Ausgabe 
5.8.1905 Erstes Blatt
 
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Telephonischer Kursbericht*

Fran klärt a. M., 5.

im 70. Lebensjahre.

Lollar, den 5. August 1905.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 6. Angnst, nachmittags 2 Uhr statt.

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Fronhausen, den 3. August 1905.

05204

D*/.

. 209 30 . 193 80 . 145.90 . 159 50

. 17100 . 144.50

. 18.90

. 263.50

. 249.40

. 220 25

. 100.90

. 96.65

. 138 50

3V2°/u 30/n 3/*% 3 °/o W/n

Türkenlose 4% 0riech. Monopol.-Anl.

67.60

67.45

88.80

134.60

55.50

Ungar. Goldrente Italien. Rente , Portugieser I , Portugiesen. HI Unit. Türken .

4% 40/n

4% 30/

1%

3°/0 Mexikaner . . 4,/«/1/n Chinesen . . Electric. Sohuckert .

Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges Oesterr. Staatshalt)! .

Lombarden . . , Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . . .

Staatschatzscheine .

cherichtslaal

London, 4. Ang. Der Journalist Brailsford und der Gchausviller Maeonlloch standen beute vor dem Gericht unter der Anklage, sich durch falsche Angaben vom Auswärtigen Amt Pässe nach Rußland verschafft zu haben Lne wur­den des Betruges für schuldig befunden, zu je 500 Pfund Geldstrafe verurteilt und bis zu deren Zahlung in vast ge­nommen.

Literarisches.

T i e Kunst. Monatshefte für freie und angewandte Kunst (München, Verlagsanstalt I. Bruckmann A.-G. Preis vierteljährlich 6 Mark.) Juliheft 1905. Tie freie Kunst ist in dem vorliegenden Seite durch xroei umfangreiche Aufsätze über die Ausstellung der Wiener Sezession und über die Internationale Kunstausstellung in Venedig vertreten, die eingehend besprochen sind und deren Gehalt uns durch zahlreiche vortreffliche Abbildungen ihrer besten Dar- stellunqen vermittelt wird. Der dekorative Teil des Heftes ist einzig Peter Behrens gewidmet, in desien eigenen Typen gebrückt und illustriert mit seinen Werken, die sich über ein weites Schaffens- Gebiet erstrecken, betätigt sich doch Behrens in ofien Zweigen der angewandten Kunst.

Kolranntmachung.

Die unterm 15. Juli 1905 angeordnete Sperre dep Weserstraße zwischen Nordanlaae und Steinstraße roirfr1 hiermit aufgehoben.

Die unterm 15. Juli 1905 angeordnete Sperre bet Steinftraste zwischen Weser- und Eberstraße wirb hiermit., aufgehoben.

Gießen, ben 4. August 1905.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Todes-Anseige.

Gestern abenb 7 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiben unser lieber, guter Gatte, Vater, Schwiegervater unb Großvater Herr Schneidermeister Philipp Zeug

Danksagung

Für bie vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei bem Ableben unseres lieben, unvergeßlichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Schwagers unb Onkels

Hem I. C. Ruth II. sagen wir unfern herzlichsten Dank.

Zm Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau I. C. Ruth II. Wwe.

Jngolsta dt, 5. Äug. Ein schweres Eisenbahn­unglück ereignete sich gestern abend um 11 Uhr auf dem hiesigen Hauptbahnhof. Der v-Zug hätte eine Stunde Verspätung. Der Lokomotivführer wollte diese wieder ein­holen und ftihr mit vergrößerter Geschwindigkeit. Kurz bevor der Zug den Nordbahnhof passierte, sprang ein Wagen aus dem Geleise, wodurch der ganze Zug umgeworfen wurde^ Der Zugführer und der.Heizer waren sofort tot, 10 Passa­giere wurden schwer verwundet.

London, 5. Ang. Der englische Auto mobile klub beschloß, sich für das G ord on -Bcnnett-Rennen im Jahre 190 6 nicht zu nennen.

Paris, 5. Ang. Die Syndikatskammer der Zucker- fabrikanten beschloß heute bei der Bank von Frankreich aus das Dringendste dahin vorstellig zu werden, daß von der Bank die größten Erleichterungen für die L ombar­dier ung von Zucker gewährt werden, damit die Zucker- indul'trie ihre Verkäufe in Zwischenräumen vornehmen könne.

Rom, 4 Ang. Hier gingen heute Gerüchte um von einer schweren E r k r g n kn n g'd e s Papstes. Hierzu erklärt Dr. Lapponi, daß der Pavst M'ttwoch nacht einen sehr leichten Anfall von Gicht batte, dw gestern vollkommen wieder verschwunden war. Der Papst emvsina beute zablreiche Personen, die ihm zum! Jahrestage seiner Erwäblung zum Pavst Glückwünsche dar­brachten. Am Nachmittag empfing der Papst eine Gruppe von 40gBien*, 5. Aug. Der Schriftsteller Paul v. Scb^önthah ist in der vergangenen Nacht gestorben. (Paul v. ^chönthan, der um vier Jahi^ jüngere Bruder des bekannteren ^llw-nk- dichters Iran; v. Sck'., war ein beliebter Novellist und b ?r Wiener Plauderer, ebne Tiefe zwar, aber von echt Wiener er Anmut Die Zahl seiner literarischen Produktionen ist schier unübersebbar, wobl keine seiner Schriften aber wird ibn über­leben Er w"r geboren am 19. Mäw 1853 zu Wien D. Red.)

Petersburg, 5. August. Der Rat der Professoren der Universität Dorpat wählte zu Ehrenmitgliedern Leo Tolstoi unb den bekannten Priester Johann von Kronstadt. Letzterer sandte aber das Diplom dankend zurück mit der Begründung, daß er nicht zusammen mit einem so gottlosen Menschen wie Tolstoi in einer Kategorie^ figurieren wolle.

New-York, 5. Aug. Ed i son kündigt die Vollendung seiner Erfindung eines elektrischen Apparates an, mittels dessen jedes Fuhrwerk in ein Automobil umge­wandelt werden kann. Die elektrische Batterie soll einem 40 Zentner schweren Fuhrwerk 33 Meilen pro, Stunde Geschwindigkeit zu geben vermögen. Die Er­bauung einer Fabrik zur Herstellung dieser Apparate steht! bevor.

Wladiwostok, 5. Aug. (Pet. Tel.-Ag.) In der, Hoschkawitsch-Bucht befindet sich ein japanisches Beob­achtungsgeschwader, das aus einem Kreuzer und vier- Torpedobooten besteht.

Herrliches Haar Ä 1 erhält man bei Anwendung des überall eingeführtcn peruan. Tannin- Wasser v.E A.UHlmann LCo.,Reichen. bad> i.B. Das beste Haarwasser d.Welt, hiSjetztunübcrtr^ffen. Aerztl empfahl. Tausende van '.'inerkennurgen!

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Kriginal-ArcMmesdungen.

Mannheim, 5. Aug. Die am Sonntag im städtischen Gaswerk erfolgte Explosion hat gestern zwei weitere Opfer gefordert. Die Maschinenmeister Becker und der Schlosser Stollberg sind im Krankenhause gestorben. Die anderen schweben noch in Lebensgefahr.

Nürnberg, 5. Aug. Der Kölner Schnellzug, der gestern abend um 11.20 Uhr in München eintreffen sollte, ist in Ingolstadt entgleist. Der Lokomotivführer und der Heizer wurden getötet, fünf Mitglieder des Personals und elf Reisende verletzt. Die meisten Verletzungen sind gering.

4099

Die trauernden Hinterbliebenen.

Hause kehrte, fand sie die drei Leichett vor. Das zweite Kind gab nvcb Lebenszeichen von sich^ _

Yniversitäts-Yachrichten.

Berlin 4 Aug. Prof. Dr. Harnack übernimmt, wie wir gestern schon mitteilten, die Leitung der königlichen Bibl i o - thek in Berlin vorerst kommissarisch. Später wird ihm der Posten als Generaldirektor endgiltig übertragen werden Dr Harnack behält seine Univerfitätsprofessur bei.Es ist wohl anrunebmen", so bemerkt dieKreuzztg." dazu,daß er m der Leitung der Bibliothek durch einen noch zu berufenden Gelehrten unterstützt und daß auch für die theol. Fakultät der Uniberfxtat noJb ein anderer Professor berufen werden wird, um ben nun* mehr zwiefach in Anspruch genommenen Dr. Harnack zu ent-

iel, 5. Aug. (Eigener Drahtbericht.) Der ordent­liche'Professor der Anatomie unb ehemalige Direktor des ana­tomischen Instituts der hiesigen Universität, Geh. Medizinalrat Walwr Flemming ist der Kieler Ztg. zufolge gestern ge- ° r.Q' i c 1, 4. Aug. Das Rektorat der Universität genehmigte ven von der Studentenschaft beschlossenen neuen Studenten­ausschuß , welcher dieAusschließungallerkonfessro- nellen Verbindungen vorsieht. ,

Der o. Professor an der Technischen Hochschülerin Karls­ruhe, Oberbibliothekar Dr. Robert Haußner ist an Stelle von Prof. Dr. Ang. Gutzmer, der nach Halle a. S. übersiedelt und Ordinarius für Mathematik an die Universität Jena be­rufen Haußner habilitierte sich Ostern 1894 in Würzburg als Privatdozent. Im Frühmbr 1398 habilitierte er sich nach Gie­ßen U'M, wo ihm an Stelle von Prof. L. Heffter ein Lehr­auftrag für darstellende Geometrie und verwandte Telle der Mathematik erteilt wurde. Oktober desselben Jahres wurde er in Gießen Extraordinarius. Ostern 1902 folgte er einer Berufung an die Technische Hochschule in Karlsruhe. ,

Zum Nachfolger des verstorbenen Prweffors Not- nagel in Wien wurde, da Professor Kraus aus Berlin es ab­gelehnt hat, dem an ihn eraangegen Ruf zu folgen, der Professor Jäcksch in Prag vorgeschlagen.

- Studentische Los von Rom-Bewegung tn Prag. Nach der Gründung einer akademischen Orts­gruppe desdeutsch-evangelischen Bundes für die Ostmark" unter starker Anteilnahme akademischer Kreise batte der ^Alldeutsche Ver­band für die Ostmark" eine Versammlung zur Besprechung der Los von Rom-Frage" einberufen. Die Versammlung nahm eine Entschließung an, in der sieden Austritt aus der römischen Kirche und Anschluß an ein romfreies christliches Bekenntnis als einzig wirksames Mittel zur Bekämpfung des klerikalen Einflusses und Erreichung des alldeutschen Hochzieles" erklärt. Eine Reihe von Hochschülern meldete sogleich ihren Austritt aus der römisch-katho- lischeu und ihren Beitritt mr evangelisch-christlichen Kirche an.

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das Allerbeste für die Wäsche

die erstattet wurden, ging hervor, daß die meisten Klagen aus den Kreisen der Baumaterialienhändler sich gegen die Cementsyndikate von Heidelberg und Hannover richten- Besonder? das erstere Syndikat zeige einen ganz offenkundig händlerfeindlichen Standpunkt. Weiter wird vom Verband beabsichtigt, eine Genossenschaft mit beschr. Hast, zu griiuden, die den liefernden Zementwerken gegen­über für ihre Mitglieder die Kreditgarantie übernimmt. Dieser Antrag fand eine große Mehrheit unb der Vorsitzende schloß seine diesbezüglichen erläuternden Auslassungen, daß die Genossen­schaft den Werken gegenüber eine wirtschaftliche Macht werden wird. Helfe auch der hier vorgeschlagene Weg nicht, dann bliebe schließlich nichts anderes übrig als zur 'Eigenfabrikation zu schreiten.

Zur industriellen Lage. Aus Berlin wird eine Neberproduktion in Ziegeln gemeldet, trotz der regen Bautätigkeit. Auf dem Steinmarkt ist seit ungefähr 14 Tagen ein starker Preisrückgang eingetreten Die Preise für Hintermaueruugs- fteine sind um 3-4 Mk, pro Mille, Harthrandsteine und Klinker nm 12 Mk. pro Mille gewichen. Die Preise sind damit ans ein Niveau gesunken, daß' sie seit mehreren Jahren nicht mehr ein­genommen hatten.

Erz - Kuxe.

F e r n i e. Angebot 4025, Nachfrage 3975. Ausbeuten und Zu­bußen 1903: 225: 1904: 300.

Märkte.

Gießen, 5. Aug. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 1.151.25 Mk., Hühnereier 1 St. 78 Vfg. 2 Stck. 00-00 Vfg., Gänseeier 1500 Vfg., Enteneier 67 Pfg., Käse pr. Stck. 68 Pf., Käsematte 2 Stck. 56 Pfg. Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar0,80-0,90 Mk., Hühner pr.St. I 001,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk., Enten pr. Stück 1,802,20 TIL, Gänse nr. Pfd. 5565 Pfg., Ochsenfleisch nr. Pfund 7282 Pfg., Kuh- und Rindsteisch pr. Pfund 7274 Pfg., Schweine- flejsch pr. Pfund 7080 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg. Kalbfleisch pr. Psd^ 7074 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 5076 fßfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,508,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 8,0010,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., Aepfel per Zentner 0 bi§ o Mk., in Körben 0000 Pfg., Kirschen pr. Pfd. 00-00 Pfg. Zwetschen per Zentner 0.00-0.00 Mk. Birnen per Zentner 0 bis 0.00 Mk. Weißkraut 0.100.15. Marktzeit 71 Uhr.

Gießen, 5. Aug. Viehmarkt. Bei dem am 1. unb 2. Aug. b. Js. stattgehabten Markte waren aufgetrieben 1265 Stück Rindvieh, 620 Schweine. Der nächste Markt findet am 16. unb 16. August statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt.

o Friedberg, 4. Aug. Der gestrige Schweinemarkt war äußerst stark befahren und es herrschte cm flotter Geschäfts­gang. Die Preise waren indes hoch, das Paar Ferkel 40 60 Mk., Springer 75100 Mark.

fc. Frankfurt a. M., 4. Ang. Heu- und Stroh- markt. Man notierte: Heu, Mk. 3.30 bis Mk. 3.60, Stroh (neues! Mk. 2 50. Alles ver 50 Kilo. Tendenz: fest.

4*/,% Oesterr. Silberrente . 101.35

--- 98.00

31/« % , ä

4% Oesterr. Goldrente . . 101.60

4l/.,% äussere Argentiner .

Tendenz: schwächer.

Reichsanleibe , . 101.25

do. ... 90.20

Konsole .... 101.35

do 90.35

Hessen .... 100.85

Oberhessen . . . 99.50

August Offizielle Schlusskurse.

" " - . 68.55'

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Regelmässige Verbindung mit den ßiesen-Sehnell- and Posldamplern zwischen

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Nlbere Auskunft erteilt in Glossen C*p,.,Loo£ , . GrUnberg Julius Karl, . Friedberg I*i<! -ulhoC.

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[MflMiylWMHgg Dr. M. Schulze-Kahleyss. Nervenarzt.

Sanatorium Hofham im Taunus.

Hrrstkigerimg.

Montag, bett 7. bs. Mts., nachmittags 21/, Uhr sollen da­hier Walltorstraße 6 (Darm­städter Haus)

Haus- und Küchengeräte aller 9lrt, ein größerer Posten Schuhwaren, ein Break, ein Pferd, eine Dezimalwage, eine Hobelbank, ein Wagen, zwei Kistchen mit Farben, zwei Warenregale, vier Waren­schränke, eine Kiste mit Spiegel­glas, zwei große Bilder, 24 Pfuub Kaffee u. v. A. versteigert werden.

Versteigerung findet teilweise bestimmt statt. 4095

Gießen, den 5. August 1905.

Seipel, Gerichtsvollzieher.

Jagdverpachtung.

Die der Gemeinde Holzhausen bei Fronhausen zustehcnbeFelb- unb Waldjagb soll am Mitt­woch, den 9. August d. Js., -rachm. LUhr in derWohmmg des Bürgermeisters verpachtet werden. Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht.

HorzhttU'eu, 19. Juli 1905. Der Bürgermeister:

Laucht. [3835

Hrbeilervewequrig.

Lüttich, 4. Arig. Der Textilarbeiter-Kongreß beschloß für alle Textilarbeiter den Zehnstundentag, für verheiratete Frauen den Sechsstundentag zu fordern, ebenso Tarifvereinbarungen auf gesetzlicher Grundlage und Em- führung des Weblohnes pro Meter anstatt des ^ücklohn! ferner erklärte sich der Kongreß für eine internationale metrische Garn- niimmeriernng.

rird Icrkelir. Kolkswirtschaft.

In der Angelegenheit des Pariser Zucker­krachs fand dort am 4. d. M. eine Versammlung von Ver­tretern der großen Pariser Kreditanstalten statt, in der die Lage Jaluzots geprüft wurde. Es wurde ein gerichtliche^ Ltgut- bator ernannt, welcher Joluzot mitteilte, daß er ferner Stellung als Leiter des WarenhausesDrintemps" enthoben und durch einen anderen Administrator ersetzt werde. Der sozialistische De- w'tierte Rouanet äußerte, daß er den Justizmimster über folgende Punkte interpellieren werde: 1) Welche Maßregeln^die Regier­ung zu treffen beabsichtigt, um die Manöver der Spekulanten, welche den hiesigen Markt desorgantfiert haben, zu verhrndern. 2) lieber die Unterstützung, welche Jaluzot seitens der Regierung zuteil geworden sei. Die Zahlungsetnstellung des Waren­hauses Printern Vs hat in Paris große Aufregung hervorgerufen. Es bleiben noch 6V2 Million Francs zu zahlen.

Der Verband ^Bereinigter fBoumotertctlten- Händler Deutschlands, der seinen Sitz in Leipzig hat, hielt kürzlich seine Generalversammlung ab, die m einigen Punkten von allgemeinem Interesse war. Hauptgegenstand der ^agesord- mmq war Besprechungen der Frage der Stellung des Zwischen­handels zu den Produzentenvereinigungen. Au? den Berichten,

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Heffen für Sonntag ben 6. August 1905: Langsam etwas aufheiternb unb vorwiegenb trocken. Noch "etwas kühler.

Näheres durch bie Gießener Wetterkarte.

Familien-Nachrichtcn.

Verlobte: Frl. Betty Ehrmann in Darmstabt, mit Herr Nathan Barnaß in Pfungstabt. __________________