Allen Freunden und Bekannten, die beim Hinscheiden der
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„ der Bank für Handel
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pellimg ist der Wschluß brr gen. Anleihe sehr unwahrscheinlich flcr-orbcn.
(öritiinal-Draölmcßnnflfn.
Die Beisetzung des Staatsministers Rothe.
R. B. Darmstadt, 1. Febr. Soeben fand die Bei- fehung der sterblichen Hülle des verstorbenen Staatsministers Dr. Rothe in feierlicher Weise und unter außerordentlich zahl- reicher Beteiligung der Beamtenschaft und der Bevölkerung statt. Um V, 11 Uhr fand im kleinen Saale des Ministerhotels die feierliche Einsegung der Leiche statt, zu welcher Feier außer den zahlreichen Verwandten des Verblichenen S. K. £>. der Großherzog, die Minister Gnauth und Ewald, der hessische Gesandte in Berlin, Dr. von Neidhardt, die Kammerpräsidenten und die höchsten Beamten erschienen waren. Pfarrer Velde feierte in seiner Gedächtnisrede den verstorbenen Staatsmann als einen Mann des Friedens und der Versöhnung und besprach seine erfolgreiche berufliche Tätigkeit und Fürsorge für seine Familie.
Punkt 11 Uhr setzte sich der Trauerzug in folgender Ordnung in Bewegung: Der Vorstand des Polizeiamts Darmstadt und eine Abordnung der Schutzmannschaft, die Studentenschaft (sämtliche studentische Korporationen mit etwa 25 umflorten Fahnen), die Kapelle deS Leibgarde-Neguuents. jbie Kanzleidiener der Ministerien, die Bnreaubcamten der Ministerien, der Oberbürgermeister, die Beigeordneten und die Stadtverordneten der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, her Oberbürgermeister, die Beigeordneten und die Stadtverordneten der Provinzial Hauptstadt Mainz, die Geistlichkeit, der persönliche Diener deS Verstorbenen.
Der Leichenwagen, der amtierende Geistliche, die leidtragenden Angehörigen, das Großh. Staatsministcrium und der Großh. Gesandte in Berlin, die Mitglieder der standes- herrlichen Familien und deS diplomati'chen Korps, die Ehefs der Hokämter, die Adjutantur und der Vorstand des Großh. Kabinetts, die Generalität, die 1. und 2. Kammer der Stände (beide fast votlzählia), die Wirklichen Geheimen Räte, die Präsidenten der Landeskollegien, die Geheimeräte und die Rektoren der Landes-Universität und der Technischen Hochschule, die Staats» und Reichsbeamten, sowie die Dozenten der Landes-Universität und der Technischen Hoch chule, die Offizierskorps und Militäibeamten, die Deputationen und die sonstigen noch vielen hunderten zählenden Leidtragenden.
Der Zug ging von der Neckar straffe durch die Rhein- straße, über den Marktplatz, durch Kirchstraße, Kapellstraße, Mühl st raße, Nieder-Ramslädterstraßc nach dem Friedhof. Tie Studentenschaft bog vor der Fricdhofallee ab und nahm von da bis zum Eingang des Friedhofs zu beiden Seilen des Weges Ausstellung.
Am Grabe sprach der amtierende Geistliche ein kurzes Gebet und segnete die Leiche ein, da der Verstorbene den Wunsch ausgesprochen hatte, daß sonstige Traucrkundgebungen, Reden usw. unterbleiben sollten.
Die Landes Universität war durch S. Mag. Rektor Geh. Hofrat Professor Dr. Behagtzel, die Dekane der vier Fakultäten und eine Abordnung der Studentenschaft in vollem WichS vertreten. Als äußeres Zeichen ihrer Teilnahme widmete die Landesuniversität dem Entschlafenen eine Kranzspende.
Im Auftrag deS Staatsministeriums hatte bereits gestern nachmittag der Geheimcrat Braun einen kostbaren Kranz an der Bahre des Verstorbenen niedergelegt. Ter von der 2. Kammer der Stände gewidmete Lorbcerkrauz trug auf der Schleife die Widmung: „Dem Staatsminister Rothe in Anerkennung seiner hohen Verdienste um des Volkes Wohl das dankbare Hessenland".
*
Berlin, 1. Febr. Professor Robert Koch hielt in der Berl. Medizinischen Gesellschaft einen Vortrag über die Ergebnisse seiner vorjährigen Forschungsreise in Ostafrika, soweit sie das in dieser Kolonie einheimische Nückiallfieber betrifft. Nach Kochs Ansicht dürfte ganz T e u t s ch -- O st - afrika vom N ü ckfa l l f l e b er verseucht sein. Die Verhandlung hat bisher keinen Erfolg zu verzeichnen gehabt, doch hält Koch es nicht für ausgeschlossen, daß man wie bei der Malaria ein Mittel oder Serum finden werde.
Köln, 1. Februar. Der Kriminalpolizei ist es gelungen, den Eisenbahnräuber zu verhaften, der während der Fahrt in Eisenbahnabteile zweiter Klasse einstieg und nach Ausl 0 schung des Gaslichtes die Passagiere überfiel und beraubte. Der Täter ist ein ehemaliger Lokomotivheizer, der auf die Waggons kletterte, das Licht auslöschte und dann die in dem dunkelen Abteil befindlichen Passagiere übei fiel.
Köln, 31. Jan. Der „Köln. Ztg.* wird telegraphiert: DaS bisher wichtigste Ergebnis der Konferenz in
Algeciras ist, daß die übrigen beteiligten Staaten bte, Gewißheit e. langten: Deutschland beabsichtige kein e, Ueberrafchung, sondern vertrete nur die „offene Tür^. Infolgedessen kann man sagen, der heutige Standpunkt' Frankreichs ist verhältnismäßig isoliert, Deutschland hat alle Staaten für sich, die nicht durch Sondervorteile vor der Konferenz für Frankreich gewonnen waren. Zu letzteren gehört England, das durch den englisch-französischen Vertrag verpflichtet ist, Frankreich diplomatisch zu unterstützen. Daran wird der englische Regierungswechsel nichts ändern. Hinsichtlich des spanisch- französischen Vertrages läßt sich nichts sagen, doch verteidigt ein Teil der spanischen Presse den Status quo und die „offene Tür". Man kann jedenfalls behaupten, daß bis jetzt die Anhänger der , offenen Tür* auf der Konferenz numerisch überwiegen.
Tokio, 31. Ian. Ter Kaiser stiftete zur Unterstützung der von der Hungersnot betroffenen Bevölkerung 50 000 Acn. Rach den letzten Berichten beträgt die Zahl der vor Hunger Gestorbenen nahezu eine Million. Tie Mittel zur Linderung der Rot kommen jedoch nur in unzulänglicher Weise zusammen.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 1. Febr. (Telegr. Ong.-Berickt de- , Niest. Anz."0 Amtliche Notierungen der heutigen Vieb markt. d reife. Zum .Verkaufe standen: 7 Ochsen, 0 aus Oesterreich 1 Bullen, 0 aus Oesterreich, 30 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 788 Kälber, 172 Schale und <?äuunel, 19 Ziegen. Bezahlt wurde für 1 llllPfd. Schlachtgewicht: Ockfen 1.Qualität 77 bi5 80 Mk., 2. Qual. 70—73 Alk., 3. Qual. 65-66 Mk.; Bullen 1. Qual. 66-68, 2. Qual. 00—CO; Kühe 1. Qualität 68-69 Alk., 2. Qual. 62-64 Mk., 3. Qual. 45—46 Mk., 4. Qual. 41—43 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 86—90 Pfg., Lebendgewicht 52—54 Psg-, 2. Qualität 81-86 Pfg., Lebendgewicht 48 51 Pfg., Schlacktgew. 60—65 Psg.; Schafe: 1. Qual. 74—76 Pfg., 2. Qual. GS—70 Psn. Geschäft: bei Hornvieh lebhaft, kein Ueberstand, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
Limburg a. d. L., 31. Jan. Frachtmarkt. Durch- schnittsvreise vro Molker. Roter Weizen 15.20 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn Mk. 12.50, Gerste 10.00 Mk., bafer 7.90 Mk„ fmter alt 0 00, Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Bll.
1$ <a I § ■ © i © v. Mk.1.10 ab
— Zollfrei! — Master an Jedermann! —
। 0*/, Seidenfabrikt Slennebcrc, Meirich.
geb. Freiin Nordeck zur Rabenau
hierdurch unseren herzlichsten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Nordeck zur Rabenau
Julie Freifrau von
Gießen (Steinstraße 71), Darmstadt, den 1. Februar 1906.
Die Beerdigung findet Samstag, den 3. d. Mts,, nachmittags 3% Uhr
von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.
750
ihre Anhänglichkeit Teilnahme für uns
und Verehrung für in so hohem Masse
die Entschlafene und ihre bewiesen haben, sagen wir
gestern mittag nach kurzem Krankenlager, im 81. Lebensjahre, sanft verschieden ist.
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel
geb. von Wallenberg im Namen der Hinterbliebenen.
Giessen, den 31. Januar 1906.
Herr Friedrich Backhaus
Kanzlciinspektor i. P.
im
B31/1
45
rhenrnatlsche, Hercnschnst, Reisten: beste Einreibung D18/i
im
Wagner.
soll auf
4
90
13
31
19
51
27
57
54
8
bis zmn mit ent»
Wetzlar, den 29. Januar 1906. Der Kreisbaumeister W. Witte.
©immer, Eduard, Schneider.
Gießen, den 31. Januar 1906.
Großherzoglicke Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Eursckmaun.
zimmer des unterzeichneten Werks einznseben. Angebote find 10. Februar d. I., nachmittags 3 Uhr, verschlossen und sprechender Aufschrift verleben an genannter Stelle einzureichen.
Gießen, den 30. Januar 1906.
Städtisches Elektrizitätswerk Gießen.
S t 0 l t e.
Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Kückel.
Das Nutzholz kommt nachmittags von 1 Uhr ab Distrikt Berg zum Ausgebot.
Fellingshausen, den 31. Januar 1906.
Der Bürgermeister
Großherzogliche Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß.
Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert.
Holz 13 32
Wirkt nicht wie die spirituöseu Einreibungen nur schmerz- ablenkeud durch Hautreiz, sondern S alit vernichtet die Krankheitsursache. Fu 2lpotheken Flaschen zu Mk. 1,20 n. 2,—.
sprechender Aufschrift vergehen an genannter Stelle eiuzureichen. Gießen, den 3". Januar 1906.
Städtisches Elektrizitätswerk Gießen.
S t 0 l t e.
Jagd-Verpachtung.
Dienstag, den 6. Februar d. I., nachmittags P/2 Uhr, die hiesige Gemeindejagd, bestehend in Feld und Wald unterzeichneter Bürgermeisterei in II Abteilungen oder
Dcrbsiangeu:
649 Fichten und Lärchen = 43 cbm, bis 13 cm stark, bis 13 m lang, zu Sparren, Leiterbäumen. Geruststangen u. f. w. geeignet.
Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Weberschneise im Jungwald bei der Grube Johanna. — Aipang mit den Buchenstämmen Bu tzbach, 28. Januar 1906.
auch zusammen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet umfaßt ca. 1700 Hess. Morgen und liegt rechts und links an der Bahnstation Lumda, der Bahn Lollar—Grün- berg. Die Jagd zeichnet sich durch einen guten Rehbestand aus. Lumda, den 22. Januar 1906.
Holzverfteigerung.
Dienstag, den 6. Februar d. Js. sollen im Gemeindewald Fellmqshausen nachstehende Holzarten versteigert werden.
Buchen: 33 Rm. Scheit, 28 Nm. Knüppel, 260 Nm.
Reiser II., 60 Nm. III., 18 Rm. I V. Klaffe, 15 Rm. Stockholz.
Kiefern: 25 Stück von 3—10 Mtr. Länge, 25—40 Ctm. Durchmeffer, 29 Nm. Scheitholz, 8 Rm. Knüppel, 237 Nm. Reiser III. Klaffe, 45 Nm. Stockholz.
Der Anfang ist vormittags 10 Uhr am Dunsbergturm.
HoZ zv erste igerrm g.
Montag, den 5. Februar von vormittags 10 Uhr an soll im Gruninger- und Dorfgiller-Markwald folgendes!
Liefermrfts-Vevgebnttg.
Die Lieferung von ca. 360 cbm Lahnkies für die in den Betriebs- jähren 1906 und 1907 zu legenden Kabel soll öffentlich vergeben werden.
Die Bedingungen sind während der Diensistunden in dem Amts-
Ban- u. Nutzholz-Versteigerung
im Butzbacher Wald.
Montag den 5. Februar werden in den Distrikten Jungwald, Dillenberg und Zipfen des Butzbacher Stadtmaldes versteigert: Stämme:
Verdingung.
Die zum Anbau der Äirche in Hochelheim erforderlichen Bauarbeiten und Lieferungen (Erd- uud Maurerarbeiten, Maurermaterialien, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Klempner-, Schreiner-, Schlosser-, Glaser- und Anstreicher-Arbeiten), sollen öffentlich
Dienstag, den 6. Febr.: Rach Zusammenkunft 10*/4 Uhv Eickberg bei Ro. 4 aus 1) Eichberg, Bucke Rm.: 350 Sckeit, 70 Brügel, 45 Stöcke, 200 A'treiser. 2) llnvorgezetgt anS^llte- gericht, Wingerte, Lauterbachswäldchen : Bucken Nm.: 7 Scheit, 40 (Blonunvvüqel, 360 Stamm-, 32 Zopf-Reiser, 146 Ficktenreis- stangen, 3,91 Fm. (für Wagner). 3) aus Borngraben, Biberloh, BolpertSkops, vrlashan: Bucken Rm.: 9 Scheit H. Kl., 20 abstdge. Prügel, 50 Stöcke, 75 Reiservrügel, 90 Stamnt-, 130 Ast- und Zopfreiser. 4) ans Giebern: Bucke Rm.: 35 Stöcke I. Kl., 35 Reiservrügel. 5) aus Betten: Bucke Rur.: 1 Stock I. Kl., 19 Reiservrügel. Slämute: 17 Eichen — 2,40 Fm., 4—12 Mtr. lang, 12—17 Et in. Durchm., 3 Birken, 0,55 Fm., 4—8 Mtr. lang, 17—22 Ctm. Durckm., Stangen: 26 Eicken, 1,49 Fm. (Waguerholr). 6) Kohlreiscr und Leseholz aus genannten Distrikten släckenweise. Ansgeuommeu Ord.-Ro. 1, Eichberg, kommt das übrige Holz nach 12 Uhr an der Eickbergswiese unvorgezeigt zum Ausgebot.
Liesernngs-Vergebiurg.
Tie Lieferung von Ringos, nfteiuen, HinterinanerungSklin ier II Sorte, ca. 40- bis 50 0i'0 Stück für die in den Betriebsjahren 1906 und 1907 zu legenden Kabel soll öffentlich vergeben werden.
Die Bedingungen sind während der Dieuststnnden in dem Amtszimmer des unterzeichneten Werks einzufeben. Ang.bote find bis zum 10. Februar d. I., nachmittags 3 Uhr, verschlossen und mit ent»
vergeben werden. Plan, Anschlag und Bedingungen liegen im Geschäftszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht auf. Angebote sind daselbst bis zum Samstag, dem 10, Februar, mittags 12 Uhr einzureichen.
Verdingung.
Das Setzen und Reinigen der Oefeu in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 19)6 07 soll
Samstag, den 10. Februar d. I., vorm. 11 Uhr
öffentlich verdungen werden.
Tie Bedingungen liegen auf unserem Bureau, Zimmer Ro. 3 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzuretchen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 1. Februar 1906. B1/,
Städtisches Hochbauamt.
Kerbel.
Stück Eichen-Terbstangen (Wagnerholz)
Fm. Eicheu-Grubenholz
Der Anfang ist an der Kreisstraffe Dorfgill-Garbenteich
versteigert werden:
Fm. Eichen-Schnittholz bis 79 Ztm. mittl. Durchm.
Fm. Eichen-Bau- und Werkholz bis 58 Ztm. mittl.
Durchmesser
Fm. Buchen-Stämme, hierbei 8 Fm. von 50—68 Ztm, Durchmesser.
Fm. Fichten- und Kiefem-Bauholz bis 16 Mtr. Länge
BekanntmachnnH.
In der Bekanntmachung vom 20. Januar l. Js. betr.: Die Wahlen der Beisitzer für das Gewerbegericht Gießen ist in der 2. Bor^ fchlagSliste für Beisitzer aus dem Kreise der Arbeiter zu lesen: No. 7.
Holzversieigernng
der Gräflichen Oberförsterei Laubach. B”/,
@id),n = 15.80 ctm (30-40 cm |lar!) | Schn!„b°!z, Brn.holz, : z 13.70 : ae-24: : ii W-gn-rh-lj.
Buchen = 19,79 cbm (30—52 cm stark), Schnitt- n. Wagnerholz, Weißlanuen — 13,53 cbm H2—29 cm stark, bis 17 m fang'), Fichten und Lärchen — 10,75 cbm (12—30 cm stark, bis 18 m lang), Kiefern = 3.91 cbm (20—39 cm stark);


