Erstes Blatt.
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»arten),
-atze 89.
155. Jahrgang
Äck-Z' cfolge hascht.
Die Tendenz von Seestern ist, daß der durch den Äiati'chen Krieg geschaffenen Weltlage zufolge nur die Nkr« ini gten Staaten von Europa, mit Einschluß In.]; an bS, in der Lage sind, den Völkerfrieden zu wahren, außereuropäischen Besitzungen zu verteidigen, dem Neber- p^r.>id)it der gelben Rasic zu trotzen und den imperialistischen Mtlbungcn Nordamerikas ein Gegengewicht zu bieten.
i Wenn aber die Staaten von Europa sich gegenseitig machten, wenn dadurch der Zusammenbruch der alten Welt rtjolgtt, dann entstehen Verhältnisse, auf die wir keinen Ein- mehr haben, dann macht die alte Kultur, deren Träger äropa ist, einer neuen Platz, der ihr Stempel von Washington Wd Tokio, vielleicht auch von Petersburg aufgedrückt werden
Volitische Tagesschaa.
Ter Kampf um die preußische Schule.
R. Berlin, 27. Dez.
Der Umstand, daß der deutsche Städtetag mit seiner Kundgebung in der Fleischteuerungtzfcage bei der Regierung
keinen Erfolg erzielt hat, veranlaßt da« Hauptorgan der preußischen Konservativen, die „Kreuzztg.*, sich über den
, Aral ■Essen MMW; orteilhaft in 1 rie
Derrtfehe» Hei*
Berlin, 27. Dez. Im Lause des kommenden Monats werden am Berliner Hofe nachstehende offizielle Festlichkeiten stattfinden: Llm 1. Januar ist Neujahrs-Gratulationscour beim Kais er paar im königlichen Schlosse in Berlin, am 18. wird das Fest des Ordens vom Schwarzen Adler gefeiert, am darauffolgenden Tage findet Zivilcour statt. Die Feier des Krönungs- und Ordensfestes ist auf
die Post Mk.2.— oicrtel- jährl. auöichl. Bcslellg.
Annahme von Anzeigen für bie TageSnuinmer bis vormillagS 10 Uhr. ZeiienpreiS: lokailLPt^ auswärts 20 P'g.
Verantwortlich tüt den poltL und allgem. Teil: P. Witiko- füt • .Stadl und Land^ und -GerichtSsaal': Ernst Heß; dir den Anzeigenteil: Han4 Beck.
oürdig
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General-Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Präsident Toumer?
Dem Vernehmen nach erfolgt die Wahl des neuen Präsidenten der französ. Republik am 16. oder 18. Januar.
In Berliner politischen Kreisen ist man geneigt, dem Kammerpräsidenten Toumer beträchtliche Chancen zuzucrkennen für seine Bewerbung um die Würde des Präsidenten. Von dem, was die politisch-radikalen Gegner Doumers gegen seine Kandidatur geltend machen, erachtet man Vieles für zutreffend. Er ist zweifellos von ungezügeltem Ehrgeiz und in seinen Mitteln, zum Ziel zu kommen, wenig wählerisch. Aber in Deutschland teilt man nicht die Befürchtung der Gegner Doumers, seine Wahl zum Präsidenten könnte den europäischen Frieden gefährden. So weitgehenden Einstuß auf die Politik hat der Repräsentant der französischen Staatsgewalt denn doch nicht. Wenn das französische Volk ernstlich den Frieden will, wird kein Präsident wagen, gegen den Frieden zu arbeiten. Es ist wohl auch nicht richtig, in dem Besuch, den Doumer unlängst bei König Eduard ab» ! stattete, ein Anzeichen der .KriegSlust* dieses Präsident- schaftskandidateu zu sehen. Ob es ein taktisch kluger Zug war, wird sich bald Herausstellen. Kenner der französischen Volksseele hierzulande neigen jedenfalls zu der Auffassung, daß dieser Besuch die Wahlchancen Doumers steigern dürfte.
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Krieg derung dieses gewaltigen Kampfes ist vortrefflich, ate wird Hilfsmittel moderner ßrk^hmft sind erwähnt, auf wenig Seite Seiten konzentriert sind die Erfahrungen des ostasratischen Die erste Krieges und ihre Nutzbarmachung für unser Heer vortrefflich wiedergegeben.
Ten Schluß bilden die Nachtseiten des furchtbaren Tra- Daheim", „Ws der Herbst kam", und vor ollem:
ihrbar m. Wandt heryerichttt 7-9 .rbüchie neu 12-1, ziehkefiel 20-80? leben.
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srm C. Krau Marsch, Nowot^ Touristeu-Quirti 'i Meyerbeer-O-.^ ein Lied! Solo 6 ralzer, Lindt. ■' »eher Piratee-Me rr. H. Chin-Ci»; 'bum! Potponm,h
Eintritt
luchepu« JTSÄÜ Langen vorrätig., ial, WM Säufer aünfH«''"
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Mi. 304
ei* *t täglich einer Sonntags.
übr >neßener Anzeiger p 7 im Wechsel mit d tri ifstschen Landwirt t ibihtfoentt Familien- fclli tr vterrnal in der -oche beigelegt.
flRu icmdbrud u. Ver- 1 ter Brüh l'scheu L lii'y ff.-Buch-u. Stein- tlD^rei. 9L Lange.
Ratil hon, Ervebuioa mib Truaeret:
(dta t ft r a & e 7.
Diktion e=^) 113 lüjkiogu.Exved.e-Wöl SUftbe für Deoeschen:
en\rtflcr Gießen.
zusammentretenden preußischen Städtetag mit Geringschätzung zu äußern. Er würde, so heißt c5, den weiteren Verlauf der Verhandlungen nicht beeinstuffen, sondern lediglich den Zeitungen etwas Druckerschwärze kosten, soweit sie überhaupt
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Mächte . . .? Oesterreich durch innere Wirren in allen über Wünschen non dieser Seite läßt eL als nicht m^ge. Handlungen und Entschlüsien gehemmt, kann nur schwächlich ichl°ssen ersche,nen dah die Bestunmungen über d,e Schul- am Kriege gegen Frankreich teilnehmen; Portugal, der Vasall unterhaltungspflicht entsprechend abgeände^ werden. Em Arobbritaniens, steht sosort aus desien Seite; Spanien blieb Grund mehr fltr den Siadtelag und d.e Lcherchen sich zu keine Wahl, es mühte auch der Koalition gegen den Drei, regen, denn der Landtag wird sich mit dem Eesetzentwur, bund beitreten. Amerika und Rußland bleiben neutral, ebenso wohl nicht lange aufhalten.
die skandinavischen Länder, auch Dänemark gelingt es durch
Mobilisierung von 30 000 Mann, seine Neutralität zu be- Lotterievertrage.
halten. Dem preuß. Abgeordnetenhause sind die Lotteneoerträge
ES folgt eine vortreffliche Schilderung einer Schlacht zwischen Preußen einerseits und der hessisch-thüringi- bei Löwen, eine von der englischen Flotte versuchte lieber- scheu Lotteriegemetnschast und Reuß ). L. anderer- rumpelung des Kieler Hafens von der Landseite aus. Die I Veits zugegangen. ZDr hessisch-thünngtschcn Lottertegemetn- VcrteidigungSeinrichtungen des Kieler Hafens und deS Kaiser schaff gehören bekanntlich die Großherzogtümer Heffen und WilhelniS-Kanals namentlich nach der Landseite genügen Sachen, bie £er5ogtümer (5Q^^^cn-9^e.mnq^n, keineswegs. bürg, Sachsen-Koburg-Gotha und Anhalt, die Fürstentümer
Tie Seeschlacht von Helgoland, durch welche Schwarzburg-Sondershausen, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuß die deutsche Flotte zerstört wird, ist wohl das älterer Linie, Schaumburg-Lippe und Lippe. Alle diese Hauptkapitel des Buches. Ter Raum verbietet es, näher «ander haben sich verpstichtet, mit dem Ablaufe der im Früh- auf die hochdramatische Schilderung Seesterns hier ein-1 jahre löoß zur Ausspielung gelangenden 7. Lotterie der
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Donnerstag 28. Dezember 1905 vezugSpreiä: monatlich7bM., oierteU jährlicf) Alk. 3.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch
;K. b.
11906! Wer an den hundertjährigen Kalender noch i nJcubtt! 1806 war Jena l An der Schwelle von 1906
lirt es wie Waffenlärm. Weg die Gedanken! Es darf — --------,--------o..v ------- „-----a-..--------------- - -
sein, man lese Seestern, man übersetze ihn ms Englische zugehen. Tie kleine, aber gut bemannte und gut geführte ^Esch-thüringischen Gemeinschaft den Betrieb einzt,stellen, -imb Französische! , ^on diesem Zeitpunkt ab darf nur noch die preußische Lotterie
Wer das Buch gelesen hat, wird pathetisch, doch suchen ^anzosisch-^ngl^che Uc^rletzenheit^ zu 9,^ H biefcn Ländern gespielt werden, mit Ausnahme von
M stiuf einen nüchternen Standpunkt rur?ckzukommen und g h den Grund des Meeres herunter zu Lotterien, die vorübergehenden Zwecken dienen, oder Lotterien
i M-an Tatsachen zu halten! Der phantastische Roman bretet 6 6 ^daß bo§ scegewaltige Mion durch diese zur Ausstellung von Kunst- und Jndustrie-Erzeugnissen, f bun Kenner viele solcher Tatsachen, die oft mit verblüffender I ^me Herrschaft Über die Meere verliert. Waren u. s. w., wenn das Spielkavital den Betrag von
iWicheit ausgesprochen werden. Jenseits des Meeres sieht es für Deutschland trübe 100 000 Mk. für die einzelne Lotterie, bei Reuß j. L. nicht
Die Fabel ist bald erzählt: Auf Samoa in Apia kommt au% Die Kabelverbindungen sind mit Beginn der Mobil- 25 gOO Mk. übersteigt, hier dürfen Lotterien nur für Kranken- H dfurch amerikanische Umtriebe zum Konflikt zwischen I machung unterbrochen, die deutschen Kolonien auf sich selber Unb zur Wiederherstellung historischer Baudenkmäler , und England, das kleine deutsche Kriegs- angewiesen. Die deutschen Schiffe im Auslmid werben1 eine tz^s Landes veranstaltet werden. Die Verträge setzen ferner i"m (V-rm-ssunpsschis.s) .MS we- w ir d p°n eng. ^chte^D^t- d-p^°°lrk°n, staLnierio die Absind.mgssu.nmen fest, die p°n der preußischen Regierung
)en Krt egS schiffen in d'N Grund geschss , ^ deutsche Truppenmacht kann sich nady Mafeking durch- zu zahlen sind. ,
fecenb das im Hafen anwesende amerikanische Schiff noch 1 und bedroht von dort aus das Kapland. Jm wesent-! a: Eröffnung der Feindseligkeiten den Haien verlaßt. h^rt aber Deutschland aufgshört, Kolonien zu
letzten Augenblick kommen zwei deutsche Kreuzer b(^n. .
und Kormoran-, die auS den ostasiatischen Ge- Zu Lcmde fällt durch eme Mrllionenschlacht bei w^ern herbeigerufen sind , hinzu und vernl^chten e th e l die Cmtschcidung für Deutschland. Auch die^Schil-
!e: englischen Kriegsschiffe. Der
ziischen England it n b D eutschland ; c 11, Frankreich stellt sich auf die Hin England; der Dreibund bleibt fest. Lndlung Englands ist, daß es Antwerpen benot', um sich eine Overationsbasis fiirben ^cmöttiea ^^im", „Ms der Herbst tarn", uno vor ouem:
rischem. Die Neutralität Belg en^ 'st ffkerchN^- HoUano schon an den Mauern/' In ganz
■ Sanft aber keine der kriegführenden ^imn unntt ^völterung auf, der Islam ent-
<rc i-s Rücksicht. Tie Engländer erschernen vor ^tungen |ei;i Danner zum heiligen Krieg. Da Frankreich, ta deutsche Truppen ruck en vom Süd an in land, Deutschland ^cich bedroht sind, kommt der tzol ländisches Gebiet et n. Tre ^andtschenKow U c b e zustande, und die alten Kulturstaaten Europc^ ror sind in kurzem eine leichte Beute der englischen Igemeinschaftliche Aufgabe darin, ihre unermeß- Teil der lichen Kulturin ter essen im schwarzen Erdteil zu verteidigen.
Tiun beginnt der Kamps zunächst zur See. EM ^eu oer Frankreich besiegt, England zur See ungeheuer ge-
Siitcn deutschen Flotte liegt bei Helgolcmd von ihr geht fordern im Schlußkavitel des Buches dre Ver
sal eine Torpedobootdivtslon zmn Angriff. Men die g- esstigten Staaten von Nordamerika die engnschen Besitz- Me Flotte vor. Prack)tvolle Marmesch<l5eriMD ^er Westindien, Jamaika, den Dahoma-Jnseln, 5-on-
Zc:^dobootangriff, er hat Erfolg, mehrere egltsche Krregs- ^1)an(L
E-ifit werden vernichtet, doch n u r z w e r d e u t s che n 0 soweit der Roman. Es ist ja alles nur Dichtung, Phan- tttbaobooten gelingt es, zu entrommen ^sie, Traum, aber was ist Wahres dabei? Sind die Schlüsse
Wald darauf folgt das 0 m b ar d e in en t vo n ^ux beruhen sie auf unwirklichen Voraussetzungen? Man
Ihtd en. Von einer übermachtigeti, englffchen Wte öM I ) und urteile selbst,
ttknoqt, ziehen sich sechs deutsche Kreuzer .init | J_________________________—
L^dobooten nach der Elbmiuidung Mruck Mit seinen td i-aaenden 30,5 Zent'.meter-Geschu;)en richtet Die eng vi^e^lotte furchtbareVerwüstungen in Cux- » ° en^und in den Forts Kugelbaake und Grimmerhorn
die Minensperre vor dem Hafen, doch keines dieser Unter
seebootc ward je wieder gesehen, Als die vereiiiigte englisch-1 prcuntschen nonservanvcn, ote „nreuzglg.-, huj «utx. um französische Flotte näher herankommt, kann deutscherseits demnächst zu einem Protest gegen bad preußische Schulgesetz das Feuer aus den schweren Mörsern-beginnen, dieses hnt 11 ' 1 m -r-,-=<-—
einen durchschlagenden Erfolg, mehrere feindliche Schiffe werden unbrauchbar, die Flotte wendet sich zum Rückzug, verfolgt von den nun vorbrechcnden deutschen
»üK ^renn^ÄSÜ ^l^'ihm^nntni. nehmen Dicsi.be A.«ung sprich. au5
। beiderseitigen Verluste <ui Material und Schiffen sind sehr dem Urteil des Blattes über die Protestkundgebungen der groß. I preußischen Lehrer gegen den Gesetzentwurf. Ihnen wird etn-
Ter Feind blockiert nun die Elbmündung^ der ganze ,'ach der Rat erteilt, sich nicht mit Dingen zu befassen, bie deutsche Handel ist unterbunden, der englische j^en nicht geläufig seien. Als ob die Frage der Schul- erleibet in der Ostsee empsindliche Verluste, eine von Eng- Unterhaltung nicht im Zusammenhang stünde mit der Lehrer- land geplante Ueberraschung des Kieler Hafens mtßgltickt. bero(bun unb al5 ob die Lehrer am wenigsten berufen seien, Inzwischen begannen auch die Landoperationen, ^te ' » öb ben übcc Simultan- ober Konfessionsschule,
duEÄncn 'schnellen'Borstoß' d"cr° ^rstcl^dcutschr.i '«'rmee über Schu.aussicht usw. Die Anm-bung ist fetten so stark werden die si-mzosischen und geringen belgischen Truppen sinn Ausdruck n-bracht roorben, als in diesem Falle, und die zurückgeworfen, die Linie L ü t t i ch-N a m ur - C h a r - Nationalliberalen haben alle Veranlaffung, es ffch retsttch zu lerot wird schnell von den Deutschen b e s e tz t. I überlegen, ob sie dem SchulunterhaltungSgesetz ihre Zu- Jn (Tharleroi unterdrücken deutsche Truppen einen nament- ffimnumg geben sollen. Die .Kreuzztg.* ist bereits so siegeS- lich für die rückwärtigen Verbindungen gefährlichen sozia- j-id)cr bQg gc die von dieser Seite geäußerten Bedenken .wä mm* Äb4" W n ä öS1 ä vsä si°m»°°°n^r cngliÄ “ si,-fetz bedien Jntrresi-n der Städt-^und d«k°mmunaten
Welche Enttäuschung gewisi für viele Leser dieses Buches l Ultimatum^ an' Italien/ "das' d^n Ab°ra°e^° und ?s ist umfamchr ,u wünschen, dasi di-Städte
. Wn Dr. Grautoff ist zweifellos em Mann von ungewöhnlich ^jbu„d treu bt^bt Seeschlacht vor Neapel, in welcher mit der Lehrerschaft m der entschiedensten Abwehr zusammen- • Wien Beziehungen zu hervorragend onentierten Männern,! i; „ isch e F l 011 e vernichtet wird; Seeschlacht stehen, als auch die Agrarier eine Forderiing geltend machen. 1 Sie berc Quelle bc5 deutschen politischen Lebens nahestehen, S v e»i a Zwischen einer französischen und italienischen Der Staat soll nämlich tiefer m den Beutel greifen, um bie -^b emßerdem als ein sehr vielseitig unterrichteter Mann der die letztere bleibt, wenn auch mit schweren Verlusten, Landwirtschaft von der SchulunterhaltungSpflicht möglichst
• Wen Presse längst wohlbekannt. Darum darf man die Trümmer der französischen Flotte ziehen sich zu entlasten. Die Lungenkrast der ^grarsichen Wortführer
itinen. Buche doch einige Bedeutung beuneffen, so sehr er N 9 Seestern fragt nun: .Und die anderen und die bekannte Schwache der preuguchen Regierung gegen-
mich nach Sensationen, nach einem buchhandlerischen Augen-1^.----- «-..i, 1 .4 0
DU Oeutifle Dummer umfaßt 8 Seiten.
Seeücrn 1906.
Der Zusammenbruch der alten Welt.
Tin sehr intereffantes Buch! Schon nach den ersten!
<Eliten fragt der Leser: Wer ist denn dieser Seestern? Ein ILlaäneofsizier? Denn eS scheint, er weiß nicht nur in seiner lEkffe gut Bescheid, er versteht auch manches vom Landkrieg, «ich He verschlungenen Pfade der Diplomatie scheinen ihm mitt lunbekannt zu sein und außerdem ist er auch noch «i-n pt»antasiebegabter Dichter, dem die Sprache in nicht ge- twilu>l..cher Weise zur Verfügung steht. Viel wird nach Ikiiiem Autor gefragt, denn ba5 Buch macht ungewöhnliches fUsiitt-en.
Man hat auch vermutet, baß das Buch mehrere Ver- juafa habe, die dem Flottenverein, dem Admiral- und «Bfnecnlftab, vielleicht auch dem auswärtigen Amte nahe- ‘ jldgen.
Brofeffor Hasse, der bekannte frühere Leipziger Reich- !!«g?cil geordnete, der Führer der sächsischen Alldeutschen, hat, - jrie un§ jetzt au8 Leipzig geschrieben wird, den AnonyniuS Dntinch in einer Versammlung des deutschen Flottenvereins .genannt. Es ist der politische Redakteur der „Leipziger -Sltuef: en Rachr." Dr. ©raut off.


