Ausgabe 
4.9.1905 Zweites Blatt
 
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tabake treffen solle.

Kirche und Schule

Reden der Schwiegermütter. Probatum est!

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Diner, das die Stadt am Dienstag zu Ehren der englischen Gäste veranstaltet.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag den 5. September 1905: Temperatur wenig verändert, wollig, zeit' weise leichte Regenfälle.

Näheres durch die föicnener Wetterkarte.

Oesterreichische Erzherzöge als Jesuiten­zöglinge. Im Herbst dieses Jahres sollen, wie bekannt wird, die Erzherzoge Franz Karl Salvator und Hubert Salvator als Zöglinge in das Jesuitengymnasium zu Feldkirch ein­eintreten. Die beiden Erzherzöge sind die ältesten Söhne des Erzherzogs Franz Salvator und der Erzherzogin Marie Valerie, der jüngsten Tochter Kaiser Franz Josefs,

Erhaltung eine Renovierung nötig mache, trifft hier zu. Es geschieht in Weilburg alles aus reinemSchonheitsdrang". Es ist dringend zu wünschen, daß wenigstens der Schloßhof unversehrt bleibt. ''

Gießen, 4. September.

Eisenbahnverkehr zur Kaiserparade. Von der hiesigen Eisenbahnverkehrsinspektion wird uns geschrieben: Im Interesse der Besucher der am 8. d. Mts. stattfindenden Kaiserparade bei Homburg v. d. H. verkehrt an diesem Tag morgens 5.25 ein Sonderzug v on Gießen nach Vilbel und nach Beendigung des Manövers ebenfalls ein Sonderzug um 1.20 nachmittags ab Vilbel, der 2.59 in Gießen eintrifft. Beide Züge führen nur 2. und 3. Wagen­klaffe. Für Besucher, die die 4. Klasse zu benutzen wünschen, steht der 4.30 morgens Gießen verlassende Personenzug zur Verfügung. Da voraussichtlich bei beiden Zügen starker Au- drang zu erwarten ist, wird die Einrichtung getroffen, daß schon ta gszuvor, also am 7. d. Mts., in der Zeit von morgens 7 Uhr bis abends 7 Uhr Vorverkauf der

DMrsche Tagesschau.

Zur Tabaksteuerfrage.

Permifcfctes*

* Berlin , 2. Sept. Bedeutenden U ntersch lagunge a ist man im Betriebe der Oberschlesischen Kokswerke und chemischen Fabriken A. G. auf die Spur gekommen. Tür Ermittelungen haben ergeben, daß e§ sich um Summe« handelt, die dreiviertel Millionen erreichen dürsten, die aber zum Teil durch vorhandene Werte, die Eigentum des Defraudanten sind, gcbedt werden können. Die Unterschlag­ungen, die viele Jahre zurückreichen, hat der Prokurist der Firma Hugo Spiegel begangen. Spiegel befindet sich zurzeit auf einer Reise in der Schweiz; er ist verheiratet und einer der ältesten Beamten der geschädigten Finna. Während einer Abwesenheit wurden durch einen Zufall Unstimmig­keiten in der Buchführung entdeckt, woraufhin dann nähere Untersuchungen vorgenommen wurden, die zur Kenntnis der bedeutenden Unterschlagungen geführt haben. Spiegel iil telegraphisch aufgefordert worden, sofort nach Berlin zurück­zukehren.

* Aus den Alpen. Von der Arn spitze in btt Nähe von Leutasch (Tirol) ist ein Münchener Tourist NamenS Koch abgestürzt und von einer Expedition tot aufgefunbei worden. Die nach dem vermißten Ingenieur Bauer doh Bern ausgesandte Rettungsexpedition ist unverrichteter Dinge wieder zurückgekehrt, ohne eine Spur von dem Vermißten ge­sunden zu haben.

Der weise Richter. Man hat schon die sonder­barsten richterlichen Urteile aus Amerika vernommen; nament­lich in Ehesachen sind die weisen Kadis von einer Origi­nalität, die ihresgleichen sucht, aber auch oft den Nagel auf den Kopf trifft. Hier ein neues Beispiel, das aus Newyock berichtet wird: Vor einem Monat traf der Richter Higgin- botharn die Verfügung, daß Fred Lindsay von Brooklyn, welcher sich von seiner Frau getrennt hatte, dieser wöchentlich 6 Dollar bezahlen, sie täglich einmal küssen und wöchentlich einmal mit ihr und dem Baby aus­gehen müsse. Er fügte hinzu, daß Lindsay nach Verlaus des Monats darüber berichten muffe, ob er den Befehl be­folgte. Jetzt kam Lindsay mit seiner Gattin zum Richter und erklärte ihm, daß die Versöhnung vollständig hergestellt sei. Dem Vernehmen nach waren es die Schwiegermütter, welche das Paar entzweiten, aber die richterlich verordneten Küjse und gemeinsamen Spaziergänge wirkten doch stärker als dir

Nach derHan. Ztg." sollen zwei Soldaten detz Hanauer Infanterieregiments an Typhus erkrankt sein. Ferner ist in Posen der TyphuS wieder seit einigen Tagen in Zunahme begriffen. Täglich werden eine Anzahl Fälle gemeldet. Im Stadtkrankenhause befinden sich augenblicklich 125 Typhuskranke. Durch zugereiste Bahnarbeiter ist end­lich im Bezirk Cilli (Steiermark) in Tuffer, Hrasting und St. Nikolai der Typhus und die Rote Ruhr eingeschleppt worden.

Zanzibar ist für pest verseucht erklärt worden. Unter den Eingeborenen sind 10 Erkrankungen vorgekommen; fünf Todesfälle an der Pest werden gemeldet.

ßholera, Typhus und Kess

Aus Hamburg wird vom 2. September amtlich be­richtet: Neben dem cholerakranken russischen Auswanderer, über den bereits berichtet wurde, ist im St. Georgs-Kranken- hause ein Arbeiter untergebracht worden. Bei diesem ist, nachdem er isoliert worden war, ebenfalls die Cholera auS- gebrochen, doch scheint die Erkrankung leichter Art. Weitere Fälle sind nicht vorgekommen. Grund zur Beunruhigung liegt nicht vor.

In der Bergkolonie im Kreise Oststernberg (Mark) ist ein Flößer an Cholera erkrankt und in Raumerswalde eine Frau daran gestorben. Die Schule in Zantoch ist wegen der Cholcragefahr geschloffen worden. Bis jetzt sind im Land­kreise Landsberg a. d. W. vier Todesfälle vorgekommen. Die Warthe und die Netze sind für verseucht erklärt worden.

Gegenüber Meldungen über choleraverdächtige Erkrank­ungsfälle unter dem in Thorn liegenden Militär kann die Th. Pr." mitteilen, daß ein Pionier der Festungstelegraphen­kompanie an Brechdurchfall erkrankt ist. Der Mann ist ab­gesondert und wird beobachtet. Der Choleraverdacht hat sich bisher nicht bestätigt und sein Befinden hat sich erheblich ge­bessert ; trotzdem wurden Vorsichtsmaßregeln getroffen. Sämt­liche Mannschaften, die mit dem Erkrankten zusammengelegen haben, sind auf fünf Tage in dem Fort Hermann Balk unter­gebracht worden. Weitere Erkrankungen sind bisher in Thom nicht vorgekommen.

Gerüchtweise verlautet trotzdem, daß die großes Festungsübungen, die am 16. ds. Mts. ihren Anfang nehmen sollten, ausfallen werden. Auch die großen Divisionsmanöver zwischen Bromberg und Thorn solle» angeblich nicht abgehalten werden.

DerWiener Abendp." zufolge ist in der Gemeinde Grodzisko im Bezirk Laneut ein aus Thorn zurückgekehrter Flößer und in der Gemeinde Pudew-Narodowa der Sohn des am 22. August erkrankten Flößers unter choleraverdächtigen Erscheinungen erkrankt.

üo Bartschyppen ffiSSE

Die mir von meinem Arzte empfohlene Obermeyers Herba-Seife zur Bcseitigurt der lästigen Schuppen im Kopfhaar il Barte, tat ausserordentliche Wirkung u. be­seitigte dieselben nach wenigen Tagen. Alfred Pflanzer, München. 2. h. j. a. ApotlL, Drog. u. Part. p. St 50 Pfg. u. 1 Mk. Oberweyer & Co., Hnnat

NESTLER

nlLUCndlli LD Hdlir Uily für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet u.beseitighDiarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrn.

Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Am 28. August manchen Gemütern aufgegangen, daß durch den neuen, üb-

fm Gefecht nördlich von Ongnomomijiwa wurden ver- rigenS sehr kostspieligen Anstrich das Schloß gründlich ver­wundet: Reiter Karl Amendt, geb. zu Darmstadt, früher unstaltet ist. Trotzdem haben die Urheber dieserVerschöne-

Husarenregiment Nr. 13, leicht (Fleischschuß in die rechte rung" noch nicht genug. Es heißt, auch den alten,

Schulter)' Reiter Heinrich Metz, geb. zu Frankfurt a. M., wunderhübschen Schloßhof wollten sie nicht m Frieden früher Dragonerregiment Nr. 14, leicht (Streifschuß an der lassen. Und zwar sollen die früheren, längst abgewaschenen rechten Seite). Arn 3l). August im Feldlazarett 12, Fresken an den Mauern wieder aufgemalt werden, ^üderitzbucht ' gestorben: Depotvizefeldwebel Nikolaus Diese Mauern sind zur Zeit von uraltem Epheu überzogen, Girten an'Herzschwäche nach Bauchfellentzündung; Unter- der den Hauptreiz des stimmungsvollen Ortes ausmacht. Offizier Karl Helbing an Herzschwäche nach Typhus und Dieser wird also wohl schwinden und irgendwelchen, wahr- Bauchfellentzündung. Reiter FricdrichFreudenreich auf Pa- scheinlich auchhistorisch ircuen" Kunstleistungen eines viel- trouille bei Korakorabis gefallen. (Lungenschuß.) leicht sonst recht braven und tüchtigen ^unchermestters weichen I müssen. Nicht einmal die Ausrede, die man gelegentlich der ' f Heidelberger Schloßaffaire immer zu hören bekam, daß die

Fahrkarten stattfindet.

** Die Zahl der Blinden und Taubstummen im Großherzogtum Hessen. Mit der am 1. Dezember stattfindenden Volkszählung sollen bekanntlich auch Erhebungen über die Zahl der mit körperlichen Gebrechen behafteten Personen verbunden sein. Zum Teil haben solche Erhebungen bereits bei der Volks­zählung am 1. Dezember 1900 stattgefimden, doch erstreckten sich dieselben nur auf die erblindeten und taubstummen Personen. Nach den hierüber jetzt vorliegenden Mitteilungen deS Kaiser­lichen Gesundheitsamts sind die Ergebnisse^ der diesbezüglichen Erhebungen, soweit daS Großherzogtum Hessen in Frage kommt, folgende: Blinde wurden gezählt 328 männliche, 209 weibliche, zusammen! 537. Von ihnen standen im Alter bis zu 5 Jahren 7 m., 4 w., über 510 Jahre 10 m., 9 w., über 1020 Jahre 27 m., 18 w., über 2040 Jahre 59 m.,- 23 w., über Valerie, der jüngsten Tächter Kaiser ^,3^,1"^^5^ £

mithin dessen Enkel. Daß der Hochadel Oesterreichs burd)» §ujammen 34334 Taub st um me wurden im Grotzherzogtum auS im Banne jesuitischer Weltanschauung steht, ist eme für Hessen gezählt 502 männliche, 402 weibliche, zusammen 904. die Beurteilung des österreichischen Hoflebens bemerkenswerte Von ihnen standen im Alter bis zu 5 Jahren 11 m., 8 w., Tatsache. Der neue Fall zeigt nur, daß man von bec toer 20-^40 3* 202 m', to., über 4060 ^abre Tradition nicht abgehen will. 100 m., 83 w., über 60 Jahre 63 m., 48 w. Im Deutschen

>! | Reich« wurden Taubstumme gezählt 26 368 m., 22 382 w., zu-

DieNationallib. Korresp." schreibt:

Die von feiten des Zentrums und der freisinnigen Vollspartei gngekündigtegesalzene" Tabaksteuer ist setzt schon auf eine 'bescheideneLuxussteuer" auf Zigarretten und Zigarettenteile zurückgegangen, wie verschiedene freisinnige Organe zu berichten wissen. Auch diese Meldung scheint uns recht zweifelhafter Natur zu fein, da eine solche Luxussteuer auf Zigarretten schließlich doch nur ein recht geringes Ergebnis erzielen wurde und ein solcher Plan der Aufregung kaum wert tft, durch welche mit derartigen Projekten harMäckig von Zeit zu Zeit die Tabakindustrie beunruhigt wird.

Der Verbreitung unbeglaubigter Gerüchte kann nur die Reichsregierung ein Ende machen, indem sie sobald als mög­lich ihre wirklichen Pläne bekannt gibt. In der von der N. L. K." behandelten Meldung hieß es übrigens, daß die Steuererhöhung in erster Linie Zigarretten und Zigarretten-

Neber Aeutschoftasrika ^E^m^uftiz-und Medizinalwesen. Am 1. Jan.

hat sich soeben der übrigens neuerdings zum Kolomaldirektor 1905 betrug im Bezirke das Oberlandesgericht Darmstadt auSersehene Gouverneur Graf Götzen einem Journalisten die Zahl der Gerichtseingesessenen 1,119893, die Zahl der:Amts- gerichte 51, der Landgerichte 3. Die durchschnittliche Emwohner- gegenuber ausgesprochen. I Zahl eines Amtsgerichtsbezirks stellte sich auf 21959, die eines

Es steht danach zweifellos fest, bap die unmittelbare Ver-^ndgerichtsbezirks auf 373 298 Die Zahl der Richter betrug alNlassung der Unruhen tn dem ^steben des alten Heid- sodaß durchschnittlich auf 1 Richter 6153 Einwohner ent- sHenSchlang e n - K u l t u s zu suchen ist. Die Zauderer, Rechtsanwälte wurden im Oberlandesgerichtsbezirk gezählt

die ihre Macht schwinden lehen predigen daßdas Volk durch I 1?3. tarnen durchschnittlich auf 1 Rechtsanwalt 6473 Em-

Ruckkebr zum alten Kultur sich berreten ^erbe. ,^ brau n Bohner. Im Großherzogtum Hessen praktizierten int ^ahre

ferne Steuern mehr zu zahlen, ferne Wege mehr zu bauen, keine igg4 731 uni> 34 Zahnärzte. Apotheken, einschließlich

Baumwolle mehr zu pflanzen; die fremden^wurden-ins Fialen, waren 121 vorhanden. Auf 1 Arzt kamen 1904:

Meer g et ne b e u wcAn, und ihre Masten .stunden Wasser ^,51 Quadratkilometer, 1894, 13,52 Quadratkilometer. Es

statt Feuer schienen. Also ^frisch brauf loS, Nieder mit den Fremden! I fameIt t Einwohner 1904: 1615, 1894: 1801, auf Aehnliche Regungen blteben 1898 aus em gcmz kleines Gebiet Apotheke 1W4-9760, 1894: 9386.

toln--k -C, m'5tUntb,1'$eitof,t,nC^nh?rb ^Einweihung des Braun z Hordt er b e i m?. Am

deSAupimckes. Dee Rebellen .Arn-leu-mma^ S-nntaq nachmittag, wurde, so wird uns geschrieben,

und mnnentlich d>e MrdaS das h-'ßt-mga-m» kkck kleinen Dörfchen Braunshardt bei Darmstadt das

Untcr^aE ch-marAmal vrelleM nE ^dl^ ganz b^anders Ete Braunshardter Heim einaewciht, das dazu dienen °us dem Gefängnis entlassene Mädchen -ufzunehmen und bedrohtan dres und berluchtfn den Rufchn zu.nbcrfchrerten. Daran I Rückkhr ins Leben vorzubereiteu. Der Gedanke zur

<»*>«1 di- Heims stammt von der Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg, di-die Vorsidcndc des hessischen Zwmg. zmmchst Bischof Swes, daun her Kosten Liwale zum Cbfer fiel- ^eins des Vereins der Freundinnen junger Mädchen ist Der Ort Braunshardt war für die Errichtung des Heims besonders k^^-L^Eustenhanblern au^Kautschuck. Das^.^Eerbeu . weil er an der Eisenbahnstrecke Darmstadt-Mainz liegt

t)enrriad)t Jet§ ©treti mag diesmal zu Wc misten Mädchen, die dort Unterkunft erhalten, voraus- besmiderm Msschr^tungen gefugt haben. Gleichzeitig kam ine au5 den Gefängnissen zu Mainz und Darmstadt kommen

taltche Nachricht, daß Kllwa sei^n^ Lrwale, und s werden. Zu der Einweihung hatten sich der Fürst und die Fürstm

mögen die Leute nach einem Drrsebier-Gelage mit obllgater Erbachs-Schönberg, sowie der Erbprinz mit Gemahlin, ferner Schlägerei Mut bekommen und Uvrgezogen haben, Krieg zu Viktvr und Prinzessin Elisabeth eingefunden, auch die führen, statt Schulden ^u bezahlen. Au^ilw^ische Banden drangen I zu Erbach-Fürstenau war anwesend. Ferner bemerkte

brandschatzend auch bis sechs Stunden von Lindi vor, ohne mnTt eincn Vertreter des hessischen Ministeriums, verschiedene aber die Stadt zu bedrohen. Besonders bemerkenswert ist, datz Justizbeamte, Pfarrer usw. Natürlich waren auch aus die Rebellen alles Fremde bekämpfen: Europäer Vri,^Z^t selbst viele Neugierige herbeigeströmt. Die Feier Inder,, Araber und Küstenleute: die Aufstandsbewegung bedeutet in dem Heim statt, das draußen vor dem Dorfe liegt, also eine Auflehnung des bedrängten^»eidentums Oberstaatsanwalt von Hessert aus Darmstadt wies auf die gjegen alle fremde Kultur, Steuerzahlung und und den Zweck des Heims hin und bemerkte, daß

Arbeitsleistung, sie ist die ^sb^mer allgemeinen g)Pim sum Andenken an seine Stifterin den Beinamen Ma- Unzufriedenheit wie sie m leder Kolonie b(l wilden ^^hof ftihvm solle. Der Geschäftsführer des Vereins Brauns- Volkern, die naturgemäß allenNeuerungen abhold sind, vorkommt^ Hardter Heim, Murrer Kleeberger aus Darmstadt verlas Augenblicklich sind nur die Bezirke Kllwa und Mohoro, deren -ob(imt bie Urkunde, die in den Schlußstein des Hauses eingefügt landeskundige Amtmannes leider gerade »ermaturlaub Einmauerung dieser Urkunde wurde sodann vor-

föitne Liiidi unruhig. Diese wil^. der Gouverneur, bis «erd Pfarrer Schneider aus Braunshardt bekundete

Mrkungen emtreften, im Zaum halten. Schon 14 Tage vor dem>b^ Interesse der Gemeinde Braunshardt an dem Unternehmen. Ausstand hat Graf Götzen zur Derbeyerung der Truppe um An Deggau vom Elisabethenstist in Darmstadt führte die

Werbung von Leuten aus Masiaua ersucht, mrt diesen- als ^arie S ch m i d t ein, die zur Leiterin des Hauses be-

Stamm sollen dann vier neue Kompagnien L-chwarzer gebildet ^^llt ist. Schließlich dankte Schloßhauptmann von Baur na- nnd btc -mrnkm-n G-br-ic !<«««mmS d-r Fürstin zu Erback^schonbera allen, die zum Gelingen Die Jetzigen 1800^M ann.sind sur das^große Gebiet^mit etwa Werkes beigetragen haben, mit herzlichen Worten. Zwei- sechs bis sieben Millwnen Einwohnern ungenugend^, da na- ftinuniger Q^fang per Braunshardter Sckmllinder unter Leitung mentlich kerne Eisenbahnen,,vorhandeii1 und daher die Be-L $ ©bamer eröffnete uni> beschloß die Feier. Familie toegungen sehr l angsam sind. Die Be waf fnun g der tion <yömet)ct bewirtete sodann die Teilnehmer im Schloß Brauns^- Rebellen besteht aus^Vo^erladeru und v;g .f te tin der liebenswürdigsten Weise. Das Heim ist von Pro- l en sowie zwölf Hinterladern, die auf der Station des ermorde-1 Heinrich Metzendorf in Bensheim erbaut und durch- tm Bifchofs Spies erieutet sind, ^^e mchtig Graf Gotzens^r-1 au§ Wirrem Zwecke entsprechend eingerichtet. Die Baukosten von schlage betr. die Entlastung der Truppe von erwaltungs-Ge- ^wa 45 000 Mark sind von F-reunden der brache gestiftet worden, schäften sind, ist heute klar,: die Schutz truppe muß mi- \<$a$ H^m bietet Platz für 14 weibliche Gefangene, die sich mit lich unabhängig und äußerst beweglich sem und da Waschen und Bügeln beschäftigen werden. Sie müssen

zur Verwendung kommen, wo sie notwendig ist dann werden verpflichten, mindestens ein halbes Jalw in dem Heim etwarge Unruhen sofort im Keime erstickt werden können. bleiben (Ä sind prächtige Arbeitsräume, gesunde, lustige

Nach emem amtlichen Telegramm des Gouverneurs Schlafräume vorhanden, und ein Garten fehlt ebenfalls nicht.

Grafen Götzen vom 1. September sind die Stationen der jedenfalls hat der Erbauer etwas Maktisches und zugleich doch B enediktin er - M issi on Mukuledi, Nyangow und Maffassi künstlerisch geschmackvolles geschaffen.

im Bezirk Lindi von auf ständischen Eingeborenen Weil b urg, 3. Sept. Unser malerisches hoch über der überfallen worden. Alle Europäer bis aus eine Schw e st er, Lahn gelegenes Schloß ist trauriger Orenovierungs- die vermißt wird, haben sich nach der Küste gerettet. Ein wut zum Opfer gefallen. Man hat die ganze Hauptfron Detachement von 3 Europäern und 40 Mann ist gegen!neu angestrichen, und zwar mit einer häßlichen, ganz Wassissi vorgerückt, um dem auf einer Dienstreise befindlichen hellen, ins Grünliche spielendenuyarixj unb den Sandstein Berirksamtmann Ewerbeck entgegenzugehen und die ver- in dunklerem Ton aufgemalt! Noch schlauer ist dieses: Als mißt- Schwester zu suchen. Zwischen Kilossa und Mnhenge zur Zeit der Koalitwnskriege Custme mit einem französischen sind durchreisende Küstenleute und Karawanen bedroht worden. Heere durch daS Lahntal kam, befürchtete man, er wurde das Die Station Kilossa wird deshalb von Mpapua aus ver- Schloß in die Luft sprengen, und brachte daher, um dem stärkt werden. Die Detachements Marwitz und Merker Ganzen ein rumenhaftes Aussehen zu geben, allerlei Spalten sichern Matumbi und Maharw. Der Kreuzer.Bussard" und Risse künstlich in dem Verputz an; solche Risse hat befindet M vor Lindi. man auch jetzt wieder .historisch treu in den nagel,

oestndet sich vor r.ln°i. , steuen Anstrich hinein gekratzt. Run ist zwar bereits