Nr. 77
Zweites Blatt.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen.
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Getreide
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1895
32 055
31 879
31 048
41 218
1890
42 481
30 616
37 589
41 821
69 836 4 040
6155
3 972
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3 524
3 018
1900
48 057
37 065
38 298
56 548
5 720 3110
9 710 3 442 5 507
1903
47 521
45 645
38 349
59 490 demnach
155. Jahrgang
SM
Freitag 31. März 1905
Rotationsdruck and Vertag bet UntoerfUdtflbmrterel 9L flaagt,
Redaktion, Expedition tu Druckerei: Schn Mr. I» Del Nr 61 Delegr^Ldr. t Nn-eig« Girtzr»
gesetzkom Mission :stcn Lesung mit Äbän-
erntet (in Tonnen):
Im Jahre: Weizen . . . Roggen . . Gerste . . .
AarLamentarisches.
(*) Darmstadt, 30. Mörz. Es liegt ein Bericht des ersten Ausschusses über den Antrag der Abgg. Brauer und Genossen, betreffend anderweitige Erhebung der Sprunggelder vor. Das Sprunggeld beträgt von der Deckperiode 1902 an für Stuten hessischer Besitzer 10 Mark und für Stuten nichthessischer Besitzer 15 Mark. Die Antragsteller wollen, daß ein Lprunggeld von 5 Mark für Stuten hessischer Besitzer und ein Fohlengeld von 10 Mark erhoben werden möge. Der Ausschuß beantragt, an die Großh. Regierung das Ersuchen zu richten, eine anderweite Erhebung der Sprunggelder im Sinne der Antragsteller eintreten zu lassen derart, daß, unter Vermeidung eines Ausfalls für die Staatskasse in der Uebergangszeit, demnächst ein Deckgeld von 5 Mark und ein Fohlengeld von 10 Mart für Stuten hessischer
Dachung der Lahn für die o b e r h e s f i s ch e B a s a l t i n d u st r i e fein. Der Vogelsberg bildet bekanntlich die größte Basaltmasse im Deutschen Reiche. Neun Zehntel dieser Basalte kommen allerdings für Bau- und Straßenzwecke nicht in Frage. Aber wenn auch nur ein Zehntel zur weiteren Verwendung geeignet ist, so genügt diese Menge doch vollkommen, um einer mächtigen Steinindustrie dauernde Beschäftigung zu gewähren. Basaltsteinbrüche befinden sich an den Gehängen des Vogelsberges in großer Anzahl. Die wichtigsten Brüche und Schotterwerke im nordwestlichen Teile der Provinz liegen bei Ober-Widdersheim, Lollar, Londorf, Kesielbach, Nieder-
Aie Schiffbarmachung derLuyu von der Mündung bis Hießen.
Unter diesem Titel hat die kiesige Großh. Handelskammer eine gedruckte Denkschrift herausgegeben, die uns heute zugegangen ist. Sie faßt in klarer Weise all die Momente zusammen, die wiederholt in den Versammlungen sich ergeben haben und fügt interessante neue Berechnungen hinzu. Wir entnehmen aus der Denkschrift folgendes wichtige Zahlenmaterial, das für das Schiffbarmachungs-Projekt spricht:
Heber die wirtschaftliche Bedeutung des ob er hessischen Eisenerzbergbaues gibt die folgende Zusammenstellung der Förderung und der von dem Bergbau ernährten Arbeiter und Familienangehörigen Aufschluß.
Es betrugen:
* In der Affäre der Gräfin Montignos« scheint jetzt einendgiltiges Arrangement immittek bar bevorzustehen. Wie der „Lok.-Anz." berichtet, weiltet der Berliner Rechtsanwalt Dr Franz Jvers fünf Tage üp
öffruUichcLcfeyalle im Kefchästsjahre 1904/5.
Vom Vorstand der Lesehalle geht uns folgender JahreS- bericht zu:
Im abgelaufenen Geschäftsjahre ist die öffentliche Lesehalle ihren Aufgaben nach Kräften gerecht geworden. Die Aussagen der Statistik bezeugen eine stetige Entwicklung. 1904 wurden im ganzen 26 371 Bände ausgeliehen gegen 23 264 un Jahre 1903 und 22 626 im Jahre 1902. In den Berichten auswärtiger Anstalten gilt die Zunahme des Verlangens nach Büchern belehrenden Inhaltes als Gradmesser der Kultur des Publikums. Wir können uns darauf berufen: Cs wurden 1234 Bände aus den Gebieten der Naturwissenschaft und Technologie (130 mehr als im Jahre vorher) ausgegeben und 1942 aus den Gebieten der Geschichte, Kulturgeschichte, Länder- und Völkerkunde (gegen 1733 im Jahre vorher).
„Auch innerhalb der schönen Literaturä — so sagten mir im vorigen Berichte — .vollzieht sich allmählich ein sicherer Fortschritt zur Auswahl gehaltreicherer Lektüre*. Diese Bewegung hält an; und es ist unser vornehmstes Ziel, ihr entgegenzukommen bei der Ergänzung des Bücherbestandes, die Nachfrage durch das Angebot zugleich zu befriedigen und zu leiten. Daß der Katalog unserer Bibliothek nun gedruckt Dorliegt und bequem zugänglich ist, hat den Leihveckehr sehr befördert und manches Buch erst nutzbar gemacht. Von größter Bedeutung für unsere Erfolge ist das persönliche Wirken der Bibliothekarin, die mit feinem Takt und herzlichem Anteil die Bedürfnisse jedes einzelnen beachtet und dem vielgestaltigen Betriebe mit Umsicht und Festigkeit vorste^. Der drei Damen und des Herrn Direktor Dr. Quentell, die ihr dazu Beistand leisten, sei dankbar gedacht.
Das Lesezimmer, war täglich von 10 Uhr vormittagSs bis 10 Uhr abends geöffnet. Der Besuch war zu jebetj Tageszeit außerordentlich stark und rege. Man findet da 156 Zeitungen und Zeitschriften, ungefähr 1000 einzelnes Bücher und Hefte (Nachschlagewerke, Reiseliteratur, Broschüre«; zu Haus- und Volkswirtschaft, zu Handel und Gewerbe, zuj Gesundheitspflege und LebenSkunde). In 42 Rahmen wurde eine wechselnde Ausstellung von Werken der vervielfältigenden Künste Mrgeboten, ein Stereoskop enthält 50 verschiedene Ansichten von Städten, Landschaften und Kunstwerken. Der! Stifter dieser Einrichtungen ist auch ihr unermüdlicher Pfleger und Mehrer.
Wieviel ausgiebiger könnten wir hier und in der Bibliothek unsere Mittel verwerten, wenn wir uns freier bewegen dürsten. Jetzt müssen im Lesezimmer gar oft die Besucher stehen, weil alle Stühle besetzt sind und bei der BücherauS- gabe drängen sich die Wartenden im Hausflur. Unsere Raumnot ist wirklich keine leere Klage. Das eine TorhäuS- chen am Selterstor bietet den Vorteil einer ausgezeichneten Lage, aber es ist längs allenthalben zu eng geworden. Möge die Lesehalle bald eine würdige und ausreichende Behausung finden; ihr Gedeihen, ja ihr Bestand hängt davon ab. Wir können nicht glauben, daß die Gießener Bürgerschaft eine Bildungsstätte solchen Ranges verfallen läßt.
Den Behörden des Staates und der Stadt danken nrir? wieder für einsichtige Teilnahme an unseren Bestrebungen. Die Stadt Gießen spendet uns Wohnung, Heizung, Licht und einen Jahresbeitrag von 400 Mk., der Kreis Gießen t)at 150 Mk. beigesteuert, aus den Ueberschüffen der BezirkSspar- kaffe wurden uns 900 Mk. überwiesen.
Unsere Anstalt wirkt gemeinnützig im besten Sinne — diese Erkenntnis möge sich verbreiten und vertiefen und dem Lesehalle-Verein neue Mitglieder zuführen. Wir vertrauen der werbenden Kraft einer guten Idee.
Wirtschaftliche Fragen, Zweifel und Forderungen habe«! sich überall vorgedrängt; „sozial" ist das Schlagwort des- Tages. Nun, Arbeit an der Volksbildung tragt sich auch wirtschaftlich aus — wer wollte die mittelbaren und unmittelbaren Wirkungen des Angebots guter Lektüre berechnen. Der Lehrling und der Geselle, die bei uns Bücher entleihen ober; im Lesezimmer eine Feierstunde zubringen, werden in ihrer Lebenshaltung veredelt — und das geschieht ohne Bevor- mundung, ohne aufdringliche Fürsorge. Wir wollen durch Freiheit zur Freiheit erziehen.
Von allen Setten regt sich heute das Bemühen, unserer zerklüfteten Gesellschaft reicheren Jnhaü und klarere Form vermitteln. Unter den „Aufgaben der Gemeindepolitik'' er* scheint als ständiger Programmpunkt die Pflege öffentlicher Lesehallen. Es handelt sich da nicht um einen LuxuS noch um eine Mode — wir sollen einer nationalen Pflicht genügen.
Der Verein muß wachsen, wenn er leben soll; unsere Anstalt- muß ausgebaut werden; wir haben mancherlei erreicht, aber wir dürfen lernen Augenblick stille stehen. Wer Sinn und Herz hat für die Aufgaben städtischer Kultur, der fördere die Lesehalle. ___________
1 Omgegent federn zur M b,ld)tiflt, ben ‘ niameu
Im Jahre: Ehringshausen . Lollar .... Londorf . . . Öb.-Widdershm. Nieder-Ofleiden
Zusammen:
Weiter könnten hier die Saulenbasalte von Lauterbach tn Betracht kommen, die als ganze Säulen schon heute über
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Gießen hinaus versandt werden.
Entsprechend der großen Ausdehnung der Landwirtschaft im Verkehrsgebiete der Lahn nimmt auch der Handel mit Getreide, Dünge- und Futtermitteln in der Provinz Oberheffen und den benachbarten preußischen Landesteilen eine wichtige Stellung ein.
In der Provinz Oberheffen wurden an
Aus Stadl und Land.
G legen, 31. März 1905.
— Der hiesige Arbeitgeberverband für das Schneidergewerbe teilt uns mit, daß feine Mitglieder entgegen jeder anderen Feststellung in der Lage sind, ihre Kundschaft während der ganzen Dauer des Streiks in der bisherigen Weise zu bedienen.
w. Nidda, 30. März. Heute verunglückte auf der Bruchmühle bei Unter-Schmitten der Müller Loos. Er war am Kammrad beschäftigt, als das Mühlenwerk (vielleicht durch das starke Waffer, welches nicht genügend gebämmt mar) sich in Bewegung setzte und ihm die Brust eindrückte. Er blieb sofort tot Er hinterläßt Frau und Kinder. — Der um 2 Uhr hier fällige Zug von Schotten entgleiste heute an einer Weiche bei Station Rainrod. Menschen kamen nicht zu Schaden.
? Burkhards, 30. März. Eine von hier gebürtige, in einem Nachbardorfe in Stellung stehende Dienstmagd verletzte sich beim Schließen des Regenschirms an einem Finger. Am nächsten Tage stellten sich heftige Schmerzen und ein starkes Anschwellen des ganzen Armes ein, was ein sofortiges Ueberführen des Mädchens in die Gießener Klinik nötig machte.
§ Vom Oberwalde, 30. März. Während des verflossenen Winters hatte das Rehwild sehr zu leiden, und es wurden von dem Forstpersonal gegen 120 Stück tote Rehe, meist schwache Tiere, gefunben. Man nimmt in Iäger- freifen allgemein an, daß das viele Aesen an Holz, das infolge des hohen Schnees monatelang anhielt, die Ursache gewesen sei.
R. B. Darmstadt, 30. März. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde die vor kurzem in einer Versammlung von Vertretern der hessischen Polizci- verwaltungen beschlosicne probeweise Errichtung einer Schutzmannsschule insofern einer wesentlichen Förderung entgegengcstihrt, als die Stadtverordnetenversammlung für diesen Zweck eine jährliche Zubuße von 480 Mark zu leisten beschloß.
Frankfurt, 30. Marz. Dir Palm e n gar t e n - Gesellschaft hat es sich angelegen sein lassen, Orchideen zu einer bedeutenden S o n d er aus stel lun g zu vereinigen und hat Verbindungen angeknüpft, die Gewähr dafite fristen, daß vom 29. Äpril bis 7. Mar eine Orchideen- schau in der Blütengalcri« des Palmengartens stattfinden wrrd wie sie in diesem Umfange in Mittel- und Süd- deutschland noch nicht gezeigt worden ist. Der geradezu phänomenale Erfolg, den die Orchideenausstellungen im veraanaeneu Jahre in Dü„eldor, hatten, lreß erlennen, daß Mch i^Dmrtschland das Interesse für diese Blumen sich | bedeutend gehoben hat und es daher wohl angezergt erschcmt.
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einige 1000 blühender Orchideen in den besten und fchönsterr Gattungen und Arten hier zu vereinigen. Wie in Düsseldorf, so ist auch in Frankfurt diese Ausstellung dem Herrn Otto Beyrodt, der Großkulturen von Orchideen in Marien- selde bei Berlin betreibt und an der Spitze der handet- treibenben deutschen Orchideengärtner steht, übertragen worden und sie wird zweifelsohne einen besonderen Anziehungspunkt für die Besucher des Palmengartens aus Ruy und Fern bilden.
Ofleiden und Ehringshausen. Der Versand an Pflastersteinen und Steinschrotten auf den Stationen Ehringshausen, Lollar, Londorf, Ober-WidderSheim und Nieder-Ofleiden erreichte den letzten Jahren folgende Höhe (in Tonnen):
dii° Uebetjeugung aM, bafe *6nj ^7“
Lr^en^^ehLLr^nutzung^desWafferweges
m 600 000 biS 6 60 000 Tonnen veranschlag--
Besitzer zur Erhebung gelangen.
Berlin, 30. März, -ue Börsen;
begann die Beratung der Beschlüffe der erst... ........
derungsanträgen. Dove und Müller-Sagan beantragen die Wiederherstellung der Regierungsvorlage. Regicrungskommissar Wermut tritt gleichfalls für Wiederherstellung der Regierungsvorlage ein, die bann Graf Pofadowski befürwortet. Der Rechtszustand, der für das Getreidetermingeschäft gelte, sei unter Zu- timmung der Landwirtschaft seinerzeit in der Konferenz zwischen der Regierung und Vertretern der Landwirtschaft und des Kauf- mannspandes zustandegeiommeu. Minister Möller weist gegenüber Gras Kanitz darauf hin, daß an der Berliner Börfe Bedingungen beständen, die in der Konferenz fest-gestellt wurden, an der Kanitz, Graf Arnim, Gamp und Graf Schwerin teil genommen hatten. Die Börse wünsche, daü sie gesetztlicp festgelegt werde: es würden nur sichere Verhältnisse angestrebt. Alsdann wird der Antrag Müller-Sagan, Zuziehung eines Kommissars der Produktenbörse zur nächsten Kommissionsfitzung, an-
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^üt3ben Bezug von Steinkohlen auf der Lahn würde
? ? vreußischen Stationen bej anders Mar-
, bcn N te.» o nmen das jetzt jährlich emen Empfang buC9mmc23 r A 90 ooo Tonnen hat. Der Bezug von perBahn von etro a ~ Oberhessen und die
Kohlen wird für denl nördlichenTeil d n
benachbarten preußische Ruhrkohlen werden
120 000 Tonnen zu veranschlagen se". ’ Scluffhar-
m.achung der Lahn wird aber em ywp
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.Siehe,« S<nn(Iicnblätter“ werd«, dem E Pi/IIPF tZl OfZll
,vnzeigei viermal wöchentlich beigelegt. Der MW M UM B U JJ W U W ß M,
«heiillchr taDbölzt* erscheint aumatttch einmal. w 'v 0 H K v w'* V v m V _ Q V
genommen.
— Die Unterrichtskommission des Mgeordneten- hauses nahm einstimmig eine Resolution an, die Staatsregierung um Revision des Lehrerbesoldungsgesetzes unter erheb- licher Erhöhung der Lehrergehälter zu ersuchen.
Milche unö schule.
Gegen des Studentenspielen unb den übertriebenen Aufioaüd bei Schülersesllichketten richtet sich ein Erlaß des Preuß. Unterrichtsministers an die Provinzialschulkollegttn. Sie werden angewiesen, derartigen Erscheinungen in angemessener Weise entgegenzuireten. Als Doroild wird ein Rundschreiben mit geteilt, das die Direktoren der höheren Lehranstalten einer Stadt gemeinsam an die Eltern gerichtet haben. Der Erlaß führt aus: Den älteren Schülern werde außerhalb der Schule eine freiere Bewegung eingeräumt, die aber zu Ausschreitungen führten. Oft wolle eine Schule oder ein Verein vor den anderen sich in dem Maße von Freiheit inii) der Gestaltung von Festlichkeiten hervortun. Den Schülervereinen wird deshalb untersagt, bei den geselligen Zusammenkünften Schüler anderer Anstalten zuzulassen. „Die Mtturientenkommerse. bei denen jetzt manchmal auch Damen als Zuschauerinnen nicht fehlen, gehen wett über das Maß hinaus, und für Tänzereien werden ganz unverhältnismäßige Mittel verwandt. Dazu werden die zeitlichen Grenzen, die für solche Vergnügungen besthen sollten, in vielen Fällen nicht inncgehalten. Versetzungskneipen der Untersekundaner sollen nicht geduldet werden. Der Schule sieben, fruma? in der Großstadt, nur geringe Mittel zu Gebote, um das für bie Jugend Heilsame durchzuführen. Von der gemeinsamen Aufgabe der Erziehung muß auf diesem Gebiete das 5)aus den größeren Teil auf sich nehmen, die Schule kann nur zur Unterstützung eintreten."
Wie die „Pf. Pr." aus München erfährt, hat der Prmz- regent bcn Domdekan Busch in Speyer zum Bischof von S p e t) e r ernannt.
Hafer . .
Die Menge des geernteten Weizens war Fakire 1900 um 13,12 Proz. größer als im Jahre 1890, und die Roggenernte war im Jahre 1900 gegenüber derjenigen von 1890 um 21,06 Proz. gestregen.
Unter den Massengütern, die für den Waffertransport m Betracht kommen, stehen saft überall in ersterLm,e Sohlen, insbesondere ist dies dann der Fall, wenn die Benutzung des Wasserweges direkt bis in das Kohlenremer möglich -st, bei der Kanalisierung der Lahn zutreffen wird. Bei der ausgedehnten Verwendung, welche die Kohlen m den verschiedensten Zweigen gewerblicher Tätigkeit, wie im Haushalte finden hat die Höhe der Frachtkosten eine allgemeine Be- tate. Die folgende Tabelle gibt sur sieben Stationen .m nördlichen Oberheffen den jährlichen Cmpsang von Stern- kohlen für die letzten Jahre an (tn -onnen).
’ Jahr 1899 1900 1901. .1902, „1903,
Gießen . . • • 61 164 Großen-Lmden . d 410 Lollar . .
Abendstern
Butzbach .
Alsfeld . .
Menge
Wert
cmiut.... Von diesen
In den
der geförderten Braunstein-
yjtmieve Arbeiterzahl
ernährte
Jahren
und Manganerze
All
m Tonnen
in Mack
gehörige
1892
134 835
966 149
746
1755
1893
119 816
868 334
797
1492
1894
133 587
983 467
742
1268
1895
124 418
929 278
774
1421
1896
159 116
1 221 390
841
1664
1897
177 398
1 408 076
915
1666
1898
135 697
1 082 665
740
1555
1899
138 834
1151 408
874
2536
1900
182 208
1568 045
1175
2537
1901
163 173
1707 709
1103
2500
1902
161 516
1 372 924
964
1694
1903
201 633
1 612 370
1043
2129
Von
der allergrößten Wichtigkeii
wird
die Schiffbar-
1900
1901
1902
1908
15 601
17 220
14 993
14 269
10 262
13 932
14 965
14 599
17 244
27 202
22 613
22 847
12 988
25 924
16 692
25194
—
21 586
27 459
43 891
56 095
115 864
96 722
120 800
1901
1902
1903
67 288
66 606
72 948
4 097
4 814
5 525
5124
3 629
6113
3 700
4144
4130
10181
10 556
10 881
4 035
4 529
4 828
4 947
5 024
5155


