Ausgabe 
5.10.1905 Zweites Blatt
 
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u erbaute Gasanstalt 'm ersten Male brannten Stadt und sandten ihr/ >nkel der Nacht.

Okt. Breitscheide ^kannt. Tagtäglich gehen >pfen, Schüsseln, Krügen chiedensten Gegenden de? Sachen in vorzüglicher eit in den Handel ge. lerdings in den letzten mzieren. M Gmnd ist es und de? Tones. Doch scheinbar vernichtet. Sie ilder Tonindustrie', eine» :r Verdienst lohnender und hre 1900 erbaut. Große n von seuersesten Steiner fen verwandt. Die zum chtseilbahn befördert auße» ; nach der Verladestatior -Gießen. Die Bevölkerung inbuitriellen Wroung

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Handel

. . 101.05

116.20

Berliner Börse, 5. Okt., Anfangskurse.

224.50

10

5174

18.

2.

20.

5188

hochfeiner Tafelzanvcr, Rotzungen.

Heinrieh. Sack, 19 MMrck 19

. 174.90

. 152.20

. 242.90

. 102.10

. 168.80

21.75

146.50

128.75

21.90

135.50

138.60

Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schuckert . . Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk

Harpener Bergwerk Laurahütte . . .

Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . .

174.75

152.30

243.20

186.80

193.25

168.60

213.40

. 258.00

. 139.75

98.30

95.75

91.00

138.50

54.80

90.90

68.80

9790

. 147.70

. 135.00

. 278.50

. 246.20

3^°/0 3% 3K°/0 3% 3J4°/o 3^°/n

89.65

101.00

89.60

99.85

99.80

101.55

101.45

96.95

105.65

69.05

68.30

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: träge.

Der Rheinisch Westfälische Effektenmarkt.

Mülheim a. d. Ruhr, 4. Oktober 1905.

Des Geschält in Kohlenkuxen war heute etwas ruhiger. Mittlere Werte, wie Heinrich, Blankenburg, Deutschland b. Haßlmga- hausen und Freie Vogel u. Unverhofft blieben weiter begehrt, Gottessegen und Siebenplaneten etwas schwächer. Von schweren

Belchsanleihe do.

Konsols . do.

Hessen . . Oberhessen

Neber,ziehen und Reparaturen schnell und billig in eigener Werkstätte.

Bs/10

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 6. Oktober 1905: Vorübergehende Aufheiterung, später wieder trüber und Regenfälle, etwas wärmer.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

strafe bis zu zwanzig Mark belegt werden.

Gießen, den 4. Oktober 1905.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gurschmann.

. 271.00

. 135.50

hingewiesen.

Grün berg, am 4. Oktober 1905.

Hch. Zimmer II.

Yniversitäts-Yachrichten.

Wie uns aus Marburg geschrieben wird, ist zum Rektor der dortigen Universität für das Studienjahr 1905/06 derVrosesior fiir deutsches bürgerliches Recht und römisches Recht Dr. Fritz A n d r 6 aewäblt und beilätiat morden.

Oktober. Hotel Saalbau.

Vortrag des Herrn Reallehrer Will, Gießen: Venedig.

November. Im Hattse des Kaufmännischen Vereins.

Vortrag des Herrn Dr. Viktor Pohlmeyer, Berlin:

Deutschland und die Bereinigten Staaten Nordamerikas.

November. Im Saale des Gesellschaftsvereins.

Vortrag des Herrn August Junkermann, Berlin:

Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . , .

Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . a . Kreditaktien . . . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . . - . Gotthardbahn.....

Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . P rince-Henri-Ei senb ahn .

4%(V0 russ.Staatsanl. 1905 4^°/n jap. Staatsanl. (Gasse) 4 % Conv. Türken von 1903

LNsmilllischtt herein Giehen

Vorträge

im Winterhalbjahr 1905/06.

1905

Die Cholera.

Aus Nieder-Jngelheim wird uns heute gemeldet: Die bakteriologische Untersuchung über die Todesursache der Haus­hälterin "des katholischen Planers hat ergeben, daß Feine Cholera vorliegt. Dem Pfarrer wurde die Ausübung seiner Amtshandlungen wie der o enottet.

Posen, 5. Okt. Der Kurator der Liegnitzcr Ritter« akademie Gras Kospok verkaufte an den Polen Martin Biedermann (!) in Posen die 10 000 Morgen großen Herrschaften Offen und Hassig in Schlesien.

Leipzig, 5. Okt. Der Verband deutscher HandlungSgehi.lfen beschloß eine Eingabe an den Bundesrat, worin eine neunstündige Arbeitszeit in den Kontoren gefordert wird. In geschlossenen Betrieben, bei englischer Geschäftszeit eine achtstündige, für jüngere Ge­hilfen eine siebenstündige, sowie zweistündige Mittagspause und Festlegung des Urlaubs, ebenso Einsetzung von Handels­inspektoren.

Paris, 5. Okt. Wie Dr. Doyen neuerdings mitteilk, ist es ihm gelungen, ein Mitt«-! zur Heilung d e S K'r e b f c § zu finden. Er lud 20 Mitglieder des chirurgischen Kongresses nach seiner Klinik, wo er ihnen mehrere Personen vorführte, die

Hriginak-Draistmeldungen.

Berlin, 5 Okt. Vom 14. d. M. ab werden gegen 65 000 Arbeiter ausgesperrt sein. Der sozialdemokratische Hand­lungsgehilfenverband beschloß, die Arbeiterschaft m dem durch das koalierte Unternehmertum aufgezwungenen Kamps in jeder Beziehung tatkräftig zu unterstützen. Zur Arbeit m den Berliner Elektrizitätswerken haben sich jetzt so viele Arbeits­willige gemeldet, daß erwogen worden ist, die zuerst zur Aus­hilfe herangezogenen Feuerwehrmannschasten wieder zu entlassen. Auch ein großer Teil der Streikposten ist eingezogen worden, da sie es nicht vermochten und eigentlich auch gar Nicht ver­sucht haben, die Arbeit in den K'raft-Zentralen durch andere Ar­beitskräfte zu verhindern. Rach amtlichen Meldungen aus Fez wurde der Vertrag für ein deutsches Darlehen von 500 000 Pfimd Sterling vom Maghzen unterzeichnet. Der 50 jährige Bürstenmacher Friedrich Engel in Niederschonhausen verübte auf seine 19jährige Nichte ein Revolverattentat und kehrte die Waffe gegen sich selbst, wobei et sich schwer am Hinterkops verwundete. Während das Mädchen verbunden wurde, ist Engel, dessen Tat auf einen Racheakt zurückzuführen ist, als Polizeigefangener per Charitee zugeführt worden.

Köln, 4. Okt. Der Korrespondent derKöln. Ztq." in Paris telegraphiert: Ich erfahre, daß die japanische Regierung in London, Berlin und Paris tatsächlich wegen einer neuen Anleihe, die zur Umwandlung der inneren Schulden hauptsächlich dienen würde, unterhandelt. Die Besorgung des finanziellen Dienstes der japanischen An­leihe wird voraussichtlich der Banque Fran^aise in Paris zufallen. _____________

Briefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt).

£>. L. B. Unsere gestrigen Mitteilungen über mögliche Per- onalveränderungen in der d e u t s ch w e st a f r i k a n i s ch e n Tr upo en - Kommandantur gingen uns von Dr. A. v. Wilke aus Berlin zu. Wir erfahren heute, daß jene Angaben insofern zutreffen, als tatsächlich die drei genannten Offiziere ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen haben, ein Kommando in Südwest­afrika zu übernehmen, daß indeß bei den gegenwärtigen Verhält­nissen dort einem baldigen Personenwechsel erhebliche Schwierig­keiten im Wege stehen, zumal der Aufstand in einzelnen Distrikten des Südens wieder zugenommen hat und auch aus dem Kaplande ernste Unruhen unter ben Einaeborenen gemeldet werden.

2 Teller wohlschmeckender Suppe Herstellen. Sie enthalten bereits alles Erforderliche; mau darf weder Fleischbrühe dazu verwenden noch Salz hinzufügen. In frischer Ware und großer Sortenauswahl stets vorrätig bei c /io

§. E. JuOck, M. All«. MMS, ÜRnrffpInii 15.

Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse. 5. Okt.. 1.15 Uhr.

Familien-Uachrichten.

Verlobte. Isabella Bollag, Freiburg i. B., Leopold Kiefer,

Worms er. Rh.___________________________

Türkenlose.....

4% Griech. Monopol-Aul. 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner . . .

4>5°/o Chinesen . . .

Aktien:

Bochum Guss ....

Buderus E. W. . . .

Tendenz: schwach.

Israelitische Religionsgesellschaft.

Gottesdienst.

Sabbathfeie'r am 7. Oktober 1905.

Freitag abend 5.25 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr: Predigt. Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbathausgang 6.35 Uhr.

Sonntag morgen 5.00. Nachmittag 2.30.

Montag, den 9. Oktober 1905: Bersöhnungsfest.

Vorabend: 5.45 Uhr. Predigt. Morgens 6.00 Uhr.

Festesausgang: 6.25 Uhr. .

Wochengottesdienst: morgens: Dienstag 6.00 Uhr, die iibngen Tage 6.30 Uhr, abends 5.30 Uhr.

Israelitische Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage).

Samstag, den 7. Oktober 1905:

Vorabend 5.30 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbathausaana 6 45 Uhr.

geheilt worden seien. . , t

Mailand, 5. Okt. Auck der -Lecolo teilt mit. daß der türkii Sultan Deutschland die Erlaubnis zur Errichtung einer Marinestatiau a"s der ^uselThasos erteilt hat.

Zürich, 5. Okt. TaZ Kriegsgericht verurteilte den Militärarzt Haller, der während der Manöver einem Soldaten drei Dezigramm Morphium gab, anstatt drei Zentigramm, und so dessen Tod hcrbcigeführt hat, zu 30 Tagen Gefängnis und Schadenersatz an die Hinterbliebenen.

Brünn, 4. Okt. Heute nachmittag fand das Leichen­begängnis des bei den Ruhe st örungen schwer ver­letzten und bald darauf verstorbenen Tischlergesellen Pawlik statt, an dem sich 1520 000 Personen beteiligten. Nach» dem die Teilnehmer von dem Friedhöfe nach der Stadt zurück­gekehrt waren, hielten die ?lbg. Schnal und Reichstädter An­sprachen an die Menge, in der sie dieselbe aufforderten, in dem Kampfe gegen die Gemeinde Brünn auszuharren.

Tiflis, 5. Okt. Glaubwürdigen Nachrichten zufolge haben die Tataren olle Wege abgesperrt und Vorkehrungen getroffen, sämtliche Armenierdvrfer zu zerstören. Die blu­tigen Massakres dauern fort. In Mgara wurden 33, in Gheran 5 und in Zaglok 2 Christen getötet. Der Vizegouverneur des Kaukal 's Graf Woronzow hat an den Zaren ein Schreiben gerichtet, in welchem er die Lage im Kaukasus als äußerst kritisch darstellt und erklärt, nicht in der Lage zu sein, die Ordnung wiederherzustellen. Fn- folaedessen bitte er, sein Amt niederlegen zu dürfen. Dieses Schreiben ist dem Zaren durch Vermittlung des Großfürsten Nikolaus Nikolajew rua-rikei.f morden. ,

Schirme

105 in großer Auswahl von den billigsten bis zu den feinsten.

Bekanntmachung,

betr. die Ausführung des JnvalidcnverficherungSgesctzes.

Auf Grund der §§ 141 und 144 des Invalidenversicherungs- Gesetzes hat der Bundesrat über die Entwertung der Beitrags­marken u. a. beschlossen, daß # . .. _ ...

1. Arbeitgeber und Versicherte, die Marken m dle Qmttungs- karten einkleben, zur Entwertung sämtlicher Marken ver­pflichtet sind, . . ,

2. die Entwertung der Marken demjenigen obliegt, welcher sie in die Quittungskarten einzukleben hat. .

Diese Bestimmungen treten mit dem 1. Oktober 190o in Kraft.

Gleichzeitig bringen wir die auf die Entwertung der Beitrags­marken bezüglichen, hier in Frage kommenden Vorschriften (Bim^s- ratsbesebliis; vom 9. November 1899) wiederholt zur öffentlichen Kenntnis:

Die Entivertung darf nur in der Weise erfolgen, baß am den einzelnen Marken handschriftlich oder durch Stempel der Entwert­ungstag in Ziffern, z. B. für den 15. März 190015. 3.00 ober für den 10. Februar 190110.2.01", deutlich angegeben wird. Zur Entwertiliig ist Tinte ober ein ähnlicher sesthaltenber Farbstoff zu verwenden. Ä ,

Bei der Entwertung dürfen die Marken nicht unkeniituch ge­macht werden, insbesondere müssen der Geldivert, die Lohnklasse und der Name der Versicherungsanstalt ersichtlich bleiben.

Wer den vorstehenden Anordnungeli zuividerhandelt, kann für jeden Fall, sofern nicht nach anderen Vorschriften eine höhere ©träfe verwirkt ist, von der unteren Verwaltungsbehörde mit einer Geld-

Bequem und rasch, nur durch Zusatz van Wasser, lasten sich mit

'MAGGH

Reuter-Abeud.

4. Dezember. Im Saale des Gesellschaftsoereins.

Vortrag des Herrn Vraf. Dr. Krüger, Gießen: Die Ent­stehung der Evangelieu-Litteratur.

27. Dezember. Im Hause des Kaufmännischen Vereins.

Vortrag des Herrn Heinrich Kühnlein, Schriftsteller, München. I. Dichterabend.

1906

11. Januar. Hotel Saalbau. m

Vortrag des Herrn Riid. Cronau, New-York: Marokko, der nordwestasrikauische Wetterwiukel.

24. Januar. Hotel Saalbau.

Vortrag des Herrn Prof. Dr. Sommer, Gießen: Nerven und Nervosität.

7. Februar. Hotel Saalbau.

Vortrag des Herrn Dr. Delkeskamp, Gießen:

Der Mensch und die Metalle.

19. Februar. Hotel Saalbau.

Vortrag des Herrn Max Hofpauer, Kgl. bayr. Hofschau­svieler, Berlin. Heimatknust und Alpeuhumor.

24. März. Im Hause des Kaufmännischen Vereins.

Vortrag des Herrn Heinrich Kuhnlern, Schrlfsteller, München. II. Dichterabcnd.

Die Vorträge beginnen abends 81,, Uhr pünktlich.

Etwaige Aenderiingen vorbehalten.

Eintrittskarten für alle Vortrage gültig sind zu 4 Mk. pro Person in der Musikalienhandlung von Ernst EhaHier (Rudolph Nackf.) und beim Hausverwalter Rinn (Nordanlage 151 m haben.

4 % Oesterr. Goldrente. . 41!6% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 4% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen III

(KeriÄlslaal.

Riel 3. Okt. Wegen fahrlässiger Tötung des M a t r o s e ii S t o i b e r bei einem Uebungsschießen des Linien­schiffesWeißenburg" wurden vom Kriegsgericht oerurteilt: Kapitä"nleutn an tLutterzu zwei Tagen, Oberleutnant Werter zu einem Tage unb Stückmeister Buxborf zu 5 -r.agen Gefängnis. Der Bootsmaiinsmaat unb ber Büchsenmacher Hartmann erhielten je eine Woche Gefängnis.

München, 3. Okt. Der Holzhänbler Schoeller, der den Holzhänbler Pauli am 28. Juni erschossen unb beraubt hatte, wurde vom Schwurciericht zum Tode vcrurloilt

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Goldproduktion der Welt in 1904. Statistischen Mitteilungen zufolge wird die Gesamtproduktion der Welt m 65o(b pro 1904 auf 68 309 000 Lstr. aegen 63 569 000 Lstr. m 1903 geschäht. Die größte Evldproduktion lieferte Australien mit 16 899 000 Lstr. in 1904 gegen 17 365 000 Lstr. m 1903. Zu­nächst kämmen die Vereinigten Staaten mit 16 459 000 Lstr gegen 11 395 000. Transvaal lieferte eine Produktion von 151b/ UUU ortr" gegen 11 924 000 Lstr. Erwähnenswert ist noch die Gold- vrobuktion Rußlands mit 4 380 000 Lstr- gegen 4 863 000 Lstr Auch'Meriko ist erwähnenswert mit 2081000 gegen 1983 000 Oftr Die diesjährige Goldproduktion Transvaal, so ward ge­schätzt, durfte nicht weit hinter 20 Mill. Lstr. zurückbleiben, somit dürfte dieser Staat die erste Stelle der Goldproduziercnden Länder einnehmen. . ,

4'/, P ro z. Teilschuldverschreibungen der Farb- werke v o r m. M e i st e r, Lucius L Brüning r n H o ch st am Main. Die Gesellschaft kündigt auf 2. Januar 1906 die nicht in der Zeit vom 1. bis 22. September d. I. auf den herabgesetzten 4proz. Zinsfilß abgestempelten 4'/,proz. Teilschuldverschreibungen. Die Einlösung der gekündigten Teilschuldverschreibungen erfolgt m Frankfurt a. M. bei dem' Baiikhmlse I. I. Weiller u. Sohne, m Berlin bei S. Bleichroder oder der Deutschen Bank.

Märkte.

th Gießen, 4. Oktober. Auf dem heutigen Ochsenmarkt waren 50 Stück Gangvieh aufgetrieben. Es fehlte nicht an Käufern aus Oberhessen und dem Siegerlande, welche ihren Bedarf nicht zu decken vermochten. Das Geschäft war daher für die Käufer sehr glatt bei guten Preisen, abzuwickeln. Verkauft wurde das Paar 1 Qual. Mk. 900-830, 2. Qual. Mk. 800760, 3. Qual. Mk. 740 bis 680. Am Schweinemarkt standen etwas mehr als 700 Tiere zuni Verkauf, bornnter verschwinbenb wenig lungere Ferkel für bie auch feine Nachfrage vorhanben war. Die Leute, welche sich mit ber Mast befassen, kaufen heilte lieber schon kräftig ent­wickelte Jungtiere, um diese schneller schlachtreif zum Verkauf zu bringen. Trotzbem ber Markt an sich wenig Kunbschaft hatte, ver­langten boch bie Verkäufer enorme Preise für bie Ware unb nahmen trotz ber Speesen bie Tiere lieber roieber mit vorn Markt ehe sie billiger losschlugen. Tie Probi.zenten von Jung- unb Magervieh verlasten sich barauf, baß bei ber guten Kartoffelernte he Mager- schroeinepreise noch erheblich steigen werben. ^ie kleinen ^.anbroirte, welche bie Hauptkunbschaft bes Schwemernarktes hüben, nehmen gern bie hohen Preise für basetteJBieh, bebenfen aber gar nicht, daß auch der Ankauf ber Tiere sich hoher stellt als früher. Ge- banbett würben bas Paar Ferkel 6-8 Wochen alt, W 4o-5o, bis 12 Wochen alt Mk. 6070, leichtere Svrmger Mk. 100-120, schwere Tiere Mk. 180 -160. Der Vorrat blieb erheblich uberftanbig. Nächster Markt am 2 4. unb 25. Oktober, am zweiten .tage auch Krämer- unb Zwiebelmarkt. .

ch. Gießen, 5. Oktober. Ter gestrige Zwiebelmarkt brachte einen Vorrat von etwa 100 Zentnern, ausschließlich Wet­terauer Ware. Am Vormittag würben Zwiebel nicht unter <nif 55.50 der Ctr. abgegeben. Gegen Mittag jedoch gingen bie Preise um Mk. 1 zurück. Beim kommenden Markt werben jeben- falls die eingeführten sächsischen Zwiebeln auf den Preis drücken, so daß die Kundschaft in dem Jahre billiger ihren Zwrebelbebars üeckeu kann als im vevaaiwenen Fabre.

I Werten waren nur Königin Elisabeth gesucht, dagegen Mont Eenis, Graf Schwerin, Dorstfeld und Unser Fritz billiger erhättlich. Leichte Werte waren meistens unverändert.

Auf deni Kalikuren markte machten sich fast aus ber ganzen Linie Kursabschläge bemerkbar. Einige Heine Werte, wie Emilienhall und Schieferkaute, würben verschiebentlich zu etwas höheren Kursen gehandelt. Ferner fanden noch Umsätze statt m Deutschland-Justenberg, Hansa Silberberg, Warmeloh, Beienrode Utt fjon1 Erzkuren wurden Victoria b. Liftseld, Wildberg, Bautenberg, Apselbaumerzug und Concordia Erz zu ungefähr letzten Kursen mnaoietz,. ^onstiaes unveränder!.