Sonntag nach Trinitatis, den 7. Oktober: C&ottec.MenfL
In der Stadtkirche.
Vormittags 9V? Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer D. Sch losser.
Abends 8 Uhr im Matthäussaal: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäus gemeinde, wozu auch die Neukonfirmierten eingeladen werden.
Mittwoch, ben~ 10. Oktober, abends 6 Uhr im Markussaal: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Marku s- gemeinbe.
Donnerstag, den 11. Oktober, abends 8 Uhr im Matthäussal: Bibelstunde (Fortsetzung der Auslegung der Offenbarung Johannis). Pfarrer D. Schlosser.
Der Frauen Missionsverein wird Dienstag, den 1 6. Oktober, wieder seinen Anfang nehmen und von 4 bis 6 Uhr im Matthäussaal gehalten, wozu die Mitglieder hierdurch herzlich eingeladen werden. Weitere Teilnehmerinnen werden sehn willkommen jein. Auskunft erteilt Pfarrer D. Schlosser.
Irr der Johnnneskirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrassistent Steiner.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrassistent Steiner.
9(m nächstfolgenden Sonntag, den 14. Oktober, kirchliche Feier des E r n t e - D a n k f e st e s.
An diesem Tage wird nach allen Gottesdiensten eine besondere Kollekte für die Armen erhoben. An demselben Tage beginnen die Abendgottesdienste um 5 Uhr.
Der Konfirmandenunterricht für die Matthäus-, Markus-, Lukas- und Militärgemeinde beginnt am Montag, den 15. Oktober, und wird an jedem Montag und Donnerstag, für die Knaben von 3 bis 4 Uhr, für die Mädchen von 4'/. bis 5'/4 Uhr gehalten.
Die Anmeldungen dazu werden erbeten:
1. Für die Matthäus gemeinde: Donnerstag den 11. und Freitag den 12. Oktober, jedesmal in der Zeit von 12 bis 1 Uhr und von 5 bis 6 Uhr nachmittags, im Pfarrhause, Kirchstraße 1.
2. Für die Markus gemeinde: Montag den 8. und Dienstag den 9. Oktober, jedesmal von 12 bis 1 Uhr und 3 dis 6 Uhr nach- mitiags, im Pfarrhause, Kirchstraße 5.
ß. für die Lukas- und Militärgemeinde: Montag den 8. und Dienstag den 9. Oktober, von 12 bis 1 Uhr und von 2'/, bis 5'/i Uhr nachmittags, im Konfirmandensal der Lukas- gemeinbe.
- Die Formulare zur Anmelbung finb bei den Schulbienern zu beziehen. Die Eltern werben gebeten, bas zweite Blatt abzutrennen und ausgesiillt mitzubringen.
Die feierliche Eröffmmg des Konfirmandenunterrichts findet Sonntag den 14. Oktober statt und zwar
in der Stadtkirche für die Ma r k us gemeinde im Anschluß an den Hauptgottesdiensk, für die Matthäus gemeinde im Anschluß an den Äbendgottes- dienst,
in der Johanneskirche für die Lukas- und Militärgemeinde im Anschluß an den Hauptaottesdienst.
Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden nebst der Gemeinde hierzu eingelaben.
Wegen des Konfirmandenunterrichts für die Johannes- gemeinde werden seinerzeit die notigen Mitteilungen gemacht werben.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 6. Oktober:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beichte.
Samstag nachmittag und abend und Sonntag morgen wirb ein f r emb er Priester Beicht Horen.
Sonntag, b en 7. Oktober:
18. Sonntag nach Pfingsten.
Roseukrauzfest.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor unb in berfelbcu Austeilung ber heil. Kommunion.
w um 8 Uhr: Die zweite heilige Meße.
„ um 9'/2 Uhr: Hochamt mit Prebigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranzanbacht mit Segen.
An ben Werktagen ist täglich des Abenbs um 61/, Uhr Rosenkranzanbacht mit Segern
Ich fm -ich i>bcr Wirklich nicht 6eiireifen, Fritz! /jj&n ~a plagst d" bid) nun seit Wochen mit beinern Katarrh herum, laßt dir die Saune verderben unb wirst deines Lebens nicht froh — und doch gidl's ein verblüffend ein- mches Mittel, dich von allen Beschwerden zu befreien unb CÄS Lebensfreude wieder zurück zu erobern: Kauf dir
’ e’nc schachtel Fays achte Sodener Mineral-Pastillen; ich garantiere dir, daß Fays ächte Sodener mit allen Be- schwerben schnell und gründlich aufräumen. Die Schachtel » kostet 85 Pfg. und ist überall erhältlich. |hv12/9
J>n Anschluß an die „Kunsterziehung in der Schule" bringt die bek. Theefirma Meßmer (Frankfurt a. M.) hochkünstlerische Stundenpläne, Originalarbeiten von Professor von Volkmann und H. Schroedter heraus. Sie sollen die bisher üblichen, geschmacklosen Stundenpläne verdrängen und Liebe unb Verstänbnis zur Kunst wecken. Schüler erhalten biese reizvollen Drucke in M. T. Verkaufsstellen gratis. (hv579
Couverts mit Firma ®
VrW'sche Universitäts-Druckerei.


