Ausgabe 
29.12.1905 Erstes Blatt
 
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pvch war hier ein Dsocksyste'm eingerichtet. Hätte eine sStreckentelephon bestanden, so wäre das Unglück vermeidbar gewesen. Tic roten und grünen Scheiben, von deren genaue Beachtung die Sicherheit des Betriebes gleichfalls im höchsten Maße abhängt, sind nach der Aussage eines Zeugen häufig iso schmutzig, daß man sie bei schlechtem Wetter nur schwer oder gar nicht unterscheiden kann. Und doch kann aus der Verkennung der Farbe dieser Scheiben das größte Eisenbahnunglück mit dem Verluste vieler Menschenleben entstehen.

Noch könnten wir unsere Betrachtungen ausdehnen aus den Bild un g§ zustand und die technische Schulung der unteren Beamten und Streckenwärter, die sich über das Wesen eines ,Bedarfsznges* oder ständigen NachzugeS, über das Alarmsignal und einige andere Tinge nicht ganz klar sind, und doch hängt auch hiervon täglich daS Leben von hunderten von Menschen ab, die in die Hand dieser Stützen des Dienstes gegeben sind. Auf diese gefahrvollen Unzulänglichkeiten wirft auch die Tatsache ein grelles Schlaglicht, dasi eine Person, wie die 62jährige Witwe Knospe, als Schrankenwärterin beschäftigt wurde, die auch nicht die geringste Ahnung davon hatte, waS ihr beim Ertönen de? Alarmsignals zu tun oblag. Bezeichnend isi auch daS, was der Bahnmeister Punkto aussagte: In Eisenach, wo er früher war, war das Personal besser, weil die Bahnwärter dort etatsmäßig an gestellt sind. (Lebhafte Zustimmung seitens der zahl­reich im Zuhörerraum anwesenden Beamten.) Es sei vor­gekommen, daß em Bahnwärter, obwohl krank, seinen Dienst getan habe, um die 2 Mark Taggeld nicht zu verlieren.

Dies alles sind beschworene Zeugenaussagen. Die Haupt Ursache des Spremberger Unglückes ist mag eS Herr v. Budde noch so sehr ableugnen die Sparsam­keit. Höhere Gehälter für die unteren Stellen, mehr Beamte an verantwortlichen Posten, alle nach dem Stande der Wissen- schast verfüglichen mechanischen Hilfseinrichtungen dann werden Eisenbahnkatastrophen immer seltener werden.

Nach dem Spremberger Unglück ist die Diensteinrichtung anders geworden; ein zweiter Beamter wird zu Hilfe ge- uommen. Nach dem Unglück ist man auch zur Errichtung des elektrischen Blocksignalsystems geschritten. Es heißt auch, daß eine telephonische Verbindung zwischen den Bahnwärterhäuschen auf allen preußisch-hessi- sch en Bahnen geplant sei. Nach dem Unglück! Nun, wenn jetzt wenigsten? alles geschieht, was in Menschen- krästen steht, um den Betrieb zu sichern, so haben die un­glücklichen Opfer in Spremberg ihr Leben nicht ganz umsonst verloren.

Vslitische Tagesschas.

Roch einmal Kaiser Wilhelms Friedensliebe.

Die meisten Pariser Blätter besprechen sympathisch die Friedensworte, die der ,2emp§*, ein offiziöses französisches Negierungsblatt, dem Kaiser Wilhelm zuschreibt. (Vgl. unser'e gestrige »Polit. Tagesschau^.) Doch weder die »Nordd. Allg. Ztg.* noch der .Reichsanz.« nehmen von ihr Notiz. Wie die ,Tagl. Rundsch.^ hört, ist die kaiserliche Aeußerung ,bem Sinne nach ungefähr richtig wiedergegeben. Allerdings, so könnte der Kaiser gesprochen haben, denn die Behauptung, des Botschafters der Republik, Bihourd, von einer KriegS- partei am Berliner Hof mußte doch einigem Erstaunen be­gegnen, und eS mag dem Kaiser daran liegen, die Auffassung deS Botschafters durch eine persönliche Erklärung zu berich­tigen. Bihourd hat überhaupt, wie auS dem französischen Marokko-Gelbbuch hervorgeht, besonders viel von .Stimm­ungen" nach Paris gemeldet, statt sich an daS zu halten, was ihm auf dem üblichen diplomatischen Wege durch daS Auswärtige Amt eröffnet wurde. In dem deutschen Weiß­buch über Marokko, das demnächst erscheint, werden wohl die .Eindrücke", die Bihourd empfangen haben will, noch manche Widerlegung durch die Tatsachen erfahren.

Es wird nun abzuwarten fein, ob von amtlicher Stelle aus eine Bestätigung der .Temps"-Meldung erfolgt. Er­wähnt sei folgende Bemerkung derNationalztg.":

Seine Friedensliebe hat der deutsche Kaiser stets betont. Als geroin deni indessen gelten, daß er ebenso regelmäßig daran! hingeroieien hat, daß die Friedensliebe Deutschlands in vollem Einklänge mit der Ehre des Landes stehen muß."

Ein Bauer über die Prügelstrafe.

AuS dem Vogelsberge wird uns geschrieben:

Möge eS einem gewöhnlichen Bauern gestattet sein, seine Ansicht hierüber zu offenbaren. Soll die Prügelstrafe wieder eingesührt werden? Ist es denn notwendig? Wenn man sieht, hört und liest, was für Roheiten, Grausamkeiten, über­haupt für Schlechtigkeiten vorkommen, möchte man versucht sein, auf diese Frage mit ja zu antworten. Wenn man aber liest, wie ost es früher vorkam, daß unschuldige Leute grau­sam geschlagen und gefoltert wurden, weil der Schein oder falsche Zeugen gegen sie sprachen, oder wenn man in unserer Zeit hört und liest, wieviel Meineide geschworen und wieviel unschuldige Leute dadurch ins Elend gebracht werden sollen und gebracht werden, dann scheint es mir doch höch st bedenklich, für die Wiedereinführung der Prügelstrafe zu stimmen. Für einen zartfühlenden Menschen ist es gewiß schon ein fast tätlicher Schlag, unschuldig ins Gefängnis zu muffen. Wenn nun ein so Unglücklicher auch noch geprügelt rourbe ? Weil es aber tatsächlich in unserer Zeit unter Gebildeten und Ungebildeten solche erbärmliche Wichte genug gibt, die mit teuflichem Wohlgefallen die Unschuld weinen sehen, und um dieses zu erreichen, von einem Meineid selbst nicht erröten und erschrecken, drum sage ich: .Die Prügel- strafe wäre wohl manchmal nötig, aber es ist doch über­aus gefährlich, sie wieder einzuführen."

Die bäuerlichen Abgeordneten im bayerischen Landtag haben sich für die Wiedereinführung der Prügelstrafe nur für gemeine Rohlinge und rückfällige Verbrecher, also unoer» befferliche Subjekte, ausgesprochen. Wir stimmen indes den Ausführungen dieses Landmannes vollkommen zu.

Kinderarbeit.

ImReichSanz." werden die Ausnahmen von dem Verbot der Beschäftigung eigener Kinder unter 10 Jahren in gewerblichen Betrieben veröffentlicht. Die Art der Beschäftig­

ung, für welche die Ausnahme zugelaffen ist, erscheint, wenn man die Liste durchsieht, im allgemeinen unbedenklich. Es handelt sich um leichte Arbeiten, beispielsweise in der Spiel­waren- und Papierindustrie, um das Umbiegen und Bekleben von Schachteln, Bemalen von Puppengliedern, Aufnähen

angebracht, wenn Schritte unternommen würden, diesem Anschlußgleis eine Güterverladeft eile werden könnte.

daß n verbürg

und Aiifstecken van Karten, Zahlen und Einpacken usw., alles kleine Hilfeleistungen, die als anstrengend von Kindern nicht empfunden werden, die aber von großem Wert für die Hausindustrie, zumal in ärmeren Gegenden, ist. Die Vor­aussetzung ist jedoch, daß die Arbeitszeit auf ein vernünftiges Maß beschränkt bleibt, um den zarten Organismus de§ Kindes nicht zu gefährden. Hier erscheinen die Vorschriften nicht präzis genug. Ganz untersagt ist die Beschäftigung in der Zeit zwischen acht Uhr abends und acht Uhr morgens; nachmittags darf die Beschäftigung erst eine Stunde nach be­endetem Unterricht beginnen; mittags ist den Kindern eine mindestens zweistündige Pause zu gewähren. Wir vermiffen eine Bestimmung darüber, daß die Sonntage und Feiertage zum größten Teil zur Erholung für die Kinder arbeitsfrei ein sollen. Auf daS Ausruhen hat doch ganz besonders ein Kind in diesen jungen Jahren Anspruch, wenn es die ganze Woche hindurch eifrig mitoerdienen geholfen hat. Es liegt nahe, daß hier und dort grade die schulfreien Sonntage ur die Kinderarbeit ausgenutzt werden, und dieser Möglichkeit war in den Ausnahmebestimmungen ausdrücklich ein Riegel oorzuschieben. Es ist wünschenswert, baß bies nachgeholt wird. Zu billigen ist die allgemeine Vorschrift, daß die Ausnahmen keine Anwendiing finden auf Werkstätten, in denen durch elementare Kraft (Dampf, Gas, Elektrizität) be- roegte Triebwerke nicht bloß vorübergehend zur Verwendung kommen. Die Ausnahmen treten vom 1. Januar an in Kraft.________________________________________________________________

Kirche und schule.

Die Freie landeskirchliche Vereinigung ür das Großherzogtum Heffen hält am 2. Januar in dem Hotel-Restaurant Taunus zu Frankfurt eine öffentliche Versammlung ab, in welcher Professor Niebergall auS Heidel­berg über die Bedeutung des IesuSbildeS in FrenssenS Hilligenlei sprechen wird. Evangelische Männer und Frauen sind hierzu eingetaben.

Hohe Steuerzahler. Nach der Zusammenstel! >rr der Veranlagung zur Staatseinkommensteuer für 1904 [ ? in Berlin zwei Personen, die den Normalsteuersatz Staatseinkommensteuer von 100 000 Mk. überschreiten. jL eine Steuerpflichtige zahlt 104 000, der andere 128 000 djx> Steuer, was einem Jahreseinkommen von 2 600000 fr zieh ring sm. 3220000 Mk. entspricht. Bei den n-' physischen Personen (Aktiengesellschaften usw.) stellt sich ,, Sache für den Steuersäckel noch günstiger. Da zählt nrt acht Steuerpflichtige mit einem Normalsteuersoll von 113 gw blS 510 800 Mk. für das Jahr, was einem Jahreseinkoiin^.. von 2 340 000 bis 12 770 000 Mk. gleichkommt.

* Die Koburger Prinzenehe. Die in Paris «. führten Vorverhandlungen im EhescheidungS-Prozetz > Prinzen Philipp von Koburg sind soweit gediehen, daß r nächsten Termin zu Gotha die Entscheidung fallen n?i-: Der Prinz hat sich verpflichtet, der Prinzessin eine jährlif. Apanage von 12 000 Mk. und eine einmalige Entichädiom von 120 000 Mk. zu gewähren. Ferner gestattet der der Prinzessin die Führung deS Titels einer Prinzessin vq Belgien.

* Kleine Tageschronik. Der Nachwächter in y<.. fingen (Kreis Olpe) wurde in der Nacht von einem unerftn gebliebenen Automobil überfahren und getötet. Ter £>, unglückte hinterläßt eine Frau und 5 unmündige Kinder. - x Lüttich verhaftete die Polizei zwei Deutsck?c namens Wild aus Bonn und Paul Mbert aus Hörde, welche t?il»tp geständig sind, dort eine Z i g a rre n h ä n dl erin crmord,- und beraubt zu haben. Bei dem ersten Verhör versuchte v, eine Verhaftete, die Schuld auf den anderen abzuwälzen, b Polizei suä)t noch nach einem dritten Kvmplizen. Aus dam wird gemeldet: Der gemeinschaftlich)« Direktor ber landschen Matschappi und der Nederlandsche Hypotheek-Jans ji nach bedeutenden Unterschlagungen geflüchtet. ?ln der Hjj chätzt man den Betrag der Unterschlagungen auf zweies' Gulden. Ein Telegramm aus Glasgow meldet: >_ BarkePaß of Melfort" ist an der Mste der Vancouver-^ (Britisch-Columbia) untergegangen. 29 Personen, mtilfa Ausländer, welche nach Panama reisen wollten, sind dabeiitj Leben gekommen.

Ans Stadt mid Kaud.

Gießen, den 29. Dezember.

Wir können unseren Lesern am Schluffe deS alten Jahres die freudige Mitteilung machen, daß im Laufe dieses Winters die

Zahl unserer Abonnenten aus 12000 gestiegen

ist. Damit ist der beste Beweis dafür erbracht, baß unsere ortgesetzten Bemühungen, daS Blatt auSzubanen, nicht un­beachtet geblieben sind, fonbern allseitige Anerkennung finden

Am Jahreswechsel danken wir Allen, die an den viel­seitigen Verbesserungen und an der Verbreitung unseres Blattes mitgearbeitet haben, und hoffen, baß auch im neuen Jahre baS Interesse ber oberhessischen Bevölkerung an un­teren Darbietungen nicht nur erhalten bleiben, fonbern mit dem Aufstieg be§ BlatteS auch ständig steigen wird.

Bestellungen für das neue Vierteljahr werden bei allen Postanstalten, Zweigstellen, von den Zeitungsträgern und Briefträgern entgegengenommen. Den Postabonnenten em­pfehlen wir, schon jetzt das Abonnement zu erneuern, damit eine Unterbrechung in der Zustellung ftaitfinbet

** Personalien. S .K. H. der Großherzvg haben den Oberlehrer an dem Gymnasium Fridericianum zu Lau­bach, Dr. Friedr. Ada m i, auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. April 1906 seines Dienstes entlassen. Ernannt wurde der Kanzleigehilfe Karl Lotz auS Darmstadt zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Ulrichstein.

Erledigte Lehrer st eklen. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge­meindeschule zu Langen. Eine mit einer katholischen Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Mühlheim, Kreis Offenbach. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dornberg.

Eine Sitzung des Provi nzi al-AnSschusse§ der Provinz Oberhessen findet am Mittwoch, 10. Jan. n. I., norm. 7,9 Uhr, mit folget,der Tagesordnung statt: 1. Enteignung für das Hauptsiel und die Kläranlagen der Stadt Gießen; hier die Entschädigung. 2. Beitrag der Be­triebsunternehmer der Breitenbo rner Ste in br üche zur Kreis st raßen Unterhaltung im Kreise Büdingen für 1904/1905.

"Die seitherige Prüfungskommission für daS Finanz- und technische Fach ist auf geh ob en, demReg.-Bl." zufolge. An ihre Stelle treten vom 1. Jan. k. I. ab zur Vornahme der Staatsprüfung für die höheren Stellen im Forstfach die Prüf u ngSk om m ission für das Forstfach in Darmstadt; zur Vornahme der Staats­prüfung für die höheren Stellen im Hochbau-, Jngenieurbau- unb Maschinenbaufach das Technische O b er -Pr ü fu ngS- amt in Darmstadt. Die Prüfungskommission für das Forstfach besteht aus dem Vorsitzenden unb aus Mitgliedern der Ministerialabteilnng für Forst- und Kameralverwaltung und aus anderen hierzu besonders beauftragten Fachmännern. Das Technische Ober-Prüfungsamt besteht aus dem Vor­sitzenden und aus Mitgliedern der Ministerialabteilung für Ballwesen unb für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen und aus anderen hierzu besonders beauftragten Fachmännern. Für die Abhaltung ber Staatsprüfungen für die höheren Stellen im Berg-, Hütten- und Salinenrach wird erforderlichen Falles eine besondere Prüfungskommission berufen.

Saasen, 28. Dez. Wie aus sicherer Quelle ver­lautet, hat unser Mitbürger Wilhelm Sch epp von der Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. ein Anschlußgleis nach seinem Basalt werk, iuo er jetzt auch die Fabrikation uon Zementwaren (Röhren, Platten usw.) betreiben will, ge­nehmigt bekommen. Für unseren Ort wäre es vielleicht jetzt

L-J- J ----- ! I- ----!

Handel und Aerkelir. KolKswirilchaN.

Russische Finanzen. Die russische Otantybnnf durch einen Erlaß des Finanzministers bewirken, daß die W: nicht mehr gezwungen sind, die Einlösung von Papiergeld hi Gold vorzunehmen, für den Fall, daß die Filialen nift 1fr genügendes Gold verfügen. Diese Absicht wird damit Ikgrr;br daß momentan die Versorgung aller Filialen mit Gold burö b Unsicherheit der Zustände und durch den Eisenbahnerin! erschwert sei.

Rußland und die Börse. Obwohl sich cm berr.-y gen Börse für die Beurteilung der russischen Verhältnisse nc-r. lich keine neuem Gesichtspunkte ergaben, ist man doch schon etwas mißtrauischer in betreff der Macht der Regierung «ocki. durch die die Revolution unterdrückt werden soll. Aa frfc daß sich die Bewegung in Moskau doch nicht so schnell ntr» drücken läßt, als man sich gedacht hatte. Es wird barmtüw-. bedürfen, und recht energischer Maßnahmen seitens bn gierunq, bis die Ordnung hergestellt ist. Die Börse eman;»-.- sich aber mehr als sonst von den russischen Nachrichten. farf russische Renten als besonders Prioritäten, für die sich w talistenkreisen wieder vermehrtes Interesse zeigt, lagen

Kirckfilffe achrichten.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Sonntag, den 31. Dezember, Sylvester.

In der Stadtkirche.

Vormittags 91/« Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwa b e.

In der FohanncSkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Psarrassistent Knott.

Abends 8 Uhr: Pfarrer Euler.

Montag, den 1. Januar, Neujahr.

In der Stadtktrche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D. Sch losser.

Abend? 5 Uhr: Siehe JohanneSkirche.

Donnerstag, den 4. Januar, abends 8 Uhr, im Malthul saal, Kirchstraße 9: Bibelstunbe. (Offenb. Joh. 2, 17.)

Pfarrer D. Schlosse:

In der JohanneSkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Psarrassistent Knott.

Llbends 5 Uhr: Pfarrer Kraus. ..

Nach sämtlichen Gottesdiensten wird eine Kollekte sur Armen erhoben.

Nächsten Sonntag, den 1. nach Epiphanias, den 7. wird das Landesmisfionsfest gefeiert und dabei eine Kollekti w die Heidenmission erhoben.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 30. Dezember 1905. _

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr ©cloflc? zur heil. Beicht.

Sonntag, den 31. Dezember 1905. Sonntag nach Weihnachten.

Vornlittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beim!

, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und m selben Austeilung der heil. Koinnni-

, um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.

, um 9V, Uhr: Hochamt. ,

Nachmittags um 5'/, Uhr: Predigt. Darauf Silvester-Andaa).

Te Demn. , u

Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr ®cieg- zur heil. Beicht.

Montag, den 1. Januar 1905.

Fest der Beschneidung des Herrn.

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil, vctait.

um 7 Uhr: D,e erste heil. Meffe, vor >'"d » - selben Austeilung der heil. Komm,'--

um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. Militargokl,.- mit Predigt.

um 9', Uhr: öoehamt mit Predigt. Nachmittags um 51/, Uhr: Fest-Andacht mit Segen.

Israelitische Neligionsgcmctndc. rbottesdien t in der Sy agoge (Südanstig« i Samstag den 3 0. Dezember 190n

Vorabend 4.15 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr. Predigt.

Nachmittags 3 30 Uhr.

Sabbathansgang 5.20 Uhr.

Tapioka-Julienne

besondere zu empremTd

Seine Mischung von lapioki mit getrockneten Gemüsen, £ »ausgezeichnete Suppen. Ganz

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