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Bom Hamburgischen Wahlrecht.
nötigen Grundlagen für die gemeinsame Existenz und das
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D« Grobherzoglichen Bürgermeistereien derjenigen Gelder, in welchen sich Mitglieder unseres Vereins und ;kt von Vogelsberger Viel; befinden, werden ergebens!
156.
Tagesordnung:
Wahl des Vorstandes.
Prüfung der Rechnung für 1904 Nj.
Beschickungskosten der Dtainzer Ausstellung.
Verschiedenes.
Vortrag des Herrn Landwirtschaftslehrers Schwarz von Alsfeld über die Landwirtschaftliche Ausstellung in Mainz.
nachtsangcbinde erhielt.
In Großbritannien hat der neue Minifterpräsidenl eine bedcutsrnne Programm rede gehalten, in dar er namentlich ans die sick mehrenden FrermdschaftSkundgelnn-',en gegenüber Deutschland binwies imb sie als durchaus im Intceefse des engl. Volkes liegend hcrllich begrüßte. Seine Feststelli: tg, daß die Interessen der beiden Nationen in keiner Wcijc irgend einen Grund zur Enr den Ehauvinifen dicSseitS und jenseits
jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Alk. 2.— viertel- jährt, ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen iür die TageSnummer biS vormittags 10 Uhr» Zeilenvreis: lokal 12Ps^ auswärts 20 Pfg.
Verantwortlich iür
ftM wozu die Ausschußmitglieder, die sonstigen Diitglieder d.t"1 Vereins und der angeschlossenen Ortßzuchtvcreine, sowie al:llt Jntteresienten ergebenst eingeladen werden.
ismiedberg. den 21. Dezember 1905.
iDer Grcßh.. gliche F. d. r.i, igu .v.nmissär: Svamer, Kreisamtmann.
Bekanntmachung.
Samstag den 30. Dezember 1905, nachmittags 31/, Uhr, Caf^ Ebel zu Gießen eine
Heneralversammtunq vorausgehenden. um 3 Uhr beginnenden AuSschttß-Sitzung Kreiszuchtvereins Gießen für Vogelsberger Vieh
und estbnischeu Aspirationen sich zu einer offenen ant.ruunchen Revolution entwickelt haben. Daß die ktilturell und nnr,j(hüftlidi am höchsten stehenden baltischen Deutschen die Leidtragenden smd, ist tief bedauerlich und daß eine deutsche DilsS'ktion — '01^01/1 eine private finanzielle, irie eine mil tärisch'polnische mirrb Entsendung deutscher Kriegsfcknfie — dringend erforderlich tfjV beweisen die sich mehrenden Sck?rcckei'smeldungeu. Wie wert bie Tinge dort gediehen sind, zeigt nfld ebende Meldung ist grellster Belcuchtuna; „Jn.Hamburg sind Berichte eingetroften, daß die vom Reichskanzler gech ar tert en T n rn p fe r „V ai- t a v i a" lind „K e h r io i e d e r" der Harnbiirc^Arncrika Linie m den russischen Ostseehäfen von den Aufständischen beschossen worben sind und daß die auf die Schiffe flüchtenden Deutschen I ä g l i ck> insultiert Nwrden seien."
Dem russisch-ia-anisheu Trieben ist nunmehr ein la panisch- chinesischer Vertrag über die a n b f d) u r e i gefolgt, der Japan die seither von Rußland imicgcl^abtcMachtstellung in der Mandschurei auch von feilen des chinesischen Besitzers zu sichert. Es dreht sich debci hauptsächlich um den faktischen Besitz der Liau- tnng Halbinsel durch die Iaveuer, um Bahnkor -ssionen und. wenn die amerikanisckx'n Nachrichten darüber richtig sind, wird auch der Weltliandel Vorteil daraus ziehen, denn 16 neue Häfen irerden dem allgemeinen Verkehr geöffnet werden. Die gegen die Jrcmden gerichteten Unruhen in Shang Hai scheinen glücklich beendigt zu sein.
Der von vornherein nicht bedrohlich erschemende Panther-l Zwischenfall ist durch die forrerte Daltring der dcntslMm Regierung gegenüber Brasilien e. ’bigt worben, ehe es den Bemühungen eines Teils der englischen Presse gelang, uns aus diesem ?knlaß mit den Vereinig'"" Staaten zu verhetzen.
Politische Wochenschau.
G i e f? e u, 27. Dezember 1905.
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eL'!“nd)t, vorstehende Bekanntmachung ortsüblich veröffentlichen 31-T 'las'm.
' : ließen, am 23. Dezember 1905.
Der Vorstand
dek> BezirkSzuchtvereinS Gießen (Vogelsberger Vieh).
I. V.: Klein, 2. Direktor.
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5. Januar. , .
Die partielle italienische MiNi'rerkrisls fiihrte zu einer Neubildung des, seitherigen dreibundfreuudlichen Kabinetts Fortis Das nette Ministerium ist wie folgt gebildet: FortiS Vorsitz und Inneres, di San Giuliano Aeuüeres, Vacchclli Fi- nanzen, Gorio 9ld erbau, Tedesco Arbeiten, de Marinis Unterricht, Marsenw-Vastin Post, Mainoni Stieg. Slußer Fortis bleiben von alten Ministern noch (Sorcano (Schatz.', Finocchiaro-Alprile (Justiz) r.nb Mirabells (Marine).
Sn Rußland geht das Frage- und Autmvrtspiel ruhig weiter: Bleibt Witte, geht Witte? Werden die Reformen durchgeführt, sieat die reaftimtäre Großfürsten Partei? Der neuerlich nirgefünbigte Gerteralstreik scheint für diesesmal noch ab- geroenbet zu sein, aber bie revolutionären Zuckungen in d-er s^-.g Intelligenz, der Arbcilerschast, der Lcntdbevötterung und ch-nr Hccr gehen ruhig weiter. Am schlimmsten steht es in den sog Ostseeprovinzen, vier rückt fick jetzt der fanatische Deutschen-, . ... . ,~ ---,
dadurch, daß die von ihnen künstlich gezüchteten lettischen den Grund, itzcu eer Boryaltmswahl. Dte zur Ausübung
der Partei Balsour-Chcrmberlain.
Die englischen Zeitungen bemühen sich inzwischen im trauten Verein mit ihren französischen .stvlleginuen, in der Marokko- frage noch nachträglich Deutschland ein Schnipvck>en zu schlagen. Da die ihnen so unangenehme Üouferenz dank des klaren Recktszustandes und die Festigkeit der deutschen Diplomatie auf geradem Weg nicht mehr zu vereiteln ist, versucht man es auf einem neuen krummen. Nachdem seit drei Monaten Mge- ciras als .stcmfereu;ort bekaimt war, wurde jetzt kurz vor dem Zusammentritt auf einmal behauptet, der Ort sei nicht geeignet da;n, weil er den Diplomaten nicht die entsprechenden Unter» kunstsräume und den ihnen zukoinrncnden Komfort biete. Diese mensmenfreundlichen Einwendungen sollten zunächst zu neuen Verhandlungen über die Wahl des Konfercnzortes führen und „Zeit gewomk-m, alles geivonnen". Nach den neueren Meld- rngen bleibt es aber beim Zusammentritt in Mgeeiras am
'usken'?
am eigenen Je '
Kaifeti Btnfl’Gato !infd)medenbe?T::. rzllich erprobt r ;en Husten, Heiiet üchleimung u.Rc: not.begl.Beugr Hw daß sie hatten, .echeu. Paket 251 , Ps. Niederlage b EJughardt.^u: Marktplatz 15, Geor, ladtpL 21, gegenüb. pathele, Christin lartiplag 17, £• °* caße 45, L. Ste<s itfti bet Äug. Seih
digtmg ihrer Wiederkehr niemanden weiter erregen. Tie 2lbsickl der Regierung, anstatt der vielfach abfällig beurteilten Wahlkreiseinteilung der 2. Kammer, deren wirklicher Urheber übrigens nicht föutfleifch oder bie rheinhessischen Klerikalen waren, wie von Worms aus eifrig behauptet wurde, sondern der sozialist. Dr. David, selbst eine WahlkreiLeinteilung vorzuschlagen, ist biirch- aus verständlich und berechtigt, dürfte aber leider nicht gerade förderlich für das Zustandekommen deS Rekormwerkes sein.
Was den neuen Staatsvoranschlag anbelangt, so kann eine langsame, aber stetig fortschreitende Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse konstatiert werden, wenn auch die Durchsicht der Ziffern des Voranschlages den fortdauernden großen Ernst der finanziellen Lage nicht verkennen läßt. Die Hoffnung auf eine baldige schrittweise Beseitigung des Fehlbetrages hat sich nicht erfüllt, wenn er auch von 752 838.37 Mk. in 1905 auf 046 290 Alk. jetzt gesunken ist. Der verfügbare Dermögensrest stellt sich jetzt nuf 918 641.20 Mk. Holzeinnahmen, direkte Steuern und Eisenbahneinnahmen bewegen sich in steigender Tendenz. Ter Anteil Hessens am Ueberschuß der Eiienbahngemeinschaft ist mit 14 Millionen Mark eingestellt, die direkten Steuern mit einem solchen von 15 902 563 Mk. Das noch nicht geklärte Verhältnis zum Reich erfordert diesmal eine Herauszahlung an das Reich von 823 800 Mark. Besondere größere Tliltel werden erfordert für Neu- und Erweiterungsbauten von Schiilen, Gerichtsgebäuden, Steuergebäuden usw., Anlage neuer Grundbücher, für Eisenbahnzwecke «namentlich Vermehrung der Betriebsmittel, insgesamt 245-1178 Mk ). Durch das dem. Budget beigegebene Eommunignö des Finanzministeriums klingt die Notweiidigkeit der Bestätigiing größter Sparsamkeit auch für die nächste Zeit unverkennbar hindurch.
Im übrigen ist nur noch zu erwähnen, daß Zentrum und Sozialdemokratie im löblichen Wetteifer ein ganzes Bündel An- träge usw. eingebracht haben, deren Durchführung jedenfalls alles andere eher bedeuten würde, als die auch von ihnen stets so eifrig betonte Sparsamkeit.
DaS politische Leben int deutschen Reich glich äußerlich einer friedlichen Weihnachtsidylle, aber hinter der friedlichen Außenseite gährt es. In dumpfem Truck erwarten weite Volks- unb Erwerbskreise, was bie ausschlaggebende Partei ans dem Stengel- schen Steuerboiiquett für Blüten zupfen wird, um ihre Wählerschaft zu beruhigen. Landauf und Landab rüsten sicl> die bedrohten Erwerbskreise zur Wehr gegen die ihnen zugedachteit Lasten und daß die Herren der sogeiiannleii Arbeiterpartei die einzelnen Steuervorschläge weidlich ausnutzen, um ihrer gläubigen Herde neue folgsame Schäfleiw zilzusiihreii, ist klar. Sie könnens ja and), denn ihr gegenwartsstaatliches Aktionsprogramm ist auf den Grundtoii gestimmt: Fort mit Militarismus und MarinismuS, dann braiicht man keine neuen Steuern. Tas Einzige, was Lid jetzt bet dem Steuerhandel als ziemlid) bestimmtes Resultat zu criuartcn ist, schejnt die Ersülliiug des langjährige, v-^nsches der liberalen Parteien auf Einführung von Reichstagsöiaten zu {ein, blos schade, daß es nid)t der Liberalismus sein wird, dem die Erfüllung dieses Wunsches zil danken sein wird, sondern die klugen Handelsleiite des Zentrums. Eine Gefälligkeit wurde and) der Sozialdemokratie erwiesen, anstatt die blutige Rosa sich langsam durch ihre blutrünstigen Redensarten selbst weiter der politischen Lächerlichkeit anheimfallen zu lassen, hat ein Staatsanwalt in ihrer Generalstreik- rebc auf dem Jenaer Parteitag eine Aufreizung erblickt und ihr deshalb eine Untersuchung angehängt. So verschafft ihr amtlicher Uebercifer jetzt freiwillig die politische Dlärtyrerlrone, die sie selbst trotz allen Spottes und Hohnes ihrer Gegner sich dadiirck) versagte, daß sie es verschniähte, sich an die Spitze der revolutionären Bewegung in ihrer russisch-polnischen Hetmat zu stellen.
In die sächsische Politik hot umtrnehr auch bet bekannte Niemand, der stets die Töpfe zerbriäst, eingtgriffen: Die führenden Genossen im sog. roten Königreich weisen es weit von sich, baß sie eS waren, die die Massen zu d^u blutig enbeuden Straßen- demonstratiouen gebracht haben. Nock ihrer Unficht sind es Regierung und das „verrottete^ Bürgerti'.m, die die sonst so gemütlichen Sacksen 5um „russisch machen" gebracht haben, aber beileibe nicht die sriedlicheti Revolutionäre vom Schlage des psychologischen Rätsels Mehring. Als Kuriosum aus den sonstigen deutschen Landen mag noch erwähnt werden, daß Minister Ruhstrot ein Vertrauensvotum des oldenburgischcu Landtags als Weih-
frembunq bieten, sollte von . .
der ybctbfec volle Würdigung finden. Jedeaialls kann c§ nur iin deutschen Interesse liegen, wenn bie im Januar stattfindenden Neuwahlen zum Unterhaus eine ftarfe liberale Mehrheit ergeben, beim der den Frieden der Welt bedrohende englische Imperialist mus ist in der liberalen Partei lange nicht so modrig als in
nähme dieser Erbitterung wirksam vorzubeugen, ohne daß die bürgerlichen Parteien zugleich sich selber und die Stadt aufgeben würden. Für die bürgert Parteien gelte es, die
Bekanntmachung.
SHslr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Hungen.
Donnerstag, den 4. Januar 1906, vormittags von 9 biiB 10 Uhr, findet auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgcr- ntior.trei Hungen die Entgegennahme der Wunsche bezüglich dktlk Z veilung der ganzen Gemarkung Hungen statt.
D« Wünsche sind schriftlich — mindestens auf 1/i Bogen ---ckzmreichen, vom Grundstückseigentümer zu unterzeichnen ui it sollen genau angeben, welche alte (nach Flur und Nkmirnr zu bezeichnenden) Grundstücke zusammengelegt und 1 in- welche Gewann die neuen Grundstücke gelegt werden J soG.
V. Wünsche, welche in dem oben genannten Termin nicht dieF1 \ vwLttbmcht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung.
A ,Uti*b Friede auf Erden!" Dieses Wort hatte früher zur Lind?-' rU^te-zeit and) auf dent Gebiete der hohen Politik seine Be- L aber in unserer sd)nellebigcn Zeit ist dies sowenig Jhtotorbe: Fall, wie c5 noch eine Eanregurken-Zeit giebt, ein Be- dfvi.i'x bett heutigen Journalisten schon laugst wie ein Märchen . Nutir*, eile: t Beiten nnnuitet. So ist aud) die diesmalige Weihimchls- 1 1(,ün1 vdr.fc'. iunlich bewegt gewesen, wenn auch die den Weltfrieden IllfilfftKnlmu®11 Wolken im langsamen Abflatten weiter begriffen
ilssen hatte sogar eine Art volitischer Hochflut zu über- ®c-<c ;iHU ^SfteÄe. tiibetn bie beiben Kammern des 33. Landtages erstmalig ;.ü-'tmrcii!rnten und die damit verbundenen llcberrajdnmgen von den eigenaruv , , .n611,r, unb deren Politikern des Landes eifrig erörtert rourben. i'OUltHCl : << <4* om- ber eigentlichen Eröffmn g des Laubtages burd) bie „ «nd Kfjxinrbie gab es mancherlei Sensationen, ba burd) einige
9 «Me. y i. i: mgen in bie Erste Kamme r 2anbc§herr unb Re-
w ' mcmr - en'Willen erkennen ließen, dem feudalen Eharakter der , „„.ffkntt Üll> T DesiMm Pairskau.mer, der namentlich auf dem verflopeuen Landtag Io ltr [ lnin Grscheinuua trat, burd) Hinzufügung neuer Ml-
'Norlümenjarisches aus Hessen.
— Der Finanzausschuß der 2. Kammer wird in den ersten Tagen des neuen Jahres zusammen treten und die Vorberatung des Haush alt setats für 1906 beginnen. Da ber neue Etat besondere Abweichungen vvn dem vorjährigen Voranschlag nicht enthält und prinzipielle Schwierigkeiten dabei nicht in Frage stehen, hofft der Ausschuß seine Arbeiten in der Hauptsache bereits bis Mitte Januar beenden zu föinten. Bis zur gemeinschaftlichen Besprechung mit dem Finanzausschuß der 1. Kammer und ber definitiven Fertigstellung des Ausschußberichts für ine Etatsberatung im Plenum dürfte bann doch immerhin schon der Monat Februar herankommen.
Dee W ah lprüfuugs aus schuß tritt gleichfalls Anfang Januar zur Vornahme der Wahlprüfungen zu- samuuu. Soweit bis jetzt seststeht, wird er sich nur mit zwei Wahlpro testen zu befchästigeu haben. Tcr eine betrifft die Wahl in Wörr stadt, wo die Anhänger desfrüheren Abg. Wolf gegen die Wahl des 9C6g. Christ Protest einlegen und die anderen den Wahlkreis Mainz-Land, wo die Sozialdemokraten gegen angebliche Gesetzwidrigkeiten bei der Wahl des Abg. Dr. Schmitt protestieren. Währen- die Wahl des Letzteren mit 34 gegen 22 Stimmen erfolgte, unb daher schon sehr sehwertoiegenbe Gründe zur llngiltig- feitScrHärung bejgebreustt werden müßten, ist die Wahl des Alm. Christ nur mit 17 gegen 15 Stimmen erse-<gt. Hiev würbe also schon die inkorrekte Wahl eines WahlmanneK von Einfluß auf die Wahl werden können.
In den Vorstand der n atk on al li b er alen K a m m e r f r a k t i 0 n, die aus 18 Mitgliedern besteht, wur-, den gewählt für Ob er Hessen die Abgg. Stöpler und Ullmäuu; für Rheinhessen die Abgg. MoNinger und Reinhart; für Starkenburg die AdW. Dr. Buff und Dr. Heidenreich; zum Vorsitzenden: Abg. Reinhart.
Die Baucrnbündler haben am 19. Dez. folgenden Beschluß gefaßt: Tic Partei und die Fraktion der Bauern- b ün bl er im hessischen Landtag führen den offiziellen Namen ..Bauernbund, .Hessische Volkspartei" und - hleu folgende 12 Abgeordnete als ihre Mitglieder: Bähr, Brauer, Breidenbach, Erck, .Hauck, 5^irschel, Joutz, Köhler, Horell, Leun, Schmalbach, Tensfelder. Vorsitzende der Fraktion sind die Abgg. Bähr und Schmalbach. Schriftführer 5^irschel und Leun. ____________
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mmoeint täglich itfcr Sonntags.
®fileri Ii ßener Anzeiger w>n im Wechfcl mit dem Aschen Landwirt but tu t<ner Familien- bIM.i viermal in der c oeigelegt.
iiAädruck u. föcr- lo j! t: Brüh l'scheu Utjii. i'.-Buch-u.Stein- br|m,:i-,i. R. Lange. SiNtft'.'Mn, Eroedition Druckerei:
Sem ist raße 7.
Eftiri:t:on 112 ueb.e^ol für Depeschen:
Bii ifler Gießen.
, n , lo nttxl iam in Erscheinung trat, durch Hmzufugung neuer un- 1 W cbi::r;cei- unb mitten im praktischen Erwerbsleben stehender iLW ailüt! ’ irisches Blut zuzusühren. Ta die in bern jetzt schon zwei- riml iitieitertcn Wahlgesetzentwurf der Regierung bie Berusmig ?[!'■ t:n r Stäbtebürgermeister vorgesehen war, so konnte die Er- - 'Theiwtif des Darmstädter Oberbürgermeisters zum lebenslänglichen 'littet) der Herrenkammcr nicht überraschen, höchstens, baß der W« ;).r ber anbere sich fragen mochte, warum gerade die,e Vc° ti xv 'ift jetzt erfolgte. Denn bei dem guten Ruf, dessen sich H.ur »ut^lc-noea gerade aus dem Gebiete des Kominunal|teuerweienS nuäre es wohl möglich gewesen, daß seine Stimme im io « r hohen Herren bie des bekannten Wormser Freiherrn wohl Wichen ’ hätte. Vielleicht, baß gerade diese Erwägung bei MMc^MoTgS Berufung mitgewirkt hat.
Srcto bie zweite Kam m e r hatte ihre Ueberraicyung bc- rei-iqirr- der Eröffnung, nämlich bei der V r äsi d en t e n m a h 1. Ue-inrafuhetib waren ja hierbei die einzelnen Vorkornmiusse nur 'h ,ial§ der gewählte Zeitpunkt und die bei der Vizepraftdenteu- i.J roanti, wählte Persönlichkeit in Betracht zu ziehen sind. -Leu Jin- flJP“' 'vrL an.f den Platz deS zweiten Präsidenten hatte die freie w.rt- schai'^ocr Vereinigung ja schon lange und man hatte seither das üaf) sic ihren Anspri.ch bloß deshalb nickt geltend mach e, ifr/^DeTSii nicht die geeignete Persönlichkeit präsentieren konnte.
irfUun sie' Ada. Köhler vor und dicicr wurde amt) Dem ^^avRmiiarücheii Gebrauch entsprechend gewählt. Wir glauben
■Jmdtttbä damit die zweite K a m rn e r eme Tenioii,trat.oiif u r den Ä)[Ku ijoa- Iteftraftcn Volkstribunen unb gegen die l)e sische I ist.z beccijfc'lbijt hat, wie ihr von manchen Seilen unterstellt wurde.
;r-en vom Bauernbund mag aber so etwas vorgeschwebt habe, mbt ic Vorgang ist von yer|d)tebenen Seiten auch in diesem
felbft brachte teinertei merwartete ;n Red üf il.itn Daß die Gemeindesteuervorlage wiedcrkehrt, ift felblt-
; Ifta»11 denn einmal muß das leidige, Provisor.n.n doch m.'-
,h •iörxfl.:-.iiö nadjbmi sick Landesherr und bugierung imeberOoltmr
” aV U^«ßrrhi !iech1sresorm misgeiprochen hatten, faim aud) die Ankun. «Ls
Hamburg, 26. Dez.
In bcm soeben erschicncnen umfangreichen Bericht des Ausschusses, der zur Prüfung'des Antrages auf Abänderung des Gesetzes für die Wahlen zur Bürgerschaft eingesetzt war, wird ausgefiihrt, die Frage, ob die Einftihrunq einer Difserenzicrung des Wahlrechts bei den all^emciueu Wahlen als ein Unrecht anzuscheu sei, könne allein vom Standpunkte des Staatszwcckcs aus entschieden werden, solange die heutige Wirtschafts- und Eigentumsordnung im Reiche gelte, habe die Hamburger Gesetzgebung diese Ordnung als feststehende, maßgebende Tatsache hinzuuehmen. Tas Wahlrecht sei daher so zu regeln, wie es bei der heute geltenden Wirtschafts- und Eigentumsorduung dem Staatszwecke anr besten dicue. Niemand habe ein moralisches Recht darauf, daß das Wahlrecht so gestaltet werde oder gestaltet bleibe, daß damit anderen, dem Staate fremden Zwecken gedient, werde. Wenn auf eine st arke Erbitterung hingewiesen worden sei, die die Senatsvorlaae in weiten Kreisen hervor- genifen habe, so sei es fraglich, ob es irgendwie in der Macht der bürgerlichen Parteien stehe, bie vorhandene Erbitterung zu beseitigen ober auch nur einer weiteren Zu
bemeinsamc Gedeihen alter Arbeiten und Entschlossenheit sestzuhalten. Diesem Zwecke soll die innerhalb der Grenzen des .Hamburger Stadtstaates geplante Aenderung des Wahlrechtes dienen. Gegenüber der Senatsvorlage hat der Aus- n schuß folgende Aenderungeu getroffen: Tas Lladtgebiet Jtrub in tuet Wahlbezirke zerlegt. Tie Wahl erfolgt nach
Erstes Blatt. 158. Jahrgang Mittwoch 27. Dezember 1305
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General-Anzeiger v
v den polit. unb allgem,
Amts- md Anzeigeblatt sirr den Kreis Gießen MW
V 1 KP jtcigcnteil: Hans Beck.


