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22.12.1905 Erstes Blatt
 
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merkiame Bedienung.

Bewabranstalt. Q _

Am 2. Weihn a ch t s f e r e r t a g , den 2 6. Dezember.

In der Stadtkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Lrturgischer Gottesdienst.

Pfarrer D. Schlaffer.

Abends 7 Uhr im Matthäusfaal: Weihnachtsfeier btt R» einigung der konfirmierten männlichen Jugend der Mare, s.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 22. Dezember 1905.

heil. Beicht. ___________

Israelitische Neligionsgesellschast.

HotterdienN.

Sabbat h feier am 2 3. Dezember 190ü:

Freitag abend 4.00 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 3.30 Uhr.

Sabbathausgang 5.15 Ubr. . ..

Wochengottesdienst: morgens 7.10, abends 4.00 Uhr.

Israelitische Religionsgemeindc.

<$>ottfdbtrnn in der Synagoge (Südaatage).

Samstag den 23. Dezember 1906.

Vorabend 4.15 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr. Predigt.

Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabbathansgang 5.15 Uhr.__*

der neueste Bahnbau LauterbachGrebenhainGedern Zeug- nis ablegte. Wenn auch nicht jeder Ort verlangt und ver­langen kann, daß er ein Bähnchen bekommt, so darf doch gewiß verlangt werden, daß der nordwestliche Test de§ Vogelsbergs, der 24 Stunden weit von der Eisenbahn entfernt liegt, ebenfalls durch eine Bahn dem Verkehr er­schloßen wird. Leiter bestehen in diesem Teile des Vogels­bergs mehrere Babnprojekte: MückeUlrichstein, Ehrings­hausen-Groß-Felda, AlsfeldUlrichsteinSchotten, iind ge­rade dadurch, daß binstchtlich dieser Projekte keine Einigung erzielt wird, ist die Verwirklichung eines dieser Projekte noch in weite Ferne geruckt. Um so erfreulicher ist eS, daß die abgelegensten Orte des nordwestlichen Vogelsbergs endlich wenigstens Teleph o nauschluß bekommen. Die Bemühungen eines Schweinehändlers in Köddingen, der wegen der AuSdehnting seines Geschäfts Telephonanschluß wünscht, haben den Erfolg gehabt, daß in diesen Tagen die Telephonleitung Ulrichstein Helpershain Köddingen gebaut wird. Wie wir bestinmit erfahren, soll auch im nächsten Frühjahr Stumpertenrod mit Postamt Groß-Felda telephonisch verbunden werden. Alle 3 Orte haben je 600600 Einwohner, sodaß ihre Berücksichtigung schon längst am Platze gewesen wäre. Im östlichen Vogels­berg, dem Kreise Lauterbach, hat dank der rührigen Tätigkeit des' bisherigen Kreisrats von Lauterbach, Reichstagsabge­ordneten Dr. Wallau, fast jedes, auch das kleinste Dorf seinen Telephon. Ein gewiß seltenes Postkuriosum ist in obengenannten 3 Orten vorhanden. Ein Brief des Pfarrers von Stumpertenrod z. B. nach seinen 721 Stunden entfernten Filialen Köddingen und Helpershain muß den gewaltigen Umweg über Groß-Felda Ehrings­hausenMückeUlrichstein machen, welche Reise im günstlgften

£ i r dH i (fi e Vachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstag, den 23. Dezember 1905.

In der Iohanneskirche.

Nachmittags 3'/, Uhr, Weihnachtsfeier für die Kinder au? br, Kinderqottesdienst der Johannesgemeinde.

Pfarrafsistent Sattler

Sonntag, den 4. Advent, den 2 4. Dezember. In der Stadtkirche.

Vormittags 9V, Uhr: Piarrer D. Eck.

Nachmittags 3 Uhr: Weihnachtsfeier für die Kmdeckirche b- Matthäus- und Markusgememde.

Pfarrer D. Schlosser. Piarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Weihnachtsvesper iür die Miliiäranneinbr.

Pfarrer Euler.

In der IohanncSkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Piarrafsistent Knott, Ordination -n Pfarrassistenten Knott durch fcerm Dekan Strack.

Nachmittags 3 Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinder e-A dem Kindergotlesdienst der Lukasgemeinde. Pfarrer Eulti.

Am 1. Weihnachtsfeier tag, den 25. D ezember. In der Stadtkirche.

Vormittags §7, Uhr: Pfarrer v. Sch losser.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- u. Mart^ gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Varr*i jeder Gemeide erbeten.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Abends 7 Uhr im Matthäusfaal: Weihnachtsfeier btt einiaunqen der konfirmirten Jugend der MatlhciuSgemeinde.

In der JohanueSkirchc.

Vormittags 97, Uhr: Professor v. Stamm.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Euler.

Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die K Ietnhnbtr

Mittwoch den 27. Dezember, abends 7 Uhr in bem T1qeü3 saal: Weihnachtsfeier der Vereinigung der konfirmierten roeibaa Jugend der M a r k u s g e m e i n d e.

In der Iohanneskirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer E u l e r.

Beichte und heiliges Abendmahl für die LukaZ- v: Johannesgemeiiide. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jibg Gemeinde erbeten.

Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche

Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekte für btt 3r-r.

2. Welhnachtsseiertaq Abends 6«/, Uhr ,m Ronfimcr^-i der Lukasgemeinde Liebigstraße 56: Weihnachtsfeier bn be?n Vereinigungen der konfirmirten Jugend der Lukasgemembt.

Beichte und heiliges Abendmahl für bte Markus tk wozu besonders auch die konfirmierte Jugend emqeiita wird. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer bet

Trifter. &n Borgün^cr des Herrn Thomson, M d«

KÄSJ» g ^rbe hegte so wenig Zweifel an der Bortrefflichkert der ihm unte?stellten Flotte, daß er die Manöver rwi Ge­schwaderverband einfach abschafst^ Frankreich kannsrch beglückwünschen, daß es nicht der Notwendr^ert gegenüber steht, aller Welt den schlagenden Beweis zu Fefern w)n der Richtigkeit der Behauptungen seiner Mmts^r. Oder sollte <öerr Thomson den Mund so voll genommen habem, weil er gewiß ist, daß eine unmittelbare Kriegsgefahr nicht mehr besteht? In Deutschland macken solche protzigen Vergleiche jeden falls Zeinen anderen Eindruck, als den vom Minister beabsichtigten.__________ __

näher treten.

- Eine moderne Metzgerei. Im SetterSweg, da. wo noch vor einem Jahre einige alten Bauten weit m die Straßenflucht vorsprangen und den wachsenden Verkehr m der belebtesten Geschäftsstraße GießenS hemmten, ist durch die Initiative eines Gießener Bürgers ein höchst stattlicher Neu­bau entstanden, der vorbildlich werden sollte für den Bau von Geschäftshäusern in unserer Stadt. Wir meinen den Neubau des Metzgermeisters Friedrich Schreiner Qegenubei der Wolkengasse, der seit gestern dem geschäftlichen Betriebe geöffnet ist. Schon von weitem fällt daS im mittelalterlichen Stil errichtete vornehm wirkende Gebäude auf, deffen vordere auf Granitsteinen ruhende Faffade ganz aus rotem, diskret und wirkungsvoll mit Gold verziertem Sandstern besteht und durch seine erkerartig auSgebaute Mittelpartie und den hoch- strebenden Giebel an das von neuzeitlichem Geiste erfüllte stolze mittelalterliche Bürgerhaus erinnert. Denselben Geist atmet daS Untergeschoß, das neben dem HauSgang fast völlig durch einen mächtigen Gewölbebogen ausgefüllt ist, der die Vorderfront eines MetzqerladenS von erheblichen Dlmeniionen bildet, wie er selbst in reichen blühenden Großstädten tn gleicher Ausdehnung und gleich zweckmäßiger Einrichtung selten seinesgleichen haben dürfte. Der einfach, aber gediegen eingerichtete Laden ist ganz in Weiß gehalten, die mächtigen Ladentische find mit wohl vier Meter langen Marmorplatten belegt und die ausgestellten Fleischwaren durch Glaswände vor allzu neugierigen Fingerii geschützt. Dampfheizung, Ventilationscinrichtung und vor allem die Hohe des -cwen. tragen dazu bei, eine gleichmäßige Temperatur erzielen und alle üblen Dünste fernhalteu zu können. Die mittlere Hintere Wand ist von einem mächtigen Spiegel eingenommen, vor dem eine zierliche Grotte mit einem Springbrunnen das Auge erfreut. Ueber ihm ziert eine Katserbuste dre Wand und auch die beiden mächtigen Schaufenster find mit den Büsten des Kaisers und Großherzogs geziert. Tas große Hintergebäude enthält in seinem unteren Stock und dem Kellergeschoß die Räume, in denen alle die schmaechasten Sachen zugerichtet werden, die in den ^aden die Kaiifer locken Auch diese Räume find mit allem versehen, was zu einem rationellen Geschäslsbetrieb gehört. Acht MaMnen unterstützen die fleißige Menschenhand bei der Zubereitung des Fleisches, und MHI- und Trockenramne sorgen für die Konservierung und rasche Verarbeitunssmoglichkeit des frischen Fleisches. Der schöne Bau wurde nach den Planen des durch ihn sich rülMichst bekannt machenden Archi­tekten Hamann von der Baufirma auvgcfuhrt, während der Entwurf zu der Ladeneinrichtung von Jahn und Vogt in Leipzig stammt und von Vtlleroy und Boch in Dresden-Mettlach hergestellt wurde, bis auf den Fußboden- belag, der von Derii u. Co. gefertigt wurde. schonen Wetzlarer Marmorplatten sind von Tpckerhofi und Neumann aelicfert. Möge der im L-iden angebrachte SpruchArbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Muhe Preis, Ehrt den König seine Würde, ehret uns der Hände 'Preis in diesem Hause und bei allen Gießener Meistern stets in

Festung Metten, dann wird das Handwerk in unserer Stadt immerdar goldenen Boden besitzen.

" Zum Fall Ehelius. Die Verhandlung gegen den wegen Sittlichkeitsoerbrechen angeklagten Geheimen Ober­bergrat Prof. Dr. Ehelius findet am 4. Januar n. I.

Mainz, 20. Dez. Die heutige Sitzung der Stadt - verordnetenversaninilung beschloß einstimmig, den Volksschülern auf einfachen Antrag der Eltern unent­geltliche Lehrmittel zu gewähren. Gedruckte Bücher werden nur einmal an jedes Kmd geliefert, Hefte usw. je nach Bedarf. . n

(b.) Mainz, 21. Dez. Der 26jährige.Schneider August Langer, früher in Worms, jetzt in Mannheim wohnhaft, hatte im ftrübiahr bei seinem Meister in WormS über die Reffen des Kaisers beleidigende Bemerkungen fallen lassen. Wegen Mase- stä tsbelaidigung erhielt er von der Strafkammer 2 Monate Gefängnis. Der 14 jährige Lehrlmg Michael Tvriebrirf) Lehner aus Worms hatte sich an ement 6jahngen SHnbc vergangen. Er wurde zu 1 Mcrmat Gefängnis verurteilt.

Hanau, 21. Dez. An einigen Orten der Umgebung HanauS wurden gestern Abend kurz noch 6 Uhr kleinere Erdbeben wahrgenommen. In Bruchköbel und Klein- steinheim wurden kurze Erdstöße verspürt. (Frkf.Z.)

(7) H aiger, 21. Dez., Der mit dem Heutigen der aus d<-r Minervahütte beschäftigte <5(boTnfteinf cgermtiAZ: E glitt heute morgen auf dem nassen Dache aus und stür-, ab, wobei er mit dem Hinterkovfe auf ein schweres <rv'. eisernes Zahnrad aufschlug. Tos Rad fiel ihm aus bic «LJ- und führte so den sofortigen T o d herbei. 2er fo jäh Leben gekommene, allseits geachtete Mann hinterläßt eine und ein Söhnchen. ____________________

Falle 17, Tage in Anspruch nimmt.

R. B. Darmstadt, 21. Dez. ' Ein gart bon epidemi­scher Genickstarre mit tödlichem Ausgang ist sieben in der Familie eines Militärgeistlichen m der Hemr^chstrabe ärzt­lich konstatiert worden. Tas Ovfer war em.Nrnges Mädchen, dessen plötzliche schwere Erkrankung sich zunächst Niemand er- klären tonnte. Tie MilitättchSrd-n sollen-irst-rn b« der Parole- anKgabe bereits Besohl erteilt haben, daß lenes Stadtvnnttel Dom Militär möglichst gemieden,werden muh sichert, daß wegen des Krankltettsfalles bezüglich des Weffmachtv- Urlaubs erhebliche EinschränUmgen getroffen worden seien. In der heute nachmittag abgehaltenen S ta d t v e r o r d n e t.e n- sitzung stellte u. a. Stadtverordneter MüllP: den Antrag, einen ständigen städtischen Kunstbe i r a t zu soffen, ivelcher alle eingehenden Baugesuck)e hinsichtlich ihrer äußeren Wirkung.t^üfen {oll Es soll bei allen Neubauten ihre EmralMung in das Straßenbild in Betracht gezogen und dabei den Forderungen der Aesthetik Rechnung g/trageii werden. Fenier wurde An­kauf von drei Aquarellen des DcwmMter Malers Schlegel ifir tzas in Aussicht genommene städtische Museum beschlofien. Tie Bilder stellen Straßenzüge und Däuser aus der MtstM dar, Me demnächst bei der Turckfführung des Wtstadttnirckchruchs ver­schwinden werden. Zur Dnbes,crung der ^uer^schvcrhaltnme im Stadtteile Bessungen wurde der Ankauf «MsMannscha s ts- wagens mit Gasspritze zum Prei,e von 2300 ML ge-

rlchligtcn Gestern abend fand die Bescher­

ung unserei: K l e in k i n d e, r s ch u l e statt. Gesang und Bibelsprüche leiteten die Feier ein, m der Pfarrer ferner herzliche Worte an die Versammelten richtete über die Bedeutung des Festes und die Pflichten, die es uns befonberä m aus liniere Kinder auferlege. 62 Kinder konnten reich beschenkt werden.

flSt ein 12jähriger Knabe, welcher an einem Futtersiedkessel beschäftigt war mit dem einen Bem n das siedende Wasser und verbrannte sich idiaver Er pt der Bruder des vor kurzem im Steinbruck) verunglückten und gleich darauf verstorbenen Schreinerlehrlings. . G .

Wetter, 21. Dez. Aus Riarburg berichtet eme Kaffeler Zeitung, daß in Wetter eine geistesgestörte Fr a u ihre Kleider mit Petroleum begoffen, angezündet und dann in brennendem Zustande aus dem 2. Stock aufS Straßenpflaster gesprungen sei, wo fie mit zerschmettertem Schädel liegen geblieben sei. Glücklicherweise ist an der ganzen Schauer- qeschichte kein wahres Wort und es ist unbegreiflich, wie eine solche Nachricht so frei erfunden werden kann.

(H. LdSz.)

G Vom oberen Vog elsberg, 21. Dez. Die welt-

Versammlung hessischer Polizeidiener. Zu der von der Rhein-Main-Korrespondenz hierüber gebrachten Mitteilung, daß Herr Rechtsanwalt Sandmann bet der ,m Januar oder Februar in Darmstadt stattfindenden Versamm- lung ein Referat erstatten werde, teilt uns dieser mit, daß ihm hiervon nichts bekannt sei. . .

; Dumvr in der Schule. In emem Dorse bm Grun- berg hielt der Lehrer eine Schulfeier gelegentlich deS tnnX Großherzogs ab. Nackchem er pftichtgemaß auf die Be Ltnm L T^hina-wi-srn hatte, ftdto er °n se-n- WC- die jVraae: Wo wohnt denn der Grvtzyerzog . vs ^folgte die richtige Antwort:In T^wltad^st ^auf f^gtt der Mehrer Wer weiß denn schon, wo der Kaiser wohnt?^cach einiger Pause meldete sich das kleine Karlch-en und

£er Kaiser wuhitt in Grimmerg." (Er memte einen Geschäfts-

an2. Sranbgaffe 4 wird un!I»

Öerrn A Großer mitgeteilt, daß er das #veuer zuerft entdeckte und feinen Kollegen mit teilte, worauf diese die Schutzleute beuach-

**Eine Versamml un g oer Dr auereib esitzer -r-z ©iefien, Obrrhrsscn. dem Lahn- und Tttlg-b>-t fand aestern nachmittag abermals tm Hotel Viktoria hier Itatt, in der außer den Interessenten auch Handclskmmerprasi- dent Kommerzienrat Koch und Zanbelvrcmimerfvndikus vc . Knipper anwesend waren. Der Vorsitzende, Herr A s Prion Ivon hier und Herr Stcinhäußer von Friedberg bericht jtetm über den Verlauf der Versammlung des Deutschen Brauerbundes in Berlin und über die. Unterredungen mit , Abgeordneten der verschiedensten Fraktionen, dre dw Hoff nnng nicht unberechtigt erfchemen lassen, daß die.geplante Brausteuererhöhung vom Reichstag nicht genehmigt. wird oder doch wenigstens eine Slafielung Platz greift, Die ben Interessen der mittleren und kleinen.Brauereien cnt rwicht und diese konkitrrenz- und lebensfähig erhalt- sich nicht um die Interessen der Brauercibesitzer allein, die große Masse der Bierkonsumcnten, die Vrauererarbeiter und nicht zuletzt die Geschäftsleute wurden den schaden davon haben, wenn die von der Reichsregieruna vvEschlagcrien Steuersätze Gesetz würden. Man beschloß deshalb, zur Auf- klä^ng über die Folgen einer solchen Steuergesetzgebung eine umfassende Agitation in der Bevölkerung ins Leben zu rufen nud sich dieserhalb mit deml Vorstand desBrmier- bundes in Verbindung zu setzen, ebenso sortendie W wirtevcreine und die übrigen gewerblichen. ^nteressenv> r- trchingcn zur Mitarbeit Lu^ef°rdert n«rdcm ixmut d i ^er7ebisabg-l-'gen-n Dörfer unseres G-birgeS wurden

VtnXXeta Ähwiebnleta!) in Bezug ans P°st, Teiepban und rt^na stat?finden mit einem hervorragenden, mit den Der- Eisenbahn stiefmütterlich behandelt. DaS ist m bältnissen genau vertrauten Parlamentarier als Hnupt- ^n letzten Jahren erfreulicherweise bester geworden, wovon redner. Weitere Versammlungen im ganzen Lahngebiet und -------Qn,.t»rhnAfÄrphrnhamGedern Zeug­

in Oberhessen sollen sich anschließen.

- Erledigt ist die Stelle emeS Steueraufsehers bei dem Großh. Hauptsteueramt Gießen.

» Wehr Wasser. Die Direktion deS Wasterwerkes hat sich mit der Untersuchung der im Zuge der Wilhelm- straße liegenden Quellen der ehemaligen Aktien-Brauerei, welche an die Stadt übergegangen sind, beschäftigt und fett- .gestellt, daß es sich dabei um täglich ca. 450500 Kubik- meter vorzüglichen Quellwasters handelt, daS mit unerheb­lichen Kosten für die Wasserversorgung unserer Stadt nutz­bar gemacht werden kann. Obschon die Stadt durch die noch im Bau begriffene weitere neue Fassung der Queckborner Quellen zuzüglich der älteren Quellwasterversorgung, welche durch Verbesterungen gegen früher ergiebiger gemacht worden ist über ca. 7000 Kubikmeter Master täglich verfügt, so will, wie man hört, die städtische Verwaltung doch der Nutzbar­machung auch jener Quellen im Zuge der Wilhelmstraße

erbeten. ____________

Katholische Gemeinde.

SamStag, den 2 3. Dezember 1905.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhe. c hl. Beicht.

Sonntag, den 24. Dezember 1905.

4. Advents-Sonntag.

Vormittags von 6,_ Uhr an: Gelegenheit zur heil. WL um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe, vor und r * ' selben Austeilung der heil. Rommur.

um 8 Uhr: Tie zweite Heilige Messe.

' um 9'/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5'/, UHr:Andacht.

Nachmittags um o Uhr und abends um 8 Uhr

in dem Juwelen, Uhren, Gold und Silberu. . - . j

T. Kaminka, Marktplatz 11, am Kr.egerdenknm.

Reparaturen, Gravirungen, Garanne. streng I

Für die gesamte Redaktion verantwortlich in Vertr. -7'^"!

Paffende WeihnachtsgescheO,

'besJ." 'VÄMb

Gondel »vd metfifi t. DolSswirlMU s

Köln, 21. Dez. Auf der Tagesordnung der Oeneralon j lung desHörderBergwerks- undHütte « »e 1 e ein Antrag der Verwaltung auf Kap 1 talse r ho nun Zechenerwerbes und Aeueinrichtimgen. Dr. peckscher er widerstrebe nicht den Plänen der Gesellschaft, aber 1 1

erhöhung müßten die Prioritätsaklien ""d stamm abstimmen. Mit seinen 138 000 Mk. beherrsche er da» .0 | Stammaktien; er verlange, bevor er der .^apüail«er « stimme, Gleichstellung der Stammaktien nut den ror^ v?| Der Vorsitzende kennzeichnet em solches Verfahren a 11 lagerei. Tie Abstimmung der Stammaktien ergao m und 41 Ja, die der Prioritätsaktien 6984 Ai und eme , gemeinschaftliche Abstimmung 5995 Ja und 116 Aem. die Kapitalserhöhung und der Zechenerwerb fl*'

Geld ist gegenwärtig recht knapp "nddieGe « achten eine außergewöhnliche Zurückhaltung. Qt r:i

auf Geld für Börsenverhaltuisse. In ^ranffurt . ,<

gestern eine kleine Erleichterung zu beobachten, m .

aber für Ultimogeld bis 8 Proz. gezahlt m^^en. i

diskont stellte sich in Berlin auf 5'/. Proz. Wan Situatiou fich infolge der trostlosen Nachrichten an h l weiter verichärft, obivohl die Bank von England a a) nicht zu einer Erhöhung geschritten ist.

Erzkuxeu-Rotierungc« , .

ermittelt im freien Verkehr von dem Barmer Bankv

Niederrhemischen Bank. ' i'f

Fernie Nachfrage 48o0, ^Angebot ^®25, Veter53 , 180, Angebot 200, Wlldberg Nachfrage 23<0, Angevo -

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4 flmnin. amort. I 8 bo. bo. 9 4 bo. bo. 4 bo. amort. ff 4 bo. amort. 1 4 Suff. Tonlolib.-A 4 bo. fflolb-9lnl.

4 ho. Tons (5. ? 4 bo. ffioMfnl. S*/ie bo. 6taatr-Rer 4 bo. bo. 37, bo. @olb-'flnL 3 bo. bo.

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