Ausgabe 
5.5.1905 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Erstes Blatt.

Freitag 5. Mai 1905

Redaktion, Expedition und Druckerei:

Gchrrlftratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gtetzea.

Fernsprechansckluß Nr. 51.

155. Jahrgang

yrr. 105

erfeetwt tieli*

außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Giesiener Kamillen- Niittrr viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen

Gietzener Anzeiger w General-Anzeiger 10 **

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen SMZ

zeigenteil: Hans Beck-

Ire tzeutige Kummer umfaßt 10 Seitm«

Gießen, den.1. Mai 19057"

Betr.: Die Wahl der Veranlagungs-Kommission für die Einkommen-- und Vermögenssteuer 2. Abteilung.

Das Großherzoqliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 4. April I. JZ. Kreisblatt Nr. 44 noch im Rückstände sind, werden hieran mit Frist von fünf Tagen erinnert.

________________ Dr. Breid ert.________________

Gießen, den 3. Mai 1905.

Betr.: Die Wahrung der Formalien der Gemeinderats­beschlüsse.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Insoweit Sie unserer Verfügung vom 6. v. Mts. (Amts­blatt Nr. 5) noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an deren Erledigung binnen einer Woche.

3- V.: Dr. Kran^bühler.

" Gießen, den 1. Mai 1905.

Betr.: Die Ausführung des Fleischbeschaugesetzes; hier: die Abrechnung der Gemeindekassen mit der Kreiskasse.

Das Großherzagliche Kreismnt Gießes

an die Großh. Bürgermeistereien und Gemeinde-

Einnehmer der Landgemeinden des Kreises.

Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 18. März l. Js. Kreisblatt Nr. 39 moch im Rückstände sind, werden daran mit Frist von drei Tagen erinnert.

I. V .: Hechler.

Aes deutschen Kaiserpaares MLKeyk.

Venedig, 4. Mai.

Der Kaiser besuchte gegen Mittag die Kirchen San Giorgio Maggiore und Santa Maria della Salute. Er machte darauf einen Spaziergang im Giardina Reale (kgl. Garten). Zur Mittagstafel bei den Majestäten waren ge­laden: Dec Präfekt, der Sindaco, Vizeadmiral Palombo, Generalmalor Bellini, Konsul Rechsteiner, sowie der hier weilende Graf und die Gräfin Pourüales.

Der Kaiser und die Kaiserin unternahmen heute nach­mittag eine Gondelfahrt. Um 7.45 Uhr abends traten der Kaiser, die Kaiserin, die Prinzen und das Gefolge die Reise nach Karlsruhe über Mailand und Basel an. Die An­kunft in Karlsruhe ist auf Freitag nachmittag 5 Uhr fest­gesetzt.

Der Kaiser sandte dem König ein Telegramm, in dem er noch einmal bei seinem Verlasien des italienischen Bodens dem Könige den herzlichsten Dank aussprach für die in Italien in so reichem Maße ihm und der kaiserlichen Familie erwiesene Gastfreundschaft und die überall so herz­liche Aufnahme. Das Telegramm schließt:

Wir werden stets das wertvolle Andenken an diese scharre, un leuchtenden Süden verbrachte Zeit bewahren und von fern wie nah von Herzen an allem teilnehmen, was das befreundete, verbündete Italien betrifft. Ich danke Dir nochmals von Herzen, daß Du nach Neapel zu kommen die Güte gehabt, und mir dadurch Gelegenheit gegeben hast, Dir die Hand zrr drücken und aus diese Weise die Bande zu verstärken, die unsere Häuser und unsere Länder verbinden.

Luzern, 4. Mai. Für die Sicherheit des Kaisers hat die Bundesanwaltschaft umfassende Vorkehrungs-Maßregeln getroffen. Die Bahnhöfe und Stationen werden während des Passierens des kaiserlichen Hofzuges für das Publikum voll­ständig gesperrt.

NolNsche Tagesschau.

Die preußische BerggesetznoveSe.

Gestern erhielten wär aus Düsseldorf die Drahtnachricht, daß Mf. dem dort am Mittwoch äbgehaltenen Parteitage der rheinischen Zent rum spartet besonders Bachem die Berg­gesetznovelle nach der Fassung, die sie in der Kommission erhalte habe, al« derartig ungenügend bezeichnete, daß das Zentrum entschlossen sei, die Regelung dieser Frage auf reichsgesetz- lich e m Wege zu verlangen.

Der mit dem Wiederzusammentrüt des' preußischen Land­tags am 10. d. M. sich foi-tsetzende Kampf um die Bergarbeiter- schutznovelle wirft also seine Schatten voraus Daß dem Wunsche des Zentrums stattssegeben wird ,stdc, der widmA-benden baltung der preußischen Regierung M bezweifeln wenngleich die Zulässig­keit der reichsgesetzlichen Regelung f-ststeht Cnnstwe.len darf die Hoffnung noch nicht aufgegeben werden, daß die preilß Kon­servativen und Nationalliberalen in der Hauptstrelsirage über die Arbeitcrausschüssc in letzter Stunde sich nachgiebig zergein Ls ist durchaus nicht von vornherein anzunchmen, daß die auf Grund geheimer Wablen einzusetzcnden Ärbclterausschusie von der Sozialdemokratie beherrscht fein oder eine Oefahrdung des öffentlichen Friedens hcrbeifiihren werden. -ie fwcußiiche Rc- »ierung unterschätzt doch neiuit nicht den Linsiuß der ^.oz al- »emokratie, und auf ihren Standpunkt m der Frage der - ieitcr- lnSsÄnsse können sich wohl alle Politiker stellen, d.c b._ .tot» vendigkeit eines besseren Schutzs der Bergarbeiter anerkennen.

Englische Urteile über die deutsche Flotte.

Der englische Adiniral Close erklärt die Teilung der engl Kriegsflotte in drei Teile, die aus Tage von einander getrennt üationiert seien, ft' widersinnig einem jeinbc gegenüber, der

in einem Tage an Englands Küsten erscheinen fönne. Er verlangt die Stationierung der Atlantischen Flotte in Dover und der K'anal- ffotte in der neuen Flottenbasis in Schottland, damit nicht Deutschland mit s e in e n 30 Schiffen den einen Teil der englischen Flotte überraschend schlagen könne! Während auch sonst in der englischen Presse sowohl in der Fach- wie in der politischen Presse die deutsche Flotte stets als eine Gefahr für England hingestellt wurde, schreibt in plötz­licher Sinneswendung dieArmy and Navy Gazette" u. a. folgendes:

Wir haben das Bewußtsein einer so unbcstreitb aren Ueberlegenheit und Bereitschaft (gegenüber der dcut- schen Flotte), daß jeder offenkundige Akt derselben der so­fortigen Vernichtung des neuen mechanischen Spielzeuges des Kaisers begegnen würde. Diese An­sicht von ihrer vielgepriesenen Flotte mag vielen Deutschen als eine Enthüllung kommen. . . Ihre Schlachtschiff-Flotte besteht in der Hauptsache aus 5 Braunschweigs- 5 Wittelbachs, der gleichen Zahl der wohlbekannten und viel annonzierten Kaiserklasse und 4 Brandenburgs . . . Die Kaiser- und Wittels- bachllasse sind für manche Dinge bekannt: zuerst sind sie noto­risch unterarmiert in schtveren Geschützen und ebenso notorisch überarmiert in Schnellfeuer-Geichützen, so daß, während ihre 9,4 zölligen Geschütze irgend einem unserer Schiffe ern­steren Schaden kaum zufügen könnten, ihre überfüllten Sechs- zöller-Batterien ideale Zielscheiben für unsere Geschosse bilden, welche auf ihnen ein Maximum von zerstörender Wirkung er­reichen würden. Außerdem ist ihr Feuer in hohem Grade behindert, und die Schwierigkeit, ihre zusammengepferchten Schnellfeuer-Geschütze mit Munition zu versehen, ist, groß: ihre Türme und Batterien sind an ihren Basen verteidigungs- los, und die Schiffe als Ganzes stellen eine ungeheure Ziel­scheibe dar.

Es ist mit Recht gesagt worden, daß, bei sonst gleichen Bedingungen, derTriumph" und dieSwiftsure" allen fünf Schiffen der Kaiserklasse zusannnen mehr als überlegen sein würden. Die Braunschweigs sind eine etwas bessere Aus­gabe eines schwächlichen Entwurfs, aber nur zwei von den fünfen derselben stehen sofort zur Verfügung. Von den alten Brandenburgs braucht man nicht erst viel zu sagen unsere Rotzal Sovereigns werden mehr als mit denselben fertig werden. Dazu finden wir ein MandelMustek von Küstenverteidigungs- Schlachtschiffen: sie sind nicht einmal der Erwähnung wert. Was die Kreuzer betrifft, so kann Deutschland über ein ge­mischtes Quartett verfügen, das sich einigen Panzerschutzes rühmen kann, und über kaum 20 Panzerdeckkreuzer. Neu­gierigen möchten wir empfehlen, einen Blick in die britsche Liste dieser beiden Klassen im Naval Annual zu werfen.

So viel, was das Material betrifft wie steht es nun mitOffizierenundMannschaften?. Die Offiziere sind gewiß gut trainiert und zweifellos ausgezeichnet tn jeder Be­ziehung, aber man darf mit gutem Grunde annehmen, daß lange Jahre der Unterwürfigkeit ssubservience) nur geringe Spuren der großen und sehr notwendigen Eigen­schaft der Initiative ihnen gelassen haben. Wenn das von beit Offizieren gilt, wieviel mehr von den Mannschaften! Man hat behauptet, daß ein deutsches Schiffsgeschütz Mann auf Mann verlieren könnte und doch weiter feuern würde, solange ein Offizier übrig bliebe, um es zu kommandieren: aber wenn der Offizier als erster fiele, würde die Mannschaft die Bedren- ung des Geschützes einstellen, da das Kommando fehle. . . Und das ist bie Marine, die die Macht Britanniens auf die Probe stellen möchte."

Diese Ausführungen enthalten zweifellos manche Uebertreib- ungen. Was namentlich die Bemerkungen über Offiziere und Mannschaften der deutschen Flotte betrifft, so sind sie ebeirso gebässia wie unwabr.

Wuß'and in Sturm unv Drang.

Petersburg, 4. Mai. Ein gestern erschienener Auf­ruf des Zentralkomitees der Soziakisten-Partei for­dert die Arbeiter auf, den 1. Mai in den verschiedenen Stadtteilen von Petersburg zu begehen, sowie zu versuchen, einen Umzug zu veranstalten. Im Falle des Einschreitens der Polizei solle bewaffneter Widerstand geleistet werden. Die intelligente Bevölkerung wiro aufgefordert, die Arbeiter auch durch die Tat zu fördern und sich ihnen anzuschließen.

Petersburg, 4. Mai. In Kolpino versuchten Streikende am Sonntag vor dem Rathause eine regierungs­feindliche Demonstration. Die Polizei schritt mit blanker Waffe ein, wobei 18 Personen getötet und 20 ver­wundet wurden.

Iugowka (Gouv. Jetaterinoslaw), 4. Mai. In dem Dorfe Orlowka überfiel die orthodoxe Bevölker­ung unter der Führung der Dorfbehörden die B a p t i st e n während des Gottesdienstes und mißhandelte sie. Mehrere Baptisten, die festgenommen wurden, wurden erst nach zehn Stunden sreigelassen.

W a r s ch a u, 4. Mai. Seit heute früh- werden die Tram­bahnen, Droschken und Arbeitswagen in den abgelegenen Straßen angehalten. . Um Mittag hatte die Aus st an ds- b e w e g u n g schon die Mehrzahl der Trambahnen er­griffen. Um 2 Uhr waren die Straßen verödet. IN der Marschalkowska- und den benachbarten Straßen wurden fast alle Läden geschlossen und der Verkehr einge­stellt. Ein Volkshaufe, der in der Umgebung des Hospitals zum Kinde Jesu eine Leichenprozession erwartete, wurde durch Kosaken zerstreut. Einige Straßen sind durch Telegraphenpfähle, die dort zur Reparatur lagen, von der Menge gesperrt worden.

Lodz, 4. Mai. Bei den gestrigen Ereignissen ging der Angriff von - Tumultanten aus, die sich hinter der Kirche und den sie umgebenden Mauern aufhielten und auf heran­kommende Kosakenpatrouillen feuerten. Gleich­zeitig wurden aus den Fenstern der anliegenden Häuser etwa 100 Schuß auf die Kosaken abgegeben, worauf diese das Feuer erwiderten und sechs Angreifer leicht verw undeten. Von den Kosaken ist einer verletzt.

Der Krieg.

Von dem russischen Geschwader.

Sin gaPore, 4. Mar. (Reuter.) Der DampferSe- lcmgor" traf auf der Höhe von Kuzra in der Malakka-

straße heute vormittag 9 Uhr russische Schiffe, wie' man annimmt, diejenigen Nebogatows.

Malakka, 4. Mai. (Reuter.) Ein russisches Ge- schwader, bestehend aus vier Schlachtschiffen, einem! Panzerkreuzer, einem Kanonenboote und fünf Kohlenschiffen- ist hier heute nachmittag in der Richtung nach Süden fahrens vorbeigekommen.

Am oh, 4. Mai. (Reuter.) Ein Tei sun wütete in dieser Woche an der Südlüste Chinas. Es heißt, die bal­tisch e F l o t t e sei von dem Sturme erfaßt und einige kleine Schiffe dadurch vom Hauptgeschwader! getrennt worden.

London, 4. Mai. Meldungen über den Neutrali» tätsbruch Frankreichs kommen aus Saigon. Dreft Dampfer hätten während der ganzen Dauer des Aufent-i Halts des Admirals Roschdjestwenski einen unnnter-, b rochen en Verkehr zwischen Saigon und deg russischen Flotte aufrecht erhalten. Die Dampfes hätten Saigon wiederholt mit Proviant und Kriegsmaterial, verlassen.

London, 4. Mai. DerDaily Mail" zufolge hättew^ die französischen Behörden in Shanghai an Bord des ims dortigen Hafen liegenden russischen KreuzersDianw^ eine; starke französische Matrosenwache gestellt, um ein EnLweicheul zu verhindern.

Tokio, 4. Mai. (Reuter.) Die Presse fährt fort, in scharfer Weise die französische Auslegung der tralitäts Verpflichtungen bezüglich Jnbochinas tadeln.Dschidschi Schimpo" richtet die dringende Auf­forderung an die Negierung, ohne irgend welche Rücksicht­nahme, Schritte zum Schutze der nationalen Interessen zu tun und behauptet, Frankreich trage die V e ran t w o r- tung für eine weitere Ausdehnung der Feind­seligkeiten.

Ans der Mandschurei.

Petersburg, 4. Mat. (W. B.) Telegramm des Ge» nerals Linewitsch vom 3. Mai: Am 1. Mai stieß eine Abteilung Kosaken auf eine japanische Eskadron Dragoner; und griff sie an. Ein japanischer Offizier und eine; größere Anzahl Dragoner wurden getötet,' elf Mann wurden gefangen genommen.

Paris, 4. Mai. Der Kriegskorrespondent desMatin^ in Guntschulin berichtet, man erwarte in militärischen^ Kreisen keine bedeutende Aktion, solange nicht das Resultat der Operationen Roschdjestwenskis bekannt ist. Gerüchte aus chinesischer Quelle besagen jedoch, daß die Japaner auf dem Vormarsch östlich von Kirin seien.

Petersburgs. Mai. Das BlattRuß" glaubt mit» teilen zu können, daß Marschall Oyama augenblicklich über 8 25 000 Mann verfügt. Von diesen marschierenj 100 000 über Korea nach Wladiwostok, während 150 000 die Verbindung aufrecht erhalten und 575000 Linewitsch gegenüberstehen.

Moskau, 4. Mai. Die unter der Leitung der Prin^ zessin von Reuß organisierre Abteilung deutscher Kran^ fenPflegerinnen ist hier eingetroffen und geht heutH abeno nach dem Kriegsschauplätze weiter.

Deutsches Reich.

Berlin, 4. Mai. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt, in einer Begrüßung zur Rückkehr des Kaisers, in der sie auf den freundlichen Empfang des Kaiserpaares durch die Behörden und die Bevölkerung Italiens hinweist:

Das deutsche Volk erwidert die den Majestäten erwiesen- Freundlichkeit mit dankbaren Empfindungen und erneuert bei diesem so erfreulichen Arrlaß die Versichenmg seiner aufrichtigen Zuneigung und treuen Freundschaft für das verbündete Königreich und das schöne Land Italien."

In der heutigen Bundesratssitzung wurde je einem Abkommen mit Luxemburg über die Unfall­versicherung und überden Bezug von Invaliden­renten die Zustimmung erteilt.

Am Einholungstage des KronprinzenpaareL werden die Engrosgeschäfte in Berlin zum größten Teil ge­schlossen bleiben. Aus hiesigen industriellen Kreisen ist die Anregung ergangen, die Einholungsfeier des Kronprinzen­paares dadurch volkstümlich zu gestalten, daß die Geschäfts­leute möglichst einmütig ihre Lokalitäten geschlossen halten.

Der Reichskanzler ist heute abend nach Ka.rlZ-< r u h e abgereist.

Vor einigen Tagen ist gleichsam als Vorläufer füi die für den Herbst ds. Js. geplanten umfassenden Unter­handlungen zur Förderung und Sicherung des deutschen Handels in Marokko eine kleine Expedition dorthin abgegangen, an der verschiedene Firmen beteiligt sind. Die Expedition wird gleichzeitig mit dem Vertreter der deutschen Diplomatie in Fez eintreffen.

Wie diePr. Korc." von unterrichteter Seite erfährt, ist Freih. Rudolf von Becken dorff, der bisherige Unter« staatssekretär im preußischen Staatsministerium, an Stelle des jüngst verstorbenen Dr. Gutbrod zum Präsidenten des Reichsgerichts ernannt morden.

Stuttgart, 4. Mai. Die Kammer bat die neue. Aufbesserung für die evangelischen Geistlichen uw jährlich M. 300 000 angenommen.

Kirche und^Schüle.

München, 4. Mai. Das Kultusministerium hat die Unioergtät angewiesen, Abiturientenzeugnisse von Mädchcngyntnasien nicht mehr als genügend an­zuerkennen.