Samstag 23 Dezember 1905
155. Jahrgang
Zweites Blatt
M. 302
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen
Ans mrö Kani.
auf ihre Sitte, ihr Wissen und ihr Wesen ab, — wie wurde
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Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schar UnwersitütSdruckerei. R. Lange. Drehen.
Redaktion. Expedition u.Druckerei: Schulftr V.
Lei. Nr. 61. re!egr.-Adc.: Anzeiger «Ließ«.
ung des Fahrwassers bei Gins heim usw. Für die Neubauten in Dad-Nauheim, Erweiterung der Frauenklinik zu Gießen und den Neubau für die Landesbaugowerkschule zu Tarrn- stadt bleibt ein Nachtrag zum Etat Vorbehalten.
Die Staatsdomänen (3. Hauptabteilung) schließen
mit einer Gesamteinnahme von 15,582.000 Mark und einer Ausgabe von 1,612,000 Mark ab, so daß hier ein Ucber- schuß von nahezu 14 Millionen verbleibt, 780,000 Mark
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Aer neue hessische Kaushattsetat.
R.-B. Darmstadt, 22. Dezember.
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ttvbti «glich mit Ausnahme deL Sonntags.
Ui .Olehener LamllienblStter- werden dem
Jrvnaex oiennol wöchentlich beiqelegt. Ter che Laivwtrt" erschemt monallich einmal.
(Steins * Am 25.0«^;
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। Fhilqnpbisditii
1 ßedarfsari
•• Gegen die Tabaksteuer. Die Abteilung III des deutschen Taba k Vereins, welche die Rheinprovinz, die Provinz Hessen-Nassau und das Großherzogtum Hessen um-
Gesundheit.
•• Erledigte Lehrerstellen. Eine mit einem cvang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- chule zu Dietzenbach. Mit der Stelle kann ein Teil des Organislendiensles verbunden werden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu WeningS, Kreis Büdingen. Mit der Stelle ist die Hälfte des Organistendienstes verbunden. Dem Fürsten zu Isenburg, Birstein steht das Präscntationsrecht zu ihr zu.
" Verzollung der Postpakete. Am Sonntag, 24. d. MtS., und ani 1. Weihnachtsfeiertag findet die Verzollung der Poststücke bei dem Hauptsteueramt in der Zeit, von 11—12 Uhr vormittags statt.
Kunstverein. Zn den seither ausgestellten Kollektionen von Vinnen und M. Bethe-Loewe find noch weitere 15 Gemälde von A. En g el h a r d-Karlsruhe, 5 Gemälde von E. Daelen-Düsseldorf, 5 plastische Werke von PH. Schwarz-Darmstadt, sowie ein Ofenschirm von Ottilie Komarzik-Gießen neu gekommen. Ferner sei noch darauf hingewiesen, daß sämtliche Bilder nur noch acht Tage ausgestellt bleiben, da Anfangs Januar ein vollständiger Wechsel der Gemälde oorgenommen wird. Die Anstellung ist an den Feiertagen ununterbrochen von 11 bis 3 Uhr geöffnet.
" Promenad enkonzert findet morgen Sonntag um 11.30 Uhr in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Choral: .Vorn Himmel hoch da fomni ich her". 2. Ouvertüre zu „Ter Geiger aus Tyrol" von Genee. 3. Fantasie aus Mignon" von Thomas. 4. Armeemarsch Nr. 205.
* Silberne Hochzeit feiern am 2. Weihnachts- seiertage Schuhmachermeister Ludwig Wiedmeyer und Frau.
• * Der Knabe nhort beginn gestern Abend in dec Turnhalle der Stadtknabenschule seine Weihnachtsfeier, zu der sich die Eltern, welche ihre Kinder dem Hort anver- lraut haben, zahlreich eingesunden hatten. Hell und freudig blickten etwa 70 Knaben im Alter von 7 — 12 Jahren zu dem prächtig geschmückten Christbamn mit seinem Lichterglanz empor und fröhliche Weihnachtslieder ertönten :c. Besonders interessant war der deklainatorische Teil der Feier, deutlich in der Aussprache iind trefflich in der Betonung brachten die Knaben wechselweise die Geburtsgeschichte, die Weisen aus dem Morgenlande re. zu Gehör. Oberlehrer K n a n ß richtete eine Ansprache an die Kinder und an deren Eltern, worin er die ersteren ermahnte dankbar zu sein ihren Eltern, welche für sie sorgten und bestrebt feien, sie zu tüchtigen Menschen zu erziehen. Die Eltern ermahnte er, den Kindern ein Vorbild zu sein in der Achtung der Lehrer, welche in der Schule und in dem Kuabenhort zu ihrem Teil sich redlich bemühten mitzuwirken an dem Erziehungswerk. Der Redner wies daraufhin, daß edle Menschenfreunde den Knabenhort in die Lage versetzt hätten auch in diesem Jahre den Kindern eine Freude zu machen, durch Darreichung von Geschenken. Diese bestanden durchweg in praktischen Gebrauchsgegenständen. Wir verließen d.? Tu .r i!lc in der lieberwugung. daß die städtische iuiu it; «■ -c Unterhaltung des Knabenhorts ein praktisches Stück sozialer Für-i
nachtsfreuden, sic spinnen uns Erwachsene in ihren Zauber ein und führen uns mit sanfter Hand zurück m jene Zeiten, da wir selber von unseren Eltern vor den Wcihnachtsbaum geleitet wurden, Christkindleins Gaben zu empfangen. Ve» aeffen ist des Alltags Arbeit, vergessen all das Trl.be, das das °eben für die Erwachsenen mit sich führt; aus den Wogen des kläglichen täglichen Lebens fühlen ww uns auf eine Märcheninsel getragen, wo Friede und Gluck die Herrschaft führen. ,O du selige Weihnachtszeit!
Während sich nach der allgemeinen Ueberstcht deS Finanz- »WilierS über den neuen Haushaltsetat für 1906 als Gesamt- r gWtati eine zwar langsame, aber stetige Befferung der hessi- scchn Finanzen konstatieren läßt, geben die einzelnen Haupt- Wtt intereffante Ausschluffe über die Entwickelung der, als im'letzten Voranschlag vorgesehen. Das kommt Dietliitibencn Zweige der staatlichen Einnahmen und Betriebs- bQ, r rocl( ber Anteil HeffenS am Betriebsüberschuß mit Die erste Hauptabteilung behandelt nur rechnerisch J2 91'2,000 Mk. oder 800,000 Mk. mehr als im Vorjahr, d L 1'eirmögenSreste auS den früheren Jahren, dagegen g'ebtl . ' merben konnte. Da hiervon für die Eisenbabn- diii j'Mite Hauptabteilung, Domänen des Großherzoglichen L 9 72 0000 Abrechnung kommen, ergiebt sich
£:* manch wissenswerte Auskunft über den jüngsten Zweig I . bc^ StaatSbahnbefitz eine Neineinnahme von 3,980,000 d« staatlichen WirtschaftSbetriebeS, die Weinbaudomänen, ^grk. — Die Einnahme auS Bad- und Saline Bad- SLkrlLstrag derselben ist zwar immer noch kein normaler, überschreiten im neuen Etat jinn ersten Mal
nml em erheblicher Teil des Gesamtbesitzes (co. 46 Ha.) noch Million Mark, nämlich 1,044,770 Mk. Trotz der auch und Wüstseld»r sind, aber die Einnahmen fonnten cntfprccficnb gestiegenen Ausgaben können neben einer Summe i 7mik'hin mit 171 700 Mk. gegen 139 800 Mk. Ausgaben l 191,600 Mk. für den Erneuerungsfonds noch, wie bis-
k-lMcki llt werden, gegen das Vorjahr rund 20 000 Mk. Mehr- , loo'ooo Mk. Ueberschuß an die Staatskaffe abgeführt
ruinnohme. Der Gesamtüberschuß in dieser Hauptabteilung। Lvc^en ' <£er (SrneucrimflSfonb5 wird sich Ende 1905 be- fioOt sich bei einem Etat von nahezu 6 Millionen Mark auf I rcjjg aut 644,000 Mk belaufen, ohne den etwaigen Verkauf
>- • .717€• 2 Mk., worunter eine Mehreinnahme von 128 500 9)K. Salinengelände. — In der 4. Hauptabteilung (Lotterie)
ritzi'Äau-, Niitz- und Brennholz zu verzeichnen ist, infolge» ronntc na^ Maßgabe der preußisch-hessischen Lotterieverträge irourbe auch der Holzhauerlohn um 31 000 Mk. böbcr n[8 Gegenleistung Preußens für die im Frühj ahr 1906 ein- cangtl'-Ut. zustellende Staatslotterie ein Betrag von 800,00 Mk. int
Cime sehr erfreuliche Einuahmesteraerung werft die ^auptvoranschlag angesetzt werden, si. Hauptabteilung fbirefte Steuern usw.) auf Es nnrb H-u 0 ----—
tlidiiiit. eine Gesamteinnahme von 17 676 000 Mk. erwartet Blut einer Ausgabe von 1773 000 Mk, also ein Ueberschuß tw 1; 902000 Mk. oder 355000 Mk. mehr als im Vorjahr, .
siL direkte Steuern allein 319000. Mk. — Für b;e 6. und Gießen, den 23. Dezember.
7!i.bciriptabteilung (Landstände und Staatsministerium) firto I .. ^^ihna chten. So ist es denn wieder da, das holde 1 rur unwesentliche Abweichungen gegen das Doriahr zu schönste, das in deutschen Gauen gefeiert wird,
verzeichnen; dagegen steigen bei 8., Mmisterrum deS Iii- itnroirtlirihfle Jahreszeit, da die Bäume kahl
ulit AusgaLcn um 207 792 Mk., nämM) auf 11 020 WO MM-N m W unroinitcjl« - . sj b
C «arf. die Ausgaben für Lokal- und Polizeiverwaltung und tue Busche dürr stehen, ictn iu|ugcr -cogei jem e dabei um 22 378 Mk., für Zentralverwaltung um pfeift und trübe Wolken ziehen, mitten m diese "«freunlche
I6;9O Mk. und für Bildung, Erziehung, Kunst und Wissen- Oede leuchtet funkelnder Kerzenglanz, duftet würziger ^annen- süa ! um 115 507 Mk. Der Zuschuß für öffentliche Gesund- ^ruch. Weihnachten! ES liegt em Zauber tn diesem Namen,
l Mvflegc ist um 2670 Mark geringer geivorden. fvur ctroag Märchenhaftes, das den Kindern seltsam daS Herz be-
1 dir Lunde su niversität in Gießen beträgt diesmal I mCflt unb ba3 die Alten heimlich und unvermerkt zurück-
l irr Zuschußbedarf 863 825 Mk. (mehr gegeir das neleitet in daS Paradies sorgloser Kindheit. Tie geweihte
Ä 6 ÄÄ'SyÄggSy W - L.TS'L’ä.’SÄTÄ cSuna des Staatszuschusses auf 221655 Mk. (mehr und lieb sind unS doch all diese Geltallen geworden, der .-ICH Mk.) bedingt. Für Gymnasien und sonstige Zimmermann Josef, der dem Gebote des ,nächtigen Aömer- f sthene Schulen blieb der Zuschußbedarf ziemlich
-rt (128 000 Mk.. Gymnasium und Oberrealf
I. Fe:, , *Nei
faßt, wird nach den Feiertagen zwei Kundgebungen ui cacherr der Tabaksteuerfrage veranstalten. ES werden am Freitag, den 6. Januar, nachmittags 5 Uhr, im Hotel-Restaurant .Taunus zu Frankfurt a. M., Große Bockenheimer- straße Nr. 6/10, und am Samstag, den 7.'Januar 1906, nachmittags 3 Uhr im .Domhotel* zu Köln a. Rh. Versammlungen stattfinden, zu welchen nicht nur die Mitglieder deS Deutschen TabakvereinS, sondern alle Fabrikanten und Geschäftsinhaber der Tabakindustrie willkommen find. Auch die RelchStagSabgeordneten aus dem Bereiche der Abteilung werden zu diesen Persammlimgen eingeladen werden.
** Landwirtschaftliche Dortraaskurse. Fiir den vom Hessischen Landwirtschaftsrat vom 3.-6. Ian. n. I. in Darmstadt sFürstensaal) veranstalteten Landw. Portrags- kurs sind als Vortragende Auioritäten gewonnen worden. Es werden sprechen: Wir». (Mjeintcrat Professor xr. vmr Behr in g-Marburg: Kuhmilchgewinnung und Kuhmilchvertrieb, mit besonderer Berücksichtigung der Bedeutung der Kuhmilch für die Entstehnng und Verhütung menschlicher 5lranlhciten: Lcuidesekonomierat B r ö d e r m a ii n--Kucgen- borf Mecklenburg): Welche Grundsätze sind zur Förderung der Schweinezucht ivcsentlich zu beachten? Pros. Tr. ^ade- Berlin: Die Fleischverforgung der deutschen Bevölkerung; die Brotversorgung der deiilschen Bevölkeruiig: 1 Stunde. Pros. Dr. Gisevi'us-Giesten: Tas Gesetz des abnehmenden Reinertrags; das Ergebnis der Sortenanbauversuche des landwirtschaftlichen Instituts der Landesuniversftat zu Gießen. Generalsekretär Dr. G r ab e i n-Tarmitadt: Di« soziale Bedeutung des ländlichen Genossenschaftswesens. Bergral Dr. S t e u e r-Darmstadt: Welche Vorteile tarnt dem Landwirt die Kenntnis der geologischen Starten feiner Gegend bringen? Geh. Hofrat Prof. Tr. Wagner-Darmstadt' Zeit- und Streitfragen aus dem Gebiet der Düng- unaslehre. Teilnehmerkcrrbeni ä 5 Mk. für den ganzen Kursus sind vom Hessischen LandwirtfchLftsrat Tarmstodt, Bismarch- traße 78 zu erhalten. v ,
•• Lehrer-Personalien. Ernannt wurde Lehrer Ludw. Gerhard zu Laubach zum Lehrer an dem Gpm- nasium Fridericianum daselbst unter Belassung in der Kategorie der VolkSschullehrer. Uebertragen wurde dem Schullehrer Adam Krug zu Kreidach, tm Kreise Heppenheim, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stein-Bockenheim, im Kreise Alzey. In den Ruhestand versetzt wurden: der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Heegheim, Kreis Büdingen, Phil. Lotz auf fein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner langjährigen treuen Dienste, und eS wurde ihm aus diefem ^lnlaß daS Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipp« de« Großmütigen verliehen; der Schullehrer an der Gememde- chule zu Groß-Wmternheim, im Kreise Bingen, Ludwig Be sa nd auf sein Nachsuchen, bis zur Wiederherstellung seiner
B 23. X1L 051 25. XII. 05: WtihnaM: 'ei F. D. (mit Aam iniitaWw
WtW am 27, Dezember ü im Bere'mrlokale (b?
Rahneseld, Freunde und Köm ninckenzucbt sind lrdb
> un" faiferS gehorchend, mit seinem Weibe Maria gen Bethlehem errealschule ß5^(ung wandert und in einem Stall bei Oechslein und
z im S3iorm s und Realgymnasium und Oberrealschule Ast (xs^em ein dürftiges Obdach findet; die Hirten, die des 6 'JUflirtj mußten wegen der großen Schülerzahl rn je zwei i()re beerben bei den Hürden weiden; der Engel, der
IcÄSSflHl’f -Omlollteit getrennt werden, wozu die Neuemitellung von mit fccr frohen Botschaft niedersteigt;
! 7ir-ktor?n. und 24Oberlebrerste,lenfLi? b"ci Uöniqe ans dem Morgenlande, die dem wunder- <üiiH155234?700 Mk. Bei den baren Stern folgend, dem Kindlein in der Krippe Gold, ' volkiSschulen mußte dem bisherigen Bedarf entsprechend Weihrauch und Dtyrrhen darbrmgen. Welche ungeheueren I , nt tmit Rücksicht auf die stete Zunahme der Zahl der Wirkungen hat diese anmutige Geschichte von eines Niederen
1 Seitrtc t.«hiüriv zu besetzenden Lehrerstellen eine Erhöhung ber stinblcin5 czlückvoller Geburt gezeitigt! Wie lief hat sie die ^Amiltncsöont < rieben auf 2 2.56 600 Mk. lmehr 53 500 Mk.) etntreten. ^^ele der Völker, wie sehr ihre Worte und Werke beem- bei ilitglieb £ ‘^rm landtvirtschaftlichen Vereins- und ^'.^osfcnschafts- $Qßie wurden ob ihrer Völker erhöht und Völker ver-
2 Keicrts twim konnte in Rücksicht auf die neu zu ^richtende Land- throne gestürzt und Throne errichtet! Welchen un-
~ .iMAöüpen ini‘ t i^chaftskammer der staatliche Zuschuß zu den Kosten des Segen hat jenes Kindlein Über die Erde ergoffen,
d-- l-nbmrtschas l.ch», w-ch-H-^chk-i'.n g.fi.ftd, w.l». Wund« nnllbruch. n„
und wesens tom L Ctt ITO I £ ,ciner Wirksamkeit! Sehen wir ganz
IB^iobenmctioraiionS- und W-rsjcrv-rsorgungswescn einen von den gewaltigen Einflüssen aus die Geschicke der Menschen,
'»inaschuh von zirka 24 000 Mk. , aus ihre Sitte, ihr Wessen und ehr Wesen ab, - w.e wurde
^'im Ministerium für Justiz (9. Hauptabteilung) allein die Kunst befruchtet von Bethlehem auv! Poelie,
lbittract die Gesamteinnahme 2277000 Mk., die Ausgabe Malerei, Plastik, in sie alle ergoß sich au§jenem
UM00 Mk-, sodaß ein Zuschuß von 2465000 TOf. jr» üerfaaencn Stalle ein Strom neuen, erfrischenden Lebens. 1 Wid} ist. Der Etat des M i n r ste r rum s d e r j-r- ^^pstock; Palestrina, Händel, Bach; Raphael,
imz e n schließt inJLinnahme mrt ^^000 GorreßiO| Michel Angelo unb wie alle die Fürsten im Reiche
t mit 19(6 000 Mk-, mehr Zuschuß 27 860 ^?!. 9^9 l1 . ke;r,en nug jenem wunderbaren Mysterium, das
»ch in"der^Wcchnacht^von Bethlehem zutreeg. leab.n sie
KelmS-BEeÄ °nsi°neu Anregung ze. ihren herrlechen Werken entnoeneneen dee
!^b»t 3 310000 Mk, mehr aezen das Vorjahr 72 382 Millionen von Menschen Freude und Erbauung bescheren. «HIV enobci jedoch auch die Ersatzleistungen um 38000 llnb [0 „ft und so viel die Kunst sich an dielen, Stoffe ver. «ck gestiegen sind. Tas unerfreulichste Kapitel,im ganzen h^t, nie hat sie ihn ganz ausgeschöpst, stets ubt er
im lbildet das Verhältnis zum Reich. Hrer werden , {n jebcm ncuen Werke seinen unvergänglichen Zauber
tai^mahme 4381000 Mk. und an AuS«be o31d0w Mr. I ^ia mit dem Jefusknaben, die Mutter mit dem sodaß ein Zuschuß von 937 39o Mk. ersoroer i . bur(I) qUc Wandlungen der Kunst hindurch Hal
1 Eist. tx'r VermöaenS- dieser zugleich erhabene und schlichte Vorwurf sich seine Macht
T er zweite Teil des Hauptvvranschlags, I ' Mmkung bewahrt. Und wie das Chr.stuskind den
schließt w ba§ Ressort be« Ministeriums Mittelpunkt jenes MysterilimS bildet, so ist Weihnachten auch
!L- 1 nnew H1 oon jeher das Fest »er Kinder gewesen, denen die Großen
wie- Neubau eines Gymnasiums zu Offenbach, und gern den Vortritt an bteiem ^.age gönnen. Dei tN rißeruilg des Schullehrerseminars zu Kindern wird der grüne Tannenbaum ai,geputzt, ihnen legt
einer Kläranlage bei der Landcsirrenanstalt PhilwpS- inan die Fülle der Gaben auf den Weihnachtstisch. Und Ati-ll, Erbauung »o«, ^fcan^moWiijen »u rocnn sie vor all den Herrlichkeiten in freudigem Staunen
]>, Kailbach und Wenings, Erwerbung der Ka ser-^atz unschuldsvollen Augen Heller glanzen als die
zu Wimpfen und mehrere 2. und 3d„,,ten Kerzen am Baume, dann sind die Ellern be»Iückt 26.0|ie ., Ss Ressort des Minrstumsder I ust.>«rden »unken »erz der Kleinen den schbns.en Lohn
A” »**: *”00 Mk uerlangt d-rtw» Z7M0 Mk für N -> @ Weihnachtslieder und W-.h.
unb r.. dünnen uns Erwachsen, m chren Zaube
Mk- tr. .larrcsthauseS inMainz, dr-ubm, eines AmtsMlnchtS.
, L V- zu Laubach, Erweiterung der Amtsgerick t-gebauoc
W'^ubbaL und Laugen, Erweiterung der Zellenstrafanitalt - »Äbach behuss Dcrlegunü des sefänynisses von Tarrn- .v ^".ach dort ferner 2. kezw. 3. Raten für cm Drensttoohn. ■tv, > n( nioc für den aufsicht führenden Amtsrichter zu Budmgcn, S"' l^n üsicrnna dcs Ämtsg-richtSgebLnt-s zu ÄormS nsw.
KB e ! D Äsior des Finanzministerium 8 mdlich er. - .$™t 3914 000 Mk. daro. 431000 Mk für E'scnb-thn.
i, 1000000 zur Ablösung von Srund.asten und 4S0 «X> 1 für und Erweiterungsbauten für die ~6er=
en Viernheim und Michelstadt, das Sleuertom- ruat zu .Heppenyeinr, bte Bezirkskassen zu '^^ba und mheim, versckftcdene Dammwärterwohnungen, Verbefier»


